Theorie und Praxis der Jugendhilfe - 2010

Heft 04/2010

Die Grundlagen familienanaloger und ambulanter Betreuungsformen im Kontext des Kinderschutzes in dieser Schriftenreihe zeigen, dass es unabdingbar ist, den individuellen Problemlagen der Familien mit ihren Kindern durch passgenaue Hilfen zu begegnen. Hierbei kommt es darauf an, den Blick auf die seelische Widerstandskraft zu richten und durch unterschiedliche Konzepte das Aufwachsen zu unterstützen. Gerade durch die Verknüpfung von alltagspraktischen Angeboten mit pädagogischen Betreuungsformen erweitert sich das sozialpädagogische Handlungsspektrum.


 

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Heft 03/2010

In dieser Schriftenreihe werden anlässlich des 13. Kinder- und Jugendberichtes Beispiele aus den Erziehungshilfen zur Gesundheitsförderung aufgezeigt. Im ersten Teil wird auf die zentralen Ergebnisse des 13. Kinder- und Jugendberichts sowie auf die Entwicklungsperspektiven der Tagesgruppen eingegangen. Gesundheitsförderung und gesundheitsbezogene Prävention stehen zum ersten Mal im Mittelpunkt der Berichterstattung. In diesem Zusammenhang erhalten auch die Tagesgruppen die Aufgabe, Gesundheitsförderung als Ausdruck einer ganzheitlichen Unterstützung Raum zu geben. Der eigene gesunde Körper der Kinder unterstützt gelingende Bildungsprozesse. Hierzu gehören bedarfsgerechte Ernährung und regelmäßige sportliche Aktivitäten in den Alltagswelten. Im zweiten Teil zeigen Praxisbeispiele wie das Thema »Gesundheit« konkret in Jugendhilfeeinrichtungen aufgegriffen wird. Hierzu zählen Programme zur Gewichtsreduktion, sportorientierte Gruppenaktivitäten, Vollwertküche und seelische Gesundheit mit Entspannungsübungen. Psychopharmaka sollten in ein Gesamtbehandlungskonzept eingebunden sein, um sie mit Erfolg einsetzen zu können.

 

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Heft 02/2010

Die Schriftenreihe zeigt mit den Schwerpunkten: Grundlagen, Praxisprojekte, Therapie und Recht zum einen, dass das Thema Jugendliche und Alkohol nur im Kontext der gesellschaftlichen und familiären Rahmenbedingungen aufgegriffen werden kann. Zum anderen wird ersichtlich, dass es einen Königsweg für den Umgang mit Alkohol nicht geben kann, da die individuellen Motive und die soziale Eingebundenheit der jungen Menschen berücksichtigt werden müssen.

 

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Heft 01/2010

Diese Schriftenreihe setzt sich mit den Möglichkeiten der Aufarbeitung der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren in den Einrichtungen der Erziehungshilfen exemplarisch auseinander und beleuchtet hierbei ebenso die Frage, was aus der Geschichte für die heutige Erziehung in den Einrichtungen gelernt werden kann. Etwa 700.000 bis 800.000 Kinder und Jugendliche lebten zwischen 1949 und 1975 in Heimen in der Bundesrepublik Deutschland. Diese befanden sich überwiegend in kirchlicher Trägerschaft. Verantwortlich für die Einweisung und Unterbringung waren Jugendämter und Landesjugendämter. Häufig ging hierbei eine Entscheidung des Vormundschaftsgerichtes voraus. In der aktuellen Debatte geht es um traumatisierende Lebens- und Erziehungsverhältnisse, von denen ehemalige Kinder berichten. Hierbei handelt es sich um körperliche, seelische und sexuelle Gewalt. Die Auseinandersetzung mit der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren ergibt ebenso wie der Zwischenbericht des Runden Tisches ein differenziertes Bild von der Heimerziehung der jungen Bundesrepublik.

 

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