2018: Inhalt und Anmeldung

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01-2018
Fortbildungsreihe 2017 - 2018
Pädagogische Arbeit mit Opfern und jugendlichen Täter/innen sexueller Gewalt
Modul 4: Gesprächsführung mit Täterinnen

22. - 25.01.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage im Vorfeld der Arbeit mit jugendlichen sexuellen Misshandlern und Misshandlerinnen erforderlich, um Manipulationen und Verleugnungen besser einordnen zu können und das Verhalten von Missbrauchsopfern zu verstehen. Opfer sind in der Regel nicht in der Lage, die Dynamik zu durchschauen. Daher ist das Wissen über Vorgehensweisen von Tätern und Täterinnen sexueller Gewalt der erste Schritt für Professionelle, um mit ihnen arbeiten zu können. Zudem müssen ergänzend zur Alltagspädagogik bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt werden und täter- und täterinnenspezifische pädagogische Ansätze in der Arbeit zur Anwendung kommen. In dieser vierteiligen Fortbildungsreihe werden folgende Themen bearbeitet:
Modul 1:    Opfer sexueller Gewalt
Modul 2:    Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit Opfern
Modul 3:    Pädagogische Ansätze in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und
        Täterinnen
Modul 4:    Gesprächsführung mit Täterinnen

Hier lernen die Teilnehmer/innen spezifische Techniken der Gesprächsführung in der Arbeit mit jugendlichen Tätern und Täterinnen.

METHODIK
Vorträge, Gruppenarbeit, Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen und Bereichen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe


LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster


ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.900,- € für Mitglieder
2.200,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start der Fortbildungsreihe 2017)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Ausgebucht

02-2018
ZUSATZREIHE
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2017 – 2018
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

29. - 31.01.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt.
    Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
    »Zwischen den Stühlen« müsen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.
    In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Inhalte
Modul 1: Haltung vor Methode (03. – 05.07.2017)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und
Persönlichkeitspsychologie (11. – 13.12.2017)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (29. – 31.01.2018)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.04.2018)

METHODIK
Über das Zusammenleben der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Grupppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. in praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilenehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Enirichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden


LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Stephanstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start in 2017)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Ausgebucht

03-2018
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2017 - 2018
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

05. - 07.02.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt.
    Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
    »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.
    In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Inhalte
Modul 1: Haltung vor Methode (29. – 31.03.2017)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und
Persönlichkeitspsychologie (25. – 27.09.2017)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (08. – 10.11.2017)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (05. – 07.02.2018)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
05. – 07.02.2018

ORT
Evangelische Akademie
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start in 2017)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten


Ausgebucht

04-2018 | EEV-01
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)


HINWEIS
Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung des eev Bayern.

21. - 22.02.2018, Velburg/Lengenfeld

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert. Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum, in Kleingruppen).

ZIELGRUPPE
Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg

TERMIN
21./22.02.2018

ORT
Winkler Bräustüberl GmbH
St.-Martin-Str. 6
92355 Velburg/Lengenfeld
Telefon: (09182) 1 70
www.winkler-braeu.de

TEILNAHMEBEITRAG
wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung.

TEILNEHMERZAHL
ca. 40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des eev
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
Fax (0911) 93 54-299
schuldenzucker@diakonie-bayern.de

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05-2018 | EEV-02
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen - Reflexionskurs

12. - 14.03.2018, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das dreitägige Reflexionsangebot richtet sich an die Teilnehmenden der Seminare »Navigieren beim Driften« 2016 und 2017.
    In den Fortbildungsmodulen haben wir viele Methoden und Ideen entwickelt, um Gruppenleitungen in ihrer praktischen Arbeit zu unterstützen. In der Zwischenzeit konnten sicher vielfältige Erfahrungen gemacht werden, über die wir miteinander in Austausch kommen möchten. Aus der Perspektive der Gruppenleitungen betrachten wir, welche Methoden und Ideen zu Erfolg und Zufriedenheit führten, wo sich Schwierigkeiten und offene Fragen ergeben haben und was es jetzt zu vertiefen und zu erweitern gilt.
    In bewährter Art und Weise wollen wir mit Gruppensupervision, Fallarbeit, erweiternder Methodenschulung und kollegialer Beratung die Teilnehmenden für ihre Leitungsaufgaben stärken. Inhaltlich orientieren wir uns am Bedarf der Gruppe.
    Darum laden wir die Schiffsbesatzungen der Seminare »Navigieren beim Driften 2016/17« vom 12. bis 14. März 2018 wieder nach Nürnberg ein – diesmal in die neu eröffnete Hafenkneipe »Zum Kompass«.
•    Seemannsgarn aus allen sieben Weltmeeren
•    Die Kunst des Knotenknüpfens (Netzwerke)
•    Knoten lösen (Probleme lösen)
•    Auswertung der Logbücher
•    Navigationskunde (Kursbestimmung)
•    Seewetter (Kontextanalyse)
•    Sich Einnorden (Selfcare und Perspektiven)

METHODIK
Als Wirtsleute bieten wir einen gastlichen Raum, um Erfahrungen und Wissensschätze auszutauschen. Mit Humor, Empathie, Struktur, freundlicher Herausforderung und Aufmerksamkeit werden wir für die Seeleute sorgen, damit sie zu den nächsten Seereisen gestärkt aufbrechen können. Wir sind gespannt, wie es Euch ergangen ist und freuen uns auf Euch!

ZIELGRUPPE
Das dreitägige Reflexionsangebot richtet sich an die Teilnehmenden der Seminare »Navigieren beim Driften« 2016 und 2017.

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
12. – 14.03.2018

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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06-2018
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 – 2020

Start der Reihe: März 2018

12. - 15.03.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter und  Anmeldeunterlagen zur Reihe.


 


INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
    Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
    Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/-in.

Modul 1: Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018)
Modul 2: Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018)
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018)
Modul 4: Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019)
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019)
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 22.01.2020)
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020)
Modul 8: Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – Methodik – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
Start: 12. März 2018

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach


Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe ist achtteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2018 an.

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07-2018
Schwierige Mitarbeitergespräche führen

2-modulige Veranstaltung

09. - 11.04.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Anmeldeunterlagen zur Reihe


 


INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade für Mitarbeitende auf Leitungsebene stehen Mitarbeitergespräche auf der Tagesordnung. Neben der Klärung organisatorischer Fragen und dem Lösen von Sachproblemen sind es vor allem die schwierigen oder gar unangenehmen Themen und Gesprächsanlässe, die eine besondere Vorbereitung und entsprechende Gesprächsführungskompetenzen erforderlich machen.


Auch bei schwierigen Situationen und Themen gute und erfolgreiche Mitarbeitergespräche zu führen ist erlernbar. Diese zweiteilige Fortbildung befähigt die Teilnehmer/innen, zwischen unterschiedlichen Gesprächsformen zu differenzieren, sich effektiv auf schwierige Gespräche vorzubereiten und diese, in der für sie angemessenen Form, mit den gewünschten Zielen durchführen zu können.


Die Teilnehmer/innen werden ihren individuellen Stil reflektieren, erkennen und an den jeweiligen Entwicklungsthemen arbeiten. Dazu ist es notwendig, dass die Teilnehmer/innen für dieses Seminar die Bereitschaft mitbringen, sich auf die entsprechende Gruppendynamik einzulassen um sich, im Rahmen realitätsnaher Übungssituationen, mit ihren individuellen Kompetenzen und Blockaden auseinanderzusetzen.



Themen in diesen zwei Seminarmodulen werden sein:
Die innere Einstellung als Grundlage für erfolgreiche Gespräche  •  Der Körper redet mit: Basiswissen der Körpersprache  •  Gespräche vorbereiten und strukturieren  •  Führungsstile und das individuelle Führungsverständnis  •  Persönlichkeitstypologien und Motive in Gesprächen berücksichtigen  •  Transaktionsanalyse und Gesprächsverhalten  •  Gelingendes Feedback als motivierendes Gespräch  •  Konfliktverhalten  •  Gesprächsführung über Fragetechniken  •  Beurteilungsgespräche  •  Gespräche mit unangenehmen Anlässen  •  Gespräche mit Mitarbeitenden in schwierigen Lebenssituationen  •  Gespräche zu Suchtmittelauffälligkeiten  •  Kritikgespräche  •  Verhandlungen und Konfliktgespräche  •  Abmahnungen in Mitarbeitergesprächen

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Bearbeitung in Kleingruppen, Selbstreflexion, Austausch zu Praxiserfahrungen, praktische Übungen, Einsatz Videofeedback, Diskussionen, szenische Übungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte mit Leitungs- und Führungsfunktion auf unterschiedlichen Ebenen

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
Modul 1: 09. – 11.04.2018
Modul 2: 19. – 21.11.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese zweimodulige Fortbildung kann nur insgesamt gebucht werden.

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08-2018 | EEV-03
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

09. - 11.04.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.
    Darüber hinaus ist es für Pädagog/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.
    Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung
•    lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren,
•    lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken,
•    erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung,
•    wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten,
•    bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus.

Inhalte der Fortbildung sind:


•  Fragetypen und ihre Anwendung
•  Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung 
•  Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen 
•  Formulierung von Zielen


Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.
    Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder/Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden


ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
09. – 11.04.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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09-2018
»Immer vorne weg!«
Grundlagenseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

09. - 11.04.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer verwaltet die Termine, rechnet ab, klärt Organisatorisches, hält den Kontakt intern und extern? Genau: die Verwaltung. Ohne sie läuft nix, sehen tut man sie oft nur, wenn was nicht klappt. Verwaltung ist kein Selbstzweck, doch nur mit guter Verwaltung läuft der Laden rund.
    Ganz vorn, da sind die Profis, die den Alltag so schön geschmeidig halten. Profis, die dafür sorgen, dass das Geld fließt, die Fristen eingehalten werden oder einfach nur rechtzeitig das Material bestellen.
    Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Verwaltungskräfte schon eine Menge Expertise mitbringen. Nicht nur fachlich. Die großen Herausforderungen sind die Kommunikation, Neugierde, Kreativität, Flexibilität und nicht zuletzt Organisationstalent.

Heute dies – morgen das. Neue Gesetze, neue Zielgruppen, neue Konzepte. Ein neues Projekt mit aufbauen, ein altes zurückfahren.
    Damit das auch alles wirklich rund läuft, werden wir uns in diesem Grundlagenseminar mit den Basics der Kommunikation beschäftigen. Eine klare Kommunikation sorgt für eindeutige Aufträge, beugt Missverständnissen vor oder klärt sie gleich und ebnet den Weg für gute Arbeit. Klare Ziele unterstützen uns dabei. Die Themenauswahl und die Vertiefungsstufe im Seminar bestimmen Sie mit: Wir richten uns nach Ihrem Bedarf! Für Sie heißt das, Sie bringen Ihre Alltagsthemen, Ihre Fallbeispiele im Seminar ein. Wir bearbeiten sie gemeinsam anhand der vorgestellten Modelle. Welche Kommunikationsstrategie ist hilfreich? Welche Ziele verfolge ich? Wie plane ich strategisch?
    Da es bei uns praktisch zugeht, gibt’s die Theorie als kurzen Input, der Schwerpunkt liegt auf Ihrer Praxis!

Bringen Sie deshalb Fragen, Fälle und Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag mit, die wir dann in der Gruppe bearbeiten. Mit »Fällen« meinen wir Beispiele von Arbeitsabläufen, von Kommunikationssituationen, von Dingen, von denen Sie meinen, dass sie noch nicht »rund« laufen und für die Sie Lösungen suchen.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
09. – 11.04.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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10-2018
»Systemblume« – Methodenkompetenz in der systemischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

11. - 13.04.2018, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg


INHALT UND ZIELSETZUNG
Das »systemische Arbeiten« gehört in der Außendarstellung der Träger und Einrichtungen inzwischen zu einem Standardbegriff. Doch was genau steht hinter diesem Begriff? Neben der zentralen Frage der individuellen Haltung des Akteurs, der persönlichen Perspektive und Selbstreflexion sind es auch konkrete Methoden und Techniken, mit denen Systeme in der Sozialen Arbeit sichtbar, Beziehungen verdeutlicht, Konflikte und Verstrickungen erkennbar gemacht werden können.
    Systemisches Arbeiten ist eine grundsätzliche Haltung. Der Grundgedanke basiert auf der Annahme, dass die Klienten die Experten ihres Lebens sind und die Antworten auf ihre individuellen Fragen in sich tragen. Die Fachkräfte können mit Hilfe der systemischen Betrachtung sowohl die Verantwortung ganz und ausschließlich bei den Klienten lassen und sie mit speziellen Fragetechniken darin unterstützen, dass sie selbst erkennen, begreifen und verändern können. »Es gibt immer mindestens sieben Möglichkeiten!«
    Systemische Grundannahmen können sowohl in der Einzel-, als auch in der Gruppenarbeit effektiv eingesetzt werden. Darüber hinaus wirken sie sich auf die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams sehr positiv aus. Sie dienen einem wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander und unterstützen beim professionellen Austausch.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden:
•    wie und in welchen Situationen sich diese Methoden in der praktischen Jugendhilfearbeit anwenden lassen,
•    wie sich Genogrammarbeit, Systembrett (ehem. Familienbrett) und andere Instrumente auch flexibel verändern beziehungsweise individuell nutzen lassen,
•    wie Kinderbücher, Kuscheltiere, Engelskarten, Zauberstäbe, Schleichtiere und Knautschbälle ein pädagogisches Gespräch positiv beeinflussen können,
•    systemisches Denken und eine systemische Haltung in Teamsitzungen und Fallbesprechungen.

METHODIK
Übungen, Theorieinput, Gruppenarbeit und ggf. Rollenspiele an konkreten Praxisbeispielen, Austausch von effektiven Methoden aus der eigenen Praxis. Dieses dreitägige praxis- und handlungsorientierte Grundlagenseminar gibt Raum zum Erfahrungsaustausch und das ein oder andere Fallbeispiel.

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Beratung

LEITUNG
Tina Sailer, Wolfenbüttel
Melanie Berndt, Wolfsburg

TERMIN
11. – 13.04.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-Mitglieder und Mitglieder der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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11-2018
Systemische Prozessbegleitung
Pädagogische Entwicklungsprozesse wirkungsvoll gestalten

16. - 18.04.2018, Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der pädagogischen Arbeit mit Menschen und Gruppen stellt sich die Herausforderung, Menschenorientierung und Zielorientierung in ein gesundes Verhältnis zu stellen. Steht nur das Ziel im Fokus, dann bleiben in der Regel die Menschen mit ihren individuellen Anliegen und Bedürfnissen auf der Strecke. Wird die Beziehungsebene zu stark betont, sorgt das zwar meist für emotionales Wohlbefinden, aber die Entwicklung wird ausgebremst. Die Prozessbegleitung ist in diesem Spannungsfeld eine sehr wirksame Arbeitsweise. Einerseits stellt sie die Verbindung zwischen den beiden Polen her. Andererseits zielt sie darauf ab, Entwicklungsprozesse in ihrem zirkulären Hergang und ihrer komplexen Dynamik zu begleiten.
    Prozessorientiertes Arbeiten beinhaltet das Loslassen vom Verständnis menschlicher Lern- und Wachstumsprozesse als linear-kausale Bewegung. Der Prozess wird beeinflusst durch die Ausgangslage und die Vorbedingungen des Systems, durch innere Impulse, die interne Interaktion und Austausch mit der Systemumwelt, durch äußere Einflüsse und Impulse von Nachbarsystemen. Im Gegensatz zu vorgegebenen Abläufen können bei lebendigen Prozessen Richtungsimpulse einfließen, Drehungen und Kehrtwendungen vorkommen. Ziele können sich wandeln und Endpunkte verschieben. Diese Arbeitsweise sinnvoll anzuwenden ist Inhalt der Fortbildung.


Die Teilnehmenden der Fortbildung
•  lernen die Grundlagen der Systemtheorie und der Prozessbegleitung im Kontext pädagogischer Arbeit
•  entwickeln eine lösungs- und ressourcenorientierte Haltung 
•  erweitern ihre Kompetenzen, pädagogische Prozesse wirkungsvoll zu gestalten 
•  eignen sich neue Methoden aus der (Erlebnis-)pädagogik an und lernen diese in der Praxis anzuwenden 
•  eigenen sich systemische Fragetechniken für die Praxis der Prozessbegleitung an


Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
•  Die Theorie U (nach Otto Scharmer) als Konzept für die Prozessbegleitung 
•  Arbeit mit dem Prinzip der Zirkularität 
•  praktische erlebnispädagogische Methoden für die Prozessbegleitung 
•  der systemische Fragekreis 
•  Wie kann Prozessbegleitung im beruflichen Alltag angewandt werden?
•  Methoden aus dem Systemischen Coaching



METHODIK
Methoden aus der Erlebnispädagogik, kollegialer Erfahrungsaustausch, Theorie-Impulse, Gruppenarbeit, Video-Prozessanalyse, Gesprächs- und Fragetechniken, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende in der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe, die mit Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten sowie Mitarbeitende mit Personalverantwortung

LEITUNG
Stefan Westhauser, Kassel

TERMIN
16. – 18.04.2018

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon: (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZIETEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *


* Änderungen vorbehalten

Anmelden

12-2018
ZUSATZREIHE
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2017 – 2018
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

16. - 18.04.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt.
    Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
    »Zwischen den Stühlen« müsen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.
    In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (03. – 05.07.2017)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitspsychologie (11. – 13.12.2017)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (29. – 31.01.2018)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.04.2018)

METHODIK
Über das Zusammenleben der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Grupppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. in praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilenehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Enirichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
16. – 18.04.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe seit dem Start in 2017)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Ausgebucht

13-2018
»Psychotherapie? Nein danke!« – Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern

16. - 18.04.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.
    Inhalte sind insbesondere: Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen  •  Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie  •  systemische Sicht auf »psychische Krankheit«  •  Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten  •  Kinder und Partner als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer  •  Reflexion eigenen Handelns  •  Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern  •  Fälle aus Ihrer Berufspraxis

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis,
•    lernen verschiedene Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen,
•    lernen, wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet,
•    lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen,
•    entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

TERMIN
16. – 18.04.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEUILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

14-2018
Psychisch kranke junge Menschen – Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe

16. - 18.04.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In verschiedenen Hilfesystemen sind Mitarbeiter/innen zunehmend mit offen oder verdeckt psychisch auffälligen jungen Menschen konfrontiert. Psychische Störungen sind immer verbunden mit Veränderungen in der Kommunikation und im Erleben und Verhalten der Menschen und können damit den Umgang miteinander deutlich erschweren.
    Sie stellen fest, dass Ihre Gespräche oder Ihre Interventionen zu kurz greifen oder Sie den Schlüssel zum Problem nicht finden? Sie stellen fest, dass Sie und andere sich als Person im Alltag mit diesen jungen Menschen schwer tun?
    Diese Fortbildung gibt einen Einblick in die wesentlichen psychischen Störungsbilder bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sodass Sie in Ihrer Arbeit solche tieferliegenden Störungen an einigen Anzeichen erkennen oder vermuten können (die Diagnose ist dem Fachmann / der Fachfrau vorbehalten).
    Daraus ergeben sich spezielle Konsequenzen für Ihr professionelles Handeln, die anhand Ihrer Fälle aus der Praxis verdeutlicht werden.
    Sie lernen Hinweise psychischer Erkrankung zu erkennen und wissen, was Sie dann tun können. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit psychisch kranken jungen Menschen, sodass diese durch Sie bestmöglich begleitet werden.

METHODIK
Vortrag  •  Fallarbeit anhand Ihrer eigenen Praxiserfahrungen und Praxisbeispiele
    Sie sind gebeten in Ihrem Arbeitsalltag Fallbeispiele zu sammeln und zur Fortbildung mitzubringen.

Zielgruppe
Mitarbeiter/innen wie Erzieher/innen, Heilpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen, Psycholog/innen, Lehrer/innen, Ausbilder/innen mit Erfahrungen im Umgang mit »schwierigen« Jugendlichen und jungen Erwachsenen

LEITUNG
Dr. Pia Schreiber, Weilheim

TERMIN
16. – 18.04.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

15-2018 | EEV-04
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Start: April 2018

17. - 20.04.2018, Hösbach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen für die Reihe.


 


INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
    Im dreiteiligen Seminar bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.

Übersicht der Module
Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (17. –20.04.2018, Hösbach)
Modul 2: Training und Teambildung – Beobachten, Einschätzen und Handeln (15. – 18.05.2018, Hösbach)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (18. – 21.09.2018, Hösbach)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
Start: 17.04.2018

ORT
Schmerlenbach – Tagungszentrum des Bistums Würzburg
Schmerlenbacher Str. 8
63768 Hösbach

Telefon: (06021) 6 30 20
www.schmerlenbach.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für EREV-/eev-Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 15-2018/eev-04 an.
Den zugehörigen Falter können Sie sich von der EREV-Homepage unter www.erev.de –> Fortbildungen –> Falter herunterladen. Bitte entnehmen Sie die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de –> Fortbildungen.

Warteliste

16-2018
Zurückgezogen und antriebslos
Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen

18. - 20.04.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenig Antrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemisch-lösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch, als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren. Wie das geht, davon handelt dieses Seminar.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erfahren die biographischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit,
•    erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit,
•    lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können,
•    erarbeiten mit anderen KollegInnen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
•    Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
•    Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Ines Schäferjohann, Bremen
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
18. – 20.04.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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17-2018
Wer will hier eigentlich was von wem?
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten Klienten

23. - 25.04.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den die Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?
    Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren Klienten weiterhelfen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis,
•    lernen verschiedene Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen,
•    lernen ein systemisches Prozessmodell kennen,
•    entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten,
•    lernen auch in schwierigem Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit unmotivierten Klienten,
•    ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier Phasen,
•    systemische erlebnisorientierte Techniken,
•    systemische Haltungen in schwierigen Kontexten,
•    Fälle aus Ihrer Berufspraxis.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

TERMIN
23. – 25.04.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

18-2018
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte

Start: April 2018

23. - 25.04.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


 


Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Übersicht der Module
Modul 1:  Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit & Selbstreflexion (23. – 25.04.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation & Methoden der Biografiearbeit (25. – 27.06.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit (24. – 26.09.2018, Hofgeismar)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion (21. – 23.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
Start: 23. April 2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.

Anmelden

19-2018
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

23. - 25.04.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.
    Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.
    Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
    Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.


METHODIK
•  Arbeitsschwerpunkte:Erkennen von Signalen und Symptomen 
•  Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit 
•  Techniken und Materialien zur Gesprächsführung 
•  praktische Übungen


ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe


LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
23. – 26.04.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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20-2018
Traumasensibilisierung in der stationären Jugendhilfe – Grundlagen und Methoden der Traumapädagogik

Modul 1

02. - 04.05.2018, Hannover

Weitere Infos

Anmeldeunterlagen zur Reihe


Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELGRUPPE
Kinder und Jugendliche, die aus diversen Gründen nicht mehr in ihrer Herkunftsfamilie leben können, reagieren in den Wohnformen der stationären Jugendhilfe oft mit einer Vielzahl von Traumafolgestörungen. Sie sind in der Regel (komplex) traumatisiert und brauchen zunehmend mehr traumapädagogische Interventionen. Eine allgemeine stärkere Sensibilisierung für das Thema Trauma und die Auswirkungen von frühkindlichen (Bindungs-)Traumatisierungen auf die Persönlichkeitsentwicklung ist sinnvoll und erforderlich. Ein wesentliches Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung der betroffenen Kinder und Jugendlichen. Grundlage hierfür ist das Leben an einem sicheren Ort mit verlässlichen und vertrauensvollen Beziehungen. Dabei spielen der Aufbau von Vertrauen und die Unterstützung bei der Bewältigung von traumatischen Ereignissen eine wichtige Rolle. Pädagoginnen und Pädagogen stehen vor besonderen Herausforderungen und erhalten in diesem Seminar mehr Sicherheit und Handlungskompetenzen im Umgang mit (komplex) traumatisierten Kindern und Jugendlichen.
    In dieser Fortbildung, die in zwei Modulen stattfindet, geht es primär um die Haltung und das allgemeine Setting von Traumapädagogik in der stationären Jugendhilfe.

INHALTE


MODUL 1:
•    Was ist ein Trauma und wann sprechen wir von Traumatisierungen?
•    Die Entstehung und Entwicklung von »Traumafolgestörungen«
•    Verhaltensauffälligkeiten – Symptome – als Überlebensstrategie wertschätzen lernen
•    Der Einfluss von Bindungsfähigkeit und Bindungstraumata auf die Persönlichkeit
•    Selbstfürsorge der Fachkräfte: Wie können wir für uns gut sorgen, um bei der hohen Belastung im Arbeitsalltag gesund und professionell zu bleiben?
•    Fallbeispiele oder Möglichkeiten für einen kollegialen Austausch


MODUL 2:
•    Traumapädagogik - Traumaberatung - Traumatherapie: Inhalte, Grenzen und Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung und Unterstützung  
•    Grundlagen der traumapädagogischen Haltung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – positive Bindungserfahrungen   
•    Traumapädagogische Interventionen: Stabilisierungsarbeit, Distanzierung und Reorientierung – Input und Methoden
•    Fallbeispiele oder Möglichkeiten für einen kollegialen Austausch


METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der stationären Jugendhilfe

LEITUNG
Tina Seiler, Wolfenbüttel
Melanie Berndt, Wolfsburg

TERMINE
Modul 1: 02. – 04.05.2018
Modul 2: 19. – 21.09.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.

Anmelden

21-2018
Gesundheit stärken – Stress vorbeugen -
durch Selfchoaching & den Einsatz von Klang(schalen)

02. - 04.05.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

Inhalt und Zielsetzung
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen« (Wikipedia). Wie schwierig es ist, dieses Wohlergehen aufrechtzuerhalten, ist angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit, ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Unternehmen ihren Mitarbeitenden gegenüber.
    In dieser Klang-Auszeit möchten wir Raum geben den eigenen Belastungen auf den Grund zu gehen, den eigenen Bedürfnissen »neu« nachzuspüren, Wege zur Wahrung dieser Bedürfnisse zu erarbeiten und Handlungsmöglichkeiten zum Erhalt des körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens zu entwickeln.
    Verschiedene Klangübungen (u. a. Klang-Ritual, Klangmassage, progressive Muskelentspannung und Klang, Klangmeditationen) zur Stärkung der eigenen Gesundheit kommen hierbei zum Einsatz. Darüber hinaus werden Anwendungsmöglichkeiten von Klangschalen in der beruflichen Praxis aufgezeigt.

METHODIK
Kurzimpulse, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Klangzeiten. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt.

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

LEITUNG
Marion Wedell, Gehrden
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
02. – 04.05.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

22-2018 | EV-05
Im Bann des Bildschirms – Reality worst game ever?
Interventionsmöglichkeiten bei besonderem Medienkonsum von Heranwachsenden

02. - 04.05.2018, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Interventionsmöglichkeiten beim exzessiven Medienkonsum bei Jugendlichen: Dieses Seminar widmet sich der zunehmendem Verbreitung von ›Mediensucht‹. Dabei koppeln wir die Motivanalyse (Welche Herausforderungen haben junge Menschen heute zu bewältigen, welche Rolle spielen dabei die Medien / das Internet, wie stellen sich Jugendliche im Internet dar, was fasziniert sie?) mit Befunden zur Entstehung und Verbreitung von exzessivem Konsumverhalten (vor allem exzessives Spielen und Chatten). Wer ist besonders betroffen (Altersgruppen, Jungen versus Mädchen etc.)? Welche präventiven Ansätze und Methoden gibt es? Woran macht sich problematisches Verhalten fest, wie erkenne ich es, wer gilt als mediensüchtig? Welche Ansätze werden von Präventions- und Beratungsstellen, Therapeuten und Ärzten verfolgt, wo gibt es Information und Unterstützung? Welche Fähigkeiten brauchen die Fachkräfte, welche Rahmenbedingungen helfen beim Gelingen der Arbeit mit stark medial konsumierenden Jugendlichen? Das Seminar bietet detaillierte Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung sowie Gelegenheit zum Austausch und der Bearbeitung der Situation in Ihrer Einrichtung bzw. mit Ihren Jugendlichen.

Inhalte des Seminars:
Aufwachsen in digitalen Lebenswelten – Faszination, Motive und Stolpersteine  •  Problematische Mediennutzung – Medienhype oder eigenständige Suchterkrankung  •  Instagram, Snapchat und Co. – Fokus Soziale Medien  •  Minecraft, LOL und FIFA – ohne Ende Games, Games ohne Ende?  •  Interventionsmöglichkeiten bei exzessiver Mediennutzung bei Heranwachsenden  •  Präventionsansätze zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien  •  digitale Lebenswelten als Herausforderung für Fachkräfte in der Jugendhilfe

METHODIK
Im Seminar wechseln sich frontale Phasen der Informationsvermittlung mit interaktiven Methoden ab. Zur Veranschaulichung diverser Spiele und Sozialer Medien kommen ebenfalls audiovisuelle Medien zum Einsatz beziehungsweise werden Angebote vor Ort online vorgestellt.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich vor allem an Fachkräfte der Jugendhilfe, Suchtprävention, Suchthilfe und Erziehungshilfe.

LEITUNG
Colette See, Hamburg

TERMIN
02. – 04.05.2018

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfw-nuernberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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23-2018
Die Stimme stärken

04. - 06.05.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Das wichtigste Kommunikationsmedium ist unsere Stimme. Durch hohe Belastungen (viel Sprechen, Sprechen bei großer Lautstärke, Stress) kann es einem aber schon mal »die Sprache verschlagen«: die Stimme wird heiser, das Sprechen anstrengend, es entsteht ein Druckgefühl im Hals oder Räusperzwang. Der Klang der Stimme wiederum hat eine große Wirkung auf das Gegenüber. Die Stimmung in der eigenen Stimme überträgt sich zum Teil auf die Gruppen, mit denen Sie arbeiten.
    Eine stimmentlastende Art des Sprechens hat gleichzeitig eine angenehme Wirkung auf unser Gegenüber: sie ist offen, warm, kraftvoll, deutlich und leicht. Und vor allem: flexibel und angemessen. Sie werden in diesem Seminar sowohl lernen, Ihre Stimme auf gesunde Art und Weise zu benutzen als auch den Klang Ihrer Stimme zu entwickeln.
    Sie werden mit ganzkörperlichen Übungen (nach den Methoden Schlaffhorst-Andersen und Linklater) Ihre Atem-, Aufrichtungs- und Stimmmuskulatur in eine ausgeglichene Spannung bringen, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Stimme frei benutzen zu können. Sie werden durch die Übungen Ihren Atem vertiefen, Ihre Aufrichtung optimieren sowie Kiefer- und Nackenverspannungen lösen, damit Ihre Stimme kraftvoll und leicht Ihr Gegenüber erreichen kann. Die Übungen wirken regenerierend auf den ganzen Menschen und werden im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen durchgeführt.
    Diese ganzkörperliche Herangehensweise wird zur Ganzheitlichkeit durch die Besonderheit unseres Seminars: die Verbindung von Stimm- und Kunsttherapie. Die Stimme drückt die innere Stimmung und Haltung aus. Mit kunsttherapeutischen Methoden können Sie mit Farben und Formen ein Spiegelbild Ihres Stimmklanges erforschen, den Klang sichtbar werden lassen. So erreichen Sie eine ungewohnte, aber äußerst hilfreiche, neue Sicht auf Ihre verinnerlichten Atem-, Stimm- und Kommunikationsmuster. Sie können neue Stimmklänge und Stimmungen ausprobieren und die neue Körper-Stimmerfahrung in Bildern und Skulpturen sichtbar werden lassen.  
    Inhalte der Fortbildung sind insbesondere: Alltagstipps für den schonenden Umgang mit der Stimme  •  Erlernen einer intensiveren Eigenwahrnehmung und Achtsamkeit  •  Ganzkörperliche Übungen zur Stärkung der Stimme und Vertiefung der Atmung  •  Lockerung von Blockaden im ganzen Körper, die die Stimme belasten  •  Raum für die Auseinandersetzung mit der ganz eigenen Stimme, ihren (inneren) Haltungs-, Stimmungs- und Kommunikationsmustern

METHODIK
Ganzkörperliche Übungen nach Schlaffhorst-Andersen und Linklater, Vermittlung von Hintergrundinformationen, gestalterische Arbeit mit Farben und Formen, gegenseitiger Austausch. Künstlerische Fähigkeiten sind nicht notwendig.

ZIELGRUPPEN
Alle, die mit ihrer Stimme andere Menschen erreichen wollen/müssen



LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover
Birgit Kramer, Hannover

TERMIN
04. – 06.05.2018 (Wochenende)

ORT
Stephansstift - Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken, eine Decke und/oder Yogamatte sowie eine kleine Auswahl an Papier, Stiften und Farben mitbringen, mit denen Sie gerne umgehen mögen.

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24-2018
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Tiergestützte Interventionen
Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

Wochenende

04. - 06.05.2018, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf Menschen belegt. Die praktischen Einsätze in den unterschiedlichen Bereichen zeigen erstaunliche Erfolge. Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten ist ebenso groß wie die Spannbreite der Wirkfaktoren: Förderung von Motivation, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Entspannung und Stressreduzierung sowie des Sozialverhaltens und der Kommunikation – um nur einige zu nennen.
    Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen.

In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.
    Die Teilnehmer/innen kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung • haben Kenntnis von den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien  •  können die Grenzen des Einsatzes von Tieren erkennen und Sensibilität für den Hund im Einsatz gewinnen  •  erarbeiten selbstständig Methoden der Dokumentation, lernen vorgestellte Verfahren kennen, anwenden und evaluieren  •  gehen verantwortungsvoll mit Tieren im Einsatz für Menschen um • unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen  •  reflektieren die Voraussetzungen von Mensch und Hund für den tiergestützten Einsatz.
    Inhaltliche Schwerpunkte: Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 8. – 20. Jahrhundert  •  Beginn der modernen tiergestützten Intervention  •  wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik  •  ausgewählte Einsatzmöglichkeiten in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen – Möglichkeiten und Grenzen (AAA, AAP, AAT)  •  Vorstellung unterschiedlicher Materialien hundgestützter Interventionen, Verfahren der Dokumentation, Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten – Calming Signals  •  Ausbildungsstätten (Beispiele): Institut für soziales Lernen, Wedemark | Freiburger Institut für tiergestützte Therapie, Tiere als Therapie | in Wien ATN – Tiergestützte Sozialarbeit, eine Möglichkeit der positiven Verstärkung

METHODIK
Kurzreferate, Inputs, PowerPoint-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, Arbeit mit zwei Hunden an einem Tag

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen, Lehrer/innnen, Sozialarbeiter/innen, Altenpfleger/innen, eigentlich alle, die die Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

TERMIN
04. – 06.05.2018 (Wochenende)
Aufbauseminar siehe 77-2018,
02. – 04.11.2018
 
ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen

Telefon: (02228) 9 32-0
www.awo.org

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte keine eigenen Hunde mitbringen!

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25-2018
Einführungsworkshop für Neu- und Quereinsteiger
»Für jedes Problem gibt‘s eine Lösung!?«

07. - 09.05.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Damit Ihr Einstieg in die Berufspraxis erfolgreich gelingt, müssen Sie sich nicht nur innerhalb kürzester Zeit mit Ihren neuen Arbeitsinhalten vertraut machen, sondern sich vor allem gut in Ihr neues soziales Umfeld integrieren. In diesem speziell auf neue Mitarbeiter zugeschnittenen Workshop erleben Sie, wie Sie optimal mit Problemen und Schwierigkeiten in der Einstiegsphase umgehen, um jetzt und zukünftig gewappnet zu sein. Erleben Sie einen intensiven Erfahrungsaustausch im Kollegenkreis und gestalten Sie die inhaltlichen Schwerpunkte mit Ihren eigenen Fragen und Anliegen aktiv mit.
    Unter kompetenter fachlicher Anleitung und im kollegialen Austausch erleben und lernen Sie:
Problemlösungsstrategien auch für schwer überschaubare Situationen zu entwickeln  •  Angst vor Fehlern zu überwinden und souverän mit Kritik umzugehen  •  gut mit Kollegen klarzukommen und in Konfliktsituationen die richtigen Worte zu finden  •  sich als geschätzte/r Mitarbeiter/in selbstbewusst zu zeigen ohne anzuecken  •  auch unter hohem Druck spielend mit Stress umzugehen  •  begeistert jeden Tag die berufliche Schaffenskraft einzubringen und Ihre eigenen Ideen zu verwirklichen.

Der Workshop bietet Ihnen Zeit und Gelegenheit für folgende Themen und Fragestellungen:
•    Wie Probleme entstehen und wie Lösungen gelingen. – Zwickmühlen im beruflichen Alltag
•    Wie bekomme ich alle Erwartungen unter einen Hut? – Gestaltung der eigenen Rolle
•    Wie sage ich‘s meinem Chef? – Umgang mit Vorgesetzten
•    Wie finde ich meinen Platz im Team? – Gute Kommunikation & Zusammenarbeit
•    Wofür werde ich gebraucht? – Sinnfrage in der eigenen Tätigkeit
•    Mach’s effizient! – Zeit- und Kostendruck in der Arbeitswelt

METHODIK
Den Workshop gestalten wir methodisch und inhaltlich individuell entsprechend der Themen und Bedürfnisse unserer Teilnehmer/innen. Als Settings setzen wir Einzel-, Gruppen- und Plenumsarbeit als auch Impulsvorträge ein. Im gesamten Workshop kombinieren wir außerdem Methoden aus der neurosystemischen Beratung, Supervision und Coaching sowie der analog-kreativen Arbeit sinnvoll miteinander.

ZIELGRUPPE
Berufseinsteiger in den ersten zwei Jahren ihrer Berufspraxis  •  Auszubildende, Praktikanten, Studenten, Freiwilligendienstler  •  Quereinsteiger im neuen Berufsfeld

LEITUNG
André Schröter, Leipzig
Juliane Schröter, Leipzig

TERMIN
07. – 09.05.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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26-2018
ZuPe 2.0
Fortbildungsreihe für zukünftige Führungskräfte 2018-2019
Start der moduligen Reihe: Mai 2018

07. - 09.05.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen


INHALT UND ZIELSETZUNG
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtung lebt durch das professionelle Verständnis der Führungskraft und benötigt spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen. Eine erfolgreiche Führungspraxis zeigt sich durch persönliche, fachliche und soziale Qualifikationen besonders in dem Bereich strategischer Personalentwicklung, da dieser Fokus den Blick für das »große Ganze« öffnen kann.
    Die angebotene Fortbildungsreihe richtet sich an Gruppen-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen, die erfolgreich eine Basisqualifikation in »Führen und Leiten« abgeschlossen haben und sich nun für eine erfolgreiche Leitungstätigkeit weiterqualifizieren wollen.
    Das Fortbildungsdesign umfasst zwei Module á drei Seminartage und ein Abschlussmodul á vier Seminartage, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld der Erziehungshilfen erarbeitet werden.

Übersicht der Module
Modul 1: Einführung in die Grundlagen der strategischen Personalentwicklung (07. – 09.05.2018, Eisenach)
Modul 2: Instrumente zum Personalmanagement und der Organisationsdiagnostik (05. – 07.11.2018, Eisenach)
Modul 3: Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Organisation und Einrichtungsattraktivität und Orientierung an den Mitarbeitenden (18. – 21.02.2019, Eisenach)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegialer Erfahrungsaustausch. Um einen erfolgreichen Lehr-Lerntransfer der Seminarreihe in die Praxis zu gewährleisten, verpflichten sich alle Teilnehmende ein Projekt aus dem Themenfeld »strategische Personalentwicklung« in ihrer Einrichtung zu implementieren. Zu Beginn der Fortbildung erhalten alle Teilnehmenden eine Liste möglicher Projektthemen, aus denen ein Projekt ausgewählt und durchgeführt werden muss. Im Rahmen des dritten Moduls werden die durchgeführten Projekte vorgestellt. Dazu werden die Vorgesetzten der Teilnehmenden eingeladen.

ZIELGRUPPE
Gruppen-, Team-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen


LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

TERMINE
Modul 1: 07. – 09.05.2018
Modul 2: 05.-07.11.2018
Modul 3: 18.-21.02.2019

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.400,- € für Mitglieder
1.550,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für die gesamte Fortbildungsreihe

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 26-2018 an.

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27-2018
»Szenisch systemisch«
Was Systemiker/innen vom Theater lernen können und/oder umgekehrt

07. - 09.05.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Szenische Verfahren sind Systemiker/innen seit jeher vertraut: Rollenübernahme, Arbeit mit Wunderfragen, -welten und -wesen, sowie (Theater-)Spiel-
elemente sind hilfreiche Werkzeuge im Methodenkoffer. Doch auch jenseits dieser klassischen »Tools« hat das Theater über das zentrale Wirkprinzip von ästhetischer Distanz für die pädagogische Praxis und die eigene Haltung Einiges zu bieten: Der Möglichkeitsraum Bühne mit seinen eigenen Gesetzmäßigkeiten erlaubt neue und kreative Perspektiven, die Unterschiede im Erleben und im konkreten Handeln veranlassen. Lustvolles Scheitern (frei nach Keith Johnstone) schafft Platz für andere Bedeutungsgebungen, Wirklichkeitsannahmen und Erfahrungen.
    Mithilfe künstlerischer Formen aus der Systemischen Theaterpädagogik haben Sie in einem spielerischen und experimentellen Rahmen die Möglichkeit, die Schnittmengen von szenisch-systemischer Arbeit in Bezug auf Ihren pädagogischen Kontext zu reflektieren. Betreten Sie alte und neue Räume, finden Sie Ihre eigene Werte und Haltungen, um für sich selbst und die jeweilige ZIELGRUPPE einen angemessenen und förderlichen Umgang mit kreativen Methoden zu entwickeln. Hierbei geht es weniger um akademische Konzepte, als vielmehr um handlungspraktische Erfahrungen und ästhetische Forschung zur eigenen Haltung und pädagogischen Praxis.

METHODIK
Spielformen, Methoden und Interventionen aus der Systemischen Theaterpädagogik, Drama- und Theatertherapie, Systemischen Supervision

ZIELGRUPPE
Pädagog/innen, Therapeut/innen, Supervisor/innen, Lehrende, Theaterschaffende, Künstler/innen, in der kulturellen Bildung Tätige

LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin

TERMIN
07. – 09.05.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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28-2018
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen

07. - 09.05.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagog/innen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die Teilnehmer/innen
•    erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie,
•    erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«,
•    erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt,
•    erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann,
•    lernen die Grundlagen und Voraussetzungen traumapädagogischen Handelns kennen,
•    erarbeiten Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit traumatisierten Menschen,
•    lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden und selbstfürsorglich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Einführung in die Traumapädagogik  •  Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung  •  Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung  •  Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt  •  Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.)  •  Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen  •  Die Pädagogik des guten Grundes, äußere und innere Sicherheit, Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Im geplanten Aufbauseminar besteht die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
07. – 09.05.2018
(ein Aufbauseminar findet vom 17. – 19.09.2018 statt, siehe Fortbildungsnummer 60-2018)

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
399,- € für Mitglieder
430,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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29-2018 | EEV-06
»Haltung vor Methode« – Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

07. - 09.05.2018, Würzburg

Weitere Infos

»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klient/innen zugeschnitten sind. Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: Der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion. Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel)Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess. Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag. Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess.
    Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung

Inhalte der Fortbildung sind: Sieben Gewissensfragen  •  berufliches Selbstverständnis  •  zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte  •  Welcher Konflikttyp bin ich?  •  Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit – professionell oder Burnout-Falle?  •  Kommunikation: Bedürfnis und Position; kontrollierter Dialog; Fragetechniken  •  Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung  •  Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge?  •  Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium  •  Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung  •  Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleitete Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben.


LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
07. – 09.05.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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30-2018
Problemlos mit »unmotivierten Klienten« umgehen!
Konzepte neuer Motivationsstrategien

14. - 16.05.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Manche Klienten der sozialen/sozialpädagogischen Arbeit und (beruflichen) Bildungsarbeit halten die Mitarbeitenden in der Gestaltung der Arbeit besonders auf Trab. Sie strapazieren die Nerven, ärgern die Professionellen und werden von diesen als besonders schwierige Klienten bezeichnet. Dies sind Klienten, die es scheinbar darauf angelegt haben, die Kolleginnen und Kollegen gedanklich, emotional und ganz praktisch ständig – selbst am Wochenende und in der Freizeit – zu beschäftigen. Sie binden die Aufmerksamkeit vieler Team- und Supervisionssitzungen und obwohl die Mitarbeitenden viel Kraft und Kompetenz investieren, geht es keinen Schritt voran. Auch wenn sich diese Klienten häufig durchaus kooperativ und einsichtig zeigen, sie im direkten Kontakt mit Überzeugungskraft und Engagement beteuern am Weiterkommen interessiert zu sein, kommen sie nicht wirklich voran, arbeiten nicht wirklich mit, sind bei Terminen unzuverlässig und zeigen kaum Initiativen in Richtung Ziele der Maßnahme.
    In dieser Fortbildung werden einige neuere Strategien vorgestellt, die über die üblichen Motivationsstrategien von Mitarbeitenden – optimistische Voraussagen, ermutigende Erklärungen und Schlussfolgerungen – hinausgehen. Denn häufig sind diese Strategien kontraindiziert. Auch der oftmals propagierte Ziel- und Ressourcenfokus kann in bestimmten Konstellationen Demotivation auslösen.
    Die Referenten der Fortbildungen beziehen sich in der inhaltlichen Ausrichtung dieses Seminars unter anderem auf neuere Erkenntnisse und Forschungsergebnisse von renommierten Wissenschaftlern.
    Ziel der Fortbildung ist es aufgrund der neueren Erkenntnisse über Motivationsprofile zu erarbeiten, was Mitarbeitende tun beziehungsweise unterlassen sollten, wenn sie offensichtlich unmotivierte Klienten »motivieren« wollen.

METHODIK
Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema  •  Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung  •  kurze Impulsreferate  •  gruppendynamische (Selbst-)Erfahrungen  •  Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird  •  grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch Mitarbeiter/innen aus anderen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel der beruflichen Bildung, welche noch professioneller und zielführender arbeiten wollen


LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
14. – 16.05.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

31-2018 | EEV-07
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Modul 2

15. - 18.05.2018, Hösbach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
    Im dreiteiligen Seminar bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.

Übersicht der Module
Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (17. –20.04.2018, Hösbach)
Modul 2: Training und Teambildung – Beobachten, Einschätzen und Handeln (15. – 18.05.2018, Hösbach)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (18. – 21.09.2018, Hösbach)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMINE
Modul 1: 15. – 18.05.2018
Modul 2: 15.-18.05.2018
Modul 3: 18.-21.09.2018

ORT
Schmerlenbach – Tagungszentrum des Bistums Würzburg
Schmerlenbacher Str. 8
Hösbach 63768

Telefon: (06021) 6 30 20
info@schmerlenbach.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für EREV-/eev-Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 15-2018/eev 04-2018 an.

Anmelden

32-2018
Standortbestimmung für Gruppen- und Teamleitungen
Methoden zum Selbstcoaching

16. - 18.05.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den Seminaren der letzten Jahre haben wir zahlreiche Methoden zur Entwicklung von Teams vorgestellt, erprobt und in die konkreten Situationen des Arbeitsalltags transferiert. Immer wieder ist dabei deutlich geworden, dass (Gruppen– oder Team-)Leitungskräfte selten in allen Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet sind. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the job) zu erlernen. Und selten sind sie sich in ihrer Rolle und Funktion sicher, sitzen oft »zwischen den Stühlen«.
    Getreu des Zitats von Ernst Ferstl »Ohne einen eigenen Standpunkt sind wir als Wegweiser für andere fehl am Platz« möchten wir in diesem Jahr den Raum und die Methoden geben, sich mit dem eigenen Standpunkt/-ort auseinanderzusetzen und im geschützten Rahmen eigenen Anliegen nachzugehen.
    Selbstreflexion und Klärung der eigenen Position als Prävention gegen Stress, Erkrankung, Überforderung und Entfremdung.
    Eigene Fragestellungen und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Seminars.

METHODIK
Impulsreferate, Theorie- und Modellinput, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen. Die eingesetzten Coaching-Methoden richten sich nach den eingebrachten Fragestellungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die sich mit ihrem eigenen Standpunkt/-ort und ihrer Rolle als Leitung in respektvoller und ressourcenorientierter Weise beschäftigen möchten

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel/Göttingen

TERMIN
16. – 18.05.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

33-2018
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018

Weitere Angebote für Teamleitungen: 61-2018 (Zwischen den Stühlen) oder 96-2018 (Qualifizierung für Teamleitungen)

16. - 18.05.2018, Kassel/Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (16. – 18.05.2018, Kassel)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie (11. – 13.06.2018, Kassel)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (24. – 26.09.2018. Kassel)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (12. – 14.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
Start: 16. Mai 2018

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Telefon (05 61) 30 87-511


und


Ev. Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon 05671-881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.

Warteliste

34-2018 | EEV-08
»Do it yourself«
Sexualpädagogisch arbeiten mit digitalen Medien

16. - 18.05.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Digitale Medien sind alltäglicher Bestandteil unseres Lebens. Jugendliche werden mit Smartphones, Apps und Internet selbstverständlich groß und nutzen diese sehr vielseitig. Laut Studien verfügen nahezu alle Jugendlichen über ein Handy und einen freien Zugang zum Internet.
    Die Diskrepanz zwischen dem selbstverständlichen Umgang von Jugendlichen mit digitalen Medien und dem Blick von Erwachsenen auf das, was Jugendliche da so tun, ist dabei groß. Kommt das Thema Sexualität noch hinzu, geraten häufig ein problematisierender Blick und gedankliche »Selbstläuferketten« in den Vordergrund. Gerade das große Interesse von Jugendlichen an Medien bietet einen guten Zugang, um mit ihnen zu sexualitätsbezogenen Themen und Fragen zu arbeiten.
    Das Seminar »Do it yourself« lädt interessierte (sexual-)pädagogische Fachkräfte der Jugendarbeit ein, sich mit den vielschichtigen Aspekten im Zusammenspiel von Medienpädagogik und sexueller Bildung theoretisch und praktisch auseinanderzusetzen.

Ziele des Seminars sind:
•    Reflexion der eigenen Haltungen und Vorannahmen zu sexualitätsbezogenen Möglichkeiten neuer Medien
•    Vermittlung von Fachwissen zur Mediennutzung von Jugendlichen
•    Kennenlernen und Ausprobieren verschiedener Medien und Methoden der praktischen Medienarbeit
•    Kennenlernen exemplarischer Medienangebote für Jugendliche
•    Umgang mit heißen Eisen zum Beispiel Pornographie

METHODIK
Das Seminar bietet eine lebendige Mischung aus theoretischen Inputs, praktischer Medienarbeit sowie Plenaren- und Kleingruppen-Arbeitsphasen.

ZIELGRUPPE
Fachdienste und Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Christina Witz, Hamburg

TERMIN
16. – 18.05.2018

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
      
Telefon: (0931) 3 86 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TIELNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte Laptop, internetfähiges Handy und/oder digitalen Fotoapparat mitbringen. Es wird ein vierstündiges Praxisprojekt im Seminar angeboten.

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35-2018
»Come Together!«
Multi-Familien-Therapie / Training in ambulanten und teilstationären Kontexten der Kinder- und Jugendhilfe

16. - 18.05.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Familien, die im Rahmen der Jugendhilfe im ambulanten Kontext und in Tagesgruppen erreicht werden, zeichnen sich vor dem Hintergrund vielfältiger Herausforderungen und Probleme (»Multiproblemfamilien«) sehr häufig auch dadurch aus, dass sie sozial und emotional sehr isoliert leben. Zudem wechseln sie überproportional häufig ihren Bezugsrahmen, ziehen also um und verfügen auch daher wenig über stabile und nachhaltige Kontakte. Basierend auf den Ideen der Multifamilientherapie nach Eia Asen werden in diesem Seminar vielfältig erprobte Methoden und Vorgehensweisen vorgestellt, wie nicht nur einzelne Kinder, sondern die ganze Familie im Kontakt mit anderen Familien erreicht und positiv aktiviert werden kann.
    Nach einer grundlegenden Einführung werden daher verschiedenste Methoden der Multifamilien-Arbeit vorgestellt und im Plenum eingeübt.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erfahren grundlegende Kenntnisse über die Multifamilien-Arbeit,
•    lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im Setting der MFT gelingend mit den anwesenden Familien gearbeitet werden kann,
•    erhalten damit für den Kontext ihrer alltäglichen Arbeit ein weiteren, sehr effektiven Zugang für die Arbeit mit Familien in der Jugendhilfe.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Was ist MFT? Was kann MFT leisten?
•    Welche Erfahrungen und Möglichkeiten gibt es die Konzepte der MFT zu nutzen für den Kontext ambulanter und stationärer Hilfen?
•    Vermittlung der vielfältigen Methoden
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus ambulanten und teilstationären Hilfen von freien Trägern der Jugendhilfe und aus Jugendämtern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
16. – 18.05.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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36-2018
FORUM »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz«

16. - 18.05.2018, Eisenach

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit einer gemeinsamen Klientel stellt das diesjährige Forum »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz« die Kooperation der einzelnen Professionen in den Mittelpunkt der Betrachtung. An dieser Stelle wird sich vielleicht der Eine oder die Andere fragen »Kooperationen? Haben wir das nicht eigentlich durch?« Diese Frage kann mit einem kraftvollen »Jein!« beantwortet werden! Natürlich gab es in der Vergangenheit bereits intensive fachliche Auseinandersetzungen zu dieser Thematik. Ein wesentlicher Aspekt interdisziplinärer Zusammenarbeit besteht allerdings in ihrer Instabilität bei mangelnder Pflege. Diesem Kriterium kommt umso größere Bedeutung zu, wenn sich sogar vier verschiedene Professionen inhaltlich und formal mit einem »Fall« beschäftigen müssen.

Hier sind Jugendhilfe, Psychiatrie, Polizei und Justiz gleichermaßen gefordert, sowohl Zuständigkeiten und Schnittmengen herauszuarbeiten als auch kooperative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und in einen intensiven Austausch über das jeweilige Fallverständnis einzutreten. Nur so kann es gelingen, zum Wohl der betroffenen jungen Menschen an einem Strang zu ziehen.

Unter Berücksichtigung der institutionellen Rahmenbedingungen aller Seiten wird ein Verständnis für die den verschiedenen Professionen zugrunde liegenden Haltungen und Menschenbilder entwickelt sowie Kenntnisse über formale und rechtliche Strukturen der Arbeitsfelder vermittelt. Hilfreich wird dabei sein, das Erklärungs- und Veränderungswissen der einzelnen Professionen zusammenzuführen, um die anderen Seiten verstehen zu lernen.

Das Programm kann ab Anfang 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, aus Jugendämtern sowie aus dem Bildungsbereich, von Leistungsträgern, von der Polizei, der Justiz und der Schule

LEITUNG
Martin Becker, Marburg

TERMIN
16. – 18.05.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
385,- € für Mitglieder
435,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Projektgruppe »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz« konzipiert und unter der Leitung von Martin Becker, Vorsitzender des Gremiums, durchgeführt.

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37-2018
Mehr als Reden!
Pädagogische Arbeit mit Impacts

16. - 18.05.2018, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere laufen. Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt. Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten, Beziehungsproblemen und anders mehr kennenlernen und üben. Außerdem werden wir Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    kennen verschiedene darstellende Metaphern (Impacts) zu verschiedenen Themengebieten,
•    können diese Impacts selbständig anwenden,
•    verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden, wertschätzenden und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von Impacts.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
•    das Kennenlernen von Impacts
•    das Üben der Anwendung von Impacts
•    das Trainieren der entsprechenden Haltung
•    die Auswahl von Impacts anhand von Fallbeispielen

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen möchten


LEITUNG
Monika Sausen, Vallendar

TERMIN
16. – 18.05.2018

ORT
Katholische Akademie DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

38-2018
Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen
Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

28. - 30.05.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.
    Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.

METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention & Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie an Lehrkräfte.

LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
Thomas Heine, Hannover

TERMIN
28. – 30.05.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

39-2018
Professionelle Nähe versus Distanz – Über die Notwendigkeit von Berührbarkeit in der sozialen Arbeit

28. - 31.05.2018, Steinfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Beziehungsgestaltung und Nähe sind die wesentlichen Wirkfaktoren innerhalb von sozialen Arbeitsfeldern. Ohne diese sind keine Entwicklungen möglich. Gleichzeitig kann zu hohes emotionales Engagement dazu führen, dass Klient/innen im wahrsten Sinne des Wortes mit ins Bett genommen werden, die eigene Gedanken- und Gefühlswelt besetzen und ein professionelles Agieren erschweren. Dieser Schwierigkeit mit der Forderung nach professioneller Distanz zu begegnen ist jedoch nur eine Möglichkeit der Auseinandersetzung.
    Das Seminar stellt über theoretische und praktische Inputs das in der Sozialen Arbeit bis heute immer noch weitgehend unhinterfragte Postulat der »Professionellen Distanz« infrage und stellt diesem Begriff den der »Professionellen Nähe« gegenüber.
    Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie es möglich ist, Nähe zu den Klient/innen herzustellen, berührbar zu sein und zu bleiben, mitzufühlen, um gleichzeitig im Sinne der eigenen Psychohygiene passende Methoden zu erforschen, die es ermöglichen, Nähe und Distanz in der Arbeit immer wieder ausreichend auszubalancieren.
    Im Seminar werden anhand von Praxisbeispielen, die die Teilnehmenden einbringen, sowie mit Interventionen und Methoden zur Selbstreflexion unter anderem aus der Gestalttherapie, Dramatherapie und aus der Theaterpädagogik theoretische und praktische Möglichkeiten zur eigenen Haltungsfindung und Praxisreflexion erprobt und erforscht.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen:
•    ihre persönlichen Nähe/Distanz-Mechanismen kennen,
•    neue Methoden, um langfristig den Anforderungen der sozialen Arbeit gerecht zu werden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
•    therapeutische/pädagogische Haltung
•    Reflexion und Abgrenzung der Begriffe »Professionelle Nähe« versus »Professionelle Distanz«
•    Kontaktmodell aus der Gestaltpsychologie
•    Übungen zu den Themen Nähe und Distanz

METHODIK
Verschiedene kreative Methoden wie Spielen, Tanzen, Malen, Rollenspiel, praktische Einübung von Methoden anhand von Fallbeispielen, Reflexion in der Gruppe

ZIELGRUPPE
Praktiker/innen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Erwachsenenbildung


LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin

TERMIN
28. – 31.05.2018

ORT
Tagungshaus Karneol
Sellen 2
48565 Steinfurt

Telefon: (02551) 8 05 72
www.tagungshaus-karneol.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

40-2018 | EEV-09
Projektmanagement sinnvoll einsetzen

30.05. - 01.06.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Projekte gehören in den beruflichen Alltag und müssen methodisch gemanagt werden, mal als Projektleitung und mal als Arbeitspaketverantwortliche/r.
    Was sind die Ziele des Projektes, welche Ressourcen sind erforderlich, welche Personen sind einzubeziehen, welche Umfeldfaktoren sind zu berücksichtigen, wie plane ich den Aufbau und den Ablauf des Projektes, mit wem muss ich wie kommunizieren, wie erstelle ich den Terminplan, welche Kosten sind zu berücksichtigen, wie berichte ich aus dem Projekt, wie kann ich das Projekt steuern, welche Risiken sind zu berücksichtigen?
    Das sind nur einige Fragen, die sich im Zusammenhang mit Projektarbeit stellen.

Die Teilnehmer/innen lernen die Methoden des Projektmanagements kennen und können die Methoden auf eigene Projekte anwenden.

Inhalte der Fortbildung:
•    Projektdefinition und Projektmanagement
•    Projektsteckbrief
•    Ziele und Umfeldfaktoren
•    Risikoanalyse
•    Projektstruktur und Arbeitspakete
•    Projektorganisation und Teambildung
•    Phasen-, Ablauf- und Terminplanung
•    Ressourcen- und Kostenplanung
•    Fortschrittskontrolle und Berichtswesen
•    Soft skills im Projektmanagement

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs  •  Bearbeitung von Projekten aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden  •  kollegialer Erfahrungsaustausch über die Projektarbeit  •  Anwendung der methodischen Inputs an Beispielen

ZIELGRUPPE
In Projekten arbeitende Personen  •  Personen, die zukünftig Projektarbeit übernehmen  •  Personen, die Projekte verantwortlich leiten

LEITUNG
Prof. Dr. Andreas Daum, Hannover

TERMIN
30.05. – 01.06.2018

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
      
Telefon: (0931) 3 86 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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41-2018
Leben statt Überleben
Kämpfen als soziales Training

30.05. - 01.06.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


»Friedfertigkeit erwächst aus dem klaren Verständnis nicht kämpfen zu müssen.«

INHALT UND ZIELSETZUNG
Männer und Frauen werden in der Regel von Kindern und Jugendlichen nicht anerkannt, wenn das, was Pädagog/innen tun, seelisch und psychologisch in ihnen keine Resonanz hervorruft. Sie sollten vielmehr in der Lage sein ihre eigenen Emotionen zu meistern, um nicht in der Nähe eines grenzüberschreitenden und aggressiven Jugendlichen entweder wütend zu werden oder sich durch die Angst vor der Intensität dieses hitzigen Feuers lähmen zu lassen.
    In diesem Seminar nähern wir uns über die METHODIK des Boxens der Welt des Kämpfens, seinen Dynamiken, Prozessen, Emotionen und Beziehungen. Dabei gehen wir sehr behutsam und herausfordernd zugleich vor. Das Seminar ist stark körperorientiert und vermittelt grundlegende Techniken und persönliche Einsichten in das Boxen.
    Die Teilnehmer/innen der Fortbildung: lernen eine persönliche Unterscheidung zu treffen zwischen lebens- und überlebensorientierten Reaktionen  •  verstehen Kämpfen als eine spezifische Form der Kommunikation und Interaktion  •  entwickeln ein Verständnis für Nehmer- und Geberqualitäten  •  lernen die inneren Themen bei Jugendlichen zu erkennen, die sich hinter dem Bedürfnis nach Grenzüberschreitung befinden  •  lassen sich vom Feuer der Aggression nicht verbrennen, wissen es jedoch zu nutzen  •  erkennen eigene »rote Knöpfe«  •  bringen Spaß, Humor und Gelassenheit auch in schwierige Situationen ein  •  lernen Sanktionen von konsequentem Handeln zu unterscheiden und wenden es an  •  erkennen in der Vulnerabilität mehr als nur etwas verhindern zu müssen.
    Ziel des Seminars ist der Einstieg in ein persönliches Unterstützungssystem, das über das notwendige Wissen, Instrumentarium und der Steuerung verfügt, um Kinder und Jugendliche angeleitet die Möglichkeit zu bieten, Wut, Zorn und Exzesse zu durchlaufen, um zu ihren eigenen inneren Themen vorzudringen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Erfahrungsaustausch, Grundlagen der Box-Techniken, Körper- und Partnerübungen, Sparring, Videoauswertung, Aufgreifen seminarbezogener Themen aus dem Arbeitsalltag und deren Transfer, Integration.

ZIELGRUPPE
Männer und Frauen, die bisher einen großen Bogen um das Thema Kämpfen gemacht haben  •  ein grundsätzliches Interesse an der Thematik verspüren  •  neue Erfahrungen machen wollen, die neugierig und bewegungshungrig sind  •  Kämpfen als Beziehungsangebot kennen lernen möchten  •  die Wissen und/oder (Erfahrungs-)Sicherheit erwerben möchten, um mit dem Thema (weiter) zu arbeiten.

LEITUNG
Albert Krüger, Göttingen

TERMIN
30.05. – 01.06.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte sportliche Kleidung, Wechselwäsche und ein Handtuch mitbringen.

Anmelden

42-2018
FACHTAG »Mutter/Vater und Kind«
»Kulturelle Vielfalt in Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen – Geht das?«

04. - 05.06.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Pluralisierung der kulturellen Einflüsse und Lebenswelten nimmt zu. Die Mutter/Vater-Kind-Einrichtung als Mikrokosmos spiegelt die Realität der Gesellschaft wider. Vor der vermehrten Aufnahme von schwangeren Flüchtlingen und Müttern mit Migrationshintergrund und den sich zeigenden Bedarfen an veränderten Betreuungsmodellen soll dieser Fachtag Anregungen für die Arbeit geben. Die Konfrontation mit dem Fremden regt zur Auseinandersetzung mit dem Eigenen an. Selbstreflexion und Selbstthematisierung gehören zum Prozess interkultureller Bildung. Hier sind interkulturelle Handlungskompetenzen immer mehr gefragt und im Rahmen des Fachtags soll es diesbezüglich Anregungen geben.
    Durch Bildung von Arbeitsgruppen mit unterschiedlicher thematischer Ausrichtung und anhand verschiedener Fallbeispiele, die durch Mitglieder der EREV-Fachgruppe »Mutter/Vater und Kind« eingebracht werden, wird es die Möglichkeit des Austausches geben.
    Das gesamte Programm dieses Fachtags wird ab Anfang 2018 zur Verfügung stehen und kann unter www.erev.de –> Fortbildungen –> Falter heruntergeladen werden.
    Die EREV-Fachgruppe »Mutter/Vater und Kind« hat diesen Fachtag konzipiert und einige der Fachgruppenmitglieder werden den Fachtag auch inhaltlich begleiten.

LEITUNG
Tanja Günther, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
04./05.06.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
299,- € für Mitglieder
319,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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43-2018
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 - 2020
Modul 2: Traumafolgen - Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe

04. - 07.06.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
    Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
    Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in neun Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/en.

Modul 1: Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2: Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4: Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 22.01.2020, Kassel)
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8: Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
Modul 2: 04. – 07.06.2018

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Hinweis
Diese Fortbildungsreihe ist achtteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Melden Sie sich bitte unter der Fortbildungnummer 06-2018 an.

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44-2018
Neue Wege der Personalgewinnung

Die Anmeldung erfolgt über die Diakademie unter der Kursnummer 325/2018 auf www.diakademie.de

05. - 06.06.2018, Leipzig

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg


INHALT UND ZIELSETZUNG
Der demografische Wandel ist nicht nur auf dem Papier sichtbar. Etliche Organisationen suchen händeringend nach qualifiziertem Personal. Und so entsteht Konkurrenz nicht nur zwischen den Organisationen, sondern auch zwischen unterschiedlichen Ausbildungsberufen. Gleichzeitig wird es immer herausfordernder, gute Positionen mit erfahrenen Fachleuten zu besetzen. Digitalisierung beschleunigt diesen Prozess um ein Vielfaches, besonders bei der Nutzung digitaler Kommunikationsmittel. Die Lebenswelten von Entscheiderinnen und Entscheidern und Bewerberinnen und Bewerbern gehen immer schneller auseinander.

Ziel des Seminars ist es, die Herausforderungen für die eigene Organisation zu erkennen, sie zu reflektieren und daraus eine individuelle Recruiting-Strategie zu entwickeln. Besonderer Fokus liegt dabei sowohl auf dem Austausch der Teilnehmenden als auf dem Kennenlernen aktueller (digitaler) Recruiting-Methoden sowie ersten Umsetzungs-Übungen.

Der Kurs findet in Kooperation mit dem Evangelischen Erziehungsverband (EREV) statt.

Schwerpunkte:
•    Reflexion der eigenen Recruiting-Optionen in der eigenen Einrichtung
•    Kennenlernen neuer Möglichkeiten der Personalgewinnung
•    Entwicklung von ersten individuellen Strategieüberlegungen für die eigene Einrichtung unter Berücksichtigung aktueller digitaler Trends

ZIELGRUPPE
Verantwortliche für die Gewinnung von Personal aus sozialen Einrichtungen beziehungsweise Einrichtungen der Jugendhilfe

LEITUNG
Maik Meid, Hattingen

TERMIN
05./06.06.2018

ORT
PHILIPPUS Leipzig gGmbH
Integrationshotel
Aurelienstraße 54
04177 Leipzig

Telefon: (0341) 42 06 69-0
www.philippus-leipzig.de

TEILNAHMEBEITRAG
190,- € für Mitglieder der Diakademie und für EREV-Mitglieder
260,- € für Nichtmitglieder
Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung (75 D im DZ, 90 D im EZ) sind hier nicht enthalten und werden direkt mit dem Tagungshaus abgerechnet.

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 14.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Anmeldung erfolgt über die


Diakademie
Bahnhofstr. 9
01468 Moritzburg
Telefon: (035207) 8 43 50
info@diakademie.de
Bitte melden Sie sich unter der Kursnummer 325/2018 auf www.diakademie.de an.

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45-2018
FORUM »Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen«
Titel: "Nicht ohne meine Eltern! " Zusammenarbeit mit Eltern und Familie

Anmeldeschluss ist der 01. April 2018, danach auf Anfrage!

05. - 07.06.2018, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 21 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum Thema Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen.
    Das Forum steht jedes Jahr unter einem thematischem Schwerpunkt und gliedert sich in drei Bereiche auf: Praxistag mit Referaten und Austauschrunden, Thementag mit parallelen Workshops zu Methoden und Handwerkszeug und Konzepttag mit Konzeptvorstellungen und Ideen – von Kollegen für Kollegen.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in diesen Arbeitsbereichen der Erziehungshilfe,
•    auf Grund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden,
•    am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2018 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Januar 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

Das Forum wird vom Vorbereitungskreis »Forum Fünf-Tage-Gruppe und Tagesgruppen« geplant und durchgeführt und vom EREV-Vorstand durch Ralph Hartung begleitet. Interessierte, die sich einbringen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

ZIELGRUPPE
Verantwortliche und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen und von Jugendämtern, die Interesse an den Themen haben.


LEITUNG
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
05. – 07.06.2018

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
 
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Übernachtung erfolgt im Tagungshaus und in einem nahe gelegenen Hotel. Die Vergabe der Zimmer erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung. Zusätzliche Übernachtungen können direkt im zugewiesenen Haus gebucht werden.


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46-2018 | EEV-10
»Das geht gar nicht – oder etwa doch?«
Systemisch-konfrontative Arbeit mit herausfordernder Klientel

06. - 08.06.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Andreas Hoenig und Rainer Orban präsentieren in diesem für Kolleginnen und Kollegen aus Jugendhilfe und Schule konzipierten Seminar die enormen Möglichkeiten der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel, die aus einer Zusammenführung von systemischen und konfrontativen Ansätzen erwachsen. Sie bieten dabei einen anregenden und ermutigenden Mix aus kleinen Blöcken praxisrelevanter Theorie und zahlreichen Übungen und entwickeln mit Ihnen zusammen neue Methoden und Strategien für Ihre tägliche Arbeit.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erlangen Handlungssicherheit in der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel,
•    erarbeiten sich Möglichkeiten der Kooperation und Unterstützung mit Kolleg/innen,
•    lernen differenzierte Interventionsmöglichkeiten und gangbare Wege kennen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Grundlagen einer systemischen und konfrontativen Arbeit,
•    Darstellung wesentlicher Zugangswege zu herausfordernden Jugendlichen und deren Umfeld,
•    Vermittlung systemisch lösungsfokussierter und konfrontativer Methoden,
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen.

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Schule sowie Jugendhilfe und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Andreas Hoenig, Sulingen
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
06. – 08.06.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € EREV-/eev-für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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47-2018
Praktische Anwendung von Traumastabilisierungsmethoden

08. - 10.06.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen, beraterischen, therapeutischen Kontext begegnen Erzieher/innen, Pädagog/innen, Berater/innen und Therapeut/innen gleich welcher Couleur immer wieder Klient/innen mit traumatischer Vorerfahrung häufig im klinischen Sinne einer Traumafolgestörung (PTBS, dissoziativer Störung, Angst-, Persönlichkeits-, Ess- oder Suchtstörung). Gerade Klient/innen mit einer komplexen Traumastörung stellen ihre Helfer dann vor große Schwierigkeiten.
    Im therapeutischen Rahmen haben sich seit langer Zeit im Rahmen von Phasenmodellen Stabilisierungsmaßnahmen bewährt, manche therapeutischen Modelle wie zum Beispiel die Psychodynamisch-Imaginative Traumatherapie (PITT nach L. Reddemann) stellen die Stabilisierung sogar als zentrale Intervention dar. Aber Stabilisierungsmethoden gehen weit über imaginative Methoden, wie sie aus der Hypnotherapie entlehnt sind, hinaus. Inzwischen haben viele Methodenlehren Möglichkeiten der Stabilisierung benannt und können genutzt werden: Aus dem Bereich der Körpertherapie zum Beispiel Gestalttherapie oder Levines Somatic Experiencing; aus der Meditation Achtsamkeit und Herzkohärenzmethoden; aus den Energetischen Psychotherapien die Regulation des körpereigenen energetischen Systems zum Beispiel in Form von Klopfübungen; aus dem Eye-Movement-Integration  die Arbeit mit bilateralen Stimulationen und Ähnliches mehr.

Teilnehmer/innen der Fortbildung
bekommen theoretischen Input zu den Zusammenhängen von traumatisierenden Erfahrungen und der Ausbildung einer Vielzahl von Symptombildern  •  lernen Methoden der Regulation von Zuständen der Übererregung kennen  •  bekommen Werkzeuge zur Anwendung in Alltagssituationen in die Hand  •  lernen diese Methoden in eigenem Erleben kennen, sodass sie auch zur Erweiterung eigener Ressourcen (zum Beispiel im Rahmen der Burnout-Prophylaxe) nutzen können.

Inhalte: Vorstellung von Störungsbildern, die sich nach Erfahrung von Psychotraumata ergeben können; Vorstellung und Einübung verschiedener Techniken und Methoden, die zur basalen Stabilisierung genutzt werden können (imaginative Verfahren, Meditation, Körperarbeit, bilaterale Stimulation, Fokusarbeit und anderes); Vorgehen im Einsatz der Übungen im Berufsalltag

METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Vorstellung und praktische Einübung von Methoden und Techniken

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen, Pädagog/innen, Berater/innen, Therapeut/innen und andere Berufsgruppen die sich im Berufsalltag mit traumatisierter Klientel konfrontiert sieht. Bereitschaft zur praktischen (Selbst)Erfahrung der Methoden wird vorausgesetzt.


LEITUNG
Peter Uwe Hesse, Ballenstedt

TERMIN
08. – 10.06.2018 (Wochenende!)

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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48-2018
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtungen – Reflexionsseminar zur Fortbildungsreihe »ZuPe 2.0« 2016 – 2017

Neuer Ort und neuer Termin!

25. - 27.06.2018, Neu: Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtung lebt durch das professionelle Verständnis der Führungskraft und benötigt spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen. Eine erfolgreiche Führungspraxis zeigt sich durch persönliche, fachliche und soziale Qualifikationen besonders in dem Bereich strategischer Personalentwicklung, da dieser Fokus den Blick für das »große Ganze« öffnen kann.
    Der EREV hat 2016 und 2017 in seiner mehrteiligen Fortbildungsreihe »ZuPe 2.0« Gruppen-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter für eine erfolgreiche Leitungstätigkeit weiterqualifiziert. Das hier angebotene Fortbildungsseminar richtet sich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die das erlernte Wissen und ihre erlebte Praxis noch einmal reflektieren möchten.
  
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Arbeiten an realen Projektbeispielen der Teilnehmenden, Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit

ZIELGRUPPE
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmende der ZuPe-Fortbildungsreihe.

LEITUNG
Jan Hesslink, Ochtersum NL
Prof. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
neu, wird noch veröffentlicht

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: 03691/242-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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49-2018
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie

feste Gruppe

11. - 13.06.2018, Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Falter und Anmeldunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (16. – 18.05.2018, Kassel)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie (11. – 13.06.2018, Kassel)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (24. – 26.09.2018. Kassel)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (12. – 14.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
11. – 13.06.2018

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 33-2018 an und entnehmen Sie bitte die

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50-2018
Berufsidentität und professionelles sozialpädagogisches Handeln:
Unterschiede, die einen Unterschied machen!

11. - 13.06.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder wird in Seminaren, Supervisionen oder auch im Coaching deutlich, dass es eine spannende Aufgabe ist, die eigene Berufsidentität als Sozialpädagog/in oder Erzieher/in auf den Punkt zu bringen. Wie nehmen Sozialpädagog/innen und Erzieher/innen ihre Berufsidentität in der Praxis wahr?   Wo liegen ihre Stärken, Schwächen, Chancen, aber auch Bedrohungen? Was repräsentiere ich in meinem Beruf? Wie sieht meine fachliche Expertise aus? Und wie unterscheide ich mich in meinem Job von anderen? Wann leiste ich gute Arbeit? Wie stelle ich fest, ob ich das Richtige tue oder das Gute richtig tue? Wie passt das alles zu meinen tiefsten Bedürfnissen? Diese Fragen und mehr stehen im Zentrum des Seminars.
    In theoretischen Beschreibungen wird darauf hingewiesen, dass ein Berufsstand über eine berufliche Identität verfügt, wenn die der Berufsgruppe zugehörigen Personen ein berufliches Selbstverständnis verinnerlicht haben, sodass dieses sich bei den verschiedenen Repräsentanten der Profession in ähnlicher Weise auf ihr fachliches Handeln auswirkt. Hauptziel des Seminars ist es, die Teilnehmer/innen zu stärken, ihre professionelle Identität und ihr Berufsprofil zu schärfen, um so sicherzustellen, dass die wichtigen anderen, die Chefs, der Kostenträger, die Eltern und so weiter dies anerkennen.  

Inhalte:
•    Kernelemente des sozialpädagogischen und erzieherischen Handelns und wissenschaftliche Untermauerung
•    Management unvereinbarer Erwartungen (Klient/Kind, Eltern, Organisation, Auftraggeber, Kostenträger)
•    Anforderungsprofil und Selbstbild versus Fremdbild
•    Koffer mit Theorien, Methoden und allgemeinen Grundlagen für das berufliche Handeln
•    Berufskodex und berufsethische Fundierung

METHODIK
Theoretische Inputs, Übungen in Kleingruppen an eigenen und/oder beruflichen Erfahrungen mit Hilfe sogenannter »Killerfragen« kritischer Klienten der sozialpädagogischen Anbieter, eine aktive Beteiligung der Teilnehmer/innen und Reflektionsbereitschaft ist erforderlich. Witz und Humor flankieren das Seminar, einschließlich ein Coaching nach Balint.
 
ZIELGRUPPE
Fachkräfte in stationären und ambulanten sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, welche eine selbstkritische Betrachtung ihres Berufsbildes favorisieren und eine Optimierung ihrer fachlichen Expertise  anstreben, wo man sagen kann: Ich bin total stolz, dass ich sozialpädagogisch arbeite.  

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz,  
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
11. – 13.06.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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51-2018
Schlüsselprozesse in der Inobhutnahme nach § 42 SGB VIII

13. - 15.06.2018, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Inobhutnahme ist ein zentrales Element innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe. Hier wird Krisenarbeit geleistet, den Kinder und Jugendlichen ein stabiler Rahmen zur Orientierung gegeben und Perspektiven für die Kinder und Jugendlichen unter dem Stichwort einer besonderen sozialpädagogischen Hilfe in der Krisen- und Gefährdungssituation mitentwickelt. Dies alles soll dann auch noch in kurzer Zeit abgearbeitet und geleistet werden. Inobhutnahme soll so lang wie nötig und so kurz wie möglich gestaltet werden. Dabei ist die Inobhutnahme oft ein Eingang in das System der stationären Kinder- und Jugendhilfe und hier können erfolgreich Weichen für die weitere Entwicklung gestellt werden. In vielen Kommunen und Städten ist die Inobhutnahme auch eine stationäre Hilfe, die mit einem hohen Tagessatz unter einem besonderen Fokus der Betrachtung steht.

Im Rahmen der Fortbildung wollen wir uns Schlüsselprozesse der Inobhutnahme anschauen. Dies betrifft die Aufnahmesituation, die Elternarbeit, die Stabilisierung in der Inobhutnahme, die Kooperation mit dem unterbringenden Jugendamt / Amt für soziale Dienste, der Umgang mit den Grenzen innerhalb der Inobhutnahme, besondere Modelle der Inobhutnahme, die Partizipation und das Beschwerdemanagement in diesem besonderen Kontext und die Entlassung aus der Inobhutnahme. Dies ist keine abschließende Themenliste – es können auch ergänzende Themenschwerpunkte über die Teilnehmer/innen eingebracht und bearbeitet werden.

METHODIK
Kollegialer Austausch in Kleingruppen  •  theoriegeleitete Einführung in die jeweiligen Themenkomplexe  •  Austausch von Materialien aus den Einrichtungen  •  kollegiale Beratung

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen in freier oder öffentlicher Trägerschaft, in denen Kinder und Jugendliche in Obhut genommen werden


LEITUNG
Rüdiger Riehm, Bremen
Graham Lewis, Minden

TERMIN
13. – 15.06.2018

ORT
Katholische Akademie DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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52-2018
Gewaltbereite unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (umF) und Deeskalationsmöglichkeiten

13. - 15.06.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn Jugendliche verschiedener Herkunft auf engem Raum aufeinandertreffen und gemeinsam miteinander leben (müssen), birgt dies Konfliktpotential. Dies kennen pädagogische Fachkräfte aus stationären Jugendhilfeeinrichtungen, in denen sie mit heranwachsenden Jugendlichen arbeiten.
    Auch im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge bleiben Konfliktsituationen nicht aus – nicht bearbeitete, teilweise schwerste Traumata, ungewisse Bleiberechtsperspektiven, Kulturschock und Zukunftsängste gepaart mit kulturellen Unterschieden und mangelnden Sprachkenntnissen sind nur einige Faktoren, die aggressives Verhalten innerhalb einer Wohngruppe begünstigen können.
    In diesem Seminar werden theoretische Inputs zu den verschiedenen Spannungsfeldern gegeben, in denen sich diese Zielgruppe befindet und die diversen kulturellen Unterschiede, insbesondere im Bereich der verbalen und nonverbalen Kommunikation, näher beleuchtet.
    Darüber hinaus werden praktische Deeskalationsstrategien vorgestellt und vertieft sowie die eigene Rolle in Konfliktsituationen analysiert.

Inhalte der Fortbildung:
•    kulturelle Unterschiede im Bereich der Kommunikation
•    Vorurteile und Stereotypen
•    Spannungsfelder bei umF
•    praxisorientierte Fallbesprechungen
•    praktische Deeskalationsstrategien
•    Reflexion der eigenen Rolle in Konfliktsituationen

METHODIK
Analyse von eigenen Fallbeispielen, theoretische Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der stationären Jugend- und Erziehungshilfe, die mit (unbegleiteten) minderjährigen Flüchtlingen arbeiten

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen
Timo Ringelberg, Kassel

TERMIN
13. – 15.06.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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53-2018
Wer tickt hier wie?
Verschiedene Menschentypen und ihr Umgang damit

13. - 15.06.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit manchen Menschen kommen wir sofort und mit wenigen Worten gut zurecht und mit anderen Menschen fühlt sich der Kontakt schwierig, anstrengend oder fremdartig an. Schlimmstenfalls können wir unser Gegenüber nur schwer ertragen, doch aus beruflichen Gründen ist der Kontakt unvermeidbar.
    Durch Selbst- und Fremdeinschätzung setzen Sie sich im Seminar zunächst mit Ihrem eigenen Profil auseinander. Als Basis dient dafür der key4you Persönlichkeitsschlüssel, der unter anderem auf der Charakterkunde von Fritz Riemann basiert. Darauf aufbauend wird Ihre Wahrnehmung darin geschult, auch andere Persönlichkeitstypen zu erkennen.
    Zuletzt entwickeln Sie eigene Handlungsalternativen für den Umgang mit Personen, die Ihnen fremdartig und/oder schwierig erscheinen oder »Allergien« in Ihnen hervorrufen.
    Ziel dieses Seminars ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und mit anderen Charakteren, um im weiteren Verlauf auch Menschentypen in den Blick zu nehmen, mit denen Ihnen der Umgang schwer fällt und dafür persönliche Strategien zu entwickeln.

Seminarinhalte sind:
•    Persönlichkeitstypologien
•    Charakterkunde nach Fritz Riemann
•    Persönlichkeitstypen von key4you
•    Selbsteinschätzung mittels key4you-Fragebogen
•    Fremdeinschätzung mittels key4you-Fragebogen
•    Feedback – Fremdeinschätzung
•    Persönliche Strategieentwicklung

METHODIK
Lehrgespräch, Einzelarbeit, Gruppenübungen, Fragebogenarbeit inklusive Auswertung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe



LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
13. – 15.06.2018

Ort
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
408,- € für Mitglieder
439,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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54-2018 | EEV-11
Kultursensible Betreuung – auf dem Weg zur gelungenen Integration

18. - 20.06.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die wachsende Zahl von Flüchtlingen aus unterschiedlichen Ländern der Welt stellt erhöhte Anforderungen an das Fachpersonal in den Betreuungseinrichtungen. Nach dem Ankommen geht es oft und zuallererst um die Vermittlung der Grundlagen des Lebens in Deutschland. Dabei fühlen sich viele Betreuungskräfte oft überfordert, wenn die gewohnten Abläufe bei den ausländischen Jugendlichen nicht beziehungsweise nicht immer funktionieren. Die fehlenden Sprachkenntnisse machen dabei nur einen Teil der Problematik aus. Die kulturell bedingten Unterschiede in der Wahrnehmung und Kommunikation sind oft der Grund der gegenseitigen Unzufriedenheit zwischen den Betroffenen auf beiden Seiten, was im schlimmsten Fall zur Frustration und Enttäuschung aller Beteiligten führen kann. Um diese Situation zu vermeiden, ist die Beachtung der Vielfalt der kulturellen Werte und Kulturstandards unabdingbar. So können etliche Situationen mit Konfliktpotenzial vermieden beziehungsweise kompetenter gelöst werden, die Verständigung kann nachhaltig verbessert und die Betreuungs- und Intergrationsprozesse können optimiert werden.
    Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf kulturell bedingte Unterschiede in den Aspekten wie Kommunikation, Umgang mit Hierarchien, Kritik und Konflikten gelegt. Ein weiterer Schwerpunkt des Trainings ist die Aufarbeitung der Kulturdimensionen von G. Hofstede (Afrika, Naher und Mittlerer Osten).

Im Seminar werden folgende Inhalte thematisiert:
•    eigene und fremde Kultur: Kulturmodell nach Hofstede
•    Selbstbild, Fremdbild, Metabild
•    (inter-)kulturelle Stereotype und Vorurteile
•    Wahrnehmung und Kommunikation im interkulturellen Kontext
•    Kulturschock und Akkulturation, Interkultur
•    interkulturelle Konflikte
•    Modelle der Interkulturellen Kompetenz

METHODIK
Thematisierende Methoden: Inputs, Videos, kollegialer Erfahrungsaustausch, Diskussion, Reflexion
Erfahrungsbildende Methoden: Übungen, Simulationen, Methode der kritischen Ereignisse (Fallmethode), Projektarbeit

ZIELGRUPPE
Pädagogisches Personal in sozialen Betreuungseinrichtungen für minderjährige Flüchtlinge

LEITUNG
Dr. Mariya Ransberger, Friedensfels

TEERMIN
18. – 20.06.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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55-2018 | EEV-12
AUFBAUSEMINAR für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe – Atelier für Verwaltungskünstler – Sparring für Verwaltungssportler – Boxenstopp für Verwaltungsflitzer – Tuning für Prozessoptimierer.
Kurz: Wir können auch anders!

18. - 20.06.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Werkstatt und Austausch.
    Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben. Hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann mal geholfen haben.
    Wir suchen und entwickeln im Atelier Lösungen und Strategien, die zur Fragestellung passen. Dabei werden die eigenen Strategien und Ziele reflektiert und überprüft. Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
    Kurze Inputs zu aktuellen Entwicklungen in der Prozessanalyse und -gestaltung, Rhetorikübungen zum Aufwärmen und für die Praxis, gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung und die Entfaltung der persönlichen Potenziale in der Arbeit stehen im Mittelpunkt. Denn: »Menschen haben ein Anrecht auf Freude an der Arbeit.« (W. E. Deming)
    Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen zu entwickeln.
    In diesem Aufbauseminar vertiefen wir die Arbeit aus dem Grundlagenseminar. Wir wenden die alten zusammen mit neuen Kenntnissen intensiv in der Fallarbeit an. Sie erhalten Anregungen für Lösungen, die Sie in Ihren Einrichtungen umsetzen können.
    Themenschwerpunkt: Stress. Ein Vormittag mit Informationen und Strategien zum Umgang mit der eigenen Schaffensfreude.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
18. – 20.06.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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56-2018
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte

Modul 2
feste Gruppe

25. - 27.06.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Übersicht der Module
Modul 1:  Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit & Selbstreflexion (23. – 25.04.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation & Methoden der Biografiearbeit (25. – 27.06.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit (24. – 26.09.2018, Hofgeismar)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion (21. – 23.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim

TERMIN
25. – 27.06.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die Module 1 – 4

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 18-2018.

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57-2018
Was macht die Sexualpädagogik, wenn sie interkulturell sein muss? – Kultursensible Sexualpädagogik

05. - 07.09.2018, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Durch den in den letzten Jahren erhöhten Zuzug von Geflüchteten ergibt sich auch für das Arbeiten am Thema Sexualität, nicht nur im Bereich der Wertevermittlung eine veränderte Situation. Oft verändert sich die Zusammensetzung der Gruppen und nicht selten ist sexuelle Bildung nur an der Seite von Sprachmittler/innen durchführbar.
    Die Kenntnis des Herkunftslandes einer Person gibt uns nicht automatisch Informationen über die verinnerlichten Werte und Normen. Die Lebenswelten und -biografien von Jugendlichen mit migrantischen Hintergründen sind vielfältig.
    Was wünschen sich die Jugendlichen mit Migrationsbiografien von sexueller Bildung? Wie kann sexuelle Bildung und kulturelle Vielfalt in der Praxis gelingen? Braucht es »Neues« oder können wir bewährte Teile von bestehenden Veranstaltungskonzepten in diese Praxis übernehmen?

Themen der Fortbildung sind:
•    Reflexion der eigenen Haltungen, der sexuellen sowie kulturellen Identitäten und den damit verbundene Normen und Werten,
•    Diskussion von Zielen der interkulturellen Sexualpädagogik,
•    Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der sexualpädagogischen Praxis,
•    Kennenlernen neuer Materialien und Methoden.

METHODIK
Einzel- und Gruppenarbeit, theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden. Es wird mit Methoden lebendigen Lernens gearbeitet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der pädagogischen Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Anja Franke, Köln

TERMIN
05. – 07.09.2018

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen

Telefon: (02228) 9 32-0
humboldtstein@awo.org

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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58-2018
GRUNDLAGENSEMINAR
Zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

10. - 13.09.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage für Professionelle im Vorfeld der aktiven Arbeit erforderlich, um das Verhalten von Missbrauchsopfern und auch Täter/innen besser einzuordnen und zu verstehen.
    Eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen kann helfen schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.
    Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können.
    Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweise der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie über ein juristisches Grundwissen zum Thema verfügen.

Themenschwerpunkte
•    Einführung in die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs
•    Jungen als Opfer – Mädchen als Opfer
•    Die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs auf die Opfer
•    Intervention bei einem vagen Verdacht
•    Intervention nach Aussage eines Opfers
•    Intervention bei sexuellem Missbrauch durch Jugendliche
in Einrichtungen der Jugendhilfe
•    Loyalitätskonflikte und ambivalentes Verhalten der Opfer
•    Notwendigkeit der multiprofessionellen Zusammenarbeit

Die Tatdynamik – der Missbrauchszyklus:
•    Von der ersten Phantasie über die Planung des Missbrauchs bis zur Tat
•    Frauen als Missbraucherinnen
•    Verleugnung und Hintergründe der Verleugnung
•    Prävention in Institutionen

METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit. Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
10. – 13.09.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

*  Änderungen vorbehalten

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59-2018
Die Kunst des Aushaltens im Umgang mit den sogenannten »Systemsprengern« in den Erziehungshilfen

17. - 19.09.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer öfter berichten Fachkräfte von Kindern und Jugendlichen, die scheinbar durch alle Raster der Jugendhilfe zu fallen drohen, und beschreiben den Umgang mit ihnen als äußerst schwierig.
    Oftmals sind die Lebenswege dieser Kinder und Jugendlichen durch häufige Einrichtungswechsel und eine Vielzahl an spezialisierten Hilfen gekennzeichnet, die scheinbar keine Veränderung von Verhalten und Lebenseinstellung herbeiführen, sondern eher deren Manifestation zur Folge haben.
    Die beschriebenen Kinder und Jugendlichen geben Fachkräften und Einrichtungen oft das Gefühl, konzeptionelle Rahmen, methodisches Handeln, finanzielle Ressourcen und zeitliche Vorgaben regelrecht zu sprengen.
    Dieses Seminar soll zu Ursprüngen von Verhalten von Kindern und Jugendlichen sensibilisieren, beleuchtet Entstehung, Bedeutung und Interventionen von Gewalt und Aggression, setzt sich mit der Bedeutung von Macht und Zwang in den Erziehungshilfen auseinander, betrachtet den Umgang mit Ohnmacht und Scheitern und befasst sich mit der Bindungsgestaltung im erzieherischen Alltag.

METHODIK
Neben den theoretischen Grundlagen werden anhand von Fallbeschreibungen praxisorientierte Modelle zum Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Die Bereitschaft zur Einbringung von eigenen Fällen durch die Teilnehmer/innen ist ausdrücklich erwünscht. Weiterhin werden Praxismodelle zum Umgang mit Systemsprengern im Hinblick auf deren Nutzbarkeit im Heimalltag überprüft.

ZIELGRUPPE
Pädagogische Mitarbeiter/innen, die sich durch diese Ausschreibung angesprochen fühlen

LEITUNG
Rainer Bengs, Berlin
Mario Wennike, Strausberg

TERMIN
17. – 19.09.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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60-2018
AUFBAUSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen

17. - 19.09.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen? Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.


Die Teilnehmer/innen
•  erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses 
•  erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen 
•  lernen ihr eigene Bindungsverhalten zu reflektieren 
•  setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander 
•  lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen 
•  orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge 
•  üben traumasensibler systemische Fallberatung und Fallverstehen.



Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: ReOrientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen, Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
17. – 19.09.2018
(das Einführungsseminar findet vom 07. – 09.05.2018 statt, s. Fortbildungsnummer 29-2018)

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
399,- € für Mitglieder
430,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

*  Änderungen vorbehalten

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61-2018
Zwischen den Stühlen - Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und TeamleiterInnen 2018 – 2019

Start: September 2018

17. - 19.09.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Übersicht der Module
Modul 1: Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft
(17. – 19.09.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (03. – 05.12.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement (21. – 23.01.2019, Hofgeismar)
Modul 4: Personalentwicklung für Teamleitungen – Von der Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden (11. – 13.03.2019, Hofgeismar)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Seminarteilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden


LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

TERMIN
Start: September 2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.

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62-2018 | EEV-13
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen
Modul 3

feste Gruppe

18. - 21.09.2018, Hösbach

Weitere Infos

Falter und Anmeldunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
    Im dreiteiligen Seminar bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.

Übersicht der Module
Modul 1: Kennenlernen der Gew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (17. –20.04.2018, Hösbach)
Modul 2: Training und Teambildung – Beobachten, Einschätzen und Handeln (15. – 18.05.2018, Hösbach)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (18. – 21.09.2018, Hösbach)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Creglingen
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
Modul 3: 18. – 21.09.2018

ORT
Schmerlenbach – Tagungszentrum des Bistums Würzburg
Schmerlenbacher Str. 8,
Hösbach 63768
Telefon: 06021-630 20
www.schmerlenbach.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für EREV-/eev-Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 15-2018/eev-04 an.

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63-2018
Sozialdatenschutz-Spezial 2018
Für aktuellen Vertrauensschutz in der Kinder- und Jugendhilfe

19. - 21.09.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kennen Sie das neue Datenschutzrecht? Am 25. Mai 2018 treten die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sowie das Datenschutzanpassungs- und Umsetzungsgesetz EU (DSAnpUG-EU) in Kraft und ersetzen das bisherige Datenschutzrecht. Dieser Termin bringt Änderungen auch für die Soziale Arbeit mit sich. So wird beispielsweise mit Artikel 8 DS-GVO erstmals eine Altersgrenze für die Einwilligung von Jugendlichen genannt. Nutzen Sie das Update für eine umfassende Fortbildung und kommen Sie mit Ihrer Einrichtung auf den neuesten Stand des Datenschutzes im Jahre 2018.
    Das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, ganzer Familien als Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe wird verspielt, wenn die Helfer den Datenschutz missachten. Häufig wird diese Wirkung im täglichen Umgang mit persönlichen Daten unterschätzt und aus Unsicherheit nicht rechtskonform gehandelt. Welche Geheimnisse darf ich an wen weitergeben? Kann ich als Sozialpädagoge mir anvertraute Geheimnisse mit anderen schweigepflichtige Teammitgliedern besprechen? In welchen Fällen im Kindesschutz darf die Schweigepflicht gebrochen werden?

In der Fortbildung werden
•    die datenschutzrechtlichen Grundlagen für die tägliche Arbeit vermittelt,
•    Informationen zur strafbewehrten Schweigepflicht gegeben und erläutert wie auch bei Teamarbeit die Schweigepflicht gewahrt wird,
•    die einschlägigen rechtlichen Vorschriften aufgezeigt,
•    die Kenntnisse anhand von Musterfällen gefestigt.

Zur Vorbereitung können individuelle Fragestellungen der Referentin vorab per Mail mitgeteilt werden (E-Mail-Adresse: u.stuecker@gmx.de).

METHODIK
Praxis- und theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, Bearbeitung von Themen aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen, Sozialpädagog/innen, Heilerzieher/innen, Heilpädagog/innen, Lehrer/innen, Erziehungsstellen, Leitungskräfte, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Dr. jur. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
19. – 21.09.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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64-2018
EREV-Forum »Sozialraumnahe Hilfen«

19. - 21.09.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Es genügt in unserer Arbeit längst nicht mehr, nur Jugendhilfebelange in den Fokus zu nehmen. Vielmehr müssen wir auch einen Blick auf behinderte Kinder und Jugendliche, auf Familien aus anderen Kulturkreisen, auf die Vernetzung mit Jugendarbeit und Schule werfen. Daher wird es in diesem Forum um die passgenaue Gestaltung ambulanter und (teil-)stationärer Hilfen zur Erziehung gehen, die den Blick auf die ganze Lebenswelt richten. Voraussetzung hierfür ist eine vertrauensvolle Kooperation aller Akteurinnen und Akteure, die sich in einem wertschätzenden Dialog widerspiegelt, der mit notwendigen Raum- und Zeitkontingenten stetig gepflegt wird und den Adressaten echte Partizipation ermöglicht.
    Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Dokumentationen zugänglich.
    Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2018 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Jugendhilfe.

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
19. – 21.09.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
418,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert. Hinweis: Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

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65-2018
Selbstmanagement für sogenannte schwierige Jugendliche mit dem Zürcher Ressourcen Modell

19. - 21.09.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie können verdeckte Handlungspotenziale von Kindern und Jugendlichen erkannt und trainiert werden? Wie lernen junge Menschen, vorhandene Stärken und Ressourcen zu erkennen, wertzuschätzen und gezielt zu nutzen? Mit dem »Zürcher Ressourcen Modell« erkennen Jugendliche, in welcher Lebenslage sie gerade sind und was ihnen besonders wichtig ist. Sie durchschauen, wohin sie am sinnvollsten ihre Aufmerksamkeit und Energien lenken sollten. Sie entwickeln über sogenannte somatische Marker, das sind individuelle Körpersignale, stark motivierende Haltungs-Ziele. Da diese Ziele in ihrer Gesamtpersönlichkeit verankert sind, werden sie überraschend häufig erreicht. Die Jugendlichen erfahren Identitätskompetenz, die ihnen eine zukunftsgerichtete Lebensplanung und -gestaltung ermöglichen. Das »Zürcher Ressourcen Modell« basiert auf neurowissenschaftlichen Forschungsergebnissen und einem psychologischen Selbstmanagementmodell.
    Das Seminar bietet ein kurzes einführendes Kennenlernen der theoretischen Grundlagen und spannende Übungen mit der Bildkartei und dem Ideenkorb (mit Beiträgen von Storch & Krause), um selbst die Wirkung des Zürcher Ressourcen Modells zu erfahren. Die Entscheidungsfindung für ein bestimmtes Ziel mittels positiver somatischer Marker schließt eine systemische Perspektive ein. Wie es genau mit dem Zürcher Ressourcen Modell geht, erfahren Sie am besten, indem Sie an diesem Seminar teilnehmen.

Inhalte:
Neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften: Das emotionale Bewertungssystem des Gehirns, die Bedeutung positiver Gefühle und das emotionale Erfahrungsgedächtnis  •  Zieltypen und Motivation: Wie wir Ziele finden, die wirklich motivieren – Haltungsziele, Ergebnisziele, Handlungsziele  •  Ressourcen in Theorie und Praxis – Verkörperung: Wie wir verkörpern, was uns wichtig ist  •  Gezieltes Training von neuem, zielführendem Verhalten  •  Zuverlässiger Zugang zu unseren Ressourcen, auch in unvorhersehbaren Situationen  •  Merkmale und Bedeutung von Bildern, die Macht der Bilder, Konkretisierung von Bilden, Übungen mit Bildern

METHODIK
Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema  •  Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung  •  kurze Impulsreferate  •  gruppendynamische (Selbst-)Erfahrungen  •  Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird  •  grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer  •  Ein moderiertes Gruppencoaching nach Balint schließt das Seminar ab.

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären  und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder-und Jugendhilfe, aber auch Mitarbeiter/-Innen aus anderen Arbeitsfeldern, wie z.B. der beruflichen Bildung, welche noch professioneller und zu voller eigenen Zufriedenheit arbeiten wollen!

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
19. – 21.09.2018

ORT
Evangelische Akademie Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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66-2018
Traumasensibilisierung in der stationären Jugendhilfe -
Grundlagen und Methoden der Traumapädagogik

Modul 2
feste Gruppe

19. - 21.09.2018, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufbauend auf das erste Modul gibt es hier Möglichkeiten der Vertiefung vom erworbenen Grundwissen, Klärung offen gebliebener oder neu entstandener Fragen sowie ausreichend Reflexion von Fallbeispielen. Wie ergänzen sich Traumapädagogik, Traumaberatung und Traumatherapie und wo sind die Unterschiede und Grenzen? Wie wird Beziehungsarbeit in der stationären Jugendhilfe gestaltet, was bedeutet dies auch für die Fachkräfte und wie wirken sich positive Bindungserfahrungen auf traumatisierte Kinder und Jugendliche aus?
    Einen Schwerpunkt in diesem Modul bilden die traumapädagogischen Interventionen, mit denen diese Kinder und Jugendlichen lernen, ihre Verhaltensweisen als Bewältigungs- und Selbstschutzstrategien wertschätzen und verstehen zu können und dann zu überprüfen, ob das Verhalten weiter notwendig ist und welche negativen Auswirkungen es jetzt hat. Danach können sie gemeinsam mit den Pädagoginnen und Pädagogen alternative und erweiternde Handlungsmöglichkeiten erarbeiten.

INHALTE


MODUL 1:
•    Was ist ein Trauma und wann sprechen wir von Traumatisierungen?
•    Die Entstehung und Entwicklung von »Traumafolgestörungen«
•    Verhaltensauffälligkeiten – Symptome – als Überlebensstrategie wertschätzen lernen
•    Der Einfluss von Bindungsfähigkeit und Bindungstraumata auf die Persönlichkeit
•    Selbstfürsorge der Fachkräfte: Wie können wir für uns gut sorgen, um bei der hohen Belastung im Arbeitsalltag gesund und professionell zu bleiben?
•    Fallbeispiele oder Möglichkeiten für einen kollegialen Austausch


MODUL 2:
•    Traumapädagogik - Traumaberatung - Traumatherapie: Inhalte, Grenzen und Möglichkeiten der gegenseitigen Ergänzung und Unterstützung  
•    Grundlagen der traumapädagogischen Haltung in der Arbeit mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen – positive Bindungserfahrungen   
•    Traumapädagogische Interventionen: Stabilisierungsarbeit, Distanzierung und Reorientierung – Input und Methoden
•    Fallbeispiele oder Möglichkeiten für einen kollegialen Austausch

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der stationären Jugendhilfe

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Wolfsburg

TERMINE
Modul 1:  02. – 04.05.2018, Nr. 20-2018
Modul 2: 19. – 21.09.2018


ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 20-2018 an. Anmeldunterlagen

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67-2018
MindSet – »Achtsames Organisieren« – Ein Methodenkoffer für das Einüben von Achtsamkeit im Kinderschutz und in der Hilfepraxis

24. - 26.09.2018, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
»Risiken kompetent begegnen, Kinderschutz durch eine Kultur der Achtsamkeit«, könnte man als Leitsatz für diese Fortbildung formulieren. Das MindSet baut auf dem Ansatz des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing) auf und stellt eine Adaption für die Anwendungspraxis der Sozialen Arbeit dar. Das Konzept des »Achtsames Organisieren« gründet sich aus Forschungen zu hochzuverlässigen Organisationen, die in hochdynamischen, komplexen und risikobehafteten Umwelten ihre Arbeit außergewöhnlich gut bewerkstelligen. Eine grundlegende Erkenntnis ist, dass die erreichte Zuverlässigkeit nicht etwas Statisches ist, was durch die Arbeit an einer »perfekten Organisation« erreicht wird, sondern tagtäglich durch kompetente Verhaltensweisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzeugt wird.
    Achtsames Organisieren dient der frühzeitigen Antizipation von Risiken, unterstützt flexible Reaktionen bei krisenhaften Entwicklungen und fördert das kooperative inhaltliche Erfahrungslernen aus kritischen Ereignissen und Erfolgen.
    Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
lernen den theoretischen Hintergrund des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing) und sein Anwendungsbezug in der Sozialen Arbeit kennen, insbesondere im Kinderschutz  •  werden mit den »Bausteinen« und Karten des MindSets vertraut gemacht  •  reflektieren in der Auseinandersetzung mit dem MindSet eigene Erfahrungen und Muster der (Un)Achtsamkeit  •  üben (Alltags)Praktiken, die für einen zuverlässigen Kinderschutz förderlich sind  •  diskutieren Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Praxisfeldern.
    Es werden Wege aufgezeigt, wie anhand mit der Einführung des MindSets ein Prozess zur Kultur- und Organisationsentwicklung initiiert werden kann.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
der theoretische Ansatz des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing)  •  der Aufbau des MindSets und seine verschiedenen Kartentypen (Wissenskarten, Praktiken, Ressourcen und Aktionskarten)  •  die Prinzipen des »Achtsamen Organisierens«: Wie Erwartungen und Erfahrungen unsere Wahrnehmung (ver)leiten – Arbeiten gegen die Routinefalle – Üben von hilfreichen Fragetechniken zur frühzeitigen Antizipation von Risiken – Trainieren von Praktiken des »Achtsamen Organisierens« – Kultur- und Organisationsentwicklung anhand des MindSets

METHODIK
Theoriegeleite Inputs, Einführung in die Karten des MindSets, kollegialer Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die das Mindset kennenlernen möchte.


LEITUNG
Fabian Brückner, Berlin

TERMIN
24. – 26.09.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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68-2018
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe – Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte – Modul 3

feste Gruppe

24. - 26.09.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldunterlagen zur Reihe


Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Übersicht der Module
Modul 1:  Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit & Selbstreflexion (23. – 25.04.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation & Methoden der Biografiearbeit (25. – 27.06.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit (24. – 26.09.2018, Hofgeismar)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion (21. – 23.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)


LEITUNG
Susanne Hölzl, Göming/A

TERMIN
Modul 3: 24. – 26.09.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.akademie-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die Module 1 – 4

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 18-2018 an.

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69-2018 | EEV-14
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

24.09. - 26.08.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als 80 Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen.
    In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder/Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
    Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
•    ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
•    erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen,
•    haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen,
•    kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern,
•    können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    die nonverbalen Kanäle,
•    der kommunikative Status,
•    der Einfluss des Raumes,
•    möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen.

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
24. – 26.09.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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70-2018
Die Kunst des Nichtwissens
Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe

24. - 26.09.2018, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg


INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck, gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden?
    Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex seien die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer Umwelt. Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist doch ihr Ziel, zu helfen gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben sie und ihr Team sich auf die Lösung, nicht auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen.
    Dieses Seminar gibt einen Einblick in die lösungsfokussierte Arbeit. Ein leicht zu erlernendes Beratungsmodell wird vorgestellt und erprobt. In lösungsfokussierten Übungen wird eine Übertragung auf ihren Arbeitskontext unterstützt.

METHODIK
Einführende Impulsreferate werden durch Ihre Selbsterfahrung ergänzt. In Kleingruppen werden Sie mögliche Schritte für die Umsetzung in Ihre verschiedenen Arbeitsgebiete entdecken.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
24. – 26.09.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-Mitglieder und Mitglieder der Diakonischen Akademie für Fort- und Weiterbildung in Moritzburg
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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71-2018
Qualifizierungsreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

feste Gruppe

24. - 26.09.2018, Kassel – Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (16. – 18.05.2018, Kassel)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie (11. – 13.06.2018, Kassel)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (24. – 26.09.2018. Kassel)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (12. – 14.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung..

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
Modul 3: 24. – 26.09.2018

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 33-2018 an.

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72-2018
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

25. - 27.09.2018, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das jährlich stattfindende Forum für Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleiter/innen hat bereits eine lange Tradition.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe
•    aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2018 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2018 in der
EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert per E-Mail zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

TERMIN
25. – 27.09.2018

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg

Telefon: (03491) 4 58-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
479,- € für Mitglieder
509,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 12.30 *

* Änderungen vorbehalten

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73-2018
Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
Der Tummelplatz für MethodenkünstlerInnen!
Kurz: Besser werden durch gezielte Reflexion – selbst und mit den KollegInnen!

26. - 28.09.2018, Pforzheim – Hohenwart

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gegenstand der Fortbildung sind Intervision, das kollegiale Coaching mit Turboeffekt, die Hilfe zur Selbsthilfe und die Entwicklung von Just-in-time-Wissen für den konkreten Alltag.

Lerngruppe, Arbeitsgruppe, Erfahrungsgruppe, Qualitätszirkel, das alles kann man als Vorläuferformen von Intervision sehen. Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess zu finden versuchen.
    Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad-hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäfts bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.
    Intervision als Methode kann in Organisationen zum Beispiel immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösungen gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden.
    Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch.
    Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen, Einübung von Methoden.
    Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten in der Jugendhilfe

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
26. – 28.09.2018

ORT
Hohenwart Forum – Bildung und Begegnung gGmbH
Schönbornstraße 25
75181 Pforzheim-Hohenwart

Telefon: (07234) 606-17
www.hohenwart.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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74-2018
Vernetzung leichtgemacht
Praktische Arbeit in den Sozialräumen der Jugendhilfe und in den Frühen Hilfen – Arbeit in sozialen Netzwerken

26. - 28.09.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schon die Anfang der 2000er Jahre durchgeführten Jugendhilfestudien (JES, JULE, Evas) belegten eindrucksvoll, dass gerade Kooperation eine zentrale Bedingung für erfolgreiche Arbeit in der Jugendhilfe darstellt. Die Vernetzung multiprofessioneller Fachkräfte ist in der sozialräumlichen Arbeit, wie auch in der Arbeit der frühen Hilfen und des Kinderschutzes zwingend. Gleichwohl gibt es gerade in diesen Arbeitsfeldern häufig eine große »Koopkurrenz« – also trotz aller Notwendigkeit zur Kooperation auch deutliche Konkurrenz. Kooperation herzustellen ist nun eine Kernkompetenz systemischen Arbeitens. Wie ein systemischer Blick nicht nur die Sinne schärft, sondern auch die Arbeit deutlich erleichtert, sogar lustvoll gestalten kann, wird in diesem Seminar anhand zahlreicher Übungen vorgestellt.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
•    erfahren Grundlegendes über die Wirkung von sozialen Netzwerken,
•    lernen die natürlichen Grenzen des Einwirkens in komplexe Systeme kennen,
•    erleben dadurch einen realistischen Blick auf ihre eigenen Möglichkeiten,
•    erarbeiten im Seminar mit anderen Kolleg/innen eigene Zugänge für ihren Kontext.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Was sind Netzwerke?
•    Grenzen und Möglichkeiten des Einwirkens in komplexe Systeme
•    Methodische, alltagspraktische Zugänge auf Basis des synergetischen Modells
•    Erarbeitung ganz konkreter Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Frühen Hilfen und der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern


LEITUNG
Silke Crone, Syke
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
26. – 28.09.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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75-2018
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen – Deeskalationstraining

26. - 28.09.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum pädagogischen Alltag in Einrichtungen der Jugendhilfe. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung.

Schwerpunkt dieses Seminars ist es, selbst erlebte Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe des videounterstützten Deeskalationstrainings nach dem Modell von Prof. Dr. Matthias Schwabe (Berlin) zu analysieren. Darauf aufbauend werden Methoden zur Deeskalation erarbeitet und vertieft.

Ziel des Seminars ist es, die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu vervielfältigen, das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen zu erweitern und die eigene Reflexionsfähigkeit zu vertiefen.

METHODIK
Die Teilnehmer/innen bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
26. – 28.09.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

76-2018
Gesundheit! Arbeiten mit inneren Antreibern – Gesundheitscoaching und Stressprävention

26. - 28.09.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.« (Wikipedia). Wie schwierig es ist dieses Wohlergehen aufrechtzuerhalten, ist angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Einrichtungen ihren Mitarbeitenden gegenüber.
    Präsenz, Perfektionismus und Power sind Erwartungen, die viele Menschen im Berufsalltag und im privaten Bereich von sich und anderen erleben. Ständig erheben dabei unsere inneren Antreiber das Wort und bringen uns oft über unsere Belastungsgrenzen mit erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen. Schlafstörungen, Bluthochdruck, Ängste und die Unfähigkeit abzuschalten betreffen immer mehr Frauen und Männer, die in der sogenannten »Rushhour« des Lebens Beruf und Familie unter einen Hut bringen möchten.
    Wir nehmen uns Zeit, die inneren Antreiber in innere Achtsamkeit zu verwandeln. Diese ist im Alltag ein unbedingtes Mittel dafür, gesund zu bleiben und für Regeneration zu sorgen. Es werden der Zusammenhang von Stress und Gesundheit erläutert, Stressmodelle erklärt und Achtsamkeit lebensnah eingeübt. Mit kreativen Mittel kommen wir unseren stressrelevanten Überzeugungen und Gewohnheiten auf die Spur. Ressourcen werden aufgespürt und wir finden Zeit, individuell sowohl äußere als auch innere Stressoren zu erforschen und Lösungsideen für nachhaltige Veränderung in Richtung Gesundheit zu sammeln.
    Zudem möchten wir Aspekte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis aufzeigen.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
26. – 28.09.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Mitzubringen sind bequeme Kleidung, Decke/Handtuch (strandtauglich), Schreibutensilien, Papier DIN A3/4 und Buntstifte.

Anmelden

77-2018
AUFBAUSEMINAR
Tiergestützte Interventionen
Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

02. - 04.11.2018, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der hundegestützten Arbeit vertiefen und praxisorientiert Handlungskompetenzen vermitteln. Dazu werden die Teilnehmer/innen aufgefordert, uns im Vorfeld Videosequenzen ihrer hundegestützten Einsätze zuzusenden, die im Verlauf des Seminars kriterienorientiert reflektiert und evaluiert werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Hunde zielorientiert (AAT, AAE) oder als Besuchshund (AAA) eingesetzt werden.


Die TeilnehmerInnen
•  lernen den aktuellen Stand der Forschung zum Thema »Tiergestützte Interventionen« kennen 
•  vertiefen die Wirkfaktoren hundegestützter Interventionen 
•  erarbeiten einen Kriterienkatalog zur praktischen Anwendung im eigenen Berufsfeld 
•  können die Möglichkeiten und Grenzen des eigenen Hundes im Einsatz reflektieren (Videosequenzen) 
•  haben Kenntnisse von Zoonosen und den sich daraus ergebenden notwendigen Hygienemaßnahmen 
•  entwickeln und präsentieren hundegestützte Sequenzen.


METHODIK
Kurzreferate, PowerPoint-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, Rollenspiel

ZIELGRUPPE
Teilnehmer/innen des Einführungskurses »Tiergestützte Interventionen« und Teilnehmer/innen, die bereits Erfahrungen im Einsatz von Hunden in der Pädagogik gesammelt haben

HINWEIS
Die Teilnehmer/innen werden gebeten vier Wochen vor Seminartermin
Videosequenzen (max. 15 Minuten) der eigenen hundegestützten Arbeit den Seminarleiterinnen zuzusenden. Bei den Filmsequenzen der Teilnehmer/innen kann es sich um die Aufnahme einer freien Interaktion handeln (z. B. der Hund begleitet die/den Erzieher/in als »Präsenzhund« und ermöglicht so Kontakt zwischen Mensch und Tier, dient als Gesprächsanlass usw.) oder es handelt sich um eine zielgerichtete Aktivität (im Vorfeld wurden vom Pädagoge/Therapeut präzise Ziele formuliert und genaue Vorgaben zum Einsatz des Hundes dokumentiert etc).
Bitte keine eigenen Hunde mitbringen!

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

TERMIN
02. – 04.11.2018 (Wochenende)
(Einführungsseminar siehe 25-2018, 04. – 06.05.2018)

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen

Telefon: (02228) 9 32-0
www.haus-humboldtstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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78-2018
Motivierende Gesprächsführung bei Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen

05. - 07.11.2018, Berlin/Wannsee

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Für viele Jugendliche gehört Konsum von Suchtmitteln heute zum Alltag. Bei den meisten handelt es sich um vorübergehendes Probierverhalten, bei anderen entwickelt sich  riskantes Konsumverhalten zu Sucht und Abhängigkeit. Konsumierende Jugendliche definieren sich in der Regel nicht als suchtgefährdet, haben eine geringe Veränderungsbereitschaft und nutzen freiwillig kaum institutionelle Beratungsangebote.

Motivierende Gesprächsführung nach dem Konzept von Miller und Rollnick ist ein Beratungsansatz, der sich besonders dafür eignet diese ZIELGRUPPE zu erreichen. Das Beratungskonzept ist nicht abstinenzfixiert, sondern will Jugendliche dazu anregen, das eigene Konsumverhalten und die Risiken zu reflektieren sowie die Motivation zur Veränderung zu stärken. Ziel ist die Erhöhung der Eigenmotivation zur Änderung problematischer Verhaltensweisen sowie die Entwicklung und Umsetzung individueller Ziele. Durch eine professionelle Gesprächshaltung werden neue Wege der Kommunikation zwischen konsumierenden Jugendlichen und ihren Kontaktpersonen eröffnet.
    Konsumverhalten als auch dessen Veränderung wird als ein dynamischer Prozess betrachtet und die Interventionen passgenau einsetzt. Motivierende Gesprächsführung arbeitet mit den Ressourcen, den Ambivalenzen und Widerständen der jeweiligen Jugendlichen, berücksichtigt die einzelnen Phasen in Veränderungsprozessen und hat konkrete Vereinbarungen zum Ziel.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
Vermittlung der Basisprinzipien der Methode Motivierende Gesprächsführung  •  Reflektieren der eigenen Haltung in Gesprächen  •  Erlernen angemessener Interventionen und Strategien  •  Einführung in das »Transtheoretische Modell« nach Prochaska & DiClemente  •  Erkennen  und Verstärken von Motivation in Gesprächen  •  Trainieren von Gesprächssituationen, Fragetechniken, Umgang mit Ambivalenzen und Widerstand  •  die Umsetzung der Beratungsmethode in die Berufspraxis

METHODIK
Theorieinputs, Arbeitsblätter, PowerPoint-Präsentationen, Einübung der Strategien und Interventionen in Kleingruppen und Rollenspielen anhand konkreter Situationen aus den Arbeitsfeldern, Handout

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die beratend in ambulanten oder stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe arbeiten, in ihrem Berufsfeld mit Jugendlichen in Kontakt kommen, die einen möglicherweise riskanten Suchtmittelkonsum haben und in Gesprächen Motivation zur Kooperation stärken und Veränderungen anstoßen wollen


LEITUNG
Martina Arndt-Ickert, Berlin

TERMIN
05. – 07.11.2018

ORT
Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB)
Königstraße 36b
14109 Berlin/Wannsee

Telefon: (030) 48481-0
www.sfbb.berlin-brandenburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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79-2018
Krisenmanagement im Worst Case: Prävention und Erste Hilfe für freie und öffentliche Träger

05. - 07.11.2018, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gewalt, Machtmissbrauch oder Fehlverhalten von Mitarbeiter/innen oder Dritten (beispielsweise Erziehungsberechtigte) gegen betreute Kinder oder Jugendliche sind die unerträglichsten Vorkommnisse in der Jugendhilfe. Die Namen von Opfern wie Chantal, Kevin, Pascal oder Lea-Sophie bleiben haften, die Beteiligung von Tätern in den eigenen Reihen wie Einrichtungsleiter/innen, Sozialpädagog/innenn oder Erzieher/innen wird eher verdrängt.
    Wenn das Undenkbare, das unserem professionellen Selbstverständnis völlig widerspricht, eintritt, sind wir im Regelfall nicht gewappnet. Wir stehen dem Worst Case hilflos gegenüber: Verunsicherung und Handlungsdruck, Erschrecken und Trauer, Rechtfertigung und Wegducken – alles Tendenzen, die das Handeln der Beteiligten in solchen Situationen kennzeichnen. Der Druck der Öffentlichkeit, die berechtigten Nachfragen von Politik, Polizei und Staatsanwaltschaft, Presse und Angehörigen verstärken die Hilflosigkeit.
    Um in einem solchen Fall bestehen und professionell handeln zu können, ist ein solides Krisenmanagement erforderlich. Das kann nicht erst im Ernstfall entstehen, sondern muss jetzt, in der noch »heilen Welt« vorbereitet werden. Ein solches Krisenmanagement für uns selbst existiert jedoch in den Einrichtungen trotz eines ausgeklügelten Qualitätsmanagements eher selten.
    Diese Praxisrealität greift das Seminar auf. Zur Abhilfe werden gemeinsam mit den Teilnehmer/innen die Grundlagen eines professionellen Krisenmanagements erarbeitet. Den Teilnehmer/innen sind die zentralen Kriterien eines Krisenmanagements im Worst Case vertraut; sie können sie anwenden. Die Teilnehmenden werden mit der folgenden Checkliste vertraut gemacht:
•    Umgang mit Polizei und Staatsanwaltschaft
•    Öffentlichkeitsarbeit, Presseerklärungen und Gegendarstellung
•    Arbeitsrechtliche Konsequenzen
•    Datenschutzrechtliche Kriterien im Worst Case
•    Kriterien einer Fallrevision

METHODIK
Vermittlung theoretischen Grundlagenwissens anhand von kurzen Inputs mit praktischen Bildern, Fallbesprechung, Gerichtsurteile, Bearbeitung von Fragen aus der Praxis der Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE
Kinderschutzfachkräfte, Dienst- und Fachaufsicht, Pressestelle, Dezernent/innen, Stadtrat, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
05. – 07.11.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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80-2018
Einführung in systemische Methoden und systemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe
Systemische Einblicke und Lösungen

05. - 07.11.2018, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

Störungen im System verlangen nach Veränderungen.«
(Matthias Varga von Kibéd)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.
    Lernziele des Seminars sind: die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs)Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zu Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.
    Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: zum Beispiel Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und dessen Haltung, Dynamik von (Zwangs)Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.
    Es ist möglich aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
05. – 07.11.2018

ORT
Katholische Akademie DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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81-2018
»ZuPe 2.0« – Fortbildungsreihe für zukünftige Führungskräfte
Modul 2

feste Gruppe

05. - 07.11.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtung lebt durch das professionelle Verständnis der Führungskraft und benötigt spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen. Eine erfolgreiche Führungspraxis zeigt sich durch persönliche, fachliche und soziale Qualifikationen besonders in dem Bereich strategischer Personalentwicklung, da dieser Fokus den Blick für das »große Ganze« öffnen kann.
    Die angebotene Fortbildungsreihe richtet sich an Gruppen-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter, die erfolgreich eine Basisqualifikation in »Führen und Leiten« abgeschlossen haben und sich nun für eine erfolgreiche Leitungs-
tätigkeit weiterqualifizieren wollen.
    Das Fortbildungsdesign umfasst zwei Module á drei Seminartage und ein Abschlussmodul á vier Seminartage, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld der Erziehungshilfen erarbeitet werden.

    Übersicht der Module
Modul 1: Einführung in die Grundlagen der strategischen Personalentwicklung (07. – 09.05.2018, Eisenach)
Modul 2: Instrumente zum Personalmanagement und der Organisationsdiagnostik (05. – 07.11.2018, Eisenach)
Modul 3: Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Organisation und Einrichtungsattraktivität und Orientierung an den Mitarbeitenden (18. – 21.02.2019, Eisenach)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegialer Erfahrungsaustausch. Um einen erfolgreichen Lehr-Lerntransfer der Seminarreihe in die Praxis zu gewährleisten, verpflichten sich alle Teilnehmende ein Projekt aus dem Themenfeld »strategische Personalentwicklung« in ihrer Einrichtung zu implementieren. Zu Beginn der Fortbildung erhalten alle Teilnehmenden eine Liste möglicher Projektthemen, aus denen ein Projekt ausgewählt und durchgeführt werden muss. Im Rahmen des dritten Moduls werden die durchgeführten Projekte vorgestellt. Dazu werden die Vorgesetzten der Teilnehmenden eingeladen.

ZIELGRUPPE
Gruppen-, Team-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen

LEITUNG
Michael Germayer, München
Mathias Pollok, München

TERMIN
Modul 2: 05. – 07.11.2018

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.400,- € für Mitglieder
1.550,- € für Nichtmitglieder
    inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Fortbildungsreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 26-2018 an.

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82-2018
Elterngespräche kompetent, sicher und wertschätzend führen

08. - 11.10.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit und Elterngespräche sind ein notwendiger Bestandteil in der gelingenden Arbeit mit Herkunftseltern fremduntergebrachter Kinder und Jugendlichen. Sie versteht sich einerseits aus dem Anspruch der Eltern in die Arbeit einbezogen zu werden und andererseits aus dem großen Loyalitätskonflikt und Verhalten von Kindern zu ihren Eltern.
    Elterngespräche sollen einer positiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe dienen, um gegenseitige Ängste, Vorurteile und Beziehungsschwierigkeiten abzubauen. Bei gutem Gelingen kann gemeinsam nach Wegen für die positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesucht werden.
    In dieser Fortbildung soll es um geplante Gespräche mit Eltern gehen, die sorgfältig vorbereitet werden müssen und regelmäßig stattfinden sollten.
    Dazu braucht es eine wertschätzende Grundhaltung Eltern gegenüber und eine sichere Gesprächsführungskompetenz.

METHODIK
Theoretische Grundlagen  •  Reflektion der eigenen Haltung  •  Vorbereitung zur Durchführung von Elterngesprächen  •  Praktische Umsetzung von Gesprächsführungskompetenz in simulierten Settings an Fallbeispielen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe


LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
08. – 11.10.2018

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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83-2018
FACHTAG »Erziehungsstellen«

12. - 13.11.2018, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.
    Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen  gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2017 erschließen.
    Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten


LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover

TERMIN
12./13.11.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
288,- € für Mitglieder
319,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
130

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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84-2018
»Fight Club«
Von Krisen, Konflikten und anderen Katastrophen

12. - 14.11.2018, Pforzheim – Hohenwart

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit«, sagte Karl Valentin. Ob er damit auch die sensible zwischenmenschliche Arbeit meinte, die in jedem pädagogischen Prozess liegt?
    Tim kommt ständig zu spät, Alina zieht sich mehr und mehr zurück und zwischen Mo und Lea knistert es – aber nicht aus Liebe. Und dann fragen ständig alle, was das Ganze hier soll und sowieso ist alles ziemlich peinlich. Als Pädagog/in hat man es auch jenseits der eigentlichen Arbeit häufig mit Widerständen zu tun. Mithilfe von theatralen Mitteln, kollegialer Beratung und Ansätzen aus der systemischen Arbeit gehen wir spielerisch, experimentell und wagemutig auf die Suche nach Lösungen, Antworten und neuen Fragen im Umgang mit den drei großen K’s nicht nur des Theaters: Krisen, Konflikte und Katastrophen!

METHODIK
Spielformen, Methoden und Interventionen aus der Systemischen Theaterpädagogik, Drama- und Theatertherapie, Systemischen Supervision

ZIELGRUPPE
Pädagog/innen, Lehrende, Theaterschaffende, Künstler/innen, in der kulturellen Bildung Tätige


LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin

TERMIN
12. – 14.11.2018

ORT
Hohenwart Forum – Bildung und Begegnung gGmbH
Schönbornstraße 25
75181 Pforzheim-Hohenwart

Telefon: (07234) 6 06-17
www.hohenwart.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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85-2018
Körperliche Präsenz in der pädagogischen Arbeit
»Weniger Tun – mehr Dasein«

12. - 14.11.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die körperliche Kompetenz von Pädagogen/innen und Therapeuten/innen ist in ihrer Arbeit ebenso gefordert wie die soziale, emotionale und geistige. Diese Kompetenz ist vor allem in herausfordernden Situationen von Bedeutung und die Brücke, wenn Sprache im Kontakt nicht trägt.
    Körperliche Präsenz ist ein bewusster Einsatz physischer Fähigkeiten für mehr Orientierung und Sicherheit in der Interaktion. So lässt sich Kontaktarbeit leichter und lebendiger gestalten.
    Körperbewusstsein ist die Voraussetzung in Situationen präsent zu sein und sich auch körperlich gezielt zur Verfügung zu stellen, bei gleichzeitiger guter persönlicher Abgrenzung.
    Dieses Seminar lädt ein eigene körperliche Fähigkeiten zu erforschen und bewusst zu machen, ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Arbeit zu erschließen und Techniken zur Erhöhung der körperlichen Kompetenz zu erproben.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
•    Präsenzübungen
•    Arbeit mit Stand, Atmung und Körperspannung
•    gezielter Einsatz und Regulierung von Nähe und Distanz
•    eigene körperliche Abgrenzung
•    Entwicklung von Ideen zur konkreten Umsetzung
•    physische Fähigkeiten einschätzen und entwickeln

METHODIK
Theoretischer Input, Reflexion im Plenum, Kleingruppenarbeit, Präsenzübun-
gen aus der Theaterarbeit, Atem- und Stimmtechnik, Werkstatt und Markt der Fähigkeiten, szenisches Erproben der Wirkungsweise

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus dem pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeld

LEITUNG
Henry Just, Berlin

TERMIN
12. – 14.11.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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86-2018
Qualifizierungssreihe für TeamleiterInnen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

ferste Gruppe

12. - 14.11.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten MitarbeiterInnen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die TeilnehmerInnen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (16. – 18.05.2018, Kassel)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie (11. – 13.06.2018, Kassel)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (24. – 26.09.2018. Kassel)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (12. – 14.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die SeminarteilnehmerInnen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
12. – 14.11.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)
 
SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.
Den zugehörigen Falter können Sie unter www.erev.de –> Fortbildungen –> Falter zu Tagungen und Modulreihen herunterladen.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 33-2018 an und entnehmen Sie bitte die Teilnahmebedingungen für mehrteilige Fortbildungen unserer Homepage www.erev.de –> Fortbildungen.

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87-2018
Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur / zum Traumapädagogin / en 2018 - 2020
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten / Stabilisierungstechniken

feste Gruppe

12. - 15.11.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
    Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
    Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagoge/in.

Modul 1: Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2: Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4: Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 22.01.2020, Kassel)
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8: Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung


LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
Modul 3: 12. – 15.11.2018

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe ist achtteilig und kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2018 an.

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88-2018
FACHTAGUNG »Jugendberufshilfe«

14. - 15.11.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Beruflichen Bildung in der Erziehungshilfe,
•    auf Grund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und EREV und in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden,
•    am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2018 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2018 in der BVkE- oder EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte sowie Ausbilder/innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt.

LEITUNG
Lothar Eberhardt, Schwalmstadt (EREV)
Franz Josef Lensker, Surwold (BVkE)

TERMIN
14./15.11.2018

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage

TEILNEHMERZAHL
100

KONTAKT
Carola Schaper
EREV e. V.
Telefon: (0511) 39 08 81-11
c.schaper@erev.de
    
Annette Bauer
BVkE e. V.
Telefon: (0761) 20 07 59
annette.bauer@caritas.de

HINWEIS
Die Anmeldung kann ausschließlich in der EREV-Geschäftsstelle erfolgen!

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89-2018
Wirksam kommunizieren statt Reden

19. - 21.11.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Trotz Digitalisierung ist Kommunikation ein wichtiger »Produktionsfaktor« geblieben in den meisten Arbeitsfeldern der sozialen Arbeit. Wir kommunizieren über Fach-, Hierarchie- und Unternehmensgrenzen hinweg, um unsere meist komplexen Aufgaben erledigen zu können. Auch in der Jugendhilfe bildet die Kommunikation eine wesentliche Grundlage. ›Man kann nicht nicht kommunizieren‹ (Paul Watzlawick)
    Das kommunikative Missverständnis ist die Regel, das Verständnis die Ausnahme. Das hängt damit zusammen, dass Sender und Empfänger sich so ziemlich in allem unterscheiden können.
    Möchten Sie Ihre Wirkung beim Kommunizieren spürbar und nachhaltig erhöhen? Wollen Sie zukünftig noch authentischer, glaubhafter und eindeutiger kommunizieren? Wissen Sie noch nicht intuitiv, wie Sie Konfrontation in Kooperation umwandeln? Dann trainieren Sie »selbst wirksam kommunizieren« und sind herzlichst eingeladen zu diesem Seminar.
    Zielsetzung des Seminars ist es, dass die Teilnehmer/innen ein »professionelles« Gespür für Ihren Kommunikationsstil und Wirkung entwickeln.

Inhalte:
Kommunikationsmodelle/Kommunikationsprozesse/Kommunikationstechniken  •  Stärken – Schwächen – Analyse des eigenen Kommunikationstils  •  verbale/nonverbale Kommunikation  •  Regeln für richtiges Feedback  •  wirksame Kommunikation in schwierige Gesprächssituationen  •  judogleiche Techniken  •  aktive Gestaltung der Beziehungsebene (Watzlawick)

METHODIK
Theoretische Inputs, Übungen in Kleingruppen an eigenen und/oder beruflichen Erfahrungen. Eine aktive Beteiligung der Teilnehmer ist erforderlich, Witz und Humor flankieren das Seminar, einschließlich ein Coaching nach Balint.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in stationären und ambulanten sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eine selbstkritische Betrachtung unter der kommunikationspsychologischen Lupe nicht scheuen

LEITUNG
Dr. Drs. Berniek Hesselink, Ootmarsum/NL
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
19. – 21.11.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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90-2018 | EEV-15
Umgang mit psychisch belasteten minderjährigen und erwachsenen Flüchtlingen – Herausforderung und Grenzen der eigenen Belastbarkeit für Mitarbeiter/innen

19. - 21.11.2018, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit psychisch belasteten Flüchtlingen erfordert viel Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit, Energie, Ausdauer und Vieles mehr. Vielleicht geraten Sie zuweilen auch an gesetzliche oder verwaltungstechnische Grenzen und sind so in Ihrem Ideenreichtum und auch in Ihrer Frustrationstoleranz gefragt.

Oftmals sind gerade zu Beginn der Tätigkeit in diesem Feld die entstehenden Vertrauensbeziehungen für professionell Tätige ein wichtiger sinnstiftender Faktor. Die Menschen beginnen, Ihnen ihre eigene Geschichte, die verbunden ist mit belastenden Erfahrungen, anzuvertrauen.

Dies kann für Sie zu einer Imbalance Ihres eigenen seelischen Gleichgewichts führen, die Schicksale gehen Ihnen sehr nahe. Es kann sein, dass Sie beginnen, sich hilflos zu fühlen, Angst zu bekommen und dass eigene unangenehme Erfahrungen in Ihr Bewusstsein rücken. Es kann sein, dass Sie entmutigt werden, sich zurückziehen oder mit noch mehr Einsatz Ihre Arbeit tun, was auf Dauer zu Ihrer eigenen psychischen Überlastung führen kann.

In dieser Fortbildung wollen wir gemeinsam nach Ihren eigenen Möglichkeiten suchen, sich vor einer Überlastung zu schützen. Hierbei geht es um Themen wie Ressourcen finden und stärken, eigene Denkmuster überprüfen und modifizieren, Zeitmanagement, Entspannung, auf eigene Signale von beginnender Überlastung besser achten lernen und um Stressbewältigung.

METHODIK
•    Vortrag zum Thema »Posttraumatische Belastungsstörung«
•    Fallarbeit anhand Ihrer eigenen Praxiserfahrungen und Praxisbeispiele
Sie sind gebeten in Ihrem Arbeitsalltag Beispiele zu sammeln und zur Fortbildung mitzubringen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen wie Erzieher/innen, Heilpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen, Psycholog/innen, Lehrer/innen, Ausbilder/innen mit Erfahrungen im Umgang mit minderjährigen und erwachsenen Flüchtlingen

LEITUNG
Dr. Pia Schreiber, Weilheim

TERMIN
19. – 21.11.2018

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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91-2018
Schwierige Mitarbeitergespräche führen

Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 07-2018 an.
feste Gruppe

19. - 21.11.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade für Mitarbeitende auf Leitungsebene stehen Mitarbeitergespräche auf der Tagesordnung. Neben der Klärung organisatorischer Fragen und dem Lösen von Sachproblemen sind es vor allem die schwierigen oder gar unangenehmen Themen und Gesprächsanlässe, die eine besondere Vorbereitung und entsprechende Gesprächsführungskompetenzen erforderlich machen.


Auch bei schwierigen Situationen und Themen gute und erfolgreiche Mitarbeitergespräche zu führen ist erlernbar. Diese zweiteilige Fortbildung befähigt die Teilnehmer/innen, zwischen unterschiedlichen Gesprächsformen zu differenzieren, sich effektiv auf schwierige Gespräche vorzubereiten und diese, in der für sie angemessenen Form, mit den gewünschten Zielen durchführen zu können.


Die Teilnehmer/innen werden ihren individuellen Stil reflektieren, erkennen und an den jeweiligen Entwicklungsthemen arbeiten. Dazu ist es notwendig, dass die Teilnehmer/innen für dieses Seminar die Bereitschaft mitbringen, sich auf die entsprechende Gruppendynamik einzulassen um sich, im Rahmen realitätsnaher Übungssituationen, mit ihren individuellen Kompetenzen und Blockaden auseinanderzusetzen.


Themen in diesen zwei Seminarmodulen werden sein:
Die innere Einstellung als Grundlage für erfolgreiche Gespräch  •  Der Körper redet mit: Basiswissen der Körpersprache  •  Gespräche vorbereiten und strukturieren  •  Führungsstile und das individuelle Führungsverständnis •  Persönlichkeitstypologien und Motive in Gesprächen berücksichtigen  •  Transaktionsanalyse und Gesprächsverhalten  •  Gelingendes Feedback als motivierendes Gespräch  •  Konfliktverhalten  •  Gesprächsführung über Fragetechniken  •  Beurteilungsgespräche  •  Gespräche mit unangenehmen Anlässen  •  Gespräche mit Mitarbeitenden in schwierigen Lebenssituationen  •  Gespräche zu Suchtmittelauffälligkeiten  •  Kritikgespräche  •  Verhandlungen und Konfliktgespräche  •  Abmahnungen in Mitarbeitergesprächen

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Bearbeitung in Kleingruppen, Selbstreflexion, Austausch zu Praxiserfahrungen, praktische Übungen, Einsatz Videofeedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte mit Leitungs- und Führungsfunktion auf unterschiedlichen Ebenen

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMINE
Modul 1: 09. – 11.04.2018, Nr. 07-2018
Modul 2: 19. – 21.11.2018


ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 07-2018 an.

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92-2018
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe – Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte – Modul 4

feste Gruppe

21. - 23.11.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldunterlagen zur Reihe


Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Übersicht der Module
Modul 1:  Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit & Selbstreflexion (23. – 25.04.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation & Methoden der Biografiearbeit (25. – 27.06.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit (24. – 26.09.2018, Hofgeismar)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Werkstatt, Selbst- & Methodenreflexion (21. – 23.11.2018, Hofgeismar)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
Modul 4: 21. – 23.11.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die Module 1 – 4

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 18-2018 an.

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93-2018
»Vorsicht, das Gehirn denkt mit!«
Neurobiologische Erkenntnisse als Grundlage einer ganzheitlichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

21. - 23.11.2018, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Zahl der Kinder, Jugendlichen und auch Eltern, die die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe aufgrund ihres Verhaltens und ihrer Störungen vor fast unlösbare Probleme stellen, steigt nach Ansicht vieler Experten sprunghaft an. Zugleich erleben wir im letzten Jahrzehnt eine wahre Explosion an Erkenntnissen über die Funktion(en) unseres Gehirns und unseres gesamten Organismus. Es lohnt sich daher diese Wechselwirkungen zu betrachten, zu sortieren und deren Bedeutung für eine erfolgreiche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen herauszuarbeiten.
    Im Seminar werden zunächst einmal einige Aspekte zum Stand der Forschung skizziert. Zusammen mit den Teilnehmer/innen wird dann in diesem Workshop erarbeitet, wie diese Erkenntnisse gelingend in den pädagogischen Alltag zu übersetzen sind.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
erfahren grundlegende Kenntnisse über den Aufbau und die Funktion des Gehirns und seine Wechselwirkung mit dem gesamten Organismus  •  lernen die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist  •  erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Bindung, Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel  •  können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten


Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Wie »funktioniert« neurobiologische Wissenschaft? Wie ist ihre gesellschaftliche Bedeutung?  
•  Was sagt uns die Hirnforschung und die Grundlagenforschung im Bereich der Psychoneuroimmunologie über den Beginn und die Entstehung auffälligen Verhaltens?  
•  Wie funktioniert Lernen? Was sind so die Gelingensbedingungen für die pädagogische Arbeit? 
•  Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen


METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Kindertagesstätten, Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern


LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
21. – 23.11.2018

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

*Änderungen vorbehalten

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94-2018 | EEV-16
»Warum Bretter manchmal vor Köpfen kleben …«
Umgang mit autistischen Kindern ohne Intelligenzminderung in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.11.2018, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren hat sich die Diagnostik zur Erkennung des Asperger-Syndroms stark verbessert und immer mehr Kinder erhalten die Diagnose Asperger-Syndrom. Im Kindergarten, in Wohngruppen und in der Schule verläuft dieses nicht immer ohne Komplikationen.
    Die Fortbildung ermöglicht Ihnen, sich mit vielen praktischen Inhalten in ein Kind mit dem Asperger-Syndrom hineinzuversetzen. Wir wollen die andersartige Wahrnehmung, das andersartige Sprachverständnis sowie das andersartige soziale Miteinander eines Kindes mit Asperger-Syndrom praktisch erlebbar machen und Tipps für den alltäglichen Umgang mit an die Hand geben.

Im Seminar möchten wir mit Ihnen folgende Fragen beantworten:

•    Wodurch zeichnen sich Kinder mit dem Asperger-Syndrom eigentlich aus?
•    Wie kann man sich das Verhalten in den Bereichen Kommunikation, stereotype Verhaltensmuster und soziale Interaktion vorstellen?
•    Wie soll man damit umgehen, wenn ein Kind autistische Verhaltensweisen zeigt?
•    Was müssen Fachkräfte beim Erziehen, Betreuen oder Unterrichten von Autisten beachten?
•    Wie kann man den Mitmenschen das Asperger-Syndrom verständlich machen?
•    Welche Hilfestellungen und Materialien kann ich nutzen?
•    Welche diagnostischen Materialien stehen mir zur Verfügung?
•    Was sind die Aufgaben eines Integrationshelfers?

Die Veranstaltung ermöglicht den Teilnehmern genügend Raum für die Klärung eigener Fragestellungen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Gruppenarbeiten, kollegialer Erfahrungsaustausch, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Michael Jentjens, Köln
Bianca Zippel, Stolberg

TERMIN
23. – 25.11.2018

ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 386 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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95-2018
Non-verbale Kunstform und Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen

23. - 25.11.2018, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Staint Phalle und Frida Karlo sind Beispiele für etliche Künstlerinnen und Künstler, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen auseinandersetzten.
    Wenn Unsagbares geschehen ist, braucht es eine Form des Ausdrucks, die jenseits der Sprache hilft damit umzugehen. Künstlerische Methoden können Kindern und Erwachsenen einen Weg bahnen traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Malen, Modellieren, Bildhauen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Tanz, Theater und viele andere künstlerische Formen können auf behutsame und zugleich ressourcenorientierte Weise dabei unterstützen das Leben wieder handhabbar zu machen.
    Den Mut zum Leben wieder zu schöpfen ist eine ureigene gestalterische Aufgabe in der traumapädagogischen Arbeit, die sich mit Methoden der Kunst freisetzen lässt.
    Wie der Einsatz künstlerischer Mittel den belastenden Erfahrungen eine neue Gestalt geben kann, ist Inhalt dieses praxisorientierten Seminares. Kunsttherapeutische Interventionen werden neben verschiedenen bildnerischen Methoden gestellt. Praxisnah erproben die Teilnehmer/innen Material und Technik, um sie für die eigene Arbeit nutzbar zu machen. Eigene Fallbeispiele sollen eingebracht und Ideen für künstlerisch/kunsttherapeutische Prozesse können in Teams erarbeitet werden. Impulse für die eigenen schöpferischen Fähigkeiten sind genauso Ziel des Seminares, wie das Sammeln neuer Inspiration für die professionelle Arbeit.

METHODIK
Impulse, Fallbeispiele, praktisches Arbeiten

ZIELGRUPPE
Interessierte, die gern neue Inspirationen für ihre Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln möchten

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover

TERMIN
23. – 25.11.2018 (Wochenende)

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81–0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
10

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schürze oder Malhemd, Papiere in verschiedenen Größen, Schreibutensilien, Kleber, Schere, Bunt- und Bleistifte, Kreiden, Farben nach Belieben, Pappteller, alte Zeitungen zum Seminar mit.

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96-2018 | EEV-17
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018-2019
Modul 1: Haltung vor Methode

26. - 28.11.2018, Würzburg

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen, im Sinne der Lösungsorientierung, hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (26. – 28.11.2018, Würzburg)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis & Persönlichkeitstypologie (14. – 16.01.2019, Würzburg)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (18. – 20.03.2019, Würzburg)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (13. – 15.05.2019, Würzburg)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden


LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
Modul 1: 26. – 28.11.2018

ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 386 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für EREV-/eev-Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden.

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97-2018
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

27. - 30.11.2018, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeine Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe. Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.
    Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Problemanzeigen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.
    Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2018 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü »Dokumentationen«.
    Das Programm kann ab Sommer 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden.
    Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden.

ZIELGRUPPE
Pädagoginnen und Pädagogen an Förderschulen und allgemeinen Schulen sowie in der Jugendhilfe, Lehrkräfte aus Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und aus Regelschulen, pädagogische Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe

LEITUNG
Susanne Götze-Mattmüller, Eppingen-Kleingartach

TERMIN
27. – 30.11.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
417,- € für Mitglieder
467,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 11.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

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98-2018
Zwischen den Stühlen – Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und TeamleiterInnen 2018 – 2019
Modul 2: Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams

feste Gruppe

05.11. - 03.12.2018, Hofgeismar

Weitere Infos

Falter und Anmeldeunterlagen zur Reihe


INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und GruppenleiterInnen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der  Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Übersicht der Module
Modul 1: Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft
(17. – 19.09.2018, Hofgeismar)
Modul 2: Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (03. – 05.12.2018, Hofgeismar)
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement (21. – 23.01.2019, Hofgeismar)
Modul 4: Personalentwicklung für Teamleitungen – Von der Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden (11. – 13.03.2019, Hofgeismar)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Seminarteilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden


LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

TERMIN
Modul 2: 03. – 05.12.2018

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 11
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Seminarreihe kann nur komplett gebucht werden. Melden Sie sich bitte unter Fortbildungsnummer 61-2018 an.

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99-2018
Kulturvielfalt und Integration

02. - 04.05.2018, Eisenach

Weitere Infos

Falter zum Seminar


 


INHALT UND ZIELSETZUNG
Die hohen Einreisezahlen der Jahre 2014, 2015 und 2016 haben die Soziale Arbeit vor hohe strukturelle und fachliche Herausforderungen gestellt.
    In Gegenden, in denen es bislang wenige Strukturen für geflüchtete Menschen gab, mussten aus dem Nichts heraus diverse Einrichtungen zur Versorgung der Flüchtlinge eröffnet und entsprechende Strukturen geschaffen werden.
    In Gegenden, in denen es bereits funktionierende Strukturen gab, wurden diese bis nahe an die Belastungsgrenze heran beansprucht. Die Hauptprobleme sind und waren neben der ungenügenden Anzahl an geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten, den rasanten Gesetzesänderungen durch die Politik, überlasteten Behörden, auch ein akuter Mangel an Fachkräften, beziehungsweise ein Mangel an nicht ausreichend geschulten Fachkräften.
    Nachdem nun im Jahr 2017 die Einreisezahlen stark zurückgegangen sind, hat die Soziale Arbeit wieder Zeit zum Durchatmen gefunden. Diese Zeit gilt es nun zu nutzen, um sich noch stärker untereinander zu vernetzen, fortzubilden und neue Integrationskonzepte zu entwickeln.
    Die aktuellen Schwierigkeiten, die sich aufzeigen, sind zum einen die Integration derer, die ein langfristiges Bleiberecht erhalten haben, zum anderen aber auch die Beratung und der Umgang von denen, die eben keinen Schutz zuerkannt bekommen haben und formell ausreisepflichtig sind.
    Eine weitere Herausforderung ist die Arbeit mit (neu entstandenen) Familien, den kulturellen Unterschieden im gemeinsamen Familienleben und nicht zuletzt den Unterschieden in der Erziehung der Kinder.
    Die zentrale Fragestellung dieser Fortbildung wird also sein, wie Integration unter den vielfältig vorhandenen Spannungsfeldern gelingen kann. Hierzu werden diverse Spannungsfelder und Dilemma aufgezeigt und den Teilnehmern Methoden an die Hand gegeben mit diesen adäquat umzugehen.

Inhalte der Fortbildung:


• Kulturelle Unterschiede
• Hauptherkunftsländer und Fluchtwege 
• Erwartungshaltung & Realität 
• Spannungsfelder in der Jugend- und Erziehungshilfe 
• Ausländerrecht (Asylverfahren, Familiennachzug, Sichere Herkunftsländer, Bleiberechtsperspektiven) 
• Sozialrecht (SGB II, III, V, VIII und XII, Zugang zu Arbeit und Bildung)



METHODIK
Inhaltliche Inputs, Gruppenarbeit, Wahlpflichtinhalte (beim rechtlichen Teil für Anfänger und Fortgeschrittene), Selbstreflexion, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in Einrichtungen der Jugend- und Erziehungshilfe, die mit Flüchtlingen arbeiten. (Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Psycholog/innen, Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen ...)


LEITUNG
Timo Ringelberg, Kassel
Andre Kranich, Kassel

TERMIN
02. – 04.05.2018

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
388,- € für EREV-/eev-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHLL
20

SEMINARZEITEN
02.05. | 13 – 18 Uhr
Kulturelle Unterschiede, Herkunftsländer & Fluchtwege
(Ringelberg)


03.05. | 09 – 13 Uhr
Erwartungshaltung & Realität, Spannungsfelder Jugend – und Erziehungshilfe
(Ringelberg)


03.05. | 13 – 18 Uhr
Ausländerrecht: Asylverfahren, Familiennachzug, Sichere Herkunftsländer, Bleiberechtsperspektiven (Wahlmöglichkeit vor Ort in Einsteiger- und Fortgeschrittenengruppe)
(Ringelberg & Kranich)


04.05. | 09 – 13 Uhr
Sozialrecht: SGB II, III, V, VIII und XII, Zugang zu Arbeit und Bildung, Hilfe für junge Volljährige (Wahlmöglichkeit vor Ort in Einsteiger- und Fortgeschrittenengruppe) (Ringelberg & Kranich)

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100-2018
Fachtag "Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung"

Zusatztermin in 2018

13.06.2018, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiterinnen oder Erzieher mit Vorurteilen besetzt sind. Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von Paragraph 72 SGB VIII. Sie sollen in diesem Fachtag vertieft oder wieder aufgefrischt werden. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Kann die Familienhelferin eines freien Trägers trotz einer von ihr begangenen Aufsichtspflichtverletzung von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadenersatz verlangen?

Das Thema beruht auf dem EREV-Themenheft (TPJ) »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« Nr. 7: »Basiswissen zu Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – Grundlegender Leitfaden rechtlicher Vorgaben für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen« von Prof. Dr. Heike Dieball und Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, die das Programm gestalten.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Workshops im Dialog, Arbeitsgruppen und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung.

LEITUNG
Prof. Dr. Heike Dieball
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann

ORT
Tagungszentrum / Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131
Kassel-Wilhelmshöhe

www.tagungszentrum-kassel.de



TEILNAHMEBEITRAG
89,- € inkl. Verpflegung und einem Exemplar der TPJ 7

TEILNEHMERZAHL
70

SEMINARZEITEN
Beginn: 10.30 Uhr*
Ende: 16.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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