2019: Inhalt und Anmeldung

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93-2019
Systemische Traumapädagogik – in den ambulanten Erziehungshilfen
Modul 3

feste Gruppe

19. - 21.11.2019, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift


Den Falter zur Reihe finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaft und intensive Einzelfallhilfe / Hilfe für junge Volljährige – in den ambulanten Erziehungshilfen werden wir täglich mit stark belasteten Familiensystemen konfrontiert ... und in der Regel auch mit frühkindlichen (Bindungs-)Traumatisierungen. Ein Trauma ist eine Verwundung der Seele, die Unterstützung im Heilungsprozess benötigt. Die Symptome sind vielfältig und verändern sich im Laufe der Jahre, da sie oft nicht (sofort) mit einem Trauma in Verbindung gebracht werden. Erziehungshilfen werden in der Regel aufgrund eines auffälligen Kindes installiert – dem »Symptomträger«. Im systemischen Denken wird die einzelne Person stets im Kontext eines Systems betrachtet. Negative Verhaltensweisen einer Person werden auf Probleme und Konflikte innerhalb eines Systems zurückgeführt. Das Verhalten wird nicht als »Störung« angesehen, sondern vielmehr als zunächst beste Lösung für das aktuelle Problem, beziehungsweise die schwierige Lebenssituation. Das Ziel der Traumapädagogik ist die emotionale und soziale Stabilisierung der Klienten.   


Frühkindliche Traumatisierungen sind in der Regel ein fester Bestandteil der ambulanten Erziehungshilfen und erfordern ein traumapädagogisches Verständnis, um Kindeswohlgefährdungen zu erkennen, zu beenden und zu vermeiden, sowie die Langzeitfolgen möglichst zu verringern, wenn nicht sogar zu verhindern. In der Arbeit mit traumatisierten Eltern geht es um eine grundlegend positive und wertschätzende Haltung ihnen und ihrer Lebensgeschichte gegenüber. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten (wieder) zu aktivieren und sie in ihren erzieherischen Handlungskompetenzen zu stärken, sowie eine erste Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.


In dieser Fortbildung, die in drei Modulen stattfindet, geht es neben der Vermittlung von Grundlagenwissen vor allem um die pädagogische Haltung und praxisnahe Fallbeispiele. Wie können Fachkräfte (wieder) handlungsfähig werden und auch bleiben im Kontext von stark problembelasteten Familiensystemen und Traumatisierungen? Was brauchen die Klienten, um ihre Selbstwirksamkeit zu spüren und die Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren?

Modul 1:    Grundlagenwissen zu Trauma (08. – 10.05.2019)
Modul 2:    Der systemische Ansatz (18. – 20.09.2019)
Modul 3:    Systemische Traumapädagogik (19. – 21.11.2019)

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – der ambulanten Erziehungshilfen

LEITUNG
Tina Seiler, Braunschweig
Melanie Berndt, Braunschweig

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.190,- € für Mitglieder
1.350,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 11.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden.

Zum Startseminar

94-2019
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

19. - 21.11.2019, NEU: Bad Kissingen

Weitere Infos

NEU: 425,- Euro für Mitglieder / 475,- Euro für Nichtmitglieder, inkl. Unterkunft, Verpflegung, Kultur


Nähere Informationen finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2019 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen. Das Programm kann ab Sommer 2019 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert und begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.

LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn


ORT
Hotel Sonnenhügel
Burgstr. 15
97688 Bad Kissingen
Telefon: 0971-830
Telefax: 0971-83-4828
Homepage: www.tagungshotel-badkissingen.de
EMail: tagung@hotel-sonnenhuegel.de




TEILNAHMEBEITRAG
425,- € für Mitglieder
475,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung und Kultur

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2019 bekanntgemacht

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96-2019
Körper, Liebe, Doktorspiele - Kindliche Sexualität und sexualpädagogisches Handeln

20. - 22.11.2019, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Körpererkundungen, Doktorspiele oder Fragen zum Kinderkriegen sind typische Ausdrucksweisen kindlicher Sexualität. Oft ist jedoch nicht ganz klar, was noch zu einer »normalen« Sexualitätsentwicklung gehört, oder was schon auffällig und interventionswürdig ist.
    Kommt es zu sogenannten »Vorfällen«, sind Eltern und Erzieher/innen schnell alarmiert. Wegen einer außergewöhnlichen, aber einvernehmlichen Körpererkundung unter Kindern kann es schnell zu handfesten Krisen in Einrichtungen kommen. Andererseits werden Übergriffe unter Kindern bisweilen »übersehen« oder bagatellisiert.

Das Seminar bietet grundlegende Informationen über die Körper- und Sexualentwicklung im Vor- und Grundschulalter.
•    Konkrete Alltagssituationen werden besprochen und es wird geprüft, wie Schutz vor Grenzüberschreitungen und Förderung von Welterkundung zusammengehen können.
•    Wie entwickeln sich Kinder sexuell? Was ist »normal«?
•    Wie sollte über Sexuelles mit Kindern gesprochen werden?
•    Wozu brauchen Kinder welche Art von Sexualaufklärung und wie gelingt sie konkret?
•    Wie kann Sexualpädagogik angemessen in der Balance zwischen Freiraumgewährung und Schutzgedanken begleiten?

METHODIK
Möglichkeiten der Prävention werden vorgestellt und die Kommunikation mit Eltern und Trägervertreter/innen zu dem Thema kindliche Sexualität in den Blick genommen.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Pädagogen/innen, die direkt mit Kindern zusammenarbeiten, sowie an (sexualpädagogische) Fachkräfte, die in der Beratung und der Elternarbeit zu diesem Thema tätig sind.

LEITUNG
Anja Franke, Köln

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

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97-2019
Das Mitarbeitergespräch als zentrales Instrument der Mitarbeiterführung

25. - 27.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Mitarbeitergespräch ist ein zentrales Element, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu erhalten und weiter zu steigern. Es erfüllt dabei mehrere Funktionen. Der Aufbau und die Festigung des Vertrauensverhältnisses zwischen Vorgesetzten und ihren Mitarbeitern spielt dabei eine ebenso wichtige Rolle wie die Motivation der Mitarbeiter durch das Prinzip »Fordern und Fördern«. Um ein solches Gespräch erfolgreich gestalten zu können, sollten der Leitungspersönlichkeit verschiedene Fähigkeiten und Techniken zur Verfügung stehen. In dieser Fortbildung werden Sie Grundlagen der Gesprächsführung sowie die Struktur und spezifische Techniken eines Mitarbeitergesprächs kennenlernen und einsetzen. So können Sie in Zukunft Verantwortung delegieren statt nur Aufgaben zu verteilen. Eine Weiterentwicklung Ihrer Mitarbeiter wird mit konkreten Zielvereinbarungen möglich und Sie können Kritik auf der Grundlage eines respektvollen Miteinanders äußern.

Inhalte des Workshops:
•    Systematik systemischer Gesprächsführung
•    Techniken der lösungsorientierten Gesprächsführung
•    Struktur eines Mitarbeitergesprächs
•    Umgang mit kritischen Einschätzungen

Die Teilnehmer der Fortbildung
•    lernen den Aufbau eines Mitarbeitergesprächs kennen
•    entwickeln eine hilfreiche Gesprächshaltung
•    finden ihren Weg kritische Beobachtungen zurückzumelden

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Führungskräfte

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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100-2019
Handlungskompetenz in Konfliktsituationen - Gewaltprävention und Deeskalationstraining in der Jungenarbeit

25. - 27.11.2019, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Verpiss dich!« – »Ich hau dir auf die Fresse!« – »Du Hurensohn!« … diese und andere Wortfetzen können wir in der Arbeit mit Jungen oft zu Beginn eines beginnenden Konfliktes hören.
    Als reflektierte, rational denkende pädagogische Fachkräfte stellen wir uns immer wieder die Frage, warum unsere betreuten Jungen in Konfliktsituationen geraten; sei es als Opfer oder als Täter.
    Das Gewaltpräventions- und Deeskalationskonzept CROSS╬ROADS versucht, Jungen ab ca. elf Jahren in einer Gruppe anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung zu vermitteln. Theoretische Inputs werden zusätzlich integriert, um gewonnene Kenntnisse zu manifestieren. Bearbeitet werden in einem Kurs schwerpunktmäßig: sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen, Vermeidung der Opferrolle, Selbstbehauptung, mögliche Konfliktvermeidung, verbale und nonverbale Provokation, Gefühle analysieren, Distanzzonen verinnerlichen und Ignorieren üben.
    Zusätzlich werden auch spielerische Aktivitäten in den Ablauf integriert, mithilfe derer Kooperation untereinander getestet wird. Wenn sich die Gruppendynamik positiv entwickelt und vorgegebene Regeln eingehalten werden, können auch kontrollierte spielerische Duelle eingesetzt werden.
    Ziel dieses Seminars ist es, das CROSS╬ROADS-Konzept aktiv kennenzulernen, um die Inhalte auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
•  vervielfältigen fachliches Wissen zu Konfliktvermeidung 
•  erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen 
•  vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit und 
•  werden angeleitet, Inhalte des CROSS╬ROADS-Konzeptes selbst umzusetzen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
•  Regelwerk und Rahmenbedingungen des Konzeptes erarbeiten 
•  sich selbst in jugendliche Eigen- und Fremdwahrnehmung einzudenken 
•  Provokationen und ausgelöste Aggressionen analysieren 
•  Konfliktvermeidung und Deeskalationsstrategien üben sowie 
•  den Übertrag auf die eigene Zielgruppe herstellen

METHODIK
Die Teilnehmer/innen wechseln die Perspektive, um Konfliktsituationen aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl Täter- als auch Opferrollen ein. Sie erleben aktiv die Inhalte des CROSS╬ROADS-Konzeptes, um diese zukünftig in der pädagogischen Arbeit einsetzen und implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der Jugendhilfe oder der offenen Jugendarbeit, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessenten/innen sind herzlich willkommen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
411,- € für Mitglieder
444,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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102-2019
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe - Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen | Modul 2

feste Gruppe

27. - 29.11.2019, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e. V.


Den Falter zur Reihe finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten. Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen.
Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination früher Hilfen notwendig.
Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.


In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.


Modul 1:    Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (25. – 27.09.2019)
Modul 2:    Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit (27. – 29.11.2019)
Modul 3:    Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (28. – 30.01.2020)
Modul 4:    Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung (27. – 29.04.2020)

METHODIK
•  Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte 
•  Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien und Kindern 
•  Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung 
•  Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven 
•  unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Christine Nößer, Heidelberg

ORT
Hotel »Haus Hainstein«
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 13.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.


Zum Startseminar

104-2019
Fachtag Schulischer Ganztag - Kooperation Schule & Jugendhilfe
Eine Denkwerkstatt zu Gelingensfaktoren

03.12.2019, Kassel-Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Nähere Informationen finden Sie hier.


Inhalt
Wie kann es Sinn machen überregional zu einer Dialogwerkstatt zum Thema Schulischer Ganztag aufzurufen? Sind doch die regionalen Konzepte so unterschiedlich, wie auch die Bildungspolitischen Überzeugungen von Entscheidungsträger/innen.
Dennoch, in einem sind sich alle einig: Wir wollen einen Ort gestalten, an dem Bildung, Erziehung und Betreuung, miteinander verbunden, stattfindet. Damit geht auch die Idee einher, alle Kinder und Jugendlichen an Bildungsangeboten teilhaben zu lassen. In dem Dreiklang von Bildung, Erziehung und Betreuung wird der Schlüssel dazu gesehen, Kindern einen einfacheren Zugang zu Bildungsprozessen zu ermöglichen.
In der Umsetzung sitzen – je nach Konzeption - mehrere Akteure unterschiedlicher fachlicher Ausrichtungen zusammen und diskutieren darüber, wie diese Verbindungen zwischen den drei Bereichen gestaltet werden können. Zunehmend übernehmen Einrichtungen der Jugendhilfe die Koordination des Schulischen Ganztags – und hier treffen zwei Systemlogiken aufeinander.
Zusätzlich zu Fragen der Umsetzung pädagogischer Konzepte, zur Rhythmisierung, zu guter Qualität und Standards geht es auch um die Zusammenarbeit aller Akteure, um die gegenseitige Akzeptanz der fachlichen Kompetenz, um Teamentwicklung. Mit diesen und vielen anderen Fragen und Widersprüchen beschäftigen sich Schulleitungen, Lehrerkollegien, pädagogische Fachkräfte, Bürgermeister/innen und Mitarbeitende in Jugendämtern, Gewerkschaften und Fachverbände.



In dieser Dialogwerkstatt sind sie eingeladen, Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu hören, auszutauschen und in den Alltag vor Ort einzubringen. Ziel ist es, innerhalb des EREV, das Thema Schulischer Ganztag und Jugendhilfe zu positionieren und auch auszuloten, wie der Fachverband dieses Thema zukünftig weiterentwickeln kann und soll.



Programm



10.30 Uhr       Begrüßung                


10.45 Uhr       Eröffnungsreferat: Bildungsqualität und Wirkungen außerunterrichtlicher Angebote – Ergebnisse aus der StEG-Studie
                       Dr. Markus Sauerwein, Düsseldorf


11.15 Uhr       Blickrichtungen – kurze Impulse zu Gelingensfaktoren



  • Serviceagentur: Martina Schlosser, Serviceagentur „Ganztägig Lernen“ Hessen

  • Jugendamt: Christa Enders, Amtsleiterin, Amt für Soziale Arbeit, Wiesbaden

  • Jugendhilfe: Marco Sachs, Koordination, Ev. Jugendhilfe Stephansstift, Hannover│ Janine Wäke, Koordination, Diakonische Jugend- und Familienhilfe Kästorf, Gifhorn

  • Schule: Clemens Wilhelm, Schulleiter, GanztagsGesamtSchule Neunkirchen │ Carlos Müller, Schulleiter, Campus Klarenthal

  • BundesElternRat: Stefan Wassmuth, Kassel


13.00 Uhr       Mittagsimbiss


13.30 Uhr       Konzeptvorstellungen


                        1. Clemens Wilhelm, Schulleiter, GanztagsGesamtSchule Neunkirchen
                        2. angefragt


14.30 Uhr       Dialogrunden


15.30 Uhr       Ergebnissicherung & Ausblick


ca. 16.00 Uhr  Verabschiedung mit Stehkaffee



Zielgruppe
Mitarbeitende im Schulischen Ganztag, Lehrer/innen & Schulleitungen, Bürgermeister/innen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten


Teilnahmebeitrag: 89 € inkl. Pausenverpflegung


 



 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Beginn 10 Uhr, Ende gegen 16 Uhr


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


 


Teilnahmebeitrag: 99 €, inkl. Pausenverpflegung

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