EREV-Schriftenreihe - 2005

Heft 04/2005

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Heft 03/2005

Die Erfahrungen in der Sozialen Arbeit zeigen, dass die Gratwanderung der Hilfen mit schwer erreichbaren Kindern und Jugendlichen darin besteht, auf der einen Seite die Kinder zu verstehen, sie anzunehmen und deren Wunsch, auf der Straße zu leben, zu sehen. Auf der anderen Seite steht die Notwendigkeit, trotz dieser Akzeptanz hierbei nicht stehen zu bleiben, sondern den Kindern und Jugendlichen andere Perspektiven zu eröffnen, Grenzen aufzuzeigen und die Ressourcen der Kinder zu nutzen, um Wege von der Straße zu finden. Die Erfahrungen zeigen, dass der Schlüssel hierzu Vertrauen ist. Vertrauen, das zum einen sicherlich auf der Empathie der Erwachsenen aufbaut und zum anderen auf Ehrlichkeit und Authentizität. Durch die in der vorliegenden EREV- Schriftenreihe zur Thematik der schwer erreichbaren Jugendlichen behandelten Projekte, Grundlagen und Auseinandersetzungen findet sowohl die Theorie als auch Praxis der sozialen Arbeit Berücksichtigung. Interessanterweise scheinen die verwendeten pädagogischen Ansätze auf den ersten Blick zum Teil widersprüchlich. Bei genauerem Hinsehen kommt es eben auf die Passung zwischen den Unterstützungssystemen und Lebenslagen der Kinder und Jugendlichen an.

 

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Vorschau

Heft 02/2005

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Heft 01/2005

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