Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und stehen für Fragen gerne zur Verfügung.
Ihre Seminarverwaltung
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« (G. Galilei)
INHALT UND ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« (G. Galilei)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden um lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf die Ressourcen der zu Beratenden gerichtet. Ihre persönlichen Potentiale sollen gefördert werden.
Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennenlernen, sich mit der systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und ich stelle Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.
Themen sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• kreative Methoden der Visualisierung und Kommunikationsanregungen als Gesprächseinstieg nutzen
• Umdeuten und Externalisieren
• Skalieren
• ein Gespräch führen, wenn es schwierig wird – Umgang mit Widerstand
• Arbeit mit dem Familienbrett
Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern.
Sie erhalten viele Möglichkeiten praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater:in reflektieren.
METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit
Die Bereitschaft, eigene berufliche Erfahrungen einzubringen, wird erwartet.
ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter:innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig auf systemische Methoden sind.
LEITUNG
Bärbel Valentin, Lich
TERMIN
13. – 15.04.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
FASD - Fetale Alkoholspektrumstörungen oder Fetal Alcohol Spectrum Disorders wird als Sammelbegriff für die vielfältigen Folgen verwendet, von denen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
FASD - Fetale Alkoholspektrumstörungen oder Fetal Alcohol Spectrum Disorders wird als Sammelbegriff für die vielfältigen Folgen verwendet, von denen Menschen betroffen sind, deren Mütter in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert haben. Dazu gehören körperliche Symptome, Verhaltensauffälligkeiten, Lernstörungen und auch psychische Störungen mit denen nicht nur (Pflege-) Eltern und Geschwister, sondern auch die Fachkräfte innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe konfrontiert werden. Die oftmals unsichtbare Behinderung eines nach außen hin vielleicht einfach nur unerzogen wirkendem Kind oder Jugendlichen stellt uns nicht selten vor große Herausforderungen. Neben einem besseren Verständnis für dieses vielseitige Krankheitsbild geht es in diesem Seminar auch um praxisorientierte Methoden, mit denen wir Betroffenen begegnen können. Die Erkenntnisse aus den theoretischen Hintergründen der aktuellen Forschung sollen auf die eigene Praxis übertragen werden und somit die Erarbeitung von alltagstauglichen Handlungsalternativen ermöglichen.
Den Teilnehmenden werden praktische Übungsformate in Form von kollegialer Beratung, Supervision und weiteren kreativen Handlungsalternativen zu konkreten Fällen angeboten.
Im Fokus des Seminars stehen folgende Inhalte:
• Diagnosekriterien und Kenntnisse zur Symptomatik bei FASD genauer FAS, ARND, ARBD
• Grundkenntnisse zur Entstehung und zu neurophysiologischen Hintergründen
• Verschiedenartige Ausprägungen und Verläufe
• Besonderheiten des Sozialverhaltens – versteckte Feinzeichen erkennen und deuten lernen
• Herausforderungen an das Umfeld
• Sozialrechtliche Grundlagen
• Alternativen im Umgang mit Betroffenen
• Pädagogische und therapeutische Möglichkeiten
• Grenzen anerkennen
METHODIK
Impulsvorträge, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Diskussions- und Selbstreflexionsrunden, kollegialer Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Fallbeispielen aus der Gruppe, Supervision, kollegiale Beratung, Ressourcenarbeit und Coaching, Psychoedukation, Humor und FASD.
ZIELGRUPPE
Alle Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Frühe Hilfen, Schule
LEITUNG
Silvia Wilde, Köln
TERMIN
13. – 15.04.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Nähe und Distanz« zu vermitteln ist eine unausweichliche Aufgabe in sozialen und pädagogischen Feldern professionellen Handelns. ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Nähe und Distanz« zu vermitteln ist eine unausweichliche Aufgabe in sozialen und pädagogischen Feldern professionellen Handelns. »Nähe und Distanz« stellt vor die Herausforderung, einerseits formale Berufsrollen kompetent auszufüllen, andererseits sich zugleich auf persönliche, emotional geprägte und nur begrenzt steuerbare Beziehungen einzulassen. Umgang mit Ungewissheit wird hier zur zentralen Aufgabe professionellen Handelns.
In diesem Seminar soll es darum gehen, wie die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe im Zusammensein mit den Kindern und Jugendlichen im beruflichen Kontext mit dem weit verbreiteten Bedürfnis nach Verbundenheit und Nähe umgehen können.
Wir erforschen in diesem Seminar gemeinsam, wie überaus wohltuend und beruhigend die platonische, absichtslose Berührung sein kann. Durch achtsame Begegnungen und vertrauensfördernde Übungen erschaffen wir einen sicheren Ort, in dem die Teilnehmenden auftanken und ein nährendes Miteinander genießen können.
Mit den frischen Erfahrungen geht es anschließend in den Meta-Talk und der gemeinsamen Ausarbeitung eines Transfers in die Arbeitswelt aber auch in das Privatleben.
Dem geht ein Impulsvortrag voran mit dem Titel »Stress, Cortisol, Oxytocin und die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung von achtsamen Berührungen und Körpertherapie«.
METHODIK
Impulsreferat, Meta-Talk, Gespräche, Übungen, Ausarbeitung und Transfer
ZIELGRUPPE
Mitarbeitende der Kinder- und Jugendhilfe, die sich intensiv mit dem Thema »Affective Touch« – der positiven zwischenmenschlichen Berührung beschäftigen möchten.
LEITUNG
Alexandra Ueberschär, Hamburg
TERMIN
13. – 15.04.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses mehrteilige Online-Gruppencoaching richtet sich an Nachwuchsführungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, die ihre Leitungskompetenzen stärken ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses mehrteilige Online-Gruppencoaching richtet sich an Nachwuchsführungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, die ihre Leitungskompetenzen stärken und ihren herausfordernden Arbeitsalltag aktiv gestalten möchten.
Im Mittelpunkt steht das Zürcher Ressourcen Modell (ZRM®), das praxisnahe Methoden für Selbstmanagement und persönliche Ressourcenentwicklung bietet. Ergänzt wird das Programm durch kollegiale Beratung zu konkreten Anliegen und aktuellen Herausforderungen der Teilnehmenden, wie beispielsweise Konfliktmanagement, Zeitmanagement oder den konstruktiven Umgang mit Fehlern. Durch den Aufbau von Peer-Mentoring-Gruppen entsteht zudem ein nachhaltiges Netzwerk für gegenseitige Unterstützung, das auch über das Coachingangebot hinausträgt.
Inhalte:
• Neuro- und motivationspsychologischer Hintergrund des ZRM®
• Kennenlernen der Bausteine und Phasen des ZRM® anhand eigener beruflicher Anliegen
• Kollegiale Beratung und Peer-Mentoring zum Führungsalltag
METHODIK
Vortrag, Bild- und Symbolarbeit, Fallarbeit, Methoden kollegialer Beratung, Einzel- und Kleingruppenarbeit
ZIELGRUPPE
Nachwuchsführungskräfte aus allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Prof. Dr. Jakob Tetens, Bremen
TERMIN
15.04.2026
06.05.2026
17.06.2026
16.09.2026
04.11.2026
18.11.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
540,- € für Mitglieder
600,- € für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
12
FORTBILDUNGSZEITEN
je Termin von 15.00 – 17.00 Uhr
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt.
Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer sich für eine gesündere und gelassenere Lebensführung interessiert, stößt unweigerlich auf den Begriff Resilienz.
Resiliente ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer sich für eine gesündere und gelassenere Lebensführung interessiert, stößt unweigerlich auf den Begriff Resilienz.
Resiliente Menschen schaffen es bei sehr belastenden, schwierigen Situationen wieder in einen Zustand der Handlungsfähigkeit und / oder des Wohlbefindens zurückzufinden. Sie verfügen über eine seelische Widerstandskraft, die es ihnen ermöglicht, Krisen zu überwinden und gestärkt daraus hervorzugehen. Sie haben Strategien und Handlungsmuster entwickelt, um nicht in Resignation zu verharren, sondern verfügen über ein (Selbst-) Vertrauen zum Weitermachen.
Was besitzen resiliente Menschen, was andere nicht haben? Zahlreiche Untersuchungen geben Hinweise auf Handlungsmuster und Charakteristika der Persönlichkeit. Selbstwirksamkeit, Optimismus und Akzeptanz sind Merkmale, die nicht angeboren sind, sondern sich gezielt weiterentwickeln und trainieren lassen.
Die Botschaft lautet: Resilienz ist erlernbar – trainieren Sie Ihre seelischen Abwehrkräfte!
METHODIK
Inputs zum Konzept »Resilienz – die sieben Schlüssel für mehr innere Stärke« (siehe Dr. J. Heller): Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch, Kleingruppenarbeit, Anregungen und Übungen, das eigene Denken und Handeln aktiv zu gestalten, Veränderungsmöglichkeiten der eigenen Wahrnehmung kennenlernen.
Gemeinsames Lernen durch kollegialen Austausch, in dem eigene Erfahrungen und persönliche Fragestellungen in wertschätzender Arbeitsatmosphäre eingebracht werden, sind ausdrücklich erwünscht und entsprechen dem Konzept der Fortbildung.
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen der Jugendhilfe, die ihre Persönlichkeit flexibler und widerstandsfähiger gegenüber den täglichen Belastungen und Herausforderungen machen wollen.
LEITUNG
Harald Recke, Knüllwald-Rengshausen
TERMIN
15. – 17.04.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum Alltag in der pädagogischen Arbeit. Von pädagogischen Fachkräften wird in ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum Alltag in der pädagogischen Arbeit. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu sind persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzungen. Schwerpunkt dieses Seminars ist, Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe eines videounterstützten Deeskalationstrainings zu analysieren. Darauf aufbauend werden präventive Methoden zur Deeskalation erarbeitet und die eigene Haltung kritisch hinterfragt.
Die Teilnehmer:innen der Fortbildung
• präsentieren selbst erlebte Konfliktsituationen aus ihrem beruflichen Alltag
• reflektieren eigene Anteile in Konfliktsituationen
• vervielfältigen die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung
• erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen
• vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Phasen des Eskalationsprozesses
• situative Steuerung von Konflikten
• lösungsförderndes Verhalten in Konfliktsituationen
• biografische Aspekte in Konflikten
METHODIK
Die Teilnehmer:innen bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen.
LEITUNG
Claus Gudat, Viersen
TERMIN
20. – 22.04.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.« Dieses Zitat, das Charles de Gaulle zugesprochen wird, ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Staaten haben keine Freunde, nur Interessen.« Dieses Zitat, das Charles de Gaulle zugesprochen wird, hat bei Verhandlungen, gerade in schwierigen Situationen oder mit schwierigen Verhandlungspartner:innen durchaus seine Berechtigung und man sollte es tunlichst im Kopf behalten und achtsam sein, sofern man nicht unter »echten« Freunden weilt.
Vor diesem Hintergrund haben bereits vor vielen Jahren einige Harvard-Theoretiker ein Verhandlungskonzept entwickelt, das in der Überlegung gipfelt, Verhandlungsführung sei eine Strategie unter anderem des Konfliktmanagements, vermittels derer alle Beteiligten einen Nutzen aus der Verhandlung ziehen sollen. Das übergeordnete Ziel des Konzepts ist es mithin, eine »Win-Win-Situation« herzustellen, die alle Beteiligten zufriedenstellt.
Das Konzept fußt auf vier zentralen Maximen:
1. »Menschen und Probleme getrennt voneinander behandeln!«
2. »Nicht Positionen, sondern Interessen in den Mittelpunkt stellen!«.
3. »Vor einer Entscheidung verschiedene Wahlmöglichkeiten entwickeln!«
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, alle Möglichkeiten zu nutzen, optimale Lösungen zu beiderseitigem Vorteil zu entwickeln.
4. »Auf neutralen Beurteilungskriterien bestehen!«
Eine gute Vorbereitung und Gelassenheit sind überdies wichtige Voraussetzungen für eine positive Bewältigung potenziell stressiger Gesprächssituationen.
Auf jeden Fall ist es hilfreich, sich im Rahmen des Möglichen auf die Person des Gesprächspartners einzustellen.
Im ersten Teil des Seminars werden die Prinzipien des Konzepts vorgestellt, ausführlich erläutert und mit Hilfe einer besonders entwickelten »Szenario-Technik« in ihrer Wirkung erfahrbar gemacht.
Ein zweiter Teil ist den 15 häufigsten Argumentations-»Tricks« gewidmet, damit die Teilnehmenden besser in der Lage sind, diese auch rhetorisch absichtlich aufgestellten »Fallen« während einer Verhandlung zu umgehen.
Der dritte Teil beleuchtet die populistischen, subtil oder ganz offen manipulativen »Megafone« der TRUMPS, PUTINS, ERDOGANS, ORBANS, BERLUSCONIS …, weil sich mit ihrer Hilfe gut analysieren lässt, wie »Gewinnen« mit besiegen funktioniert.
METHODIK
Vortrag mit Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Szenario-Technik.
Die Besonderheit des Seminars besteht im Setting der Selbsterfahrung
ZIELGRUPPE
Interessierte, die vor schwierigen Verhandlungen stehen oder sich – beispielsweise in Leitungsfunktionen – grundsätzlich für die Thematik engagieren.
LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin
TERMIN
22. – 24.04.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
12
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Es gibt Kinder und Jugendliche, die große Probleme mit der Steuerung von Aggressionen haben. Oft stecken unter diesen starken Emotionen vermiedene ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Es gibt Kinder und Jugendliche, die große Probleme mit der Steuerung von Aggressionen haben. Oft stecken unter diesen starken Emotionen vermiedene Gefühle. Durch verschiedenste Erfahrungen fällt es den betroffenen Personen schwer, Angst, Traurigkeit oder beispielsweise Scham zu zeigen und sie schützen/ kompensieren diese durch aggressive Emotionen. Diese unterschiedlichen Gefühle beeinflussen die Verhaltensauswahl. Die Probleme im erzieherischen Alltag sind dann schließlich Wutausbrüche und unangemessene Verhaltensweisen, die offen herausgelassen und selten gesteuert werden.
Durch die differenzierten biografischen Erfahrungen jeder Person entwickeln sich dann schematisch verinnerlichte Emotionsabläufe, die in frustrierenden Situationen aktiviert werden und zu störenden Verhaltensweisen führen können.
Gerade aggressives Verhalten bringt uns im Jugendhilfebereich und in Schule an Grenzen. Konfrontationen, Sanktionen und Verbote allein reichen aber nicht aus, um Verhaltensveränderungen bei Kindern und Jugendlichen mit aggressiven Verhaltensweisen zu verändern. Wenn wir nicht behandeln, münden diese Interventionen häufig in Eskalationen, Abbrüchen und bestenfalls zu Symptomverschiebungen. Da es den pädagogischen Fachkräften oft sehr schwer erscheint, mit diesen Verhaltensweisen didaktisch-methodisch zu arbeiten, ist es wichtig, für diese Bereiche ein professionelles emotionsorientiertes Grundwissen zu besitzen, um präventiv und intervenierend an diesen Problemlagen arbeiten zu können.
Diesen Themen widmet sich diese Fortbildung. Es sollen Möglichkeiten des Kompetenzaufbaus im Bereich der Verringerung von aggressiven Verhaltensweisen aufgezeigt werden:
• der systemische Gewaltpräventionsansatz
• Wirkfaktoren in Veränderungsprozessen: Person, Ressourcenorientierung, Unterstützung durch Hilfe zur Selbsthilfe, Erlebnisorientierung
• der Entscheidungsprozess in Konfliktsituationen und daraus abgeleitete Präventionsansätze
• Wahrnehmung und ihre Beeinflussung unter Stress
• Bewertungsprozesse bei Provokationen verändern
• Veränderung des Selbstwerts, des Selbstvertrauens und des Selbstbewusstseins
• den angemessenen Umgang mit Affekten und Emotionen lernen• Entwicklung von Handlungskompetenzen in Konfliktsituationen
• Aufbau von Hemmpotentialen gegen Gewalt
• Vertiefung von Empathie und Opferperspektiven
• Entwicklung eines Behandlungskonzepts
METHODIK
Vortrag, Gruppenarbeit, Live-Erprobungen, Rollenspiele, Selbstreflexion
LEITUNG
Stefan Werner, Bingen
TERMIN
22. – 24.04.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
17
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.15 - 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte, Erzieher:innen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
Gerade auch in Anbetracht des Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig, alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger:innen oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
Dazu wollen der EEV-Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2026 bis 2027 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.
Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.
Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe
Modul 2: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung
Modul 3: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation
Modul 5: Hilfeprozess planen und gestalten
ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter:innen in der stationären und teilstationären Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode
Jana Großmann, Schwaikheim / Uta Hohenberger, Stuttgart
Rainer Orban, Osnabrück
Claus Gudat, Viersen
Timo Ringelberg, Vellmer /Lisa Schmidt, Kassel
TERMIN
Modul 1: 27. - 29.04.2026
Modul 2: 17. - 19.06.2026
Modul 3: 02. - 04.09.2026
Modul 4: 16. - 18.11.2026
Modul 5: 19. - 21.04.2027
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
2.968,- € für Mitglieder
3.304,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle fünf Module
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner:innen und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.
Inhalte und Methoden:
• Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen
• Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie
• systemische Sicht auf »psychische Krankheit«
• Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten
• Kinder und Partner:innen als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer
• Reflexion des eigenen Handelns
Die Teilnehmer:innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen die verschiedenen Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen
• lernen, wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet
• lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen
TERMIN
27. – 29.04.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenig Antrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemischlösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren.
Die Teilnehmer:innen der Fortbildung:
• erfahren die biografischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit
• erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit
• lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können
• erarbeiten mit anderen Kolleginnen und Kollegen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
• Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
• Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen
METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern
LEITUNG
Bettina Koopmann, Nordhorn
Rainer Orban, Osnabrück
TERMIN
04. – 06.05.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fachtagung richtet sich an Einrichtungsleitungen und Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe innerhalb des Fachverbands.
Sie erhalten mit dieser ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fachtagung richtet sich an Einrichtungsleitungen und Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe innerhalb des Fachverbands.
Sie erhalten mit dieser Fachtagung ein überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, zur Abstimmung von Strategien sowie zur Klärung von Handlungsnotwendigkeiten. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert.
Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist ausdrücklich gewünscht. Mit einem jährlichen aktuellen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.
METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden von den Teilnehmenden selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Fragestellungen.
ZIELGRUPPE
Leiter:innen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (EEV)
LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
TERMIN
05. – 06.05.2026
ORT
hotel am alten park
Frölichstraße 17
86150 Augsburg
☎ 0821 45051-0
www.willkommen@hotel-amalten-park.de
TEILNAHMEBEITRAG
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt
TEILNEHMERZAHL
40
FORTBILDUNGSZEITEN
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt
INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des EEV
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
☎ 0911 214-2140
schuldenzucker@diakonie-bayern.de
HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung durch die Geschäftsstelle des EEV-Bayern.
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
»Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.« Seneca
INHALT UND ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
»Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.« Seneca
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag bedienen sich soziale Fachkräfte immer häufiger der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns. Die systemische Haltung hilft, Systeme klarer zu erkennen und mit ihnen konstruktiv zu arbeiten. Es werden theoretische Grundlagen sowie Haltungen und Sichtweisen der systemischen Arbeit vorgestellt. Hierbei wird auch berücksichtigt, dass wir uns in unserer täglichen Arbeit manchmal in Zwangskontexten befinden.
Sie werden eine Vielfalt an Methoden erlernen und einen größeren Handlungsspielraum haben, der Sie in der Arbeit mit Familien sicherer macht.
Themen sind:
• Anliegen und Auftragsklärung
• Ressourcencheck
• Hypothesenbildung
• Systemische Fragetechniken
• Lösungsorientierte Arbeitsansätze
• Kommunikationsmodelle
• Genogrammarbeit
• Time-line
• Reframing
• Aufstellungen
METHODIK
Wir arbeiten mit einer bunten Mischung aus Theorie und Praxis: Arbeit in unterschiedlichen Konstellationen, Übungen von Beratungssettings und erlernten Methoden. Bringen Sie bitte Fallbeispiele und Fragen aus Ihrer Arbeit mit!
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte ohne beziehungsweise mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit
LEITUNG
Caroline Weiner, Hannover
Andrea Wenzel, Hannover
TERMIN
11. – 13.05.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Verkörperte Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit, eigene körperliche Empfindungen und Gefühle ohne Ablehnung wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Verkörperte Selbstwahrnehmung ist die Fähigkeit, eigene körperliche Empfindungen und Gefühle ohne Ablehnung wahrzunehmen. Diese Fähigkeit ist schon vor der Geburt angelegt. Wir brauchen verkörperte Selbstwahrnehmung, um zu lernen, was uns guttut und was nicht. Die Embodiment-Forschung hat die Bedeutung dieses körperlichen Wissens für eine reife emotionale und kognitive Entwicklung aufgezeigt.
Die individuelle Ausprägung verkörperter Selbstwahrnehmung ist abhängig vom familiären, sozialen und kulturellen Umfeld. Wo körperliches Empfinden und das Fühlen von Gefühlen nicht unterstützt oder abgelehnt wird, dominiert kognitive Selbstwahrnehmung und -steuerung. Die gründet in sprachlichen Urteilen, die meistens andere über uns gefällt haben und hält uns in Distanz zu uns selbst. Das zum Teil alte Wissen (aus Yoga, Qigong, Meditation, Kampfkünsten) darüber, wie verkörperte Selbstwahrnehmung gestärkt und nachentfaltet werden kann, ist in der Embodiment-Forschung methodenübergreifend untersucht und wissenschaftlich untermauert worden.
Ziel des Seminars ist es, sowohl für die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe als auch für die eigene Selbstfürsorge Wege zur Stärkung verkörperter Selbstwahrnehmung aufzuzeigen.
Die Teilnehmer:innen
• erhalten aktuelle, praxisrelevante Informationen über verkörperte Selbstwahrnehmung
• erproben traumasensible Zugänge zur verkörperten Selbstwahrnehmung in übender, forschender und spielerischer Weise
• lernen als Beispiel für eine alte Embodiment-Methode Qigong in einer kleinen Übungsfolge kennen
• erhalten individuelle Unterstützung
• bekommen Anregungen für Ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln in Kleingruppen und im Plenum Ideen, wie die Erfahrungen für berufliche Tätigkeit und Selbstfürsorge genutzt werden können
• tauschen sich in Kleingruppen und im Plenum über die Erfahrungen aus
METHODIK
Theoretische Inputs, Spür- und Körperübungen, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit
ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Möglichkeiten, emotionale und kognitive Entwicklung zu fördern, vertiefen wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung mitbringen.
LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Möhnesee
TERMIN
18. – 20.05.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bequeme Kleidung für draußen und drinnen, eine Matte, ein kleines Kissen, warme Socken und bei Bedarf eine Decke mitbringen.
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Im Feld Sozialer Arbeit – als annähernd zu 100 Prozent personenbezogener Dienstleistungssektor – spielt der zunehmende Fachkräftemangel ebenso eine erschwerende Rolle wie die mehr und mehr offenkundige Identifikations- und Motivations-»Delle« bei den – gerade jüngeren – Beschäftigten. In der Jugendhilfe potenzieren sich überdies die Problemlagen, die – jede für sich genommen – schon schwer genug zu bewältigen sind.
Dazu gehören beispielsweise: wachsende Gewaltbereitschaft / (auch sexuelle) Gewalterfahrungen, allgemeine Suchtproblematik, Medienjunkies, Armut, prekäre Lebenssituation sowie verstärkt psychiatrische Belastungen und Diagnosen bei Kindern und Jugendlichen. Eine bisweilen toxische Führungs- und Kommunikations-»Kultur« tut ein Übriges.
An dieser Analyse setzt die Seminarreihe an und vermittelt in sieben Themenblöcken, verteilt auf drei Seminareinheiten, das nötige theoretische, mehr noch praxisbezogene Knowhow für eine gelungene und nachhaltige Veränderung – im Sinne vor allem einer Entlastung – auf allen Ebenen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Modulreihe:
• Instinkt, Gespür, Intuition und Bauchgefühl – probate Mittel, effizient und effektiv zu Entscheidungen zu kommen, die auch nachhaltig Bestand haben
• Optimierung der Entscheidungs- und Kommunikationskultur in Teams, Arbeits- und Steuerungsgruppen
• Durchdachtes Setzen strategischer und operativer Prioritäten im gemeinsamen Diskurs
• Die Suche nach dem Sinn des kollektiven Handelns und der eigenen Aufgabe
• Konzepte und Methoden, die organisationalen und organisatorischen Aufbau- und Ablaufstrukturen so zu verändern, dass möglichst wenig Reibungsverluste entstehen
• Frühzeitiges Erkennen eines drohenden Burnouts und Konzepte, dem zu begegnen
METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, moderierten Gesprächen zu den Inhalten im Plenum, methodisch begleiteter Kleingruppenarbeit, verschiedenen Formen des Erfahrungsaustausches, Übungen und differenzierten Möglichkeiten der Selbstreflexion werden die Seminarinhalte ausführlich vermittelt und zusammen mit den Teilnehmenden vertieft. Zwischen den Seminarblöcken besteht die Möglichkeit, die Inhalte sowohl im »Selbststudium« als auch im Austausch mit anderen Seminarteilnehmenden systematisch zu vertiefen; dazu wird eine entsprechende digitale Lernplattform zur Verfügung gestellt.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, die sich mit diesem Thema intensiv beschäftigen möchten und darüber hinaus daran interessiert sind, wieder mehr Luft ins System einfließen zu lassen.
LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin
TERMIN
Modul 1: 20. – 22.05.2026
Modul 2: 28. – 30.09.2026
Modul 3: 09. – 11.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
1.965,- € für Mitglieder
2.133,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle Module
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Erkennen von sexualisierter Gewalt und das Handeln sind eine Herausforderung für die Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe. Sexualisierte Gewalt löst oft Unsicherheit, Unklarheit und emotionale Betroffenheit aus.
Die Wahrnehmung und die Bearbeitung von Anhaltspunkten für sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen bedürfen ein umfassendes Wissen und Verstehen der damit verbundenen Dynamiken, der möglichen Anhaltspunkte, der Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche sowie der Strategien der Täter:innen.
Das Ziel der Modulreihe ist, die Fachkräfte für das Thema zu sensibilisieren und ihre Handlungssicherheit in Bezug auf die Besonderheiten bei der Bearbeitung von Anhaltspunkten im Kontext sexualisierter Gewalt zu stärken.
Die Teilnehmenden erhalten eine fachliche Orientierung, was die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien im Kontext sexualisierter Gewalt erfordert.
Themenschwerpunkte:
• Begriffsbestimmung
• Zahlen, Daten, Fakten
• Risiko- und Schutzfaktoren
• Die Täter:innen und ihre Handlungsstrategien
• Besonderheiten im Kontext innerfamiliärer sexualisierter Gewalt
• Das Erleben der Kinder und Jugendlichen
• Sexualisierte Gewalt – Welche Auffälligkeiten zeigen Kinder und Jugendliche:
> Die Folgen von sexualisierter Gewalt
• Die Psychodynamik in den Beziehungen bei sexualisierter Gewalt
• Die innerpsychische Dynamik beim Kind:
> Abwehrmechanismen
> Traumareaktion
• Herausforderungen in der Fallarbeit bei Anhaltspunkten für sexualisierte Gewalt
• Fachliche Orientierung – Was braucht es dafür?
• Intervention und Kooperation
• Psychohygiene – Zum Umgang mit eigenen Gefühlen
Übersicht der Module
Modul 1: Grundlagen
Modul 2: Aufbau
METHODIK
Input, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit.
Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen.
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen in der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Dorthe Stanberger, Herten
TERMIN
Modul 1: 20. – 22.05.2026
Modul 2: 28. – 30.09.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
1.310,- € für Mitglieder
1.422,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für beide Module
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 - 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit der »inklusiven Lösung« ergeht ein neuer Auftrag an die Jugendhilfe. Für die ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit der »inklusiven Lösung« ergeht ein neuer Auftrag an die Jugendhilfe. Für die erfolgreiche Umsetzung braucht es mehr als Haltung. Um diesen in der Praxis zu erfüllen, brauchen Fachkräfte Handlungssicherheit durch anwendbares Wissen und neue Kompetenzen. Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen oder chronischen Krankheiten sind eine heterogene Gruppe. In dieser Fortbildung wird Basiswissen zu unterschiedlichen Formen von Behinderung und den daraus erwachsenden Bedarfen vermittelt. Effektive Hilfe verlangt eine gute Zusammenarbeit zwischen nahestehenden Personen und Bezugssystemen. Deshalb wird auf die Herausforderungen in der Kommunikation mit der Herkunftsfamilie besonders eingegangen. Darüber hinaus wird Licht in den Dschungel der komplexeren Versorgungsstrukturen gebracht.
Die Teilnehmer:innen der Fortbildung
• erfahren viel über die Lebenswelt von Familien mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderung
• bekommen Input zur Kommunikation mit An- und Zugehörigen
• erhalten einen Überblick über die Leistungssysteme und Zuständigkeiten
• lernen geeignete Instrumente kennen, mit denen das Lebensalter und der emotionale Entwicklungsstand bei der Interventionsplanung berücksichtigt werden kann
• lernen sich im Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit / Schutz zu bewegen
• können sich darüber austauschen, welche Gelingensbedingungen sie sehen und wo sie Stolpersteine befürchten
METHODIK
Impulsreferate, Selbsterfahrungsübungen, praktische Übungen in Kleingruppen
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Gesa Borek, Hamburg
TERMIN
20. – 22.05.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Sozialen Arbeit sind professionelle Fachkräfte nicht selten mit Klientinnen und Klienten befasst, die nicht in Gang kommen. Allerdings wird in ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Sozialen Arbeit sind professionelle Fachkräfte nicht selten mit Klientinnen und Klienten befasst, die nicht in Gang kommen. Allerdings wird in der Ausbildung von Sozialarbeiterinnen/-arbeitern, Sozialpädagoginnen/- pädagogen und Erzieherinnen/Erziehern diesem Phänomen überraschend wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So reagieren Fachleute in der Praxis manchmal ratlos, sobald sie mit Kindern und deren Familien konfrontiert werden, die ihre Hilfebemühungen und ihr Engagement mit Passivität beantworten. Dabei ist gerade der Hilfeprozess ein Beziehungsarrangement ganz eigener Art, mit hoher Störanfälligkeit und zwar unabhängig davon, ob sich die Klientin oder der Klient verändern will oder nicht. Doch wenn die Klientel nicht in Gang kommt, sich skeptisch äußert oder nicht kooperiert, werden die Ablehnungsgründe von den Professionellen oft bei der Klientel vermutet. Die Fachleute sprechen dann von Widerstand, mangelnder Motivation oder Desinteresse. Das Augenmerk wird damit gezielt auf die Klientel gerichtet. Wohl deshalb deklamieren manche Fachkräfte ihre Klientel gerne als »Fall«. Oder sie sprechen von Fallkonferenz oder Fallsupervision. Weitaus seltener stellen die Fachleute ihre eigenen Voraussetzungen kritisch auf den Prüfstand. Fast nie wird die Besonderheit der Hilfesituation berücksichtigt. Aber sind nicht beide Seiten am Hilfeprozess beteiligt? Insofern stehen in diesem Seminar die sogenannten metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Kooperation im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben dem Modell von Drs. Jos Hendriks (NL), werden dazu unterschiedliche Erklärungsansätze aus ganz verschiedenen Begründungszusammenhängen – der Kommunikationssoziologie, der Psychologie, der Neurowissenschaft – daraufhin geprüft, inwieweit sie versteckte oder explizite Hinweise auf die Eigenart der Hilfesituation geben können. Mit Blick auf die besonderen sozialen und psychologischen Bedingungen vieler Klientinnen und Klienten der Sozialen Arbeit ist das Lernziel darauf gerichtet, sich bewusst zu machen, inwieweit anhaltende und vielschichtige soziale Benachteiligung sich auf die basale Bereitschaft und Motivation von Betroffenen auswirkt und damit darüber entscheidet, ob Menschen überhaupt bereit sind, Hilfe anzunehmen und zielgerichtet mit der notwendigen Ausdauer anzugehen.
METHODIK
Kurze Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Balint-Coaching. Witz und Humor flankieren das Seminar. Eine proaktive Lernhaltung ist sehr erwünscht.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern, die ihren eigenen professionellen Kommunikationsstil als einen Teil des Beziehungsarrangements mit der Klientel überprüfen wollen.
LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum (NL)
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
TERMIN
27. – 29.05.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 - 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der digitalen Welt steht die sexuelle Entwicklung junger Menschen unter neuen Vorzeichen.
Einerseits bieten sich den Heranwachsenden hier viele ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der digitalen Welt steht die sexuelle Entwicklung junger Menschen unter neuen Vorzeichen.
Einerseits bieten sich den Heranwachsenden hier viele Möglichkeiten zur sexuellen (Selbst-) Erkundung und Beziehungspflege, Orientierung und Aufklärung. Andererseits werden sie im Netz immer mehr mit Cybergrooming und sexuellen Grenzverletzungen beim Austausch untereinander konfrontiert.
Die Fortbildung gibt einen fundierten Einblick in die verfrühten Zugänge junger Menschen zur Pornografie und einvernehmlichem sexuellen Austausch (Sexting) sowie in die Erfahrungen mit sexuellen Grenzverletzungen untereinander und an sie adressierte Formen sexueller Gewalt, die mit der zunehmenden Bedeutung von Messengerdiensten, Social-Media-Angeboten und vernetzten Spielewelten an Relevanz gewonnen haben. Belastbare Zahlen zur Verbreitung und mögliche Folgen für die Entwicklung werden referiert, die gesetzlichen Bestimmungen und die Möglichkeiten des Kinder- und Jugendschutzes vorgestellt.
Ausgehend von den Erkenntnissen zu den besonders vulnerablen Gruppen wird die besondere Bedeutung für Hilfekontexte diskutiert, Konzepte und Materialien zur Prävention und Intervention vorgestellt und Kriterien für einen professionellen Umgang in den Handlungsfeldern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen erarbeitet, die idealerweise auch Eingang in spezielle Präventions- und Schutzkonzepte finden.
METHODIK
Fachinput, Erfahrungsaustausch von Fachkräften anhand von Fallbeispielen, Aneignung der Möglichkeiten einer angemessenen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, Auseinandersetzung mit Materialien für die Praxis, konzeptionelle Arbeit für die eigene Einrichtung
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe, die im Hinblick auf die ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien ihr Wissen zu grenzverletzendem Verhalten und sexueller Gewalt im Netz erweitern und Handlungssicherheit erlangen möchten.
LEITUNG
Prof. Dr. Daniel Hajok, Berlin
TERMIN
01. – 03.06.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vergangenen Jahren hat die Arbeitsbelastung in vielen Arbeitsbereichen stetig zugenommen. Fachkräftemangel, Budgetengpässe und Ausfälle durch ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vergangenen Jahren hat die Arbeitsbelastung in vielen Arbeitsbereichen stetig zugenommen. Fachkräftemangel, Budgetengpässe und Ausfälle durch Krankheit verschärfen diese Entwicklung auch in der Jugendhilfe. Der Ausgleich zwischen äußeren Anforderungen und den eigenen Bedürfnissen wird für Mitarbeiter:innen zum Spagat, sodass die eigene Gesundheit in Gefahr gerät.
Wir beleuchten in diesem Seminar belastende Situationen und Bedürfnisse. Daraus werden wir Ideen und Handlungsansätze ableiten, die dazu beitragen, eigene Bedürfnisse auszusprechen und mit der Umwelt abzugleichen, um ein gesundes Gleichgewicht zu erzielen. Innere Klärung und passende Kommunikation runden die Wirkung ab.
Das Seminar wird dazu beitragen, sich Kolleginnen und Kollegen aber auch Eltern gegenüber klarer auszudrücken. Durch diese Klarheit bieten wir unseren Mitmenschen Orientierung, entlasten die zwischenmenschlichen Beziehungen und schaffen gesunde Abgrenzungen. Zum Abschluss werden wir den Transfer in den Arbeitsalltag vorbereiten.
Die Teilnehmer:innen dieser Fortbildung
• analysieren belastende Situationen
• erkennen und benennen eigene Bedürfnisse
• erarbeiten Ideen und Lösungsansätze für einen veränderten Umgang
• bauen ihre Fähigkeit zu mehr Achtsamkeit gegenüber sich und anderen aus
• probieren passende Kommunikationsmöglichkeiten
Inhalte der Fortbildung sind
• belastende Situationen und Bedürfnisse
• Ideen und Handlungsansätze
• Hindernisse der Selbstfürsorge überwinden
• klärende Kommunikation mit der Umwelt
• verbale und nonverbale Möglichkeiten
METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Einzel- und Gruppenaufgaben, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden
ZIELGRUPPE
Mitarbeitende in der Jugendhilfe, Erzieher:innen und pädagogische Mitarbeiter:innen
LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover
TERMIN
01. – 03.06.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
12
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 - 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bewältigungsstrategien frühtraumatisierter Kinder / junger Menschen, die ihnen einst dazu ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bewältigungsstrategien frühtraumatisierter Kinder / junger Menschen, die ihnen einst dazu dienten, ihr »Überleben« zu sichern, können im späteren Verlauf ihr Leben und ihre Entwicklung schwer beeinträchtigen und zur Entwicklung von Komorbiditäten wie oppositionellem Verhalten, Depression, Delinquenz, Substanzmissbrauch, usw. beitragen.
Der Umgang mit den Bewältigungsstrategien stellt die betreuenden Bezugspersonen oft vor schwere Herausforderungen.
Frühtraumatisierte Kinder zeigen oft hochgradig herausforderndes Verhalten, auf welches wir dann reagieren. Dieses dreitägige Seminar zeigt Wege auf, solches Verhalten zu verstehen und ein Konzept zum sicheren Umgang damit zu entwickeln. Auch wird thematisiert, was die Bezugspersonen benötigen, um derart schwere stabilisierende Arbeit dauerhaft leisten zu können.
In diesem Seminar mit Fallbeispielen werden folgende thematische Schwerpunkte verfolgt:
• Tiefgreifendes Verstehen der »Bewältigungsstrategien« frühtraumatisierter Kinder / junger Menschen
• Mögliche körperliche und sozial-emotionale Beeinträchtigungen in Folge einer Früh-Traumatisierung / komplexen Bindungstraumatisierung
• Grundlagen der Traumapädagogik (im Sinne einer »Stabilisierungs«- und »Resilienz«-Pädagogik)
• Anleitung / Methoden für den Umgang mit den Betroffenen, insbesondere mit Bezug auf die Bewältigungsstrategien
• Anleitung zu Möglichkeiten der Stärkung eigener Resilienz für die begleitenden / betreuenden Personen
• Erfahrungsaustausch unter Fachkräften
• Partizipation
• Selbstfürsorge für Fachkräfte mit praktischen Übungen
METHODIK
Vortrag mit Visualisierungen und Praxisbeispielen, Anleitung von Methoden zur Selbstfürsorge
ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte, ambulante und innewohnende pädagogische Fachkräfte und Angehörige, pädagogische Fachkräfte aus Wohngruppen, Einzelfall und Familienhelfer:innen und alle am Thema Interessierten
LEITUNG
Kathrin Riesener, Berlin
TERMIN
01. – 03.06.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Kinderschutz ist mehr denn je ein allumfassender Bestandteil in der Arbeit diverser Professionen, die mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern arbeiten. Auch ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Kinderschutz ist mehr denn je ein allumfassender Bestandteil in der Arbeit diverser Professionen, die mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern arbeiten. Auch in der Medizin gehören Fachtage und Foren zum Thema Kinderschutz längst zum Standard und jede größere Kinder- und Jugendklinik sollte heute über eine Kinderschutzgruppe verfügen. Seit 2019 gibt es sogar eine eigene Kinderschutzleitlinie zur Erkennung, Feststellung und Sicherung von Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexuellem Missbrauch. Fachkräfte aus den Bereichen des Gesundheitswesens, der Jugendhilfe und Pädagogik sollen sowohl für das Erkennen und den Umgang, als auch für die Vermittlung von Unterstützungen bei Bedarfen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien sensibilisiert und unterstützt werden.
An dieser Leitlinie orientiert sich diese Fortbildung. (Kinderschutzleitlinienbüro. AWMF S3+ Leitlinie Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik).
Die Teilnehmenden werden mit fachlichen Grundlagen, Begriffen und Vorgehen im medizinischen Kinderschutz vertraut gemacht. Ziel ist es, für die Prävention im eigenen Handlungsfeld zu sensibilisieren und mehr Handlungssicherheit bei der Einschätzung von körperlichen Auffälligkeiten, mit dem Verdacht einer potenziellen Kindeswohlgefährdung, zu erlangen.
Im Fokus des Seminars stehen folgende Inhalte:
• Orientierungshilfen zu altersgerechter Entwicklung
• Kinderfrüherkennungsuntersuchungen
• Prävention – wie hätte man das verhindern können – von der Wichtigkeit der Aufklärung (Schütteltrauma, SIDS, und andere)
• Neonatales Drogenentzugssyndrom
• Verletzungsmuster bei körperlicher Misshandlung contra Unfallfolge
• Diagnostik – Vorgehen in der Kinder- und Jugendklinik
• Einblick in die Rechtsmedizin
• Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Kinderschutz
METHODIK
Impulsvorträge, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Diskussions- und Selbstreflexionsrunden, kollegialer Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Fallbeispielen aus der Gruppe, gemeinsame Gefährdungseinschätzungen und Entwicklung von Handlungsstrategien.
ZIELGRUPPE
Alle Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Frühe Hilfen, Schule
LEITUNG
Silvia Wilde, Köln
TERMIN
01. – 03.06.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Humor ist mehr als nur ein Lächeln – er ist ein kraftvolles Werkzeug, um Resilienz zu stärken und Leichtigkeit in schwierige Situationen zu bringen. ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Humor ist mehr als nur ein Lächeln – er ist ein kraftvolles Werkzeug, um Resilienz zu stärken und Leichtigkeit in schwierige Situationen zu bringen. Gerade in herausfordernden Zeiten, in denen die Anforderungen in der pädagogischen Arbeit oft hoch und die Ressourcen knapp sind, kann Humor als eine wertvolle Ressource dienen. Doch wie gelingt es, Humor so einzusetzen, dass er sowohl den eigenen Arbeitsalltag bereichert als auch die Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen sowie Klientinnen und Klienten stärkt?
Dieses Seminar setzt genau an dieser Frage an: Wie kann Humor gezielt in der pädagogischen Arbeit genutzt werden, um den Alltag in belastenden Situationen zu erleichtern und gleichzeitig den professionellen Abstand zu wahren? Wir werfen einen Blick darauf, wie Humor als Ressource eingesetzt werden kann, um nicht nur die eigene Resilienz zu fördern, sondern auch die Beziehungsgestaltung mit Klientinnen und Klienten zu verbessern.
METHODIK
Interaktiv, kreativ und praxisorientiert, Arbeit im Plenum, in Einzelarbeit und in Kleingruppen
ZIELGRUPPE
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe, sowohl in stationären, ambulanten und beratenden Kontexten als auch Schulsozialarbeit
LEITUNG
Martina Kohrn, Neuenkirchen
TERMIN
02. – 04.06.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biografien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich. Die Teilnehmer:innen setzen sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen.
Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum (E-Learning)
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe • Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention
METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund der Schulung. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet.
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen, Fachdienste und Leitungen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
LEITUNG
Moritz Holzinger, Nürnberg
Felix Tuma, Nürnberg
TERMIN
Modul 1: 10. – 12.06.2026
Modul 2: 21. – 23.09.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
1.310,- € für Mitglieder
1.422,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für beide Module
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Was passiert, wenn man eine beliebige Gruppe von Menschen anhand eines äußerlichen Merkmals in zwei Gruppen trennt und der einen Gruppe erzählt, dass ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Was passiert, wenn man eine beliebige Gruppe von Menschen anhand eines äußerlichen Merkmals in zwei Gruppen trennt und der einen Gruppe erzählt, dass sie höherwertig, intelligenter und aufmerksamer seien und anschließend die andere Gruppe so behandelt, als wären sie langsamer, fauler und dümmer. In nur 15 Minuten lassen sich alle Wirkungsmechanismen von Privilegierung und Diskriminierung beobachten, selbst dann, wenn die Gruppen »nur« nach Augenfarbe getrennt werden. Jürgen Schlicher nutzt Filmmaterial dieser anschaulichen Lernübung, um zu verdeutlichen, welche Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind, um »selbsterfüllenden Prophezeiungen« begegnen zu können und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, in denen Menschen Diskriminierungserfahrungen machen.
Dazu dient:
• die Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien
• die Beschäftigung mit eigenen Ausgrenzungserfahrungen
• Modelle zu kennen, die veranschaulichen, was Macht mit Diskriminierung zu tun hat
• zu verstehen, dass die eigene innere Landkarte niemals vorurteilsfrei ist
• sich anzuschauen, wie mit einem diskriminerungskritischen Blick auf die eigene Institution, migrationssensibel gearbeitet werden kann
• interkulturelle Missverständnisse zu beleuchten
• sich mit Adultismus als einer Diskriminierungsform von vielen auseinanderzusetzen
Wir werden im Seminar
• mit Filmbeispielen arbeiten
• Mechanismen besprechen
• kleinere Übungen und Modelle zur Vorurteilsforschung und zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit kennenlernen
• uns mit den 4 I´s der Diskriminierung vertraut machen
• Maßnahmen kennenlernen, die helfen, professionell mit Diskriminierungssituationen umzugehen
METHODIK
Kurzinputs, Filmbeispiele, Kleingruppenarbeit, Selbstevaluation, Checklisten, Plenumsdiskussion, Einzelfallbesprechung, Rollenspiel
ZIELGRUPPE
Menschen, die Interesse daran haben, sich mit sich selbst, der eigenen Positioniertheit und eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und vorhaben, sich professionell mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen.
LEITUNG
Jürgen Schlicher, Duisburg
TERMIN
10. – 12.06.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Debatten um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt werden immer breiter und auch kontroverser. Doch wie kann konkret in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Thema ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Debatten um sexuelle und geschlechtliche Vielfalt werden immer breiter und auch kontroverser. Doch wie kann konkret in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Thema umgegangen werden? Und wie kann denn eine vielfaltssensible Sexualpädagogik aussehen?
Nicht selten wird unser Handeln von unseren eigenen Bildern von Geschlecht beeinflusst. Für die zielgruppengenaue Arbeit ist eine Reflexion des eigenen Handelns in der Alltagspraxis unabdingbar.
Wir wollen uns im Live-Online-Seminar mit folgenden Fragen beschäftigen:
• LSBTIQ+ – was genau bedeuten diese Buchstaben und wer steckt dahinter?
• Wo ist der Unterschied zwischen sexueller Orientierung und sexueller Identität?
• Wo bringen wir eigene Bilder von Geschlecht und geschlechtstypischem Verhalten mit in die Arbeit und was bewirken sie?
• Welche besonderen Herausforderungen prägen die Lebenswelten und Realitäten von queeren Kindern und Jugendlichen?
• Vorstellung diverser Studien
• Was bedeutet das für die pädagogische Arbeit? Wie kann ein queersensibler Umgang gelingen?
Pädagogische Fachkräfte sollen befähigt werden, sich selbst und die professionelle Haltung zu reflektieren, ebenso als Multiplikator:innen weitere Fachkräfte für das Thema zu sensibilisieren. Das Seminar und der Austausch sollen anregen, neue Perspektiven auf die Arbeit mit queeren Menschen zu entwickeln, eine Willkommenskultur zu etablieren und Sichtbarkeit von Vielfalt zu fördern.
METHODIK
Wir werden uns im Seminar mit verschiedenen Methoden (Selbstreflexion, Austausch in Kleingruppen, Haltungsfragen, Positionierungen, Input, Fallarbeit) den Fragen annähern. Nach dem Seminar bekommen Sie umfangreiche Handouts sowie eine Literatur- und Medienliste.
LEITUNG
Jens Brörken, Coesfeld
Christine Kanz, Münster
TERMIN
11. – 12.06.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
220,- € für Mitglieder
300,- € für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
20
FORTBILDUNGSZEITEN
11.06.2026 | 09.00 – 16.00 Uhr*
12.06.2026 | 09.00 – 12.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt. Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar gibt einen Überblick über den Stand der Forschung.
Neben der Vermittlung von Fachwissen zum Thema Autismus werden viele Strategien ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar gibt einen Überblick über den Stand der Forschung.
Neben der Vermittlung von Fachwissen zum Thema Autismus werden viele Strategien besprochen, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. Insbesondere die Betrachtung verschiedener Situationen aus Fach- und auch Betroffenenperspektive durch Frau Dr. Preißmann machen das ONLINE-Seminar sehr lebendig.
Folgende Themen werden angeboten:
• Autismus: Ursachen, typische Auffälligkeiten und Hilfen, Leben mit Autismus und dem Asperger-Syndrom
• Schwierige Lebenssituationen und Krisen in Schule, Beruf, Freizeit, Wohnen, Freundschaft und Alltag
• Diagnostik und Differentialdiagnostik, Psychotherapie und sonstige Hilfen
• Möglichkeiten der Ergotherapie: lebenspraktische Unterstützung
• Autismus und Wahrnehmung – Besonderheiten und Hilfen
METHODIK
Die Weiterbildung findet online statt. Neben den Vorträgen gibt es auch genug Möglichkeiten, eigene Fragen zu stellen. Umfangreiche Materialien erhalten die Teilnehmer:innen im Anschluss an die Fortbildung.
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich gleichermaßen an Fachleute, wie Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten, Pädagoginnen und Pädagogen sowie Betroffene und am Thema Interessierte.
LEITUNG
Meike Miller, Darmstadt
Dr. Christine Preißmann, Darmstadt
TERMIN
12.06.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
100,- € für Mitglieder
130,- € für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
40
FORTBILDUNGSZEITEN
09.00 - 17.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt. Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben häufig innovative Ideen für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit oder auch für ganz neue Projekte. ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe haben häufig innovative Ideen für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit oder auch für ganz neue Projekte. Doch wie wird aus einer guten Idee ein Erfolg? Dieses Seminar vermittelt praxisorientiertes Managementwissen, das Fachkräfte dabei unterstützt, Strukturen und Prozesse in der eigenen Organisation zu verstehen und mitzugestalten sowie eigene Projekte zu planen und umzusetzen. Im Fokus stehen zentrale Bausteine und Phasen des Projektmanagements – von der Bedarfsanalyse und Zielentwicklung über Zeit- und Ressourcenplanung, Budgetkalkulation und Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit bis hin zu Qualitätsmanagement und Evaluation. Theoretische Inputs werden mit Fallbeispielen der Teilnehmer:innen verbunden, um das Gelernte direkt anzuwenden. Neben der Projektarbeit reflektieren die Teilnehmenden auch, wie Rahmenbedingungen und Abläufe in ihrer eigenen Organisation optimal genutzt und gegebenenfalls auch weiterentwickelt werden können. Dieses eintägige Online-Seminar bietet somit einen praxisnahen Einstieg in Fragen des Managements und stärkt das Verständnis zwischen Fach- und Führungsebene.
Inhalte:
• Organisation und Führung verstehen
• Bausteine und Phasen des Projektmanagements
• Möglichkeiten und Grenzen der Mitgestaltung der eigenen Organisation
METHODIK
Vortrag, Simulation, Fallarbeit, Einzel- und Kleingruppenarbeit
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den Bereichen der ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, offene Kinder- und Jugendarbeit, Schulsozialarbeit und offener Ganztag, Sport- und Freizeitpädagogik und am Thema Interessierte
LEITUNG
Prof. Dr. Jakob Tetens, Bremen
TERMIN
15.06.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
150,-- € für Mitglieder
180,--€ für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
10.00 – 15.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt. Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wahrnehmung ist etwas Subjektives – und damit bei jedem Menschen sehr individuell. Über unsere fünf Sinne eingefangene Reize durchlaufen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wahrnehmung ist etwas Subjektives – und damit bei jedem Menschen sehr individuell. Über unsere fünf Sinne eingefangene Reize durchlaufen zunächst unsere ganz persönlichen Filter, bevor sie dann in unserer eigenen Repräsentation enden. Wir reagieren also nicht auf das Außen, wir reagieren auf unsere Interpretation auf das Außen. Unsere Wahrnehmung prägt und beeinflusst unser persönliches Erleben und Interagieren mit der Welt somit in jeder Situation. Selbstwahrnehmung beginnt damit, unseren Körper wieder bewusster zu spüren. Eine Fähigkeit, über die wir schon bereits vor unserer Geburt verfügen. Aus einer Körperempfindung heraus sind wir schließlich in der Lage, Gefühle wahrzunehmen und daraus letztlich Gedanken und Überzeugungen zu konstruieren. Die eigene Selbstregulation ist also von diesem Dreiklang abhängig, in dem Körper, Emotion und Kognition in einem ständigen Dialog miteinander sind. Persönlichkeitsentwicklung findet genau hier statt. In welche Richtung wir uns dabei bewegen, hängt maßgeblich davon ab, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Persönliche Reife und Reflexion des eigenen Selbst führen zu einer wertschätzenden Grundhaltung im Leben und somit auch im Kontext der Vielfältigkeit innerhalb der Sozialen Arbeit, die allein durch Fachwissen nicht erreicht werden kann.
Ziel ist es, sich selbst und andere besser zu verstehen beziehungsweise bewusster zu lenken – und dadurch zwischenmenschliche Situationen gelingender zu gestalten. Als Teilnehmer:innen können Sie verschiedene Zugänge zu ihrer individuellen Selbstwahrnehmung erforschen, praktische Möglichkeiten zur Fremdwahrnehmung im Miteinander ausprobieren und darüber eine professionelle Haltung im Arbeitskontext kennenlernen.
Voraussetzung zur Teilnahme ist die Bereitschaft zur aktiven Selbsterfahrung, Reflexion und Auseinandersetzung mit persönlichen Themen in einem respektvollen Rahmen.
METHODIK
Impulsvorträge, viele praktische Übungen, persönliche und gemeinsame Reflexionen und entsprechende Bezüge zur Praxis der Sozialarbeit / Sozialpädagogik.
ZIELGRUPPE
Menschen, die mit Menschen arbeiten.
LEITUNG
Silvia Wilde, Köln
TERMIN
15. – 17.06.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
14
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.15 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bitte bringen Sie zum Seminar bequeme Kleidung mit, eine Isomatte und, wenn vorhanden, ein Sitzkissen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Krisen und Suizidalität gehören zum Leben und begegnen uns in psychosozialen Arbeitsfeldern und in der Jugendhilfe immer wieder. Besonders junge Menschen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Krisen und Suizidalität gehören zum Leben und begegnen uns in psychosozialen Arbeitsfeldern und in der Jugendhilfe immer wieder. Besonders junge Menschen in suizidalen Krisen alarmieren uns und fordern uns heraus. Da ist es für uns Professionelle gut, uns auf diese Situationen vorzubereiten. Wie und was darf ich fragen? Wie schätze ich die aktuelle Situation ein? Wie kann ich für die Betroffenen ein hilfreiches Gegenüber sein? Auch die Frage der professionellen Verantwortung erfasst uns in der Begegnung mit suizidalen Klientinnen und Klienten ganz direkt.
Suizidalität ist ein Beziehungsgeschehen und beinhaltet oft wichtige Botschaften, die gehört und verstanden werden wollen. Suizidale Menschen bringen uns aber auch in Kontakt mit eigenen existenziellen Fragen: Was gibt dem Leben eigentlich Sinn, wenn die Lebenssituation doch ganz ausweglos erscheint? Gibt es nicht nachvollziehbare Gründe dafür, dem Leben entfliehen zu wollen?
Ziel dieses sehr praxisorientierten und interaktiven Seminars ist es, die eigene professionelle Kompetenz im Umgang mit suizidalen Menschen in verschiedenen Arbeitsfeldern zu erweitern.
Inhalte:
• Grundsätzliches Wissen zu Krisen und Suizidalität
• Grundzüge der Krisenintervention, insbesondere bei suizidalen Jugendlichen
• Kriterien für die Einschätzung der Suizidalität
• Klärung von Fragen zur Verantwortlichkeit und den eigenen Grenzen
• Möglichkeiten des hilfreichen Umgangs mit suizidalen (jungen) Menschen
METHODIK
Theoretischer Input, Rollenspiel, Fallbeispiele und Situationsbesprechungen, Übung zur Selbstreflexion
ZIELGRUPPE
Alle in psychosozialen Arbeitsfeldern und in der Jugendhilfe Tätigen
LEITUNG
Dr. Ulrike Wegner, München
TERMIN
15. – 17.06.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In unserer modernen und hektischen Welt sind wir häufig mit zahlreichen Herausforderungen und Stressfaktoren konfrontiert, die unsere Gesundheit ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In unserer modernen und hektischen Welt sind wir häufig mit zahlreichen Herausforderungen und Stressfaktoren konfrontiert, die unsere Gesundheit beeinträchtigen können. Helfende Berufe sind zudem darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten zu erkennen und Maßnahmen anzupassen. Wie steht es aber mit den eigenen Bedürfnissen?
Dieses Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit den verschiedenen Aspekten von Belastungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit auseinanderzusetzen. Um unsere Gesundheit zu erhalten, ist es wichtig, unsere Bedürfnisse zu erkennen und ihnen angemessen nachzukommen. Wir werden gemeinsam Strategien entwickeln, um unsere eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und in Einklang mit ihnen zu leben. Wir zeigen auf, wie Emotionen und Bedürfnisse zusammenhängen und die Achtsamkeit darauf wertvolle Impulse für die eigene Balance liefert.
Es wird ein Emotions- und Bedürfniskompass erstellt, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Selbstfürsorge auch in stressbelasteten Situationen ermöglicht. Werkzeuge zur Achtsamkeit werden verankert, innere Kurse neu bestimmt und die Segel für gesundes Arbeiten und Leben gesetzt.
Alle eingesetzten Methoden können auch für die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern oder Kolleginnen und Kollegen genutzt werden und tragen zu einem gesundheitsförderlichen Arbeiten bei.
METHODIK
Impulse, Einzel- und Gruppenarbeit, Übungen, Selbstreflexion, Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, Austausch im Plenum
ZIELGRUPPE
Alle am Thema Gesundheit Interessierten. Die Arbeit an eigenen Themen wird ausdrücklich vorausgesetzt.
LEITUNG
Kerstin Möller, Bad Münder
Carola Schaper, Hannover
TERMIN
17. – 19.06.2026
ORT
Lüchtenhof
Neue Str. 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 307-200
www.luechtenhof.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bitte bequeme Kleidung, eine Matte und dicke Socken mitbringen.
Den Falter finden Sie HIER.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogische Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sind immer häufiger mit medienbezogenen Problemlagen konfrontiert. Längst nutzen nicht nur Jugendliche, sondern bereits Kinder die neuen Möglichkeiten zum Selbstausdruck und Austausch mit anderen, zur Information und Orientierung, Unterhaltung und Entspannung. Sie etablieren dabei nicht nur neue Formen einer aktiven Teilhabe, sondern auch riskante Umgangsweisen, die frühzeitig einer angemessenen pädagogischen Begleitung bedürfen.
Der Zertifikatskurs »Medienberater:in in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe« gibt fundiert Einblick in die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, vertieft die aktuellen Chancen und erweiterten Risiken für die Entwicklung junger Menschen und führt praxisnah in Konzepte und Materialien ein, mit denen die Fachkräfte ihr Handeln auf ›feste Füße‹ stellen können.
Zentrale Fortbildungsinhalte sind:
• verändertes Heranwachsen mit digitalen Medien: Befunde zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen und Einflüsse auf die Entwicklung
• neue Chancen und erweiterte Risikolagen: Formen aktiver Teilhabe und inhalts-, konsum-, kommunikations- und verhaltensbezogene Entwicklungsrisiken
• Recht und Gesetz als Rahmung: Rechte von Heranwachsenden und medienbezogene Bestimmungen zu deren Schutz und Förderung
• Konzepte und Materialien: Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen und medienerzieherischen Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien
Modul 1: Heranwachsen mit digitalen Medien als Herausforderung für die Hilfen
Modul 2: Konzepte und Materialien für die pädagogische Praxis
Modul 3: Rechtliche und konzeptionelle Grundlagen: Umsetzung im Medienkonzept
METHODIK
Fachinput, Erfahrungsaustausch von Fachkräften, Aneignung der Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen/-erzieherischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, Auseinandersetzung mit Materialien für die Praxis, konzeptionelle Arbeit für die eigene Einrichtung
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe, die ihr Wissen über den Medienumgang der ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien erweitern möchten
LEITUNG
Prof. Dr. Daniel Hajok, Berlin
TERMIN
Modul 1: 22. – 24.06.2026
Modul 2: 30.09. – 02.10.2026
Modul 3: 25. – 27.11.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
1.928,- € für Mitglieder
2.066,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle drei Module
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden
INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Schalter umlegen, Festgefahrenes neu bewerten, Ärger loslassen. Ohne Abducken, ohne Ausflippen, ohne Bagatellisieren. Stattdessen mit Eigenverantwortung, ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Schalter umlegen, Festgefahrenes neu bewerten, Ärger loslassen. Ohne Abducken, ohne Ausflippen, ohne Bagatellisieren. Stattdessen mit Eigenverantwortung, Nüchternheit und Ausgewogenheit. Dafür braucht es Ärgerintelligenz. Wir trainieren, wie Sie Ärger bei sich und Ihrem Gegenüber wahrnehmen, aushalten und in produktive Energie umwandeln. Sie erfahren, dass bei jedem Ärger immer auch Ärger über sich selbst vorliegt und lernen, diese Reiz-Reaktionsmuster aufzulösen – wirksam und zeitnah.
Im Seminar werden praxisrelevante Kenntnisse zu typischen Konfliktsituationen vermittelt. Neben konkreten Bewältigungsstrategien geht es in diesem Seminar auch um das eigene Selbstbild und das Verhältnis zum Gegenüber. Zu Beginn werden konfliktvorbeugende Grundlagen vorgestellt. Anschließend steht die Auseinandersetzung mit konkreten und übertragbaren Fallbeispielen sowie der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer:innen im Vordergrund. Gemeinsam gehen wir hierbei unter anderem diesen Fragen nach:
• Was ist der Unterschied zwischen »Konflikten« und »Konfliktangeboten«?
• Welche Rolle spielen Erwartungen und Bewertungen bei der Entstehung von Konflikten?
• Was sind die neun Stufen der Konflikteskalation und warum sollte man den Grundsatz »Störungen haben Vorrang« befolgen?
• Welche acht Konfliktursachen gibt es und mit welchen neun Ärgerminimierungsstrategien kann ich meine Aufgebrachtheit spürbar senken?
• Und wie kann ich mit dem fünfstufigen Anti-Ärger-Modell jeden noch so vertrackten Konflikt in meinem Leben bewältigen?
METHODIK
Das Seminar lebt von einem flexiblen Methoden-Mix, der sich immer wieder an situativen Begebenheiten und Entwicklungen in einer jeden Gruppe orientiert. Im Einzelnen setzt sich dieser Mix unter anderem aus folgenden Methoden beziehungsweise Formaten zusammen:
• Vortrag am Flipchart beziehungsweise per browserbasierter Powerpoint und im Dialog
• Übungen in Kleingruppen und in Partnerarbeit
• Reflexion in der Gruppe und kollegiale Fallberatung
• Assessment-Center-artige Gruppenaufgaben
• Psychodramatische Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an alle Menschen, die sich weniger ärgern wollen – weniger oft, weniger lang und weniger heftig. Und dies nicht nur über andere,
sondern auch über sich. Es geht letztlich um einen radikalen Blick auf die eigenen
Anteile, Muster und Schatten, die einem immer Mal wieder im Weg stehen.
Insofern sind die drei Tage mehr als ein Anti-Ärger-Training. Sie stehen vielmehr
für einen umfassenden Ansatz der Persönlichkeitsentwicklung.
LEITUNG
Philipp Karch, Hamburg
TERMIN
22. – 24.06.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es, die eigenen Grenzen neu auszubalancieren und herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es, die eigenen Grenzen neu auszubalancieren und herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?
Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich zunehmend die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit. Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen? Das Älterwerden macht verletzlicher. Wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir beispielsweise noch mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?
Wir fragen uns in diesem Seminar, wie es gelingen kann, Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind, und ebenso wie es gelingen kann, neue Ressourcen zu entdecken. Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte vom Altern – Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?
Themen werden insbesondere sein: Abschied, Visionen, Ressourcen, Altern, Vorbilder
METHODIK
Impulsreferate, kreative Methoden, kollegiale Beratung, Selbstregulationsübungen, Selbstreflexion
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten und die Bereitschaft zur Selbstreflexion mitbringen.
LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Peter Sondermann-Rakers, Lingen
TERMIN
24. – 26.06.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ursachen und Auslöser jugendlicher Aggressivität sind vielschichtig und in der eigenen ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ursachen und Auslöser jugendlicher Aggressivität sind vielschichtig und in der eigenen Arbeitspraxis nicht immer leicht herauszufinden. Die Fragen nach einem angemessenen pädagogischen Umgang sind daher häufig eine Herausforderung:
• Wie reagiere ich auf regelverletzendes Verhalten zielführend?
• Wie erreiche ich, dass mein Gegenüber motiviert wird, sich mit dem eigenen Verhalten kritisch auseinanderzusetzen und es verändern zu wollen?
Zudem fordern uns schwierige und unverständliche Verhaltensweisen der uns anvertrauten Jugendlichen selber sehr heraus – wie schaffen wir es, traumasensibel mit Grenzverletzungen oder Rechtfertigungsstrategien umzugehen, das heißt eigene Unsicherheiten im Umgang mit möglicherweise traumatisierten Jugendlichen abzubauen und sich in der pädagogischen Beziehung als wirksam zu erleben? Welche Hilfestellungen können wir den uns Anvertrauten bei der Bewältigung der Auswirkungen ihrer Traumatisierungen geben? Wie gestalten wir die erforderliche Balance zwischen Grenzziehung und Verständnis?
In dieser Fortbildung lernen Sie handlungsorientiert Haltungen, Theorien und Methoden der Traumapädagogik und der Konfrontation kennen. Ziel hierbei ist die eigene Stabilisierung ebenso wie die der Ihnen anvertrauten Jugendlichen. Der Praxisbezug kann unter eigenen Fragestellungen wie beispielsweise »Arbeit in Zwangskontexten wie Schule oder Anti-Gewalt-Kursen« oder »Umgang mit Widerständen« eingebracht werden.
METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention und soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung und der Inhalte der Traumapädagogik.
ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
TERMIN
29.06. – 01.07.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
14
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung, Mentalisieren und (epistemisches) Vertrauen sind als entwicklungspsychologische Konzepte gerade in aller Munde. Während »Bindung« die ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung, Mentalisieren und (epistemisches) Vertrauen sind als entwicklungspsychologische Konzepte gerade in aller Munde. Während »Bindung« die Beziehung von Bezugspersonen und Kind in den Fokus nimmt, beschreibt »Mentalisieren« den Vorgang der Verinnerlichung dieser Beziehungen und »epistemisches Vertrauen « die Grundlage der Möglichkeit dieser Verinnerlichung.
Alle drei Konzepte können uns helfen, den pädagogischen Umgang mit Betreuten besser zu verstehen und zu reflektieren:
Die Auseinandersetzung mit Bindungsstilen kann unseren Fokus schärfen, wie Betreute sich zu uns in Beziehung setzen, wie wir gewöhnlich darauf reagieren und welche weiteren Optionen der Bezugnahme hilfreich sein können. Die Auseinandersetzung mit der Mentalisierungsfähigkeit gibt uns die Möglichkeit, unseren Blick dafür zu vertiefen, in welcher inneren Situation welche pädagogische Intervention von Betreuten verarbeitet werden kann und wann nicht. Die Auseinandersetzung mit epistemischem Vertrauen erlaubt uns, uns Gedanken darüber zu machen, welche Voraussetzungen es braucht, um eine sichere professionelle Beziehung zu etablieren.
Wir wollen uns in der Fortbildung entsprechend sowohl den entwicklungspsychologischen Konzepten annähern, uns vor allem aber damit beschäftigen, wie diese Ideen in der pädagogischen Praxis Anwendung finden können. Wesentliche Aspekte sind:
• Einführung in pädagogisch relevante Aspekte der drei Entwicklungskonzepte
• Reflexion der pädagogischen Praxis im Hinblick auf die drei Entwicklungskonzepte
Folgende Kompetenzen werden erworben:
• Reflexion der eigenen Haltung im Hinblick auf professionelle Beziehungsgestaltung
• Erweiterung der Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten im Umgang
mit Betreuten
METHODIK
Im Seminar wird eine Auseinandersetzung mit den Konzepten Bindung, Mentalisieren und Vertrauen angeregt. Es werden Grundlagen vermittelt, die eine Einordnung in den Unterstützungsbedarf der Betreuten erleichtern und die Gestaltung einer professionellen Beziehung zum Klientel vertiefen sollen. Es gibt Zeit zum kollegialen Austausch sowie die Möglichkeit, eigene Fragen und Themen einzubringen.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die sich im Themenfeld der professionellen Beziehung weiterentwickeln möchten.
LEITUNG
Helge Jannink, Hamburg
Dr. Christina Witz, Hamburg
TERMIN
07. – 09.09.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.15 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer biografisch arbeitet, braucht kollegialen Austausch: Welche Methoden »funktionieren« gut? Was tun, wenn man in eine Sackgasse gerät? Wie kann ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer biografisch arbeitet, braucht kollegialen Austausch: Welche Methoden »funktionieren« gut? Was tun, wenn man in eine Sackgasse gerät? Wie kann man Kolleginnen und Kollegen überzeugen und anleiten, Biografiearbeit umzusetzen? Diesen Fragen widmet sich die dreitägige Fortbildung, in der auch neue Facetten der Biografiearbeit entdeckt werden können.
Im Mittelpunkt stehen:
• Reflektieren eigener Praxiserfahrung
• Weiterentwicklung von Ideen
• Kollegiale Fallberatung
• Neue Impulse und Inputs
• Gelerntes nutzbar machen für das Team
METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst definiert. Methodisch gibt es einen Mix aus Arbeiten im Plenum, in Kleingruppen sowie Fallarbeit, gewürzt mit kurzen methodischen und inhaltlichen Impulsen der Referentinnen.
ZIELGRUPPE
Absolventen und Absolventinnen der Weiterbildungsreihe »Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe / Pflegekinderhilfe« sowie weiterer Fachkräfte dieses Arbeitsbereiches, die sich bereits zu Grundlagen der Biografiearbeit fortgebildet haben.
LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim
Karin Mohr, Frankfurt
TERMIN
16. – 18.09.2026
ORT
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten
☎ 06084 9440
www.martin-niemoeller-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
585,- € für Mitglieder
635,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Den Falter finden Sie HIER.
INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion ...
Den Falter finden Sie HIER.
INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter:innen besetzt. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter:innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiter:innenführung, den Mitarbeiter:inneneinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Aufforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer:innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen. Zur Sicherung des Lern- und Lehrtransfers werden die Seminarteilnehmenden Inhalte aus der Seminarreihe in ihre Arbeit implementieren und im letzten Modul auf einem Plakat präsentieren. In allen Seminarblöcken können die Seminarteilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen.
Übersicht der Module
Modul 1: Führen und Leiten | Rollenübernahme
Modul 2: Führen und Leiten von Teams
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement
Modul 4: Personalentwicklung
METHODIK
Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in der Funktion als Team- und Gruppenleiter:innen oder sich in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.
LEITUNG
Melanie Kaminski, Marburg
Marco Schewe, Marburg
TERMIN
Modul 1: 16. – 18.09.2026
Modul 2: 30.11. – 02.12.2026
Modul 3: 17. – 19.03.2027
Modul 4: 07. – 09.06.2027
ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
2.880,- € für Mitglieder
3.129,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Alle Menschen haben entwicklungspsychologische Lebensphasen zu bewältigen oder bedingt durch besondere Ereignisse (wie Tod eines lieben Menschen, ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Alle Menschen haben entwicklungspsychologische Lebensphasen zu bewältigen oder bedingt durch besondere Ereignisse (wie Tod eines lieben Menschen, Arbeitsplatzwechsel, Umzug etc.), Übergänge zu meistern. Insbesondere jedoch, wenn die verfügbaren personalen und sozialen Ressourcen nicht ausreichen, Übergänge zu gestalten, kommt es für Menschen in Übergangsphasen nicht selten zu Krisen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns ganz praktisch mit der Gestaltung von Übergängen. Wie können wir diese begleiten, welche Rituale können wir erfinden und für die Praxis anwendbar machen?
Wir betrachten eigene Lebensabschnitte und arbeiten mit Fallbeispielen aus der beruflichen Praxis. Dieses Seminar braucht einen vertrauensvollen Rahmen. Die Teilnehmenden sollen bereit sein, sich auf einen Anteil Selbsterfahrung und Reflexion einzulassen.
METHODIK
Selbstreflexion, kollegialer Austausch, verschiedene kreative Methoden, Körperarbeit
ZIELGRUPPE
Interessierte, die sich mit der Gestaltung von Wandel beschäftigen möchten
LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Lingen
TERMIN
16. – 18.09.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)
INHALT UND ...
»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klientinnen und Klienten zugeschnitten sind. Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen: Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion. Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel) Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess. Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag.
Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess. Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung.
Inhalte der Fortbildung sind:
• berufliches Selbstverständnis
• zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich?
• Welcher Konflikttyp bin ich?
• Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit – professionell oder Burnoutfalle?
• Kommunikation: Bedürfnis und Position, Kontrollierter Dialog, Fragetechniken
• Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterien
• Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung
• »Reframing« in der praktischen Arbeit
METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben.
LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode
TERMIN
16. – 18.09.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
665,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Überall ist von Teamentwicklung die Rede. Auch das Internet und die Literatur sind nach wie vor voll von ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Überall ist von Teamentwicklung die Rede. Auch das Internet und die Literatur sind nach wie vor voll von Artikeln, die sich mit Teamentwicklung und Methoden der Teamentwicklung (»Teambuilding«) beschäftigen. Doch, was heißt »Team« und warum steht es so im Fokus des Interesses?
»T.e.a.m.« ist sicher nicht die Übersetzung seines eigenen Akronyms: »T.oll e.in a.nderer m.achts«, sondern – im Gegenteil – sind Teams, gerade wenn ihnen ein gewisses Maß an Entscheidungs- und Gestaltungsautonomie übertragen wird, der Schlüssel für ein starkes, zukunftsfähiges, somit erfolgreiches Unternehmen. Eine systematische und reflektierte Teamentwicklung ist in diesem Zusammenhhang der Schlüssel zu erfolgreichen Teams: »Teamentwicklung dient der Verbesserung der individuellen Effektivität sowie der Effektivität als Team auf der Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit durch Förderung wahrnehmbarer Veränderungen mit dem Ziel, das neue Verhalten nachhaltig zu verankern.«
Ein zentrales Ziel der Teamentwicklung ist es, ein vertrauensvolles Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich alle Teammitglieder sicher fühlen, ihre Meinung zu äußern und Entscheidungen zu treffen – die sogenannte »psychologische Sicherheit«. Ist diese gegeben, führt dies nicht nur zu kreativeren Lösungsansätzen, sondern auch zu einer höheren Motivation und Zufriedenheit der Teammitglieder. Ein Team, das sich seiner Stärken bewusst ist und eigenverantwortlich arbeiten kann, erzielt bessere Ergebnisse – sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht.
Im Seminar werden unter anderem vor dem Hintergrund der konkreten Arbeits- und Umfeldbedingungen der Teilnehmenden die zentralen Voraussetzungen einer gelingenden Teamentwicklung ebenso vermittelt und diskutiert wie die typischen Phasen einer Teamentwicklung (und der ihnen immanenten Konflikte). Für die Teilnehmenden besteht zusätzlich die Möglichkeit, ihre Position, ihre Funktion und ihre Rolle in ihrem / einem Team zu überprüfen. Dazu werden eine Reihe von sehr erfolgreichen Reflexionsmethoden vorgestellt und angeboten, die auch für die Entwicklung von Teams von großer Bedeutung sind.
METHODIK
Vortrag mit Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Szenario-Technik. Die Besonderheit des Seminars besteht im Setting der möglichen Selbstreflexion.
ZIELGRUPPE
Interessierte, die sich mit dem »Zustand« des eigenen Teams oder der Entwicklung eines neuen auseinandersetzen wollen.
LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin
TERMIN
16. – 18.09.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
14
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Für Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, ist Abgrenzung ein Thema. Wir erleben es in unserem Alltag immer wieder: an Grenzen zu kommen. Oder unsere ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Für Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, ist Abgrenzung ein Thema. Wir erleben es in unserem Alltag immer wieder: an Grenzen zu kommen. Oder unsere eigenen Grenzen werden ungefragt überschritten. Manchmal sind diese Grenzen klar und deutlich sicht- und spürbar, manchmal ist es eher ein diffuses
Unwohlsein. In bestimmten Situationen fällt es uns leicht, eigene Grenzen zu wahren; in anderen Situationen lassen wir es (oft unbewusst) zu, dass sie immer und immer wieder überschritten werden. Oder wir gehen selbst immer wieder über unsere eigenen Grenzen, vielleicht bis zur Erschöpfung. Es fällt uns schwer, im Handeln zu bleiben, uns selbst zu fühlen und zu spüren und für uns zu sorgen.
Wir möchten in diesen Tagen einen Raum anbieten, um sich bewusst mit dem Thema Grenzen, den eigenen Belastungen und dem Umgang damit zu beschäftigen.
Folgende Fragen können dabei leitend sein:
• Gehe ich (oft) über meine eigenen Grenzen, um andere zu unterstützen, besonders in meinem Arbeitsumfeld?
• Mit welchen Mustern und Strategien reagiere ich auf Grenzüberschreitungen? Wie bin ich in meinem »inneren Team« aufgestellt? Habe ich Grenzwächter? Kann ich gut »Nein« und von Herzen »Ja« sagen?
• Wie kann ich meine Selbstfürsorge und Selbstführung verändern und verbessern, um Grenzüberschreitungen entgegenzuwirken? Wie beeinflusst positives Denken mein Handeln und Fühlen?
• Wie kann ich mich steuern und welche Routinen habe ich entwickelt, um mit stressigen Situationen umgehen zu können? Welche (neuen) Handlungsstrategien zur Erhaltung der Gesundheit und zum Abbau von Belastungen kann ich für mich entwickeln?
• Wie kann ich Sicherheit in diesem Thema erlangen, um Kolleginnen und Kollegen, Kinder und deren Familien unterstützen zu können?
METHODIK
Impulsreferate, verschiedene kreative Methoden, Selbstreflexion und Reflexion in der Gruppe
ZIELGRUPPE
Interessierte Praktiker:innen der Kinder- und Jugendhilfe, die bereit sind, im Rahmen einer Fortbildung die eigene Haltung und Arbeitsweise zu reflektieren
LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel
TERMIN
16. – 18.09.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum neunten Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.
Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend der sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres. Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2025 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden.
Der Veranstaltungsverlauf wird ab Frühjahr 2026 auf der EREV-Homepage www.erev.de veröffentlicht. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.
ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe
LEITUNG
Barbara Gärtner, Radebeul
Prof. Dr. Jakob Tetens, Bremen
TERMIN
22. – 24.09.2026
ORT
martas-Hotel
Neustraße 7 – 10
06886 Lutherstadt Wittenberg
☎ 03491 458-0
www.hotel-wittenberg@martas.org
TEILNAHMEBEITRAG
760,- € für Mitglieder
805,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
100
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 01.06.2026 für das Forum anzumelden. Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Jugendarbeit sind Sie immer wieder gefordert, Verhaltensänderungen bei Kindern und Jugendlichen zu ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Jugendarbeit sind Sie immer wieder gefordert, Verhaltensänderungen bei Kindern und Jugendlichen zu bewirken. Dabei entsteht schnell ein Spannungsfeld zwischen Erwartung und Widerstand, das kontraproduktiv wirkt.
In diesem Seminar erarbeiten wir Elemente motivierender Gesprächsführung, um das Kind oder die/den Jugendliche/n in genau der Phase des Veränderungsprozesses abzuholen, in der sie/er sich befindet. Dadurch wird die Wirksamkeit der Gespräche erhöht.
Zum Gelingen von motivierender Gesprächsführung behandeln wir gemeinsam
• die akzeptierende Grundhaltung
• das Erkennen von Veränderungsphasen
• die passende Anwendung verschiedener Gesprächstechniken
• den Umgang mit Widerstand
Durch Austausch und praktische Erprobung werden die theoretischen Inhalte und Techniken vertieft und umgesetzt. Durch Feedback werden Sie Ihre Gesprächshaltung und Ihr Gesprächsverhalten reflektieren und erweitern.
METHODIK
Theorie, Lerngespräche, Einzel- und Gruppenarbeit, Üben von Gesprächstechniken anhand jeweils eigener Beispiele aus der Praxis
ZIELGRUPPE
Pädagogische Mitarbeiter:innen
LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover
TERMIN
23. – 25.09.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
12
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die ambulante Arbeit in der Erziehungshilfe verlangt den Fachkräften einiges ab. Sind im stationären Setting die Dienstzeiten und die Tagesrahmungen mehr ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die ambulante Arbeit in der Erziehungshilfe verlangt den Fachkräften einiges ab. Sind im stationären Setting die Dienstzeiten und die Tagesrahmungen mehr oder weniger festgelegt, so befindet man sich im ambulanten Arbeiten zunächst im scheinbar strukturlosen Raum. Die Fachkräfte besuchen die hilfesuchende Person in der Regel in deren eigenem Haushalt. Hier stoßen sie auf unterschiedliche Systeme und Regeln, Ordnungen und Wohnzustände sowie oftmals auf Strukturlosigkeit. So unterschiedlich wie die verschiedenen Haushalte, so verschieden sind die Personen und deren Ressourcen, mit denen die Soziale Arbeit ambulant konfrontiert
wird. Mehrfach täglich müssen sich die Fachkräfte auf völlig verschiedene Personen und Problemlagen einstellen. Mehrfach täglich müssen die Fachkräfte Nähe-Distanzgrenzen ausloten und sich damit auseinandersetzen, inwiefern eigene Wertvorstellungen die Arbeit leiten oder behindern. Mehrfach täglich müssen es die Fachkräfte aushalten, sich von fragilen Systemen nach vollendeter Tagesarbeit zu trennen und das Klientel mit den individuellen Problemlagen alleine zu lassen. Dies alles in der Regel allein, also ohne ein komplettes Team im Rücken, beziehungsweise einer Teamleitung, die man jederzeit um Rat fragen kann.
Zudem ist dies verbunden mit einem hohen Kosten- und Fahrtzeitendruck, einer hohen Erwartungshaltung des Kostenträgers, das Getane auch gut zu dokumentieren und zu beschreiben und dem eigenen Anspruch an die Arbeit. Diese Fortbildung soll dazu dienen, die verschiedenen Spannungsfelder aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen und eine jeweils individuelle Haltung und damit auch einen Umgang zu diesen zu entwickeln. Weiterhin soll ein adäquater Umgang mit dem zwar nicht immer präsenten, aber dennoch vorhanden Team gefunden werden und wie man dieses auch ambulant für sich nutzen kann.
Die Teilnehmenden lernen
• die Vielfalt der ambulanten Arbeit
• die Spannungsfelder aus verschiedenen Perspektiven
• eine individuelle Haltung zu den Spannungsfeldern
• das Arbeiten mit und Nutzung des nicht ständig präsenten Teams
• den Umgang mit der nicht ständig präsenten Leitung kennen.
METHODIK
Impulsreferate, fachliche Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Fallbesprechungen
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen in den ambulanten Hilfen
LEITUNG
Timo Ringelberg, Vellmar
Lisa Schmidt, Kassel
TERMIN
28. – 30.09.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Soziale Arbeit ist Arbeit im Feld des autonomen Nervensystems, des eigenen und dem der anderen. Die ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Soziale Arbeit ist Arbeit im Feld des autonomen Nervensystems, des eigenen und dem der anderen. Die Fähigkeit mit Belastungen umzugehen, sich emotional zu steuern und regenerieren zu können, hängt stark vom Zustand des autonomen Nervensystems ab. Störungen in diesen Bereichen sind Folgen einer momentanen oder dauerhaften hohen Gefahrenwahrnehmung durch das autonome Nervensystem. Das funktioniert weitgehend unabhängig von Bewusstsein und Denken. Dennoch ist es möglich, bewusst Einfluss zu nehmen. Der Abbau von Erregung sowie Signale der Sicherheit und Zugehörigkeit helfen, in den Regenerationsmodus zu kommen. Selbstregulation ist die Fähigkeit, die Erregung, die durch die Erfüllung oder
Nichterfüllung von Bedürfnissen ausgelöst wird, zu tolerieren und zu einem entspannten Zustand zurückzufinden. Kinder entwickeln diese Fähigkeit erst nach und nach durch Sicherheit vermittelnde und Erregung reduzierende Interaktion mit Bezugspersonen. Auch Erwachsene brauchen den Abbau von Erregung sowie das Erleben von Sicherheit und Zugehörigkeit, um gesund zu bleiben. Selbstfürsorge ist hier zugleich Fürsorge für andere: ein flexibles autonomes Nervensystem wirkt ko-regulierend auf andere und ist zentrale Ressource in der sozialen Arbeit.
Die Teilnehmer:innen
• erhalten praxisorientierte, traumainformierte Informationen zu Funktionsweisen und Zuständen des autonomen Nervensystems
• lernen die Bedeutung des Vagusnervs kennen
• erproben spielerisch Möglichkeiten, das eigene Nervensystem positiv zu beeinflussen
• lernen körperorientierte, traumasensitive Übungen kennen, die den Wechsel von Erregung zur Beruhigung und somit die Selbstregulation unterstützen
• erhalten Informationen zur Bedeutung von Sicherheit und Übung für eine Stärkung des autonomen Nervensystems
• entwickeln in Kleingruppen und im Plenum Ideen zur Übertragung von Erfahrungen und Erkenntnissen in den beruflichen Alltag
• erhalten Anregungen für eine nachhaltige Selbstfürsorge
METHODIK
Theoretische Inputs, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Atemübungen, Selbstmassage), Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe und Kleingruppen
ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbst- und Koregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung und zum Ausprobieren der Übungen mitbringen.
LEITUNG
Anja Streiter, Möhnesee
TERMIN
28. – 30.09.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bequeme Kleidung, eine Matte, ein kleines Kissen, warme Socken, ein kleines Symbol (Gegenstand oder Bild) für den eigenen Zugang zu Ruhe und Entspannung mitbringen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sich schwierigen kindlichen Verhaltensweisen über die Betrachtung von Wahrnehmungsbesonderheiten zu nähern ist lebensnah, freudvoll, entlastend und ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sich schwierigen kindlichen Verhaltensweisen über die Betrachtung von Wahrnehmungsbesonderheiten zu nähern ist lebensnah, freudvoll, entlastend und ermutigend. Ein Fundus an Umgangsmöglichkeiten, Alltagsbegleitung und konkreten Handlungsideen kann dabei aufgebaut werden.
Der neugierig analysierende Blick auf Wahrnehmungsbesonderheiten ist zudem ein bewährter Ansatz zur Entwicklung einer inklusiven Haltung und inklusiver Handlungsweisen.
Seminarinhalte:
Das Seminar beinhaltet zunächst theoretische Hintergründe von Wahrnehmungsprozessen (=sensorische Integration). Diese Theorie wird verknüpft mit Über- und Unterempfindlichkeiten (und in der Folge Reizvermeidung und Reizsuche) bezüglich unserer drei Basissinne: das taktile System, das vestibuläre System, die Tiefensensibilität.
Herausfordernde, schwierige, auch (das Gruppengeschehen) störende bis hin zu fremdverletzenden Verhaltensweisen werden in dieser Hinsicht analysiert. Ausgangspunkt dafür sind jene schwierigen, rätselhaften kindlichen Verhaltensweisen, die die Teilnehmenden aus ihrem Arbeitsalltag beschreiben. Alltagstaugliche Handlungsideen und Umgangsmöglichkeiten werden im Prozess gemeinsam entwickelt. Währenddessen begleitet uns eine entscheidende, praxisnahe Frage: Wie können individuelle Bedarfe inklusiv betreuter und wahrnehmungsbesonderer Kinder mit den Bedarfen der Gesamtgruppe abgestimmt werden. Sprich: Wieviel Sonderrolle darf’s denn sein?
METHODIK
Vortrag, Selbsterfahrungen in Bezug auf Wahrnehmung, Arbeitsgruppen, Austausch und Diskussion, Kindvorstellung (unter Wahrung der Anonymität)
ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte und alle Interessierten
LEITUNG
Andreas Heimer, Münster
TERMIN
28. – 30.09.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Teilnehmenden sollen bitte dicke Handschuhe mitbringen.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Mobbing ist die häufigste Form der Gewalt unter Kindern und Jugendlichen. Jede und jeder vierte Heranwachsende berichtet von Erfahrungen damit.
Zwar tritt ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Mobbing ist die häufigste Form der Gewalt unter Kindern und Jugendlichen. Jede und jeder vierte Heranwachsende berichtet von Erfahrungen damit.
Zwar tritt Mobbing besonders häufig im Kontext Schule auf, es kommt aber auch in Institutionen wie Sportvereinen, Jugendzentren oder Wohngruppen immer wieder zu entsprechenden Vorfällen. Die psychischen und sozialen Folgen für die Betroffenen können schwerwiegend sein, weshalb es notwendig ist, Mobbingtendenzen so früh wie möglich zu erkennen und gezielt einzugreifen. In diesem Seminar werden zunächst die Anzeichen und Hintergründe von Mobbing thematisiert, um anschließend auf Interventionsmöglichkeiten zu fokussieren. Anhand von praktischen Übungen wird der sogenannte No-Blame- Approach vorgestellt, ein systemisch-ressourcenorientierter Ansatz zur wirkungsvollen Unterbindung von Mobbing.
Inhalte:
• Symptome, Dynamik, Ursachen und Folgen von Mobbing
• Systemisch-ressourcenorientierte Haltung als Basis der Intervention
• Ablauf und Bausteine des No-Blame-Approach
• Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der praktischen Umsetzung
METHODIK
Vortrag, Echtzeit-Umfrage, Fallarbeit, Rollenspiel, Einzel- und Kleingruppenarbeit
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den Bereichen Schule, offene Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung, Sport- und Freizeitpädagogik etc.
LEITUNG
Prof. Dr. Jakob Tetens, Bremen
TERMIN
30.09.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
150,- € für Mitglieder
180,- € für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
10.00-15.30 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt. Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klientinnen und Klienten. Diese Gruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. ...
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klientinnen und Klienten. Diese Gruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig kommen sie, weil sie durch das Jugendamt oder das Gericht, durch Mutter oder Vater geschickt werden. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den die Klientinnen und Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?
Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle Wege im Umgang mit der »Unlust« finden und Strategien erarbeiten, die uns und unseren Klientinnen und Klienten weiterhelfen.
Die Teilnehmenden der Fortbildung
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klientinnen und Klienten kennen
• sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus der Berufspraxis
• lernen verschiedene Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können eigene Grenzen reflektieren und auf sie achten
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie beispielsweise Zwangskontexten, hilfreich zu sein
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit unmotivierten Klientinnen und Klienten
• ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier Phasen
• systemische erlebnisorientierte Techniken
• systemische Haltungen in schwierigen Kontexten
• Fälle aus ihrer Berufspraxis
METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen
TERMIN
30.09. – 02.10.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 12.30 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Programm finden Sie hier.
Auch im Jahr 2026 haben wir beim Forum »Sozialraumnahe Hilfen« spannende Entwicklungen und viele gute Praxisbeispiele rund um die Umsetzungen zum neuen KJSG im Programm dieser Fachtagung. Wir wollen die vielfältigen Entwicklungen, Projekte und neuen Angebote im Rahmen unserer Praxisworkshops darstellen und allen Teilnehmer:innen einen fundierten Einblick in die Praxis der Hilfen zur Erziehung im Sozialraum sowie der angeschlossenen Praxisfelder bieten.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung dieser Vorinformation ist überhaupt noch nicht klar, wie sich das Gesetz zur inklusiven Kinder- und Jugendhilfe in der neuen Legislaturperiode entwickeln wird. Dennoch hoffen alle Akteurinnen und Akteure in der Kinder- und Jugendhilfe auf längst überfällige Umsetzungen. Entsprechend werden wir uns weiterhin mit Themen rund um Inklusion auseinandersetzen. Im Forum 2025 haben wir uns neben der theoretischen Betrachtung des Themas Sozialraum an unserem bewährten Workshoptag, der traditionell der Praxis gehört, mit Beteiligung und Mitwirkung der Klientinnen und Klienten als Gelingensfaktoren in der (inklusiven) Kinder- und Jugendhilfe auseinandergesetzt. Neben aktuellen Themen und Praxisbeispielen wollen wir das auch im Jahr 2026 wieder aufgreifen. Daneben soll sich für die sogenannten Alltagsthemen in der Kinder- und Jugendhilfe Raum zum Austausch finden. Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum.
Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2026 noch nicht gemacht werden. Wir bemühen uns, das Programm ähnlich wie in diesem Jahr möglichst schon im Januar zu veröffentlichen, um Interessierten frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich zu informieren und anzumelden. Der Programmablauf kann Anfang 2026 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe Sozialraumnahe Hilfen begleitet die Fortbildung und steht permanent vor Ort zur Verfügung.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder rationalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Mitarbeiter:innen der öffentlichen Jugendhilfe sind ebenfalls herzlich willkommen.
LEITUNG
Harald Kuhrt, Stuttgart
Rainer Vriesen, Emsdetten
TERMIN
30.09. – 02.10.2026
ORT
martas Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg
☎ 03491 458-0
www.hotel-wittenberg@martas.org
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
70
FORTBILDUNGSZEITEN
siehe Falter zum Forum*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Erlebnispädagogik geht es um ein ganzheitliches Lernen, um ein Lernen mit allen Sinnen mit »Herz, Hand und Verstand« wie der ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Erlebnispädagogik geht es um ein ganzheitliches Lernen, um ein Lernen mit allen Sinnen mit »Herz, Hand und Verstand« wie der Erziehungswissenschaftler J. W. Ziegenspeck das ursprüngliche Zitat von J. H. Pestalozzi umformulierte. In der Erlebnispädagogik mit Tieren haben gemeinschaftliche Kooperation und Achtsamkeit gegenüber sich selbst und anderen Lebewesen einen hohen Stellenwert inne. Die Hunde können in der Persönlichkeitsentwicklung unterstützend wirken, als sozialer Katalysator wirken, zu Kooperationsbereitschaft motivieren und zur aktiven Wahrnehmung von Natur und Umwelt beitragen. Nicht zuletzt fördern sie die Freude an Bewegung und am gemeinsamen Tun, gegenseitiges Vertrauen kann vertieft und neue Beziehungserfahrungen gesammelt werden. Die positiven Erlebnisse und Erfahrungen in der Mensch-Tier-Beziehung können auf den zwischenmenschlichen Bereich übertragen werden, dadurch kann die Erlebnispädagogik mit Hunden im pädagogischen Alltag andere Möglichkeiten eröffnen. Da die Erlebnispädagogik überwiegend im Freien und auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit stattfindet, eignet sie sich besonders gut zum Einsatz von Tieren. Die Menschen agieren hier partnerschaftlich mit ihrem Hund zusammen, es wird auf ein harmonisches Miteinander geachtet. Die Teilnehmer:innen können für menschliches und tierisches Verhalten sensibilisiert werden.
METHODIK
Es werden verschiedene Elemente und Aktivitäten aus der Erlebnispädagogik zum Thema Achtsamkeit, Wahrnehmung, Kooperation und Vertrauen für die menschliche Gemeinschaft mit den positiven Effekten der Mensch-Tier-Beziehung verknüpft. Die Teilnehmer:innen erhalten durch eigenes Erleben Ideen und Möglichkeiten, um in ihrem pädagogischen Alltag ihren Hund zur Förderung verschiedener sozialer Kompetenzen einzusetzen.
ZIELGRUPPE
Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, die die Möglichkeiten der Erlebnispädagogik mit Hund im sozialen Bereich kennenlernen und erleben wollen.
LEITUNG
Kerstin Jonas, Reudelsterz (Hundetrainerin)
Ulrike Lindermann, Mayen
TERMIN
01. – 02.10.2026
ORT
Hotel & Gasthof Hubertushöhe
Latrop 11-13
57392 Schmallenberg-Latrop
☎ 02972 9711-0
www.hubertushoehe-latrop.de
TEILNAHMEBEITRAG
485,- € für Mitglieder
538,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
Maximal 10 Mensch-Hund-Teams (pro Teilnehmer:in ein Hund)
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung sowohl die Rasse als auch den Namen Ihres Hundes im Feld »Mitteilung« an.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sexualität mit all ihren Facetten ist ein zentrales und sensibles Thema im Leben von Kindern und Jugendlichen. Fachkräfte stehen hierbei häufig vor ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Sexualität mit all ihren Facetten ist ein zentrales und sensibles Thema im Leben von Kindern und Jugendlichen. Fachkräfte stehen hierbei häufig vor ambivalenten Gefühlen, offenen Fragen und vielschichtigen Herausforderungen. Diese betreffen etwa die eigene Haltung, die altersangemessene Begleitung, Handlungsmöglichkeiten sowie die Positionierung des Teams und des Trägers. Hinzu kommen rechtliche und gesetzliche Anforderungen wie Rechte- und Schutzkonzepte / Gewaltschutzkonzepte. Das Seminar greift unter anderem folgende Fragestellungen auf:
• Wie können wir Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen in ihren (sexuellen) Rechten stärken und sie vor (sexueller) Gewalt schützen?
• Wie gehen wir mit Fragen, Bedürfnissen und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf Sexualität, Grenzen und Gewalt um?
• Wie ist unsere Haltung – individuell sowie kollegial und institutionell?
• Was wollen und dürfen wir im Alltag zulassen und wo setzen wir Grenzen?
• Was unterstützt die Entwicklung einer Einrichtungskultur im Spannungsfeld Förderung von (sexueller) Selbstbestimmung und Schutz vor (sexueller) Gewalt unterstützend?
• Welche Aspekte sollten beziehungsweise müssen wir konzeptionell verankern?
METHODIK
Das Seminar ist in einer abwechslungsreichen Mischung aus Theorie und Praxis gestaltet. Neben Facheingaben gibt es Raum für kollegialen Austausch und die Weiterentwicklung von Sprachfähigkeit und Handlungssicherheit. Praxisorientierte Methoden, Medien und Tipps geben Impulse für den Transfer in den eigenen pädagogischen und institutionellen Alltag.
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte aus pädagogischen Arbeitsfeldern
LEITUNG
Doris Eberhardt, Münster
TERMIN
05. – 07.10.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
14
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 – 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es häufiger zu schwierigen Situationen. Ich biete Ihnen im Seminar fundierte Informationen zu vielen Bereichen, ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen kommt es häufiger zu schwierigen Situationen. Ich biete Ihnen im Seminar fundierte Informationen zu vielen Bereichen, in denen die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen herausfordernd sein kann. Wie können Sie mit Aggressivität umgehen, wie reagieren Sie bei Suizidgedanken und welche Besonderheiten gibt es im Umgang mit Kindern / Jugendlichen mit psychischen Krankheiten – all das können Themen sein. Die Zusammenarbeit mit anspruchsvollen, vielleicht schwierigen, Eltern oder der Umgang mit beruflicher Belastung ebenfalls. Sie gewinnen Handlungssicherheit und vergrößern Ihren Vorrat an Reaktions- und Interventionsmöglichkeiten.
METHODIK
Bringen Sie schwierige Situationen aus Ihrem Alltag mit Kindern und Jugendlichen mit. Wir starten mit einem fundierten Input zu zahlreichen Bereichen, in denen es mit Kindern und Jugendlichen herausfordernd werden kann. Für viele Situationen gibt es bereits gute Lösungsmöglichkeiten. Aber jede Situation ist anders, deshalb lernen Sie Methoden kennen, wie Sie, im Team und alleine, eigene Lösungen finden.
Wir arbeiten als Gesamtgruppe und in Kleingruppen, machen Übungen und Rollenspiele, tauschen Erfahrungen aus und bewerten gemeinsam die unterschiedlichen Handlungswege.
ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter:innen aus dem sozialen Bereich, die ambulant, teilstationär oder stationär mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.
LEITUNG
Thomas Reiff, Münchberg
TERMIN
07. – 09.10.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die systemischen und körperorientierten Ansätze gehören mit zu den kreativsten Methoden innerhalb der psychosozialen Beratung. Auch im ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die systemischen und körperorientierten Ansätze gehören mit zu den kreativsten Methoden innerhalb der psychosozialen Beratung. Auch im pädagogischen Alltag erfreuen sie sich größter Beliebtheit. Gerade wenn wir mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, zu denen wir aus den unterschiedlichsten Gründen rein kognitiv keinen Zugang bekommen, braucht es Ansätze, mit denen wir sie auf einer anderen Ebene erreichen können. Schlechte Erfahrungen, Verletzungen, bis hin zu Traumatisierungen werden niemals rein kognitiv gemacht – sie werden gefühlt. Genauso verhält es sich mit allem, was uns freut, aufbaut und guttut. Nach Auffassung der körperorientierten Psychotherapie kann eine gefühlsmäßig verankerte Erfahrung durch andere »neue« Erfahrungen umgeändert werden, die ebenfalls auf einer gefühlten körperlichen Ebene erfolgen. »Unser Gehirn ist nicht dazu da, sich zu erinnern, sondern Erlebtes in einen neuen Zusammenhang zu stellen.« hat Gerald Hüther, einer der bekanntesten Hirnforscher einmal gesagt. Und genau an diesem Punkt setzen die Inhalte dieses Seminars an. Unser Körpergedächtnis ist eine unerschöpfliche Quelle an Informationen, die unser Denken weit übersteigt. Gefühle können uns wie Straßenschilder durch unser Leben führen und Veränderungen einleiten, wenn wir wieder lernen, sie wahrzunehmen. Nach dem Motto »Einfach ist einfacher – Weniger ist mehr« ist dieses Seminar darauf ausgerichtet, auf Grundlage der systemischen Perspektive neue Wirklichkeitskonstruktionen spürbar zu machen.
Insbesondere in der pädagogischen Arbeit verbringen wir viel mehr an Zeit mit den Kindern und Jugendlichen als die meisten anderen Professionen, und oftmals sind es gerade die kleinen, scheinbar nebenher geschehenden Erfahrungen, die für die Betroffenen den entscheidenden Unterschied in ihrer Erlebenswelt und damit die Chance auf Veränderung ausmachen. Die Teilnehmenden werden in diesem Seminar einen kompakten Einblick in die systemischen und körperorientierten Grundlagen erhalten, die sie auf Basis persönlicher Selbsterfahrung erforschen und reflektieren können. Neben der Vermittlung und der Erprobung zahlreicher kreativer Methoden aus diesen Bereichen werden die Teilnehmenden daraus schöpfend auch individuelle, auf ihren jeweiligen Berufsalltag, angepasste Handlungsoptionen erarbeiten.
METHODIK
Impulsvorträge, Selbsterfahrungseinheiten, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Diskussions- und Selbstreflexionsrunden, kollegialer Erfahrungsaustausch, Arbeit mit Fallbeispielen aus der Gruppe, Kreativwerkstatt
ZIELGRUPPE
Alle Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schule und der Eingliederungshilfe, die neben fachlicher Neugier auch die Bereitschaft zur Selbsterfahrung mitbringen.
LEITUNG
Silvia Wilde, Köln
TERMIN
07. – 09.10.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehungshilfen – sie soll Mütter und Väter ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil der Erziehungshilfen – sie soll Mütter und Väter für die Stärken und Fähigkeiten ihrer Kinder sensibilisieren und sie in die Lage versetzen, die bestmöglichen Entscheidungen für deren Entwicklung zu treffen. Manchmal will aber eine Kooperation zwischen Eltern und professionellen Fachkräften nicht gelingen. Offene oder verdeckte Verweigerung und ein Abwerten der Hilfe von Seiten der Eltern können schwierige Klippen im Hilfeverlauf sein. Wollen die Eltern nicht oder können sie nicht? Passt vielleicht die Methode nicht? Helfer:innen müssen hier häufig mit eigenem Frust, Ärger oder Resignation umgehen. Sowohl im Widerstand der Eltern, als auch in den Gefühlsregungen der Fachkräfte liegen jedoch große Chancen für die Kooperation; sie können als Informationsquelle und Handlungsanleitung genutzt werden. In dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden Grundlagen einer kindzentrierten Elternarbeit kennen und üben sich darin, eine traumapädagogische Perspektive einzunehmen, die es ermöglicht, den Eltern so zu begegnen, dass sie sich unterstützend für ihre Kinder verhalten können.
METHODIK
Theoretische Inputs, Fallarbeit, Selbsterfahrung, Kleingruppen, Plenumsarbeit, Rollenspiel
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und familienanalogen Erziehungshilfen, die Besuchskontakte begleiten und/oder Elterngespräche führen.
LEITUNG
Kristina Grundmann-Klingeberg, Garbsen
TERMIN
02. – 04.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen. Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.
METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention und Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung.
ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
TERMIN
04. – 06.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Den Falter finden Sie hier.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mithilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend, bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren. Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Er wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2025 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2026 auf der Homepage des EREV unter www.erev.de heruntergeladen werden. Den Teilnehmenden der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Impulsreferate, Praxisbeispiele, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen und Fachberater:innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.
LEITUNG
Petra Wittschorek, Hannover
TERMIN
09. – 10.11.2026
ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de
TEILNAHMEBEITRAG
485,- € für Mitglieder
538,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
100
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn erster Tag: 11.00 Uhr (davor ab 10.00 Uhr Kaffee und Tee)*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Im medizinischen Kontext gibt es eine Vielzahl von Symptomkatalogen, mit deren Hilfe bestimmte Verhaltensweisen und Gefühlslagen von Kindern und Jugendlichen mit einer Diagnose versehen ...
Im medizinischen Kontext gibt es eine Vielzahl von Symptomkatalogen, mit deren Hilfe bestimmte Verhaltensweisen und Gefühlslagen von Kindern und Jugendlichen mit einer Diagnose versehen werden. In psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeitsfeldern sind Diagnosen aufgrund unseres Gesundheitssystems erforderlich, um bestimmte Therapien oder andere hilfreiche Maßnahmen zu initiieren und zu finanzieren. Eine differenzierte Diagnostik ist sinnvoll und ermöglicht Optionen zur Entlastung für das Kind und das System. Im Arbeitsalltag in der Sozialen Arbeit sind Mitarbeitende oft mit sogenannten »schwierigen« Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert und suchen nach passenden Wegen, um mit den Kindern und Familien entlastend und hilfreich umgehen zu können. Dies kann teilweise anstrengend und fordernd sein. Mitarbeitende in der eigenen Haltung zu stärken und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Fortbildung. Systemische Theorien betrachten ein Verhalten als das Sichtbarwerden von Konflikten in Kommunikation und Interaktion innerhalb eines Systems (zum Beispiel Familie, Schulklasse, Freundeskreis). Hierbei steht das Kind nicht im Fokus, sondern wird als »Symptomträger« gesehen. Im Fokus stehen vielmehr die Kontexte und die darin wirksamen Wechselwirkungen und Dynamiken. Eine systemische Vorgehensweise geht weniger zuschreibend, sondern vielmehr fragend und hypothesenbildend vor. Den Ressourcen des Kindes und des Systems kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Psychische Auffälligkeiten werden in diesem Kontext nicht als kranke, sondern als Reaktionen auf Anforderungen und möglicherweise Überforderungen verstanden.
Besondere Inhalte:
• Reflexion der Nützlichkeit von Diagnosen
• Einführung in systemische Sichtweisen und eine systemische Grundhaltung
• Methoden für ressourcenorientiertes Arbeiten
• Ideen für die Integration der Denkanstöße in die Alltagspraxis der Teilnehmenden
METHODIK
Vortrag, Austausch, Methoden, Denkanstöße
ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, auch aus dem therapeutischen Kontext
LEITUNG
Nicola Schaper, Münster
TERMIN
09. – 11.11.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
14
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 – 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer in der Kinder- und Jugendhilfe tätig ist, weiß, dass es häufig schwierige Themen gibt, die im Zuge der Hilfeplanung oder im Verlauf einer ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer in der Kinder- und Jugendhilfe tätig ist, weiß, dass es häufig schwierige Themen gibt, die im Zuge der Hilfeplanung oder im Verlauf einer Maßnahme mit Kindern und Jugendlichen besprochen werden (müssen). Das stellt Fachkräfte in der Jugendhilfe oft vor Herausforderungen:
• Wie kann man mit Kindern und Jugendlichen sprechen und erfahren, was deren Anliegen und Themen sind? Was ist altersangemessen?
• Was darf und soll man sagen, was kann man dem Kind / der Jugendlichen / dem Jugendlichen zumuten?
• Welche spielerischen Möglichkeiten gibt es, um (vor allem kleinen) Kindern Dinge zu erklären?
• Wie kann man schwierige Sachverhalte adäquat formulieren, beispielsweise warum ein Kind oder ein Jugendlicher / eine Jugendliche in Obhut genommen wird?
METHODIK
In der Fortbildung werden diese Fragen aufgegriffen und thematisiert sowie praxistaugliche Methoden und Hinweise für die Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen gegeben. Gearbeitet wird auch an konkreten Fällen der Teilnehmenden. Fallbeispiele sind ausdrücklich erwünscht.
ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe
LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim
TERMIN
11. – 13.11.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
16
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Hier geht’s zum Podcast mit mir zum Thema: »Mit Kindern über schwierige Wahrheiten sprechen«: https://pflegefamilien.podigee.io/18-ueber-schwierige-themen-reden
INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo sind Beispiele für etliche Künstler:innen, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo sind Beispiele für etliche Künstler:innen, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen auseinandersetzten. Wenn Unsagbares geschehen ist, braucht es eine Form des Ausdrucks, die jenseits der Sprache hilft, damit umzugehen. Künstlerische Methoden können Kindern und Erwachsenen einen Weg bahnen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Malen, Modellieren, Bildhauen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Tanz, Theater und viele andere künstlerische Formen können auf behutsame und zugleich ressourcenorientierte Weise dabei unterstützen, das Leben wieder handhabbar zu machen.
Den Mut zum Leben wieder zu schöpfen ist eine ureigene gestalterische Aufgabe in der traumapädagogischen Arbeit, die sich mit Methoden der Kunst freisetzen lässt.
Wie der Einsatz künstlerischer Mittel den belastenden Erfahrungen eine neue Gestalt geben kann, ist Inhalt dieses praxisorientierten Seminars. Kunsttherapeutische Interventionen werden neben verschiedenen bildnerischen Methoden vorgestellt. Praxisnah erproben die Teilnehmer:innen Material und Technik, um sie für die eigene Arbeit nutzbar zu machen. Eigene Fallbeispiele sollen eingebracht und Ideen für künstlerisch/kunsttherapeutische Prozesse können in Teams erarbeitet werden. Impulse für die eigenen schöpferischen Fähigkeiten sind genauso Ziel des Seminars, wie das Sammeln neuer Inspiration für die professionelle Arbeit.
METHODIK
Impulse, Fallbeispiele, praktisches Arbeiten
ZIELGRUPPE
Interessierte, die gern neue Inspirationen für ihre Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln möchten.
LEITUNG
Kerstin Möller, Bad Münder
TERMIN
11. – 13.11.2026
ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
10
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schürze oder Malhemd, Papiere in verschiedenen Größen, Schreibutensilien, Kleber, Schere, Bunt- und Bleistifte, Kreiden, Farben nach Belieben, Pappteller, alte Zeitungen mit.
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der begonnene Dialog zur ganztägigen Bildung und Betreuung, der 2019 beim EREV mit einem ersten Fachtag ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Der begonnene Dialog zur ganztägigen Bildung und Betreuung, der 2019 beim EREV mit einem ersten Fachtag begonnen und zu der Gründung einer Fachgruppe mit über 20 Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Verbänden geführt hat, wird mit einer Fachtagung fortgeführt. Diese Veranstaltung soll neben Impulsen und innovativen Ideen zur Umsetzung des Rechtsanspruchs auf Ganztag auch Raum und Möglichkeit zur Netzwerkarbeit und zum Austausch geben.
Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemlagen
• aufgrund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen 2025 ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2026 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2026 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung der vergangenen Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Vorträge, Impulse, Konzeptvorstellen, Methodentraining, Austauschrunden, Netzwerken
ZIELGRUPPE
Koordinator:innen in den Hilfen zur Erziehung, Mitarbeitende im Ganztag, Lehrer:innen und Schulleitungen, Bürgermeister:innen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten
LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover/Gifhorn
Carola Schaper, Hannover
TERMIN
12.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage
TEILNEHMERZAHL
80
FORTBILDUNGSZEITEN
Laut Falter zur Tagung
HINWEIS
Literatur EREV-Fachbuch TPJ 49 »Ganztag. Gemeinsam. Gestalten«
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Lösungsorientierung ist ein systematischer Weg, wahrgenommene Probleme in Ziele zu ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Lösungsorientierung ist ein systematischer Weg, wahrgenommene Probleme in Ziele zu »verwandeln« und die Energie darauf zu richten, diese Ziele für eine bessere Zukunft auch zu erreichen. Lösungsorientierung ist insofern anders, weil sie den Blick hauptsächlich darauf richtet, was funktioniert, anstatt darauf, was nicht funktioniert. Die Betonung liegt dabei auf der Zukunft und nicht auf der Vergangenheit, auf Ressourcen, Erfolg und positive Entwicklungen anstatt auf Versagen. Der lösungsorientierte Ansatz hat seine Wurzeln im Konzept der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg und wurde von dem Ehepaar Marianne und Kaspar Baeschlin als Handlungsansatz in einer stationären Jugendhilfe in der Schweiz entwickelt. Aus dieser Arbeit entstand das Fortbildungsinstitut: Zentrum für lösungsorientierte Beratung (www.zlb-schweiz.ch), in dem zahlreiche LOA-Trainer:innen ausgebildet wurden.
Inhalte der Fortbildung sind unter anderem:
• Kernaussagen zum lösungsorientierten Arbeiten
• Vorstellung der sieben Grundannahmen
• Kennenlernen von lösungsorientierter Haltung und Fragestellungen
• Einführung von Methoden, Techniken und Werkzeugen des lösungsorientierten Arbeitens
Das Handlungskonzept ist in zahlreichen Einrichtungen der Jugendhilfe praxiserprobt. Der Referent hat als ehemaliger Leiter der Stiftung Beiserhaus den mehrjährigen Prozess der Integration zum lösungsorientierten Arbeiten, in den alle Mitarbeitenden mit einbezogen waren, aktiv mitgestaltet. Zahlreiche Veränderungen und Auswirkungen waren festzustellen, beispielsweise die Förderung der Erfahrung von Selbstwirksamkeit bei Kindern und Jugendlichen, die Verbesserung der Erreichung von Zielen und der Anstieg der Zufriedenheit im beruflichen Handeln bei den Mitarbeiter:innen.
METHODIK
Inputs zur Vermittlung des Handlungskonzeptes, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen zur praktischen Erprobung. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen wird angestrebt, Impulse für die praktische Arbeit mitzugeben. Gemeinsames Lernen durch kollegialen Austausch, indem eigene Erfahrungen und berufliche Fragestellungen in wertschätzender Arbeitsatmosphäre eingebracht werden, ist ausdrücklich erwünscht und entsprechen dem Konzept der Fortbildung.
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter:innen der Kinder- und Jugendhilfe, die das Konzept der Lösungsorientierung kennenlernen möchten und daran interessiert sind, eigenes berufliches Handeln zu reflektieren und Impulse zur Weiterentwicklung erwarten.
LEITUNG
Harald Recke, Knüllwald-Rengshausen
TERMIN
16. – 18.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Empowerment oder Selbstkompetenz als pädagogisches Leitprinzip - Wie halten wir bei all den Themen den Weitblick?«
Eine Leitungskraft in ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
»Empowerment oder Selbstkompetenz als pädagogisches Leitprinzip - Wie halten wir bei all den Themen den Weitblick?«
Eine Leitungskraft in Mutter/Vater und Kind-Einrichtungen trägt die Verantwortung für die operative Leitung und pädagogische Ausrichtung der Einrichtung. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Sicherstellung der Qualitätsstandards und des Schutzauftrages, die Anleitung und Unterstützung der Mitarbeiter:innen, die Begleitung der Eltern und Kinder sowie die Koordination und Administration der Hilfen. Im Besonderen gehören auch Kenntnisse in der Arbeit mit belasteten Familien, im Kinderschutz, in der Beratung und Begleitung von Eltern sowie in der Anwendung verschiedener pädagogischer Methoden (beispielsweise Marte Meo, Safe Konzept) dazu. Darüber hinaus bedarf es bei Leitungskräften weiterer Sozialkompetenzen, wie beispielsweise Empathie und der Fähigkeit zum Perspektivwechsel, Belastbarkeit, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, Organisationsgeschick sowie eine respektvolle und wertschätzende Haltung in diesem besonderen und äußerst komplexen Feld der Kinder- und Jugendhilfe.
Bei all den Themen, neben den alltäglichen Anforderungen des operativen Kinder- und Jugendhilfealltags, die eigene Stabilität und den Weitblick zu behalten ist eine der vielen Herausforderungen, der sich die Leitungskräfte in den Mutter/ Vater und Kind-Einrichtungen täglich stellen müssen.
In dieser Fortbildung werden folgende Themen im Mittelpunkt stehen:
• Neue Blickwinkel für schwierige Verhaltensweisen von wahrnehmungs-BESONDEREN Kindern. Das Basissinn-Konzept®
• Kinderrechte, Elternrechte, Beteiligung, Transparenz der Steuerung
• Selbsterforschung als Grundlage einer professionellen Haltung in der Sozialen Arbeit
• Den kommunikativen Weitblick halten …
METHODIK
Einführende Vorträge, Übungen, Gruppenarbeit, Reflexion
ZIELGRUPPE
Leitungskräfte in Mutter/Vater und Kind-Einrichtungen
LEITUNG
Judith Owsianowski, Gelsenkirchen
TERMIN
16. – 19.11.2026
ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de
TEILNAHMEBEITRAG
890,- € für Mitglieder
990,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.15 - 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
In dieser praxisorientierten Fortbildung setzen wir uns mit den Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf Jungen und Männer auseinander. Basierend auf den ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
In dieser praxisorientierten Fortbildung setzen wir uns mit den Auswirkungen patriarchaler Strukturen auf Jungen und Männer auseinander. Basierend auf den Ansätzen von Bell Hooks, Terrence Real und J. J. Bola erarbeiten wir, wie Fachkräfte Jungen und Männer dabei unterstützen können, traditionelle Männlichkeitsnormen in Frage zu stellen und zu überwinden.
Diese Normen der Männlichkeit führen oft zu einer emotionalen Distanz zu sich selbst und anderen sowie einem gesteigerten Kontrollbedürfnis über andere, weshalb Jungen und Männer sowohl in ihrer persönlichen Entwicklung als auch in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen eingeschränkt sind.
Deshalb ist es besonders wichtig, emotionale Offenheit sowie Gleichberechtigung zu fördern und Jungen und Männer zu einer selbstbestimmten und selbstreflektierenden Persönlichkeit zu motivieren.
Erst in der Auseinandersetzung mit Männlichkeitsbildern entsteht die Möglichkeit, neue selbstbestimmte und gleichberechtigte Männlichkeitsbilder und Rollenverständnisse zu entwickeln. Diese basieren auf emotionaler Offenheit, Gleichberechtigung und dem Mut zur Veränderung der eigenen Einstellung zu Männlichkeiten. Dabei wird verdeutlicht, dass patriarchale Strukturen nicht nur Frauen, sondern auch Männer tiefgreifend schädigen und einschränken. Wir erforschen Wege, wie Fachkräfte dabei unterstützen können, patriarchale Strukturen zu erkennen und zu hinterfragen, sowie Möglichkeiten zur Veränderung auszuloten.
Schwerpunkte und Ziele der Fortbildung:
• Kritische Auseinandersetzung mit patriarchalen Strukturen und deren Auswirkungen auf Jungen und Männer
• Reflektieren von Rollenzuschreibungen und Rollenerwartungen an Jungen und Männer
• Förderung von Selbstbestimmung, emotionaler Offenheit und pluralen Männlichkeiten
• Praxisorientierte Methoden für genderreflektiertes Arbeiten in der Sozialen Arbeit
• Umgang mit Widerständen und Angst vor Veränderung bei Jungen und Männern
• Reflektieren der Auswirkungen patriarchaler Muster
• Impulse zur Veränderung zu einem offenen, gleichberechtigten Umgang mit Rollenerwartungen und Emotionen
• Rahmen schaffen, um Jungen und Männern die Möglichkeit zu bieten, sich authentisch und frei von traditionellen Geschlechterrollen zu entfalten
METHODIK
Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Impulsvorträge und Theorieinput, Reflexion und Feedback
ZIELGRUPPE
Fachkräfte in der Sozialen Arbeit, Pädagogik, Psychotherapie und verwandten Bereichen
LEITUNG
Patrick Becker, München
Jan Pliszewski, Nürnberg
TERMIN
18. – 20.11.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Energetisches Arbeiten mit Akupressur ist eine einfache, niederschwellige, situativ anwendbare und flexible ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Energetisches Arbeiten mit Akupressur ist eine einfache, niederschwellige, situativ anwendbare und flexible Möglichkeit, Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten. Sie kann bewährte therapeutische und pädagogische Methoden ganz wunderbar ergänzen, unterstützen und erweitern und ihre Wirkung intensivieren.
Das Halten von Akupressurpunkten hat positiven Einfluss auf alle entwicklungshemmenden Gegebenheiten wie Tonusregulationsprobleme, emotionale Probleme, Wahrnehmungsbesonderheiten, Sprechstörungen, Einschlaf- und Durchschlafprobleme, Bewegungsstörungen oder eine geschwächte Immunabwehr. Auch kann der Verlauf akuter Krankheitsereignisse günstig beeinflusst werden.
Sie lernen die wichtigsten und effektivsten Akupressurpunkte kennen und diese zielgerichtet anzuwenden. Energetische Betrachtungsweisen im Sinne von Yin und Yang helfen bei der Auswahl optimaler, individuell hilfreicher und entwicklungsfördernder Akupressurpunkte. Indikationen und Kontraindikationen werden besprochen. Sie werden in die Lage versetzt, energetisches Arbeiten über die Anwendung von Akupressur mit Ihren persönlichen, bewährten pädagogischen und therapeutischen Methoden zu verknüpfen. Auch die Selbstbehandlung und Selbstfürsorge haben Raum in diesem Seminar. Kind-/ Patientenvorstellungen sind (unter Wahrung der Anonymität) möglich.
METHODIK
Ein fokussierter Theorie-Teil auf Basis der Traditionellen Chinesischen Medizin- Philosophie bietet die Grundlage für reichlich praktisches Tun. Das Auffinden und die gegenseitige Erprobung der wichtigsten Akupressurpunkte für Kinder steht dabei im Mittelpunkt.
ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter:innen in der Sozialen Arbeit, die Ihr Wissen über die Anwendung von Akupressur erweitern möchten.
LEITUNG
Andreas Heimer, Münster
TERMIN
18. – 20.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Teilnehmenden benötigen keine Vorkenntnisse. Die Teilnehmenden sollen bitte eine Matte, eine Decke und ein Kopfkissen mitbringen. Bequeme Kleidung ist vorteilhaft.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die gesetzlichen Regelungen der SGB VIII-Reform im Bereich der Übergänge für junge Volljährige stärken die Position von Careleaverinnen und ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die gesetzlichen Regelungen der SGB VIII-Reform im Bereich der Übergänge für junge Volljährige stärken die Position von Careleaverinnen und Careleavern, stellen öffentliche und freie Jugendhilfeträger aber auch vor neue Herausforderungen.
Hilfen sollen verbindlicher gestaltet, umfassender angelegt und Brüche im Übergang vermieden werden. Auch der Zuständigkeitsübergang auf andere Sozialleistungsträger soll durch eine Verpflichtung zur Kooperation frühzeitig vorbereitet werden. Nachbetreuungen und eine Coming-Back-Option wurden eingeführt.
Im Fokus des Online-Seminars stehen folgende Inhalte:
• Entscheidend ist, was hinten rauskommt? Übergänge und die Kinder- und Jugendhilfe
• § 41 und § 41a SGB VIII Gestaltung des Hilfeendes und die Nachbetreuung
• § 36b Zusammenarbeit beim Zuständigkeitsübergang
• Teilhabe und gelingende Übergänge sichern
METHODIK
Basierend auf Projekten und Initiativen zur Verbesserung der Übergangsbegleitung für Careleaver:innen, die in den vergangenen Jahren durchgeführt und entwickelt wurden, werden Konzepte der praktischen Ausgestaltung der Neuregelungen vorgestellt. Der Fokus der Fortbildung liegt dabei auf konkreten Ansatzpunkten zur Weiterentwicklung der fachlichen Arbeit für und mit Careleaverinnen / Careleavern.
ZIELGRUPPE
Fach- und Führungskräfte öffentlicher und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe
LEITUNG
Prof. Dr. Dirk Nüsken, Bochum
TERMIN
19. – 20.11.2026
ORT
ONLINE
TEILNAHMEBEITRAG
220,- € für Mitglieder
240,- € für Nichtmitglieder
TEILNEHMERZAHL
20
FORTBILDUNGSZEITEN
19.11.2026 | 9.00 – 16.00 Uhr
20.11.2026 | 9.00 – 12.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
HINWEIS
Die Fortbildung findet über Zoom statt. Für eine störungsfreie Teilnahme benötigen Sie eine stabile Internetverbindung sowie ein Endgerät (PC oder Laptop) mit Kamera. Empfehlenswert ist die Nutzung eines Headsets mit Mikrofon.
INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung setzt sich konstruktiv mit aktuellen Förderschulthemen und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung setzt sich konstruktiv mit aktuellen Förderschulthemen und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und der Erziehungshilfe auseinander.
In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden in diesem Jahr praxisrelevante Themen um das Oberthema emotionale Krisen bei Kindern und Jugendlichen vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Schülerinnen und Schülern, die nicht mehr inklusiv im allgemeinen Schulwesen stabilisiert werden können, sondern immer häufiger in allen Bundesländern in besondere Förderprogramme im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung – beispielsweise auch an Förderschulen – gehen müssen, behandelt.
Die zunehmenden besonderen Belastungen, denen Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Eltern, in den weltweiten Krisensituationen ausgesetzt sind, stellen besondere Herausforderungen für das schulische System dar. Neben immer ausdifferenzierteren psychischen Erkrankungen und deren Folgen in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen im Unterricht der Schule, fallen auch gravierende Lern- und Leistungsdefizite an allen Schulen auf. Von daher werden wir uns mit den exekutiven Funktionen genauer beschäftigen. Hierbei geht es unter anderem um Themen wie Selbstregulation oder Selbstkontrolle und die Bedeutung der Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung. Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie die Anregungen der Teilnehmenden aus den vergangenen Foren. Deshalb werden die näheren Angaben über die Inhalte des Forums ab Frühjahr 2026 auf der Homepage des EREV veröffentlicht.
Das Programm kann ab Frühjahr 2026 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.
METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe Förderschulen begleitet die Fortbildung permanent und stehen als Ansprechpartner zur Verfügung.
ZIELGRUPPE
Das Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter:innen in Jugendhilfe und Schule.
LEITUNG
Klaus Schenkel, Schwalmstadt
TERMIN
24. – 26.11.2026
ORT
Hotel Schnitterhof
Salzstraße 5
59505 Bad Sassendorf
☎ 002921-943 34 56
www.hotel-schnitterhof.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
80
FORTBILDUNGSZEITEN
werden im Falter mitgeteilt
HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe Förderschulen konzipiert.
Im Arbeitsalltag … arbeiten Sie mit Zielen im Rahmen der Hilfeplanung, wissen Sie um die Wichtigkeit selbst gewählter Ziele und möchten das Erleben von Selbstwirksamkeit von ...
Im Arbeitsalltag … arbeiten Sie mit Zielen im Rahmen der Hilfeplanung, wissen Sie um die Wichtigkeit selbst gewählter Ziele und möchten das Erleben von Selbstwirksamkeit von Eltern und jungen Menschen unterstützen. Sie kennen in pädagogisches Ziel-Papier verpackte Wünsche und wollen sich deshalb noch mehr auf Willen und Kompetenzen Ihrer Adressatinnen und Adressaten fokussieren. Manchmal fragen Sie sich: Wer hat hier eigentlich welches Ziel? Dann sind Sie in diesem Seminar richtig! Sie vertiefen Ihr Wissen über Willen, Wunsch und Ziel, nutzen und intensivieren Ihre Expertise in lösungsfokussiertem Arbeiten und stärken Ihr Vertrauen in Eigenkräfte und Selbstbestimmung der Menschen. Sie üben sich in der Erkundung des Willens und arbeiten mit wohlformulierten Zielen. Dazu experimentieren Sie mit hilfreichen Fragen und Methoden. Sie erhalten fachliche Impulse, arbeiten an Ihren konkreten Fällen, profitieren von der kollegialen Expertise und reflektieren die eigene Praxis.
METHODIK
Impulse, Einzelreflexionen, Kleingruppenarbeit, Trainingssequenzen, Austausch im Plenum Wichtig: Wir arbeiten an Ihren konkreten Fallanliegen! Bitte bringen Sie dazu gerne Fallausgangslagen mit, anhand derer wir das personenzentrierte Konzept ausprobieren.
ZIELGRUPPE
Fach- und Führungskräfte aus allen Handlungsfeldern, die an individuellen Veränderungszielen arbeiten möchten
LEITUNG
Delia Godehardt, Stuttgart
TERMIN
25. – 27.11.2026
ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
15
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Anforderungen an Teamleitungen sind – gerade im Feld sozialer Arbeit – gestiegen, weil sich ...
Kooperationsveranstaltung mit dem DiaCampus
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Anforderungen an Teamleitungen sind – gerade im Feld sozialer Arbeit – gestiegen, weil sich unter anderem die Verhältnisse durch die Corona-Pandemie deutlich verändert haben.
Wie durch ein Brennglas vergrößert, wird nun deutlich, was auch vorher schon schwierig war.
Gleichzeitig sind die Erwartungen und Ansprüche der Beschäftigten deutlich gestiegen, weil überdies beispielsweise auch die zeitlichen und fachlichen Ansprüche an sie gestiegen sind. Vor diesem Hintergrund reagieren einige Mitarbeitende mit Verhaltensweisen, die sie bis dato bei sich selbst nicht unbedingt vermutet hätten: Flucht, Krankheit, Aggression, Rückzug, Ausflüchte, Verweigerung, Vertuschungen und dazu mit einer speziellen Verhaltensweise, die sich »Autonormative Wertschätzung« nennt: Die Betreffenden legen zum Nachteil anderer selbst (»auto«) das fest, von dem sie glauben, dass es ihnen »zustehen« (»Wertschätzung«) würde. In jedem Fall eine Situation, die in den Teams zu erheblichen Konflikten, mindestens aber zu Missstimmungen führen kann. Hier ist »Führung« in einer neuen Form angezeigt.
Im Seminar geht es entsprechend zentral um die Möglichkeiten und Bedingungen, so zu führen, dass in den Teams wieder eine Kultur, ein Klima der Kollegialität und der Kooperation zum Nutzen aller herrscht.
METHODIK
Einerseits werden dazu pragmatisch-praktische Methoden und Konzepte dieser »Führung 2.0« aufgezeigt, andererseits die Möglichkeit der Selbstreflexion – im Austausch auch mit den anderen Teilnehmenden – geboten, andererseits die vorgestellten Methoden konkret erprobt, denn die Gruppe der Teilnehmenden ist ja in gewisser Weise für die beiden Seminartage auch ein »Team«.
ZIELGRUPPE
Interessierte, die sich den Fallstricken und Stolperfallen beim Führen von Mitarbeitenden stellen möchten.
LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin
TERMIN
25. – 27.11.2026
ORT
DiaCampus – Zentrum für
Erwachsenenbildung (ZEB)
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-284
www.zeb-diacampus.de
TEILNAHMEBEITRAG
655,- € für Mitglieder
711,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
18
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Synergieeffekte aus der dreijährigen Weiterbildungszeit werden genutzt für ein Supervisionsangebot mit besonderer Intensität nach einem Jahr ...
INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Synergieeffekte aus der dreijährigen Weiterbildungszeit werden genutzt für ein Supervisionsangebot mit besonderer Intensität nach einem Jahr Praxis in
Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung in eigenverantwortlicher Tätigkeit – losgelöst vom Rahmen der Weiterbildung.
METHODIK
Die Teilnehmer:innen sind aufgefordert, Fallfragen – oder – eine Fragestellung zu ihrer beruflichen Entwicklung – oder – eine Fragestellung zur Anwendung /
Konzeptualisierung von Traumapädagogik / Traumazentrierter Fachberatung im Vorfeld vorzubereiten.
ZIELGRUPPE
Teilnehmende der Qualifizierten Weiterbildungsreihe 2022 – 2024
LEITUNG
Margarete Kappler, Egenhausen
Irmtraut Rehse, Hannover
TERMIN
27. – 28.11.2026
ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de
TEILNAHMEBEITRAG
462,- € für Mitglieder
512,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
TEILNEHMERZAHL
11 (feste Gruppe)
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 17.00 Uhr (davor Stehkaffee und Kekse)*
Ende 17.30 Uhr (danach Abreise mit Lunchpaket)*
* Änderungen vorbehalten