2017: Inhalt und Anmeldung

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01-2017
Besondere Bedarfe von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Jugendhilfe
Modul 3: Bildungschancen und Bildungsmöglichkeiten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge | Netzwerke

feste Gruppe

16. - 19.01.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELGRUPPE
In fast allen Bundesländern werden mittlerweile unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen durch die Jugendhilfe erreicht. Die Aufnahme dieser Kinder und Jugendlichen weist besondere Problemlagen auf: Verlust der Eltern, Abbruch des bestehenden Lebenszusammenhangs, Schutzlosigkeit, Unkenntnis der fremden Kultur, (Ausländer-)Rechte, Lebensweise und Sprache, Fluchttraumata und Gewalterfahrung sowie das Fehlen einer realistischen Lebensplanung.
Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen somit andere Hilfestellungen als andere Flüchtlinge. Ihre Perspektiven und Auffälligkeiten in der Heimerziehung unterscheiden sich von deutschen Kindern und Jugendlichen. Diese spezielle Situation fordert von den Fachkräften ein besonderes Vorgehen und Wissen. Neben den pädagogischen Problemen und dem therapeutischen Bereich, hat Beratung einen zunehmenden Stellenwert. Durch den aktuell starken Zuwachs an Flüchtlingen ist die Jugendhilfe zusätzlich gefordert.
Traumatisierung und Betreuungsansätze sind besondere Schwerpunkte dieser Fortbildungsreihe, ebenso kulturelle Unterschiede und sprachliche Herausforderungen. Ausländerrechtliche Hürden, schulische und arbeitsrechtliche Möglichkeiten werden gleichfalls berücksichtigt.
Die Fortbildung richtet sich vor allem an Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen sowie an Fachpersonal der verschiedenen administrativen und versorgenden Einrichtungen, die sich mit den besonderen Bedarfen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Jugendhilfe intensiv beschäftigen möchten, um sich insbesondere in diesem Tätigkeitsfeld weiter zu qualifizieren. 
Das Fortbildungsdesign umfasst drei Module à drei Seminartage und kann nur komplett gebucht werden. Den Teilnehmer/innen wird Handlungskompetenz und Handwerkszeug für den Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen vermittelt. Standards und Fachlichkeit sollen im Rahmen der Fortbildungsreihe weiterentwickelt werden. Neben pädagogischen Ansätzen werden auch therapeutische Ansätze behandelt.

METHODIK
Impulsreferat, Gruppenarbeit, Präsentationen, praktische Übungen, Plenumsgespräch

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in der Jugendhilfe

LEITUNG
Henning Wienefeld, Kassel
Michael Stenger, München
Hartmut Quehl, Kassel

ORT
Evangelische Akademie 
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.260,- € für Mitglieder
1.460,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module
Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev. de/fortbildungen herunterladen.

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Ausgebucht

02-2017
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2015 - 2017
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma

feste Gruppe

16. - 19.01.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in neun Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.

Besonderheiten: Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinander greifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen neun Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE 
ErzieherIn (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-SozialpädagogIn – Diplom-SozialarbeiterIn – Diplom-HeilpädagogIn – Diplom-PädagogIn – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Altensteig
Claudia Sauter, Vaihingen

ORT
Hotel Haus Hainstein 
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
5.463,- € für Mitglieder
5.703,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe
Diese Fortbildungsreihe ist achtteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start der Fortbildungsreihe 2015)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Eine weitere qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en findet ab 2018 statt. 
Den Falter dazu können Sie unter www.erev.de g Fortbildungen g Falter herunterladen.

KOMPETENZFELDER II, III, IV

Ausgebucht

03-2017
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2016 - 2017
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

feste Gruppe

23. - 25.01.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung
zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten
MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese
Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Das Verständnis von gruppendynamischen Prozessen und die Kompetenzen zur Steuerung entsprechender Prozesse gehören nun zu den Erwartungen und Anforderungen an diese Funktion.

Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung
Aufbauend auf die Module 1 und 2 werden die Teilnehmer/innen im 3. Modul
• ihre Kompetenz bei der Wahrnehmung der Gruppendynamik erweitern, verschiedene Gruppenarten und deren spezifische Merkmale kennenlernen,
• Merkmale eines erfolgreichen Teams kennen- und für den Arbeitsprozess nutzen lernen, gruppendynamische Prozesse erkennen und interpretieren lernen,
• Steuerungskompetenz und Interventionsmöglichkeiten anhand konkreter Methoden kennenlernen,
• herangeführt Gruppen und Teams in ihrer Dynamik zu analysieren und konstruktiv zu lenken.

Inhalte des 3. Moduls sind insbesondere:
• Gruppen, Gruppenphasen und Rollen in Gruppen,
• informelle und formelle Gruppen (Dynamiken und Effekte),
• Themenzentrierte Interaktion als Nebeneinander, Miteinander oder Füreinander: Commitment für Zusammenarbeit,
• Voraussetzungen für eine arbeitsfähige Gruppe,
• Motivationstheorie,
• Rollen in Gruppen und Persönlichkeitstypologien und ihre Bedeutung für die Gruppendynamik

METHODIK
Das dritte Modul wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In
theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen und Persönlichkeitstests wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen
Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung
auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode


ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module
Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen.

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start in 2016)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de
-> Fortbildungen -> Falter zu Tagungen und Modulreihen herunterladen.

Ausgebucht

04-2017
BLumA – Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern
Blended-Learning-Zertifikatskurs für Fachkräfte in der Jugendhilfe
Präsenzmodul 2

feste Gruppe

19.01. - 31.12.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Diakonie Niedersachsen

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) ist oft eine besondere Herausforderung für die Fachkräfte der Jugendhilfe. Junge Menschen, die ohne Familie und oft mit herausfordernden Erfahrungen, aus einer anderen Kultur und in der Regel ohne Kenntnis der hiesigen Sprache und Lebensweisen zu uns kommen, brauchen besonderen Halt, Orientierung und Perspektiven. Die Fachkräfte benötigen spezifische Kompetenzen, um diesen Herausforderung sowohl konzeptionell als auch in der individuellen Arbeit mit diesen jungen Menschen gerecht zu werden.
Dieser Blended-Learning-Zertifikatskurs ist ein neues und innovatives Qualifizierungsprojekt, gemeinsam vom EREV und dem Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen entwickelt. Er dient der Qualifizierung von Fachkräften in der Arbeit mit umA. Die Teilnehmer/innen erlangen Wissen und Handlungskompetenzen, um den vielfältigen Anforderungen in der Arbeit mit umA gerecht werden zu können. Hierzu zählen insbesondere:
Entstehungszusammenhänge: Hintergründe zu Herkunftsländern • eigene und fremde Kultur • interkulturelle Kompetenz • Kulturschock und Akkulturation
Rechtliche Rahmenbedingungen: internationale und nationale Rechtsgrundlagen • Asylrecht • Flüchtlingsrecht • relevante Aspekte des Sozialrechts, insbesondere des Kinder- und Jugendhilferechts | Pädagogische Arbeit: pädagogische Haltung • Aufnahme in die Jugendhilfe • Verselbstständigung • Bildung und Arbeit • Umgang mit Trauma • pädagogischer Alltag • Kontakt zur Herkunftsfamilie • Kooperation und Unterstützung
Das Besondere dieses zehntägigen Kurses liegt in der Verbindung von zwei Präsenzseminaren mit Online-Lerneinheiten. Die Vorteile dieser Form der Kursgestaltung liegen in der größeren zeitlichen Flexibilität im Arbeitsalltag sowie guter Vernetzungsmöglichkeiten für die Teilnehmer/innen zwischen den Präsenzeinheiten.
Für den Zertifikatsabschluss ist die Teilnahme an den beiden Präsenzphasen sowie an den Online-Modulen obligatorisch. Darüber hinaus ist die Reflexion des Transfers der Kursinhalte in die eigene Arbeitspraxis sowie die Teilnahme am Kolloquium in der zweiten Präsenzphase zertifikatsrelevant.
Umfang: 80 UE (davon 32 UE in Präsenzphasen sowie 48 UE Online)

METHODIK
In den Präsenzphasen: inhaltliche Inputs, Gruppenarbeit, Selbstreflexion, Einführung in die Onlinearbeit | In den Onlinephasen: Selbststudium, Aufgaben in Arbeitsgruppen, Austausch in Foren, Expertenmeeting

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in Jugendhilfeeinrichtungen, die mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern arbeiten (Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Psycholog/innen, Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen)

PROJEKTLEITER
Bernhard Vetter, Dresden

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
925,- € inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Präsenzphasen (Präsenzphase 1 war bereits 2016)

TEILNEHMERZAHL
40 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Präsenzphasen
1. Tag: 11.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 9:00 – 16:00 Uhr

HINWEIS
Die Teilnehmer/innen sind selbstverantwortlich für die Sicherstellung des technischen Zugangs zur Onlineplattform. Hierfür ist insbesondere folgende technische Ausstattung notwendig: ein aktueller Computer mit guter Internetverbindung, einen aktuellen Browser sowie die aktuelle Version des Adobe Flash Players, ein Headset am Computer bzw. Mikrofon und Lautsprecher dafür, Videokamera am Computer, Administrationsrechte für Mikrofon und Videokamera

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Ausgebucht

05-2017
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe 2016 – 2017
Modul 3

feste Gruppe

19.01. - 31.12.2017, Eisenach

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick. 
In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen. 
Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab. 

Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit 
Planung ist das halbe Leben, so sagt ein altes Sprichwort. Das gilt besonders für wertschätzendes und behutsames biografisches Arbeiten. In diesem Modul stellen sich die Teilnehmenden hilfreiche Fragen und erarbeiten didaktische Schritte für eine gute Planung und Vorbereitung eines biografischen Projektes (Lebensbuch, Biografiegruppe etc.). Welche Zielgruppe spreche ich wie an? Welche Inhalte und Methoden passen! Welche Ziele möchte ich erreichen? Wer sind meine TeilnehmerInnen, welche Voraussetzungen bringen sie mit? 
Inhaltliche Impulse, Einzelarbeit, Austausch und Reflexion sind der Rahmen für die konkrete Planung des biografischen Projektes. Die Teilnehmenden erleben eine Fülle an biografischen Methoden, um für die Planung und Umsetzung gut gerüstet zu sein. 

METHODIK
Impulsvorträge, Großgruppengespräche, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeit. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit. 

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Susanne Hölzl, Göming (A)
Karin Mohr, Hattersheim


ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.600,- € für Mitglieder
1.750,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die Module 1 bis 4. 
Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen.

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Ausgebucht

06-2017
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2016 - 2017
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

feste Gruppe

06. - 08.03.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten.

Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement
Das Modul liefert Ihnen ein Verständnis über Entstehung und Entwicklung von Konflikten als einem integralen Bestandteil von Kommunikation und deren Einfluss auf unsere Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Handlungsfähigkeit.

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
für alle Module,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, IV

Ausgebucht

07-2017
Besondere Bedarfe von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Jugendhilfe 2016 – 2017
Zusatzreihe – Modul 3

feste Gruppe

06. - 08.03.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In fast allen Bundesländern werden mittlerweile unbegleitete minderjährige Flüchtlinge durch die Jugendhilfe erreicht. Die Aufnahme dieser Kinder und Jugendlichen weist besondere Problemlagen auf: Verlust der Eltern, Abbruch des bestehenden Lebenszusammenhangs, Schutzlosigkeit, Unkenntnis der fremden Kultur, (Ausländer-)Rechte, Lebensweise und Sprache, Fluchttraumata und Gewalterfahrung sowie das Fehlen einer realistischen Lebensplanung. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge brauchen somit andere Hilfestellungen als andere Flüchtlinge. Ihre Perspektiven und Auffälligkeiten in der Heimerziehung unterscheiden sich von deutschen Kindern und Jugendlichen.
Diese spezielle Situation fordert von den Fachkräften ein besonderes Vorgehen und Wissen. Neben den pädagogischen Problemen und dem therapeutischen Bereich hat Beratung einen zunehmenden Stellenwert. Durch den aktuell starken Zuwachs an Flüchtlingen ist die Jugendhilfe zusätzlich gefordert.
Traumatisierung und Betreuungsansätze sind besondere Schwerpunkte dieser Fortbildungsreihe, ebenso kulturelle Unterschiede und sprachliche Herausforderungen. Ausländerrechtliche Hürden, schulische und arbeitsrechtliche Möglichkeiten werden gleichfalls berücksichtigt.
Die Fortbildung richtet sich vor allem an Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen sowie an Fachpersonal der verschiedenen administrativen und versorgenden Einrichtungen, die sich mit den besonderen Bedarfen von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der Jugendhilfe intensiv beschäftigen möchten, um sich insbesondere in diesem Tätigkeitsfeld weiter zu qualifizieren.
Das Fortbildungsdesign umfasst drei Module à drei Seminartage und kann nur komplett gebucht werden. Den Teilnehmer/innen wird Handlungskompetenz und Handwerkszeug für den Umgang mit minderjährigen Flüchtlingen vermittelt. Standards und Fachlichkeit sollen im Rahmen der Fortbildungsreihe weiterentwickelt werden. Neben pädagogischen Ansätzen werden auch
therapeutische Ansätze behandelt.

Modul 3
Pädagogische Spannungsfelder und Herausforderungen in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern • Erkennen von Traumata und besondere Anforderungen • Effektive Gesprächsführung unter Einbeziehung von Sprachmittlern

METHODIK
Impulsreferat, Gruppenarbeit, Präsentationen, praktische Übungen, Plenumsgespräch

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in der Jugendhilfe

LEITUNG
Irmela Wiesinger, Idstein
Swetlana Bachrat-Melamed, Nürnberg

ORT
Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.260,- € für Mitglieder
1.460,- € für Nichtmitglieder
für alle Module
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start 2016)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Ausgebucht

08-2017
»ZuPe 2.0« Fortbildungsreihe für fortgeschrittene Führungskräfte und die, die es werden wollen 2016 – 2017
Modul 3

feste Gruppe

06. - 09.03.2017, Eisenach

Weitere Infos

Kooperation mit Hephata

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und basiert auf den guten Erfahrungen des bereits durchgeführten Weiterbildungsprojektes »Zukunft Personalentwicklung« 2010 – 2013.
Ziel ist es, die Führungskräfte von Jugendhilfeeinrichtungen mit modernen Methoden der strategischen Personalentwicklung vertraut zu machen. Zu den Themen dieser modular gegliederten Fortbildungsreihe zählen »Management in einer lernenden Organisation«, »Kompetenzdiagnostik und -entwicklung« sowie »Gewinnung und Bindung von Fachkräften«.
Das Fortbildungsdesign umfasst zunächst drei Module mit einen Abschlusskolloquium, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld Jugendhilfe erarbeitet werden. Außerdem können wahlweise sechs Module zu verschiedenen Schwerpunkten von Führung dazu gebucht werden. Sie können einzelne Themen auswählen oder auch alle Themen nutzen. Bitte fordern Sie hierzu auch den Falter an: p.wittschorek@erev.de

Modul 3: Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Organisation
(Roter Faden: Lebens- und berufsorientierte Personal- und Organisationsentwicklung) und Einrichtungsattraktivität und Orientierung an den Mitarbeitenden
Theorie und Konzepte der lernenden Organisation • Lebens- und berufsphasenorientierte Personal- und Organisationsentwicklung • Altersgerechtes Lernen • Was macht die Organisation attraktiv? • Theoretische Grundlagen der Motivations- und Kommunikationspsychologie • Erstellen von Mitarbeiter- und Ausschreibungsprofilen • Vernetzung mit Ausbildungsinstitutionen (FH, Fachschulen, Universitäten) • Vorstellung der Projekte mit den Leitungskräften

METHODIK
Um einen erfolgreichen Lehr-Lerntransfer der Seminarreihe in die Praxis zu gewährleisten, verpflichten sich alle Teilnehmende ein Projekt aus dem Themenfeld „strategische Personalentwicklung“ in ihrer Einrichtung zu implementieren. Zu Beginn der Fortbildung erhalten alle Teilnehmende eine Liste möglicher Projektthemen, aus denen ein Projekt ausgewählt und durchgeführt werden muss. Im Rahmen des dritten Moduls werden die durchgeführten Projekte vorgestellt. Dazu werden die Vorgesetzten der Teilnehmenden eingeladen.

ZIELGRUPPE
Teilnehmende der ersten beiden Module dieser Reihe

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg
Dr. Antje Krämer-Stürzl, Dirmstein

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.400,- € für Mitglieder
1.550,- € für Nichtmitglieder
für die Module 1 – 3
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Ausgebucht

09-2017 | EEV-01
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe

HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung.

08. - 09.03.2017, Velburg/Lengenfeld

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen, Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert. Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum, in Kleingruppen).

ZIELGRUPPE
Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Geschäftsführung EEV

ORT
Winkler Bräustüberl GmbH
St.-Martin-Str. 6
92355 Velburg/Lengenfeld

Telefon: (09182) 1 70
www.winkler-braeu.de

TEILNAHMEBEITRAG
wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt

TEILNEHMERZAHL
ca. 40 Personen

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des EEV
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
Fax (0911) 93 54-299
schuldenzucker@diakonie-bayern.de


Ausgebucht

10-2017
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen – Deeskalationstraining

13. - 15.03.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum pädagogischen Alltag in Einrichtungen der Jugendhilfe. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung.

Schwerpunkt dieses Seminars ist es, selbst erlebte Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe des videounterstützten Deeskalationstrainings nach dem Modell von Prof. Dr. Matthias Schwabe (Berlin) zu analysieren. Darauf aufbauend werden Methoden zur Deeskalation erarbeitet und vertieft.

Ziel des Seminars ist es, die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu vervielfältigen, das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen zu erweitern und die eigene Reflexionsfähigkeit zu vertiefen.

METHODIK
Die Teilnehmer bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMETENZFELDER I, IV

Warteliste

11-2017
»Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit?«

20. - 22.03.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar thematisiert die spannende Frage, in wie fern psychische Störungen im Grunde genommen keine Krankheiten, sondern Konstrukte darstellen und welche sozial-kulturellen Umstände in der psychiatrischen Diagnose und in der alltäglichen Praxis der stationären und ambulanten Jugendhilfe eine dermaßen wichtige Rolle spielen? Was steckt zum Beispiel hinter der Autismus-Epidemie? Allen Frances meint: »Die Diagnose und die Behandlung einer psychischen Störung sind oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen Problemen umzugehen. Wenn die Schulklassen zu groß sind, die Schulen Turnstunden abschaffen und die Kinder den ganzen Tag einsperren, dann erhalten die aktivsten und jüngsten unter ihnen die Diagnose ADHS, verbunden mit den entsprechenden Medikamenten. Die Pharmaindustrie macht damit einen Umsatz von fünf Milliarden Dollar. Mit diesem Geld würde man besser die Klassengrößen verkleinern und Sportlehrer einstellen. Manchmal ist es sinnvoller, ein Problem gesellschaftlich anzugehen, statt die Betroffenen zu Patienten zu machen. Dasselbe zeigt sich bei der »posttraumatischen Belastungsstörung«. Ziel des Seminars ist es, eine kritische Reflexion zu bewerkstelligen, ob und inwiefern eine zu starke Psychiatrisierung beziehungsweise Pathologisierung des (sozial)pädagogischen Alltags zieldienlich ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen, indem wir Eltern und Professionellen lernen zu erziehen statt zu (pseudo) therapeutisieren.

METHODIK
Das Seminar wird – nebst kleinen Imputs der Referenten – interaktiv moderiert, bedient sich des Johari-Fensters und probt das Balint-Coaching-Modell. Den Rahmen des Seminars bildet das systemische Denken und Handeln: Im systemischen Denken werden die Kategorien von Ursache und Wirkung zu Gunsten einer zirkulären Sichtweise aufgegeben. Probleme und Störungen werden nicht isoliert betrachtet und behandelt, sondern in ihren vernetzten Zusammenhängen wahrgenommen und bearbeitet.

ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und SozialpädagogenInnen, die eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem Berufsprofil, eigenen Normen und Werten nicht scheuen, um so die Berufszufriedenheit zu verbessern und den Glauben an die eigene Wirksamkeit im pädagogischen Alltag wiederzuerlangen, zu erhalten oder zu stärken.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81–0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr **
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr **

** Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Warteliste

12-2017
ElternmentorIn: Qualifikation zum/zur BAER-Elternkursleiter/in, Modul 1


Das Baer-Elterntraining wird auch von der Bundesakademie für Kirche und Diakonie (www.ba-kd.de) angeboten. Start: 13. - 15.09.2017 in Berlin

20. - 22.03.2017, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie

INHALT UND ZIELSETZUNG
In Kooperation mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie bietet der EREV e. V. ein neu entwickeltes Veranstaltungsformat im Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe an. Basierend auf aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und erstellt mit Praktiker/innen aus der Erziehungsberatung, der Kinder- und Jugendhilfe und der Frühen Bildung erhalten Sie ein praktisch sofort anwendbares Handbuch als auch einen fertigen Ablaufplan für die Planung und Durchführung eigener Bildungsformate mit Eltern. Dieses wird Ihnen inhaltlich im Verlauf von zwei Modulen à drei Tagen näher gebracht.


Der BAER-Elternkurs wird inhaltlich stark von einer Grundorientierung christlicher Handlungsmotivation geprägt, die offen und einladend, verantwortlich und kulturorientiert, verantwortungs- und glaubensstark wirkt. Mit dem BAER-Elternkurs werden vor allem Menschen erreicht, die ihren Erziehungsauftrag in einer häuslichen Umgebung ausüben – mit besonderem Augenmerk auf jene, die im Spektrum der Erziehungshilfen Unterstützung erhalten (sollten), sich aber nicht in einer stationären Einrichtung befinden. Damit geht das Elternmentor/innen-Programm einen neuen Weg. Es verbindet christlich motiviertes Unterstützungshandeln mit einer didaktischen und methodischen Anwendbarkeit, die auch in den erzieherischen Hilfen passend ist.
Für eine Teilnahme ist eine pädagogische oder psychologische Grundqualifikation und Erfahrung in der Arbeit mit Eltern Voraussetzung. Die Kursarbeitsgrundlage bildet das BAER-Elternkurs-Handbuch, das jedem Teilnehmenden bei Kursbeginn ausgehändigt wird.

Die Teilnehmenden der Qualifikation
kennen das Curriculum des BAER-Elternkurses • wenden das Curriculum an • setzen Methoden der Erwachsenenbildung um • sind in der Lage Ressourcen und Potentiale der Eltern zu erkennen und methodisch zu stärken • sind in der Lage, Eltern bei der Reflektion eigener Erziehungserfahrungen und bei der Analyse und dem Einsatz selbsterarbeiteter Lösungen in ihren erzieherischen Realitäten begleiten zu können • reflektieren ihre eigene Haltung in der Arbeit mit Eltern.

Inhalte der Qualifikation sind insbesondere:
Module des Handbuches • Grundlagen und Methoden der Erwachsenenbildung, konzeptionelle und praktische Umsetzung des Curriculums, Erarbeitung eigener Bildungsformate • Begleitende Reflexion der Umsetzung

METHODIK
Impulsreferate, Praxisreflexion und strukturierter Erfahrungsaustausch, Gruppendiskussionen und Übungen, Plenum und Kleingruppenarbeit, praxisorientierte Curriculumarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe (inkl. Kinder- und Jugendarbeit sowie Kita), mit pädagogischer beziehungsweise psychologischer Qualifikation sowie Erfahrung in der Arbeit mit Eltern.


Für weiterführende Fragen wenden Sie sich bitte an die Projektleitung unter vetter@bernhardvetter.net.


PROJEKTKOORDINATION
Bernhard Vetter, Dresden

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.176,- € für Mitglieder
1.276,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
max. 12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten


Weitere Exemplare des Handbuches können selbstverständlich auch zusätzlich zum Preis von 12,- € zzgl. Porto erworben werden.

KOMPETENZFELDER I, VII

Fällt aus

13-2017
Die Kunst des Nichtwissens
Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe

27. - 29.03.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck, gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden?
Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex seien die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer Umwelt. Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist doch ihr Ziel, zu helfen gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben sie und ihr Team sich auf die Lösung, nicht auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen.
Dieses Seminar gibt einen Einblick in die lösungsfokussierte Arbeit. Ein leicht zu erlernendes Beratungsmodell wird vorgestellt und erprobt. In lösungsfokussierten Übungen wird eine Übertragung auf ihren Arbeitskontext unterstützt.

METHODIK
Einführende Impulsreferate werden durch Ihre Selbsterfahrung ergänzt. In Kleingruppen werden Sie mögliche Schritte für die Umsetzung in Ihre verschiedenen Arbeitsgebiete entdecken.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD II

Warteliste

14-2017
Konfrontative Gespräche mit jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt

27. - 30.03.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die pädagogische Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt verlangt eine erhöhte Aufmerksamkeit im Umgang mit der brisanten Dynamik innerhalb der Gruppe. Verleugnungsstrategien und starke Manipulationstendenzen müssen immer wieder erkannt und benannt werden.
Um diese und andere Themen der Jugendlichen gut aufgreifen und bearbeiten zu können, bedarf es besonderer Gesprächstechniken und Reflexion der eigenen Haltung gegenüber den Jugendlichen.

Darüber hinaus soll dieses Seminar die Möglichkeit bieten, die Besonderheit der Gesprächsführung mit Eltern(teilen) von Tätern und Täterinnen zu erkennen und in Rollenübungen zu erproben.

METHODIK
Anhand eigener Praxisfälle der TeilnehmerInnen wird es um themenspezifische Gesprächsübungen gehen.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Interessierte, die sich in der Arbeit mit Opfern und Tätern/Täterinnen sexueller Gewalt befinden.

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
493,- € für Mitglieder
524,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr **
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr **

** Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, IV
Anmelden

15-2017
Standortbestimmung für Gruppen- und Teamleitungen
Methoden zum Selbstcoaching

29. - 30.03.2017, NEU! Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den Seminaren der letzten Jahre haben wir zahlreiche Methoden zur Entwicklung von Teams vorgestellt, erprobt und in die konkreten Situationen des Arbeitsalltags transferiert. Immer wieder ist dabei deutlich geworden, dass (Gruppen – oder Team)Leitungskräfte selten in allen Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet sind. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the job) zu erlernen. Und selten sind sie sich in ihrer Rolle und Funktion sicher, sitzen oft »zwischen den Stühlen«.

Getreu des Zitats von Ernst Ferstl »Ohne einen eigenen Standpunkt sind wir als Wegweiser für andere fehl am Platz« möchten wir in diesem Jahr den Raum und die Methoden geben, sich mit dem eigenen Standpunkt/-ort auseinanderzusetzen und im geschützten Rahmen eigenen Anliegen nachzugehen.

Selbstreflexion und Klärung der eigenen Position als Prävention gegen Stress, Erkrankung, Überforderung und Entfremdung.

Eigene Fragestellungen und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Seminars.

METHODIK
Impulsreferate, Theorie- und Modellinput, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen. Die eingesetzten Coachingmethoden richten sich nach den eingebrachten Fragestellungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden. Dabei könnte die Methode der Kollegialen Coaching Konferenz im Mittelpunkt stehen.

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die sich mit ihrem eigenen Standpunkt/-ort und ihrer Rolle als Leitung in respektvoller und ressourcenorientierter Weise beschäftigen möchten.

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel/Göttingen

ORT
Stephansstift - Zentrum für Erwachsenenbildung
Tagungs- und Gästehaus Hannover
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Tel.: (0511) 53 53-311
rezeption@zeb.stephansstift.de
www.zeb.stephansstift.de


TEILNAHMEBEITRAG
300,- € für Mitglieder
340,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 16.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD V

Anmelden

16-2017
»Jetzt geht’s rund!«
Einführungsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

29. - 31.03.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Verwaltung ist nicht alles – doch ohne Verwaltung ist alles nichts. Wer sorgt für Abrechnungen, Organisation, Personalverrechnung und den Kontakt zu Partnern? Genau, Sie in der Verwaltung. Hier geht es um Ihre Kernkompetenzen: Abläufe und Prozesse optimieren, Schnittstellen richtig gestalten, den passenden Ton finden, kurz, den Karren am Laufen halten.
Das ist manchmal in Zeiten von Sparprogrammen, Personalknappheit und schnellen Veränderungen der Gesetzes- und Vorschriftenlage eine echte Herausforderung. Dazu braucht es Flexibilität, einen neugierigen Geist und kreative Maßnahmen, so dass am Ende auch etwas Gutes herauskommt. Und nicht zuletzt sollten bei der Arbeit auch noch alle gesund bleiben! Ein richtiges Programm für Profis.
Damit das auch alles wirklich rund läuft, werden wir uns in diesem Grundlagenseminar mit den Basics der Kommunikation beschäftigen. Eine klare Kommunikation sorgt für eindeutige Aufträge, beugt Missverständnissen vor oder klärt sie gleich und ebnet den Weg für gute Arbeit. Klare Ziele unterstützen uns dabei. Die Themenauswahl und die Vertiefungsstufe im Seminar bestimmen Sie mit: Zusätzlich zu den Kommunikations- und Prozessthemen können wir einen Ausflug in die Life-Domain-Balance machen oder uns mit Stress oder mit Prozessgestaltung beschäftigen. Wir richten uns nach Ihrem Bedarf!
Da es bei uns praktisch zugeht, gibt’s die Theorie als kurzen Input, der Schwerpunkt liegt auf Ihrer Praxis!
Bringen Sie deshalb Fragen, Fälle und Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag mit, die wir dann in der Gruppe bearbeiten. Mit »Fällen« meinen wir Beispiele von Arbeitsabläufen, von Kommunikationssituationen, von Dingen, von denen Sie meinen, dass sie noch nicht »rund« laufen und für die Sie Lösungen suchen.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Warteliste

17-2017
Qualifikationsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2017 - 2018
Modul 1: Haltung und Methode

29. - 31.03.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 1: Haltung vor Methode
Die Teilnehmenden setzen sich im ersten Modul mit grundlegenden Haltungsfragen einer zeitgemäßen Erziehungshilfe, mit den Perspektiven einer kritischen Sozialarbeit, dem öffentlichen Bild von Jugend- und Erziehungshilfe in unserer Gesellschaft, den eigenen und fremden Ansprüchen, Erwartungen und dem eigenen Rollenbild auseinander. Mit dem Ziel des Erhalts und der Verbesserung der Handlungsfähigkeit in der konkreten praktischen Arbeit betrachten wir die inneren und äußeren Konfliktpunkte, die Diskrepanz zwischen den inneren Wertehaltungen und den äußeren Wertekonstrukten. Darüber hinaus thematisieren wir die Pflege einer inneren Balance und ermutigen Positionen zu beziehen, Entscheidungen zu treffen und gut für sich und die Mitarbeitenden zu sorgen.

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/fortbildungen g Falter zu Tagungen und Modulreihen herunterladen. Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2017 an und entnehmen Sie bitte die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de/fortbildungen.

KOMPETENZFELDER I, IV

Warteliste

18-2017 | EEV-02
Neue Wege der Personalgewinnung
Personalwesen in Zeiten des Fachkräftemangels
Wege zur Personalgewinnung, Stärkung der Identität zur Einrichtung, Steigerung der MitarbeiterInnenzufriedenheit

24. - 26.04.2017, Berlin

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Ob Krankenhaus, Altenpflegeheim oder Kita und Erziehungshilfe: Der Fachkräftemangel ist eingetreten. Doch wo andere Branchen sich längst auf die veränderten Erwartungen der Zielgruppe eingestellt haben, hält die Sozial- und Gesundheitswirtschaft an überholten Personalgewinnungsstrategien fest. Methoden und Botschaften erreichen nicht mehr die Zielgruppe – und so bleibt der Nachwuchs fern.
Perspektivenwechsel: Bewerberorientierte Personalgewinnung ist, wenn wir nicht mehr fragen »Was wollen wir von unseren Bewerbern?«, sondern »Was wollen die Bewerber von uns?«

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Sinnvolle Alleinstellungsmerkmale und zielgruppengerechte Argumente finden
• Beruf-Info in ein Lebensgefühl verpacken • Neupositionierung als moderner Arbeitgeber • Social Media/Web 2.0 erfolgreich einsetzen • Zielgruppengerechte Ansprache und Dialog mit der Zielgruppe • Worst- und Best-Practice-Beispiele aus unserer und anderen Branchen • Andocken an vorhandene Strukturen: Sozial- und Pflegeportale, Blogs und Kampagnen im WWW, Diakonie-Onlinekampagne »SOZIALE BERUFE kann nicht jeder« usw.

Lernergebnisse
• Die TeilnehmerInnen wissen, was eine zeitgemäße Personalgewinnung ausmacht.
• Sie kennen Methoden, Strukturen und Anwendungen für eine erfolgreiche Personalgewinnung.
• Sie kennen Strategien und Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Branchen und können diese auf ihre Situation anwenden.
• Sie haben Anregungen, in welche Richtung ihr Kampf gegen den Fachkräftemangel in Zukunft gehen könnte.

METHODIK
Kennenlernen der Grundlagen des bewerberorientierten Personalmarketings mit kurzen Inputs, Gruppenarbeit und Strategieentwicklung

ZIELGRUPPE
Geschäftsführer mit dem Ziel der Neupositionierung ihrer Einrichtung als moderner Arbeitgeber, Personalleiter und Mitarbeiter im Personalmarketing, Leiter und Mitarbeiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Internet- und Social Media-Beauftragte

LEITUNG
Maja Schäfer, Berlin

ORT
VCH Akademie-Hotel
Heinrich-Mann-Straße 29
13156 Berlin

Telefon: (030) 4 88 37-456
www.akademiehotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
1. Tag: 14.00 bis 18.00 Uhr* (ab 13.30 Uhr Imbiss)
2. Tag: 09.00 bis 17.00 Uhr*
3. Tag: 09.00 bis 12.30 Uhr* (danach Mittagessen)


* Änderungen vorbehalten

Anmelden

19-2017
Fallaufstellung – Eine systemische lösungsorientierte Methode
Reden allein hilft nicht, ein Bild sagt mehr als tausend Worte!

24. - 26.04.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Fachkräfte erhalten über den Aufstellungsprozess und das abschließende Lösungsbild (häufig nicht sichtbare) Einblicke/Erkenntnisse über ursächliche Probleme und Entwicklungspotentiale ihrer Probanden und Familien. Die stellvertretenden Personen (Protagonisten) gehen im Aufstellungsprozess in Resonanz mit den einzelnen Familienangehörigen und fungieren als »Spiegel der Seele«. Olaf Jacobsen (2007) spricht vom »Zauber der übersinnlichen Wahrnehmung und universellen Verbundenheit«. 80 bis 100 Prozent der Stellvertreter/innen spüren im Aufstellungsfeld dasselbe wie die reale Familie. Sie vermitteln dadurch wertvolle Aufschlüsse über Gefühle, Bindungen, Gedanken, innere Bilder, körperliche Empfindungen somit auch Handlungs- und Entwicklungsimpulse für individuelle, realistische Lösungswege für jeden Einzelnen und das Gesamtsystem Familie. Den Fachkräften verhilft dies zu einem besseren Verständnis der Familienmitglieder, ebenfalls werden Grenzen deutlich. Die Fallaufstellung gibt Ideen, selbst wenn positive Entwicklungen stagnieren oder der Berufsalltag belastend und energiezehrend ist. Die Methode ist hervorragend bei traumatisierten Familien/-mitgliedern anzuwenden. Es kann im Seminar zusätzlich zum Familiensystem das Mitarbeiterteam zur Entwicklungs- und Lösungsfindung aufgestellt werden.

Lerninhalte
• die Dynamik von Familiensystemen emotional und prozesshaft (auf-)spüren und nachvollziehen, wie zum Beispiel (Ver-)Bindungen und Ausgrenzungen positiv beziehungsweise negativ wirken
• aus den Aufstellungserfahrungen realistische entwicklungsfördernde Maßnahmen nach Priorität ableiten
• kennenlernen der Aufstellungsarbeit, ihrer Methodenvielfalt und ihrer Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Kontexten

METHODIK
• Fallaufstellungen/-arbeit mit Stellvertreter/innen und Symbolen
• Theorievermittlung, Übungen, Geschichten, Entspannung
• Supervision, Intervision, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Pädagogische, therapeutische und interessierte Fachkräfte, Praxisfälle einbringen, sich als Stellvertreter/innen zur Verfügung stellen

LEITUNG
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie sich mit Praxisfällen ein und stellen sich während der Fortbildung als Stellvertreter/in zur Verfügung

KOMPETENZFELD I

Fällt aus

20-2017
Mehr als reden!
Pädagogische Arbeit mit Impacts

24. - 26.04.2017, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere laufen. Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt. Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten, Beziehungsproblemen und anders mehr kennen lernen und üben. Außerdem werden wir Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• kennen verschiedene darstellende Metaphern (impacts) zu verschiedenen Themengebieten,
• können diese impacts selbständig anwenden,
• verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden, wertschätzenden und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von Impacts.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• das Kennenlernen von Impacts,
• das Üben der Anwendung von Impacts,
• das Trainieren der entsprechenden Haltung,
• die Auswahl von impacts anhand von Fallbeispielen.

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen möchten

LEITUNG
Monika Sausen, Vallendar

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD IV

Warteliste

21-2017 | EEV-03
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

26. - 28.04.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.
Darüber hinaus ist es für Pädagogen/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.
Um bei getroffenen Absprachen dem Kind/Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung
lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren • lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken • erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung • wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten • bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus.

Inhalte der Fortbildung sind
Fragetypen und ihre Anwendung • Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung • Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen • Formulierung von Zielen
Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
ErzieherInnen und pädagogische MitarbeiterInnen

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
für Mitglieder:
388,- € ohne bzw.
478,- € inkl. Reflexionstag am 25.09.
inkl. Unterkunft und Verpflegung

für Nichtmitglieder:
419,- € ohne bzw.
529,- € inkl. Reflexionstag am 25.09.
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

HINWEIS
Es findet am 25.09.2017 ein zusätzlicher Reflexionstag »Lösungsorientierte Gespräche mit einzelnen Kindern und Jugendlichen« in Würzburg statt. Dieser startet um 10.30 Uhr und endet um 16.00 Uhr (s. S. 70 in diesem Programm).

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER IV, VII

Warteliste

22-2017
Einführungsseminar: Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
»Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen«


Seminare mit ähnlichen Inhalten: 46 und 55 - dort sind noch Plätze frei!

26. - 28.04.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagogen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die TeilnehmerInnen
• erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie,
• erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«,
• erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt,
• erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann,
• lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Einführung in die Traumapädagogik
• Begriff und Prozess psychische Traumatisierung
• Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung
• Neurobiologische Aspekte werden erläutert und Schaubildnerisch dargestellt.
• Physiologie psychischer Traumatisierung, (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.)
• Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Im Aufbauseminar (s. S. 72 in diesem Programm) besteht die Möglichkeit die neuen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr**
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr**

** Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Ein Aufbauseminar findet vom 25. – 27.09.2017 ebenfalls in Timmendorfer Strand statt.

KOMPETENZFELDER II, III, IV

Warteliste

23-2017 | EEV-04
»Wenn Zwei sich streiten«
Systemisches Arbeiten mit hochkonflikthaften Eltern

26. - 28.04.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Kinder- und Jugendhilfe trifft bei Trennung/Scheidung und vorgelagerten Familienkonflikten häufig auf sogenannte »hochstrittige Eltern«. Die Beratungsarbeit ist meist durch hohen emotionalen Druck gekennzeichnet, in dem Leid, Hilflosigkeit, Wut und Kommunikationsstörungen mitschwingen. Das Seminar vermittelt auf der Basis systemischer Ansätze und wissenschaftlicher Erkenntnisse die Möglichkeiten von BeraterInnen und die Entwicklung eigener praxisrelevanter Strategien.

Inhalte und Methoden
• Systematik systemischer Beratung und Hilfe bei hochstrittigen Eltern
• Reflexion eigenen Handelns
• Entwicklung passgenauer systemischer Strategien
• Verhalten in Zwangskontexten

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit hochstrittigen Klienten kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen verschiedenen Auswirkungen von »hochstrittigen Elternbeziehungen«
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit hochkonflikthaften Klienten
• eine »systemische« Prozessgestaltung
• systemische Techniken
• systemische Haltungen in schwierigen Kontexten
• Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD IV

Warteliste

24-2017 | EEV-05
Psychisch kranke junge Menschen – Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe

02. - 04.05.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In verschiedenen Hilfesystemen sind Mitarbeiter zunehmend mit offen oder verdeckt psychisch auffälligen jungen Menschen konfrontiert. Psychische Störungen sind immer verbunden mit Veränderungen in der Kommunikation und im Erleben und Verhalten der Menschen und können damit den Umgang miteinander deutlich erschweren.
Sie stellen fest, dass Ihre Gespräche oder Ihre Interventionen zu kurz greifen oder Sie den Schlüssel zum Problem nicht finden? Sie stellen fest, dass Sie und andere sich als Person im Alltag mit diesen jungen Menschen schwer tun?
Diese Fortbildung gibt einen Einblick in die wesentlichen psychischen Störungsbilder bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sodass Sie in Ihrer Arbeit solche tieferliegenden Störungen an einigen Anzeichen erkennen oder vermuten können (die Diagnose ist dem Fachmann / der Fachfrau vorbehalten).
Daraus ergeben sich spezielle Konsequenzen für Ihr professionelles Handeln, die anhand Ihrer Fälle aus der Praxis verdeutlicht werden.
Sie lernen Hinweise psychischer Erkrankung zu erkennen und wissen, was Sie dann tun können. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit psychisch kranken jungen Menschen, sodass diese durch Sie bestmöglich begleitet werden.

METHODIK
Vortrag • Fallarbeit anhand Ihrer eigenen Praxiserfahrungen und Praxisbeispiele
Sie sind gebeten in Ihrem Arbeitsalltag Fallbeispiele zu sammeln und zur Fortbildung mitzubringen.

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen wie ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, LehrerInnen, AusbilderInnen mit Erfahrungen im Umgang mit »schwierigen« Jugendlichen und jungen Erwachsenen

LEITUNG
Dr. Pia Schreiber, Weilheim

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, III, IV

Warteliste

25-2017
Wege zur inneren Ruhe -
Meditative Hilfe bei Jugendlichen

02. - 04.05.2017, NEU! Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer mit Jugendlichen lebt und arbeitet, weiß um die besonderen Emotionen, mit denen diese sich bisweilen auseinandersetzen. Geführte themenzentrierte Meditationen mit Jugendlichen sind ein bewährtes Mittel ihnen zu helfen, sich nicht nur ihren Emotionen zu stellen, sondern sich auch gegebenenfalls von ihnen zu befreien, um in Krisen- und Stresssituationen angemessener reagieren zu können.

Um den Jugendlichen jedoch adäquat zur Seite stehen zu können und sie in ihren Befindlichkeiten zu verstehen, müssen Professionelle manchmal zwischen den Zeilen lesen und das Gesagte oder das Verhalten interpretieren können.

Da auch Professionelle häufig emotional im täglichen Geschehen gefangen sind, müssen auch sie erst lernen, sich selbst zu verstehen. In entspannter Atmosphäre und geschütztem Rahmen sollen sie ihre häufig in der Kindheit erlernten unbewussten Handlungsstrategien, die oft als blockierend erlebt werden, erkennen und verändern.
Dieses Seminar soll helfen, sich selbst zu erfahren und kennen zu lernen sowie alte Muster loszulassen und durch geführte Meditationen einen Zugang zu den Gefühlen und Emotionen Jugendlicher zu bekommen.

METHODIK
Impulsreferate, Meditationen, Rollenspiele, Reflexionen
Eigene Fallbeispiele können in anonymisierter Form bearbeitet werden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter der Jugendhilfe, die für sich neue Erkenntnisse sammeln wollen, um sie im pädagogischen Alltag anzuwenden.

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Anja Kunstlewe, Ladbergen

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk/Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
450,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten


KOMPETENZFELDER III, IV

Warteliste

26-2017
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte, Fallsupervision

feste Gruppe

02. - 04.05.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich auf diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.

Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.

ZIELGRUPPE
ErzieherIn (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-SozialpädagogIn – Diplom-SozialarbeiterIn – Diplom-HeilpädagogIn – Diplom-PädagogIn – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

Besonderheiten
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinander greifen und aufeinander aufbauen, ist die eine Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Altensteig

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
5.463,- € für Mitglieder
5.703,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Weiterbildungsseminarreihe mit weiterführenden Informationen können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.

KOMPETENZFELDER II, III, IV

Ausgebucht

27-2017
Aufbauseminar
»Die Entspannung geht tiefer und tiefer« – weitere Methoden in der Entspannungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

02. - 05.05.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder lieben Geschichten, doch auch Jugendliche können entspannende Stunden genießen. Der Inhalt des ersten Seminars war überwiegend auf jüngere Kinder ausgerichtet. Dieses Seminar bietet nun auch für Jugendliche Ansätze und noch mehr Entspannungsverfahren in der praktischen Anwendung.

Die TeilnehmerInnen dieser Fortbildung
• lernen die Anwendung von Autogenem Training und Progressiver Muskelentspannung für ältere Kinder und Jugendliche kennen,
• die Yoga-Tiefenentspannung sowie auch für Kinder geeignete Übungen,
• lernen den Umgang mit Klangschalen,
• vertiefen den Stundenaufbau für Kinder und Jugendliche,
• bekommen die Möglichkeit für einen Erfahrungsaustausch und eine Reflexion der schon durchgeführten Entspannungsstunden und des kollegialen Austausches.

Inhalt des Seminars sind insbesondere
• die Vielfalt weiterer Entspannungstechniken und unterstützende Methoden wie zum Beispiel Bewegungselemente in der Entspannung,
• der Atem in Entspannung und Meditation,
• der sinnvollste Einsatz von Stimme sowie
• Aromatherapie als begleitende Maßnahme

Folgende Ziele rücken dabei in Betracht:
• Möglichkeit und Grenzen von verschiedenen Entspannungsverfahren im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verschiedener Altersstufen
• Die eigene Stress- und Entspannungssituation zu reflektieren
• Umsetzung der verschiedenen Entspannungstechniken in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
• Psychohygiene

METHODIK
Impulsreferate, Einführung in die Yoga-Tiefenentspannung, die Aromatherapie sowie den Umgang mit Klangschalen, Gruppenübungen, Kleingruppenarbeit und Plenum

ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen, die schon Vorerfahrungen im Autogenen Training mit Kindern haben oder das erste Seminar bei den beiden Referentinnen mitgemacht haben

LEITUNG
Anne-Ruth Eichel, Castrop-Rauxel
Petra Louis, Bremen

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk/Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de


TEILNAHMEBEITRAG
493,- € für Mitglieder
524,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr **
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr **

** Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER IV, VII

Fällt aus

28-2017
Aufsichtspflicht und Garantenstellung sowie Datenschutz in der Kinder- und Jugendhilfe

03. - 05.05.2017, Hannover

Weitere Infos
Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Für Erzieherinnen, Sozialpädagogen, Heilerzieherinnen, Heilpädagogen, Lehrer und Eltern bedeutet Aufsicht, Kinder und Jugendliche mit dem Ziel zu beaufsichtigen, sie davor zu schützen sich selbst zu schädigen oder zu verhindern, dass sie anderen Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen Schaden zufügen. Die Umsetzung dieser Aufgabe in der Kinder- und Jugendarbeit gelingt überwiegend gut. Dennoch gibt es hin und wieder Unsicherheiten, ob die Arbeit insoweit auch rechtlichen Anforderungen entspricht.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• erfahren, welche Kriterien im Rahmen der Aufsichtspflicht zu beachten und zu gewichten sind,
• lernen, nach welchen Maßstäben die Gerichte die Aufsicht werten,
• erfahren, wer im Ernstfall welchen Schaden ersetzen muss,
• lernen, dass es genügt, fünf Grundregeln zu kennen und umzusetzen, um den Vorwurf einer Aufsichtspflichtverletzung entkräften zu können,
• erhalten Informationen zum Versicherungsschutz,
• üben anhand von Praxisfällen/Urteilen Aufsicht sicher zu handhaben.

Das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, ganzer Familien als Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe wird verspielt, wenn die Helfer den Datenschutz missachten. Häufig wird der Umgang mit sensiblen Daten und mit der Schweigepflicht, deren Verletzung für Sozialarbeiter/Sozialpädagoginnen als Berufsgeheimnisträger auch strafbar ist, aus Unsicherheit nicht rechtssicher gehandhabt.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• werden über die Notwendigkeit wertschätzender Grundhaltung informiert,
• erhalten Informationen zur strafbewehrten Schweigepflicht und Möglichkeit, auch bei Teamarbeit den Anforderungen der Schweigepflicht entsprechen zu können,
• lernen alle einschlägigen Gesetze kennen und nach Musterfällen zu handhaben,
• erfahren, wie der sensible Umgang mit Daten im IT-Bereich geregelt ist.

METHODIK
Praxis- und theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Bearbeitung von Themen aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Erzieherinnen, Sozialpädagogen, Heilerzieherinnen, Heilpädagogen, Lehrer, Erziehungsstellen, Leitungskräfte, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf

ORT
Stephanstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD VII
Anmelden

29-2017
Tiergestützte Interventionen
Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

05. - 07.05.2017, Remagen

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf Menschen belegt. Die praktischen Einsätze in den unterschiedlichen Bereichen zeigen erstaunliche Erfolge. Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten ist ebenso groß wie die Spannbreite der Wirkfaktoren: Förderung von Motivation, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Entspannung und Stressreduzierung sowie des Sozialverhaltens und der Kommunikation – um nur einige zu nennen.
Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen.

In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.
Die TeilnehmerInnen kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung • haben Kenntnis von den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien • können die Grenzen des Einsatzes von Tieren erkennen und Sensibilität für den Hund im Einsatz gewinnen • erarbeiten selbstständig Methoden der Dokumentation, lernen vorgestellte Verfahren kennen, anwenden und evaluieren • gehen verantwortungsvoll mit Tieren im Einsatz für Menschen um • unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen • reflektieren die Voraussetzungen von Mensch und Hund für den tiergestützten Einsatz.
Inhaltliche Schwerpunkte: Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 8. – 20. Jahrhundert; Beginn der modernen tiergestützten Intervention; wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik; ausgewählte Einsatzmöglichkeiten in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen - Möglichkeiten und Grenzen (AAA, AAP, AAT);
Vorstellung unterschiedlicher Materialien hundgestützter Interventionen, Verfahren der Dokumentation, Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten - Calming Signals; Ausbildungsstätten: (Beispiele) Institut für soziales Lernen, Wedemark, Freiburger Institut für tiergestützte Therapie, Tiere als Therapie in Wien, ATN- Tiergestützte Sozialarbeit, eine Möglichkeit der positiven Verstärkung

METHODIK
Kurzreferate, Inputs, Power-Point-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, Arbeit mit zwei Hunden an einem Tag

ZIELGRUPPE
ErzieherInnen, LehrerInnnen, SozialarbeiterInnen, AltenpflegerInnen,  eigentlich alle, die die Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen

Telefon: (02228) 9 32-0
Fax: (02228) 93 2-100
humboldtstein@awo.org

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte keine eigenen Hunde mitbringen!

KOMPETENZFELDER II, IV
Anmelden

30-2017
Unvereinbare Erwartungen managen: ein gelungener Seiltanz?

08. - 10.05.2017, Eisenach

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
In diesem Seminar werden sich die Teilnehmer vertieft mit den sensiblen Aspekten des Managements unterschiedlicher, manchmal unvereinbarer Erwartungen auseinandersetzen.
Sie erhalten methodisches Rüstzeug an die Hand, lernen eigene Fallen zu erkennen und werden in die Lage versetzt, einen Rahmen zu schaffen, der zieldienlich ist und Kooperation begünstigt und damit die »Arbeit« für alle erleichtert.
Zudem werden die Teilnehmer spezifische, strategische und methodische Überlegungen und Übungen zum Umgang mit sogenannten schwierigen Kooperationspartnern kennenlernen und in diesem Zusammenhang durch ein intelligentes Selbstmanagement der eigenen Impulse, die Zielerreichung verbessern. Voraussetzung dafür ist allerdings ein abgestimmtes und klares Aufgaben- und Professionsverständnis, das sichere Wissen darüber, was die Kern- Aufgabe ist und was nicht. Das eigene fachliche Selbstverständnis, Selbstachtung und Selbstachtsamkeit in der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Erwartungen bildet die Grundlage, auf der der Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen moderiert wird.

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern , die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten.

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD I
Anmelden

31-2017
Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen Tätern/Täterinnen sexueller Gewalt

Fortbildungsreihe 2017 - 2018

08. - 11.05.2017, NEU ! Timmendorfer Strand

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.



Modul 1: Opfer sexueller Gewalt (08. – 11.05.2017)
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern (18. – 21.09.2017)
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen TäterInnen (14. – 17.11.2017)
Modul 4: Gesprächsführung mit TäterInnen (22. – 25.01.2018)


INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld der Arbeit mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und Misshandlerinnen erforderlich, um Manipulationen und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täter- und täterinnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Die Teilnehmer sollen befähigt werden, die große Bandbreite der Psychodynamik von Opfern und Tätern zu verstehen. Sie sollen notwendige Interventionsschritte bei Verdacht kennenlernen, um sie in der Praxis anzuwenden. Ferner sollen sie wichtige Aspekte des juristischen Kontextes verstehen.

METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk


Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81–0


TEILNAHMEBEITRAG
1.900,- € für Mitglieder
2.200,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 31-2017 an und entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de.


TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *
* Änderungen vorbehalten



KOMPETENZFELDER II, IV

Warteliste

32-2017 | EEV-06
»Navigieren beim Driften«
Modul 1: Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

08. - 11.05.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
Im dreiteiligen Seminar bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum, das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.

Kursrichtung im Modul 1:
Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung
Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Es wird unter anderem um folgende Themen gehen:
• Auftragsklärung – biografische und fachliche Wege in Richtung Leitungsverantwortung
• Entwicklung eines »Fahrplans« (Themenspeicher, Zeitmanagement, Entscheidungsfindung in Gruppen, persönliche Arbeitstechniken und Herausforderungen, …)
• Kontextanalysen der Arbeitsfelder (rechtlicher Rahmen, Rahmen der Jugendhilfe, Dreieckskontrakt, Struktur und Dynamik der Einrichtung, Rolle und Funktion der Gruppenleitung, ...)
• Pädagogische Leitideen, Konzeptionen (Kontext der Kompetenz versus Kontext des Versagens, Gruppenpädagogik versus Individualpädagogik, Circle of Courage, Kooperation mit Eltern, ...)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende GruppenleiterInnen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für EREV-/eev-Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie sich von der EREV-
Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen.

Diese Seminarreihe kann nur komplett (alle drei Module) gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2017 an.

Warteliste

33-2017
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe 2016 – 2017
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion

feste Gruppe

10. - 12.05.2017, Eisenach

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennen lernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion. In der Abschlusswerkstatt stellen die Teilnehmenden ihr Projekt vor, das im Rahmen der Weiterbildung gestaltet wurde und reflektieren dies. Dazu gibt es konstruktive Rückmeldungen von der Gruppe und den Referentinnen. Die Teilnehmenden erleben die Vielfalt des biografischen Arbeitens anhand der individuellen Projekte der anderen.
Die Methodenvielfalt der Weiterbildung und der Abschlusspräsentationen wird dazu genutzt, entsprechend den eigene Themenschwerpunkten und Zielgruppen, Abwandlungen zu erarbeiten. Weiterarbeit und Grenzen der biografischen Arbeit werden beleuchtet. Mit vielen Anregungen für die weitere praktische Arbeit wird der Lehrgang abgerundet – natürlich nicht ohne einen würdigen und kreativ-biografischen Kursabschluss mit Verleihung der Zertifikate. Diese Fragen und noch einiges mehr wollen wir in diesem Seminar reflektieren und diskutieren.

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst. die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim
Birgit Lattschar, Dackenheim

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.600,- € für Mitglieder
1.750,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett (alle vier Module) gebucht werden.
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie sich von der EREV-
Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de -> Fortbildungen.

KOMPETENZFELDER I, III, IV

Ausgebucht

34-2017 | EEV-07
Persönlichkeits(entwicklungs)störungen
Eine Herausforderung für die Jugendhilfe

10. - 12.05.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar bietet eine klinisch-praxisnahe Einführung in Diagnostik und Therapie von Persönlichkeits(entwicklungs)störungen. Die betroffenen Jugendlichen stellen eine Herausforderung für die Jugendpsychiatrie und die Jugendhilfe dar, weil ihr Denken, Fühlen und Handeln nicht schnell veränderbar ist, sondern längerfristige Behandlungskonzepte erfordert.
Zwar soll die Diagnose einer Persönlichkeitsstörung nach den geltenden Kriterien (ICD-10) erst ab dem Alter von 18 Jahren gestellt werden, doch machen sich Probleme auf Grund einer massiv akzentuierten oder gestörten Persönlichkeitsentwicklung auch schon im Jugendalter bemerkbar. Neben der wohl am meisten diskutierten Borderline-Persönlichkeitsstörung sind im Jugendalter vor allem antisoziale, ängstlich vermeidende und narzisstische Persönlichkeitsstörungen bedeutsam. Weitere Themen sind der Umgang mit typischen begleitenden Symptomen wie Selbstverletzungen, erhöhte Kränkbarkeit und Suizidalität.
Von den Referenten werden Kurzvorträge zu den Themen psychiatriehistorische Entwicklung der Krankheitskonzepte, Klassifikation, Diagnostik (einschließlich Testpsychologie) sowie Therapiemöglichkeiten (Psychotherapie, Medikamente, Milieutherapie) vorgestellt.
Das Seminar wendet sich primär an Fachdienste in Jugendhilfeeinrichtungen und will neben einem vertieften Verständnis vor allem Hilfen für die praktische Arbeit vermitteln. Deshalb wird es auch viel Raum für Austausch, Kleingruppenarbeit und Fallbesprechungen geben.
Beide Referenten sind langjährig in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig und bringen eigene Fallbeispiele mit. Die Teilnehmenden sind ebenfalls herzlich eingeladen, eigene Fallbeispiele, die dann gemeinsam reflektiert werden können, mitzubringen.

METHODIK
Referate, Diskussionen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Fachdienste und Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Dr. Thomas Boetsch, München
Roland Zeeb, München

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
450,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Fällt aus

35-2017
»ZuPe 2.0« Fortbildungsreihe für fortgeschrittene Führungskräfte und die, die es werden wollen
Wahlmodul 8: Leiten muss nicht leiden heißen – Teamentwicklung und Führungsstil

Information und Anmeldung:
Hephata Fort- und Weiterbildung
Andreas Koch
Telefon: (06691) 18-13 84
E-Mail: andreas.koch@hephata.de oder fobi@hephata.de

15. - 17.05.2017, Schwalmstadt

Weitere Infos

Kooperation mit Hephata

INHALT UND ZIELSETZUNG
Ziel ist es, die Führungskräfte von Jugendhilfeeinrichtungen mit modernen Methoden der strategischen Personalentwicklung vertraut zu machen. Zu den Themen dieser modular gegliederten Fortbildungsreihe zählen »Management in einer lernenden Organisation«, »Kompetenzdiagnostik und -entwicklung« sowie »Gewinnung und Bindung von Fachkräften«.
Das Fortbildungsdesign umfasste drei Module mit einen Abschlusskolloquium, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld Jugendhilfe erarbeitet wurden. Außerdem können wahlweise sechs Module zu verschiedenen Schwerpunkten von Führung dazu gebucht werden. Sie können einzelne Themen auswählen oder auch alle Themen nutzen.
Wahlmodul 8: Leiten muss nicht leiden heißen – Teamentwicklung und Führungsstil. Mitarbeiter und Teams sind unterschiedlich. Sie sind mehr oder weniger qualifiziert. Sie sind mehr oder weniger berufserfahren und sie sind mehr oder weniger motiviert und engagiert. Auch vor dem Hintergrund der Verknappung qualifizierter Fachleute auf dem Arbeitsmarkt und dem von außen forcierten Paradigmenwechsel zur Inklusion, kommt der Führung und Leitung eine herausgehobene Bedeutung zu.
Das Führungsverhalten ist an den jeweiligen Mitarbeiter, die jeweilige Team- und die jeweilige Unternehmenssituation und -aufgabe anzupassen. Dazu wird in diesem Modul 8 ein Führungskonzept vorgestellt, das in Anlehnung an Kenneth Blanchard und Paul Hersey vier unterschiedliche Führungsstile unterscheidet - den dirigierenden, den trainierenden, den sekundierenden und den delegierenden. Auf dieser Grundlage werden die Führungskräfte in die Lage versetzt, in einem ersten Schritt den von ihnen persönlich bevorzugten Führungsstil zu erkennen und gleichsam im zweiten Schritt den für ihre Mitarbeiter und die Aufgabe passenden Führungsstil zu bestimmen, um so eine optimale Passung zu erreichen. Das Seminar thematisiert zum einen die Relevanz von Führen und Leiten, wobei Hersey & Blanchard den Teilnehmern spannende Sichtweisen und Erfahrungswerte bieten. Zum anderen bietet das Zürcher Ressourcenmodell von Storch&Krause als Selbstmanagement-Methode gute Lernchancen den eigenen Führungsstil passgenau zu praktizieren und die eigene Zufriedenheit zu maximieren.

METHODIK
Impulsreferate, Übungen, Selbstreflexion, Gruppenarbeit und Praxistransfer. Eine proaktive Lernhaltung ist erforderlich. Witz und Humor flankieren das Seminar. Ein Gruppen-Coaching nach Balint schließt das Seminar am dritten Tag ab.

ZIELGRUPPE
Pädagogische und andere Fachkräfte aus den unterschiedlichen sozialen Arbeitsfeldern, die als Führungskraft eigene professionelle Kompetenzen optimieren wollen.

LEITUNG
Jan Hesselink,Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

ORT
Hephata Diakonie –
Akademie für soziale Berufe
Referat für
Fort- und Weiterbildung
Tagungszentrum Brüderhaus
Elisabeth-Seitz-Straße 16
34613 Schwalmstadt

Telefon: (066919) 18-11 05
www.hephata.de

TEILNAHMEBEITRAG
390,- € für Mitglieder
390,- € für Nichtmitglieder
für das Modul 8,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

HINWEIS
Bitte unter fobi@hephata.de anmelden!
Informationen unter:
Hephata
Fort- und Weiterbildung
Andreas Koch
Telefon: (06691) 18-13 84
E-Mail: andreas.koch@hephata.de

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36-2017
Traumatisierte Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund und adäquates pädagogisches Reagieren der Fachkräfte

15. - 17.05.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die meisten minderjährigen Flüchtlinge haben in ihrem Heimatland oder auf der Flucht traumatische Erfahrungen gemacht. Das stellt erhöhte Anforderungen an die Fachkräfte der Erziehungshilfen, wie beispielsweise den Geflüchteten ein Angebot zu machen, das ihrem Bedürfnis nach Sicherheit, Struktur und Zukunftsperspektiven entspricht.
Um diese Kinder und Jugendlichen in adäquater pädagogischer und kultursensibler Weise unterstützen zu können, benötigen die pädagogischen Fachkräfte neben kulturellen Kompetenzen spezifische Kenntnisse über die Entstehung und die Folgen von Traumata.

Dieses Seminar gibt Einblick in:
• Traumatische Situationen und Phasen des Trauma-Erlebens
• Biologisch neuronale Prozesse und Folgen für das Erleben und Erinnern traumatischer Erfahrungen
• Was ist ein posttraumatisches Belastungssyndrom?
• Wenn Worte allein nicht reichen ... – Möglichkeiten kreativer Zugänge

METHODIK
Einführende Impulsreferate werden durch ihre Selbsterfahrung ergänzt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Sina Christiane von Frommannshausen, Weimar

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV, VII

Warteliste

37-2017
Professionelle Nähe versus Distanz – Über die Notwendigkeit von Berührbarkeit in der sozialen Arbeit

15. - 18.05.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Beziehungsgestaltung und Nähe sind die wesentlichen Wirkfaktoren innerhalb von sozialen Arbeitsfeldern. Ohne diese sind keine Entwicklungen möglich. Gleichzeitig kann zu hohes emotionales Engagement dazu führen, dass KlientInnen im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Bett genommen werden, die eigene Gedanken- und Gefühlswelt besetzen und ein professionelles Agieren erschweren. Dieser Schwierigkeit mit der Forderung nach professioneller Distanz zu begegnen ist jedoch nur eine Möglichkeit der Auseinandersetzung.
Das Seminar stellt über theoretische und praktische Inputs das in der sozialen Arbeit bis heute immer noch weitgehend unhinterfragte Postulat der »Professionellen Distanz« infrage und stellt diesem Begriff den der »Professionellen Nähe« gegenüber.
Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie es möglich ist, Nähe zu den Klientinnen herzustellen, berührbar zu sein und zu bleiben, mitzufühlen, um gleichzeitig im Sinne der eigenen Psychohygiene passende Methoden zu erforschen, die es ermöglichen, Nähe und Distanz in der Arbeit immer wieder ausreichend auszubalancieren.
Im Seminar werden anhand von Praxisbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen, sowie mit Interventionen und Methoden zur Selbstreflexion unter anderem aus der Gestalttherapie, Dramatherapie und aus der Theaterpädagogik theoretische und praktische Möglichkeiten zur eigenen Haltungsfindung und Praxisreflexion erprobt und erforscht.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung lernen:
• ihre persönlichen Nähe/Distanz-Mechanismen kennen,
• neue Methoden, um langfristig den Anforderungen der sozialen Arbeit gerecht zu werden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• therapeutische/pädagogische Haltung
• Reflexion und Abgrenzung der Begriffe »Professionelle Nähe« versus »Professionelle Distanz«
• Kontaktmodell aus der Gestaltpsychologie
• Übungen zu den Themen Nähe und Distanz

METHODIK
Verschiedene kreative Methoden wie Spielen, Tanzen, Malen, Rollenspiel, praktische Einübung von Methoden anhand von Fallbeispielen, Reflexion in der Gruppe

ZIELGRUPPE
PraktikerInnen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenenbildung

LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
493,- € für Mitglieder
524,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, IV

Warteliste

38-2017
Die Relevanz aktueller neurobiologischer Erkenntnisse für eine ganzheitliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

17. - 19.05.2017, Hannover

Weitere Infos
Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und auch Eltern, die die Fachkräfte der Jugendhilfe aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Störungen vor fast unlösbare Probleme stellen, steigt nach Ansicht vieler Experten in den letzten Jahren sprunghaft an. Zugleich erleben wir in den letzten Jahren eine wahre Explosion an Erkenntnissen über die Funktion(en) unseres Gehirns. Es lohnt sich daher diese zu betrachten, zu sortieren und deren Bedeutung für eine erfolgreiche Kinder- und Jugendhilfe heraus zu arbeiten.
Im Seminar werden zunächst einmal einige Aspekte zum Stand der Forschung skizziert. Zusammen mit den TeilnehmerInnen wird dann in diesem Workshop erarbeitet, wie diese Erkenntnisse gelingend in den pädagogischen Alltag zu übersetzen sind.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• erfahren den aktuellen Stand der Hirnforschung,
• erfahren neurobiologisch Grundlegendes über Bindung, Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel,
• können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Wie »funktioniert« neurobiologische Wissenschaft? Wie ist ihre gesellschaftliche Bedeutung?
• Was sagt uns die moderne Hirnforschung über den Beginn und die Entstehung auffälligen Verhaltens?
• Wie funktioniert Lernen? Was sind so die Gelingensbedingungen für die pädagogische Arbeit?
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, III
Anmelden

39-2017 BUFA
EREV-BUNDESFACHTAGUNG 2017
»Lust auf Neues!? – Migration, Inklusion und mehr ...«

22. - 24.05.2017, Bamberg Hotel: Selbstbuchung

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Fragezeichen und Ausrufezeichen in unserem Tagungstitel »Lust auf Neues!?« zeigen das Spannungsverhältnis auf: Flüchtlingsbewegungen und Gesetzgebungsverfahren auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft stellen neue Herausforderungen dar und bringen teils nicht berechenbare Konsequenzen mit sich. Diese Elemente der Nicht-Planbarkeit, Herausforderungen, die nicht sicher zu bewältigen sind, stehen für das Fragezeichen hinter dem Titel »Lust auf Neues?«
Auf der anderen Seite: Spannende Zeiten für eine Jugendhilfe im Wandel und für Fachkräfte, die sich die Neugier bewahrt haben – ein Ausrufezeichen! Es kommt demnach darauf an, auf das Unerwartbare fachliche Wege zu finden und hierbei die Orientierung für die jungen Menschen und ihre Familien zu wahren. Im Mittelpunkt unserer Bundesfachtagung stehen daher Perspektiven, die dazu beitragen, unsere Erfahrungen zu vernetzen und so vorhandene Möglichkeiten und Best-Practice-Herangehensweisen weiter zu entwickeln.
Der Blick auf die verbindenden Ziele der Kinder- und Jugendhilfe trägt dazu bei, diesen Hilfen aufgeschlossen zu begegnen. Den jungen Menschen – woher sie auch immer kommen mögen – Schutz und Sicherheit zu bieten, Beiträge zu ihrem Lebensglück zu leisten und ein Aufwachsen zu ermöglichen, das ihren individuellen Bedarfen Rechnung trägt, bleibt unsere Verpflichtung.

METHODIK
Referate, Arbeitskreise

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe

LEITUNG
EREV-Geschäftsstelle, Hannover

ORT
Welcome Kongresshotel Bamberg
Mußstraße 7
96047 Bamberg

Telefon: (0951) 70 00-0
info.bak@welcome-hotels.com

TEILNAHMEBEITRAG
425,- € für Mitglieder
475,- € für Nichtmitglieder
inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft**

TEILNEHMERZAHL
400

BUNDESFACHTAGUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr Check-in
13.30 Uhr Eröffnung*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

** Zimmerbuchung nehmen Sie bitte online über www.welcome-hotels.com mit der Angabe »Welcome Kongresshotel Bamberg« oder »Hotel Residenzschloss« und dem Promo-Code »EREV17« vor. Die Online-Buchung ist bis spätestens zum 01.03.2017 über diesen Link möglich. Ein Einzelzimmer im Welcome Kongresshotel Bamberg kostet pro Nacht inklusive Frühstück 89,- € (Typ Standard) und im Hotel Residenzschloss 99,- € (Typ Economy/Superior) pro Nacht.
Sobald diese Hotels ausgebucht sind, können Sie auch auf folgende Hotels ausweichen:

1. Best Western Hotel Bamberg, Luitpoldstr. 7, 96052 Bamberg
Einzelzimmer inklusive Frühstück: 94,- D oder Doppelzimmer (eine Person) inklusive Frühstück: 104,- D (bis 21.04.2017 buchbar mit dem Stichwort »Bundesfachtagung« über die Rufnummer (0951) 5 10 90-0 oder per E-Mail: info@bwhotel-bamberg.de)

2. Ibis-Budget Bamberg, Ludwigstr. 20, 96052 Bamberg
Einzelzimmer inklusive Frühstück 69,50 D oder Doppelzimmer inklusive Frühstück 87,- D (bis 14.04.2017 buchbar mit dem Stichwort »EREV« über die Rufnummer (0951) 50 99 55-20 oder per E-Mail: H8394-F01@accor.com)

HINWEIS
Das vollständige Programm der Bundesfachtagung 2017 können Sie sich von unserer Homepage www.erev.de herunterladen.

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40-2017
ElternmentorIn: Qualifikation zum/zur BAER-Elternkursleiter/in – Modul 2

Das Baer-Elterntraining wird auch von der Bundesakademie für Kirche und Diakonie (www.ba-kd.de) angeboten. Das Modul 1 findet am 13. - 15.09.2017 und das Modul 2 findet vom 20. - 22.09.2017 in Berlin statt.

29. - 31.05.2017, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie

INHALT UND ZIELSETZUNG
In Kooperation mit der Bundesakademie für Kirche und Diakonie bietet der EREV e. V. ein neu entwickeltes Veranstaltungsformat im Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe an. Basierend auf aktuellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen und erstellt mit Praktiker/innen aus der Erziehungsberatung, der Kinder- und Jugendhilfe und der Frühen Bildung, erhalten Sie ein praktisch sofort anwendbares Handbuch als auch einen fertigen Ablaufplan für die Planung und Durchführung eigener Bildungsformate mit Eltern. Dieses wird Ihnen inhaltlich im Verlauf von zwei Modulen à drei Tagen näher gebracht.
Der BAER-Elternkurs wird inhaltlich stark von einer Grundorientierung christlicher Handlungsmotivation geprägt, die offen und einladend, verantwortlich und kulturorientiert, verantwortungs- und glaubensstark wirkt. Mit dem BAER-Elternkurs werden vor allem Menschen erreicht, die ihren Erziehungsauftrag in einer häuslichen Umgebung ausüben – mit besonderem Augenmerk auf jene, die im Spektrum der Erziehungshilfen Unterstützung erhalten (sollten), sich aber nicht in einer stationären Einrichtung befinden. Damit geht das Elternmentor/innen-Programm einen neuen Weg. Es verbindet christlich motiviertes Unterstützungshandeln mit einer didaktischen und methodischen Anwendbarkeit, die auch in den erzieherischen Hilfen passend ist.
Für eine Teilnahme ist eine pädagogische oder psychologische Grundqualifikation und Erfahrung in der Arbeit mit Eltern Voraussetzung. Die Kursarbeitsgrundlage bildet das BAER-Elternkurs-Handbuch, das jedem Teilnehmenden bei Kursbeginn ausgehändigt wird. Weitere Exemplare des Handbuches können selbstverständlich auch zusätzlich erworben werden.
Die Teilnehmenden der Qualifikation kennen das Curriculum des BAER-Elternkurses • wenden das Curriculum an • setzen Methoden der Erwachsenenbildung um • sind in der Lage Ressourcen und Potentiale der Eltern zu erkennen und methodisch zu stärken • sind in der Lage, Eltern bei der Reflektion eigener Erziehungserfahrungen und bei der Analyse und dem Einsatz selbsterarbeiteter Lösungen in ihren erzieherischen Realitäten begleiten zu können • reflektieren ihre eigene Haltung in der Arbeit mit Eltern.
Inhalte der Qualifikation sind insbesondere: Module des Handbuches • Grundlagen und Methoden der Erwachsenenbildung, konzeptionelle und praktische Umsetzung des Curriculums, Erarbeitung eigener Bildungsformate • Begleitende Reflexion der Umsetzung

METHODIK
Impulsreferate, Praxisreflexion und strukturierter Erfahrungsaustausch, Gruppendiskussionen und Übungen, Plenum und Kleingruppenarbeit, praxisorientierte Curriculumarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe (inkl. Kinder- und Jugendarbeit sowie Kita), mit pädagogischer beziehungsweise psychologischer Qualifikation sowie Erfahrung in der Arbeit mit Eltern.

PROJEKTKOORDINATION
Bernhard Vetter, Dresden

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.176,- € für Mitglieder
1.276,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Bundesakademie für Kirche und Diakonie in Berlin führt, in Absprache mit dem EREV e. V., den Kurs »ElternmentorIn: Qualifikation zum/zur BAER-Elternkursleiter/in« identisch durch. Gerne können Sie sich darüber unter www.ba-kd.de informieren.
Weitere Exemplare des Handbuches können selbstverständlich auch zusätzlich erworben werden.

KOMPETENZFELDER II, IV

Fällt aus

41-2017
»Haltung vor Methode« – Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

29. - 31.05.2017, Hannover

Weitere Infos
Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen KlientInnen zugeschnitten sind. Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: Der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion. Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel)Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess. Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag. Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess.
Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung

Inhalte der Fortbildung sind: 7 Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Welcher Konflikttyp bin ich? • Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit- professionell oder Burnoutfalle? • Kommunikation: Bedürfnis und Position; Kontrollierter Dialog; Fragetechniken • Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleitete Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, IV
Anmelden

42-2017
Was macht eine Wohngruppe essstörungsspezifisch?
oder: Alles dreht sich nur ums Essen!

31.05. - 02.06.2017, Hofgeismar

Weitere Infos
»Als essgestört werden Menschen beschrieben, für die das Essen die missbräuchliche Funktion hat, Probleme, die ansonsten unlösbar erscheinen, auf diese Art zu bewältigen.« (Bruch 1991)

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren hat sich der Eindruck verstärkt, dass die Zahl der behandlungsbedürftigen Menschen mit einer Ess-Störung (Anorexie, Bulimie, Binge eating disorder) stetig gestiegen ist. Der Bedarf an qualifizierter Beratung, Behandlung und Betreuung im ambulanten und stationären Setting gewinnt zunehmend an Bedeutung. Diese Situation stellt neue Herausforderungen an die Jugendhilfe und deren Träger.
Ess-Störungen sind multifaktoriell bedingte psychosomatische Erkrankungen. Wir gehen davon aus, dass die jeweilige Ess-Störung eine Funktion für die Betroffenen hat, die individuell unterschiedlich ausgeprägt ist.
Wichtig in der Arbeit mit essgestörten jungen Menschen ist es, die Balance zwischen Krankheitsaufgabe einerseits und kompensatorischen Verhaltensweisen andererseits ständig im Blick zu behalten, das bedeutet, wenn die Betroffenen in der Lage sind, ihr symptomatisches Verhalten aufzugeben, brauchen sie im Gegenzug andere Handlungsoptionen, um mit negativen Emotionen, Erfahrungen und Erlebnissen umzugehen.
Die essgestörten Menschen sind mehr als ihr Symptom und die Betreuer/Angehörigen/Therapeuten sind mehr als die Gegner der Ess-Störung. Deshalb wird jeder Bewohner als individuelle Persönlichkeit gesehen, behandelt und gestärkt, auch wenn die Verläufe und Symptome sich ähneln. Wir legen in unserer Arbeit auch besonderen Wert auf die Stärkung der Eigenverantwortlichkeit der betroffenen Bewohner, das heißt insbesondere: Weg von Kontrolle hin zu Selbstverantwortung – und auch: So viel Normalität wie möglich, so viel Kontrolle wie nötig.

In dieser Fortbildung soll es Einblicke in die pädagogisch/therapeutische Arbeit in einer Wohngruppe für essgestörte junge Menschen geben. Dabei wollen wir im ersten Teil der Frage nachgehen: »Was macht eine Wohngruppe essstörungsspezifisch?« Vertiefend beschäftigen uns wir hierbei mit den Schwerpunkten »Ernährung« und »Tagesstruktur«, wobei es eine bunte Mischung aus Theorie und Praxis geben wird.
Im zweiten Teil der Fortbildung wollen wir dann Anhand von Fallbeispielen in den Austausch kommen.

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Nadia Läube, Bielefeld
Monika Haase, Bielefeld

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, III, IV
Anmelden

43-2017
Analyse und Moderation von gruppendynamischen Prozesse

31.05. - 02.06.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche bewegen sich in verschiedenen sozialen Kontexten; sie leben in Familien, Wohn- oder Tagesgruppen, besuchen Kindertagesstätten oder Schulen und gehen in ihrer Freizeit unter anderem in Vereine.

Dem Bereitstellen eines positiven, an den individuellen Ressourcen des Einzelnen orientierten sozialen Lernumfeldes und damit der Förderung sozialer Kompetenzen der Kinder kommt auch in der Jugendhilfe eine besondere Bedeutung zu. Kinder und Jugendliche können mit pädagogischer Unterstützung lernen, mit anderen wertschätzend zu kommunizieren und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

In diesem Seminar werden Kompetenzen vermittelt, gruppendynamische Prozesse zu analysieren und entwicklungsfördernde Interaktionsprozesse durch eine wertschätzende Kommunikation und pädagogisch-psychologische Interventionen zu unterstützen. Das Seminar basiert auf einer verhaltenstheoretischen und hypno-systemischen Grundlage.

Inhalte des Seminars:
• Grundlagen einer wertschätzenden Kommunikation
• Konzepte zur alternativen Lösung von Konflikten ohne Gewalt
• Analyse von Gruppenprozessen
• Soziogramm
• Methoden der Visualisierung (unter anderem Familienbrett, Flip Chart)
• Skulpturarbeit
• Moderation von Gruppenprozessen (u. a. Familien-/Gruppenkonferenz)
• Planung und Durchführung von »Gruppenangeboten zum sozialen Lernen«

METHODIK
• Impulsreferate (Vermittlung von speziellem theoretischem Wissen)
• Einzel- und Kleingruppenarbeit
• Verschiedene Übungsformen (unter anderem handlungs-/erlebnisorientierte Übungen)
• Demonstrationen
• Rollenspiele
• »Transferübungen« für den pädagogischen Alltag

ZIELGRUPPE
Interessierte, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten oder mehr über die Analyse und Moderation von gruppendynamischen Prozessen lernen möchten.

LEITUNG
Gert Geister, Marnheim

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER IV, VII

Fällt aus

44-2017
FORUM
»Fünf-Tage-Gruppen & Tagesgruppen«

20. - 22.06.2017, Hannover

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.


Neu im Programm: Austausch am ersten Tag statt Referat 2, T3, K4.


INHALT UND ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum verfolgt seit 20 Jahren das Ziel den schnitt-stellenübergreifenden Austausch und die Methodenkompetenz der pädagogischen Mitarbeitenden in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen.


Das diesjährige Forum steht unter dem Motto „Resilienz – Was alle(s) stark macht“ und möchte sowohl auf die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien schauen, aber auch einen Blick auf die Mitarbeitenden in den (Fünf)Tagesgruppen werfen. Der Beitrag von Prof. Dr. Ralf Hoburg (Hochschule Hannover) wird – auf nicht nur wissenschaftliche Weise – in das Thema einführen. Mit dem zweiten Referat möchten wir gerne frühkindliche Bindungsstörungen und den Umgang im pädagogischen Setting bearbeiten.


Im bereits traditionellen Thementag bieten wir wieder einen tieferen Einstieg in Methoden, Arbeitsansätze und Konzepte und laden zum Ausprobieren und Austausch ein. Dieses Mal können wir anbieten: • Was alle(s) stark macht - Übungen zur Resilienzförderung • Arbeit mit Kindern psychisch erkrankter Eltern • Wissen ist Macht! Gesellschaftliche und außerschulische Bildung • Der Mitarbeiter ist Mittel.Punkt – Anregungen für gesundes Führen Unter dem Motto „Von Kollegen für Kollegen“ werden am dritten Forumstag Konzepte aus unterschiedlichen Bereichen der sozialen Arbeit vorgestellt – ein Versuch, über den Tellerrand hinaus zu schauen und Anregungen für die eigene Praxis mitzugeben.


Unser Wunsch ist es, mit allen Teilnehmenden eine aktive Beteiligung zu (er-)leben. Daher haben wir das Forum mir viel Zeit für Austausch und Diskussion konzipiert und laden ausdrücklich zum Dialog ein.

ZIELGRUPPE
Verantwortliche und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen und von Jugendämtern, die Interesse an den Themen haben.

Das Forum wird vom Vorbereitungskreis »Forum Fünf-Tage-Gruppe und Tagesgruppen« geplant und durchgeführt und vom EREV-Vorstand durch Ralph Hartung begleitet. Interessierte, die sich einbringen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.


HINWEIS
Anmeldeschluss ist der 15. April 2017, danach auf Anfrage!


ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover


Telefon (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


Die Unterkunft erfolgt im Tagungshaus und im nahen GHotel. Die Zimmer werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.


Voranreisen oder Anschlussübernachtungen können direkt im zugewiesenen Tagungshaus/Hotel angefragt werden.

TEILNEHMERZAHL
100


Anmelden

45-2017 | EEV-08
Entspannung, Stressbewältigung, Selbstmanagement:
»Selfmanagement und Selfcare« in zunehmend belastenden Arbeitsstrukturen

26. - 28.06.2017, Würzburg

Weitere Infos
»Ich freue mich, wenn es regnet. Denn wenn
ich mich nicht freue, regnet es auch!«
Karl Valentin

INHALT UND ZIELSETZUNG
Um in einem helfenden Beruf die eigene Lebendigkeit zu erhalten und immer wieder neu entdecken zu können, ist Selbstfürsorge unabdingbar. Das beinhaltet, sorgsam auch mit den eigenen Bedürfnissen, Gefühlen, Ressourcen und Fähigkeiten umzugehen. Häufig sind professionell in der sozialen Arbeit Tätige für sich selbst sehr viel weniger achtsam und fürsorglich als für diejenigen, für die sie sich engagieren. Themen wie Entspannung, Genuss, Lob, Selbstakzeptanz und Selbstwirksamkeit spielen hierbei eine wichtige Rolle. In diesem Seminar dürfen mit Spaß, Neugierde, Zeit und Gelassenheit eigene Ressourcen und Kreativität (wieder-)entdeckt werden. Neue und alte Methoden für den Körper und die Seele werden erfahrbar gemacht, um diese dann für die praktische Arbeit erneut zu aktivieren – ganz im Sinne der alten Volksweisheit: »Du suchst eine helfende Hand? Sie ist am Ende Deines Armes.«

METHODIK
Verschiedene kreative Methoden wie Spielen, Tanzen, Malen, Rollenspiel, praktische Einübung von Methoden anhand von Fallbeispielen, kollegiale Beratung, Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
PraktikerInnen der Kinder- und Jugendhilfe, sowie der Erwachsenenbildung, SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Sandra Anklam, Essen

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten
Anmelden

46-2017 | EEV-09
Grundlagen der Psychotraumatologie mit niederschwelligen Möglichkeiten zur Stabilisierung von Flüchtlingskindern
Traumatisierungen im Kindesalter – Erscheinungsformen, Auswirkungen und Interventionsmöglichkeiten

13. - 14.07.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im Seminar werden Grundlagen der Psychotraumatologie vermittelt, um Traumasymptome sehen (insbesondere bei Flüchtlingskindern) und damit umgehen zu können. Es werden für das Erleben von Sicherheit und Stabilität und die Stützung der Resilienzkraft der Kinder konkrete Vorgehensweisen erarbeitet. Dabei werden die jeweiligen Möglichkeiten in einer Einrichtung und die persönliche berufliche Position berücksichtigt. Außerdem soll die persönliche Psychohygiene mit der Frage thematisiert werden: Was brauche ich als HelferIn, damit ich helfen kann, ohne mich dabei selbst zu verlieren?

METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

LEITUNG
Hildegard Steinhauser, Augsburg

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
300,- € für EREV-/eev-Mitglieder
350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
13.07.2017: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
14.07.2017: 09.00 Uhr – 15.00 Uhr

HINWEIS
Bitte bringen Sie Buntstifte, Bleistift und Radiergummi mit.

KOMPETENZFELDER II, IV

Fällt aus

47-2017 | EEV-10
Die persönliche Suche nach Selbstsicherheit, Selbstbehauptung und Selbstverteidigung
Ideen für die Arbeit mit jugendlichen Mädchen

27. - 28.07.2017, Pappenheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Suche nach innerer Selbstsicherheit und deren stimmiger und klarer »Verkörperung« und Vertretung nach außen ist in der Zeit des Überganges von der Kindheit zum Erwachsenenleben ein besonders bedeutsames Thema. Die Erkenntnisse über die Wechselwirkung von Körper und Psyche (vgl. Hüther et al. 2006) zeigen, wie die Entwicklung dieser Fähigkeiten unterstützt werden kann. Mit konkreten Übungen zur bewussten Wahrnehmung von psychischen und körperlichen Befindlichkeiten und Haltungen werden diese Zusammenhänge verdeutlicht. Außerdem möchte ich die wohltuende Wechselwirkung von gelungener körperlich orientierter Selbstverteidigung sowie sprachlich, mimisch und gestisch praktizierter Selbstbehauptung auf die empfundene Selbstsicherheit und umgekehrt aus meiner Arbeit mit jugendlichen Mädchen vorstellen. Das Grübeln über »Wer bin ich, wer will ich sein und wer bin ich (leider) gar nicht?« soll durch die Freude am Sich-bewegen und Sich-spüren als »Ah, so bin ich!« zumindest ergänzt werden.

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Erziehungshilfe, die sich gern mit diesem Thema beschäftigen möchten

LEITUNG
Hildegard Steinhauser, Augsburg

ORT
Evangelisches Bildungs- und Tagungszentrum Pappenheim
Stadtparkstraße 8 - 17
91788 Pappenheim

Telefon (09143) 6 04-14
www.ebz-pappenheim.de

TEILNAHMEBEITRAG
300,- € für EREV-/eev-Mitglieder
350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
27.07.2017: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
28.07.2017: 09.00 Uhr – 15.00 Uhr

HINWEIS
Möglichst bequeme Kleidung mitbringen, eventuell Turnschuhe und/oder dicke Socken

KOMPETENZFELDER II, IV

Fällt aus

48-2017
Krisenmanagement im Worst Case:
Prävention und Erste Hilfe für freie und öffentliche Träger

12. - 14.09.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gewalt, Machtmissbrauch oder Fehlverhalten von MitarbeiterInnen oder Dritten (beispielsweise Erziehungsberechtigte) gegen betreute Kinder oder Jugendliche sind die unerträglichsten Vorkommnisse in der Jugendhilfe. Die Namen von Opfern wie Chantal, Kevin, Pascal oder Lea-Sophie bleiben haften, die Beteiligung von Tätern in den eigenen Reihen wie Einrichtungsleitern, Sozialpädagogen oder Erziehern wird eher verdrängt.
Wenn das Undenkbare, das unserem professionellen Selbstverständnis völlig widerspricht, eintritt, sind wir im Regelfall nicht gewappnet. Wir stehen dem Worst Case hilflos gegenüber: Verunsicherung und Handlungsdruck, Erschrecken und Trauer, Rechtfertigung und Wegducken – alles Tendenzen, die das Handeln der Beteiligten in solchen Situationen kennzeichnen. Der Druck der Öffentlichkeit, die berechtigten Nachfragen von Politik, Polizei und Staatsanwaltschaft, Presse und Angehörigen verstärken die Hilflosigkeit.
Um in einem solchen Fall bestehen und professionell handeln zu können, ist ein solides Krisenmanagement erforderlich. Das kann nicht erst im Ernstfall entstehen, sondern muss jetzt, in der noch »heilen Welt« vorbereitet werden. Ein solches Krisenmanagement für uns selbst existiert jedoch in den Einrichtungen trotz eines ausgeklügelten Qualitätsmanagements eher selten.
Diese Praxisrealität greift das Seminar auf. Zur Abhilfe werden gemeinsam mit den TeilnehmerInnen die Grundlagen eines professionellen Krisenmanagements erarbeitet. Den TeilnehmerInnen sind die zentralen Kriterien eines Krisenmanagements im Worst Case vertraut; sie können sie anwenden. Die Teilnehmenden werden mit der folgenden Checkliche vertraut gemacht:
• Umgang mit Polizei und Staatsanwaltschaft
• Öffentlichkeitsarbeit, Presseerklärungen und Gegendarstellung
• Arbeitsrechtliche Konsequenzen
• Datenschutzrechtliche Kriterien im Worst Case
• Kriterien einer Fallrevision

METHODIK
Vermittlung theoretischen Grundlagenwissens anhand von kurzen Inputs mit praktischen Bildern, Fallbesprechung, Gerichtsurteile, Bearbeitung von Fragen aus der Praxis der TeilnehmerInnen

ZIELGRUPPE
Kinderschutzfachkräfte, Dienst- und Fachaufsicht, Pressestelle, Dezernenten, Stadtrat, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf
Dr. Christof Radewagen, Bad Nenndorf

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, V, VII

Fällt aus

49-2017
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2015 – 2017
Modul 8: Abschlusskolloquium

feste Gruppe

13. - 15.09.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich auf diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.

Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zu Gute kommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.

ZIELGRUPPE
ErzieherIn (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-SozialpädagogIn – Diplom-SozialarbeiterIn – Diplom-HeilpädagogIn – Diplom-PädagogIn – mindestens drei Jahre Berufserfahrung.

Besonderheiten
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinander greifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Keppler, Altensteig

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
5.463,- € für Mitglieder
5.703,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die nächste »Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en« findet ab 12. – 15.03.2018 in Eisenach statt. Den Falter können Sie unter www.erev.de/ fortbildungen herunterladen.

KOMPETENZFELDER II, III, IV

Ausgebucht

50-2017
Gesundheit und Komplexität
Eine Auszeit zur Reduzierung der Komplexität – zur Stärkung der Gesundheit und Resilienz


Seminar mit ähnlichen Inhalten: 45 - dort sind noch Plätze frei!

13. - 15.09.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

»Das Komplexe ist einfach, das Einfache ist komplex.« (Angus Young)

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.« (Wikipedia). Wie schwierig es ist, dieses Wohlergehen aufrecht zu erhalten ist, angesichts immer höher werdender Komplexität im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit, ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Einrichtungen ihren Mitarbeitenden gegenüber.

In dieser Auszeit möchten wir Raum geben, den eigenen Belastungen und dem Erleben von Komplexität auf den Grund zu gehen, den eigenen Bedürfnissen »neu« nachzuspüren, Wege zur Wahrung dieser Bedürfnisse zu erarbeiten, Handlungsmöglichkeiten zum Erhalt des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens zu entwickeln und Achtsamkeit und Vereinfachung zu erlernen. Zudem möchten wir Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis aufzeigen.

METHODIK
Kurzimpulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen.

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Marion Werner, Worpswede

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
1. Tag 14-18 Uhr (13.30 Uhr Imbiss)
2. Tag 9-12.30 Uhr / 15.30-18 Uhr
3. Tag 9-15 Uhr (mit Stehkaffee)

HINWEIS
Bitte bequeme Sachen und Socken mitbringen. Weitere Übernachtungen können direkt im Tagungshaus angefragt werden.

Warteliste

51-2017
Herausfordernde Familien spielend (leicht) coachen
Grundlagenseminar zur erfahrungsorientierten systemischen Familienberatung (ESFB®)

Ausschreibung aktualisiert (Stand Juni 2017)

18. - 20.09.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Habe ich alles schon gemacht!« Solche oder ähnliche Sätze kommen in der Beratung von Familien immer wieder vor und stellen den Berater vor besondere Herausforderungen. Gerade dann, wenn schwierige Themen angesprochen werden müssen und Eltern die Einschätzung des Beraters nicht teilen. Nicht selten sehen Eltern selbst keinen Unterstützungsbedarf und fühlen sich zur Zusammenarbeit genötigt. Leichter wird es auch dann nicht, wenn Familien bereits über Generationen Unterstützung erhalten. In diesen Situationen ist die ESFB®-Methode ein neuer und niederschwelliger Zugang zu Familien, der die Zusammenarbeit verbessert und die Lösungskompetenzen der Familien stärkt.


Als Familie gemeinsame eine Aufgabe lösen, Spaß haben und wesentliche Verhaltensmuster in der Familie erkennen und verändern, ist zentraler Bestandteil der erfahrungsorientierten Familienberatung. Sie macht den Familienmitgliedern auf spielerische Art Schwierigkeiten des Alltags deutlich und hilft ihnen positivere Umgangsformen zu finden. Eltern schätzen an der Methode die Alltagsnähe und können oftmals mit den selbst gewonnen Erfahrungen gut umgehen. Die Filmauswertung der Beratung rundet die ESFB®-Beratung ab und macht tieferliegende Prozesse deutlich.


Im Seminar werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmer handlungsorientiert Coachingansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden.


Die Teilnehmer des praxisorientierten Seminars:
lernen verschiedene Tools des erfahrungsorientierten Lernens kennen und probieren diese aus • entwickeln an konkreten Beispielen aus der eigenen Praxis Beratungsansätze auf der Grundlagen der ESFB®-Methode • lernen Steuerungsmöglichkeiten von gruppendynamischen Prozessen kennen • finden oder festigen ihre eigene Grundhaltung in der sozialpädagogischen Beratung • reflektieren ihre Beraterrolle in der sozialpädagogischen Beratung • eignen sich Reflexionsmethoden an, die für den Einsatz in Familien geeignet sind.


Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Grundlagen des erfahrungsorientierten Lernens • Aufbau einer erfahrungsorientierten systemischen Familienberatung • Umgang mit unterschiedlichen Systemen innerhalb einer Familie • Prozessgestaltung durch systemische Interventionen • Methoden der Filmauswertung • Reflexion der Beraterrolle


METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Kollegialer Erfahrungsaustausch, Tools des erfahrungsorientierten
Lernens, nonverbale Reflexionsmethoden, Kleingruppenarbeit
Im Seminar werden folgende Tools vorgestellt und ausprobiert: Strippenzieher,
Team2, Seil, Plane, Puzzle, Zollstock und Systeaming. Entsprechend des
Prozessverlaufes im Seminar kann der Einsatz von Tools variieren.


ZIELGRUPPE
Mitarbeiter, die in ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der
Kinder- und Jugendlichenarbeit tätig sind

LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD IV

Warteliste

52-2017
Methodenkoffer – Kreative und spielerische Übungen, Interventionen und Methoden für die pädagogische Praxis

18. - 20.09.2017, Hofgeismar

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Ich packe meinen Koffer ... und nehme mit:
• Methoden, die mich in meiner professionellen Praxis begleiten,
• das Wissen darum, welche Methode ich wann, in welchem Kontext sinnvoll einsetze und
• die Lust, auch schwierige Situationen spielerisch in Angriff zu nehmen.

Zunehmend stoßen wir mit allein verbalen Interventionen auf Grenzen, erreichen die Jugendlichen oder ihre Eltern nicht mehr. Wir benötigen kreative Methoden in der Jugendhilfe, um professionell mit „schwierigen“ Situationen umgehen zu können.
Wenn Sie also Ihren Koffer packen und mit uns nach Hofgeismar fahren, werden Sie ihr Methodenrepertoire erweitern, indem Sie verschiedenste Methoden, Übungen und Formen für unterschiedliche Anlässe (z. B. Anfänge, Konflikte, Abschiede) praktisch erproben und reflektieren.
Schöpfen werden wir dabei aus dem reichen Fundus der Theaterpädagogik/Theatertherapie, der systemischen Beratung und Therapie, der Gestalttherapie sowie der langjährigen Erfahrung aus der stationären Jugendhilfe.

METHODIK
Impulsreferate, Übungen und Formen für unterschiedliche Anlässe (zum Beispiel Anfänge, Konflikte, Abschiede)

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihre Methodenvielfalt erweitern möchten.

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Sandra Anklam, Essen

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNAHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *
*Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV
Anmelden

53-2017 | EEV-11
Arbeit mit jungen Menschen, die unsere Sprache und Kultur nicht kennen - Methoden, Wege, Zugänge
Effektive Gesprächsführung unter Einbeziehung von Sprachmittlern

18. - 20.09.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kultur- und Sprachmittler, auch Dolmetscher genannt, sind die wichtigste Verstehens- und Verständnisbrücke zwischen Flüchtlingen und den Betreuern im Alltag. Nur durch diese haben Mitarbeitende im Migrationsbereich die Möglichkeit, die Gedankenwelt und das Erlebte der Flüchtlinge zu begreifen. Wie ist der Gesprächsrahmen sinnvoll zu gestalten? Welche Rolle haben Vormund, Betreuer und Sprachmittler im Gespräch? Wie können die Gesprächsinhalte effektiv vermittelt werden?

Arbeitsschwerpunkte:
• Dolmetscher versus Sprachmittler
• Die paradoxe Rolle des Kultur- und Sprachmittlers
• Die Vorbereitung und Nachbereitung des Gesprächs
• Das Gesprächssetting
• Die Grundregeln im Gespräch
• Die Betreuung von Sprachmittlern in der Einrichtung

METHODIK
Vermittlung theoretischer Inhalte und Erfahrungswerte via dozieren, Gruppenarbeit, Fallarbeit und Videoanalyse

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die mit Flüchtlingen, sowie Dolmetschern (Sprachmittlern) arbeiten

LEITUNG
Swetlana Bachrat-Melamed, Nürnberg
Priscilla Hirschhausen, Nürnberg

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *
*Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, V

Fällt aus

54-2017
Fortbildungsreihe 2017 - 2018
Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen TäterInnen sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern

feste Gruppe

18. - 21.09.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld der Arbeit mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und Misshandlerinnen erforderlich, um Manipulationen und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täter- und täterinnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt (08. – 11.05.2017)
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern (18. – 21.09.2017)
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen TäterInnen (14. – 17.11.2017)
Modul 4: Gesprächsführung mit Täterinnen (22. – 25.01.2018)

Modul 2
Anhand konkreter Fragestellungen, Themen und Praxisfällen wird die eigene pädagogische Arbeit reflektiert und theoretisch untermauert.
• Verstehen von Opferverhalten
• Handlungsschritte bei Verhaltensauffälligkeiten
• Sexualpädagogische Ansätze
• Gesprächsführung mit Opfern

Die Teilnehmer sollen befähigt werden, die große Bandbreite der Psychodynamik von Opfern und Tätern zu verstehen. Sie sollen notwendige Interventionsschritte bei Verdacht kennenlernen, um sie in der Praxis anzuwenden. Ferner sollen sie wichtige Aspekte des juristischen Kontextes verstehen

METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de
* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
1.900,- € für EREV-/eev-Mitglieder
2.200,- € für Nichtmitglieder
für alle Module,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNAHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe mit weiterführenden Informationen können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/ Falter herunterladen. Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden.

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Ausgebucht

55-2017 | EEV-12
Traumapädagogische Methoden für den pädagogischen Alltag
»Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen.«

20. - 22.09.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagogen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die TeilnehmerInnen
• erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie
• erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«
• erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt
• erweitern ihr Wissen darüber, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann
• lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Einführung in die Traumapädagogik
• Begriff und Prozess »Psychische Traumatisierung«
• Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung
• Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt.
• Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.)
• Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Im geplanten Aufbauseminar vom 25. bis 27.09.2017 in Timmendorfer Strand (siehe Fortbildung Nr. 58-2017, Seite 72) besteht die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen.

ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen und Mitarbeiter

LEITUNG
Kathrin Kraus, Mechernich

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
418,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER III, IV

Warteliste

56-2017 | EEV-13
Reflexionstag zum Seminar »Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen«

25.09.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die in den vorausgegangenen Seminaren mit dem Titel »Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen« erlernten Techniken zur lösungsorientierten Gesprächsführung und zur Durchführung von Kritikgesprächen wurden inzwischen von den Teilnehmer/innen in der Berufspraxis an leichten Fällen ausprobiert und angewendet (siehe Seite 35).
An diesem Reflexionstag haben Sie Gelegenheit, Ihre diesbezüglichen Erfahrungen auszutauschen, Stolpersteine zu erkennen und zu beseitigen und die Anwendung der Gesprächstechniken zu verfeinern.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Erzieher(innen) und pädagogische Mitarbeiter(innen), die an den EREV-Seminaren »Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen« teilgenommen haben.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net
Voranreisen können direkt im Tagungshaus angefragt werden

TEILNAHMEBEITRAG
90,- € für Mitglieder
110,- € für Nichtmitglieder
inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn: 10.30 Uhr*
Ende: 16.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie alle im ersten Seminarteil ausgegebenen Materialien wieder mit!

KOMPETENZFELDER IV, VII

Fällt aus

57-2017
»Ich verstehe dich nicht ...«
Interkulturelles Konflikttraining

25. - 27.09.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sie gehen mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Milieus um?
Gibt es gelegentlich Konflikte, die Sie nicht erwartet haben?
Konflikte entstehen, wenn wir das Wertesystem, die Erfahrungen und Erlebnisse unseres Kommunikationspartners nicht kennen. Es fällt uns schwer unser Gegenüber einzuschätzen und angemessen Kontakt aufzunehmen. Es sind manchmal Kleinigkeiten, durch die Störungen entstehen und respektloses Verhalten, Verweigerung, Regelverletzung, verbale und körperliche Auseinandersetzungen zur Folge haben.
Das Interkulturelle Konflikttraining bietet die Möglichkeit, Konflikt- und Gewaltsituationen besser zu bewältigen und kulturelle Missverständnisse zu verringern. Die Teilnehmer setzen sich mit den Hintergründen von »Kultur« und »Konflikten« auseinander. Sie reflektieren ihre eigene Haltung als Grundlage zur Entwicklung von Handlungsstrategien im Konflikt. In praktischen Übungen probieren sich die Teilnehmer in Konfliktbewältigungsstrategien aus und erweitern ihr Spektrum an Eingriffsmöglichkeiten in Konfliktsituationen. Eigene Erfahrungen und Konflikte können eingebracht und bearbeitet werden.
Der Nutzen liegt auf der Hand: Wer aus einer größeren Auswahl von Handlungsmöglichkeiten schöpfen kann, wird sich in eskalierten Situationen sicherer fühlen und darf sich auf eine größere Gelassenheit am Arbeitsplatz freuen.

METHODIK
Austausch und Diskussionen, Rollenspiel, verschiedene Varianten der Konfliktbearbeitung, Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit jungen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen arbeiten.

LEITUNG
Christine Gryscyk, Kassel

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Warteliste

58-2017
Aufbauseminar
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen

25. - 27.09.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen. Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen und Verstehen von Traumanetzen und Traumadynamiken«.
Die TeilnehmerInnen erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses • erhalten durch praxisnahe Übungen eine professionelle Selbstreflexion • bauen einen systemischen Blickwinkel in traumadiagnostisches Fallverstehen auf • erhalten durch Methodenarbeit in der Selbstsorge einen Blickwinkel auf Achtsamkeit und Präsenz im Berufsalltag • erörtern die Prävention von Berufsrisiken, die durch sekundäre Traumatisierung entstehen können • lernen, wie sie mit Kindern im Alltag umgehen können, damit eine Retraumatisierung möglichst vermieden werden kann • erkennen Überlebensmechanismen der Kinder und Jugendlichen und lernen sie zu verstehen • können durch Systemische Fallberatung und Fallverstehen aus traumasensitiver Sicht den Kindern und Jugendlichen die Pädagogik des möglichst sicheren Ortes am eigenen Arbeitsplatz geben • lassen sich inspirieren, die eigene Psychohygiene im Umgang mit sekundärer Traumatisierung zu erkennen und zu vertiefen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
eigene Kraftquellen/Ressourcenrad • Reflexion der eigenen Rolle in Traumadynamiken • Einübung traumazentrieter Grundhaltung • Erkennen und Reflexion eigener emotionaler Reaktionen und Handlungsmöglichkeiten • traumaspezifische Beziehungsdynamiken

METHODIK
Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinander zu setzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben.

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
399,- € für Mitglieder
430,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Warteliste

59-2017
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen 2017 - 2018
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie

feste Gruppe

25. - 27.09.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie
Teamleiter/innen befinden sich nicht selten im Spannungsfeld der Interessen zwischen Vorgesetzten und Kollegen, zwischen besonderen Führungsaufgaben und pädagogischen Alltagsaufgaben. Im Spagat zwischen der Sachebene und der Beziehungsebene ist es notwendig, die Balance zu halten. Dieses Seminarmodul setzt sich intensiv und aus den unterschiedlichen Perspektiven mit der eigenen Rolle und dem beruflichen Selbstverständnis auseinander und beleuchtet die damit verbundenen Kategorien und Dimensionen. Das eigene Verhältnis zum Thema »Führen und Leiten« wird reflektiert. Hierbei spielen verschiedene Persönlichkeitstypen und Führungspräferenzen eine zentrale Rolle. Dieses Modul vermittelt ein Grundverständnis zu den Erwartungen an die Führungskompetenz einer Leitungskraft. Es soll die Teilnehmer/innen darin unterstützen, ihr Rollenverständnis zu hinterfragen, ihr individuelles Leitungsverhalten zu reflektieren und eigene Entwicklungsfelder zu erkennen.

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/fortbildungen/ Falter zu Tagungen und Modulreihen herunterladen. Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2017 an und entnehmen Sie bitte die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de/fortbildungen.

KOMPETENZFELD I

Ausgebucht

60-2017 | EEV-14
»Grenzen setzen mit Herz« – Konfrontative Pädagogik
Sicher handeln in gewaltbesetzten Situationen

25. - 27.09.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gewaltbereitschaft gehört in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mittlerweile zum Alltag. Häufig geraten pädagogische Fachkräfte hier in Situationen, die sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit führen. Mit dieser Fortbildung sollen sie im Umgang mit eskalierenden Situationen gestärkt werden.
Zentraler Inhalt der Fortbildung ist das Einüben von Deeskalationstechniken in den drei Stufen der Eskalation. Hier heißt es »Grenzen setzen«, um sich und andere zu schützen und um soziales Lernen möglich zu machen.

Die konkreten Inhalte der Fortbildung:
• Deeskalation von Konflikten und Dynamik in Gewaltsituationen
• Strategien der Deeskalation
• die pädagogische Grundhaltung in der Eskalation gegenüber
gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen
• Auseinandersetzung mit der eigenen Wirkung
in gewaltbesetzten Situationen
• verschiedene Methoden und Techniken für den sicheren Umgang mit gewaltbesetzten Situationen

Ziele
Mit Hilfe von Wissen über die Dynamik in Konfliktsituationen gelingt den TeilnehmerInnen eine bessere Einschätzung von konkreten Situationen. Sie lernen Ansätze der Konflikteskalation kennen und üben Deeskalationsstrategien ein. Das Seminar bietet die Möglichkeit neue Handlungsweisen in Gewaltsituationen auszuprobieren und so Sicherheit für den pädagogischen Alltag zu gewinnen.

METHODIK
Fachlicher Input, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, psychodramatische Übungen, Film

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte, MitarbeiterInnen des Jugendamtes

LEITUNG
Christoph Budde, Bichl

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, V

Warteliste

61-2017
Systemische Werkstatt
Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

25. - 27.09.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.«
(G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden, lösungsorientiert zu arbeiten. In dem der Blick auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet ist, werden ihre Potentiale gefördert.
Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennen lernen, die sich mit der systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen. Wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Seminarschwerpunkte sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• Umdeuten und Externalisieren
• systemische Arbeit mit dem Genogramm
• Familienbrett und Symbolaufstellung in die Arbeit einbringen
• Arbeit mit Skulpturen und Systemen
• kreative Methoden der Visualisierung
• Wechsel von Methoden
• Kommunikationsanregungen ohne Sprache
• bildgebende Verfahren kreativ nutzen

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern. Sie erhalten viele Möglichkeiten, praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/in reflektieren. Sie erhalten einen Koffer voller Methoden an die Hand, um schwierige Gespräche führen zu können, auch wenn diese sich im Kreis drehen.

METHODIK
Skulpturarbeit, Familien- und Systemaufstellung mit Stellvertretern, Aufstellungsschablonen oder Bonbons, Arbeit mit dem Familienbrett, Nähe- und Distanzübungen, Präsenzübungen zur inneren und äußeren Sicherheit, Geschichten, Entspannung, Ressourcenübungen mit Symbolen, Skandalierungen mit Bildern, Gegenständen, Lebensweggestaltung mit Seilen visuell dargestellt u. a.

ZIELGRUPPE
Interessierte MitarbeiterInnen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind neue methodische Wege zu gehen. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet.

LEITUNG
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück
Magdalene Sohr, Hannover

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Warteliste

62-2017 | EEV-15
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen – Modul 2

feste Gruppe

25. - 28.09.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im zweiten Modul ist das Boot in Fahrt gekommen, die Crew hat bereits Erfahrungen miteinander gesammelt, erste Routinen erleichtern die Arbeit, die Herausforderungen der Reise sind klar geworden. Neue Horizonte tauchen auf.
Nun geht es um Training der verschiedenen Manöver, Üben von Handgriffen für spezielle Situationen und um das tiefere Verständnis der ineinandergreifenden Elemente.

Kursrichtung im Modul 2:
Training und Teambuilding – beobachten, einschätzen und handeln
Mit verschiedenen Methoden und in unterschiedlichen Settings werden die im Modul 1 vereinbarten Themen praxisrelevant und konkret bearbeitet. Den Teilnehmenden werden Elemente zur Selbstreflexion angeboten, Fallanfragen aus der eigenen Praxis und persönliche Anliegen sind sehr willkommen. Auch der gemeinsame Gruppenprozess wird als zusätzliche Erfahrungsebene genutzt.

Wir werden unter anderem folgende Themen anbieten:
Gesprächsführung – oder: Kommunikation im Alltag und mit speziellen Zielen / unter besonderen Bedingungen • Mitarbeiterführung: nicht nur wenn’s drauf ankommt und Gestaltung von Teamprozessen • Besprechungswesen/Teamarbeit: Schwierigkeiten, Erfahrungen, Lösungswege • Systemische Fragetechniken – oder: Erforschung unterschiedlicher Wirklichkeiten • Sich Bewegen in und mit kleinen und großen Institutionen • Disziplin, Zwang, Strafen, Verhaltensmodifikation – oder: »Wie manipulierbar ist der Mensch?« • Systemisches Konfliktmodell (Tetralemma) • Krisen: Krisenmuster, Bewältigungsstrategien • Berichtswesen – oder: »Festschreiben von Defiziten oder Konstruktion von Möglichkeiten?« • Partizipation, Verantwortungsübergabe und Beschwerdemanagement • Datenschutz, Schweigepflicht • Kooperation mit Eltern – oder: »Auf gleicher Augenhöhe« • Autorität durch Beziehung

Als Fortbildungs-Skipper sehen wir unsere Aufgabe darin, die Ideen, Kräfte und Wissensschätze der gesamten Gruppe zur Entfaltung zu bringen. Humor, Disziplin, Empathie, Struktur, Pünktlichkeit, freundliche Herausforderung, Offenheit, Flexibilität, Aufmerksamkeit, Direktheit, … das sind einige unserer Möglichkeiten, um die Fortbildung zu einem gemeinsamen Erfolg werden zu lassen.

ZIELGRUPPE
TeilnehmerInnen des Moduls 1 dieser Fortbildungsreihe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder
für alle drei Module, inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNAHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe mit weiterführenden Informationen können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de g Fortbildungen.
Diese Seminarreihe kann nur komplett (alle drei Module) gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2017 für alle drei Module dieser Fortbildungsreihe an.

KOMPETENZFELDER I, IV

Ausgebucht

63-2017 | EEV-16
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Gesprächsführung/Kommunikation, die verbindet
(Umgang mit jungen Menschen, Eltern usw.)

27. - 29.09.2017, Würzburg

Weitere Infos

»Es geht nicht darum, nett zu sein, sondern echt« (M. Rosenberg)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dicke Luft im Team ... fruchtlose Elterngespräche ... Verletzende Worte beim Essen ... Welche Alternative gibt es zum leidvollen Erdulden, zum kräftezehrenden Bekämpfen oder zum resignierenden sich Abwenden? Die Verbindende Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg erkennt Konflikte als Ausdruck unerfüllter Bedürfnisse. Indem wir die Bedürfnisse von allen Beteiligten als gleichwertig in den Blick nehmen, finden wir den Weg zu einer konstruktiven Auseinandersetzung und zu nachhaltigen Lösungen.
Diese Art von Kommunikation
• beinhaltet die Beteiligung des Klienten und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe
• erleichtert professionelles Handeln in schwierigen Gesprächen
und Situationen
• hilft Fachkräften in der Erziehungshilfe, ihren Alltag deutlich stressfreier zu gestalten
• setzt auf die Entfaltung der Potentiale des Menschen

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
lernen die Systematik dieses Kommunikationsmodells kennen und sammeln erste praktische Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Arbeitsalltag • bauen ihre Selbstkompetenz, ihr Kooperations- und Konfliktbearbeitungspotenzial weiter aus • erfahren, welche Verhaltensweisen Entfremdung oder Verbindung fördern • erweitern ihr Mitgefühl für eigenes Benehmen und das Benehmen anderer

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
Grundannahmen, Ziele und Anwendungsbereiche der Verbindenden Kommunikation • die vier Elementarschritte • hilfreiche Fragetechniken der Verbindenden Kommunikation • Implementationsansätze der Verbindenden Kommunikation im Arbeitsalltag

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs und Demonstration, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit mit Situationen aus der Praxis, Gruppenübungen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, die ihre Kommunikations- und Erziehungskompetenz erweitern wollen.

LEITUNG
Antowi Wibbelink-Oosterwijk, Haaksbergen/NL
Christiane Welk, Alsbach-Hähnlein

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD IV

Warteliste

64-2017
Erlebte Dankbarkeit als Haltung und Grundlage von Integrationsbereitschaft

27. - 29.09.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zuwanderung von Neubewerbern in ein Ursprungskollektiv gibt es in unterschiedlichen Zusammenhängen: Du kannst in eine (Schwiegereltern-)Familie zuwandern, du kannst dich um Zugehörigkeit als mögliche neue Stammkraft bei einer Fußballmannschaft oder bei einem Arbeitsteam bewerben, du kannst als »Neuer« in einer über mehrere Jahre bestehenden Schulklasse um Aufnahme bitten – Gleiches gilt für den Eintritt in eine vielleicht schon länger oder sehr lange bestehende Partei oder auch in eine bewährte Religionsgemeinschaft. 
Der Neubewerber hat hierbei grundsätzlich andere Interessen und Aufgaben als die bewährten Stammkräfte, die das Kollektiv mitbegründet haben oder schon eine sehr lange (und innerlich oft auch tief verwurzelte) Zugehörigkeit nachweisen. 

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• lernen die maßgeblichen Unterschiede zwischen den »Neubewerbern« und den »Mitgliedern des Ursprungskollektiv« – unter Berücksichtigung psychologischer und soziologischer Erklärungen – kennen,
• vertiefen ihre Kenntnisse in der Motivationsanalyse (Verhaltensmotive),
• entwickeln ihre persönliche innere Haltung zur Grundlage für Integrationsbereitschaft,
• erarbeiten ein strukturelles Erklärungs-, Einstellungs- und Verhaltensmuster für die genannten Gruppierungen.

Die Inhalte der Fortbildung sind insbesondere 
• Merkmale, Definitionen und die Einordnung der Konstrukte »Dankbarkeit« und »Integration«,
• Phasen im Integrationsablauf,
• spezielle Aspekte der Motivationspsychologie und Forschung unter Berücksichtigung der Grundsätze der Ich-Optimierung,
• die »kollektive Identität« als wesentlicher Bestandteil einer gelungenen Integration,
• Abriss zu den speziellen Grundvoraussetzungen der Integrationspartner: Die Neubewerber benötigen Kreativität, Neugier, Energie, Tatkraft und sympathisch-werbendes Auftreten, die Mitglieder des Ursprungskollektivs benötigen Wahrnehmungsgenauigkeit, Urteilsfähigkeit, Großzügigkeit, Flexibilität sowie Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit.

METHODIK
Vortragseinheiten, Kleingruppenarbeit, Rollenspiel, Nähetraining, Respekt-
training, Fairnesstraining, Einstudieren rhetorischer Figuren

ZIELGRUPPE 
Interessierte MitarbeiterInnen sowohl in den ambulanten wie in den teilstationären als auch in den stationären Erziehungshilfen

LEITUNG
Dr. Michael Heilemann, Hameln
Gabriele Fischwasser von Proeck, Hameln

ORT
Evangelische Akademie 
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEI\'LNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Fällt aus

65-2017
Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren

27. - 29.09.2017, Hannover

Weitere Infos
Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder werden Mitarbeiter(innen) in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Familiengericht oder Entscheidungen des Familiengerichts konfrontiert: Sie können als Zeugen geladen werden, beraten im Trennungs- und Scheidungsverfahren, betreuen Kinder oder Jugendliche in Pflege- oder Erziehungsstellen, die zur Herkunftsfamilie aufgrund einer Gerichtsentscheidung zurückgeführt werden sollen oder sollen gar – vom Jugendamt übertragen – selbst im familiengerichtlichen Verfahren mitwirken. Dann gilt es, zum Wohle von Kindern und Jugendlichen fachlich fundierte Stellungnahmen abzugeben und in der mündlichen Verhandlung die erforderliche Position zu vertreten, sich gegenüber Familiengericht, Sachverständigen und Anwälten zu behaupten. Das ist nicht immer einfach und führt manchmal bei der Terminabsprache schon zu Konflikten. Die Erläuterung der Mitwirkung der Jugendhilfe im familiengerichtlichen Verfahren unter Bezug auf die Rechtsgrundlagen, die Aufgaben, Rolle und Selbstverständnis der Verfahrensbeteiligten ist für das Verständnis der Eltern, Jugendlichen und Kinder im Beratungsalltag ebenso wichtig wie die Information über die Arbeit und die Entscheidungen eines Familiengerichts selbst. Die §§ 50 bis 52 SGB VIII sehen die Mitwirkung des Jugendamtes in bestimmten Gerichtsverfahren vor. Da das Gesetz die Form der Mitwirkung nicht regelt und zu den Inhalten keine abschließenden Aussagen trifft, besteht in der Praxis vielfach Unsicherheit über das, was die Jugendämter auf diesem Gebiet zu leisten haben und was die Gerichte folglich von den Jugendämtern und freien Trägern erwarten können. Das Seminar beschäftigt sich auch mit der schriftlichen Form der Mitwirkung solcher Stellungnahmen oder Fachberichte.
Seminarthemen und -inhalte: freiwillige Gerichtsbarkeit in Abgrenzung zur streitigen Gerichtsbarkeit • Einleitung der Verfahren und gerichtliche Zuständigkeiten • Beteiligte in diesen Verfahren • Beteiligten- und Verfahrensfähigkeit von Jugendamt und Kind • Anhörungen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pflegeeltern • Rolle des Jugendamtes in Abgrenzung zum Verfahrensbeistand, Sachverständigen, Amtsvormund, Amtspfleger • interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten und das Erzielen von Einvernehmen • Umgang mit vertraulichen Daten (Datenschutz) • Struktur einer Gerichtsentscheidung • Wirksamwerden des Beschlusses / eines Urteils • Rechtsmittel und Instanzenzug • Zwangsvollstreckung • Rechtsgrundlagen für Stellungnahmen, Fachberichte • Kompetenz für das Abfassen von Stellungnahmen • Gütekriterien von Stellungnahmen

METHODIK
Neben Erläuterung des Familienverfahrensrechts und der Bestimmungen zum Umgangs- und Sorgerecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird auf kollegialen Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden und Rollenspiel wert gelegt.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten
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66-2017
FORUM »Sozialraumnahe Hilfen«: Kind ist Kind – Vielfalt in den ambulanten und stationären Erziehungshilfen

27. - 29.09.2017, Eisenach

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Neben der Aufgabe, den Flüchtlingen, insbesondere den unbegleiteten Minderjährigen in unserem Land gute Perspektiven zu schaffen, sind wir zunehmend gefragt, Inklusion im Alltag zu leben. Dies ist eine große Herausforderung in Schulen, die nur mit vernetzten pädagogischen Angeboten ihren Bildungsauftrag werden erfüllen können, aber auch in der Erziehungshilfe, wo es darum geht, die Akteurinnen und Akteure in den gemeinsamen Dialog zu bringen, um ambulante und stationäre Hilfen partizipativ und flexibel zu gestalten. Wie kann es gelingen, dass die Fachleute nicht immer nur über die »beste Lösung« reden, sondern mit den Partnern und den Klienten diese Lösung aktiv gestalten? Dies gemeinsam auch bei Fortbildungen und Foren zu tun, ist eine natürliche Folge aus den gelungenen Prozessen der vergangenen Jahre (siehe hierzu beispielsweise das EREV-Themenheft TPJ 15 »Partizipation von Eltern mit Kindern in stationären Einrichtungen«).
Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte/Dokumentationen zugänglich.

Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2017 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2017 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Jugendhilfe.

LEITUNG
Irene Düring, Soest

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr mit dem Begrüßungsimbiss*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr nach der Verabschiedung mit Imbiss*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.

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67-2017
Prävention von (sexualisierter) Gewalt in der Erziehungshilfe

04. - 06.10.2017, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Von (sexualisierter) Gewalt betroffen sind Kinder aller Altersgruppen, insbesondere jedoch Kinder aus Familien, die verschiedene Belastungsmerkmale, wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch, Gewalt oder auch Vernachlässigung, aufweisen. Daraus leitet sich unter anderem die Strategie potenzieller Täter ab, sich vor allem in das Vertrauen der Kinder einzuschleichen, die in ihrer Familie wenig Schutz und Fürsorge erfahren (haben). Betroffen sind dementsprechend auch Institutionen der Erziehungshilfe, in denen Kinder und Jugendliche über einen zum Teil sehr langen Zeitraum – in teilweise fami-
lienähnlicher Beziehung – dem Schutz und der Fürsorge der Einrichtungsmitarbeiter anvertraut sind. In den letzten Jahren häuften sich die Meldungen über körperliche (auch sexuelle) und psychische Übergriffe gegenüber diesen Kindern und Jugendlichen – auch, aber nicht nur, in Einrichtungen in konfessioneller Trägerschaft.
Damit es zukünftig besser möglich ist Kinder und Jugendliche nachhaltig gegen (sexualisierte) Gewalt innerhalb von Jugendhilfeeinrichtungen zu schützen, müssen zum einen Schwächen und Fehler in der Vergangenheit aufgedeckt und analysiert werden, zum anderen ist eine intensive Präventions- und Aufklärungsarbeit mit systematisierten Handlungsempfehlungen für die Mitarbeiter in den betreuenden Einrichtungen notwendig.
Vor diesem Hintergrund hat der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe e. V. das Projekt »Prävention von (sexualisierter) Gewalt in katholischen Einrichtungen und Diensten der Erziehungshilfe« initiiert, das vom Institut für Kinder- und Jugendhilfe (IKJ) operativ umgesetzt wurde. In diesem Projekt wurde unter anderem eine Checkliste mit Hinweisen zur Gestaltung eines wirksamen Präventionskonzepts erarbeitet.

Im Rahmen der Fortbildung werden zunächst die zentralen Ergebnisse des Projekts vorgestellt und anschließend gemeinsam Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung der theoretischen Vorgaben entwickelt.

METHODIK
Präsentation ausgewählter Studienergebnisse, Workshop-Methoden (zum Beispiel World-Café, Kleingruppenarbeit)

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte stationärer Erziehungshilfeeinrichtungen, Einrichtungs-/Gruppenleitungen, Präventionsbeauftragte

LEITUNG
Joachim Klein, Mainz

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19-0
Fax: (0208) 999 19-110
www.die-wolfsburg.de

TEILNEHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD V

Fällt aus

68-2017
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

16. - 19.10.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.
Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.
Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
Die Teilnehmer der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmerinnen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

METHODIK
Arbeitsschwerpunkte: Erkennen von Signalen und Symptomen • Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit • Techniken und Materialien zur Gesprächsführung • praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD II

Warteliste

69-2017
Einführung in systemische Methoden und systemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe – Systemische Einblicke und Lösungen

06. - 08.11.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

»Störungen im System verlangen nach Veränderungen.«
(Matthias Vaga von Kibed)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.
Lernziel des Seminars sind, die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs)Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang mit Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.
Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: zum Beispiel Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und deren Haltung, Dynamik von (Zwangs)Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.
Es ist möglich aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER IV, VII

Warteliste

70-2017
FORUM PE/OE
»Zukunft der Organisation - Krisengetriebene Entwicklung?!

Den Programmflyer finden Sie hier.

06. - 08.11.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG


Bei der Suche nach einem gangbaren Weg in die Zukunft eines Unternehmens kann die Frage helfen, inwieweit diese Unternehmen von  Krisen getrieben werden und/oder welche Mechanismen helfen, die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten einer Organisation zu nutzen. Hetzte, zunehmender Druck, Leistungsverdichtung und immer höhere Anforderungen sind hier einige der Themen, die immer wieder genannt werden. Wie kann Organisation in einer zunehmend dynamischen und krisengetriebenen Welt gelingen und welche Merkmale finden wir bei besonders erfolgreichen und veränderungsfähigen Organisationen?


Im Forum wird diesbezüglich das Merkmal des  transformationalen  Führungsverhaltens vorgestellt.


Mit transformationaler  Führung  wird  ein  Führungsverhalten bezeichnet,  welches  Erwartungen  und  Einstellungen  von  Mitarbeitern  und  deren  Ansprüche und  Ziele  in  Bezug  auf  ihre  Arbeit verändern und erweitern – transformieren – kann. 


Oder verschafft der Ansatz der organisationalen Resilienz  - die ganze Palette von Maßnahmen  und Formaten , die den Fokus darauf legt, die individuellen und organisationsinternen Verarbeitungsmechanismen von unter Umständen noch zunehmender Belastung konstruktiv zu verändern -  nachhaltige und zukunftsweisende Linderung? Oder ist es die Organisation ohne formale Regelungen, die Krisen vorbeugt und Organisationen wachsen lässt? Ein weitere Ansatz in diesem Themenfeld  – das Compliance Management System-  wird der letzte der Vorträge während des Forums sein.  Wie werden mit Hilfe dieses Ansatzes Krisen und Gefahren einer Organisation kleingehalten und welche Weichen müssen dafür gestellt werden?


Ein abschließender Vortrag wird sich mit den aktuellen gesetzlichen Entwicklungen beschäftigen. Was kommt, was bleibt? Die rechtlichen Entwicklungen des SGB XIII   bestimmen insbesondere den Alltag in den Erziehungshilfen mit und führen zu einem Blick in die Rahmenbedingungen der Zukunft der Organisation.



ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
398,- € für Mitglieder
440,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
Die Unterkunft erfolgt auch im Göbel‘s Sophienhotel. Die Belegung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

TEILNEHMERZAHL
100

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr mit dem Begrüßungsimbiss*
Ende letzter Tag: 12.45 Uhr nach Verabschiedung mit Imbiss*

* Änderungen vorbehalten

Warteliste

71-2017
Hitzefrei – über das Älterwerden in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

aktualisiert 21.07.17 (Co-Referent und Teilnehmeranzahl)

06. - 08.11.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

»Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern dass man verlernt Kind zu bleiben.« (Thomas Möginger)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es die eigenen Grenzen neu auszubalancieren, herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?
Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit zunehmend. Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen? Das Älterwerden macht verletzlicher, wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?
Wir fragen uns in diesem Seminar, wie gelingt es Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind und ebenso wie gelingt es neue Ressourcen zu entdecken? Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte vom Altern – Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?

METHODIK
Wir arbeiten mit kreativen Methoden, Impulsreferaten, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Fallbeispielen und kollegialer Beratung.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeitende aus der Erziehungshilfe, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten.

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Anja Streiter, Berlin


ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD I

Warteliste

72-2017 | EEV-17
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen – Modul 3

feste Gruppe

06. - 09.11.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Boot steht unter vollen Segeln, auch bei rauer See bleibt die Crew gelassen – jede/r weiß was zu tun ist und wie die einzelnen Manöver eingesetzt werden können, um auch in unerwarteten Situationen sicher zu reagieren. Doch die Fahrt dauert schon lange, die Routine zermürbt, das Wetter spielt nicht mit, die Passagiere und Crew gehen sich gegenseitig auf die Nerven ... es wird Zeit in den Hafen einzulaufen. Selbst die besten Segel-Profis stoßen an Grenzen der Belastbarkeit und müssen eine lebbare Balance zwischen der gestellten Aufgabe und den eigenen Bedürfnissen finden.

Kursrichtung im Modul 3:
Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied
Theorie-Praxis-Transfer – oder: »klingt ja gut, aber ...« • Mein Profil als Gruppenleitung – oder: »Wie gut passt mir schon die Skippermütze?« • Selfcare – oder: »Wie konstruiert man einen Burnout?« • Konzeptionsarbeit als Prozess • Feiern und Rituale im Gruppenprozess • Arbeits-Freizeit-Rhythmus, Leistung, Gesundheit • Jugendhilfe als Übergangsritual – oder: »Wer willst du sein, wenn du das Boot verlässt?« • Vertragsende, Kündigung oder Entlassung: Wenn MitarbeiterInnen oder junge Menschen gehen - Vertiefung der Themen aus den Modulen 1 und 2, je nach Interessenlage der Gruppe • neu entstandene Fragen, weiterführende Hinweise, Literatur … • Abschluss der fachlichen Arbeit, Feier und Abschied von der Gruppe

Zwischen den Modulen können sich die TeilnehmerInnen Beobachtungsaufgaben, kleine Tests zu neuen Interventionen und Aufgaben zur Veränderung ihrer Arbeitsfelder stellen. Diese »Veränderungsexperimente« werden reflektiert, ausgewertet und die erfolgreichen Schritte gezielt verstärkt. Der Transfer der Fortbildungsinhalte in die jeweilige Praxis und in das persönliche Denk- und Handlungsrepertoire steht im dritten Modul im Mittelpunkt.

METHODIK
Methoden zu erlernen, abzuschauen oder zu erfinden, die im Setting des eigenen Arbeitsfeldes (das in Grenzen auch selbst gestaltet werden kann) stehen und widerspruchsfrei zum übergeordneten Kontext, für die Teilnehmenden zur »eigenen guten fachlichen Praxis« werden – diese kongruente Lernerfahrung wollen wir vermitteln.
Die Orientierung am Prozess der Gruppe und der einzelnen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bleibt als strukturierendes Prinzip erhalten. Inhaltlich wird besonders das dritte Modul auch für das Referententeam eine Überraschung werden, denn wer weiß schon, wo einen so eine Seereise hinführt …

ZIELGRUPPE
TeilnehmerInnen der Module 1 und 2 dieser Fortbildungsreihe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNEHMEBEITRAG
1.790,- € für Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder
für alle drei Module
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe mit weiterführenden Informationen können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de -> Fortbildungen.
Diese Seminarreihe kann nur komplett (alle drei Module) gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2017 an.

Ausgebucht

73-2017
»Psychotherapie? Nein danke!«
Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kinder

08. - 10.11.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.
Inhalte und Methoden: Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • systemische Sicht auf »psychische Krankheit« • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Kinder und Partner als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer • Reflexion eigenen Handelns
Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen verschiedene Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen
• lernen wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet
• lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Warteliste

74-2017
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2017 – 2018
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

feste Gruppe

08. - 10.11.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Das Verständnis von gruppendynamischen Prozessen und die Kompetenzen zur Steuerung entsprechender Prozesse gehören nun zu den Erwartungen und Anforderungen an diese Funktion.
Aufbauend auf die Module 1 und 2 werden die Teilnehmer/innen im 3. Modul:
• ihre Kompetenz bei der Wahrnehmung der Gruppendynamik erweitern,
• verschiedene Gruppenarten und deren spezifische Merkmale kennenlernen,
• Merkmale eines erfolgreichen Teams kennen- und für den Arbeitsprozess nutzen lernen,
• gruppendynamische Prozesse erkennen und interpretieren lernen,
• Steuerungskompetenz und Interventionsmöglichkeiten anhand konkreter Methoden kennenlernen,
• herangeführt Gruppen und Teams in ihrer Dynamik zu analysieren und konstruktiv zu lenken,

Inhalte des 3. Moduls sind insbesondere:
• Gruppen, Gruppenphasen und Rollen in Gruppen,
• informelle und formelle Gruppen (Dynamiken und Effekte),
• themenzentrierte Interaktion als Nebeneinander, Miteinander oder Füreinander: Commitment für Zusammenarbeit,
• Voraussetzungen für eine arbeitsfähige Gruppe, Motivationstheorie,
• Rollen in Gruppen und Persönlichkeitstypologien und ihre Bedeutung für die Gruppe.

METHODIK
Das 3. Modul wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZIETEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEISE
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/fortbildungen herunterladen.

Die Informationen zu der gesamten Fortbildungsreihe erhalten Sie in der EREV-Geschäftsstelle unter der Rufnummer (0511) 390 881-15.

KOMPETENZFELD IV

Ausgebucht

75-2017
AUFBAUSEMINAR für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

13. - 15.11.2017, Hofgeismar

Weitere Infos

Atelier für Verwaltungskünstler – Sparring für Verwaltungssportler – Boxenstopp für Verwaltungsflitzer – Tuning für Prozessoptimierer
Kurz: Besser werden durch Lernen von anderen!


INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Werkstatt und Austausch.
Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie gut sind sie, wie machen es die anderen, was können wir verbessern? Wie kann das persönliche Potenzial genutzt werden? Wie kann ich mich in die Prozesse der Einrichtung (noch) besser einbringen? Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
Kurze Inputs zu aktuellen Entwicklungen in der Prozessanalyse und -gestaltung, Rhetorikübungen zum Aufwärmen und für die Praxis, gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung und die Entfaltung der persönlichen Potenziale in der Arbeit stehen im Mittelpunkt. Denn: »Menschen haben ein Anrecht auf Freude an der Arbeit.« (W.E. Deming)
Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen zu entwickeln.
In diesem Aufbauseminar vertiefen wir die Arbeit aus dem Grundlagenseminar. Wir wenden die alten zusammen mit neuen Kenntnissen intensiv in der Fallarbeit an. Sie erhalten Anregungen für Lösungen, die Sie in Ihren Einrichtungen umsetzen können.
Themenschwerpunkt: Burnout. Ein Vormittag mit Informationen und Strategien zum Umgang mit der eigenen Schaffensfreude.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

76-2017
Bindungsfähig – aber wie?
Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung für die Heimerziehung

13. - 15.11.2017, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?
Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.
Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen,
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« einmal intensiv beschäftigen möchten.

LEITUNG
Monika Sausen, Vallendar

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 9 99 19-0
Fax: (0208) 9 99 19-110
E-Mail: die.wolfsburg@bistum-essen.de
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD IV
Anmelden

77-2017
Kinderschutz – Handlungssicherheit einmal systemisch!

13. - 15.11.2017, Weimar

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Spätestens mit dem Start des Bundeskinderschutzgesetzes (BuKiSchG) und dem Gesetz zur Kooperation und Vernetzung im Kinderschutz (KKG) sind die Erwartungen an die Fachkräfte in Jugendämtern und Einrichtungen, die mit Kindern arbeiten, gestiegen. Unter Berücksichtigung der bisherigen Strukturen soll ein zuverlässiges Netzwerk weiter ausgebaut werden und zu einem Kinderschutz in gemeinsamer Verantwortung beitragen.
In diesem Seminar wird das Thema Kinderschutz aus systemischer Perspektive beleuchtet. Statt einem individuumzentrierten, defizitorientierten und kontextlosem Denken und Handeln wird im Sinne von Burkhard Müller die Trias »Eingriff, Angebot und gemeinsames Handeln« neu ausgelotet. Werden aber Eltern von Profis als Feinde ihrer Kinder, als »Monstereltern«, gesehen, die ihren Kindern interessenlos begegnen, sich von ihnen abwenden, sie ausbeuten, wird Zusammenarbeit unmöglich. Häufig geht es um Familien, die mit einer Kumulation von Problemlagen kämpfen – wie Arbeitslosigkeit, Überschuldung, psychische Belastung, drohender Verlust der Wohnung und Partnerproblemen. Doch der Aspekt der Ungleichheit wird in der Debatte zum Kinderschutz erstaunlich selten thematisiert.
Im Fokus dieser Fortbildung steht ein Kinderschutz, der gemeinsam mit den Eltern nach Auswegen sucht. Dazu bietet das Seminar einen Leitfaden (Rene Diekstra, NL), der ebenso soziale und materielle Aspekte in den Blick nimmt sowie die Ebenen Fertigkeiten, Kenntnisse, Haltung und Belastbarkeit. Dabei wird nicht nur gefragt, was die Eltern und die Kinder an Hilfen brauchen, sondern auch, was der Professionelle braucht, um guten und wohlwollenden Kinderschutz zu betreiben.
Im Seminar steht deshalb die Handlungssicherheit der Fachkraft im Vordergrund. Sie soll gestärkt werden, indem unter anderem Formen geeigneter Methoden zur Regulation der eigenen Psychohygiene erprobt werden und eine systemisch fundierte Grundhaltung gegenüber Familien im Zentrum steht. Dabei werden auch Aspekte der Gesprächsführung in kritischen Situationen und mit unwilligen Klienten bearbeitet sowie die Grundlagen des Rational-Emotiven Selbst-Managements (Albert Elllis) erprobt, um optimal zielorientiert zu arbeiten.

METHODIK
Theorie-Input, Einzel- und Kleingruppenarbeit, moderierter Erfahrungsaustausch im Plenum, kreative und gruppendynamische Methoden, »Fallanalysen« aus der Praxis (systemisch aufgearbeitet), supervisorische Arbeit nach Balint und nicht zuletzt Witz und Humor. Eine pro-aktive, selbstreflexive Lernhaltung der Teilnehmerinnnen und Teilnehmer ist ein wesentlicher Faktor des Erfolgs dieser Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende von öffentlichen und freien Trägern mit Berufserfahrung und/oder Interesse an Praxisfällen

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

ORT
Amalienhof
Amalienstraße 2
99423 Weimar

Telefon: (03643) 54 90
Fax: (03643) 54 91 10
info@amalienhof-weimar.de
www.amalienhof-weimar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr* mit einem Begrüßungsimbiss
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr* mit dem Mittagessen

* Änderungen vorbehalten
Anmelden

78-2017
Das Kind im Blick: Wie können wir die ersten Lebensjahre von Kindern in Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen gestalten?

13. - 16.11.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In diesem Seminar wollen wir den Blick auf die Kinder lenken, die mit ihren Müttern/Vätern in den Einrichtungen untergebracht sind.
Häufig reagieren die Mitarbeiterinnen auf die Konfliktlagen und Krisen der Eltern, die ihre Zeit und Energie binden und aus deren Blickwinkel sie ihre Arbeit betrachten.
Häufig sind Kinder auch Projektionsflächen vielfältiger und widersprüchlicher Erwartungen von allen Akteuren.
Wie können wir als Einrichtung und MitarbeiterInnen sicherstellen, dass die Kinder sich gesund entwickeln können?
Was brauchen die Kinder an Bindung, Sicherheit und Förderung?
Wie können wir die Eltern begleiten, dass sie die Grundbedürfnisse der Kinder sicherstellen können?
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Eltern und MitarbeiterInnen gelingen, um den Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen?
Welche strukturellen Rahmenbedingungen sind notwendig?
In dem viertägigen Seminar wollen wir diesen Fragen nachgehen und in einen intensiven Fachaustausch treten.

METHODIK
Impulsreferate, Rollenspiele, Phantasiereisen, Kleingruppenarbeit

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen, die in Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen arbeiten und Interesse an diesem Thema haben.

LEITUNG
Elke Hespelt, Berlin
Andrea Rakers, Berlin

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) - 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
493,- € für Mitglieder
524,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr

* Änderungen vorbehalten

Warteliste

79-2017
»ZuPe 2.0« Fortbildungsreihe für fortgeschrittene Führungskräfte und die, die es werden wollen
Wahlmodul 9 – Führung und Gesundheit – Ressourcenorientierte Führung als Instrument der Personalentwicklung


Information und Anmeldung:
Hephata Fort- und Weiterbildung
Andreas Koch Telefon: (06691) 18-13 84
E-Mail: andreas.koch@hephata.de oder fobi@hephata.de

14. - 16.11.2017, Schwalmstadt

Weitere Infos

Kooperation mit Hephata

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildungsreihe richtet sich an Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe und basiert auf den guten Erfahrungen des bereits durchgeführten Weiterbildungsprojekts »Zukunft Personalentwicklung« 2010 – 2013.
Ziel ist es, die Führungskräfte von Jugendhilfeeinrichtungen mit modernen Methoden der strategischen Personalentwicklung vertraut zu machen. Zu den Themen dieser modular gegliederten Fortbildungsreihe zählen »Management in einer lernenden Organisation«, »Kompetenzdiagnostik und -entwicklung« sowie »Gewinnung und Bindung von Fachkräften«.
Das Fortbildungsdesign umfasste drei Module mit einem Abschlusskolloquium, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld Jugendhilfe erarbeitet wurden. Außerdem konnten wahlweise sechs Module zu verschiedenen Schwerpunkten von Führung dazu gebucht werden.

Wahlmodul 9: Führung und Gesundheit – Ressourcenorientierte Führung als Instrument der Personalentwicklung
Betriebe sind zunehmend gefragt, für ein gesundes und motivierendes Arbeitsumfeld ihrer Beschäftigten zu sorgen, denn MitarbeiterInnen sind mittlerweile die wichtigste Ressource eines Unternehmens.
Gesundes Arbeiten und die damit verbundene Gestaltung von Arbeitsbedingungen, die dieses Ziel unterstützen, rücken ins Zentrum der Personalentwicklung. Ausgangspunkt aktueller Konzepte sind Ergebnisse vielfältiger Untersuchungen, die einen Zusammenhang zwischen Führung und (psychosozialer) Gesundheit nachweisen.
Gesundheitsgerechte Führung erscheint demnach als ein zentraler Stellhebel für ein modernes effektives und nachhaltiges gesundes Arbeiten.
Insbesondere das Verständnis von Gesundheit als Prozess, die Grundlagen des systemischen Coachings und die Rolle der Führungskraft als Begleiter eigenverantwortlich gestalteter (Gesundheits-)Lernprozesse stehen im Zentrum des Seminars. Dazu kommt die Auseinandersetzung mit Themen wie Stressbewältigung, Ressourcenaufbau, Selbstfürsorge, Work-Life-Balance, persönliche Altersvorsorge, Wertschätzung, Transparenz, Kommunikation und Gesprächsführung.

METHODIK
Impulsreferate, Übungen, Partner- und Kleingruppenarbeit, Methodenkoffer

LEITUNG
Iris Schwarz, Frankfurt

ORT
Hephata Diakonie
Akademie für soziale Berufe
Referat für Fort- und Weiterbildung
Tagungszentrum Brüderhaus
Elisabeth-Seitz-Straße 16
34613 Schwalmstadt

Telefon: (066919) 18-11 05
www.hephata.de

TEILNAHMEBEITRAG
390,- € für Mitglieder
390,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

HINWEISE
Bitte unter fobi@hephata.de anmelden!

Informationen unter:
Hephata
Fort- und Weiterbildung
Andreas Koch
Telefon: (06691) 18-13 84
E-Mail: andreas.koch@hephata.de

Anmelden

80-2017
Fortbildungsreihe 2017 - 2018
Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen TäterInnen sexueller Gewalt
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen TäterInnen

feste Gruppe

14. - 17.11.2017, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELGRUPPE
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld der Arbeit mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und Misshandlerinnen erforderlich, um Manipulationen und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täter- und täterinnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1: Opfer sexueller Gewalt
Modul 2: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und
Täterinnen
Modul 4: Gesprächsführung mit TäterInnen

Modul 3: Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern
Anhand dezidierter Praxiserfahrungen sollen pädagogische Konzepte in der Arbeit mit Täterinnen überprüft werden
• Stufenplan als Regelwerk in der Pädagogik
• Zielvereinbarungen und Gruppenverträge
• Transparenzforderung im Gruppenalltag

METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Strandhotel*
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de
* Die Fortbildung findet statt im Bugenhagen Berufsbildungswerk, Strandalleee 2a, 23669 Timmendorfer Strand, Tel.: (04503) 604-0

TEILNAHMEBEITRAG
1900,- € für Mitglieder
2200,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe ist vierteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Den Falter zur Fortbildungsreihe mit weiterführenden Informationen können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de/Fortbildungen/ Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de -> Fortbildungen.

KOMPETENZFELDER IV, VIII

Ausgebucht

81-2017
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

15. - 17.11.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als 80 Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen.
In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder/Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
• ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft
• erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen
• kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern
• können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• die nonverbalen Kanäle
• der kommunikative Status
• der Einfluss des Raums
• möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher(innen) und pädagogische Mitarbeiter(innen), die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELD I

Warteliste

82-2017 | EEV-18
Kultursensible Betreuung
Interkulturelle Kompetenzförderung für pädagogisches Personal in sozialen Betreuungseinrichtungen für minderjährige Flüchtlinge

15. - 17.11.2017, Würzburg

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die wachsende Zahl von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Ländern der Welt stellt erhöhte Anforderungen an die (Weiter-)Entwicklung von interkultureller Kompetenz des Fachpersonals in Betreuungseinrichtungen. Gleichzeitig fühlen sich viele Betreuungskräfte oft überfordert, wenn die gewohnten Abläufe bei den ausländischen Jugendlichen nicht beziehungsweise nicht immer funktionieren. Die fehlenden Sprachkenntnisse machen dabei nur einen Teil der Problematik aus. Die kulturell bedingten Unterschiede in der Wahrnehmung und Kommunikation sind oft der Grund der gegenseitigen Unzufriedenheit zwischen den Betroffenen auf beiden Seiten, was im schlimmsten Fall zur Frustration und Enttäuschung aller Beteiligten führen kann. Um diese Situation zu vermeiden, ist die Beachtung der Vielfalt der kulturellen Werte und Kulturstandards unabdingbar. So können etliche Situationen mit Konfliktpotenzial vermieden beziehungsweise kompetenter gelöst werden, die Verständigung kann nachhaltig verbessert und die Betreuungs- und Intergrationsprozesse optimiert werden. Das Seminar gibt den Teilnehmern sowohl kurzfristig, als auch langfristig wirkende Impulse zur Entwicklung einer interkulturellen Persönlichkeit.
Im Seminar werden folgende Inhalte thematisiert:
• eigene und fremde Kultur: Kulturmodell nach Hofstede
• Selbstbild, Fremdbild, Metabild
• (inter-)kulturelle Stereotype und Vorurteile
• Wahrnehmung und Kommunikation im interkulturellen Kontext
• Kulturdimensionen nach G. Hofstede
• Kulturschock und Akkulturation, Interkultur
• interkulturelle Konflikte
• Modelle der Interkulturellen Kompetenz

METHODIK
Thematisierende Methoden: Inputs, Videos, kollegialer Erfahrungsaustausch, Diskussion, Reflexion.
Erfahrungsbildende Methoden: Übungen, Simulationen, Methode der kritischen Ereignisse (Fallmethode), Projektarbeit

ZIELGRUPPE
Pädagogisches Personal in sozialen Betreuungseinrichtungen für minderjährige Flüchtlinge

LEITUNG
Dr. Mariya Ransberger, Friedenfels

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
max. 16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

*Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, IV
Anmelden

83-2017
FACHTAG »Erziehungsstellen«: Erfolgsmodell Erziehungsstellen

20. - 21.11.2017, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift



Das Programm finden Sie hier.



INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend, bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.
Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2016 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2017 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2017 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den TeilnehmerInnen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
288,- € für Mitglieder
319,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
130

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr* Start in den Tag mit Kaffee und Tee
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr* nach der Verabschiedung und dem Mittagessen

* Änderungen vorbehalten

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84-2017
Einführung in das lösungsorientierte Arbeiten als Handlungskonzept in der Jugendhilfe

20. - 22.11.2017, Eisenach

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Lösungsorientierung ist ein systematischer Weg wahrgenommene Probleme in Ziele zu »verwandeln« und die Energie darauf zu richten, diese Ziele für eine bessere Zukunft auch zu erreichen.
Lösungsorientierung ist insofern anders, weil sie den Blick hauptsächlich darauf richtet, was funktioniert, anstatt darauf, was nicht funktioniert.
Die Betonung liegt dabei auf der Zukunft anstatt auf der Vergangenheit, auf Ressourcen, Erfolg und positive Entwicklung anstatt auf Versagen.
Der lösungsorientierte Ansatz in der Jugendhilfe hat seine Wurzeln im Konzept der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (vgl. Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) und wurde von den Pädagogen Marianne und Kaspar Baeschlin als Handlungsansatz in einer stationären Jugendhilfe in der Schweiz entwickelt.
Aus dieser Arbeit entstand das Fortbildungsinstitut »Zentrum für lösungsorientierte Beratung, Winterhur« (www.zlb-schweiz.ch), in der zahlreiche Trainer zum lösungsorientierten Arbeiten ausgebildet wurden.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Kernaussagen zum lösungsorientierten Arbeiten
• Vorstellung der sieben Grundannahmen
• Strukturelemente zum lösungsorientierten Arbeiten
• kooperative Beziehungen gestalten
• Kennenlernen der Methoden und Techniken des lösungsorientierten Arbeitens

Das Handlungskonzept ist in zahlreichen Einrichtungen der Jugendhilfepraxis erprobt. Die Stiftung Beiserhaus befindet sich in einem mehrjährigen Prozess der Integration zum lösungsorientierten Arbeiten, in den alle Mitarbeitende mit einbezogen sind. Veränderungen und Auswirkungen in der Arbeit werden dargestellt.

METHODIK
Inputs zur Vermittlung des Handlungskonzeptes, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen zur praktischen Erprobung
Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen wird angestrebt, Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen beziehungsweise mitzugeben.
Gemeinsames Lernen durch kollegialen Austausch, indem eigene Erfahrungen und berufliche Fragestellungen in wertschätzender Arbeitsatmosphäre eingebracht werden, sind ausdrücklich erwünscht.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen in der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Harald Recke, Knüllwald-Rengshausen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV
Anmelden

85-2017
Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
Der Tummelplatz für MethodenkünstlerInnen!
Kurz: Besser werden durch gezielte Reflexion – selbst und mit den KollegInnen!

20. - 22.11.2017, Weimar

Weitere Infos
INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision, das kollegiale Coaching mit Turboeffekt, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Entwicklung von Just-in-time-Wissen für den konkreten Alltag.

Lerngruppe, Arbeitsgruppe, Erfahrungsgruppe, Qualitätszirkel, das alles kann man als Vorläuferformen von Intervision sehen. Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess zu finden versuchen.
Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad-hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäfts bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.
Intervision als Methode kann in Organisationen zum Beispiel immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösungen gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden.
Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch.
Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen, Einübung von Methoden.
Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten in der Jugendhilfe

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

ORT
Amalienhof
Amalienstraße 2
99423 Weimar

Telefon: (03643) 54 90
www.amalienhof-weimar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten
Anmelden

86-2017
Einführung in die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF)
Vom Modell zur Anwendung in der täglichen Praxis

22. - 24.11.2017, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) stellt die aktuelle Klassifikation für Behinderung und Rehabilitation der WHO dar. Mit ihr lässt sich der Hilfebedarf anhand von Beeinträchtigung von Funktionen, Strukturen, Aktivitäten und Teilhabe beschreiben. Dabei ist der Kontext (umwelt- und personbezogene Faktoren) als Barriere oder Förderfaktor beschrieben. Das SGB IX und die einzelnen Leistungsrechte basieren auf dem bio-psycho-sozialen Modell der ICF.
Zu Beginn der Veranstaltung stellt die praxisbezogene Einführung in die Grundbegriffe der ICF den Schwerpunkt dar. Eine Auseinandersetzung mit ethischen Fragen findet statt. Bis zur Halbzeit sollen das Modell und die einzelnen Konzepte der Komponenten der ICF verstanden sein.
Im weiteren Verlauf werden Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt. Die Umsetzung des Gelernten kann mit eigenen Fallbeispielen in die Förderplanung/Teilhabeplanung erarbeitet werden. Alle Teilnehmende werden gebeten, dazu ein konkretes Fallbeispiel aus ihrem Arbeitsalltag mitzubringen. Die Nutzungsmöglichkeiten im Rahmen der Förderplanung werden erörtert.

Die Teilnehmenden bekommen
• ein Verständnis des bio-psycho-sozialen Modells der ICF,
• einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten der ICF,
• eine Verankerung des Teilhabegedankens in der Förderplanung,
• einen differenzierten Blick auf die funktionsbezogene Beschreibung der aktuellen Situation,
• Anwendungssicherheit bei den Konzepten der ICF,
• einen Einblick in die Itemstruktur der ICF.

METHODIK
Vortrag, Diskussion, Kleingruppenarbeit, aktives Üben

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende in Wohn- und Tagesstrukturgruppen, insbesondere mit dem Arbeitsinhalt Förderplanung

LEITUNG
Dr. Klaus Keller, Peiting

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, VII

Fällt aus

87-2017 | EEV-19
Umgang mit Kindern und Jugendlichen mit Bindungstraumatisierung

22. - 24.11.2017, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Eine Bindungsstörung/Bindungsverletzung entsteht durch massive Traumata, wenn Kinder misshandelt, missbraucht oder massiv vernachlässigt werden. Hierbei werden die wichtigsten Bedürfnisse von Kindern nicht erfüllt. So kann es sein, dass andauernde Verluste wichtiger Beziehungspersonen, ständige Beziehungsabbrüche oder eine schwere psychische oder körperliche Erkrankung der Eltern dazu führen, dass sie das Kind nicht angemessen versorgen können. Hieraus können Bindungstraumatisierungen und Entwicklungstraumata entstehen.
Bindungsverletzungen sind häufig die Vorläufer von psychischen Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen. Die Traumapädagogik ist in ihrem Handeln bindungsorientiert und nimmt Bindungstraumatisierung und Bindungsverletzung in den Fokus. Dabei sind korrigierende Erfahrungen ein Hauptaspekt, den es in der Arbeit mit bindungstraumatisierten Menschen zu berücksichtigen gilt.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
erfahren, wie und unter welchen Umständen Trauma und Bindung zusammen gehören • erfahren die traumapädagogischen Grundlagen und Eckpunkte, die für eine bindungsorientierte Arbeit grundlegend und unterstützend ist • lernen die unterschiedlichen Bindungsstile und die Auswirkungen von ungünstigen und unsicheren Bindungsstilen kennen • erarbeiten heilende Botschaften und lernen korrigierende Interventionen kennen • üben über die Grundlagen zur sichere Bindung die Übersetzung in die pädagogisch, beraterische Arbeit • setzen sich mit bindungsorientierter Pädagogik in ihren jeweiligen Arbeitsfeldern auseinander • entwickeln Handlungsstrategien im bindungsorientierten Feld • setzen sich mit den eigenen Bindungsfallen auseinander.

Methodik
Die theoretischen Grundlagen werden mit Hilfe von Powerpoint-Präsentationen vermittelt, um danach die Übersetzung in die Praxis zu gestalten. Mit Hilfe von Arbeitsgruppen erarbeiten wir die Themen in Kleingruppen • reflektieren im Plenum die Ergebnisse • werden uns mit Hilfe von Rollenspielen und anderen Methoden traumapädagogischen und bindungsorientierten Fallverstehen beschäftigen • beschäftigen uns mit unseren eigenen Bindungsfallen • gehen in Einzelarbeit oder Zweiergruppen bei Fragen der Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Bereichen der sozialen Arbeit, wie zum Beispiel der frühen Hilfen, speziell für Fachkräfte aus der ambulanten, teil- und vollstationären Jugendhilfe, Fach-, Pflege- und »Profi«-Eltern bzw. Fachkräfte aus den familienanalogen Settings, (Familien-)Hebammen, MitarbeiterInnen von Kinderhäusern und Frauenhäusern

LEITUNG
Kathrin Kraus, Mechernich

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER II, IV

Warteliste

88-2017
FACHTAG
»Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

23.11.2017, Hannover

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiterinnen oder Erzieher mit Vorurteilen besetzt sind. Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von Paragraph 72 SGB VIII. Sie sollen in diesem Fachtag vertieft oder wieder aufgefrischt werden. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Kann die Familienhelferin eines freien Trägers trotz einer von ihr begangenen Aufsichtspflichtverletzung von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadenersatz verlangen?

Das Thema beruht auf dem EREV-Themenheft (TPJ) »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« Nr. 7: »Basiswissen zu Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – Grundlegender Leitfaden rechtlicher Vorgaben für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen« von Prof. Dr. Heike Dieball und Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, die das Programm gestalten.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Workshops im Dialog, Arbeitsgruppen und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung.

LEITUNG
Prof. Dr. Heike Dieball
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de


Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift



TEILNAHMEBEITRAG
89,- € inkl. Verpflegung und einem Exemplar der TPJ 7

TEILNEHMERZAHL
70

SEMINARZEITEN
Beginn: 10.30 Uhr*
Ende: 16.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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89-2017
FORUM
»Schule und Erziehungshilfen«

28.11. - 01.12.2017, Eisenach

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinbildenden Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe. Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen konstruktiv auseinander. Bei einem Markt der Möglichkeiten werden praxiserprobte Konzepte vorgestellt. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den TeilnehmerInnen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Problemanzeigen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2017 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Manuskripte/Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2017 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden.

Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit einem Markt der Möglichkeiten, Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.

ZIELGRUPPE
PädagogInnen an Förderschulen und allgemeinbildenden Schulen sowie in der Jugendhilfe, Lehrkräfte aus Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und aus Regelschulen, pädagogische MitarbeiterInnen aus Einrichtungen der Jugendhilfe

LEITUNG
Susanne Götze-Mattmüller, Eppingen-Kleingartach

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
417,- € für Mitglieder
467,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 11.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der
EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert.

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90-2017 | EEV-20
Umgang mit psychisch belasteten minderjährigen und erwachsenen Flüchtlingen
Herausforderung und Grenzen der eigenen Belastbarkeit für MitarbeiterInnen

29.11. - 01.12.2017, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit psychisch belasteten Flüchtlingen erfordert viel Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit, Energie, Ausdauer und Vieles mehr. Vielleicht geraten Sie zuweilen auch an gesetzliche oder verwaltungstechnische Grenzen und sind so in Ihrem Ideenreichtum und auch in Ihrer Frustrationstoleranz gefragt.

Oftmals sind gerade zu Beginn der Tätigkeit in diesem Feld die entstehenden Vertrauensbeziehungen für professionell Tätige ein wichtiger sinnstiftender Faktor. Die Menschen beginnen, Ihnen ihre eigene Geschichte, die verbunden ist mit belastenden Erfahrungen, anzuvertrauen.

Dies kann für Sie zu einer Imbalance Ihres eigenen seelischen Gleichgewichts führen, die Schicksale gehen Ihnen sehr nahe. Es kann sein, dass Sie beginnen, sich hilflos zu fühlen, Angst zu bekommen und dass eigene unangenehme Erfahrungen in Ihr Bewusstsein rücken. Es kann sein, dass Sie entmutigt werden, sich zurückziehen oder mit noch mehr Einsatz Ihre Arbeit tun, was auf Dauer zu Ihrer eigenen psychischen Überlastung führen kann.

In dieser Fortbildung wollen wir gemeinsam nach Ihren eigenen Möglichkeiten suchen, sich vor einer Überlastung zu schützen. Hierbei geht es um Themen wie Ressourcen finden und stärken, eigene Denkmuster überprüfen und modifizieren, Zeitmanagement, Entspannung, auf eigene Signale von beginnender Überlastung besser achten lernen und um Stressbewältigung.

METHODIK
• Vortrag zum Thema »Posttraumatische Belastungsstörung«
• Fallarbeit anhand Ihrer eigenen Praxiserfahrungen und Praxisbeispiele
Sie sind gebeten in Ihrem Arbeitsalltag Beispiele zu sammeln und zur Fortbildung mitzubringen.

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen wie ErzieherInnen, HeilpädagogInnen, SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, LehrerInnen, AusbilderInnen mit Erfahrungen im Umgang mit minderjährigen und erwachsenen Flüchtlingen


LEITUNG
Dr. Pia Schreiber, Weilheim

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

KOMPETENZFELDER I, VII

Anmelden

91-2017
FACHTAGUNG "Jugendberufshilfe in der Arbeitswelt 4.0"

Kooperationsveranstaltung mit BAG EJSA, BAG KJS, BVkE und EFAS

04. - 05.12.2017, Berlin

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier. Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Anmeldeformular.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Unsere Welt ist zunehmend digital vernetzt.
Die Digitalisierung von Lebens- und Arbeitswelten hat nicht nur die Industrie, sondern längst auch das Handwerk sowie Dienstleistungs- und Pflegeberufe unter dem Stichwort „Arbeit 4.0.“ erreicht.
Wie wirkt sich dieser Wandel auf verschiedene Branchen, Berufsgruppen und Qualifikationsniveaus aus? Wie muss sich die berufliche Ausbildung von jungen, insbesondere sozial benachteiligten Menschen entwickeln, um zu verhindern,
dass diese beruflich „abgehängt“ werden („digital divide“), um sicherzustellen, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit nicht nur Lippenbekenntnisse sind?


Die Tagung bietet Gelegenheit, sich sowohl mit technischen Entwicklungen in der Berufsausbildung junger Menschen auseinanderzusetzen als auch die (medien-)pädagogischen und gesellschaftlichen Implikationen der Digitalisierung und Virtualisierung von Lebens- und Arbeitswelten in den Blick zu
nehmen.


ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Leitungskräfte, pädagogische Fachkräfte sowie Ausbilder/-innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt.


Zu inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an:
Annette Bauer
BVkE e. V. | Karlstr. 40 | 79104 Freiburg
annette.bauer@caritas.de

Carola Schaper
EREV e. V. |Flüggestr. 21 | 30161 Hannover
c.schaper@erev.de

LEITUNG
Franz-Josef Lensker, Surwold
Otto Schittler, Hallbergmoos

ORT
Dietrich-Bonhoeffer-Hotel
Ziegelstraße 30 | 10117 Berlin |Telefon: (030) 2 84 67-0
www.hotel-dietrich-bonhoeffer.de

TEILNAHMEBEITRAG
260,- € inklusive Übernachtung und Verpflegung
230,- € ohne Übernachtung, mit Pausenverpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag mit Imbiss und Stehcafé: 12.30 Uhr
Ende letzter Tag mit Mittagessen oder Lunchpaket: 13.45 Uhr


ReZa-Ausbildung: KOMPETENZFELDER V, VII

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93-2017
BLumA – Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern
Blended-Learning-Zertifikatskurs für Fachkräfte in der Jugendhilfe
Start der Reihe

25. - 26.10.2017, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern (umA) ist oft eine besondere Herausforderung für die Fachkräfte der Jugendhilfe. Junge Menschen, die ohne Familie und oft mit herausfordernden Erfahrungen, aus einer anderen Kultur und in der Regel ohne Kenntnis der hiesigen Sprache und Lebensweisen zu uns kommen, brauchen besonderen Halt, Orientierung und Perspektiven. Die Fachkräfte benötigen spezifische Kompetenzen, um diesen Herausforderung sowohl konzeptionell als auch in der individuellen Arbeit mit diesen jungen Menschen gerecht zu werden.
Dieser Blended-Learning-Zertifikatskurs ist ein neues und innovatives Qualifizierungsprojekt, gemeinsam vom EREV und dem Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen entwickelt. Er dient der Qualifizierung von Fachkräften in der Arbeit mit umA. Die Teilnehmer/innen erlangen Wissen und Handlungskompetenzen, um den vielfältigen Anforderungen in der Arbeit mit umA gerecht werden zu können. Hierzu zählen insbesondere:
Entstehungszusammenhänge: Hintergründe zu Herkunftsländern • eigene und fremde Kultur • interkulturelle Kompetenz • Kulturschock und Akkulturation
Rechtliche Rahmenbedingungen: internationale und nationale Rechtsgrundlagen • Asylrecht • Flüchtlingsrecht • relevante Aspekte des Sozialrechts, insbesondere des Kinder- und Jugendhilferechts | Pädagogische Arbeit: pädagogische Haltung • Aufnahme in die Jugendhilfe • Verselbstständigung • Bildung und Arbeit • Umgang mit Trauma • pädagogischer Alltag • Kontakt zur Herkunftsfamilie • Kooperation und Unterstützung
Das Besondere dieses zehntägigen Kurses liegt in der Verbindung von zwei Präsenzseminaren mit Online-Lerneinheiten. Die Vorteile dieser Form der Kursgestaltung liegen in der größeren zeitlichen Flexibilität im Arbeitsalltag sowie guter Vernetzungsmöglichkeiten für die Teilnehmer/innen zwischen den Präsenzeinheiten.
Für den Zertifikatsabschluss ist die Teilnahme an den beiden Präsenzphasen sowie an den Online-Modulen obligatorisch. Darüber hinaus ist die Reflexion des Transfers der Kursinhalte in die eigene Arbeitspraxis sowie die Teilnahme am Kolloquium in der zweiten Präsenzphase zertifikatsrelevant.
Umfang: 80 UE (davon 32 UE in Präsenzphasen sowie 48 UE Online)

METHODIK
In den Präsenzphasen: inhaltliche Inputs, Gruppenarbeit, Selbstreflexion, Einführung in die Onlinearbeit | In den Onlinephasen: Selbststudium, Aufgaben in Arbeitsgruppen, Austausch in Foren, Expertenmeeting

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in Jugendhilfeeinrichtungen, die mit unbegleiteten minderjährigen Ausländern arbeiten (Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Psycholog/innen, Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen)

PROJEKTLEITER
Bernhard Vetter, Dresden

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
925,- € inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Präsenzphasen

TEILNEHMERZAHL: 15


Termine:


Modul 1: 25./26.10.2017


Modul 2: 18./19.04.2018




SEMINARZEITEN
Präsenzphasen
1. Tag: 11.00 – 18.00 Uhr
2. Tag: 9:00 – 16:00 Uhr

HINWEIS
Die Teilnehmer/innen sind selbstverantwortlich für die Sicherstellung des technischen Zugangs zur Onlineplattform. Hierfür ist insbesondere folgende technische Ausstattung notwendig: ein aktueller Computer mit guter Internetverbindung, einen aktuellen Browser sowie die aktuelle Version des Adobe Flash Players, ein Headset am Computer bzw. Mikrofon und Lautsprecher dafür, Videokamera am Computer, Administrationsrechte für Mikrofon und Videokamera

KOMPETENZFELDER I, II, IV

Fällt aus

94-2017
Fachtag Inklusion wohin? Schritte auf dem Weg zu einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe?!

31.05.2017, Frankfurt

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Das Programm finden Sie hier.


 


 


 


 


 


 


 


Die Diskussion um eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe hat im letzten Jahr fachlich viel bewegt! Die anfängliche Begeisterung darüber, dass eine alte fachpolitische Forderung nun (endlich) durch die Bundesregierung umgesetzt werden sollte,  ist in Skepsis umgeschlagen. Und dies unabhängig von den wechselnden gesetzlichen Entwürfen und Arbeitsfassungen. Es hat sich  gezeigt, dass manche alte Forderung (z. B. nach dem einheitlichen Tatbestand) zwar richtig erschien, aber die unterschiedlichen Systemlogiken in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Behindertenhilfe, nicht problemlos miteinander harmonisieren. Die Entwicklung zu einer inklusiven Gesellschaft ist zwar glücklicherweise nicht mehr aufzuhalten, aber wir brauchen mehr Zeit für die richtigen Fragen und guten Antworten. In der Praxis der Erziehungshilfe ist die Inklusionsprogrammatik  längst angenommen. Die öffentlichen Träger haben in ihren Organisationen die Rechtskreise der Leistungsgesetze z.T. schon zusammengeführt. Die freien Träger bieten längst für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen komplexe Hilfen an. Die bestehende Praxis könnte also eine Plattform  bieten auf der Suche nach Lösungen  und Hinweise geben auf gesetzliche Anforderungen. Noch  ist unklar, welche Konsequenzen auf die Behinderten- sowie auf die Kinder- und Jugendhilfe durch den Verständigungsprozess und die (immer noch) beabsichtigte Reform zukommen, wer wie viel und was von der eigenen Identität behält, welche Teile dieser Identität sich sukzessiv ändern oder sogar aufgegeben werden müssen. Darüber ist auch in den Erziehungshilfefachverbänden ein intensiver Dialog zu führen!

Ausgebucht