Historie

1920, Erfurt

Gründung des Evangelischen ReichsErziehungsVerbandes EREV auf der Mitgliederversammlung des Erziehungsamtes Erfurt. Die Einrichtungen der evangelischen Jugendhilfe waren finanziell in ihrer Existenz bedroht. Beschlussfassendes Organ ist das Erziehungsamt für Innere Mission (1913 gegründet)
Publikation: »Rettungshausbote«, Sitz: Rauhes Haus, Hamburg

Der EREV unterstützt seither die Arbeit seiner Mitglieder über:

  • die Interessenvertretung in Gremien (seit 1925)
  • mit Fortbildungen (seit 1924)
  • mit Publikationen (seit 1920, zunächst: »Rettungshausbote«).
EREV-Historie_Rettungshausbote

»Der Rettungshaus-Bote«

1921

Verlegung des Sitzes nach Berlin

2017_Historie

Das Gebäude des Central- Ausschusses in Berlin/Dahlem, in dem sich auch die EREV-Geschäftsstelle befand: Reichensteiner Weg / Ecke Altensteinstr.

1923

Das Reichsjugendwohlfahrtsgesetz (RJWG) tritt außer in Bayern reichsweit mit Einschränkungen in Kraft.
Der »Rettungshausbote« (Herausgeber Hermann Beutel) wird im Inhalt erweitert und in »Evangelische Jugendhilfe« umbenannt.

 

EREV_Historie_EJ

Die erste »Evangelische Jugendhilfe«

1925

Ausschüsse für offene, halboffene (Tagesstätten) und geschlossene Arbeit (Heime) konstituieren sich.

1925/26

Der EREV ist beteiligt an Vorbereitung der Ausstellung »Gesundheit, Soziales und Leibesübungen«.

1926

Evangelische Schulvereinigung wird beim EREV gegründet.

1933

Die Evangelische Jugend wird gegen ihren Willen an die Hitlerjugend angegliedert.

1934

Hildesheimer Konferenz des EREV mit nationalsozialistischem Gedankengut zur Erziehung.

1941

Auflösung der „Evangelischen Jugendhilfe“ durch Einstellen der Papierzuteilung

1947

Der EREV versucht, den Verbleib ehemaliger Ausschussmitglieder herauszufinden.

1949

Umbenennung: »Reichs« entfällt aber »EREV« bleibt.

1950
  • Der EREV gründet AG für offene Jugendfürsorge.
  • »Evangelische Jugendhilfe« wird als Beilage zur Inneren Mission veröffentlicht.
1951
  • Der EREV zieht nach Münster
  • Die »Evangelische Jugendhilfe« erscheint wieder als eigenständige Zeitschrift.
1955

Erstes Erscheinen der »Kleinen Schriftenreihe«

1957

EREV–Satzungsreform

1958/59
  • 24 Fernschulungsbriefe erscheinen nach einem EREV-Fernkurs.
  • Die »Evangelische Jugendhilfe« stellt ihr Erscheinen ein und bereitet den Platz für das Zentralblatt diakonischer Jugendhilfe, der »Sozialpädagogik«.
1960

Der Fernschulungsbrief wird zum Fortbildungsbrief.

1962

Die Geschäftsstelle zieht ins Stephansstift nach Hannover.

1970

Der EREV veröffentlicht zu seinem 50-jährigen Bestehen eine Denkschrift zur Lage der Heimerziehung.

1978

Gründung des EREV–Hauptfachausschusses

1982

Herausgabe des »Info« an Mitgliedseinrichtungen zur Dokumentation der Arbeit.

1987
  • Satzungsreform
  • Einführung moderner EDV
1988

Der Vorstand beschließt einen jugendhilfepolitischen Schwerpunkt in der Verbandsarbeit.

1990
  • Das Info wird zur »Evangelischen Jugendhilfe«
  • Der Fortbildungsbrief wird zur »Schriftenreihe«.
1991

Projekt START zum Aufbau der Jugendhilfe in freier Trägerschaft

1992

Regelmäßige Vorstandsklausuren zur Reflexion und Kursbestimmung

1993

Satzungsreform

1995 - 1999

JULE-Studie, wissenschaftliche Untersuchung von Jugendhilfeleistungen

1997

Der EREV bekommt eine Homepage und ist per E-Mail zu erreichen.

1998

Der Beratungsführer »...Unser Recht auf Erziehungshilfe« erscheint.

2001

Eva-von-Thiele-Winckler-Preis für Diplomarbeiten wird ins Leben gerufen.

2002

Satzungsreform

2005
  • Neugestaltung der EREV-Publikationen 
  • Homepage mit Mitgliederverzeichnis


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               EREV-Schriftenreihe

 

EREV - Toolbox »Religion und Pädagogik«

2005 SR Historie2005 EJ Historie

EREV-Schriftenreihe
Evangelische Jugendhilfe

2006

EREV-Projekt zur Wirkunsgevaluation "WIrkung MESsen" (WIMES)

2007

Neugestaltung des EREV-Fortbildungsprogrammes

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2007 FBP

2009
2010
  • EREV-Bundesmodellprojekt "Abbrüche in den Erziehungshilfen" (ABiE) und ZuPe
  • EREV-Bundesmodellprojekt "Zukunft Personalentwicklung" (ZuPe)
2013

Die EREV-Schriftenreihe wird zu "Beiträgen zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe" mit ISBN-Nummer zum Preis ab 7,50 Euro