Heft 04/2009


In dieser Schriftenreihe wird die Diskussion um die Wirkungen in den Erziehungshilfen fortgeführt. Die Wirkungsorientierung ermöglicht eine zielgerichtete Reflexion und Diskussion der Praxis und unterstützt die kooperative und koproduktive Herstellung von Angeboten in der Unterstützung der jungen Menschen. Ihre Bedürfnisse nach Autonomie und Selbstwirksamkeit müssen ernst genommen werden.
Die Erziehungshilfen müssen die Kinderrechte in jedem einzelnen Fall einlösen und dafür Sorge tragen, dass die Kinder und Jugendlichen ohne Angst aufwachsen. Räume zum Lernen und zur Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten sollten zuverlässig dem jungen Menschen Halt, Sinn und Orientierung bieten.
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Heft 03/2009


Diese Veröffentlichung setzt sich mit den Schulen zur Erziehungshilfe auseinander, die unter den Förderschulen in Deutschland die kleinste Gruppe darstellt und bei der die dargestellten sozialen Benachteiligungen geballt zu spüren sind. Aufgrund der föderalen Struktur des Bildungssystems sind diese Schulen unterschiedlich verortet.
Bereits die JULE - Studie hat gezeigt, dass in rund 26 Prozent der Fälle aggressives Verhalten und in rund zehn Prozent autoaggressives Verhalten Indikation für die stationären Erziehungshilfen gewesen waren. Ähnliche Situationen liegen in den Schulen zur Erziehungshilfen vor. Aggression wird hierbei als körperliches oder verbales Handeln verstanden, das mit Absicht ausgeführt wird, um zu verletzen oder zu zerstören. Gewalt wird in dieser Definition als Aggression in ihrer extremen und sozial nicht akzeptablen Form verstanden.
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Heft 02/2009


Nach der Veröffentlichung der »Allgemeinen Standards für die Arbeit in evangelischen
Einrichtungen für Mutter (Vater) und Kind« stellt diese Schriftenreihe die praktische
Tätigkeit in den Mittelpunkt.
Entstanden ist sie aus der Schwerpunktgruppe »Mutter (Vater) und Kind« des
Evangelischen Erziehungsverbandes (EREV) in Kooperation mit der Bundesarbeitsgemeinschaft
Evangelische Jugendsozialarbeit (BAG EJSA).
Die pädagogische Arbeit, die Schwerpunkte wie beispielsweise Menschen mit
Behinderungen und Elternschaft sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen stellen
die Kristallisationspunkte dieser Schriftenreihe dar. Sie berücksichtigen hierbei die
doppelte Perspektive der Beziehungsarbeit sowohl mit den jungen Müttern als auch
deren Kontakte zu ihren Kindern. Hierbei geht es darum, sowohl für die Eltern als
auch für ihre Kinder diese zu begleiten und zu unterstützen, damit sie lernen, ihr
Leben weitgehend selbständig zu gestalten. Hinzu kommt die Aufgabe, die
sozialpolitischen Rahmenbedingungen wie zum Beispiel Bildungsbenachteiligung
von jungen Menschen zu thematisieren, um den Kontext der pädagogischen Arbeit
vor diesem Hintergrund beschreiben zu können.
Es wird aufgezeigt, dass das erzieherische Handeln, hervorgegangen aus den
traditionellen Mütterwohneinheiten, sich in unterschiedlichen Wohn- und
Betreuungsformen weiter entwickelt hat.
Den Artikel »Minderjährige Schwangere – Schwangerschaftsabbrüche und Geburten, Zahlen aus der amtlichen Statistik« von Evelyn Laue finden Sie mit korrigierten Grafiken auf dieser Seite zum herunterladen.
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