2019: Inhalt und Anmeldung

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01-2019 | EEV-01
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018 - 2019 | Modul 2

feste Gruppe

14. - 16.01.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1:    Haltung vor Methode (26. – 28.11.2018)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (14. – 16.01.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (18. – 20.03.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement (13. – 15.05.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden



LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode


ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 386 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

02-2019
Zwischen den Stühlen - Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und Teamleiter/innen 2018 – 2019
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement

feste Gruppe

21. - 23.01.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Übersicht der Module


Modul 1:    Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft (17. – 19.09.2018)
Modul 2:    Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (03. – 05.12.2018)
Modul 3:    Kommunikation und Konfliktmanagement (21. – 23.01.2019)
Modul 4:    Personalentwicklung für Teamleitungen – Von der Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden (11. – 13.03.2019)



METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

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03-2019
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen

feste Gruppe

21. - 23.01.2019, Eisenach

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1:    Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (05. – 07.11.2018)
Modul 2:    Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit
(21. – 23.01.2019)
Modul 3:    Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik & Methoden der Biografiearbeit (18. – 20.03.2019)
Modul 4:    Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (24. – 26.06.2019)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen).

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

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04-2019
ZuPe 2.0 - Fortbildungsreihe für zukünftige Führungskräfte 2018 - 2019
Modul 3: Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Orientierung an den Mitarbeitenden

feste Gruppe

18. - 21.01.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Professionelles Führen und Leiten in Erziehungshilfeeinrichtung lebt durch das professionelle Verständnis der Führungskraft und benötigt spezielle Fähigkeiten und Kompetenzen. Eine erfolgreiche Führungspraxis zeigt sich durch persönliche, fachliche und soziale Qualifikationen besonders in dem Bereich strategischer Personalentwicklung, da dieser Fokus den Blick für das »große Ganze« öffnen kann.
    Die angebotene Fortbildungsreihe richtet sich an Gruppen-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen, die erfolgreich eine Basisqualifikation in »Führen und Leiten« abgeschlossen haben und sich nun für eine erfolgreiche Leitungstätigkeit weiterqualifizieren wollen.
    Das Fortbildungsdesign umfasst zwei Module á drei Seminartage und ein Abschlussmodul á vier Seminartage, in denen die Grundlagen strategischer Personalentwicklung im Arbeitsfeld der Erziehungshilfen erarbeitet werden.

Modul 1:    Einführung in die Grundlagen der strategischen Personalentwicklung (07. – 09.05.2018)
Modul 2:    Instrumente zum Personalmanagement und der Organisationsdiagnostik (05. – 07.11.2018)
Modul 3:    Anwendung von Steuerungsmodellen in einer lernenden Organisation und Einrichtungsattraktivität und Orientierung an den Mitarbeitenden (18. – 21.02.2019)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit, kollegialer Erfahrungsaustausch. Um einen erfolgreichen Lehr-Lerntransfer der Seminarreihe in die Praxis zu gewährleisten, verpflichten sich alle Teilnehmende ein Projekt aus dem Themenfeld »strategische Personalentwicklung« in ihrer Einrichtung zu implementieren. Zu Beginn der Fortbildung erhalten alle Teilnehmenden eine Liste möglicher Projektthemen, aus denen ein Projekt ausgewählt und durchgeführt werden muss. Im Rahmen des dritten Moduls werden die durchgeführten Projekte vorgestellt. Dazu werden die Vorgesetzten der Teilnehmenden eingeladen.

ZIELGRUPPE
Gruppen-, Team-, Bereichs- und Geschäftsbereichsleiter/innen

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg
Dr. Antje Krämer-Stürzl, Dirmstein

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.400,- € für Mitglieder
1.550,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für die gesamte Fortbildungsreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

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05-2019 | EEV-02
EEV-02
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

27. - 28.02.2019, Velburg/Lengenfeld

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert. Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum oder in Kleingruppen).

ZIELGRUPPE
Leiterinnen und Leiter von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)


LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg


ORT
Winkler Bräustüberl GmbH
St.-Martin-Straße 6
92355 Velburg/Lengenfeld

Telefon: (09182) 1 70
www.winkler-braeu.de

TEILNAHMEBEITRAG
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt.
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung.

TEILNEHMERZAHL
ca. 40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des eev
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
Fax (0911) 93 54-299
schuldenzucker@diakonie-bayern.de

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06-2019
Zwischen den Stühlen - Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und Teamleiter/innen 2018 – 2019
Modul 4: Personalentwicklung für Teamleitungen

feste Gruppe

11. - 13.03.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.
    Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Modul 1:    Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft
(17. – 19.09.2018)
Modul 2:    Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (03. – 05.12.2018)
Modul 3:    Kommunikation und Konfliktmanagement (21. – 23.01.2019)
Modul 4:    Personalentwicklung für Teamleitungen – Von der
Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden
(11. – 13.03.2019)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

07-2019
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

11. - 14.03.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.
    Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.
    Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.
    Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

METHODIK
Arbeitsschwerpunkte: Erkennen von Signalen und Symptomen • Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit • Techniken und Materialien zur Gesprächsführung • praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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08-2019 | EEV-03
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018 – 2019
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

feste Gruppe

18. - 20.03.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 1:    Haltung vor Methode (26. – 28.11.2018)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (14. – 16.01.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (18. – 20.03.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement (13. – 15.05.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
18. – 20.03.2019

ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 386 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

09-2019
Kommunizieren mit Kindern bis zwölf Jahren: »Den richtigen Ton finden!«

18. - 20.03.2019, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Jugendhilfe ist Kommunikation eine wesentliche Grundlage. ›Die ganze Kunst der Sprache besteht darin, verstanden zu werden‹ hat Konfuzius schon damals gesagt. Das sollte besonders für Gespräche mit Kindern gelten. Wer weiß in den helfenden Berufen nicht, dass Kommunikation mit Kindern nicht immer einfach ist. Das hängt auch damit zusammen, dass Sender und Empfänger sich so ziemlich in allem unterscheiden können. Oft werden Kinder übersehen, nicht gefragt und nicht wirklich beteiligt. Wichtig ist im Gespräch mit Kindern den richtigen Ton zu finden.
    Möchten Sie Ihre Wirkung beim Kommunizieren mit Kindern spürbar und nachhaltig erhöhen? Wollen Sie zukünftig im Gespräch mit Kindern den richtigen Ton finden?

Wissen Sie noch nicht intuitiv, wie Sie Kinder im Gespräch beteiligen können? Dann trainieren Sie »Kommunizieren mit Kindern«. Sie sind herzlichst zu diesem Seminar eingeladen. Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmer/innen ein »professionelles« Gespür für ihren Kommunikationsstil und ihre Wirkung bei Kindern entwickeln.

Inhalte:
•  Kommunikationentwicklung von Kindern  
•  Gesprächstechniken, speziell mit Kindern 
•  Verbale/Nonverbale Kommunikation 
•  Wirksame Kommunikation in schwierigen Gesprächssituationen mit Kindern 
•  Grundhaltungen (als Ausdruck einer professionellen Haltung) wie Kongruenz, Empathie und bedingungslose Annahme

METHODIK
Theoretische Inputs, Übungen in Kleingruppen an eigenen und/oder beruflichen Erfahrungen, eine aktive Beteiligung der Teilnehmer/innen ist erforderlich. Witz, Humor und ein Coaching nach Balint flankieren das Seminar

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in stationären und ambulanten sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eine selbstkritische Betrachtung des eigenen Kommunikationsstils mit Kindern/Jugendlichen nicht scheuen und optimieren wollen.
 
LEITUNG
Dr. Drs. Berniek Hesselink, Ootmarsum/NL
 

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster

Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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10-2019
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2018 – 2019
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen!

feste Gruppe

18. - 20.03.2019, Eisenach

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1:    Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstrefle-
xion (05. – 07.11.2018)
Modul 2:    Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (21. – 23.01.2019)
Modul 3:    Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit (18. - 20.03.2019)
Modul 4:    Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (24. – 26.06.2019)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen).

LEITUNG
Susanne Hölzl, Göming/A

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

11-2019
Kollegiale-Beratung-Online (KoBerO)
Professionelles Setting für Gruppen- und Teamleiter/innen

19. - 21.03.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

Inhalt und Zielsetzung
Die kollegiale Beratung ist ein bewährtes professionelles Setting für Leitungskräfte zur Reflexion und Lösungsfindung für eigene Anliegen und für den Austausch mit Kolleg/innen auf Augenhöhe. Ist ein Vertrauen in der kollegialen Gruppe grundsätzlich hergestellt, kann eine kollegiale Beratung auch in einer Online-Variante praktiziert werden.

Die Kollegiale-Beratung-Online bietet zusätzliche Vorteile:
•    keine Reisetätigkeiten, kein zeitlicher Mehraufwand, keine Fahrkosten
•    überregionale/bundesweite Zusammensetzung der kollegialen Berater-
gruppe
•    schriftliche Dokumentation des kollegialen Beratungsprozesses

Das Angebot beinhaltet zwei Phasen:
1) Qualifizierungs- und Vorbereitungsphase
In einem dreitägigen Seminar wird ein Konzept für den kollegialen Beratungsprozess vorgestellt und zunächst in Präsenz-Sitzungen erprobt. Anschließend treffen wir in der Seminargruppe eine gemeinsame Vereinbarung für den prozessualen und technischen Ablauf der Kollegiale-Beratung-Online. Weiterhin werden Sie mit der technischen Nutzung der Online-Plattform (Audio- und Video-Kommunikation, Einwahl und Funktionen der Plattform etc.) intensiv vertraut gemacht.

2) Praxisphase
In den dann folgenden acht Monaten haben die Seminarteilnehmer/innen die Möglichkeit, zu den verbindlich vereinbarten sechs Terminen an der Kollegiale-Beratung-Online teilzunehmen. Pro Sitzung ist mit einem Zeitumfang von maximal zwei Stunden zu rechnen. Vor jeder Online-Sitzung werden mögliche Anliegen und weitere Themenwünsche abgefragt. Bei Bedarf können zusätzliche Termine für eine Kollegiale-Beratung-Online eingerichtet werden. Die KoBerO-Teilnehmer/innen erhalten einen technischen Support zur Nutzung der Online-Plattform während der gesamten Laufzeit der Praxisphase.

ZIELGRUPPE
Dieses Angebot richtet sich an Leitungskräfte, die an einer früheren EREV-Qualifizierung für Gruppen- und Teamleitungen teilgenommen haben.

LEITUNG
Rainer Krüger, Göttingen

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
646,- € für Mitglieder
689,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung im Tagungshaus und der sechs Online-Termine der Kollegialen Beratung
 
TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie einen Laptop mit WLAN-Zugang zum Seminar mit, damit wir die Nutzung der Online-Plattform erproben können.

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12-2019 | EEV-04
»Psychotherapie? Nein danke!« – Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kinder

25. - 27.03.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.

Inhalte und Methoden:
•  Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen 
•  Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie 
•  systemische Sicht auf »psychische Krankheit« 
•  Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten 
•  Kinder und Partner als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer 
•  Reflexion eigenen Handelns

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis  •  lernen verschiedenen Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen  •  lernen wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet  •  lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen  •  entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen  •  Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie  •  Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern  •  Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten  •  Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
 
TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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13-2019
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2019
Modul 1: Haltung vor Methode

25. - 27.03.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 1:    Haltung vor Methode (25. – 27.03.2019)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (27. – 29.05.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (23. – 25.09.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement (11. – 13.11.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 13-2019 an.

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14-2019
Gesundheit! Arbeiten mit inneren Antreibern – Gesundheitscoaching und Stressprävention

27. - 29.03.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.« (Wikipedia). Wie schwierig es ist dieses Wohlergehen aufrechtzuerhalten, ist angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Einrichtungen ihren Mitarbeitenden gegenüber.
    Präsenz, Perfektionismus und Power sind Erwartungen, die viele Menschen im Berufsalltag und im privaten Bereich von sich und anderen erleben. Ständig erheben dabei unsere inneren Antreiber das Wort und bringen uns oft über unsere Belastungsgrenzen mit erheblichen gesundheitlichen Auswirkungen. Schlafstörungen, Bluthochdruck, Ängste und die Unfähigkeit abzuschalten betreffen immer mehr Frauen und Männer, die in der sogenannten »Rushhour« des Lebens Beruf und Familie unter einen Hut bringen möchten.
    Wir nehmen uns Zeit, die inneren Antreiber in innere Achtsamkeit zu verwandeln. Diese ist im Alltag ein unbedingtes Mittel dafür, gesund zu bleiben und für Regeneration zu sorgen. Es werden der Zusammenhang von Stress und Gesundheit erläutert, Stressmodelle erklärt und Achtsamkeit lebensnah eingeübt. Mit kreativen Mitteln kommen wir unseren stressrelevanten Überzeugungen und Gewohnheiten auf die Spur. Ressourcen werden aufgespürt und wir finden Zeit, individuell sowohl äußere als auch innere Stressoren zu erforschen und Lösungsideen für nachhaltige Veränderung in Richtung Gesundheit zu sammeln.
    Zudem möchten wir Aspekte des betrieblichen Gesundheitsmanagements und Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis aufzeigen.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen.

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover
Carola Schaper, Hannover

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- D für Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Mitzubringen sind bequeme Kleidung, Decke/Handtuch (strandtauglich), Schreibutensilien, Papier DIN A3/4 und Buntstifte.

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15-2019
AUSBILDERTAGE
»Generation Z – Wer ist die Jugend von heute?«
Jugendliche heute verstehen und begleiten

27. - 29.03.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie tickt die Jugend von heute? Man kann es nicht abstreiten: Vieles hat sich verändert. Die Arbeit mit Jugendlichen ist eine Herausforderung. Einstellungen und Wertvorstellungen weichen gegebenenfalls vom regulären Kurs ab und fordern Ausbilder/innen und Ausbildungsbeauftragte somit täglich aufs Neue. Erwartungshaltungen der Jugendlichen und ihre Vorstellung hinsichtlich der »perfekten Ausbildungsstelle« sind mitunter hoch komplex und doch verständlich. Eine der künftigen Hauptaufgaben wird es sein, die Erwartungen nachzuvollziehen und sich als Arbeitgeber zu fragen, wie man diesen gerecht werden kann. Entscheidend wird es außerdem sein, herauszufinden, wie man Probleme respektvoll und gleichzeitig nachhaltig lösen kann.

Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•  lernen neue Perspektiven und Sichtweisen aus der Lebenswelt der Jugendlichen/Auszubildenden kennen (inklusive Social Media und Digitalisierungs-Tipps)  •  erweitern und vertiefen ihre Methoden zur gewinnbringenden Motivation  •  können sich nach dem Seminar besser in die Erwartungshaltungen der Auszubildenden hineinfühlen und entwickeln ein vertieftes Verständnis
•  erkennen die Herausforderungen der verschiedenen Generationen und können die verschiedenen Bedürfnisse voneinander unterscheiden 
•  tauschen sich über die Anforderungen an eine/einen Ausbilder/in aus (im Vergleich zu früher) 
•  haben die Möglichkeit sich mit Kolleg/innen über Problemfälle zu beraten, auszutauschen und Feedback einzuholen 
•  lassen sich von vorgestellten Lösungsansätzen zur Lösung eigener Fragestellungen/Herausforderungen inspirieren 
•  erweitern ihren persönlichen Horizont hinsichtlich der Ausbildungsmethoden

METHODIK
Das Seminar ist mit vielen Praxisbeispielen und Übungen der Teilnehmer/innen angelegt. Es werden aktivierende Einheiten, Diskussionen und andere Elemente eingesetzt, die die Teilnehmer/innen aktiv in das Seminargeschehen einbeziehen werden. Auf diese Weise ist die Schulung besonders praxisnah und bietet den größtmöglichen Lernerfolg.
    Dabei ist es uns wichtig, dass interne Themen aus dem Ausbildungsalltag aufgegriffen werden und wir einen kollegialen Austausch sowie die Bearbeitung der Themen ermöglichen.

ZIELGRUPPE
Ausbilder/innen, Ausbildungsleiter/innen, Ausbildungsbeauftragte, Sozialpädagoginnen und weitere Interessierte in der Jugendberufshilfe

LEITUNG
Aneta Ludwig, Bad Nauheim

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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16-2019
»Wo kämen wir denn da hin?«
Grundlagenseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

27. - 29.03.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

Die modular aufgebaute Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV fördert und entwickelt über drei Stufen (Grundlagen/Aufbau/Intervision) selbstständiges lösungsorientiertes Arbeiten in der Verwaltung

INHALT UND ZIELSETZUNG
Grundlagen der Kommunikation, Ziele setzen und erreichen, Gesprächsplanung, Konflikte analysieren und lösen, eigene Prozesse untersuchen und gestalten, Umgang mit Veränderungen. Sie reflektieren Ihre Kommunikationsstrategien und Haltungen. Anschließend erarbeiten Sie neue Lösungen für Ihre Praxis. Wir arbeiten mit Ihren Beispielen und Fällen.
    Im Scheinwerferlicht stehen immer die »Kernkompetenzen« im Unternehmen, die, die das Geld bringen. Und damit die Kernkompetenzen auch strahlen: dafür gibt’s Verwaltung.
    Sieht keiner, mag keiner, und dann wollen diese Verwalter/innen immer noch was von einem. So wird Verwaltung manchmal gesehen.
    Sie wissen es besser: Verwaltung sorgt für geregelte und regelmäßige Abläufe. Verwaltung sorgt dafür, dass das Arbeitsmaterial da ist, Informationen fließen, Rechnungen geschrieben werden und Gehälter bezahlt werden können.
    Fachwissen darüber, was Sie zu tun haben, das bringen Sie meist mit. Wir kümmern uns in diesem Seminar darum, wie Sie das umsetzen.
    Kommunikation ist das Rüstzeug am fordernden Arbeitsplatz Verwaltung. Nach oben, nach unten und seitwärts den richtigen Ton treffen, Aufträge klar formulieren, klare Anfragen und Antworten formulieren, das alles ist die Basis für gute Arbeit. Dazu kommt Organisationstalent, Neugier, Kreativität und Flexibilität. Und Spaß an der Arbeit.
    Damit das alles wirksam werden kann, wird in diesem Seminar die Basis gelegt. Was ist gute Kommunikation im Unternehmen? Wie formuliere ich klare Ziele? Wie gehe ich mit meinen Reaktionen auf Situationen um? Wie löse ich Konflikte? Wie plane ich erfolgreiche Gespräche? Was kann ich tun, wenn es mal nicht so rund läuft?
    In diesem Sinne: Wo kämen wir denn da hin? Zu besserer Arbeit und Zusammenarbeit!
    Der Schwerpunkt in diesem Seminar soll »Veränderung« sein.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Wir gehen von Ihrer Arbeitssituation aus (von Ihren Fallbeispielen) und erarbeiten alltagstaugliche Lösungen für Ihre Praxis.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- Dfür Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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17-2019
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 – 2020
Modul 4: Traumapädagogik und Familie

feste Gruppe

01. - 04.04.2019, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
    Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
    Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in neun Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/en.

Modul 1:    Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2:    Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3:     Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4:    Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5:     Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6:    Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 23.01.2020, Kassel)
Modul 7:    Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8:    Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) • Diplom-Sozialpädagog/in • Diplom-Sozialarbeiter/in • Diplom-Heilpädagog/in • Diplom-Pädagog/in • mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen
Prof. Dr. Brigitta Goldberg, Dortmund

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon: (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Hinweis
Die Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

18-2019
FORUM »Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen«

02. - 04.04.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 22 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum Thema Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen.
Das Forum steht jedes Jahr unter einem thematischem Schwerpunkt und gliedert sich in drei Bereiche auf: Praxistag mit Referaten und Austauschrunden, Thementag mit parallelen Workshops zu Methoden und Handwerkszeug und Konzepttag mit Konzeptvorstellungen und Ideen – von Kolleg/innen für Kolleg/innen.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in diesen Arbeitsbereichen der Erziehungshilfe,
•    auf Grund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden,
•    am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2019 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Herbst 2018 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

Das Forum wird vom Vorbereitungskreis »Forum Fünf-Tage-Gruppe und Tagesgruppen« geplant und durchgeführt und vom EREV-Vorstand durch Ralph Hartung begleitet. Interessierte, die sich einbringen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

ZIELGRUPPE
Verantwortliche und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen und von Jugendämtern, die Interesse an den Themen haben.

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
02. – 04.04.2019

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
siehe Falter zum Forum

HINWEISE
Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2019.
Danach auf Anfrage!

Die Übernachtung erfolgt im Tagungshaus und in einem nahe gelegenen Hotel. Die Vergabe der Zimmer erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung. Zusätzliche Übernachtungen können direkt im zugewiesenen Haus gebucht werden.

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19-2019
Einführung in das lösungsorientierte Arbeiten als Handlungskonzept in der Jugendhilfe

02. - 04.04.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Lösungsorientierung ist ein systematischer Weg wahrgenommene Probleme in Ziele zu »verwandeln« und die Energie darauf zu richten, diese Ziele für eine bessere Zukunft auch zu erreichen.
    Lösungsorientierung ist insofern anders, weil sie den Blick hauptsächlich darauf richtet, was funktioniert, anstatt darauf, was nicht funktioniert.
    Die Betonung liegt dabei auf der Zukunft anstatt auf der Vergangenheit, auf Ressourcen, Erfolg und positive Entwicklung anstatt auf Versagen.
    Der lösungsorientierte Ansatz in der Jugendhilfe hat seine Wurzeln im Konzept der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie (vgl. Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg) und wurde von den Pädagogen Marianne und Kaspar Baeschlin als Handlungsansatz in einer stationären Jugendhilfe in der Schweiz entwickelt.
    Aus dieser Arbeit entstand das Fortbildungsinstitut »Zentrum für lösungsorientierte Beratung, Winterthur« (www.zlb-schweiz.ch), in der zahlreiche Trainer zum lösungsorientierten Arbeiten ausgebildet wurden.

Inhalte der Fortbildung sind:
•    Kernaussagen zum lösungsorientierten Arbeiten
•    Vorstellung der sieben Grundannahmen
•    Strukturelemente zum lösungsorientierten Arbeiten
•    kooperative Beziehungen gestalten
•    Kennenlernen der Methoden und Techniken des lösungsorientierten Arbeitens

Das Handlungskonzept ist in zahlreichen Einrichtungen der Jugendhilfepraxis erprobt. Die Stiftung Beiserhaus befindet sich in einem mehrjährigen Prozess der Integration zum lösungsorientierten Arbeiten, in den alle Mitarbeitende mit einbezogen sind. Veränderungen und Auswirkungen in der Arbeit werden dargestellt.

METHODIK
Inputs zur Vermittlung des Handlungskonzeptes, Kleingruppenarbeit, Rollenübungen zur praktischen Erprobung
    Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen wird angestrebt, Impulse für die praktische Arbeit mitzunehmen beziehungsweise mitzugeben.
    Gemeinsames Lernen durch kollegialen Austausch, indem eigene Erfahrungen und berufliche Fragestellungen in wertschätzender Arbeitsatmosphäre eingebracht werden, ist ausdrücklich erwünscht.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Harald Recke, Knüllwald-Rengshausen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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20-2019
Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit?

08. - 10.04.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELGRUPPE
Allen Frances war lange Jahre der wohl einflussreichste Psychiater in den USA. Nun hat er sich – laut NZZ vom Sonntag, 12.01.2014 – gegen seine Zunft gewandt: »Die Diagnose und die Behandlung psychischer Störungen seien oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen uns sozial-pädagogischen Problemen umzugehen«. In Deutschland ist Michael Winterhoff bekannt, weil er meint, dass Eltern und professionelle Erzieher/innen zu stark pathologisieren und psychiatrisieren. In den Niederlande wirbt Jo Hermanns dafür, dass wieder – normal – erzogen statt (pseudo)therapeutisiert wird.
    Das Seminar thematisiert die spannende Frage, in wie fern psychische Störungen im Grunde genommen keine Krankheiten, sondern Konstrukte darstellen und welche sozial- kulturelle Umstände in der psychiatrischen Diagnose und in der alltägliche Praxis der stationären und ambulanten Jugendhilfe  eine dermaßen wichtige Rolle spielen? Was steckt zum Beispiel hinter der Autismus-Epidemie? Allen Frances meint: »Die Diagnose und die Behandlung einer psychischen Störung sind oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen Problemen umzugehen. Wenn die Schulklassen zu groß sind, die Schulen Turnstunden abschaffen und die Kinder den ganzen Tag einsperren, dann erhalten die aktivsten und jüngsten unter ihnen die Diagnose AD(H)S, verbunden mit den entsprechenden Medikamenten. Die Pharmaindustrie macht damit einen Umsatz von fünf Milliarden Dollar. Mit diesem Geld würde man besser die Klassengrößen verkleinern und Turnlehrer einstellen. Manchmal ist es sinnvoller, ein Problem gesellschaftlich anzugehen, statt die Betroffen zu Patienten zu machen. Dasselbe zeigt sich bei der posttraumatischen Belastungsstörung«. Ziel des Seminars ist es, eine kritische Reflexion zu bewerkstelligen,  ob und inwiefern eine zu starke Psychiatrisierung beziehungsweise Pathologisierung des (sozial)pädagogischen Alltag zieldienlich ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu helfen,  indem wir Eltern und Professionelle  lernen zu erziehen statt zu (pseudo) therapeutisieren.

METHODIK
Das Seminar wird – nebst kleine Imputs der Referenten – interaktiv moderiert und bedient sich des Johari-Fensters und probt das Balint Coaching Modell. Der Rahmen des Seminars bildet das systemisches Denken und Handeln:  im systemischen Denken werden die Kategorien von Ursache und Wirkung zu Gunsten einer zirkulären Sichtweise aufgegeben. Probleme und Störungen werden nicht isoliert betrachtet und behandelt, sondern in ihren vernetzten Zusammenhängen wahrgenommen und bearbeitet.

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen, die eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem Berufsprofil, eigenen Normen und Werten nicht scheuen, um so die Berufszufriedenheit zu verbessern und den Glauben an die eigene Wirksamkeit im pädagogischen Alltag wieder zu erlangen, zu erhalten oder zu stärken.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
08. – 10.04.2019

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,– € für Mitglieder
444,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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21-2019
Einführung in systemische Methoden und systemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe
Systemische Einblicke und Lösungen

08. - 10.04.2019, Hofgeismar

Weitere Infos


»Störungen im System verlangen nach Veränderungen.«
(Matthias Varga von Kibéd)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.
    Lernziele des Seminars sind: die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs)Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zu Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.
    Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: zum Beispiel Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und dessen Haltung, Dynamik von (Zwangs)Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.
    Es ist möglich aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
08. – 10.04.2019

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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22-2019
»Systemblume« – Methodenkompetenz in der systemischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

10. - 12.04.2019, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das »systemische Arbeiten« gehört in der Außendarstellung der Träger und Einrichtungen inzwischen zu einem Standardbegriff. Doch was genau steht hinter diesem Begriff? Neben der zentralen Frage der individuellen Haltung des Akteurs, der persönlichen Perspektive und Selbstreflexion sind es auch konkrete Methoden und Techniken, mit denen Systeme in der Sozialen Arbeit sichtbar, Beziehungen verdeutlicht, Konflikte und Verstrickungen erkennbar gemacht werden können.
    Systemisches Arbeiten ist eine grundsätzliche Haltung. Der Grundgedanke basiert auf der Annahme, dass die Klienten die Experten ihres Lebens sind und die Antworten auf ihre individuellen Fragen in sich tragen. Die Fachkräfte können mit Hilfe der systemischen Betrachtung sowohl die Verantwortung ganz und ausschließlich bei den Klienten lassen und sie mit speziellen Fragetechniken darin unterstützen, dass sie selbst erkennen, begreifen und verändern können. »Es gibt immer mindestens sieben Möglichkeiten!«
    Systemische Grundannahmen können sowohl in der Einzel-, als auch in der Gruppenarbeit effektiv eingesetzt werden. Darüber hinaus wirken sie sich auf die Zusammenarbeit innerhalb eines Teams sehr positiv aus. Sie dienen einem wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander und unterstützen beim professionellen Austausch.

In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden:
•    wie und in welchen Situationen sich diese Methoden in der praktischen Jugendhilfearbeit anwenden lassen
•    wie sich Genogrammarbeit, Systembrett (ehem. Familienbrett) und andere Instrumente auch flexibel verändern beziehungsweise individuell nutzen lassen
•    wie Kinderbücher, Kuscheltiere, Engelskarten, Zauberstäbe, Schleichtiere und Knautschbälle ein pädagogisches Gespräch positiv beeinflussen können
•    systemisches Denken und eine systemische Haltung in Teamsitzungen und Fallbesprechungen

METHODIK
Übungen, Theorieinput, Gruppenarbeit und ggf. Rollenspiele an konkreten Praxisbeispielen, Austausch von effektiven Methoden aus der eigenen Praxis. Dieses dreitägige praxis- und handlungsorientierte Grundlagenseminar gibt Raum zum Erfahrungsaustausch und das ein oder andere Fallbeispiel.

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Beratung

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Braunschweig

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz Hitze Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster

Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- D für Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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23-2019
»Wer tickt hier wie?«
Verschiedene Menschentypen und ihr Umgang damit

24. - 26.04.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit manchen Menschen kommen wir sofort und mit wenigen Worten gut zurecht und mit anderen Menschen fühlt sich der Kontakt schwierig, anstrengend oder fremdartig an. Schlimmstenfalls können wir unser Gegenüber nur schwer ertragen, doch aus beruflichen Gründen ist der Kontakt unvermeidbar.
    Durch Selbst- und Fremdeinschätzung setzen Sie sich im Seminar zunächst mit Ihrem eigenen Profil auseinander. Als Basis dient dafür der key4you Persönlichkeitsschlüssel, der unter anderem auf der Charakterkunde von Fritz Riemann basiert. Darauf aufbauend wird Ihre Wahrnehmung darin geschult, auch andere Persönlichkeitstypen zu erkennen.
    Zuletzt entwickeln Sie eigene Handlungsalternativen für den Umgang mit Personen, die Ihnen fremdartig und/oder schwierig erscheinen oder »Allergien« in Ihnen hervorrufen.
    Ziel dieses Seminars ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und mit anderen Charakteren, um im weiteren Verlauf auch Menschentypen in den Blick zu nehmen, mit denen Ihnen der Umgang schwer fällt und dafür persönliche Strategien zu entwickeln.

Seminarinhalte sind:
•    Persönlichkeitstypologien
•    Charakterkunde nach Fritz Riemann
•    Persönlichkeitstypen von key4you
•    Selbsteinschätzung mittels key4you-Fragebogen
•    Fremdeinschätzung mittels key4you-Fragebogen
•    Feedback – Fremdeinschätzung
•    persönliche Strategieentwicklung

METHODIK
Lehrgespräch, Einzelarbeit, Gruppenübungen, Fragebogenarbeit inklusive Auswertung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
432,- € für Mitglieder
465,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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24-2019 | EEV-05
Bewerbungsgespräche professionell führen

24. - 26.04.2019, Nürnberg

Weitere Infos

ZIELSETZUNG
In der heutigen Arbeitswelt, in der Ressourcen wie Zeit und Personal knapp sind und Qualität und Professionalität einen immer höheren Wert bekommen, ist es von besonderer Wichtigkeit, ein Bewerbungsgespräch souverän und zielorientiert zu führen. Die Auswahl von geeigneten Mitarbeiter/innen ist entscheidend für den langfristigen Erfolg eines Teams beziehungsweise der gesamten Einrichtung. Bei den Bewerbungsgesprächen gilt es, Fehlentscheidungen so gering wie möglich zu halten, da diese im Hinblick auf Zeit, Energie und Geld die Ressourcenknappheit weiter fördern. Daher muss in einem Bewerbungsgespräch in kurzer Zeit herausgefunden werden, ob der/die Bewerber/in die geforderten und erwünschten Anforderungen weitgehend erfüllt und ob er/sie in das Team beziehungsweise in die Einrichtung passt. Zudem ist das Bewerbungsgespräch auch immer eine Präsentation nach außen. Daher ist es im Interesse jeder Einrichtung, einen professionellen und guten Eindruck zu hinterlassen, auch wenn es nicht zu einer Einstellung kommen sollte.

Inhalte
•    Analyse der Personalanforderung des Teams und der Einrichtung mittels verschiedenen Methoden
•    Bewerbungsunterlagen richtig lesen und nach Kriterien bewerten
•    Bewerbungsgespräche richtig vorbereiten und nachbereiten
•    Bewerbungsgespräche zielorientiert durchführen
•    die Einrichtung angemessen präsentieren
•    Fragetechniken entwickeln und einen Fragekatalog für Bewerbungsgespräche erstellen
•    Umgang mit Personalmangel und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Bewerbungssituation

METHODIK
theoriegeleitete Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte und Gruppenleitungen, die am Auswahlverfahren für Bewerber/innen teilnehmen

LEITUNG
Silja Buchmann, Freiburg

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-72 48
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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25-2019 | EEV-06
Psychisch kranke junge Menschen – Herausforderung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Jugendhilfe

24. - 26.04.2019, München

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In verschiedenen Hilfesystemen sind Mitarbeiter/innen zunehmend mit offen oder verdeckt psychisch auffälligen jungen Menschen konfrontiert. Psychische Störungen sind immer verbunden mit Veränderungen in der Kommunikation und im Erleben und Verhalten der Menschen und können damit den Umgang miteinander deutlich erschweren.
    Sie stellen fest, dass Ihre Gespräche oder Ihre Interventionen zu kurz greifen oder Sie den Schlüssel zum Problem nicht finden? Sie stellen fest, dass Sie und andere sich als Person im Alltag mit diesen jungen Menschen schwer tun?
    Diese Fortbildung gibt einen Einblick in die wesentlichen psychischen Störungsbilder bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sodass Sie in Ihrer Arbeit solche tieferliegenden Störungen an einigen Anzeichen erkennen oder vermuten können (die Diagnose ist dem Fachmann / der Fachfrau vorbehalten).
    Daraus ergeben sich spezielle Konsequenzen für Ihr professionelles Handeln, die anhand Ihrer Fälle aus der Praxis verdeutlicht werden.
    Sie lernen Hinweise psychischer Erkrankung zu erkennen und wissen, was Sie dann tun können. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire im Umgang mit psychisch kranken jungen Menschen, sodass diese durch Sie bestmöglich begleitet werden.

METHODIK
Vortrag  •  Fallarbeit anhand Ihrer eigenen Praxiserfahrungen und Praxisbeispiele

Zielgruppe
Mitarbeiter/innen wie Erzieher/innen, Heilpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Sozialpädagog/innen, Psycholog/innen, Lehrer/innen, Ausbilder/innen mit Erfahrungen im Umgang mit »schwierigen« Jugendlichen und jungen Erwachsenen

LEITUNG
Dr. Pia Schreiber, Weilheim

ORT
Exerzitienhaus der Erzdiözese Schloss Fürstenried
Forst-Kasten-Allee 103
81475 München

Telefon: (089) 7 45 08 29-0
www.schloss-fuerstenried.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Sie sind gebeten in Ihrem Arbeitsalltag Fallbeispiele zu sammeln und zur Fortbildung mitzubringen.

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26-2019 | EEV-07
» … und jedem Ende wohnt ein Anfang inne«
Transitzeiten des Leitungswechsels

06. - 08.05.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den kommenden Jahren steht aus Altersgründen einigen Einrichtung absehbar ein Wechsel in oberen Leitungsfunktionen bevor. Damit entstehen ungewöhnliche und einmalige Verantwortlichkeiten für die Funktionsträger mit unwägbaren Auswirkungen auf die jeweilige Einrichtung und deren Perspektive.
    In dieser dreitägigen Veranstaltung soll Gelegenheit gegeben werden, sich dieser besonderen Situation focussiert zu widmen und sich im Austausch mit Kolleg/innen in ähnlicher Lage persönliche Klarheit darüber zu verschaffen, wie man diese letzte Zeit in der Einrichtung und für sich selbst danach gestalten möchte. Die Teilnehmer/innen sollen ihren jeweils individuellen Verfahrensplan für den Übergang aus ihrer aktuellen Berufsausübung in den Ruhestand entwerfen können. Themen und Fragen können u. a. sein:
•  Was auf mich und die Einrichtung zu kommt
•  Wann und wie wird das Datum der Beendigung meiner Berufstätigkeit innerhalb der Einrichtung kommuniziert? Gibt es Absprachen mit dem Träger/Trägervertreter darüber?
•  Wann und wie wird meine Beendigung externen Kooperationspartnern mitgeteilt, mit welcher Perspektive? 
•  Was verbindet der Träger mit meinem Arbeitsende (strategische Neuausrichtung, Kontinuität)? 
•  Wie bin ich in meine Nachfolgeregelung einbezogen (oder nicht?) – Was passt für mich? 
•  Mein Beitrag für die Einrichtung nach meinem Arbeitsende 
•  Wissenssicherung, Kompetenzsicherung – Welche erfahrungsbasierte Verfahren kann/möchte ich für die Einrichtung weiterhin handlungsleitend zur Verfügung stellen? 
•  Sicherung detaillierter Arbeitsabläufe: Zeitplan/Kalender für »überlebenswichtige« Vorgänge zum Fortbestand der Einrichtung und der Kultur der Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern? 
•  Was kann/will ich aus meiner »Leitungs-/Führungskultur« vererben? 
•  Abschied nehmen: intern, extern, das »Lame-duck-Syndrom«, wann werde ich verabschiedet; von wem in welchem Rahmen, welche Gestaltungsmöglichkeit habe ich dabei? Der letzte Arbeitstag, die letzte E-Mail und das Abschalten des E-Mail-Accounts … 
•  Meine Zeit im Ruhestand: Wie habe ich mich vorbereitet? Der Tag danach (und die weiteren Tage …). Partnerschaft/Beziehung – neu (erleben)? Lebensort und Perspektive, Ehrenamtlichkeit und »Nachberuflichkeit«, Hobbies, Gestaltung des Alltags, Dauerurlaub …?

METHODIK
Einzel-, Kleingruppen- und Partnerarbeit, selbstreflexive Übungen, moderierter Erfahrungsaustausch im Plenum

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte mit übergeordneter Verantwortung, Geschäftsführer/innen /Gesamtleiter/innen, Abteilungsleiter/innen

LEITUNG
Eckart Reinl-Mehl, Buckenhof
Rainer Brandenstein, Schweinfurt

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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27-2019 | EEV-08
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe – Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (südliches Bayern)

06. - 08.05.2019, München

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
    Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
    Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
Dazu wollen der EEV Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 – 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.
    Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein. Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:

Modul 1:    Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Fürstenried und Nürnberg (siehe 28-2019))
Modul 2:    Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3:    Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4:    Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5:    Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe

LEITUNG
Silja Buchmann, Freiburg

ORT
Schloss Fürstenried
Exerzitienhaus der Erzdiözese (südliches Bayern)
Forst-Kasten-Allee 103
81475 München

Telefon: (089) 7 45 08 29-0
www.schloss-fuerstenried.de

TEILNAHMEBEITRAG
für alle fünf Module:
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

pro einzelnes Modul:
288,- € für eev-Mitglieder
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann sowohl einzeln als auch gesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 27-2019 an.

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28-2019 | EEV-09
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe – Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (nördliches Bayern)

06. - 08.05.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
    Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
    Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
Dazu wollen der EEV Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 – 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.
    Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein. Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:

Modul 1:    Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Fürstenried (siehe 27-2019) und Nürnberg
Modul 2:    Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3:    Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4:    Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5:    Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
für alle fünf Module:
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung
pro einzelnes Modul:
288,- € für eev-Mitglieder
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann sowohl einzeln als auch gesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 28-2019 an.

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29-2019
Bindungstraumatisierung – Grundlegende Erkenntnisse und deren Folgen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

08. - 10.05.2019, Sande

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Nach Gahleitner (2011) geben ca. 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Jugendhilfe an, frühe und anhaltende traumatische Erfahrungen gemacht zu haben. Die meisten von Ihnen in der unmittelbaren häuslichen Umgebung durch Gewalt, Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch. Die Folgen dieser frühkindlichen Traumatisierungen im unmittelbaren Nahbereich der Kinder werden vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zur Bindung, Neurophysiologie und Pädagogik diskutiert, um so mögliche Wege für den pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erfahren grundlegende Kenntnisse über Bindung und Bindungstraumatisierung,
•    erhalten tiefen Einblick in die körperliche Seite des traumatischen Geschehens und lernen in dem Zuge die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist
•    erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel
•    können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Bindungstheorie, Geschichte und Entwicklung
•    Bindungstraumatisierung
•    neurobiologisches Verständnis des Organismus
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen

ORT
Hotel Leiners Landhotel
Bahnhofstraße 46
26452 Sande

Telefon: (04422) 9 58 60
www.leinerslandhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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30-2019
Systemische Traumapädagogik in den ambulanten Erziehungshilfen
Modul 1: Grundlagenwissen zu Trauma

08. - 10.05.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und intensive Einzelfallhilfe / Hilfe für junge Volljährige – in den ambulanten Erziehungshilfen werden wir täglich mit stark belasteten Familiensystemen konfrontiert ... und in der Regel auch mit frühkindlichen (Bindungs-)Traumatisierungen. Ein Trauma ist eine Verwundung der Seele, die Unterstützung im Heilungsprozess benötigt. Die Symptome sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Jahre, da sie oft nicht (sofort) mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden. Erziehungshilfen werden in der Regel aufgrund eines auffälligen Kindes installiert – dem »Symptomträger«. Im systemischen Denken wird die einzelne Person stets im Kontext eines Systems betrachtet. Negative Verhaltensweisen einer Person werden auf Probleme und Konflikte innerhalb eines Systems zurückgeführt. Das Verhalten wird nicht als »Störung« angesehen, sondern vielmehr als zunächst beste Lösung für das aktuelle Problem, beziehungsweise die schwierige Lebenssituation. Das Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung der Klienten.
    Frühkindliche Traumatisierungen sind in der Regel ein fester Bestandteil der ambulanten Erziehungshilfen und erfordern ein traumapädagogisches Verständnis, um Kindeswohlgefährdungen zu erkennen, zu beenden und zu vermeiden, sowie die Langzeitfolgen möglichst zu verringern, wenn nicht sogar zu verhindern. In der Arbeit mit traumatisierten Eltern geht es um eine grundlegend positive und wertschätzende Haltung ihnen und ihrer Lebensgeschichte gegenüber. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zu aktivieren und sie in ihren erzieherischen Handlungskompetenzen zu stärken, sowie eine erste Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
    In dieser Fortbildung, die in drei Modulen stattfindet, geht es neben der Vermittlung von Grundlagenwissen vor allem um die pädagogische Haltung und praxisnahe Fallbeispiele. Wie können Fachkräfte (wieder) handlungsfähig werden und auch bleiben im Kontext von stark problembelasteten Familiensystemen und Traumatisierungen? Was brauchen die Klienten, um ihre Selbstwirksamkeit zu spüren und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren?

Modul 1:    Grundlagenwissen zu Trauma (08. – 10.05.2019)
Modul 2:    Der systemische Ansatz (18. – 20.09.2019)
Modul 3:    Systemische Traumapädagogik (19. – 21.11.2019)

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich Kinder- und Jugendhilfe der ambulanten Erziehungshilfen

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Braunschweig

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.190,- € für Mitglieder
1.350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen herunterladen.
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 30-2019 an.

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31-2019 | EEV-10
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2018 – 2019
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

feste Gruppe

13. - 15.05.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 1:    Haltung vor Methode (26. – 28.11.2018)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (14. – 16.01.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (18. – 20.03.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement
(13. – 15.05.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 386 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

32-2019
Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

13. - 15.05.2019, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder werden Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Familiengericht oder Entscheidungen des Familiengerichts konfrontiert: Sie können als Zeugen geladen werden, beraten im Trennungs- und Scheidungsverfahren, betreuen Kinder oder Jugendliche in Pflege- oder Erziehungsstellen, die zur Herkunftsfamilie aufgrund einer Gerichtsentscheidung zurückgeführt werden sollen oder sollen gar – vom Jugendamt übertragen – selbst im familiengerichtlichen Verfahren mitwirken. Dann gilt es, zum Wohle von Kindern und Jugendlichen fachlich fundierte Stellungnahmen abzugeben und in der mündlichen Verhandlung die erforderliche Position zu vertreten, sich gegenüber Familiengericht, Sachverständigen und Anwälten zu behaupten.
    Die §§ 50 bis 52 SGB VIII sehen die Mitwirkung des Jugendamtes in bestimmten Gerichtsverfahren vor. Da das Gesetz die Form der Mitwirkung nicht regelt und zu den Inhalten keine abschließenden Aussagen trifft, besteht in der Praxis vielfach Unsicherheit über das, was die Jugendämter auf diesem Gebiet zu leisten haben und was die Gerichte folglich von den Jugendämtern und freien Trägern erwarten können.
    Das Seminar beschäftigt sich auch mit der schriftlichen Form der Mitwirkung solcher Stellungnahmen oder Fachberichte. Theoretisch und anhand praktischer Fälle wird das Thema Familiengericht umfassend und systematisch behandelt.
    Seminarinhalte:
•  freiwillige Gerichtsbarkeit in Abgrenzung zur streitigen Gerichtsbarkeit 
•  Einleitung der Verfahren und gerichtliche Zuständigkeiten 
•  Beteiligte in diesen Verfahren 
•  Beteiligten- und Verfahrensfähigkeit von Jugendamt und Kind 
•  Anhörungen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pflegeeltern 
•  Rolle des Jugendamtes in Abgrenzung zum Verfahrensbeistand, Sachverständigen, Amtsvormund, Amtspfleger 
•  der (sogenannte) frühe erste Termin 
•  interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten und das Erzielen von Einvernehmen 
•  einstweilige Anordnung 
•  gerichtliche Zwangsmittel 
•  Umgang mit vertraulichen Daten (Datenschutz)  •  Struktur einer Gerichtsentscheidung 
•  Wirksamwerden des Beschlusses / eines Urteils 
•  formelle und materielle Rechtskraft 
•  Rechtsmittel und Instanzenzug 
•  Zwangsvollstreckung
•  Rechtsgrundlagen für Stellungnahmen, Fachberichte 
•  Kompetenz für das Abfassen von Stellungnahmen
•  Kritische Lektüre von Stellungnahmen aus der Praxis 
•  Schriftliche Abfassungen von Stellungnahmen mit eingehender Besprechung

METHODIK
Soweit möglich, werden die Themen auf der Grundlage von Gerichtsentscheidungen behandelt. Neben Erläuterung des Familienverfahrensrechts und der Bestimmungen zum Umgangs- und Sorgerecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird auf kollegialen Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden und Rollenspiel wert gelegt.  

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf

TERMIN
13. – 15.05.2019

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon: (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZIETEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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33-2019
Verlässliche Beziehungen gestalten
Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

13. - 15.05.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?
    Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.
    Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
•    kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
•    können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
•    wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
•    können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen
 
Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
•    Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
•    Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
•    Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
•    Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« einmal intensiv beschäftigen möchten.

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

ORT
Katholische Akademie DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,– € für Mitglieder
444,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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34-2019 | EEV-11
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen
Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung

14. - 17.05.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum, das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1:    Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (14. – 17.05.2019)
Modul 2:    Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (16. – 19.09.2019)
Modul 3:    Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (12. – 15.11.2019)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie sich unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen.
Diese Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 34-2019 an.

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35-2019
»Wenn zwei sich streiten«
Systemisches Arbeiten mit hochkonflikthaften Eltern

15. - 17.05.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Kinder- und Jugendhilfe trifft bei Trennung-Scheidung und vorgelagerten Familienkonflikten häufig auf sogenannte »hochstrittige Eltern«. Die Beratungsarbeit ist meist durch hohen emotionalen Druck gekennzeichnet, indem Leid, Hilflosigkeit, Wut und Kommunikationsstörungen mitschwingen. Das Seminar vermittelt auf der Basis systemischer Ansätze und wissenschaftlicher Erkenntnisse die Möglichkeiten von Berater/innen und die Entwicklung eigener praxisrelevanter Strategien.

•  Systematik systemischer Beratung und Hilfe bei hochstrittigen Eltern
•  Reflexion eigenen Handelns 
•  Entwicklung passgenauer systemischer Strategien 
•  Verhalten in Zwangskontexten 
•  theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung.

Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit hochstrittigen Klient/innen kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
•    lernen verschiedenen Auswirkungen von »hochstrittigen Elternbeziehungen«
•    lernen ein systemisches Prozessmodell kennen
•    entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten
•    lernen auch in schwierigen Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit hochkonflikhaften Klient/innen
•  eine »systemischen« Prozessgestaltung 
•  systemische Techniken 
•  systemische Haltungen in schwierigen Kontexten 
•  Fälle aus ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

TEILNEHMERZAHL
16

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36-2019 | EEV-12
Störungsbild AD(H)S – eine Herausforderung für Familie, Jugendhilfe und Schule

20. - 22.05.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
AD(H)S wird in den Medien nach wie vor kontrovers diskutiert. Das Stigma der Modediagnose macht auch vor der Jugendhilfe nicht halt. Dabei gibt es kaum ausdifferenzierte Unterstützungsangebote und Methoden in unserem Fürsorgesystemen, die eine professionelle und an den therapeutischen Leitlinien orientierte Hilfe anbieten. Besonders unter Sozialarbeitern und Pädagogen haben sich Haltungen im Umgang mit den Klient/innen gebildet, die für die Betroffenen oftmals irritierend sind.
    Neben einem besseren Verständnis der Störung/Besonderheit und Fallverstehen geht es um das Erlernen praxisorientierter Methoden. Nach einer Einführung in die aktuellen Forschungsergebnisse soll ein Transfer der Erkenntnisse in die eigene Praxis ermöglicht werden. Hierzu werden unter anderem Supervisionen, Kollegiale Beratung zu konkreten Fällen sowie Interventionsalternativen angeboten, vorgestellt und eingeübt.

Die Teilnehmer/innen lernen:
•  eine eigene Haltung kongruent aufzubauen
•  Diagnosekriterien: Kenntnisse über die Symptomatik bei AD(H)S in der Entität des Störungsbilds anhand der Kriterienkataloge ICD-10 und DSM-5 
•  Grundkenntnisse der neurophysiologischen Hintergründe zum funktionellen Verstehen der spezifischen Neurodynamik des AD(H)S 
•  typische Entwicklungsverläufe und Identitätsentwicklung erkennen 
•  warum Schulkonflikte durch AD(H)S entstehen
• was Alternativen im Umgang mit Betroffenen sein können 
• Kenntnisse über AD(H)S und Recht  (§ 35a SGB VIII, Anspruch und Wirklichkeit) 
•  Einführung in die Multimodale Therapie 
•  Fallkoordination; der Umgang mit der medikamentösen Therapie und Netzwerkarbeit  •  AD(H)S-Coaching 
•  Möglichkeiten und Grenzen therapeutischer Interventionen

Methodik
•    Darstellung und Einüben der spezifischen wirksamen Gesprächsführungstechniken (Elterngespräche, Lehrergespäche)
•    Psychoedukation in der Praxis: was heißt das? (Hilfestellungen für die oft problematische Situation im Umgang mit Betroffenen, Kindergarten, Schule, Behörden und Verwandtschaft)
•    Supervision und Kollegiale Beratung
•    Humor und AD(H)S: Provokative Therapie, Paradoxe Intervention
•    Meditation und AD(H)S
•    Genogrammarbeit
•    Ressourcenarbeit und Coaching

ZIELGRUPPE
Lehrer/innen, Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Gruppen- und Teamleiter/innen von ambulanten-teilstationären und stationären Einrichtungen, Erzieher/innen, Schulbegleiter/innen und Fachdienste

LEITUNG
Giampiero Iampieri, Lehre

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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37-2019
AUFBAUSEMINAR
zur Weiterqualifizierung von Teilnehmenden der Modulreihe
»Pädagogische Arbeit mit Opfern und Täter/innen sexueller Gewalt«

20. - 23.05.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In diesem Aufbauseminar sollen das Wissen und die praktischen Übungen der vorausgegangenen viermoduligen Weiterbildung »Pädagogische Arbeit mit Opfern und Täter/innen sexueller Gewalt«, die seit 2010 im EREV-Fortbildungsprogramm angeboten wird, erweitert werden. Theorie und Praxis zu vertiefen dient der Sicherheit im Umgang mit Sexualstraftätern und Sexualstraftäterinnen.

Arbeitsschwerpunkte:
•    Vertiefung theoretischer Ansätze
•    Reflexion der Erfahrung in der Praxis
•    Fallbearbeitung
•    Gesprächsübungen

METHODIK
Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, ihre praktische Tätigkeit anhand vorgestellter Fälle zu reflektieren und Handlungsschritte zu vertiefen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer der oben genannten Modulreihe der vergangenen Jahre.

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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38-2019
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen – Deeskalationstraining

22. - 24.05.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum pädagogischen Alltag in Einrichtungen der Jugendhilfe. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung.

Schwerpunkt dieses Seminars ist es, selbst erlebte Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe des videounterstützten Deeskalationstrainings nach dem Modell von Prof. Dr. Matthias Schwabe (Berlin) zu analysieren. Darauf aufbauend werden Methoden zur Deeskalation erarbeitet und vertieft.

Ziel des Seminars ist es, die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung zu vervielfältigen, das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen zu erweitern und die eigene Reflexionsfähigkeit zu vertiefen.

METHODIK
Die Teilnehmer/innen bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
22. – 24.05.2019

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 999 19 - 0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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39-2019
Fortbildungsreihe: Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen | Modul 1

27. - 29.05.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.
    Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Module:
Modul 1:    27. – 29.05.2019
Modul 2:    09. – 11.09.2019
Modul 3:    18. – 20.11.2019

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 39-2019 an.

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40-2019
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2019
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie

feste Gruppe

27. - 29.05.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Modul 1:    Haltung vor Methode (25. – 27.03.2019)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (27. - 29.05.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (23. – 25.09.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement (11. – 13.11.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette.hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen.
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 13-2019 an.

Zum Startseminar

41-2019
Bundesfachtagung »In VerBindung – Beziehungen gestalten«

27. - 29.05.2019, Potsdam

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.

VerBindung herstellen und Beziehungen gestalten – beschreibt das Elixier der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe: Um in VerBindung zu bleiben, stellen sich alle Akteurinnen und Akteure im Hilfeprozess jeden Tag aufs Neue dem Spagat zwischen Halt geben auf der einen und sich verändernden persönlichen und
sozialen Lebensbedingungen auf der anderen Seite.
Dabei liegen die Herausforderungen und der Reiz der Arbeit in der Beziehungsgestaltung zwischen jungen Menschen, Familien, Mitarbeitenden, Führungskräften und den Professionellen untereinander oft nah beieinander: Gründe hierfür sind sich erweiternde Zielgruppen und Themen, die neu oder verändert in den
Blickpunkt geraten. Beispiele hierfür sind Digitalisierung, Resilienz oder Radikalisierungen. Im Lichte der Debatte um Wirkungen, sich wiederholender Diskurse um Steuerung und der Inklusionsdiskussion wirkt die Beziehungs- und Bindungsgestaltung manchmal etwas störend. Dabei bildet sie die Grundlage dafür, dass die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sich so lebendig weiterentwickelt. Deshalb ist VerBindung und Beziehungen gestalten Thema unserer Bundesfachtagung 2019!


Organisatorische Hinweise und AGB

Die diesjährige EREV-Bundesfachtagung findet im Kongresshotel Potsdam statt. Im Foyer des Kongresshotels befindet sich das Tagungsbüro der EREV-Geschäftsstelle – die Anlaufstelle für Ihre Tagungsunterlagen, sonstige Fragen und Wünsche.

ANMELDUNG UND KOSTEN
Für Ihre Anmeldung benutzen Sie bitte die dafür vorgesehene Anmeldekarte im Programmheft oder die Online-Anmeldung.

Tagungsgebühr:     483,- € für Mitglieder / 540,- € für Nichtmitglieder
                               inkl. Verpflegung, ohne Unterkunft

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen den Teilnahmebeitrag bei einem Rücktritt nach dem 18. März 2019 nicht mehr erstatten können. Bei vorherigem Rücktritt können wir Ihnen 50 Prozent erstatten.

ZIMMERBUCHUNG
Ihre Unterkunft organisieren Sie bitte selbst.
Unter www.kongresshotel-potsdam.de ist ein Zimmerkontingent eingerichtet. Die Online-Buchung ist bis spätestens zum 28.03.2019 über diesen Link möglich. Ein Einzelzimmer im Kongresshotel Potsdam kostet inklusive Frühstück 92,- € pro Nacht. Sie können auf der Homepage des Kongresshotels unter dem Button LOGIN > Zimmer-Abrufkontingente Teilnehmer mit folgendem Stichwort buchen: Bundesfachtagung2019

TAGUNGSORT
Konresshotel Potsdam am Templiner See
Am Luftschiffhafen 1
14471 Potsdam
Telefon 0331/907-0, Fax 0331/907-70777
E-Mail info@hukg.de
www.kongresshotel-potsdam.de

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41-2019
Bundesfachtagung „In VerBindung – Beziehungen gestalten“

27. - 29.05.2019, Potsdam

Weitere Infos
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42-2019
Tiergestützte Interventionen
Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt.

31.05. - 02.06.2019, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf Menschen belegt. Die praktischen Einsätze in den unterschiedlichen Bereichen zeigen erstaunliche Erfolge. Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten ist ebenso groß wie die Spannbreite der Wirkfaktoren: Förderung von Motivation, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Entspannung und
Stressreduzierung sowie des Sozialverhaltens und der Kommunikation – um nur einige zu nennen.
    Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen.

In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.
    Die Teilnehmer/innen


•  kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung
•  haben Kenntnis von den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien 
•  können die Grenzen des Einsatzes von Tieren erkennen und Sensibilität für den Hund im Einsatz gewinnen 
•  erarbeiten selbstständig Methoden der Dokumentation, lernen vorgestellte Verfahren kennen, anwenden und evaluieren 
•  gehen verantwortungsvoll mit Tieren im Einsatz für Menschen um
•  unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen 
•  reflektieren die Voraussetzungen von Mensch und Hund für den tiergestützten Einsatz.

Inhaltliche Schwerpunkte:
•  Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 18. – 20. Jahrhundert 
•  Beginn der modernen tiergestützten Intervention 
•  wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik 
•  ausgewählte Einsatzmöglichkeiten in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen – Möglichkeiten und Grenzen (AAA, AAP, AAT) 
•  Vorstellung unterschiedlicher Materialien hundgestützter Interventionen, Verfahren der Dokumentation, Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten – Calming Signals 
•  Ausbildungsstätten (Beispiele): Institut für soziales Lernen, Wedemark | Freiburger Institut für tiergestützte Therapie, Tiere als Therapie | in Wien ATN – Tiergestützte Sozialarbeit, eine Möglichkeit der positiven Verstärkung

METHODIK
Kurzreferate, Inputs, PowerPoint-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, Arbeit mit zwei Hunden an einem Tag

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen, Altenpfleger/innen, eigentlich alle, die die Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen

Telefon: (02228) 9 32-0
www.haushumboldtstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte keine eigenen Hunde mitbringen!

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43-2019
Kulturvielfalt und Integration

03. - 05.06.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die hohen Einreisezahlen der Jahre 2014, 2015 und 2016 haben die Soziale Arbeit vor hohe strukturelle und fachliche Herausforderungen gestellt.
    In Gegenden, in denen es bislang wenige Strukturen für geflüchtete Menschen gab, mussten aus dem Nichts heraus diverse Einrichtungen zur Versorgung der Flüchtlinge eröffnet und entsprechende Strukturen geschaffen werden.
    In Gegenden, in denen es bereits funktionierende Strukturen gab, wurden diese bis nahe an die Belastungsgrenze heran beansprucht. Die Hauptprobleme sind und waren neben der ungenügenden Anzahl an geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten, den rasanten Gesetzesänderungen durch die Politik, überlasteten Behörden, auch ein akuter Mangel an Fachkräften, beziehungsweise ein Mangel an nicht ausreichend geschulten Fachkräften.
    Nachdem nun in den Jahren 2017/2018 die Einreisezahlen stark zurückgegangen sind, hat die Soziale Arbeit wieder Zeit zum Durchatmen gefunden. Diese Zeit gilt es nun zu nutzen, um sich noch stärker untereinander zu vernetzen, fortzubilden und neue Integrationskonzepte zu entwickeln.
    Die aktuellen Schwierigkeiten, die sich aufzeigen, sind zum einen die Integration derer, die ein langfristiges Bleiberecht erhalten haben, zum anderen aber auch die Beratung und der Umgang von denen, die eben keinen Schutz zuerkannt bekommen haben und formell ausreisepflichtig sind.
    Eine weitere Herausforderung ist die Arbeit mit (neu entstandenen) Familien, den kulturellen Unterschieden im gemeinsamen Familienleben und nicht zuletzt den Unterschieden in der Erziehung der Kinder.
    Die zentrale Fragestellung dieser Fortbildung wird also sein, wie Integration unter den vielfältig vorhandenen Spannungsfeldern gelingen kann. Hierzu werden diverse Spannungsfelder und Dilemma aufgezeigt und den Teilnehmern Methoden an die Hand gegeben mit diesen adäquat umzugehen.

Inhalte der Fortbildung:
•  kulturelle Unterschiede 
•  Hauptherkunftsländer und Fluchtwege 
•  Erwartungshaltung & Realität 
•  Spannungsfelder in der Jugend- und Erziehungshilfe 
•  Ausländerrecht (Asylverfahren, Familiennachzug, Sichere Herkunftsländer, Bleiberechtsperspektiven) 
•  Sozialrecht (SGB II, III, V, VIII und XII, Zugang zu Arbeit und Bildung)

METHODIK
Inhaltliche Inputs, Gruppenarbeit, Wahlpflichtinhalte (beim rechtlichen Teil für Anfänger und Fortgeschrittene), Selbstreflexion, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in Einrichtungen der Jugend- und Erziehungshilfe, die mit Flüchtlingen arbeiten: Sozialpädagog/innen, Heilpädagog/innen, Psycholog/innen, Erzieher/innen, Heilerziehungspfleger/innen

LEITUNG
Timo Ringelberg, Kassel
André Kranich, Kassel

TERMIN
03. – 05.06.2019

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 242 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHLL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

44-2019
»Wenn das alle machen würden!«
Aufbauseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

03. - 05.06.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

Die modular aufgebaute Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV fördert und entwickelt über drei Stufen (Grundlagen/Aufbau/Intervision) selbstständiges lösungsorientiertes Arbeiten in der Verwaltung.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sie bauen Ihre Kommunikationsfähigkeiten aus. Auf der Basis des Grundlagenseminars (oder vergleichbarer guter Kommunikationskenntnisse) arbeiten wir mit Ihren Fallbeispielen. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire für alltägliche und schwierigere Situationen. Sie vertiefen Ihre Fähigkeit zur Strategie- und Zielreflektion. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand und Sie wenden Kenntnisse aus den Bereichen Rhetorik und Arbeitsgestaltung an. Sie arbeiten in diesem Seminar verstärkt selbstständig.
    Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben, hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann einmal geholfen haben.
    Wir suchen und entwickeln im Seminar Lösungen und Strategien, die zur Fragestellung passen. Dabei werden die eigenen Strategien und Ziele reflektiert und überprüft. Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
    Kurze Inputs beispielsweise zur Prozessanalyse und -gestaltung, oder Rhetorikübungen zum Aufwärmen und für die Praxis, gesundheitsfördernde Arbeitsgestaltung und die Entfaltung der persönlichen Potenziale in der Arbeit stehen im Mittelpunkt. Die Fachinputs orientieren sich auch an Ihren Beispielen.
Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen in Ihren Einrichtungen zu entwickeln.
    Pädagogen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Atelier und Austausch. Und wenn das alle machen würden, dann kommen wir zu besserer Arbeit und Zusammenarbeit!
    Der Schwerpunkt in diesem Seminar soll »Veränderung« sein.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten; Voraussetzung sollte der Besuch eines Grundlagenseminars bei uns oder vergleichbare sehr gute Kommunikationskenntnisse sein.

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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45-2019
Schwierige Mitarbeitergespräche führen
Modul 1

03. - 05.06.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade für Mitarbeitende auf Leitungsebene stehen Mitarbeitergespräche auf der Tagesordnung. Neben der Klärung organisatorischer Fragen und dem Lösen von Sachproblemen sind es vor allem die schwierigen oder gar unangenehmen Themen und Gesprächsanlässe, die eine besondere Vorbereitung und entsprechende Gesprächsführungskompetenzen erforderlich machen.
Auch bei schwierigen Situationen und Themen gute und erfolgreiche Mitarbeitergespräche zu führen ist erlernbar. Diese zweiteilige Fortbildung befähigt die Teilnehmer/innen, zwischen unterschiedlichen Gesprächsformen zu differenzieren, sich effektiv auf schwierige Gespräche vorzubereiten und diese, in der für sie angemessenen Form, mit den gewünschten Zielen durchführen zu können.
    Die Teilnehmer/innen werden ihren individuellen Stil reflektieren, erkennen und an den jeweiligen Entwicklungsthemen arbeiten. Dazu ist es notwendig, dass die Teilnehmer/innen für dieses Seminar die Bereitschaft mitbringen, sich auf die entsprechende Gruppendynamik einzulassen um sich, im Rahmen realitätsnaher Übungssituationen, mit ihren individuellen Kompetenzen und Blockaden auseinanderzusetzen.

Themen in diesen zwei Seminarmodulen werden sein:
•  Die innere Einstellung als Grundlage für erfolgreiche Gespräche 
•  Der Körper redet mit: Basiswissen der Körpersprache 
•  Gespräche vorbereiten und strukturieren 
•  Führungsstile und das individuelle Führungsverständnis 
•  Persönlichkeitstypologien und Motive in Gesprächen berücksichtigen 
•  Transaktionsanalyse und Gesprächsverhalten 
•  Gelingendes Feedback als motivierendes Gespräch 
•  Konfliktverhalten 
•  Gesprächsführung über Fragetechniken 
•  Beurteilungsgespräche 
•  Gespräche mit unangenehmen Anlässen 
•  Gespräche mit Mitarbeitenden in schwierigen Lebenssituationen 
•  Gespräche zu Suchtmittelauffälligkeiten 
•  Kritikgespräche 
•  Verhandlungen und Konfliktgespräche 
•  Abmahnungen in Mitarbeitergesprächen

Modul 1:    03. – 05.06.2019
Modul 2:    09. – 11.09.2019

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Bearbeitung in Kleingruppen, Selbstreflexion, Austausch zu Praxiserfahrungen, praktische Übungen, Einsatz Videofeedback, Diskussionen, szenische Übungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte mit Leitungs- und Führungsfunktion auf unterschiedlichen Ebenen

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
03. – 05.06.2019

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 45-2019 an.

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46-2019
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen

04. - 06.06.2019, Lübeck-Travemünde

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagog/innen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die Teilnehmer/innen
•    erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie
•    erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«
•    erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt
•    erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann
•    lernen die Grundlagen und Voraussetzungen traumapädagogischen Handelns kennen
•    erarbeiten Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit traumatisierten Menschen
•    lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden und selbstfürsorglich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Einführung in die Traumapädagogik 
•  Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung 
•  Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung 
•  Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt 
•  Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.) 
•  Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen 
•  Die Pädagogik des guten Grundes, äußere und innere Sicherheit, Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Im geplanten Aufbauseminar besteht die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
04. – 06.06.2019
(Aufbauseminar: 13. – 15.09.2019)

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2 – 4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)

Telefon: (04502) 86 22-0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
422,- D für Mitglieder
455,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

47-2019
Hitzefrei – Über das Älterwerden in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

05. - 07.06.2019, Eisenach

Weitere Infos

»Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern dass man verlernt Kind zu bleiben.«
(Thomas Möginger)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es die eigenen Grenzen neu auszubalancieren, herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?
    Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit zunehmend.  Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen? Das Älterwerden macht verletzlicher, wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?
    Wir fragen uns in diesem Seminar, wie es gelingt Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind und ebenso wie es gelingt neue Ressourcen zu entdecken. Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte von Altern: Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?

METHODIK
Wir arbeiten mit kreativen Methoden, Impulsreferaten, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Fallbeispielen und kollegialer Beratung.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeitende aus der Erziehungshilfe, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten

LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Berlin

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

48-2019
»Ich verstehe dich nicht ...«
Interkulturelles Konflikttraining

17. - 19.06.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sie gehen mit Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und Milieus um? Gibt es gelegentlich Konflikte, die Sie nicht erwartet haben?
    Konflikte entstehen, wenn wir das Wertesystem, die Erfahrungen und Erlebnisse unseres Kommunikationspartners nicht kennen. Es fällt uns schwer unser Gegenüber einzuschätzen und angemessen Kontakt aufzunehmen. Es sind manchmal Kleinigkeiten, durch die Störungen entstehen und respektloses Verhalten, Verweigerung, Regelverletzung, verbale und körperliche Auseinandersetzungen zur Folge haben.
    Das Interkulturelle Konflikttraining bietet die Möglichkeit, Konflikt- und Gewaltsituationen besser zu bewältigen und kulturelle Missverständnisse zu verringern. Die Teilnehmer/innen setzen sich mit den Hintergründen von ›Kultur‹ und ›Konflikten‹ auseinander. Sie reflektieren ihre eigene Haltung als Grundlage zur Entwicklung von Handlungsstrategien im Konflikt. In praktischen Übungen probieren sich die Teilnehmer/innen in Konfliktbewältigungsstrategien aus und erweitern ihr Spektrum an Eingriffsmöglichkeiten in Konfliktsituationen. Eigene Erfahrungen und Konflikte werden eingebracht und bearbeitet.
    Der Nutzen liegt auf der Hand: Wer aus einer größeren Auswahl von Handlungsmöglichkeiten schöpfen kann, wird sich in eskalierten Situationen sicherer fühlen und darf sich auf eine größere Gelassenheit am Arbeitsplatz freuen.

METHODIK
Austausch und Diskussionen, Rollenspiel, verschiedene Varianten der Konfliktbearbeitung, Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die mit jungen Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen arbeiten

LEITUNG
Christine Gryscyk, Kassel

ORT
Burkardushaus – Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

49-2019
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte
Modul 4: Werkstatt, Selbst- und Methodenreflexion

feste Gruppe

24. - 26.06.2019, Eisenach

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit, Gegenwart zu reflektieren und Zukunft zu planen. Jungen Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte besser verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.
    In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie zum Beispiel das Erstellen eines Lebensbuchs, den Lebensbaum, die Lebenslinie, den Lebensbrief aneignen.
    Die Weiterbildung ›Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe‹ setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1:    Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (05. – 07.11.2018)
Modul 2:    Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (21. – 23.01.2019)
Modul 3:    Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit (18. – 20.03.2019)
Modul 4:    Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (24. – 26.06.2019)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim
Birgit Lattschar, Dackenheim

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42- 0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

50-2019
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

24. - 26.06.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.
    Darüber hinaus ist es für Pädagog/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.
    Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung:
•  lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren 
•  lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken 
•  erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung 
•  wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten 
•  bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus.

Inhalte der Fortbildung sind:
•  Fragetypen und ihre Anwendung 
•  Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung 
•  Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen 
•  Formulierung von Zielen

Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.
    Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder/Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen

LEITiUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- D für Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

51-2019
Schwere Erkrankungen in Familien:pädagogische Interventionen zur Unterstützung von Krankheitsbewältigung bei Kindern und Erwachsenen

Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt.

06. - 08.09.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


»Wenn es regnet, denke ich, dass Omi jetzt die Blumen gießt.« (Fiona, 8 Jahre)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Eine schwere Erkrankung in der Familie fordert das gesamte Familiensystem. Der Fokus liegt meist zunächst auf dem Erkrankten, der Aufmerksamkeit und Unterstützung bekommt. Die Angehörigen – ob Erwachsene oder Kinder – nehmen sich in ihren Bedürfnissen häufig sehr zurück. Der Tagesablauf der Familie richtet sich nach den Behandlungen und Therapien des Erkrankten aus. Verstirbt ein Familienmitglied an einer schweren Erkrankung, bleiben oft Ängste und Unausgesprochenes zurück, die Einfluss auf den weiteren Lebensweg von Angehörigen haben. Pädagogen, die mit Familienmitgliedern in solchen Situation zu tun haben, sind plötzlich auch mit existenziellen Fragen konfrontiert, die eine eigene Reflexion über Lebensthemen herausfordern.
    Wie können Pädagogen mit betroffenen Familienmitgliedern umgehen? Welche Interventionen können unterstützend wirken? Soll man schwierige Themen wie Tod und Sterben ansprechen? Was ist hierbei eine altersgerechte Kommunikation? Gibt es hilfreiche Informationsquellen und Unterstützungsangebote, die man Angehörigen anbieten kann? Wie kann man Ängste reduzieren und Stress senken?

Methodik
Logotherapeutische, kunsttherapeutische und psychoonkologische Interventionen werden in diesem Seminar vorgestellt und praxisorientiert erarbeitet. Der Begriff der »Double Awareness« und sinnorientierte Methodik werden vorgestellt. Es werden die Phasen der Krankheitsverarbeitung skizziert und günstige Coping-Strategien erläutert.
    Vor allem soll es aber in diesem Seminar viel Raum geben, eigene Fallbeispiele einzubringen und hierzu neue Perspektiven der pädagogischen Unterstützung zu erarbeiten.

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten


LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
10

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Mitzubringen sind Fallbeispiele, Schreibzeug und Buntstifte, bequeme Kleidung.

Anmelden

52-2019 | EEV-14
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe – Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe
Modul 2: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz

09. - 11.09.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher und Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
    Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
    Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
    Dazu wollen der eev-Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 – 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.
    Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein. Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:

Modul 1:    Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Fürstenried (siehe
27-2019) und Nürnberg (siehe 28-2019))
Modul 2:    Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3:    Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4:    Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5:    Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe
Leitung
Monika Sausen, Sinzig

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
für alle fünf Module:
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung
pro einzelnes Modul:
288,- € für eev-Mitglieder
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de –> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann sowohl einzeln als auch gesamt gebucht werden. Bei einer Gesamtbuchung melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 27-2019 bzw. 28-2019 an, bei einer Einzelbuchung unter 52-2019.

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53-2019 | EEV-15
Was macht die Sexualpädagogik, wenn sie interkulturell sein muss?
Kultursensible Sexualpädagogik

09. - 11.09.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Durch den in den letzten Jahren erhöhten Zuzug von Geflüchteten ergibt sich auch für das Arbeiten am Thema Sexualität, nicht nur im Bereich der Wertevermittlung, eine veränderte Situation. Oft verändert sich die Zusammensetzung der Gruppen und nicht selten ist sexuelle Bildung nur an der Seite von Sprachmittler/innen durchführbar.
    Die Kenntnis des Herkunftslandes einer Person gibt uns nicht automatisch Informationen über die verinnerlichten Werte und Normen. Die Lebenswelten und -biografien von Jugendlichen mit migrantischen Hintergründen sind vielfältig.
    Was wünschen sich die Jugendlichen mit Migrationsbiografien von sexueller Bildung? Wie kann sexuelle Bildung und kulturelle Vielfalt in der Praxis gelingen? Braucht es »Neues« oder können wir bewährte Teile von bestehenden Veranstaltungskonzepten in diese Praxis übernehmen?

Themen der Fortbildung sind:
•    Reflexion der eigenen Haltungen, der sexuellen sowie kulturellen Identitäten und den damit verbundene Normen und Werten
•    Diskussion von Zielen der interkulturellen Sexualpädagogik
•    Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der sexualpädagogischen Praxis
•    Kennenlernen neuer Materialien und Methoden

METHODIK
Einzel- und Gruppenarbeit, theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden. Es wird mit Methoden lebendigen Lernens gearbeitet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der pädagogischen Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Anja Franke, Köln

ORT
Burkardushaus – Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86 44 000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

54-2019
Fortbildungsreihe: Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
Modul 2

feste Gruppe

09. - 11.09.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.
    Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung
erprobt.

MODULE
Modul 1:    27. – 29.05.2019
Modul 2:    09. – 11.09.2019
Modul 3:    18. – 20.11.2019

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien
zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend-
und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Hinweis
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 39-2019 an.

Zum Startseminar

55-2019
Schwierige Mitarbeitergespräche führen
Modul 2

feste Gruppe

09. - 11.09.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Gerade für Mitarbeitende auf Leitungsebene stehen Mitarbeitergespräche auf der Tagesordnung. Neben der Klärung organisatorischer Fragen und dem Lösen von Sachproblemen sind es vor allem die schwierigen oder gar unangenehmen Themen und Gesprächsanlässe, die eine besondere Vorbereitung und entsprechende Gesprächsführungskompetenzen erforderlich machen.
Auch bei schwierigen Situationen und Themen gute und erfolgreiche Mitarbeitergespräche zu führen ist erlernbar. Diese zweiteilige Fortbildung befähigt die Teilnehmer/innen, zwischen unterschiedlichen Gesprächsformen zu differenzieren, sich effektiv auf schwierige Gespräche vorzubereiten und diese, in der für sie angemessenen Form, mit den gewünschten Zielen durchführen zu können.
    Die Teilnehmer/innen werden ihren individuellen Stil reflektieren, erkennen und an den jeweiligen Entwicklungsthemen arbeiten. Dazu ist es notwendig, dass die Teilnehmer/innen für dieses Seminar die Bereitschaft mitbringen, sich auf die entsprechende Gruppendynamik einzulassen um sich, im Rahmen realitätsnaher Übungssituationen, mit ihren individuellen Kompetenzen und Blockaden auseinanderzusetzen.

Themen in diesen zwei Seminarmodulen werden sein:
•  Die innere Einstellung als Grundlage für erfolgreiche Gespräche 
•  Der Körper redet mit: Basiswissen der Körpersprache 
•  Gespräche vorbereiten und strukturieren 
•  Führungsstile und das individuelle Führungsverständnis 
•  Persönlichkeitstypologien und Motive in Gesprächen berücksichtigen 
•  Transaktionsanalyse und Gesprächsverhalten 
•  Gelingendes Feedback als motivierendes Gespräch 
•  Konfliktverhalten 
•  Gesprächsführung über Fragetechniken 
•  Beurteilungsgespräche 
•  Gespräche mit unangenehmen Anlässen 
•  Gespräche mit Mitarbeitenden in schwierigen Lebenssituationen 
•  Gespräche zu Suchtmittelauffälligkeiten 
•  Kritikgespräche 
•  Verhandlungen und Konfliktgespräche 
•  Abmahnungen in Mitarbeitergesprächen

Modul 1:    03. – 05.06.2019
Modul 2:    09. – 11.09.2019

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Bearbeitung in Kleingruppen, Selbstreflexion, Austausch zu Praxiserfahrungen, praktische Übungen, Einsatz Videofeedback, Diskussionen, szenische Übungen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte mit Leitungs- und Führungsfunktion auf unterschiedlichen Ebenen

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
09. – 11.09.2019

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
775,- € für Mitglieder
835,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für beide Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 45-2019 an.

Zum Startseminar

56-2019
Standortbestimmung für Gruppen- und Teamleitungen
Methoden zum Selbstcoaching

11. - 12.09.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den Seminaren der letzten Jahre haben wir zahlreiche Methoden zur Entwicklung von Teams vorgestellt, erprobt und in die konkreten Situationen des Arbeitsalltags transferiert. Immer wieder ist dabei deutlich geworden, dass (Gruppen– oder Team-)Leitungskräfte selten in allen Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet sind. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the job) zu erlernen. Und selten sind sie sich in ihrer Rolle und Funktion sicher, sitzen oft »zwischen den Stühlen«.
    Getreu des Zitats von Ernst Ferstl »Ohne einen eigenen Standpunkt sind wir als Wegweiser für andere fehl am Platz« möchten wir in diesem Jahr den Raum und die Methoden geben, sich mit dem eigenen Standpunkt/-ort auseinanderzusetzen und im geschützten Rahmen eigenen Anliegen nachzugehen.
    Selbstreflexion und Klärung der eigenen Position als Prävention gegen Stress, Erkrankung, Überforderung und Entfremdung.
    Eigene Fragestellungen und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Seminars.

METHODIK
Impulsreferate, Theorie- und Modellinput, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen. Die eingesetzten Coaching-Methoden richten sich nach den eingebrachten Fragestellungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die sich mit ihrem eigenen Standpunkt/-ort und ihrer Rolle als Leitung in respektvoller und ressourcenorientierter Weise beschäftigen möchten

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel/Göttingen

TERMIN
11./12.09.2019

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
305,- € für Mitglieder
338,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 14.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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57-2019
AUFBAUSEMINAR Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe
Den pädagogischen Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen ressourcengestützt begleiten und unterstützen

13. - 15.09.2019, Lübeck-Travemünde

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen? Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/innen:
•  erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses 
•  erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen 
•  lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren 
•  setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander 
•  lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen  
•  orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge  
•  üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen.



Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen, Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
13. – 15.09.2019
(Einführungsseminar: 04. – 06.06.2019)

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2-4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)

Telefon: (04502) 86 22 0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
422,- € für Mitglieder
455,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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58-2019
Flucht in neue Welten?
Sexualpädagogisches Arbeiten mit jungen Geflüchteten

16. - 18.09.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sexualpädagogische Themen sind Aufgabenfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Doch stellen diese im Kontext von Flucht noch einmal andere Herausforderungen an die Geflüchteten und die sie begleitenden Mitarbeitenden.
    Pubertät und bis dahin nicht erlebte oder anders organisierte Sexualaufklärung, Fragen der Verhütung und Familienplanung sowie der Beziehungsgestaltung und gelebten Sexualität gehören dazu. Aber auch sexuelle Gewalt-
erlebnisse vor, auf und nach der Flucht sowie grenzverletzendes Verhalten innerhalb von Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe unter Bewohner/innen sowie von Seiten der Fachkräfte können eine Rolle spielen. Zudem gibt es geschlechts- und sexualitätsspezifische Fluchtgründe, die in der Begleitung von Geflüchteten von Bedeutung sein können.
    Wie kann ich professionell sexuelle Themen ansprechen? Wie gehe ich mit schambesetzten Inhalten sorgsam um? Was bedeutet die Arbeit mit Sprachmittler/innen im Bereich intimer Kommunikation? Und welches Wissen ist hilfreich, um meine Zielgruppe gut begleiten zu können?
    Neben dem Blick auf die Zielgruppe treten zudem Aspekte der eigenen sexuellen sowie kulturellen Identität und damit verbundene Normen und Werte noch einmal anders in den Vordergrund, die mit Gefühlen von Unsicherheit einhergehen können.

Ziele und Themen des Seminars sind:
•    Reflexion der eigenen Haltungen und Vorannahmen
•    fluchtspezifisches Wissen im Themenfeld Sexualität
•    Vermittlung von Fachwissen zu Entwicklungsthemen der Pubertät in Bezug auf Flucht und Ankommen
•    Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der bisherigen sexualpädagogischen Praxis

Das Seminar »Flucht in neue Welten?« lädt interessierte (sexual-)pädagogische Fachkräfte ein, die Lust haben, sich mit dem Themenfeld Flucht und Migration sowie den Auswirkungen auf die sexualpädagogische Arbeit mit Jugendlichen theoretisch und praktisch auseinander zu setzen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Vermittlung von Fachwissen, Übungen, Kennenlernen neuer Methoden und Materialien

ZIELGRUPPE
Das Seminar ist geeignet für Fachkräfte der Jugendhilfe, der außer- und innerschulischen Jugendarbeit, Lehrer/innen, Sexualpädagog/innen und Sprachmittler/innen, die mit Jugendlichen arbeiten.

LEITUNG
Christina Witz, Hamburg
Helge Jannink, Hamburg/Berlin

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81 – 0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
17

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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59-2019
Die Kunst des Nichtwissens
Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe

16. - 18.09.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden?
    Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex seien die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer Umwelt. Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist doch ihr Ziel, zu helfen und gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben sie und ihr Team sich auf die Lösung, nicht auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    lernen die Systematik der lösungsorientierten Beratung kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
•    erweitern ihr methodisches Repertoire um verschiedene lösungsorientierte Techniken
•    lernen ihre Fähigkeiten den Klienten ressourcenorientiert zur Verfügung zu stellen
•    lernen Lösungen und nicht Probleme zu fokussieren

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Theorie und Praxis der lösungsorientierten Arbeit
·    die »Phasen« der lösungsorientierten Beratung in einem idealtypischen Modell
·    lösungsorientierte Techniken wie das »Skalieren« oder die »Wunderfrage«
·    das ressourcen- und lösungsorientierte Arbeiten in herausfordernden Kontexten

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die im Bereich der Beratung und Therapie in den verschiedensten Kontexten tätig sind

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

Termin
16. – 18.09.2019

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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60-2019
Gewaltfreie Kommunikation im Team und kollegiale Beratung

16. - 18.09.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gute Zusammenarbeit im eigenen Team ist der tragende Boden, vom dem aus wir unsere pädagogischen Arbeit innerhalb der Jugendhilfe gestalten. Ist dieser Boden belastbar, können wir uns mit unseren Stärken und Schwächen dort zeigen und einander unterstützen?
    Aufrichtigkeit und Empathie sind die beiden Grundpfeiler der gewaltfreien Kommunikation. Sie eröffnen uns die Möglichkeit, offen für den anderen zu bleiben, auch wenn er andere Standpunkte vertritt. Wir schauen hinter den Worten nach den Motiven für sein Handeln und können über die Bedürfnisse, die universell sind für alle Menschen, Verbindung finden. Mut zur Aufrichtigkeit ermöglicht uns gleichzeitig, auch für unser Anliegen einzutreten und auf Augenhöhe und mit Wertschätzung nach für alle gangbaren Wegen zu suchen. Innerhalb der kollegialen Beratung eröffnet uns eine empathische Haltung, die tiefen Motive der Klienten zu erspüren und Verständnis für ihre Situation und ihr Verhalten zu erfahren. Wir können uns als Kolleg/innen unterstützen, die Dynamik zu erkennen und gangbare Wege zu entwickeln.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•  lernen ihr Anliegen klar zu formulieren ohne die Wertschätzung für ihr Gegenüber zu verlieren 
•  können mit Einwänden konstruktiv umgehen, indem sie das »Ja« für ein anderes wichtiges Bedürfnis erkennen lernen 
•  haben Erfahrungen gesammelt, welchen Unterschied es macht, auf Vorwürfe mit Empathie bzw. Abwertung zu reagieren 
•  haben die »kollegiale Empathie« als Werkzeug für Fallbesprechungen kennen gelernt 
•  erfahren, welche unterstützende Kraft das aktive Zuhören bedeutet, wenn der/die andere für sich Klärung oder Entlastung braucht 
•  können Wertschätzung in ihrer Fülle ausdrücken und empfangen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Aufrichtigkeit und Empathie als Säulen der Gewaltfreien Kommunikation 
•  das Vier-Ohren-Modell nach Marshall Rosenberg 
•  »Kollegiale Empathie« als Fallbesprechungsinstrument 
•  aktives Zuhören und ihre »Pitfalls«/Sackgassen 
•  drei Arten von Bitten 
•  die drei Schritte der Wertschätzung

METHODIK
Theorie-Inputs und Demonstration, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit mit Situationen aus der Praxis, Gruppenübungen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe

LEITUNG
Antoinette Wibbelink-Oosterwijk, Haaksbergen/NL
Uta Hohenberger, Stuttgart

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr *

* Änderungen vorbehalten

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61-2019 | EEV-16
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln

feste Gruppe

16. - 19.09.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
    In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum, das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1:    Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (14. – 17.05.2019)
Modul 2:    Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (16. – 19.09.2019)
Modul 3:     Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (12. – 15.11.2019)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie sich unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen.
Diese Fortbildungsrreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 34-2019 an.

Zum Startseminar

62-2019
FACHTAG »Basiswissen zu Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

18.09.2019, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiter/innen oder Erzieher/innen mit Vorurteilen besetzt sind.

Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von § 72 SGB VIII. Sie werden in diesem Fachtag vertieft oder wieder aufgefrischt. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
•    Wer haftet im Ernstfall?
•    Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
•    Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
•    Kann die Familienhelferin eines freien Trägers trotz einer von ihr begangenen Aufsichtspflichtverletzung von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadensersatz verlangen?

Dieses Thema beruht auf dem 2019 überarbeiteten und neu aufgelegten EREV-Themenheft »Theorie und Praxis der Jugendhilfe« Nr. 25 (TPJ), dessen Autoren/innen die Referenten/innen sind.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, dem Dieball-Rondo / Fallbearbeitung im Dialog, Workshops und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern.

LEITUNG
Annette Bremeyer, Hannover
Prof. Dr. Heike Dieball, Hannover
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

ORT
Haus der Kirche
Kassel-Wilhelmshöhe
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel

Telefon: (0561) 93 78-15 80
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
115,- € inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2019
bekannt gegeben

HINWEIS
Das EREV-Themenheft TPJ 25 dient während des Fachtags als Lehrbuch und ist im Teilnahmebeitrag enthalten.

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63-2019
Systemische Traumapädagogik in den ambulanten Erziehungshilfen
Modul 2: Der systemische Ansatz

feste Gruppe

18. - 20.09.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und intensive Einzelfallhilfe / Hilfe für junge Volljährige – in den ambulanten Erziehungshilfen werden wir täglich mit stark belasteten Familiensystemen konfrontiert ... und in der Regel auch mit frühkindlichen (Bindungs-)Traumatisierungen. Ein Trauma ist eine Verwundung der Seele, die Unterstützung im Heilungsprozess benötigt. Die Symptome sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Jahre, da sie oft nicht (sofort) mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden. Erziehungshilfen werden in der Regel aufgrund eines auffälligen Kindes installiert – dem »Symptomträger«. Im systemischen Denken wird die einzelne Person stets im Kontext eines Systems betrachtet. Negative Verhaltensweisen einer Person werden auf Probleme und Konflikte innerhalb eines Systems zurückgeführt. Das Verhalten wird nicht als »Störung« angesehen, sondern vielmehr als zunächst beste Lösung für das aktuelle Problem, beziehungsweise die schwierige Lebenssituation. Das Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung der Klienten.
    Frühkindliche Traumatisierungen sind in der Regel ein fester Bestandteil der ambulanten Erziehungshilfen und erfordern ein traumapädagogisches Verständnis, um Kindeswohlgefährdungen zu erkennen, zu beenden und zu vermeiden, sowie die Langzeitfolgen möglichst zu verringern, wenn nicht sogar zu verhindern. In der Arbeit mit traumatisierten Eltern geht es um eine grundlegend positive und wertschätzende Haltung ihnen und ihrer Lebensgeschichte gegenüber. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zu aktivieren und sie in ihren erzieherischen Handlungskompetenzen zu stärken, sowie eine erste Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
    In dieser Fortbildung, die in drei Modulen stattfindet, geht es neben der Vermittlung von Grundlagenwissen vor allem um die pädagogische Haltung und praxisnahe Fallbeispiele. Wie können Fachkräfte (wieder) handlungsfähig werden und auch bleiben im Kontext von stark problembelasteten Familiensystemen und Traumatisierungen? Was brauchen die Klienten, um ihre Selbstwirksamkeit zu spüren und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren?

Modul 1:    Grundlagenwissen zu Trauma (08. – 10.05.2019)
Modul 2:    Der systemische Ansatz (18. – 20.09.2019)
Modul 3:    Systemische Traumapädagogik (19. – 21.11.2019)

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – der ambulanten Erziehungshilfen

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Braunschweig

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.190,- € für Mitglieder
1.350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 30-2019 an.

Zum Startseminar

64-2019
Traumapädagogik – Refresherkurs für Teilnehmer/innen aus dem Curricula »Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en« der Jahre 2010 - 2017 oder vergleichbare Reihen

18. - 20.09.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG    
Traumapädagogik und Traumatherapie sind vergleichsweise junge Forschungs- und Anwendungsbereiche, in denen aktuell noch viele neue Erfahrungen gemacht/neue Erkenntnisse gewonnen werden. Der Bereich ist, auch dank der sich auftuenden neuen Bedarfe, »im Fluss«.
    Gleichzeitig haben Pädagogen und Pädagoginnen in allen Bereichen der Erziehungshilfe einen großen Bedarf nach vertiefendem Input, Austausch und Intervision zu traumabezogenen Fragestellungen.

Inhalte der Fortbildung:
•    Vertiefung von Themen aus den Curricula »Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en« der Jahre 2010 – 2012 / 2012 – 2014 / 2015 – 2017
•    aktuelle Entwicklungen und Forschungsergebnisse aus Traumapädagogik und -therapie
•    kultursensible Traumapädagogik, Arbeit mit Flüchtlingen
•    aktualisierte Anamneseerhebung, Diagnostik und Dokumentation

Die Referentinnen berücksichtigen spezifische Themenwünsche der Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die nach Eingang der Anmeldung abgefragt werden.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Einführung aktualisierter Arbeitsmaterialien.
Es besteht die Möglichkeit, eigene Fälle und Fragestellungen einzubringen und mit den Methoden der kollegialen Intervision und Supervision in Kleingruppen zu bearbeiten.

ZIELGRUPPE
Alle Absolventen und Absolventinnen der Curricula »Qualifizierte Weiterbildungsseminarreihe zur/zum Traumapädagogin/en« der Jahre 2010 – 2012 / 2012 – 2014 / 2015 – 2017 sowie vergleichbarer Weiterbildungsreihen


LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- D für Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

65-2019
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2019
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung

feste Gruppe

23. - 25.09.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1:    Haltung vor Methode (25. – 27.03.2019)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (27. - 29.05.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (23. – 25.09.2019)
Modul 4:    Kommunikation und Konfliktmanagement (11. – 13.11.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette.hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 13-2019 an.

Zum Startseminar

66-2019
Das Rational-Emotive-Selbstmanagement-Modell (R.E.T./R.E.M.) als Kontext für sokratische Gespräche mit Kindern und Jugendlichen

23. - 25.09.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogische Situationen verlangen fast immer, dass Pädagog/innen mit Kindern oder Jugendlichen in verbalen Austausch treten. Über die Sprache wird gelobt und bestraft, werden Anweisungen gegeben und Unterstützung angeboten. Häufig versuchen wir über Gespräche Inhalte und Werte zu vermitteln, um bei den Kindern und Jugendlichen etwas zu bewirken.
    Besonders in schwierigen Problemlagen hängt es vor allem auch vom sprachlichen Geschick der/des SozialpädagogIn/en ab, ob eine selbstreflexive Kommunikation realisiert werden kann. Als hilfreich und auch als angenehm hat sich hier der rational-emotive-sokratische Gesprächsführungsansatz erwiesen. Dabei geht es darum, dass Kinder und Jugendliche mit Leichtigkeit und als Lernende selbst Gespür bekommen für den Zusammenhang zwischen den Ereignisse, den Folgen und ihrem eigenen Bewertungssystem/Ihren Gedankenmustern zu sehen.
    Die Weiterentwicklung des individuellen Gesprächsführungsstils nach dem Rational-Emotiven-Training im Rahmen der systemisch-lösungsorientierten Gesichtspunkten steht im Zentrum des Seminars, wobei die Teilnehmenden lernen, die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, ihre eigene »Problemsituation« nach dem bekannten ABCDE-Modell zu analysieren. (A (Ereignis) + B (automatisierte, nicht zieldienliche Gedankenmuster/Wertungen) = C (unerwünschte Folgen) in Richtung  A (Ereignis) + D (automatisierte, zieldienliche  Gedankenmuster/Wertungen) = E (attraktive Ziele, gewünschte Folgen).

Inhalte
•    Einführung in die Theorie und Praxis des Rational-Emotives (Selbst) Management
•    Übungen der acht Arbeitsschritte des Rational-Emotiven Trainings: ABC’s und AED’s entwerfen
•    Übungen zur sokratische Gesprächsführung
•    Spezifische Regeln der Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen nach dem R.E.T.
•    Neue »Werkzeuge« beispielsweise zirkuläre, hypothetische, skalierende, wunderbezogene Frageformen kennenlernen
•    Überwindung von Gesprächs-Blockaden bei sogenannten Unmotivierten
•    Coaching nach Balint nach systemisch-lösungsorientierten Gesichtspunkten.
 
ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen und Personen anderer Professionen, die mit Kindern und Jugendlichen »Gespräche« führen, wobei das Kind/der Jugendliche im Zentrum steht

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Dr. Drs. Berniek Hesselink, Ootmarsum/NL

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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67-2019
Skulpturarbeit in der Jugendhilfe
Eine systemische Beziehungs- und Lösungsmethode

23. - 25.09.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die systemische Methode der Skulpturarbeit kann als Interventionstechnik mit Familien, Kindern und Gruppen genutzt werden, um die Beziehungen zueinander sichtbar zu machen. Je nach Aufgabenstellung liegt der Schwerpunkt bei der Skulpturarbeit auf Erkenntnisgewinn, Verstehen, Entwicklung und Lösung.
    Durch diese systemische Methode erhalten die Beteiligten Informationen zu den Familien- oder Teamsystemen. Innere Bilder werden ohne Sprache anschaulich dargestellt. Die Möglichkeit aus der Sicht von anderen Personen oder Positionen auf ein spezielles Anliegen zu schauen, löst Gefühle und Gedanken aus, die symptomatisch für die realen Beziehungen erscheinen. Entsprechend der sichtbaren Dynamik kann eine Lösung entwickelt werden.
    Die Skulpturarbeit ist eng mit systemischen Grundhaltungen verbunden. Die Grundannahmen – der Zirkularität, dass Verhalten im Kontext betrachtet wird, dass Ressourcen vorhanden sind und die Methode der Hypothesenbildung – kommen in der Aufstellungsarbeit zur Anwendung.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    erlernen die visuelle Darstellung von Beziehungsstrukturen
•    erfahren die Dynamik in Familien- und Gruppensystemen
•    lernen systemische Haltungen und Methoden in Verbindung mit der Skulpturarbeit anzuwenden
•    üben das Externalisieren von Symptomen mit Hilfe der Skulpturarbeit
•    nutzen die Methode der Hypothesenbildung in der Aufstellungsarbeit
•    lernen unterschiedliche Möglichkeiten der Skulpturarbeit mit Familien, Kindern, Jugendlichen und Gruppen kennen
•    können die Skulpturarbeit für ihre Teamarbeit nutzen
•    lernen das Aufstellen mit Figuren, Puppen, Aufstellungsformen und anderen Materialien wie beispielsweise dem Familienbrett
 
METHODIK
Theoriebegleitende Inputs, praktisches Üben im Plenum und in Kleingruppen, kollegialer Erfahrungsaustausch, Übungen zur Entspannung und Resilienz.
Es wird erwartet, dass Fälle aus eigener Praxis für die Skulpurarbeit eingebracht werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte pädagogische Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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68-2019
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

24. - 26.09.2019, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum zweiten Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe,
•    aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2019 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2019 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg

Telefon: (03491) 4 58-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
507,- € für Mitglieder
539,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

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69-2019
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen
Modul 1: Bindungsentwicklung des kleinen Kindes

25. - 27.09.2019, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten.
    Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen.
    Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination früher Hilfen notwendig.
    Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.
    In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.
Modul 1:    Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (25. – 27.09.2019)
Modul 2:    Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit (27. – 29.11.2019)
Modul 3:    Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (28. – 30.01.2020)
Modul 4:    Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung
(27. – 29.04.2020)

METHODIK
•  Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte 
•  Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien, Kindern 
•  Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung 
•  Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven 
•  Unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Mechthild Sckell, Hanau

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,– € für Mitglieder
2.050,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen herunterladen. Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 69-2019 an.

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70-2019
»Ja, wo gibt’s denn so was?«
Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

25. - 27.09.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

Die modular aufgebaute Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV fördert und entwickelt über drei Stufen (Grundlagen/Aufbau/Intervision) selbstständiges lösungsorientiertes Arbeiten in der Verwaltung.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflektion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein.
    Lerngruppe, Arbeitsgruppe, Erfahrungsgruppe, Qualitätszirkel, das alles kann man als Vorläuferformen von Intervision sehen. Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess zu finden suchen. Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad-hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, anlaysiert und nach Lösungen sucht.
    Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösungen zugleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden.
    Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch.
    Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg.
    »Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.« (Henry Ford)
Wo es so was gibt? Beim EREV, wo sonst? Der Schwerpunkt in diesem Jahr soll »Veränderung« sein.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen, Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten mit hoher Selbstreflektion. Teilnahmevoraussetzung ist mindestens der Besuch eines Aufbauseminars bei den Referenten Maria Hartmann und Ralf Müller-Kind.

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
25. – 27.09.2019

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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71-2019
Das eigene Charisma entwickeln – eine persönliche Standortbestimmung wagen

25. - 27.09.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Übertriebene Selbstliebe kann zu Rücksichtslosigkeit und Unterwerfungsbedürfnissen gegenüber anderen Menschen führen. Sie basiert insbesondere auf einer Abwertungssucht des Gegenübers: Die Grundlage ständiger künstlicher Selbstüberhöhung. Weiblicher Narzissmus (Intrigantentum) und männlicher Narzissmus (Superkonkurrenz) verstören und zerstören nicht nur das Lebensgefühl der Opfer (Mitmenschen) – sie definieren eine innere Systematik von zunehmendem Realitätsverlust und damit Intensitätssteigerung. Am Ende steht die völlige emotionale und soziale Isolation (Selbstausgrenzung) des Narzisten.
    Die Ausstrahlungskraft von Charismatikern – aus unserem direkten Umfeld, aus den Medien, aus den letzten Jahrhunderten – wird durch Attribute wie Attraktivität, Präsenz aber auch extremer Energie definiert. Wo gibt es Überschneidungen, wo gibt es Therapieansätze und mit welchen Trainingseinheiten kann ich mein »eigenes kleines persönliches Charisma« optimieren?
    Die Entwicklung eines eigenen Charismas kommt insbesondere im sozialen Kontakt unseren Klienten (den uns anvertrauten Kindern und Jugendlichen) zu gute.
Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erfahren die Grundlagen der beiden Zielkonstrukte Narzissmus / Charisma
•    erweitern und vertiefen ihre eigene Haltung zum Narzissmus / Charisma
•    üben in mehreren Schritten eine Annäherung an das Zielkonstrukt (Charismatraining) ein
•    reflektieren mit Hilfe verschiedener Items ihren eigenen »Charisma-Faktor«
•    lernen diagnostische Kriterien zum Narzissmus kennen
•    setzen sich mit den themenbezogenen Grundlagen der Entwicklungspsychologie auseinander: Wie wird man Narzisst und was treibt den Narzissten an?

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  die zwei wichtigsten »großen« Typologien in der Persönlichkeitspsychologie (Narzissmus/Charisma) 
•  unterschiedliche Konzepte des Narzissmus 
•  Wie funktioniert eine Narzissmustherapie? 
•  die verschiedenen Faktoren von Charisma 
•  Coaching-Überlegungen zur Freischaltung des kindlichen Charismas 
•  Ableitung und Einordnung beider Konstrukte in die Evolutionstheorie

METHODIK
Theoriebegleitete Inputs im Vortragsverfahren, themenbezogene Handlungsmodule, Kleingruppenarbeit, Erarbeiten/Erstellen eines persönlichen Auftragsbuches, Selbsteinschätzugsverfahren zur persönlichen Standortbestimmung

ZIELGRUPPE
Gruppenleitungen, Teamleitungen sowie soziale und psychologische Dienste der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe

LEITUNG
Dr. Michael Heilemann, Hameln
Gabriele Fischwasser von Proeck, Hameln

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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72-2019
Atemlos durch ...!
Stressprävention, Regeneration und Gesundheitscoaching

25. - 27.09.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Atemlos hetzen wir durch unseren übervollen Alltag, verlieren uns im Außen – gerade in der sozialen Arbeit mit anderen Menschen …
    »Gesundheit« des Menschen ist laut Weltgesundheitsorganisation »ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen« (Wikipedia). Wie schwierig es ist, dieses Wohlergehen aufrechtzuerhalten, ist angesichts immer höher werdender Anforderungen im Job und in der Freizeit, bei sinkenden personellen Ressourcen und – nicht zuletzt – bei zunehmend als »schwieriger« wahrgenommener Klientel in der sozialen Arbeit, ein »gutes Stück« Arbeit eines Einzelnen und Fürsorgeverantwortung von Einrichtungen ihren Mitarbeitenden gegenüber.
    In diesem Jahr verbinden wir die Arbeit an eigenen Themen mit der Resonanz unseres Körpers und unserer Stimme. So ist Raum, die eigenen Belastungen und Bedürfnisse (neu) zu entdecken und Ideen zu erarbeiten, wie Gesundheit, Stressreduktion und Regeneration gefördert und im Alltag erhalten werden können. Atemrhythmische Übungen öffnen den Körperinnenraum für einen freieren Atem und Geist. Wir werden mithilfe des Rhythmus der Wellen und der Natur unseren eigenen Rhythmus (wieder)finden, wir füllen den inneren Körperraum mit Resonanzen unserer Stimmen, kommen in unserer Mitte und im Sich-Selbst-Spüren an. An Achtsamkeitsübungen aus den Vorjahren kann angeknüpft werden.
    Die ganzkörperlichen Übungen und Coachingmethoden können auch in der Arbeit mit Kinder und deren Familien oder im Kollegenkreis angewandt werden und dienen der Stressreduktion und –prävention. Zudem möchten wir Aspekte des betrieblichen Gesundheitsmanagements und Umsetzungsmöglichkeiten für die Praxis aufzeigen.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Stimm- und Bewegungsübungen. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten und sich auch auf das Thema Stimme und Resonanz einzulassen wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Birgit Kramer, Lemgow

ORT
Berufsbildungswerk Bugenhagen Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,– € für Mitglieder
444,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Hinweis
Bitte bringen Sie zum Seminar bequeme Kleidung, Decke/Handtuch (strandtauglich) und rutschfeste Socken mit.

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73-2019
FORUM »Sozialraumnahe Hilfen«

25. - 27.09.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Es genügt in unserer Arbeit längst nicht mehr, nur Jugendhilfebelange in den Fokus zu nehmen. Vielmehr müssen wir auch einen Blick auf behinderte Kinder und Jugendliche, auf Familien aus anderen Kulturkreisen, auf die Vernetzung mit Jugendarbeit und Schule sowie auf Familienkontexte werfen. Daher wird es in diesem Forum um die passgenaue Gestaltung ambulanter und (teil-)stationärer Hilfen zur Erziehung gehen, die den Blick auf das ganze Lebensfeld weiten. Voraussetzung hierfür ist eine vertrauensvolle Kooperation aller Akteurinnen und Akteure, die sich in einem wertschätzenden Dialog widerspiegelt, der mit notwendigen Raum- und Zeitkontingenten stetig gepflegt wird.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte/Dokumentationen zugänglich.

Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2019 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2019 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen Jugendhilfe.

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
25. – 27.09.2019

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.

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74-2019 | EEV-17
Vom »Werfen, Schwingen, Halten und Fallen«
Zirkuskunst entdecken, erlernen und präsentieren

30.09. - 02.10.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Vordergründig geht es im Zirkus um Jonglieren, Akrobatik am Boden oder in der Luft, um Diabolo spielen, Seillaufen, um Zauberer und Clowns. Dahinter steckt viel mehr: Das Erleben von Scheitern und Erfolg, das Herantasten an eigene, oft ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten, das Entwickeln von Vertrauen zu anderen, die Entdeckung von schauspielerischen Talenten - all das kann beim Üben der verschiedenen Zirkuskünste erfahren werden. So kann der Zirkus helfen, Alltagssituationen besser und bewusster zu meistern. Wie man auch im richtigen Leben viele Bälle in der Luft hält, ist ein Thema der Jonglage. In der Akrobatik geht es um die Frage, wie man anderen Halt gibt und wie man von anderen getragen wird. Beim Balancieren auf dem Seil findet man seine eigene Mitte und überwindet die Angst vor dem Fallen.«    (Circus Waldoni)

Während der Fortbildung durchlaufen die Teilnehmer/innen alle Phasen eines Zirkusprojektes: Ausprobieren von Bewegungskünsten, Entdecken und Wahl des persönlichen Bewegungstalentes, Übungsphase, Inszenierung von Bewegungsbildern, Präsentation, Reflexion.

Themen sind:
•    Erleben von Bewegungs- und Spielfreude als zentrales Thema der zirkuspädagogischen Arbeit
•    Erlernen von Grundlagen der Bewegungskünste:
Balancieren auf Rolle, Kugel, Rola-Bola, Seil, Stelzen, Einrad
Jonglage mit ein bis drei Bällen, Tellern, Diabolos, Flowersticks
Drehen und Schwingen von Stäben und Pois
•    Erfahren von Methoden der Bewegungsarbeit: Grundlagen der Hilfestellung, Prinzip des »führenden Leitens«, Prinzip des »Atomisieren von Bewegung«
•    Impulse zur Inszenierung und Choreographie von kleinen Präsentationen,
•    Erkenntnis vom persönlichen Umgang und Reaktionen auf Phänomene des Scheiterns und des Erfolghabens
•    Vortrag zur Zirkuspädagogik

METHODIK
Selbsterfahrungen durch Bewegung, Spiel, Auftrittserfahrungen, Feedback, Übung und Anleitung in Plenum und Kleingruppe, Kollegialer Austausch, heilpädagogische Inputs: Elemente der Psychomotorik, Körperarbeit, Spiel | mediale Praxiseinblicke von der Zirkusarbeit vor Ort

ZIELGRUPPE
Menschen mit Offenheit für Spiel und Bewegung. Pädagogische Mitarbeiter/innen in der Rolle von Multiplikatoren und Initiatoren für Bewegungsangebote. Die Fortbildung setzt keine artistischen Kenntnisse voraus.

LEITUNG
Sönke Jädicke, Buckenhof

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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75-2019
Innovative Hilfen mit dem Schwerpunkt: Handlungsalternativen im Umgang mit Hoch-Risiko-Klientel

30.09. - 02.10.2019, Sande

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag spielen junge Menschen mit störenden und herausfordernden Verhaltensweisen eine große Rolle. Lassen sich diese durch päda-
gogische Interventionen wenig steuern, geraten die pädagogischen Prozesse ins Stocken und werden zur Belastung für die Pädagog/innen, den betroffenen jungen Menschen sowie für alle anderen Kinder und Jugendliche der Gruppe.
Das Seminar erweitert den Blick auf diese besondere Klientel und eröffnet innovative und kreative Herangehensweise für pädagogische Situationen im Alltag, in der Förderung sowie in eskalativen Momenten.

Inhalte des Seminars sind:
•    Verstehensmodelle schwieriger Verhaltensweisen
•    Analyseinstrumente für die Abschätzung von Handlungsmöglichkeiten bei eskalierenden Konfliktsituationen
•    Stärkung der Mitarbeitersicherheit in und nach Krisensituationen
•    Fördermöglichkeiten für junge Menschen in hoch riskanten Lebensentwürfen

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Gruppenarbeit, Fallarbeit an Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Pädagogisch Tätige, die in ihrer Arbeit mit Hoch-Risiko-Klientel konfrontiert sind oder aus Leitungspositionen entsprechende Angebote verantworten oder konzipieren möchten

LEITUNG
Prof. Dr. Menno Baumann, Großefehn

ORT
Hotel Leiners Landhotel
Bahnhofstraße 46
26452 Sande

Telefon: 0442 29 58 60
www.leiners-landhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

76-2019
GRUNDLAGENSEMINAR
Zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

07. - 10.10.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage für Professionelle im Vorfeld der aktiven Arbeit erforderlich, um das Verhalten von Missbrauchsopfern und auch Täter/innen besser einzuordnen und zu verstehen.
    Eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen kann helfen schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.
    Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können.
    Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweise der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie über ein juristisches Grundwissen zum Thema verfügen.

Themenschwerpunkte
•    Einführung in die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs
•    Jungen als Opfer – Mädchen als Opfer
•    Die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs auf die Opfer
•    Intervention bei einem vagen Verdacht
•    Intervention nach Aussage eines Opfers
•    Intervention bei sexuellem Missbrauch durch Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe
•    Loyalitätskonflikte und ambivalentes Verhalten der Opfer
•    Notwendigkeit der multiprofessionellen Zusammenarbeit

Die Tatdynamik – der Missbrauchszyklus:
•    Von der ersten Phantasie über die Planung des Missbrauchs bis zur Tat
•    Frauen als Missbraucherinnen
•    Verleugnung und Hintergründe der Verleugnung
•    Prävention in Institutionen

METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit. Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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77-2019 | EEV-18
»Wer nicht hören will, kann spüren!«
Kreative systemisch-lösungsfokussierte Methoden für die Kinder- und Jugendhilfe

14. - 16.10.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Systemische Konzepte, speziell systemische Gesprächsführung sind äußerst beliebt. Zugleich hören wir von Teilnehmer/innen unserer Fortbildungen immer wieder: Damit allein erreichen wir Kinder und Jugendliche nicht, erst recht nicht, wenn sie kognitiv schwach und/oder traumatisiert sind. Hier sind Worte nicht genug, mitunter ist sogar jedes zu viel. Wer nicht hören will – nicht hören will, weil er nicht kann –, der begreift oft durch das eigene Tun, das Spüren.
    Es waren also Rückmeldungen von Teilnehmer/innen unserer Seminare, die sich mehr solcher Methoden, möglichst kompakt wünschen, die uns zur Entwicklung dieses Seminars animiert haben. In diesem Seminar werden in einem anregenden und ermutigenden Mix aus Mini-Reflexions-Einheiten und zahlreichen Methoden und Übungen für die tägliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe angeboten.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erlangen über kleine Reflexionseinheiten Handlungssicherheit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
•    lernen eine Vielzahl von systemisch-lösungsfokussierten Methoden für den pädagogischen Alltag kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    systemische Grundlagen – kurz, klar, kompakt
•    Vermittlung kreativer systemisch-lösungsfokussierter Methoden
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe/Schule und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern, die bereits über grundlegende Kenntnisse systemischen Arbeitens verfügen
Leitung
Gabi Wiegel, Sulingen
Rainer Orban, Sulingen

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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78-2019
Die Führungskraft als »Konfliktmanager«
Einführung in das systemische Konfliktmanagement

04. - 06.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenigen macht es Freude sich mit Konflikten zu beschäftigen, dennoch haben Konflikte und ihre Folgen einen erheblichen Einfluss auf eine erfolgreiche Gestaltung ihrer Arbeit. Nach aktuellen Studien werden zwischen 30 und 50 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.
    Ein gutes Konfliktmanagement mit dem Ziel nachhaltiger, sinnvoller und integrativer Lösungen führt nachweislich zu mehr Effektivität, Zufriedenheit und damit besserer Leistungsfähigkeit.

Die Teilnehmenden lernen daher in diesem Seminar
•    eine hilfreiche Haltung für die Klärung von Konflikten zu entwickeln,
•    die Grundlagen einer erfolgreichen Konfliktbearbeitung und
•    Strukturen in sozialen Systemen kennen, in denen Konflikte Entwicklung ermöglichen.

Seminarinhalte:
•    Grundlagen des systemischen Konfliktmanagements
•    systemische Grundlagen zur Kommunikation
•    unterschiedliche Formen der Konfliktbearbeitung
•    die eigene Haltung zu Konflikten und ihrer Entstehung

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Interessierte Führungskräfte, die sich mit dem Konfliktmanagement beschäftigen möchten

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- D für Mitglieder
444,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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79-2019
Auf Du und Du mit dem Nervenkostüm
Schritte zur gelingenden Selbstregulation

04. - 06.11.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was können wir nach aufregenden, belastenden Momenten oder Zeiten tun, um uns zu beruhigen, sodass wir uns erholen und das Erlebte gut verdauen können? Was braucht es, um gut in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, was, um gut kommunizieren, klar denken und umsichtig handeln können?
    Solange das Nervensystem im Alarmzustand ist, sind Erholung, Verarbeitung oder adäquate Kommunikation nach innen oder außen nicht möglich. Doch wie lassen sich große Anspannung und Aktivierung im Nervensystem regulieren? Was sind die Rahmenbedingungen und die Techniken, um diesen Zustand verlassen zu können?
    Dieses Seminar bietet Einblick in das Funktionieren des menschlichen Nervensystems und vermittelt praktische, körperorientierte Methoden, um eigene Spannungszustände (Über- sowie Untererregung) zu beeinflussen. Die Fähigkeit, zwischen nervlicher Aktivität und Inaktivität zu navigieren und das eigene Erregungslevel zu regulieren, ist Voraussetzung, um im Umgang mit anderen ausgleichend wirken zu können.
    Dabei ist ein Gefühl von Sicherheit die wesentlichste Rahmenbedingung und die Erdung ist eine der wichtigsten Methoden.

Die Teilnehmer/innen
•    erhalten grundlegende Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Nervensystems, die auf dem aktuellen Forschungsstand beruhen
•    erarbeiten individuell, was sie brauchen, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben
•    lernen das Konzept und die Techniken des Sich-Erdens kennen
•    erproben spielerisch die Beeinflussbarkeit des eigenen Nervensystems
•    prüfen die Wirksamkeit körperlicher, am Spüren orientierter Zugänge und Methoden
•    üben die für sie wirksamsten und praktikabelsten Methoden
•    erhalten Informationen zur Bedeutung des Übens und Wiederholen in der Arbeit mit dem Nervensystem
•    tauschen sich über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Tönen, Selbstmassage), Imagination

ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon: (04503) 7 08 81–0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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80-2019
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

04. - 06.11.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als 80 Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen.
    In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder/Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
    Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
•    ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
•    erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen,
•    haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen,
•    kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern,
•    können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    die nonverbalen Kanäle
•    der kommunikative Status
•    der Einfluss des Raumes
•    möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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81-2019
Herausfordernde Familien spielend (leicht) coachen
Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach 2019 – 2020
Modul 1: Grundlagen der ESFB®-Methode

04. - 07.11.2019, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ausbildung zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe, die Familiensysteme begleiten. In den drei Modulen werden die Grundlagen der ESFB®-Methode und der Einsatz in der sozialen Diagnostik vermittelt.
    Die erfahrungsorientierte systemische Familienberatung ist eine niederschwellige Beratungsmethode, die elterliche oder kindliche Interaktionskompetenzen fördert, diagnostisch darstellt und Entwicklungsprozesse deutlich macht.
    Das Kernstück der ESFB®-Methode ist das Lösen einer gruppendynamischen Aufgabe. Der Prozess wird gefilmt und den Familienmitgliedern anschließend in einem Auswertungsgespräch zur Verfügung gestellt. Aufgabenstellung, Regeln und Rahmenbedingungen der Aufgaben werden den familiären Gegebenheiten angepasst. Bei der Aufgabenstellung und der Auswertung können entsprechend der Zielsetzung alle oder einzelne Familienmitglieder beteiligt werden.

Modul 1:    Grundlagen der ESFB®-Methode (04. – 07.11.2019)
Modul 2:    Grundlagen der sozialen Diagnostik, besondere Praxisherausforderungen, Supervision (10. – 12.02.2020)
Modul 3:    ESFB®-Grundlagenkonzeption, Implementierungsmöglichkeiten, Supervision (04. – 06.05.2020)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Kollegialer Erfahrungsaustausch, Tools des erfahrungsorientierten Lernens, nonverbale Reflexionsmethoden, Kleingruppenarbeit. In der Fortbildungsreihe werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmer/innen handlungsorientiert Coachingansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden. Außerdem werden in der Fortbildungsreihe folgende Tools vorgestellt und ausprobiert: Strippenzieher, Team2, Seil, Plane, Puzzle, Zollstock und Systeaming. Entsprechend des Prozessverlaufes in der Fortbildungsreihe wird der Einsatz von Tools variieren.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter, die in ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind

ABSCHLUSS
Zertifikat zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®)

LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster

Telefon (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.293,- € für EREV-Mitglieder
1.393,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 81-2019 an.

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82-2019
FACHTAG »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«

06. - 07.11.2019, Bad Salzschlirf

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
•    entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der beruflichen Bildung in der Erziehungshilfe,
•    auf Grund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und des EREV und in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden,
•    am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2019 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2019 in der BVkE oder EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte sowie Ausbilder/-innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt

Die Anmeldung kann ausschließlich in der EREV-Geschäftsstelle erfolgen!

Kontakt:    Carola Schaper
        EREV e. V.
        Flüggestraße 21
        30161 Hannover
        c.schaper@erev.de
        
        Annette Bauer
        BVkE e. V.
        Karlstraße 40
        79104 Freiburg
        annette.bauer@caritas.de

Leitung
Lothar Eberhardt, Schwalmstadt
Thomas Köck, Beisach-Oberrimsingen

ORT
Aqualux
Wellness- und Tagungshotel
Ahornstraße 7
36364 Bad Salzschlirf

Telefon: (06648) 5 59-0
www.aqualux.de

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage

TEILNEHMERZAHL
100

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83-2019
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2019
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement

feste Gruppe

11. - 13.11.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1:    Haltung vor Methode (25. – 27.03.2019)
Modul 2:    Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (27. – 29.05.2019)
Modul 3:    Gruppendynamik und Teamentwicklung (23. – 25.09.2019)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (11. - 13.11.2019)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de –> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 13-2019 an.

Zum Startseminar

84-2019
»Wir geben dich nicht auf und geben dir nicht nach!«
Neue Autorität nach Haim Omer (Tel Aviv / Israel) in der Alltagsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

11. - 13.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Konzept beschreibt die Notwendigkeit, Autorität neu zu definieren und den Autoritätspersonen Mittel an die Hand zu geben, um Regeln definieren und deren Einhaltung einfordern zu können. Es bietet vor allem für Eltern und Pädagog/innen sowie Heimerzieher/innen wichtige Anregungen, wie man durch »Neue Autorität«, das heißt vor allem: Präsenz, auch in schwierigen Situationen ihre (professionelle) Handlungsfähigkeit erhalten und den Kindern und Jugendlichen Orientierung bieten können.

Wichtige Bausteine der »Neuen Autorität« nach Haim Omer sind:  
1.    Präsenz und wachsame Sorge
2.    Selbstkontrolle und Eskalationsvorbeugung  
3.     Unterstützungsnetzwerk und Bündnisse
4.    Protest und gewaltloser Widerstand
5.    Wertschätzung und Versöhnung
6.    Transparenz und partielle Öffentlichkeit
7.    Wiedergutmachungsprozesse

Die Seminarteilnehmer/innen diskutieren, reflektieren und bearbeiten – auf der Grundlage dieser Bausteine und der wesentlichen systemische Grundannahmen, welche konkreten Folgen dieses Konzept für ihren Alltagsarbeit mit den Kindern und Jugendlichen haben kann.

METHODIK
Die Referenten bieten kurze Impulse, Übungen, Selbstreflexion, und Praxistransferaufgaben. Eine proaktive Lernhaltung ist erforderlich. Witz und Humor flankieren das Seminar. Ein moderiertes Coaching nach Balint ist im Programm vorgesehen.

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und Sozialpädagog/innen, die sich mit dem Thema »Neue Autorität« auseinandersetzen möchten, indem Sie ihre eigene pädagogische Haltung kritisch in den Blick nehmen und überprüfen wollen, inwiefern ihr eigenes pädagogisches  Konzept und ihre Wertevorstellungen an dem Konzept der »Neuen Autorität« weiter reifen kann

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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85-2019 | EEV-19
WhatsApp, Instagram und YouTube – Medienpädagogische und medienerzieherische Konzepte für pädagogische Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen

11. - 13.11.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sind immer häufiger mit medienbezogenen Problemlagen ihrer Klienten konfrontiert. Längst nutzen nicht nur Jugendliche, sondern bereits Kinder quasi selbstverständlich die Möglichkeiten von WhatsApp, Instagram, YouTube, digitalen Spielen und Co. und entziehen sich dabei zunehmend einer Kontrolle von außen.
    Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen müssen sich den neuen Lebenswelten junger Menschen öffnen und in den verschiedenen Feldern der offenen, ambulanten und stationären Arbeit die ›richtigen‹ Konzepte für einen sinnvollen Umgang mit digitalen Medien parat haben. Ziel muss es sein, Heranwachsende beim Erwerb von Kompetenzen für einen kritisch-reflexiven Medienumgang zu unterstützen und Erziehende ebenso wie pädagogische Fachkräfte in den Einrichtungen für eine angemessene Begleitung ihrer Schützlinge stark zu machen.
    Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•  werden für die prägnanten Veränderungen des Heranwachsens in der zunehmend mediatisierten Gesellschaft sensibilisiert 
•  setzen sich mit den neuen Entwicklungen beim Medienumgang von Kindern und Jugendlichen auseinander 
•  erhalten einen fundierten Überblick zu den aktuellen Chancen und Risiken digitaler Medien für die Entwicklung junger Menschen 
•  eignen sich praxisnah medienpädagogische Konzepte und die Möglichkeiten einer medienerzieherischen Begleitung an.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung:
1.    Welche spezifischen ›Probleme‹ des Medienumgangs Heranwachsender kennzeichnen die Kinder-, Jugend- und Familienhilfen?
2.    Was sind die besonderen Herausforderungen, die sich den pädagogischen Fachkräften in den Hilfeeinrichtungen stellen?
3.    Welche medienpädagogischen Konzepte für die präventive Arbeit und Hilfen zur Bewältigung unliebsamer Erfahrungen gibt es?
4.    Wie lässt sich eine angemessene medienerzieherische Begleitung im Alltag von Hilfeeinrichtungen und Familien realisieren?
5.    Welche rechtlichen Bestimmungen sind beim Umgang mit digitalen Medien in den Einrichtungen zu beachten?

METHODIK
Theorie- und empiriegeleitete Inputs, Erfahrungsaustausch von Fachkräften aus unterschiedlichen Feldern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen, Gruppenarbeit zur Aneignung von medienpädagogischen Handlungswissen und Konzepten der Medienerziehung, Auseinandersetzung mit vorhandenen Materialien und Diskussion der Praxisrelevanz im Plenum

ZIELGRUPPE
Teamleitungen und pädagogische Fachkräfte von stationären, ambulanten
und offenen Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sowie der Erziehungs- und Familienberatung

LEITUNG
Dr. Daniel Hajok, Berlin

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86-68 001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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86-2019
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 - 2020
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe

feste Gruppe

11. - 14.11.2019, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.
    Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.
    Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in neun Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/en.

Modul 1:    Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2:    Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3:    Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4:    Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5:    Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6:    Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 23.01.2020, Kassel)
Modul 7:    Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8:    Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon: (05 61) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Zum Startseminar

87-2019 | EEV-20
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied

feste Gruppe

12. - 15.11.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten, ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum, das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1:    Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (14. – 17.05.2019)
Modul 2:    Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (16. – 19.09.2019)
Modul 3:    Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (12. – 15.11.2019)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.790,- € für Mitglieder
1.990,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie sich unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen.
Diese Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 34-2019 an.

Zum Startseminar

88-2019
Zurückgezogen und antriebslos
Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen

13. - 15.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenig Antrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemisch-lösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    erfahren die biografischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit
•    erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit
•    lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können
•    erarbeiten mit anderen Kolleg/innen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
•    Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
•    Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
•    Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Ines Schäferjohann, Bremen
Rainer Orban, Sulingen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

89-2019
FACHTAG »Erziehungsstellen«

18. - 19.11.2019, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.
    Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2018 erschließen.
    Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2019 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten

LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
18./19.11.2019

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar

Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
305,- € für Mitglieder
338,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
130

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

90-2019
Führen mit der Neuen Autorität – Fortbildung für leitende Mitarbeiterinnen in Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen

18. - 21.11.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar ermutigt zum neuen Verständnis von Autorität. Auf der Basis des Konzepts von Haim Omer stellen die Mitwirkenden im Seminar Haltungs- und Handlungsaspekte der Neuen Autorität vor: Präsenz, Transparenz, Beharrlichkeit, Entschiedenheit, Selbstführung, Deeskalation, Vernetzung vor.
    Aus der so gewonnenen Klarheit und Stabilität ergeben sich für Führungskräfte alternative Handlungsweisen, die auch die Mitarbeiter/innen und die Klientinnen mit ihren Kindern überzeugen.
    Ein weiterer Aspekt dieser Fortbildung wird die sogenannte Mentalisierung sein. Mentalisieren heißt, sich auf die »inneren Zustände« in sich selbst und im anderen zu beziehen. Hierbei wird also nicht nur auf das Verhalten des Gegenübers eingegangen, sondern auf die eigenen Vorstellungen über dessen Überzeugungen, Gefühle, Einstellungen und Wünsche, die dem Verhalten zugrunde liegen. Mentalisieren ermöglicht, soziale Situationen zu verstehen und vorherzusagen sowie eigene Affekte zu modulieren.

METHODIK
Vorträge mit Praxisbezug, Übungen, Austausch

ZIELGRUPPE
Leitende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen

LEITUNG
Elke Hespelt, Berlin

REFERENTINNEN
Christiane Wiggeshoff, Soest
Iris Hühnerfeld, Soest
Martin Lemme, Bramsche

ORT
Stephansstift - Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
488,- € für Mitglieder
519,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

91-2019
Fortbildungsreihe: Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen
Modul 3

feste Gruppe

18. - 20.11.2019, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.
    Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung
erprobt.

MODULE
Modul 1:    27. – 29.05.2019
Modul 2:    09. – 11.09.2019
Modul 3:    18. – 20.11.2019

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend-
und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand

Telefon (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de -> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 39-2019 an.

Zum Startseminar

92-2019
Mehr als Reden!
Pädagogische Arbeit mit Impacts

18. - 20.11.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere laufen. Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt. Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten, Beziehungsproblemen und anders mehr kennenlernen und üben. Außerdem werden wir Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•    kennen verschiedene darstellende Metaphern (Impacts) zu verschiedenen Themengebieten
•    können diese Impacts selbstständig anwenden
•    verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden, wertschätzenden und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von Impacts

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•    das Kennenlernen von Impacts
•    das Üben der Anwendung von Impacts
•    das Trainieren der entsprechenden Haltung
•    die Auswahl von Impacts anhand von Fallbeispielen

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen möchten

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

Anmelden

93-2019
Systemische Traumapädagogik – in den ambulanten Erziehungshilfen
Modul 3: Systemische Traumapädagogik / Ressourcenaktivierung und -orientierung

feste Gruppe

19. - 21.11.2019, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und intensive Einzelfallhilfe / Hilfe für junge Volljährige – in den ambulanten Erziehungshilfen werden wir täglich mit stark belasteten Familiensystemen konfrontiert ... und in der Regel auch mit frühkindlichen (Bindungs-)Traumatisierungen. Ein Trauma ist eine Verwundung der Seele, die Unterstützung im Heilungsprozess benötigt. Die Symptome sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Jahre, da sie oft nicht (sofort) mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden. Erziehungshilfen werden in der Regel aufgrund eines auffälligen Kindes installiert – dem »Symptomträger«. Im systemischen Denken wird die einzelne Person stets im Kontext eines Systems betrachtet. Negative Verhaltensweisen einer Person werden auf Probleme und Konflikte innerhalb eines Systems zurückgeführt. Das Verhalten wird nicht als »Störung« angesehen, sondern vielmehr als zunächst beste Lösung für das aktuelle Problem, beziehungsweise die schwierige Lebenssituation. Das Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung der Klienten.
    Frühkindliche Traumatisierungen sind in der Regel ein fester Bestandteil der ambulanten Erziehungshilfen und erfordern ein traumapädagogisches Verständnis, um Kindeswohlgefährdungen zu erkennen, zu beenden und zu vermeiden, sowie die Langzeitfolgen möglichst zu verringern, wenn nicht sogar zu verhindern. In der Arbeit mit traumatisierten Eltern geht es um eine grundlegend positive und wertschätzende Haltung ihnen und ihrer Lebensgeschichte gegenüber. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zu aktivieren und sie in ihren erzieherischen Handlungskompetenzen zu stärken, sowie eine erste Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.
    In dieser Fortbildung, die in drei Modulen stattfindet, geht es neben der Vermittlung von Grundlagenwissen vor allem um die pädagogische Haltung und praxisnahe Fallbeispiele. Wie können Fachkräfte (wieder) handlungsfähig werden und auch bleiben im Kontext von stark problembelasteten Familiensystemen und Traumatisierungen? Was brauchen die Klienten, um ihre Selbstwirksamkeit zu spüren und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren?

Modul 1:    Grundlagenwissen zu Trauma (08. – 10.05.2019)
Modul 2:    Der systemische Ansatz (18. – 20.09.2019)
Modul 3:    Systemische Traumapädagogik (19. – 21.11.2019)

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – der ambulanten Erziehungshilfen

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Braunschweig

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover

Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.190,- € für Mitglieder
1.350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 30-2019 an.

Zum Startseminar

94-2019
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

19. - 22.11.2019, Eisennach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2019 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2019 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert und begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.

LEITUNG
Susanne Götze-Mattmüller, Eppingen-Kleingartach

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
463,- € für Mitglieder
516,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2019 bekanntgemacht.

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95-2019 | EEV-21
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe – Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe
Modul 3: Hilfeprozess planen und gestalten

auch einzeln buchbar

20. - 22.11.2019, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
    Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
    Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.
    Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 – 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.
    Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein. Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1:    Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Fürstenried (siehe 27-2019) und Nürnberg (siehe 28-2019))
Modul 2:    Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3:    Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4:    Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5:    Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter in der Jugendhilfe

LEITUNG
Werner Köppel, Hof

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg

Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
für alle fünf Module:
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

pro einzelnes Modul:
288,- € für eev-Mitglieder
388,- € für EREV-Mitglieder
419,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de –> Fortbildungen herunterladen. Die Fortbildungsreihe kann sowohl einzeln als auch gesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 27-2019 bzw. 28-2019 an.

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96-2019
Körper, Liebe, Doktorspiele
Kindliche Sexualität und sexualpädagogisches Handeln

20. - 22.11.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Körpererkundungen, Doktorspiele oder Fragen zum Kinderkriegen sind typische Ausdrucksweisen kindlicher Sexualität. Oft ist jedoch nicht ganz klar, was noch zu einer »normalen« Sexualitätsentwicklung gehört, oder was schon auffällig und interventionswürdig ist.
    Kommt es zu sogenannten »Vorfällen«, sind Eltern und Erzieher/innen schnell alarmiert. Wegen einer außergewöhnlichen, aber einvernehmlichen Körpererkundung unter Kindern kann es schnell zu handfesten Krisen in Einrichtungen kommen. Andererseits werden Übergriffe unter Kindern bisweilen »übersehen« oder bagatellisiert.

Das Seminar bietet grundlegende Informationen über die Körper- und Sexualentwicklung im Vor- und Grundschulalter.
•    Konkrete Alltagssituationen werden besprochen und es wird geprüft, wie Schutz vor Grenzüberschreitungen und Förderung von Welterkundung zusammengehen können.
•    Wie entwickeln sich Kinder sexuell? Was ist »normal«?
•    Wie sollte über Sexuelles mit Kindern gesprochen werden?
•    Wozu brauchen Kinder welche Art von Sexualaufklärung und wie gelingt sie konkret?
•    Wie kann Sexualpädagogik angemessen in der Balance zwischen Freiraumgewährung und Schutzgedanken begleiten?

METHODIK
Möglichkeiten der Prävention werden vorgestellt und die Kommunikation mit Eltern und Trägervertreter/innen zu dem Thema kindliche Sexualität in den Blick genommen.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Pädagogen/innen, die direkt mit Kindern zusammenarbeiten, sowie an (sexualpädagogische) Fachkräfte, die in der Beratung und der Elternarbeit zu diesem Thema tätig sind.

LEITUNG
Anja Franke, Köln

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr

Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

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97-2019
Das Mitarbeitergespräch als zentrales Instrument der Mitarbeiterführung

25. - 27.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Mitarbeitergespräch ist ein zentrales Element, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und weiter zu steigern. Es erfüllt dabei mehrere Funktionen. Der Aufbau und die Festigung des Vertrauensverhältnisses zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Motivation der Mitarbeiter durch das Prinzip »Fordern und Fördern«. Um ein solches Gespräch erfolgreich gestalten zu können, sollten der Leitungspersönlichkeit verschiedene Fähigkeiten und Techniken zur Verfügung stehen. In dieser Fortbildung werden Sie Grundlagen der Gesprächsführung sowie die Struktur und spezifische Techniken eines Mitarbeitergesprächs kennenlernen und einsetzen. So können Sie in Zukunft Verantwortung delegieren statt nur Aufgaben zu verteilen. Eine Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter wird mit konkreten Zielvereinbarungen möglich und Sie können Kritik auf der Grundlage eines respektvollen Miteinanders äußern.

Inhalte des Workshops:
•    Systematik systemischer Gesprächsführung
•    Techniken der lösungsorientierten Gesprächsführung
•    Struktur eines Mitarbeitergesprächs
•    Umgang mit kritischen Einschätzungen

Die Teilnehmer der Fortbildung
•    lernen den Aufbau eines Mitarbeitergesprächs kennen
•    entwickeln eine hilfreiche Gesprächshaltung
•    finden ihren Weg kritische Beobachtungen zurückzumelden

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Führungskräfte

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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98-2019 | EEV-22
Die Ressourcen des Teams
Einführung in die systemische kollegiale Beratung

25. - 27.11.2019, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Angenommen, die Arbeit im Team würde wieder mehr Spaß machen, dann wäre sie auch effektiver. Und umgekehrt: wenn sie effektiver wäre, würde sie auch wieder vergnüglicher werden. In diesem Seminar werden ressourcenorientierte Methoden vorgestellt, mit denen sich die Zusammenarbeit im Team interessanter, abwechslungsreicher und vor allem ergiebiger gestalten lässt: Der systemische Ansatz eignet sich nicht nur für die Arbeit mit Klient/innen, sondern auch für den Umgang unter Kollegen/innen.
    Die vorgestellten Methoden können in der kollegialen Beratung (Fallbesprechungen, Intervision, aber auch in der Praxisberatung und Supervision) wie auch auf Dienstbesprechungen umgesetzt werden, von großen und kleinen, von formellen und informellen Teams.
    Wir probieren verschiedene Methoden der ressourcenorientierten Teamarbeit aus und üben mit Ihnen so an Beispielen aus der Praxis, dass sie anschließend selbstständig im eigenen Team umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
•    erhalten eine kurze, praxisnahe Einführung in systemisches Arbeiten im Team
•    lernen eine Reihe von Methoden der systemischen kollegialen Beratung in praktischen Übungen kennen
•    können diese anschließend selbst in ihren Teams vorstellen und anwenden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
•    Gehirnjogging: Hypothesen, Ratschläge und Komplimente
•    Erfolge nutzen
•    Rollen- und Comicspiele
•    weitere Methoden der »kollegialen Ausbeutung«
•    Teamsitzungen effektiver gestalten
•    Entscheidungsprozesse vereinfachen

METHODIK
Kurzvortrag, Gruppenarbeiten, praktisches Ausprobieren und selbständiges Üben an den Beispielen der Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Sozialen Arbeit, Mitarbeiter/innen aller Hierarchieebenen sind willkommen.

LEITUNG
Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle

ORT
Burkardushaus – Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg

Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
422,- € für Mitglieder
454,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

99-2019
Systemische Werkstatt
Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

25. - 27.11.2019, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.«
(G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet und ihre Potentiale sollen gefördert werden.

Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennen lernen, sich mit der Systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Themen sind:
•    den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
•    Umdeuten und Externalisieren
•    ein Gespräch führen, auch wenn es schwierig scheint oder sich im Kreis dreht
•    Arbeit mit dem Genogramm
•    das Familienbrett für meine Arbeit nutzen
•    kreative Methoden der Visualisierung
•    Wechsel von Methoden
•    Kommunikationsanregungen ohne Sprache

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern, Sie erhalten viele Möglichkeiten praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/in reflektieren.

METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind, neue methodische Wege zu gehen

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Telefon: (0561) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

SEMINARZIETEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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100-2019
Handlungskompetenz in Konfliktsituationen
Gewaltprävention und Deeskalationstraining in der Jungenarbeit

25. - 27.11.2019, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Verpiss dich!« – »Ich hau dir auf die Fresse!« – »Du Hurensohn!« … diese und andere Wortfetzen können wir in der Arbeit mit Jungen oft zu Beginn eines beginnenden Konfliktes hören.
    Als reflektierte, rational denkende pädagogische Fachkräfte stellen wir uns immer wieder die Frage, warum unsere betreuten Jungen in Konfliktsituationen geraten; sei es als Opfer oder als Täter.
    Das Gewaltpräventions- und Deeskalationskonzept CROSS╬ROADS versucht, Jungen ab ca. elf Jahren in einer Gruppe anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung zu vermitteln. Theoretische Inputs werden zusätzlich integriert, um gewonnene Kenntnisse zu manifestieren. Bearbeitet werden in einem Kurs schwerpunktmäßig: sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen, Vermeidung der Opferrolle, Selbstbehauptung, mögliche Konfliktvermeidung, verbale und nonverbale Provokation, Gefühle analysieren, Distanzzonen verinnerlichen und Ignorieren üben.
    Zusätzlich werden auch spielerische Aktivitäten in den Ablauf integriert, mithilfe derer Kooperation untereinander getestet wird. Wenn sich die Gruppendynamik positiv entwickelt und vorgegebene Regeln eingehalten werden, können auch kontrollierte spielerische Duelle eingesetzt werden.
    Ziel dieses Seminars ist es, das CROSS╬ROADS-Konzept aktiv kennenzulernen, um die Inhalte auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•  vervielfältigen fachliches Wissen zu Konfliktvermeidung 
•  erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen 
•  vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit und 
•  werden angeleitet, Inhalte des CROSS╬ROADS-Konzeptes selbst umzusetzen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Regelwerk und Rahmenbedingungen des Konzeptes erarbeiten 
•  sich selbst in jugendliche Eigen- und Fremdwahrnehmung einzudenken 
•  Provokationen und ausgelöste Aggressionen analysieren 
•  Konfliktvermeidung und Deeskalationsstrategien üben sowie 
•  den Übertrag auf die eigene Zielgruppe herstellen

METHODIK
Die Teilnehmer/innen wechseln die Perspektive, um Konfliktsituationen aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl Täter- als auch Opferrollen ein. Sie erleben aktiv die Inhalte des CROSS╬ROADS-Konzeptes, um diese zukünftig in der pädagogischen Arbeit einsetzen und implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe oder der offenen Jugendarbeit, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessenten/innen sind herzlich willkommen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster

Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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101-2019
Erfolge managen: Potentialoptimierendes Personal- und Teammanagement

27. - 29.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst die Führungskultur und die Führungsstile eines Unternehmens – beispielsweise Geschichte, Tradition und Kultur der Organisation, aber auch gesellschaftliche Entwicklungen, veränderte Rahmenbedingungen und Erwartungen, Werteauffassungen, Organisationsstruktur und -ziele sowie die Art der Aufgabenstellung. So ist das Management mit der Aufgabe konfrontiert, unter diesen Voraussetzungen sicherzustellen, dass die Potentiale der Institution und Personal, die mit Blick auf die einzelne Klient/innen und deren Familien vorhanden sind, auch zielführend und gebündelt zusammengeführt werden, dass unterschiedliche Berufsauffassungen, Haltungen, Lebensvorstellungen und Werte zusammengebracht werden, und nicht zuletzt, dass die Gewichtungen zwischen den Systemen geklärt und abgestimmt sind.
    Das Seminar wendet sich an Führungskräfte, die an exponierter Stelle (sowie Team- und Bereichsleiter) Verantwortung dafür tragen, dass die Unternehmensziele von allen Mitarbeiter/innen gleichermaßen unterstützt und im Zusammenspiel einzeln und als Team optimal erreicht werden. Denn die Führung der Mitarbeiter/innen entscheidet darüber, ob dies gelingt oder nicht.
    Aber Mitarbeiter/innen sind unterschiedlich. Sie sind mehr oder weniger qualifiziert. Sie sind mehr oder weniger berufserfahren. Und sie sind mehr oder weniger motiviert und engagiert. So gesehen gibt es kein an sich richtiges Führungsverhalten. Vielmehr ist das Führungsverhalten an die/den jeweilige/n Mitarbeiter/in, die jeweilige Team- und die jeweilige Unternehmenssituation und -aufgabe anzupassen. Dazu wird in dieser Weiterbildung ein Führungskonzept vorgestellt, das in Anlehnung an Kenneth Blanchard und Paul Hersey vier unterschiedliche Führungsstile unterscheidet – den dirigierenden, den trainierenden, den sekundierenden und den delegierenden. Auf dieser Grundlage werden die Führungskräfte in die Lage versetzt, in einem ersten Schritt den von ihnen persönlich bevorzugten Führungsstil zu erkennen und gleichsam im zweiten Schritt den für ihre Mitarbeiter/innen und die Aufgabe passenden Führungsstil zu bestimmen, um so eine optimale Passung zu erreichen.
    Dies ist gut für die Mitarbeiter/innen, weil die Vorlieben und Stärken der Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rücken, sodass sie – einmal erkannt – das gegenseitige Verstehen fördern und als Ressourcen eingesetzt werden können.

METHODIK
Die Referenten bieten kurze Impulse, Übungen, Tests, Selbstreflexion, und Praxistransferaufgaben. Eine proaktive Lernhaltung ist erforderlich.

ZIELGRUPPE
Team- und Bereichsleiter/innen sozialpädagogischen Einrichtungen, die ziel-
orientierter, passgenauer prozessiert und motivierend leiten und führen wollen

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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102-2019
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen
Modul 2: Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit

feste Gruppe

27. - 29.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e. V.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten.
    Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen.
    Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination früher Hilfen notwendig.
    Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.
    In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.
Modul 1:    Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (25. – 27.09.2019)
Modul 2:    Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit
(27. – 29.11.2019)
Modul 3:    Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (28. – 30.01.2020)
Modul 4:    Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung
(27. – 29.04.2020)

METHODIK
•  Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte 
•  Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien und Kindern 
•  Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung 
•  Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven 
•  unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Christine Nößler, Heidelberg

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach

Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,
für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de –> Fortbildungen herunterladen. Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 69-2019 an.


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