Theorie und Praxis der Jugendhilfe - 2011

Heft 04/2011

In dieser Schriftenreihe hat der pädagogische Fachausschuss des Evangelischen Erziehungsverbandes die Bereiche „Wissen“ – „Handeln“ – „Haltung“ in den Erziehungshilfen in den Mittelpunkt gestellt. Diese Suche nach neuen Wegen und laufenden Weiterqualifikationen können grundsätzlich als Anforderungen für soziale Einrichtungen beschrieben werden. Diese müssen mit unerwarteten Veränderungen umgehen, und es reicht nicht mehr aus, standardisierte Prozesse, Routine- und Checklisten vorzuhalten, um zu erwartende Störungen handhabbar zu gestalten. Das Spannungsfeld vom Wissen, Handeln und Haltung reicht von den Armutsrisiken der jungen Menschen und ihrer Familien in den Erziehungshilfen über den laufenden Prozess der Weiterentwicklung und Qualifizierung im praktischen Feld und den Haltungen der Mitarbeitenden und Einrichtungen gegenüber ihrer Berufspraxis, indem beispielsweise der Blick auf die Fähigkeiten und Stärken der Familien gerichtet wird und bei Fehlentwicklungen die Gesamtverantwortung aller Beteiligten vor der Suche nach einzelnen Schuldigen ins Blickfeld gerät.

 

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Heft 03/2011

In der vorliegenden Schriftenreihe wird darauf eingegangen, dass die jungen Menschen selber bestimmen müssen, was von ihnen wer erfährt. Dass Kinder und Jugendliche aufgrund ihrer geistigen Entwicklung häufig noch nicht sinnvoll beurteilen können, ob es richtig ist, die Daten weiterzugeben und welche Folgen hieraus entstehen können, ist offensichtlich. Hier sind die Eltern oder die gesetzlichen Vertreter berechtigt, die Datenschutzrechte im Interesse der jungen Menschen auszuüben. Im Mittelpunkt steht also nicht eine Formalie, sondern die Persönlichkeit des Betroffenen. Das bedeutet für die handelnden Akteure im Feld der Erziehungshilfen, das Thema Datenschutz nicht pro forma abzuhandeln, sondern gerade in Zeiten der vernetzten Welten die Bedeutung der Herausforderungen, die mit dem Datenschutz verbunden sind, zu erfassen und dementsprechend die Grundlagen zu kennen, damit das Handeln hierauf ausgerichtet werden kann. Die Schriftenreihe ist ein weiterer Baustein zur Professionalisierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Erziehungshilfen trägt so zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten der jungen Menschen und ihrer Familien bei. Autoren: M. Karl – Heinz Lehmann, Christof Radewagen


 

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Heft 02/2011

Dieses Heft ist vergiffen und nicht mehr lieferbar.

 

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Heft 01/2011

Im Mittelpunkt der Schriftenreihe stehen die Besonderheiten der pädagogischen Arbeit in Fünf-Tage-Gruppen. Hierbei kommt der intensiven Arbeit mit den Eltern und den Herkunftsfamilien eine besondere Bedeutung zu. In der Elternarbeit kommt es darauf an, die Erwachsenen in das pädagogische Konzept mit einzubinden, um den Kindern einen Rahmen zur Verfügung zu stellen, an dem sie sich in ihrem Heranwachsen orientieren können. Kinder passen sich an die Gefühls- und Beziehungsangebote der Eltern an und bleiben auch bei einer Fremdunterbringung an ihre Bezugsperson gebunden.

Die Fünf-Tage-Gruppen können als Zwischenform von tages- und vollstationärer Betreuung betrachtet werden. Wenn ambulante flexible Hilfen die Aufgabenstellungen in den Familien nicht adäquat lösen können und dauerhafte Fremdunterbringungen nicht angezeigt sind, sollen die Fünf-Tage-Gruppen als Betreuungsform eine Lösungsmöglichkeit bieten.



 

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