Theorie und Praxis der Jugendhilfe - 2013

Heft 4, Jahrgang 2013

Im Mittelpunkt der vorliegenden Veröffentlichung steht die Nutzung von Social Media in Organisationen Sozialer Arbeit. Damit werden Medien angesprochen, die sich an Nutzer richten, die Interesse an gegenseitiger Kommunikation und interaktivem Austausch haben. Neben dieser Kommunikation verfolgt Social Media auch, Inhalte gemeinsam zu entwickeln und miteinander auszutauschen. Kennzeichnend sind zum einen die relativ geringen Eintrittsbarrieren und zum anderen die ausschließliche Fokussierung auf die digitalen Kommunikationskanäle und Anwendungen. Neben dem positiven Potential der Vernetzung besteht hier die Gefahr des Missbrauchs für Erzieherinnen und Erzieher in der Kinder- und Jugendhilfe: Nämlich dann, wenn berufliche Inhalte, private Aspekte und der Missbrauch von Daten in einem unglücklichen Konglomerat zusammen kommen.

 

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Heft 3, Jahrgang 2013

Parallel zum Bundesmodellprojekt »ZuPe« wurde das Projekt »Abbrüche in den stationären Erziehungshilfen – ABiE« durchgeführt. Hier geht es um das Thema, wie vorzeitige Beendigungen der Hilfen vermieden werden können. Die Berührungspunkte zwischen den Projekten »ZuPe« und »ABiE« liegen offensichtlich auf der Hand: Die Merkmale der Einrichtungsattraktivität, der Transparenz von Entscheidungswegen, die Bedeutung der mittleren Leitungsebene für ein Klima der konstruktiven Pädagogik in den Einrichtungen. Diese Bereiche sind für die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und für die Gewinnung neuer Fachkräfte wesentlich.

 

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Heft 2, Jahrgang 2013

Am 01. Januar 2012 ist das Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Die vorliegenden »Beiträge zu Theorie und Praxis« von Winfried Möller zum Thema »Basiswissen Kinderschutz: Das Bundeskinderschutzgesetz in der Praxis« erläutert den gesetzlichen Rahmen, in dem Kinderschutz stattfindet. In der Begründung des Gesetzes wird ausgeführt, dass der Schutz von Kindern zu den zentralen Aufgaben des Staates auf der Grundlage des Wächteramtes und der Persönlichkeitsentfaltung und Entwicklung beruht. Die Erziehungsverantwortung der Eltern hat nach dem Grundgesetz hierbei Vorrang. Im Vorfeld sollen Beeinträchtigungen des Kindeswohls abgewendet werden. Hierzu zählt eben auch die Begegnung von prekären Lebenssituationen und Benachteiligungen. Eingeflossen sind die Erkenntnisse aus dem »Runden Tisch gegen sexuellen Missbrauch« und die Diskussion um das Thema »Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren«. Eine Konsequenz hieraus ergibt sich unter anderem in den gesetzlichen Grundlagen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefahren für ihr Wohl in Einrichtungen. Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung liegen in der Gesamtverantwortung der Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe.

 

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Heft 1, Jahrgang 2013

NEU ab 2013: Die EREV-Schriftenreihe wird zu »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« mit ebenfalls vier Ausgaben jährlich, jedoch zum Einheitspreis von 7,50 Euro.

Die erste Ausgabe erschien im Juni 2013 als Dokumentation der EREV-Bundesfachtagung »GEWALT – Erziehungshilfen mit Sicherheit«: U-Bahn-Schläger, prügelnde Fußballfans oder Überfälle auf der Straße prägen in der Wahrnehmung die Vorstellungen gewalttätiger Jugendlicher. Der Blick auf die Daten und Fakten zur Gewaltdelinquenz junger Menschen zeigt, dass die öffentliche Wahrnehmung von der Realität abweicht. Die Jugendhilfe muss dennoch Antworten finden auf die Fragen, die mit den Gewalthandlungen im öffentlichen Raum verbunden sind. In dieser Ausgabe der »Beiträge zu Theorie und Praxis der Jugendhilfe« (TPJ), zu der sich die bisherigen Schriftenreihen weiterentwickelt haben, wird eine Verschränkung der Bereiche Familie, Einrichtungen der Erziehungshilfen und öffentlicher Raum vorgenommen. Hervorgegangen ist die Veröffentlichung aus der Bundesfachtagung, die vom 14. bis 16. Mai 2013 in Bad Honnef stattgefunden hat. Bestellungen bitte derzeit an: a.schipporeit@erev.de

 
 

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