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Historie

Der EREV wurde 1920 gegründet und unterstützt die Arbeit seiner Mitglieder seither über:

  • die Interessenvertretung in Gremien (seit 1925)
  • mit Fortbildungen (seit 1924)
  • mit Publikationen (seit 1920, zunächst: »Rettungshausbote«).

1920, Erfurt
Gründung des Evangelischen ReichsErziehungsVerbandes EREV auf der Mitgliederversammlung des Erziehungsamtes Erfurt. Die Einrichtungen der evangelischen Jugendhilfe waren finanziell in ihrer Existenz bedroht. Beschlussfassendes Organ ist das Erziehungsamt für Innere Mission (1913 gegründet)
Publikation: »Rettungshausbote«, Sitz: Rauhes Haus, Hamburg

101.jpg Der Rettungshausbote

1921
Verlegung des Sitzes nach Berlin

rechts: Das Gebäude des Central- Ausschusses in Berlin/Dahlem, in dem sich auch die EREV-Geschäftsstelle befand: Reichensteiner Weg / Ecke Altensteinstr.

1922
Referentin: Dr. jur. Marie Petersen-Enge
Ausschuss für Unterricht und Erziehung konstituiert, RJWG, Religionsmündigkeit mit 14 Jahren

1923
Der EREV befindet sich in der Privatwohnung des geschäftsführenden Direktors (von 1921 bis 1932) Pastor Hermann Beutel. Gründung der Wirtschaftsvereinigung »Selbsthilfe evangelischer Erziehungsanstalten«.

Herrmann Beutel

1924
RJWG tritt außer in Bayern reichsweit mit Einschränkungen in Kraft.
Der »Rettungshausbote« (Herausgeber Beutel) wird im Inhalt erweitert und in »Evangelische Jugendhilfe« umbenannt.

Die erste »Evangelische Jugendhilfe«

1925
Ausschüsse für offene, halboffene (Tagesstätten) und geschlossene Arbeit (Heime) konstituieren sich.

1925/1926
Der EREV ist beteiligt an Vorbereitung der Ausstellung »Gesundheit, Soziales und Leibesübungen«.

1926
Ev. Schulvereinigung wird beim EREV gegründet.

1927
2. Referentin: Dr. jur. Ina Hundinger

1928
Intensivere Kooperation mit Landes- und Provinzialerziehungsverbänden. Der EREV beteiligt sich an der Messe Pressa zum Thema »Die Frau in der Presse«.

1929
Ablösung der evangelischen Schulvereinigung vom EREV.

 
Führende Personen im EREV um ca. 1930: Pastor Horning (1. Vors.), Pastor Bremer, Pastor Beutel (Direktor), Pastor Plath, Kaiserwswerth

1930
Ausschuss für geschlossene Fürsorge bildet Ad-hoc-Kommissionen für verschiedene Themen.

1932
Der EREV bezieht eigene Dachgeschosswohnung in der Berliner Ziegelstraße.

1933
Ev. Jugend wird gegen ihren Willen an die HJ angegliedert.

1934
Hildesheimer Konferenz des EREV mit nationalsozialistischem Gedankengut zur Erziehung

1941
Auflösung der „Evangelischen Jugendhilfe“ durch Einstellen der Papierzuteilung

1943
Diakon Wosenitz wird als Referent Nachfolger von Dr. Ina Hundinger und leitet die Geschäftsstelle.

 
Nach dem Krieg: Eine Baracke in Berlin, in der notdürftig Jugendhilfe stattfand.

1947
Der EREV beauftragt Schwester Brauneis, wieder Kontakte zu den Heimen aufzubauen.
Der EREV versucht, den Verbleib ehemaliger Ausschussmitglieder herauszufinden.

1949
Umbenennung: »Reichs« entfällt aber »EREV« bleibt.

1950
Der EREV gründet AG für offene Jugendfürsorge.
»Evangelische Jugendhilfe« wird als Beilage zur Inneren Mission veröffentlicht.

1951
Der EREV zieht nach Münster
Die »Evangelische Jugendhilfe« erscheint wieder als eigenständige Zeitschrift.

1953
Kooperation mit dem Ev. Jugendaufbaudienst (EJAD)

1954
Dr. Olga Glaue wird Geschäftsführerin und baut das Fortbildungsangebot aus.

Dr. Olga Glaue

1955
Erstes Erscheinen der »Kleinen Schriftenreihe«

1957
EREV–Satzungsreform

1958/1959
24 Fernschulungsbriefe erscheinen nach einem EREV-Fernkurs.
Die »Evangelische Jugendhilfe« stellt ihr Erscheinen ein und bereitet den Platz für das Zentralblatt diakonischer Jugendhilfe, der »Sozialpädagogik«.

1960
Der Fernschulungsbrief wird zum Fortbildungsbrief.

1962
Die Geschäftsstelle zieht ins Stephansstift nach Hannover.

1963
Keine Anzeichen von EREV-Mitgliedern im Osten Deutschlands belegt.
Der EREV-Ausschuss für offene Jugendhilfe wird reaktiviert.

1970
Der EREV veröffentlicht zu seinem 50-jährigen Bestehen eine Denkschrift zur Lage der Heimerziehung.

1978
Gründung des EREV–Hauptfachausschusses

1982
Herausgabe des »Info« an Mitgliedseinrichtungen zur Dokumentation der Arbeit.

1987
Satzungsreform, Einführung moderner EDV

1988
Der Vorstand beschließt einen jugendhilfepolitischen Schwerpunkt in der Verbandsarbeit.

1990
Das Info wird zur »Evangelischen Jugendhilfe«, der Fortbildungsbrief wird zur »Schriftenreihe«.

1991

Projekt START zum Aufbau der Jugendhilfe in freier Trägerschaft

1992
Regelmäßige Vorstandsklausuren zur Reflexion und Kursbestimmung

1993
Satzungsreform

1987 - 1999
JULE-Studie, wissenschaftliche Untersuchung von Jugendhilfeleistungen

1997
Der EREV bekommt eine Homepage und ist per E-Mail zu erreichen.

1998
Der Beratungsführer »Unser Recht auf Erziehungshilfe« erscheint.

2001
Eva-von-Thiele-Winckler-Preis für Diplomarbeiten wird ins Leben gerufen.

2002
Satzungsreform

2005
Neugestaltung der EREV-Publikationen und der Homepage mit Mitgliederverzeichnis

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Evangelische Jugendhilfe                EREV-Schriftenreihe

2005

EREV - Toolbox »Religion und Pädagogik«

 

2006
EREV-Projekt zur Wirkunsgevaluation "WIrkung MESsen" (WIMES)

2007
Neugestaltung des EREV-Fortbildungsprogrammes

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2009
Neuauflage und -gestaltung des EREV-Beratungsführers (deutsch, türkisch, russisch)


Kooperationsprojekt der Erziehungshilfe-Fachverbände AFET, BVkE, EREV und IGfH zum Thema "Partizipation": http://www.diebeteiligung.de/

2010
EREV-Projekte ABiE und ZuPe

2013
Die EREV-Schriftenreihe wird zu "Beiträgen zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe" mit ISBN-Nummer zum Preis von 7,50 Euro