2020: Inhalt und Anmeldung

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01-2020
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en
2018 - 2020 | Modul 6

feste Gruppe

20. - 23.01.2020, Kassel

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem  Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.

Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, in dem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zu Gute kommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/en.

Modul 1: Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche
(12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2: Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe
(04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken
(12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4: Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma
(20. – 23.01.2020, Kassel)
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8: Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und  Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
20. – 23.01.2020

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Telefon: (0561) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung,für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 15.30 Uhr (mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.


 

Ausgebucht

02-2020
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen 2019 – 2020 | Modul 3

feste Gruppe

28. - 30.01.2020, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect – Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten. Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen.

Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination früher Hilfen notwendig.

Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.
Modul 1: Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (25. – 27.09.2019)
Modul 2: Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit (27. – 29.11.2019)
Modul 3: Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (28. – 30.01.2020)
Modul 4: Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung (27. – 29.04.2020)

METHODIK
Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte
• Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien und Kindern
• Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung
• Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven
• unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Dr. Leonore Thurn, Berlin

TERMIN
28. – 30.01.2020

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

03-2020
Herausfordernde Familien spielend (leicht) coachen
Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach 2019 – 2020 | Modul 2

feste Gruppe

10. - 12.02.2020, Münster

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ausbildung zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, die Familiensysteme begleiten.

In den drei Modulen werden die Grundlagen der ESFB®-Methode vermittelt, die Anwendung in der Praxis reflektiert und die Auswertung der Durchführungen mit den Familienmitgliedern kontinuierlich weiterentwickelt.

Die erfahrungsorientierte systemische Familienberatung ist eine niederschwellige Beratungsmethode, die elterliche oder kindliche Interaktionskompetenzen fördert, familiäre Prozesse unter Berücksichtigung der Kommunikation, Kooperation, Beziehungsgestaltung oder Familienstruktur deutlich macht und Entwicklungsprozesse der Familie unterstützt.

Das Kernstück der ESFB®-Methode ist das Lösen einer gruppendynamischen Aufgabe. Der Prozess wird gefilmt und den Familienmitgliedern anschließend in einem Auswertungsgespräch in Form von Hypothesen zur Verfügung gestellt, die sich am Bedarf der Familien orientieren. Gemeinsam werden konkrete Handlungsschritte für den Alltag der Familie erarbeitet.

Die Aufgabenstellung, Regeln und Rahmenbedingungen der Aufgaben richten sich nach den familiären Gegebenheiten. Bei der Aufgabenstellung und der Auswertung können entsprechend der Zielsetzung alle oder einzelne Familienmitglieder beteiligt werden.

In der Fortbildungsreihe werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmer/innen handlungsorientiert Coachingansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden.

Den Abschluss bildet das Zertifikat zum »Eltern- und Familiencoach (ESFB®)«

Modul 1: Grundlagen der ESFB®-Methode (04. – 07.11.2019)
Modul 2: Praxisreflexion, Auswertungsleitfaden, Supervision (10. – 12.02.2020)
Modul 3: ESFB®-Grundlagenkonzeption, Implementierungsmöglichkeiten, Supervision, Abschluss der Fortbildungsreihe (04. – 06.05.2020)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Kollegialer Erfahrungsaustausch, Tools des erfahrungsorientierten Lernens, nonverbale Reflexionsmethoden, Kleingruppenarbeit In der Fortbildungsreihe werden mehr als 30 erfahrungsorientierte Aufgabenstellungen vorgestellt, die unterschiedlichen Familiensituationen angepasst werden können.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen, die in ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind

LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

TERMIN
10. – 12.02.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.293,- € für Mitglieder
1.393,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
12 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

04-2020 | EEV-01
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe
Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2019 – 2020 | Modul 4

17. - 19.02.2020, Würzburg

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.

Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.

Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 – 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.

Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Nürnberg)
Modul 2: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3: Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der stationären und teilstationären Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
17. – 19.02.2020

ORT
Burkardushaus - Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Warteliste

05-2020
Zwischen den Stühlen - Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und Teamleiter/innen 2019 – 2020 | Modul 3

feste Gruppe

04. - 06.03.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falten finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Gruppen und Teamleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren.

In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen

Übersicht der Module
Modul 1: Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft (28. – 30.10.2019)
Modul 2: Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (02. – 04.12.2019)
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement (04. – 06.03.2020)
Modul 4: Personalentwicklung für Gruppen- und Teamleitungen – Von der Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden (11. – 13.05.2020)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Gruppen- und Teamleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

TERMIN
04. -06.03.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

06-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 1

09. - 11.03.2020, Münster

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (09. – 11.03.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie
(18. – 20.05.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (30.09. – 02.10.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (01. – 03.12.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
09. – 11.03.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. Franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2020 an.

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07-2020 | EEV-02
Einführung in die »Traumabezogene Spieltherapie bei Kindern« nach Dorothea Weinberg

09. - 11.03.2020, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei der »Traumabezogenen Spieltherapie« handelt es sich um eine von der Nürnberger Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Dorothea Weinberg entwickelte psychotherapeutische Methode zur Behandlung komplexer Traumatisierungen (Trauma-Folgestörungen beispielsweise nach langzeitigen Misshandlungen, emotionalen beziehungsweise sexuellen Missbrauchserfahrungen und Ähnlichem) bei Kindern.

Die Behandlung kann im ambulanten Therapiesetting angewandt werden, wenn das Kind in einem mittlerweile geschützten und sicheren Umfeld lebt und Menschen um sich hat, die sich für es verantwortlich fühlen, es stabilisieren und während des Therapieprozesses begleiten können.

Die »Traumabezogene Spieltherapie« kann als eine Weiterentwicklung der personzentrierten Spieltherapie (Rogers, Axline u. a.) verstanden werden.

Während die Grundvariablen der personzentrierten Psychotherapie (empathisches Verstehen,  Verbalisieren inneren Erlebens, bedingungslose Wertschätzung, Echtheit und Kongruenz) auch in diesem Setting die Basis der Arbeit darstellen, erweist sich im Spiel mit traumatisierten Kindern der Einsatz zusätzlicher, gezielter, impliziter und expliziter Interventionen als zieldienlich und hilfreich.

Die Methode ist für Kinder vom etwa dritten Lebensjahr bis ins frühe Jugendlichenalter geeignet, einzelne Interventionen lassen sich aber auch gut mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Bezugspersonen selbst durchführen.

METHODIK
Ziel des Seminars ist es zum einen, traumatheoretisches Wissen bezüglich der Entstehungsbedingungen, des Verlaufs und der Folgen von Traumatisierung von Kindern anschaulich zu vermitteln sowie zum anderen – darauf aufbauend – den Teilnehmer/innen die hilfreichen Interventionen der »Traumabezogenen Spieltherapie« theoretisch und praktisch mithilfe von Videomaterial und praktischen Übungen nahe zu bringen.

ZIELGRUPPE
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeut/innen, Heilpädagog/innen mit spieltherapeutischer Vorerfahrung, Fachkräfte aus der Jugendhilfe, die bereits Fortbildungsangebote zur Traumapädagogik genutzt haben.

LEITUNG
Heidi Zorzi, Nürnberg

TERMIN
09. – 11.03.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS FÜR LITERATUR
Weinberg, Dorothea: Traumatherapie mit Kindern. Klett-Cotta, Stuttgart, 2005
Weinberg, Dorothea: Psychotherapie mit komplex traumatisierten Kindern. Klett-Cotta, Stuttgart 2010
Weinberg, Dorothea: Verletzte Kinderseele. Was Eltern traumatisierter Kinder wissen müssen und wie sie richtig reagieren. Klett-Cotta, Stuttgart, 2015

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08-2020
»Wer tickt hier wie?«
Verschiedene Menschentypen und ihr Umgang damit

11. - 13.03.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit manchen Menschen kommen wir sofort und mit wenigen Worten gut zurecht und mit anderen Menschen fühlt sich der Kontakt schwierig, anstrengend oder fremdartig an. Schlimmstenfalls können wir unser Gegenüber nur schwer ertragen, doch aus beruflichen Gründen ist der Kontakt unvermeidbar. Durch Selbst- und Fremdeinschätzung setzen Sie sich im Seminar zunächst mit Ihrem eigenen Profil auseinander. Als Basis dient dafür der key4you Persönlichkeitsschlüssel, der unter anderem auf der Charakterkunde von Fritz Riemann basiert. Darauf aufbauend wird Ihre Wahrnehmung darin geschult, auch andere Persönlichkeitstypen zu erkennen.
Zuletzt entwickeln Sie eigene Handlungsalternativen für den Umgang mit Personen, die Ihnen fremdartig und/oder schwierig erscheinen oder »Allergien« in Ihnen hervorrufen.

Ziel dieses Seminars ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und mit anderen Charakteren, um im weiteren Verlauf auch Menschentypen in den Blick zu nehmen, mit denen Ihnen der Umgang schwer fällt und dafür persönliche Strategien zu entwickeln.

Seminarinhalte sind:
• Persönlichkeitstypologien
• Charakterkunde nach Fritz Riemann
• Persönlichkeitstypen von key4you
• Selbsteinschätzung mittels key4you-Fragebogen
• Fremdeinschätzung mittels key4you-Fragebogen
• Feedback – Fremdeinschätzung
• persönliche Strategieentwicklung

METHODIK
Lehrgespräch, Einzelarbeit, Gruppenübungen, Fragebogenarbeit inklusive Auswertung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
11. – 13.03.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
451,- € für Mitglieder
486,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag 11.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

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09-2020
Fortsetzung folgt ... und Wiedersehen macht Freude! VERTIEFUNGSSEMINAR Biografisch arbeiten, professionell handeln in der Jugendhilfe

23. - 25.03.2020, Mülheim a.d. Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer biografisch arbeitet, braucht kollegialen Austausch: Welche Methoden »funktionieren« gut? Was tun, wenn man in eine Sackgasse gerät? Wie kann man Kolleg/innen überzeugen und anleiten, Biografiearbeit umzusetzen? Diesen Fragen widmet sich die dreitägige Fortbildung, in der auch neue Facetten der Biografiearbeit entdeckt werden können.

Im Mittelpunkt stehen:
• Reflektieren eigener Praxiserfahrung
• Weiterentwicklung von Ideen
• Kollegiale Fallberatung
• Neue Impulse und Inputs
• Gelerntes nutzbar machen fürs Team

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmer/innen selbst definiert. Methodisch gibt es einen Mix aus Arbeiten im Plenum, in Kleingruppen sowie Fallarbeit, gewürzt mit kurzen methodischen und inhaltlichen Impulsen der Referentinnen.

ZIELGRUPPE
Absolvent/innen der Weiterbildungsreihe „Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe/Pflegekinderhilfe“ sowie weiterer Fachkräfte dieses Arbeitsbereiches, die sich bereits zu Grundlagen der Biografiearbeit fortgebildet haben.

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
23. – 25.03.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

Warteliste

10-2020 | EEV-03
Im Bann des Bildschirms – Reality worst game ever? Interventionsmöglichkeiten bei besonderem Medienkonsum von Heranwachsenden

23. - 25.03.2020, Würzburg

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF

INHALT UND ZIELSETZUNG
Interventionsmöglichkeiten beim exzessiven Medienkonsum bei Jugendlichen: Dieses Seminar widmet sich der zunehmendem Verbreitung von ›Mediensucht‹.
Dabei koppeln wir die Motivanalyse (Welche Herausforderungen haben junge Menschen heute zu bewältigen, welche Rolle spielen dabei die Medien / das Internet, wie stellen sich Jugendliche im Internet dar, was fasziniert sie?) mit Befunden zur Entstehung und Verbreitung von exzessivem Konsumverhalten (vor allem exzessives Spielen und Chatten).
Wer ist besonders betroffen (Altersgruppen, Jungen versus Mädchen etc.)?
Welche präventiven Ansätze und Methoden gibt es?
Woran macht sich problematisches Verhalten fest, wie erkenne ich es, wer gilt als mediensüchtig?
Welche Ansätze werden von Präventions- und Beratungsstellen, Therapeuten und Ärzten verfolgt, wo gibt es Information und Unterstützung?
Welche Fähigkeiten brauchen die Fachkräfte, welche Rahmenbedingungen helfen beim Gelingen der Arbeit mit stark medial konsumierenden Jugendlichen?

Das Seminar bietet detaillierte Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung sowie Gelegenheit zum Austausch und der Bearbeitung der Situation in Ihrer Einrichtung beziehungsweise mit Ihren Jugendlichen.

Inhalte des Seminars:
Aufwachsen in digitalen Lebenswelten – Faszination, Motive und Stolpersteine • Problematische Mediennutzung – Medienhype oder eigenständige Suchterkrankung • Instagram, Snapchat und Co. – Fokus Soziale Medien • Minecraft, LOL und FIFA – ohne Ende Games, Games ohne Ende? • Interventionsmöglichkeiten bei exzessiver Mediennutzung bei Heranwachsenden •  Präventionsansätze zur Förderung eines selbstbestimmten Umgangs mit digitalen Medien • digitale Lebenswelten als Herausforderung für Fachkräfte in der Jugendhilfe

METHODIK
Im Seminar wechseln sich Phasen der Informationsvermittlung mit interaktiven Methoden ab. Zur Veranschaulichung diverser Spiele und Sozialer Medien kommen ebenfalls audiovisuelle Medien zum Einsatz beziehungsweise werden Angebote vor Ort online vorgestellt.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich vor allem an Fachkräfte der Jugendhilfe, Suchtprävention, Suchthilfe und Erziehungshilfe.

LEITUNG
Colette See, Hamburg

TERMIN
23. – 25.03.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

11-2020 | EEV-04
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

20. - 22.04.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als achtzig Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen.

In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder/Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.

Ich biete Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden wir Wechselwirkungen erkunden und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachstellen. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
• ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
• erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen,
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen,
• kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern,
• können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• die nonverbalen Kanäle
• der kommunikative Status
• der Einfluss des Raumes
• möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
20. – 22.04.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

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12-2020
Methodenkoffer für Gruppen- und Teamleitungen

22. - 23.04.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Anforderungen an Leitungskräfte sind sehr vielfältig. Neben der fachlichen Kompetenz und dem betriebswirtschaftlichen Denken stehen vor allem Personal- und Teamentwicklung auf der Aufgabenliste. Selten sind jedoch (Gruppen– oder Team) Leitungskräfte in allen Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the job) zu erlernen.

Dazu werden viele Fragen aufgeworfen:
Welches ist die richtige Methode, um das Team zu entwickeln und Teamorientierung zu fördern?
Wie können Mitarbeitende in (Entwicklungs-) Prozesse eingebunden werden?
Wie können Ressourcen Einzelner oder eines Teams effektiv genutzt werden?
Wie kann ein Wechsel der Blickrichtungen aller Beteiligten nach innen und außen erreicht werden?

Im Seminar stellen wir verschiedene Methoden vor und an Beispielen aus der Praxis der Teilnehmenden vermitteln wir deren Wirkweise und erlangen Sicherheit in der Anwendung.
Eigene Fallbeispiele und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Workshops.

METHODIK
Impulsreferate mit kleinen Modellen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die wirkungsvolle und ressourcenorientierte Methoden zur Teamentwicklung in ihrem Arbeitsfeld einsetzen und ausprobieren möchten

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Göttingen, Kassel

TERMIN
22. - 23.04.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.00 Uhr* davor Begrüßungskaffee
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr * danach Abschiedskaffee

* Änderungen vorbehalten

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13-2020
Ursachen und Hintergrundwissen zu migrantischen Konflikten in Jugendhilfesettings - Präventive Deeskalationsstrategien

22. - 24.04.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mitunter kommt es in der interkulturellen Sozialen Arbeit leider immer wieder zu Konflikten mit Klienten und Ratsuchenden. Dabei ist es unbedeutsam, ob Sie als Fachkraft in einer Beratungsstelle, einem ambulanten Angebot der Jugendhilfe oder in einer Wohngruppe arbeiten.

Gerade im interkulturellen Kontext versagen oftmals die in der Ausbildung erlernten Deeskalationsstrategien. Dies hat zum einen den Grund, dass oftmals Sprachbarrieren vorhanden sind, zum anderen aber eben auch, dass die Eskalationsspiralen im interkulturellen Setting oftmals verschieden verlaufen. Hinzu kommen neben den ohnehin vorhandenen und bekannten Stressoren, noch diverse Verschlimmerungsfaktoren wie etwa ein unsicherer Aufenthalt, kulturelle Spannungen und oftmals Unklarheiten bezüglich der eigenen Familie.

In diesem Seminar werden theoretische Inputs zu den verschiedenen Spannungsfeldern gegeben, in denen sich diese Zielgruppe befindet und die diversen kulturellen Unterschiede, insbesondere im Bereich der verbalen und nonverbalen Kommunikation, näher beleuchtet.

Darüber hinaus werden praktische Deeskalationsstrategien vorgestellt und vertieft, sowie die eigene Rolle in Konfliktsituationen analysiert.

Inhalte der Fortbildung:
• kulturelle Unterschiede
• Vorurteile und Stereotypen
• interkulturelle Spannungsfelder
• praxisorientierte Fallbesprechungen
• praktische Deeskalationsstrategien
• Reflexion der eigenen Rolle in Konfliktsituationen

METHODIK
Analyse von eigenen Fallbeispielen, theoretische Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele, praktische Übungen mit Videoauswertung

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte, die im interkulturellen Bereich tätig sind

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen
Timo Ringelberg, Kassel

TERMIN
22. - 24.04.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

14-2020
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe
Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen 2019 – 2020 | Modul 4

feste Gruppe

27. - 29.04.2020, Eisenach

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect – Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten. Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und  Erziehungskompetenz zu unterstützen.

Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination früher Hilfen notwendig.
Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.
Modul 1: Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (25. – 27.09.2019)
Modul 2: Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit (27. – 29.11.2019)
Modul 3: Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (28. – 30.01.2020)
Modul 4: Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung (27. – 29.04.2020)

METHODIK
Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte • Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien und Kindern • Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung • Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven • unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Stefanie Schmidt, Hanau

TERMIN
27. – 29.04.2020

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

15-2020 | EEV-05
»Haltung vor Methode«
Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

27. - 29.04.2020, Würzburg

Weitere Infos

»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klient/innen zugeschnitten sind.
Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion.

Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel)Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess.
Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag. Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess.
Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung.

Inhalte der Fortbildung sind: sieben Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Welcher Konflikttyp bin ich? • Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit- professionell oder Burnoutfalle? • Kommunikation: Bedürfnis und Position; Kontrollierter Dialog; Fragetechniken • Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
27. – 29.04.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)**

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

16-2020
FORTBILDUNGSREIHE
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen | Modul 1

27. - 29.04.2020, Travemünde/Brodten

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.

Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Module:
Modul 1: Theoretische Grundlagen (27. – 29.04.2020)
Modul 2: Erweiterung des Wissens, Übungen (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Vorstellung der Peergroup-Ergebnisse, Reflexion (14. – 16.09.2020)

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
27. - 29.04.2020

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2 – 4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)
Telefon: (04502) 86 22-0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 16-2020 an.

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17-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 1

04. - 06.05.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.

»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (04. – 06.05.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie
(22. – 24.06.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (14. – 16.09.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.11.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für
die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
04. – 06.05.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten


Anmelden

18-2020
Körperliche Präsenz in der pädagogischen Arbeit
»Weniger Tun – mehr Dasein«

04. - 06.05.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die körperliche Kompetenz von Pädagogen/-innen und Therapeuten/-innen ist in ihrer Arbeit ebenso gefordert wie die soziale, emotionale und geistige. Diese Kompetenz ist vor allem in herausfordernden Situationen von Bedeutung und die Brücke, wenn Sprache im Kontakt nicht trägt.

Körperliche Präsenz ist ein bewusster Einsatz physischer Fähigkeiten für mehr Orientierung und Sicherheit in der Interaktion. So lässt sich Kontaktarbeit leichter und lebendiger gestalten.

Körperbewusstsein ist die Voraussetzung, in Situationen präsent zu sein und sich auch körperlich gezielt zur Verfügung zu stellen, bei gleichzeitiger guter persönlicher Abgrenzung.

Dieses Seminar lädt ein, eigene körperliche Fähigkeiten zu erforschen und bewusst zu machen, ihre Anwendungsmöglichkeiten für die Arbeit zu erschließen und Techniken zur Erhöhung der körperlichen Kompetenz zu erproben.

Inhaltliche Schwerpunkte sind:
• Präsenzübungen
• Arbeit mit Stand, Atmung und Körperspannung
• gezielter Einsatz und Regulierung von Nähe und Distanz
• eigene körperliche Abgrenzung
• Entwicklung von Ideen zur konkreten Umsetzung
• physische Fähigkeiten einschätzen und entwickeln

METHODIK
Theoretischer Input, Reflexion im Plenum , Kleingruppenarbeit, Präsenzübungen aus der Theaterarbeit, Atem- und Stimmtechnik, Werkstatt und Markt der Fähigkeiten, szenisches Erproben der Wirkungsweise

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus dem pädagogischen, sozialpädagogischen und therapeutischen Arbeitsfeld

LEITUNG
Henry Just, Berlin

TERMIN
04. – 06.05.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

19-2020 | EEV-06
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe
Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2019 – 2020 | Modul 5

04. - 06.05.2020, Würzburg

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen, Erzieher, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen) greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.

Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.

Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten.

Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2019 bis 2020 einen wichtigen Beitrag leisten. Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt.

Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (Nürnberg)
Modul 2: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (Nürnberg)
Modul 3: Hilfeprozess planen und gestalten (Nürnberg)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (Würzburg)
Modul 5: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (Würzburg)

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/innen in der stationären und teilstationären Jugendhilfe

LEITUNG
Antoinette Wibbelink, Haaksbergen
Uta Hohenberger, Stuttgart

TERMIN
04. – 06.05.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Warteliste

20-2020
Herausfordernde Familien spielend (leicht) coachen Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach 2019 – 2020 | Modul 3

feste Gruppe

04. - 06.05.2020, Münster

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Ausbildung zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, die Familiensysteme begleiten.

In den drei Modulen werden die Grundlagen der ESFB®-Methode vermittelt, die Anwendung in der Praxis reflektiert und die Auswertung der Durchführungen mit den Familienmitgliedern kontinuierlich weiterentwickelt.

Die erfahrungsorientierte systemische Familienberatung ist eine niederschwellige Beratungsmethode, die elterliche oder kindliche Interaktionskompetenzen fördert, familiäre Prozesse unter Berücksichtigung der Kommunikation, Kooperation, Beziehungsgestaltung oder Familienstruktur deutlich macht und Entwicklungsprozesse der Familie unterstützt.

Das Kernstück der ESFB®-Methode ist das Lösen einer gruppendynamischen Aufgabe. Der Prozess wird gefilmt und den Familienmitgliedern anschließend in einem Auswertungsgespräch in Form von Hypothesen zur Verfügung gestellt, die sich am Bedarf der Familien orientieren. Gemeinsam werden konkrete Handlungsschritte für den Alltag der Familie erarbeitet.

Die Aufgabenstellung, Regeln und Rahmenbedingungen der Aufgaben richten sich nach den familiären Gegebenheiten. Bei der Aufgabenstellung und der Auswertung können entsprechend der Zielsetzung alle oder einzelne Familienmitglieder beteiligt werden.

In der Fortbildungsreihe werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmer/innen handlungsorientiert Coachingansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden.

Den Abschluss bildet das Zertifikat zum »Eltern- und Familiencoach (ESFB®)«.

Modul 1: Grundlagen der ESFB®-Methode (04. – 07.11.2019)
Modul 2: Praxisreflexion, Auswertungsleitfaden, Supervision (10. – 12.02.2020)
Modul 3: ESFB®-Grundlagenkonzeption, Implementierungsmöglichkeiten, Supervision, Abschluss der Fortbildungsreihe (04. – 06.05.2020)

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Kollegialer Erfahrungsaustausch, Tools des erfahrungsorientierten Lernens, nonverbale Reflexionsmethoden, Kleingruppenarbeit In der Fortbildungsreihe werden mehr als 30 erfahrungsorientierte Aufgabenstellungen vorgestellt, die unterschiedlichen  Familiensituationen angepasst werden können.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen, die in ambulanten, teilstationären und stationären Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe tätig sind

LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

TERMIN
04. – 06.05.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.293,– € für Mitglieder
1.393,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

21-2020
»Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit?«

04. - 06.05.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Allen Frances war lange Jahre der wohl einflussreichste Psychiater in den USA. Nun hat er sich – laut NZZ vom 12.01.2014 – gegen seine Zunft gewandt: »Die Diagnose und die Behandlung psychischer Störungen seien oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen und sozialpädagogischen Problemen umzugehen«. In Deutschland ist Michael Winterhoff bekannt, weil er meint, dass Eltern und professionelle ErzieherInnen zu stark pathologisieren und psychiatrisieren.
In den Niederlande wirbt Jo Hermanns dafür, dass wieder »normal« erzogen, statt (pseudo) therapeutisiert wird.

Das Seminar thematisiert die spannende Frage, in wie fern psychische Störungen im Grunde genommen keine Krankheiten, sondern Konstrukte darstellen und welche sozial-kulturellen Umstände in der psychiatrischen Diagnose und in der alltäglichen Praxis der stationären und ambulanten Jugendhilfe eine dermaßen wichtige Rolle spielen.
Was steckt zum Beispiel hinter der Autismus-Epidemie?
Allen Frances meint: »Die Diagnose und die Behandlung einer psychischen Störung sind oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen Problemen umzugehen.

Wenn die Schulklassen zu groß sind, die Schulen Turnstunden abschaffen und die Kinder den ganzen Tag einsperren, dann erhalten die aktivsten und jüngsten unter ihnen die Diagnose ADHS, verbunden mit den entsprechenden Medikamenten. Die Pharmaindustrie macht damit einen Umsatz von fünf Milliarden Dollar. Mit diesem Geld würde man besser die Klassengrößen verkleinern und Turnlehrer einstellen.
Manchmal ist es sinnvoller, ein Problem gesellschaftlich anzugehen, statt die Betroffenen zu Patienten zu machen. Dasselbe zeigt sich bei der posttraumatischen Belastungsstörung.

Ziel des Seminars ist es, eine kritische Reflexion zu bewerkstelligen, ob und inwiefern eine zu starke Psychiatrisierung beziehungsweise Pathologisierung des sozialpädagogischen Alltag zieldienlich ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu helfen, indem wir Eltern und Professionelle lernen zu erziehen statt zu (pseudo) therapeutisieren.

METHODIK
Das Seminar wird – nebst kleinen Imputs der Referenten – interaktiv moderiert und bedient sich vom Johari-Fenster und probt das Balint Coaching Modell. Der Rahmen des Seminars bildet das systemisches Denken und Handeln: im systemischen Denken werden die Kategorien von Ursache und Wirkung zu Gunsten einer zirkulären Sichtweise aufgegeben. Probleme und Störungen werden nicht isoliert betrachtet und behandelt, sondern in ihren vernetzten Zusammenhängen wahrgenommen und bearbeitet.

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen, die eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem Berufsprofil, eigenen Normen und Werten nicht scheuen, um so die Berufszufriedenheit zu verbessern und den Glauben an die eigene Wirksamkeit im pädagogischen Alltag wieder zu erlangen, zu erhalten oder zu stärken

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
04. – 06.05.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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22-2020 | EEV-07
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen | Modul 1

04. - 07.05.2020, Nürnberg

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen
Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.

In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (04. – 07.05.2020)
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (22. – 25.09.2020)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied
(17. – 20.11.2020)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
04. – 07.05.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de


TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur komplett gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Seminarnummer 22-2020 oder eev 07-2020 an.

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23-2020
GRUNDLAGENSEMINAR zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

04. - 07.05.2020, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage für Professionelle im Vorfeld der aktiven Arbeit erforderlich, um das Verhalten von Missbrauchsopfern und auch Täter/innen besser einzuordnen und zu verstehen.

Eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen kann helfen schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen.

Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können.

Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass Professionelle Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweise der Täter und Täterinnen haben. Auch sollten sie über ein juristisches Grundwissen zum Thema verfügen.

Themenschwerpunkte
• Einführung in die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs
• Jungen als Opfer – Mädchen als Opfer
• Die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs auf die Opfer
• Intervention bei einem vagen Verdacht
• Intervention nach Aussage eines Opfers
• Intervention bei sexuellem Missbrauch durch Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe
• Loyalitätskonflikte und ambivalentes Verhalten der Opfer
• Notwendigkeit der multiprofessionellen Zusammenarbeit

Die Tatdynamik – der Missbrauchszyklus:
• Von der ersten Phantasie über die Planung des Missbrauchs bis zur Tat
• Frauen als Missbraucherinnen
• Verleugnung und Hintergründe der Verleugnung
• Prävention in Institutionen

METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit. Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
04. – 07.05.2020

ORT
Institut für Diakonat und pastorale Dienste
Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
Tel.: (0251) 49 51 56-00
www.idp-muenster.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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24-2020
Das »MindSet Achtsames Organisieren« – Ein Methodenkoffer zur Unterstützung zuverlässiger und achtsamer Hilfepraxis

06. - 08.05.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF
Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Risiken kompetent begegnen, Kinderschutz durch eine Kultur der Achtsamkeit «, könnte man als Leitsatz für diese Fortbildung formulieren. Das MindSet baut auf dem Ansatz des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing) auf und stellt eine Adaption für die Anwendungspraxis der Sozialen Arbeit dar. Das Konzept des »Achtsames Organisieren« gründet sich aus Forschungen zu hochzuverlässigen Organisationen, die in hochdynamischen, komplexen und risikobehafteten Umwelten ihre Arbeit außergewöhnlich gut bewerkstelligen. Eine grundlegende Erkenntnis ist, dass die erreichte Zuverlässigkeit nicht etwas Statisches ist, was durch die Arbeit an einer »perfekten Organisation« erreicht wird, sondern tagtäglich durch kompetente Verhaltensweisen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzeugt wird.

Achtsames Organisieren dient der frühzeitigen Antizipation von Risiken, unterstützt flexible Reaktionen bei krisenhaften Entwicklungen und fördert das kooperative inhaltliche Erfahrungslernen aus kritischen Ereignissen und Erfolgen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
lernen den theoretischen Hintergrund des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing) und sein Anwendungsbezug in der Sozialen Arbeit kennen, insbesondere im Kinderschutz • werden mit den »Bausteinen« und Karten des MindSets vertraut gemacht • reflektieren in der Auseinandersetzung mit dem MindSet eigene Erfahrungen und Muster der (Un)Achtsamkeit • üben (Alltags) Praktiken, die für einen zuverlässigen Kinderschutz förderlich sind • diskutieren Anwendungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Praxisfeldern.

Es werden Wege aufgezeigt, wie anhand mit der Einführung des MindSets ein Prozess zur Kultur- und Organisationsentwicklung initiiert werden kann.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
der theoretische Ansatz des »Achtsamen Organisierens« (High Reliability Organizing) • der Aufbau des MindSets und seine verschiedenen Kartentypen (Wissenskarten, Praktiken, Ressourcen und Aktionskarten) • die Prinzipien des »Achtsamen Organisierens«: Wie Erwartungen und Erfahrungen unsere Wahrnehmung (ver)leiten – Arbeiten gegen die Routinefalle – Üben von hilfreichen  Fragetechniken zur frühzeitigen Antizipation von Risiken – Trainieren von Praktiken des »Achtsamen Organisierens« – Kultur- und Organisationsentwicklung anhand des MindSets

METHODIK
Theoriegeleite Inputs, Einführung in die Karten des MindSets, kollegialer Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, die das Mindset kennenlernen möchten

LEITUNG
Fabian Brückner, Berlin

TERMIN
06. – 08.05.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

25-2020
Zwischen den Stühlen - Vierteilige Weiterbildungsreihe für Gruppen- und Teamleiter/innen 2019 – 2020 | Modul 4

feste Gruppe

11. - 13.05.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Gruppen und Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besetzt.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der »alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit« übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In dieser vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs von teamerfahrenen Fachleuten. Darüber hinaus besteht Raum zum kollegialen Austausch und zur Reflexion von Praxiserfahrungen.

Übersicht der Module
Modul 1: Führen und Leiten – Die Rollenübernahme als Leitungskraft (28. – 30.10.2019)
Modul 2: Führen und Leiten von Mitarbeitenden und pädagogischen Teams (02. – 04.12.2019)
Modul 3: Kommunikation und Konfliktmanagement (04. – 06.03.2020)
Modul 4: Personalentwicklung für Gruppen- und Teamleitungen – Von der Stellenausschreibung zum professionellen Mitarbeitenden (11. – 13.05.2020)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Gruppen- und Teamleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Marco Schewe, Marburg

TERMIN
11. – 13.05.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe hat bereits 2019 begonnen.

Zum Startseminar

26-2020
Systemische Interaktionsberatung (SIT)
Grundkurs | Modul 1

11. - 13.05.2020, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben sich zunehmend familientherapeutische beziehungsweise systemische Konzepte im Bereich der Jugendhilfe etabliert. Heute wird vermehrt versucht, mit den Eltern ressourcenorientiert zu arbeiten, die Hilfen zu entprofessionalisieren, Selbsthilfekräfte zu stärken und Selbsthilfekompetenzen in Sozialräumen aufzubauen. Traditionelle sozialpädagogische oder therapeutische Konzepte führen aber oft nicht zu einer aktiven Arbeit der Eltern an der Lösung ihrer familiären Probleme oder zu den gewünschten positiven Veränderungen.

Die langjährigen Praxiserfahrungen in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe führten zu einem Paradigmawechsel und es entstand das Modell der systemischen Interaktionstherapie und -beratung – kurz SIT.

Das SIT-Modell basiert auf einer wertschätzenden allparteilichen Grundhaltung und einem strukturierten methodischen Ansatz systemischen Arbeitens. Der SIT-Ansatz lässt sich in den unterschiedlichsten Problemlagen und Settings systemischer Beratung und Therapie anwenden. Insbesondere im Bereich der Jugendhilfe sowie in allen damit verbundenen Systemebenen familiärer oder gesellschaftlicher Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ermöglicht SIT den Aufbau einer konstruktiven Arbeitsbeziehung zu Familien und oft verblüffende positive Entwicklungen. Die systemische Interaktionsberatung (SIT) erklärt Auffälligkeiten und Probleme von Kindern als Ausdruck von Rollenzuweisungen und Beziehungsmustern in dem System, in welchem das jeweilige Kind lebt. Eine besonders hohe Bedeutung bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen haben, neben Beziehungsmustern in den kindlichen Herkunftsfamilien, zudem die vielfältigen Interaktionsmuster zwischen den Familienmitgliedern und den MitarbeiterInnen der helfenden Systeme.

Modul 1 | 11. – 13.05.2020: Grundannahmen des SIT-Modells • Die verschiedenen Erklärungsmodelle • Überblick Drei-Phasen-Modell • Einführung in die Grundidee der Musterarbeit im Hilfedreieck (Jugendamt - Familie - Hilfeanbieter) • Gesprächsführung, Abgabe/Abnahmemuster, Kampfmuster

Modul 2 | 14. – 16.09.2020: Wege aus der Scheinkooperation • Basisformen der Problemtrancearbeit im Team - Identifizierung - Aktivierende Sprachmuster in der Teamarbeit • Gesprächsführung zur Umdeutung der bisherigen negativen Muster und Interpretationen (negativer Hypnotalk)

Modul 3 | 09. – 11.11.2020: Systemische Mikroanalyse der problemerzeugenden oder stabilisierenden »Schlüsselreize« • »Spielen« einer Diagnosesituation • Erarbeiten und Erleben von Veränderungsvorschlägen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Gesundheitshilfe, dem Jugendamt und dem Bildungssystem, sowie Interessierte

LEITUNG
Thomas Paluszek, Herne

TERMIN
11. – 13.05.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.550,- € für Mitglieder
1.750,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 26-2020 an.

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27-2020
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 - 2020 | Modul 7

feste Gruppe

11. - 13.05.2020, Kassel

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe
Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.

Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss: Traumapädagogin/en.

Modul 1: Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche
(12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2: Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe
(04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3: Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken
(12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4: Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5: Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6: Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma
(20. – 23.01.2020, Kassel)
Modul 7: Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8: Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/in (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/in – Diplom-Sozialarbeiter/in – Diplom-Heilpädagog/in – Diplom-Pädagog/in – mindestens drei Jahre Berufserfahrung

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
11. – 13.05.2020

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Telefon: (0561) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 15.30 Uhr (mit einem Kaffeetrinken)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Weiterbildungsreihe hat bereits 2018 begonnen.

Ausgebucht

28-2020
»Reden ist Silber, Schweigen ist Gold«
Systemische Gesprächstechniken und erlebnisorientiertes Arbeiten

11. - 13.05.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Systemische Beratungsansätze spielen eine immer größere Rolle in den verschiedensten Arbeitskontexten. Grundlage dieser Arbeit ist eine systemische Haltung, die den Menschen zum Experten für sein Problem und dessen Lösung macht. Aufbauend auf diese Haltung entwickeln sich immer mehr Methoden die sowohl verbal als auch nonverbal geprägt sind.
In diesem Seminar verbinden wir das systemische gestaltete Gespräch mit verschiedenen erlebnisorientierten Methoden. Hierbei geht es sowohl um den Ablauf des Prozesses, als auch um den flexiblen Einsatz verschiedenster Techniken. Der Referent legt dabei großen Wert auf eine enge Verknüpfung mit der Praxis, die Sie durch Ihre Fallbeispiele mitgestalten können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik der systemischen Gesprächsführung kennen und verknüpfen diese mit erlebnisorientierten Methoden
• erweitern ihr methodisches Repertoire um verschieden systemische Methoden
• sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen ihre Fähigkeiten den Klienten ressourcenorientiert zur Verfügung zu stellen
• lernen Lösungen und nicht Probleme zu fokussieren

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Theorie und Praxis des systemischen Arbeitens
• systemische Fragetechniken, unter anderem das Verflüssigen und die zirkuläre Frage
• systemische Kommentare, unter anderem die positive Konnotation und das Reframing
• verschiedene erlebnisorientierte Methoden, unter anderem die Skulpturarbeit, das Lebensflussmodell und die Arbeit mit Ambivalenzfeldern

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
11. – 13.05.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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29-2020
FORUM »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz«

13. - 15.05.2020, Bad Kissingen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Forum der interdisziplinären Projektgruppe des EREV widmet sich dieses Mal dem Thema der jungen Wohnungslosen, sowohl mit als auch ohne Erfahrung von Hilfen zur Erziehung. Im internationalen Vergleich steckt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Personengruppe im deutschsprachigen Raum praktisch noch in den Kinderschuhen. Wer ist oder fühlt sich für diese Klientel eigentlich zuständig? In welche Kostenträgerschaft fällt sie? Das Misstrauen gegenüber Behörden mindert bei diesen Menschen die Bereitschaft, sich auf Hilfen einzulassen. Andererseits steigt der Anteil der minderjährigen Wohnungslosen. Diese landen aber in aller Regel nicht als Aufgabe bei den Jugendämtern, sondern bewegen sich häufig »unter dem Radar«. Polizei und Justiz beobachten bei diesen jungen Menschen ein Ansteigen akuter Selbst- und Fremdgefährdung und als Resultat kriminogener Aspekte das vermehrte Auftreten von Straftaten. Diese wiederum rufen die Ordnungspolitik auf den Plan, die die jungen Menschen dann aus den Innenstädten treibt – ein Teufelskreis. Spannend ist auch die Frage nach dem Zusammenhang von Obdachlosigkeit und dem Entstehen psychischer Erkrankungen. Das Thema macht deutlich, wie wichtig die Koordination und das Zusammenwirken der Disziplinen Hilfen zur Erziehung, Psychiatrie, Polizei und Justiz in diesen Zusammenhängen sind.

Das Programm kann ab Anfang 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Einrichtungen der Erziehungshilfe, der Kinder- und Jugendpsychiatrie, aus Jugendämtern sowie aus dem Bildungsbereich, von Leistungsträgern, von der Polizei, der Justiz und der Schule

LEITUNG
Martin Becker, Marburg

TERMIN
13. – 15.05.2020

ORT
Hotel Sonnenhügel
Burgstr. 15
97688 Bad Kissingen
Telefon: (0971) 8 30
www.hotel-sonnenhuegel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft, Kultur und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
siehe Falter zum Forum

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Projektgruppe »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz« konzipiert und unter der Leitung von Martin Becker, Vorsitzender des Gremiums,
durchgeführt.

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30-2020
Fachtag Mutter/Vater und Kind: Gesund und wirksam bleiben in der Mutter/Vater-und-Kind-Arbeit

18. - 19.05.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Mutter/Vater-Kind-Arbeit soll die Persönlichkeit der Mütter/Väter gestärkt werden, um sie zu einem selbstbestimmten, selbstständigen und eigenverantwortlichen Leben zu befähigen. Diese Hilfe zur Selbsthilfe ist individuell auf die Bedürfnisse und jeweiligen Lebenslage der Mutter / des Vaters zugeschnitten. Ein eigenverantwortliches Leben und Handeln und eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft werden entscheidend bestimmt durch die Fähigkeit und Möglichkeiten einer eigenständigen Sicherung des Lebensunterhaltes. Ziel ist es, den jungen Müttern/Vätern die Bedeutung der schulischen, beruflichen Ausbildung für die weitere Lebensgestaltung zu verdeutlichen, sie in ihrer beruflichen Orientierung und Perspektivfindung zu unterstützen und in der Schul- und Berufsausbildung zu fördern.

Die Einbeziehung des persönlichen, sozialen Beziehungsgefüges stellt eine weitere tragende Säule dieser Arbeit dar. In dem durch Beziehungsarbeit geprägten Entwicklungsprozess werden die vorhandenen Ressourcen genutzt und gefördert.

Eine wesentliche Frage für die Mitarbeitenden bleibt bei all der inhaltlichen Ausgestaltung dieser Arbeit die Frage nach der Wirksamkeit der eignen Tätigkeit. Wie schaffe ich es wirksam zu bleiben, bei den diversen Inobhutnahme, bei der Rund-um-die–Uhr-Betreuung, bei entsprechendem Alter, bei der Arbeit im Zwangskontext, beim Aushalten im »Graubereich« etc.

Dieser enorme Anspruch an die Akteurinnen und Akteure in den Mutter-Kind-Einrichtungen ist vor allem auch im Rahmen von Gesundheit und Resilienz zu betrachten. Dieser Fachtag wird sich auf vielfältigste Weise mit dem Thema »Gesund und wirksam bleiben in der Mutter/Vater-und-Kind-Arbeit« beschäftigen.

Die EREV-Fachgruppe »Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen« hat diesen Fachtag konzipiert und einige Fachgruppenmitglieder werden diesen Fachtag auch inhaltlich begleiten.

METHODIK
Referate, Arbeitsgruppen, Austausch

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte und Mitarbeiter/innen in Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen und Interessierte

LEITUNG
Tanja Günther, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
18./19.05.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
90

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 10.30 Uhr mit Kaffee und Tee*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr (danach Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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31-2020
FORUM »Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen«

Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2020, danach auf Anfrage!

18. - 20.05.2020, Bad Salzschlirf

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 23 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum Thema Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen.
Das Forum steht jedes Jahr unter einem thematischem Schwerpunkt und gliedert sich in drei Bereiche auf: Praxistag mit Referaten und Austauschrunden, Thementag mit parallelen Workshops zu Methoden und Handwerkszeug und Konzepttag mit Konzeptvorstellungen und Ideen - von Kollegen für Kollegen.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in diesen Arbeitsbereichen der Erziehungshilfe • auf Grund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen
ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden • am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Januar 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesandt.

ZIELGRUPPE
Verantwortliche und pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen und von Jugendämtern, die Interesse an den Themen haben

LEITUNG
Michael Doller, Bremen
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
18. – 20.05.2020

ORT
Tagungshotel Aqualux
Ahornstraße 7
36364 Bad Salzschlirf
Telefon: (06648) 5 59-0
www.aqualux.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
siehe Falter zum Forum

HINWEIS
Das Forum wird vom Vorbereitungskreis »Forum Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen« geplant
und durchgeführt und vom EREV-Vorstand durch Ralph Hartung begleitet. Interessierte, die sich
einbringen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen.

Anmeldeschluss ist der 01. Februar 2020, danach auf Anfrage!

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32-2020
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2020 – 2021 | Modul 1

18. - 20.05.2020, Höchst/Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus 4 Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (18. – 20.05.2020)

Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (15. – 17.06.2020)

Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit
(21. – 23.09.2020)

Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (11. – 13.01.2021)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
18. – 20.05.2020

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
D-64739 Höchst im Odenwald
Telefon (06163) 93 30-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2020 an.

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33-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 2

feste Gruppe

18. - 20.05.2020, Münster

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (09. – 11.03.2020)

Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (18. – 20.05.2020)

Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (30.09. – 02.10.2020)

Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (01. – 03.12.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
18. – 20.05.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen- Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,– € für Mitglieder
1.706,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2020 an.

Zum Startseminar

34-2020
Tiergestützte Interventionen - Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt.

22. - 24.05.2020, Remagen

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf Menschen belegt. Die praktischen Einsätze in den unterschiedlichen Bereichen zeigen erstaunliche Erfolge. Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten ist ebenso groß wie die der Wirkfaktoren: Förderung von Motivation, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Entspannung und Stressreduzierung sowie des Sozialverhaltens und der Kommunikation – um nur einige zu nennen.

Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen.

In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.

Die Teilnehmer/innen
kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung • haben Kenntnis von den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien • können die Grenzen des Einsatzes von Tieren erkennen und Sensibilität für den Hund im Einsatz gewinnen • erarbeiten selbstständig Methoden der Dokumentation, lernen vorgestellte Verfahren kennen, anwenden und evaluieren • gehen verantwortungsvoll mit Tieren im Einsatz für Menschen um • unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen • reflektieren die Voraussetzungen von Mensch und Hund für den tiergestützten Einsatz.

Inhaltliche Schwerpunkte:
Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 18. – 20. Jahrhundert • Beginn der modernen tiergestützten Intervention • wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik • ausgewählte Einsatzmöglichkeiten in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen – Möglichkeiten und Grenzen (AAA, AAP, AAT) • Vorstellung unterschiedlicher Materialien hundgestützter Interventionen, Verfahren der Dokumentation, Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten – Calming Signals • Ausbildungsstätten (Beispiele): Institut für soziales Lernen in der Wedemark | Freiburger Institut für tiergestützte Therapie, Verein Tiere als Therapie | Akademie für Tierheilkunde • Tiergestützte Sozialarbeit, eine Möglichkeit der positiven Verstärkung

METHODIK
Kurzreferate, Inputs, PowerPoint-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, an einem Tag Arbeit mit zwei Hunden

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen, Lehrer/innen, Sozialarbeiter/innen, Altenpfleger/innen, eigentlich alle, die die Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

TERMIN
22. – 24.05.2020

ORT
Haus Humboldtstein
Am Humboldtstein
53424 Remagen
Telefon: (02228) 9 32-0
www.haushumboldtstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder,
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte keine eigenen Hunde mitbringen!

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35-2020
Das Zürcher Ressourcen Modell und die Kraft der Schattenseite: aus negativen Gefühlen neue Ressourcen gewinnen

25. - 27.05.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar basiert auf neuen Ergebnissen der Motivationspsychologie, die zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Dieser Zieltypus ist eine Voraussetzung für das Gelingen von S.M.A.R.T.-Zielen. Durch Koordination von bewussten Plänen und unbewussten Bewertungen wird ein persönliches Motto-Ziel erarbeitet, in dem eine motivierende Haltung sprachlich abgebildet ist. Wenn das Unbewusste das gleiche Ziel hat, sorgt es für einen Vorgang, der in der Sprache der Motivationspsychologie »goalshielding« – Zielabschirmung – heißt. Sobald das Unbewusste auf Zielabschirmung schaltet, werden die Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung automatisch in den Dienst des Ziels gestellt. Alle Informationen, die nicht zielführend sind, werden ausgeblendet. Zielführende Informationen werden stattdessen bevorzugt wahrgenommen. Die Kernidee ist: Wir haben zwei Entscheidungssysteme: den Verstand (bewusst) und das emotionale Erfahrungsgedächtnis (auch Bauchgefühl genannt; unbewusst). Nur wenn beide Entscheidungssysteme mit einem Vorhaben einverstanden sind, können wir mit ganzer Kraft und Freude handeln und dabei unsere Absichten erfolgreich und anhaltend umsetzen.

Im Seminar lernen die Teilnehmer/innen eigene Motto-Ziele mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu optimieren. Dies bietet eine optimale Chance, selbst zu erfahren, wie beim Klientel auch Motto-Ziele helfen formulierte Ziele erreichbar zu machen. Das Modell behält stets die Ressourcen der Klienten im Blick. Dies bedeutet, dass im Zürcher Ressourcen Modell die Ressourcenperspektive eingenommen wird: die eigenen Potentiale der Klienten sollen in der täglichen Arbeit mit den Klienten besser genutzt werden können.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
25. – 27.05.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

36-2020 | EEV-08
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Gelingende und verbindende Kommunikation

27. - 29.05.2020, Würzburg

Weitere Infos

»Es geht nicht darum, nett zu sein, sondern echt« (M. Rosenberg)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dicke Luft im Team .... fruchtlose Elterngespräche. Verletzende Worte beim Essen. Welche Alternative gibt es zum leidvollen Erdulden, zum kräftezehrenden Bekämpfen oder zum resignierenden sich Abwenden? Die passenden Worte zu finden, wenn es heikel wird, ist für uns oft eine Herausforderung. Ehrlich auszudrücken, was uns am Herzen liegt, ohne unser Gegenüber vor den Kopf zu stoßen, ist eine Fähigkeit, die wir lernen können. Wie kommen wir unseren eigenen Anliegen besser auf die Spur? Wie können wir Urteilen oder Vorwürfen Anderer so begegnen, dass Respekt und Verbindung erhalten bleiben?

Wie gelingt es uns, Kinder im Ausdruck intensiver Gefühle empathisch zu begleiten?



Für alle Beziehungen im beruflichen Alltag (oder in die Familie) kann die Verbindende Kommunikation einen Weg weisen: eine innere Haltung zu erlernen, aus der heraus wir auch in herausfordernden Situationen uns klar ausdrücken können, ohne zu verletzen und die Wertschätzung für einander zu erhalten. Dabei ist von entscheidender Bedeutung, Kontakt zu unseren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen zu finden, um uns wirklich klar zu sein, was wir wollen. Dieses Einführungsseminar will die Tür für diesen Weg öffnen.

Verbindende Kommunikation: • beinhaltet die Beteiligung des Klienten und ermöglicht Kommunikation auf Augenhöhe • hilft Fachkräften in der Erziehungshilfe ihren Alltag stressfreier zu gestalten.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung: • lernen die Systematik dieses Kommunikationsmodell kennen und sammeln erste praktische Erfahrungen an konkreten Situationen aus ihrem Arbeitsalltag • bauen ihre Selbstkompetenz, ihr Kooperations- und Konfliktbearbeitungspotenzial weiter aus.

Inhalte dieses Einführungsseminars sind: Einführung in das Konzept der Gewaltfreien Kommunikation und das Vier-Schritte-Modell • Unterscheidung von Auslöser und Ursache von Gefühlen • Empathie als Schlüssel zu sich selbst und anderen • Aufrichtigkeit: Mut finden, zu sich selbst zu stehen

METHODIK
Theorie geleitete Inputs und Demonstrationen, Einzelarbeit und Üben mit eigenen (Konflikt-)Situationen, meistens in Kleingruppen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die ihre Kommunikations- und Erziehungskompetenz erweitern wollen

LEITUNG
Antoinette Wibbelink, Haaksbergen/NL
Uta Hohenberger, Stuttgart

TERMIN
27. – 29.05.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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37-2020
»… und dann ist es wieder eskaliert ...«
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen

27. - 29.05.2020, Mülheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum Alltag in der pädagogischen Arbeit. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung.

Schwerpunkt dieses Seminars ist es, Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe eines videounterstützten Deeskalationstrainings zu analysieren. Darauf aufbauend werden präventive Methoden zur Deeskalation erarbeitet und die eigene Haltung kritisch hinterfragt.

Die TeilnehmerInnen der Fortbildung
• präsentieren selbst erlebte Konfliktsituationen aus ihrem beruflichen Alltag,
• reflektieren eigene Anteile in Konfliktsituationen,
• vervielfältigen die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung,
• erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen und
• vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Phasen des Eskalationsprozesses,
• situative Steuerung von Konflikten,
• lösungsförderndes Verhalten in Konfliktsituation und
• biografische Aspekte in Konflikten

METHODIK
Die Teilnehmer bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
27. – 29.05.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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38-2020
»Hau rein, is‘ Tango« (Udo Lindenberg)
Grundlagenseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

03. - 05.06.2020, Münster

Weitere Infos

In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen/Aufbau/Intervision) gefördert und entwickelt. Wir legen in diesem ersten Seminar die Basis, damit Sie selbstständig lösungsorientiert Ihre Softskills für erfolgreiches Arbeiten in der Verwaltung einsetzen können.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Grundlagen der Kommunikation, Ziele setzen und erreichen, Gesprächsplanung, Konflikte analysieren und lösen, eigene Prozesse untersuchen und gestalten. Sie reflektieren Ihre Kommunikationsstrategien und Haltungen. Anschließend erarbeiten Sie neue Lösungen für Ihre Praxis. Wir arbeiten mit Ihren Beispielen und Fällen.

Verwaltung tickt anders. In vielen Prozessen müssen Termintreue, Genauigkeit und Beleghaftigkeit akribisch beachtet werden. In anderen Unternehmensteilen stehen andere Kategorien im Vordergrund. Wie kann man gut mit allen Abteilungen  Zusammenarbeiten, wie kann man gut mit den Verwaltungskolleg/innen zusammenarbeiten und, nicht zuletzt, wie kann man gut mit sich selbst zusammenarbeiten?

Sie wissen, dass Verwaltung für geregelte und regelmäßige Abläufe sorgt, damit das Arbeitsmaterial da ist, Informationen fließen, Rechnungen geschrieben werden und Gehälter bezahlt werden können.

Fachwissen darüber, was Sie zu tun haben, das bringen Sie meist mit. Wir kümmern uns in diesem Seminar darum, WIE Sie das umsetzen.

Kommunikation ist das Rüstzeug am fordernden Arbeitsplatz Verwaltung. Nach oben, nach unten und seitwärts den richtigen Ton treffen, Aufträge klar formulieren, klare Anfragen und Antworten formulieren, das alles ist die Basis für gute Arbeit. Dazu kommt Organisationstalent, Neugier, Kreativität und Flexibilität. Und Spaß an der Arbeit. Im Seminar wird auch Ihre Motivation und Ihre Freude an der Arbeit gestärkt. Der Austausch mit den Fachkolleg/innen ist dabei ein wichtiges Element.

Damit das alles wirksam werden kann, wird in diesem Seminar die Basis gelegt. Was ist gute Kommunikation im Unternehmen? Wie formuliere ich klare Ziele? Wie gehe ich mit meinen Reaktionen auf Situationen um? Wie löse ich Konflikte? Wie plane ich erfolgreiche Gespräche? Was kann ich tun, wenn es mal nicht so rund läuft?

In diesem Sinne: Hau rein, is Tango – Einsatz kompetent zur Geltung bringen! Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist »Alt und Jung im Unternehmen«.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Wir gehen von Ihrer Arbeitssituation aus (von Ihren Fallbeispielen) und erarbeiten alltagstaugliche Lösungen für Ihre Praxis.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
03. – 05.06.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen- Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
 
TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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39-2020
»Die verunsicherten Eltern«
Kreative Ansätze zur Aktivierung von Eltern

08. - 10.06.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
In unserer praktischen Arbeit mit Eltern erleben wir zunehmend eine starke Verunsicherung. Es werden immer häufiger Erziehungsratgeber und Expertinnen befragt, doch angesichts der Fülle – sich zum Teil auch widersprechender - Orientierungsangeboten, fällt es Eltern oftmals schwer sich für einen Weg der Erziehung zu entscheiden. Der eigenen Intuition wird nicht mehr vertraut und zurück bleiben verunsicherte Eltern und damit oft auch verunsicherte Kinder.

Wir werden uns in diesem Seminar über unsere Arbeit mit (verunsicherten) Eltern anhand von mitgebrachten Praxisbeispielen austauschen. Weiter werden wir verschiedene kreative Methoden ausprobieren und für die eigene Praxis anwendbar machen.

Durch kreatives Handeln wird das Selbstvertrauen und die eigene Fähigkeit zu gestalten gestärkt, das Handlungsspektrum und der Blickwinkel werden erweitert. Mit diesen Fähigkeiten gelingt es eher wieder neue Ideen zu finden und damit Probleme – auch in der Erziehung – zu lösen.

METHODIK
Impulsreferate, kreative Methodenvorstellung, Austausch in Gruppen, Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Praktiker/innen, die mit Eltern arbeiten (Kita, Krippe, Tagesmütter, Familienzentren, Mutter/Vater-und-Kind-Einrichtungen, Schulen, stationären Einrichtungen) und ihren kreativen Methodenkoffer erweitern möchten

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Anna von Schrottenberg, Berlin

TERMIN
08. – 10.06.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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40-2020
Einführung in systemische Methoden und systemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugendhilfe
Systemische Einblicke und Lösungen

10. - 12.06.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

»Störungen im System verlangen nach Veränderungen« (Matthias Varga von Kibéd)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der  Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.

Lernziele des Seminars sind: die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs)Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zu Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.

Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: zum Beispiel Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und dessen Haltung, Dynamik von (Zwangs)Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch. Es ist möglich aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren.

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
10. – 12.06.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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41-2020
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2020 – 2021 | Modul 2

feste Gruppe

15. - 17.06.2020, Höchst/Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus 4 Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (18. – 20.05.2020)

Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (15. – 17.06.2020)

Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit (21. – 23.09.2020)

Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (11. – 13.01.2021)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim

TERMIN
15. – 17.06.2020

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
Telefon (06163) 93 30-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2020 an.

Zum Startseminar

42-2020
»Psychotherapie? Nein danke!«
Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern

15. - 17.06.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.

Inhalte und Methoden:
Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • systemische Sicht auf »psychische Krankheit« • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Kinder und Partner als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer • Reflexion eigenen Handelns

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedenen Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen • lernen wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet • lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen • Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie • Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern • Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten • Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
15. – 17.06.2020

ORT
Evangelisches Augustinerkloster zu Erfurt
Augustinerstraße 10
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 5 76 60-0
www.augustinerkloster.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung
 
TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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43-2020
Gesundheit stärken - Stress vorbeugen
Verborgenes sichtbar machen, Ressourcen entdecken, von denen wir nicht wussten, dass wir sie überhaupt haben

15. - 17.06.2020, Travemünde (Brodten)

Weitere Infos

»Lege von Zeit zu Zeit eine Rast ein und warte, bis dich deine Seele wieder eingeholt hat.« (ohne Verfasser, Spruch auf einer Bank in Timmendorfer Strand)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Thema Gesundheit ist in aller Munde. Den Statistiken der Krankenkassen zufolge nehmen Muskel- und Skeletterkrankungen und psychische Erkrankungen rasant zu. Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ist vielfältig und bunt, aber auch belastend, stressig und die Klientel wird als immer schwieriger erlebt. Da heißt es Strategien zu finden mit diesen Belastungen umzugehen und für sich selbst, für Kollegen und auch für die Kinder und deren Familien Impulse zu bekommen, wie Gesundheit gestärkt und Stress verringert oder vorgebeugt werden kann.

Im geschützten Seminarrahmen beschäftigen wir uns mit der eigenen Gesundheit. Wir nähern uns dem Thema kreativ und suchen einen Ausdruck für die eigene Belastung, für eingefahrene (Stress-)Muster und entwickeln tragfähige individuelle Ideen zur Gesunderhaltung. Besonders schauen wir auf Mimik und Gestik und legen einen Schwerpunkt auf Physiognomie. Dazu haben wir in diesem Jahr als Gastdozenten Marc Grewohl (Körperdolmetscher, Heilpraktiker, psychologischer Berater) eingeladen, der uns im Kreativteil begleitet und auch für individuelle Fragestellungen zur Verfügung steht. Eingerahmt ist die Selbstreflexion von Entspannungsübungen.

METHODIK
Impulsreferat, Kreativarbeit, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Entspannungsübungen. Die Arbeit an eigenen Themen wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Wolf von Knoblauch, Wunstorf
Marc Grewohl, Wunstorf

TERMIN
15. – 17.06.2020

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2 – 4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)
Telefon: (04502) 86 22-0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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44-2020 | EEV-09
Wie kann es gehen? – Ein praktisches Seminar zur Erweiterung kreativer Methoden in der Arbeit mit Gruppen und Einzelnen

17. - 19.06.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zunehmend stoßen wir mit verbalen Interventionen auf Grenzen, erreichen die Menschen, mit denen wir arbeiten, allein mit Ansprache nicht mehr.

Häufig kennen wir jedoch bereits eine Vielzahl an Methoden, die wir in diesem Seminar gemeinsam erinnern und für die Praxis wieder aktivieren wollen.

Dabei werden wir Übungen und Formen für unterschiedliche Anlässe (beispielsweise Anfänge, Konflikte, Abschiede) praktisch erproben und reflektieren. Schöpfen werden wir dabei aus dem reichen Fundus der Theaterpädagogik/Theatertherapie, der lösungsfokusierten Beratung, der Körperarbeit sowie der langjährigen Erfahrung aus der stationären Kinder- und Jugendhilfe, der Familienbildung und der freiberuflichen Arbeit mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Wir werden spielen, singen, tanzen, malen und dabei stellen wir uns immer wieder die Frage: warum mache ich was, an welcher Stelle, mit wem und wie?

METHODIK
Praktisches Ausprobieren verschiedener spielerischer und kreativer Übungen, Selbstreflektion, Gruppenaustausch, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Alle Fachkräfte, die Freude daran haben verschiedene kreative Methoden einzubringen, auszuprobieren und kennenzulernen

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Anna von Schrottenberg, Berlin/Zürich

TERMIN
17. - 19.06.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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45-2020
»Bären auf dem Wege, Spinnen im Kopf«
Das Rational-Emotive-Management (REM) in der sozialpädagogischen Praxis

17. - 19.06.2020, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogische Situationen verlangen fast immer, dass Pädagog/innen mit Kindern oder Jugendlichen in verbalen Austausch treten. Über die Sprache wird gelobt und bestraft, werden Anweisungen gegeben und Unterstützung angeboten. Häufig versuchen wir über Gespräche Inhalte und Werte zu vermitteln, um bei den Kindern und Jugendlichen etwas zu bewirken.

Besonders in schwierigen Problemlagen hängt es vor allem auch vom sprachlichen Geschick der/des Sozialpädagogin/en ab, ob eine selbstreflexive Kommunikation realisiert werden kann. Als hilfreich und auch als angenehm hat sich hier der rational-emotive-sokratische Gesprächsführungsansatz erwiesen. Dabei geht es darum, dass Kinder und Jugendliche mit Leichtigkeit und als Lernende selbst Gespür bekommen für den Zusammenhang zwischen den Ereignisse, den Folgen und ihrem eigenen Bewertungssystem / ihren Gedankenmustern zu sehen.

Die Weiterentwicklung des individuellen Gesprächsführungsstils nach dem Rational-Emotiven-Training im Rahmen der systemisch-lösungsorientierten Gesichtspunkte steht im Zentrum des Seminars, wobei die Teilnehmenden lernen, die Kinder und Jugendlichen zu unterstützen, ihre eigene »Problemsituation « nach dem bekannten ABCDE-Modell zu analysieren. (A (Ereignis) + B (automatisierte, nicht zieldienliche Gedankenmuster/Wertungen) = C (unerwünschte Folgen) in Richtung A (Ereignis) + D (automatisierte, zieldienliche Gedankenmuster/Wertungen) = E (attraktive Ziele, gewünschte Folgen).

Inhalte
• Einführung in die Theorie und Praxis des Rational-Emotives (Selbst) Managements
• Übungen der acht Arbeitsschritte des Rational-Emotiven Trainings: ABC’s und ADE’s entwerfen
• Übungen zur sokratischen Gesprächsführung
• Spezifische Regeln der Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen nach dem R.E.T.
• Neue »Werkzeuge« beispielsweise zirkuläre, hypothetische, skalierende, wunderbezogene Frageformen kennenlernen
• Überwindung von Gesprächsblockaden bei sogenannten Unmotivierten
• Coaching nach Balint nach systemisch-lösungsorientierten Gesichtspunkten

ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen und Personen anderer Professionen, die mit Kindern und Jugendlichen »Gespräche« führen, wobei das Kind/der Jugendliche im Zentrum steht

METHODIK
Das Seminar wird – neben kleinen Inputs der Referenten – interaktiv moderiert. Übungen runden das Seminar ab.

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Drs. Berniek Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
17. – 19.06.2020

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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46-2020
FACHTAG »Abschluss und Abschied in den Erziehungshilfen«

18.06.2020, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Abschied zwischen Mitarbeiter/innen und den von ihnen betreuten Kindern und Jugendlichen in der Erziehungshilfe hat viele Gesichter: Neben den äußeren formalen Anforderungen des Abschlusses und Übergangs in einen neuen Lebensabschnitt müssen Mitarbeiter/innen, ausziehende Kinder und Jugendliche sowie die zurückbleibende Gruppe auch den inneren Abschied voneinander, vom Zusammenleben, von Gewohnheiten und einer gemeinsamen, oft auch  turbulenten Zeit bewältigen.

Dabei stehen in der pädagogischen Arbeit viele wichtige Fragen im Raum:



  • Was ist ein gelungener Abschied und wie können wir ihn erreichen?

  • Warum sollte das Ende schon am Anfang leise mitgedacht werden?

  • Wie hängen der äußere Abschluss und der innere Abschied zusammen?

  • Und was meint eigentlich »Abschiedskompetenz«?


Dieser Fachtag bietet vielfältige Einblicke in das Thema der Beendigung von stationären Erziehungshilfen. Darüber hinaus werden praxisrelevante Ergebnisse eines von 2018 bis 2020 im St. Elisabeth-Verein durchgeführten Forschungsprojekts begleitet von der Universität Marburg über die Konzeption, Durchführung und Evaluation einer Mitarbeiter/innenfortbildung mit dem Ziel der Professionalisierung und Weiterentwicklung der Abschluss- und Abschiedsgestaltung vorgestellt und diskutiert.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern

LEITUNG
Martin Becker, Marburg
Neele Bernshausen, Marburg
Annette Bremeyer, Hannover

TERMIN
18.06.2020

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
Telefon: (0561) 93 78-15 80
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
92,- € inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2020 bekannt gegeben.

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47-2020
Mehr als Reden! Pädagogische Arbeit mit Impacts

22. - 24.06.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wie häufig erleben wir, dass unsere Worte und verbalen Überzeugungsversuche ins Leere laufen? Impacts sind eine Art dargestellter Metaphern, mit denen verschiedene Sinne, Körperwahrnehmungen und Emotionen angesprochen werden und die langes Reden überflüssig machen. Sie ermöglichen vielen Menschen ein schnelleres Erfassen von Vorgängen und Zusammenhängen sowie ein besseres Erinnern an das Erkannte. Die Methode kann sowohl bei Kindern und Jugendlichen als auch bei Erwachsenen angewandt werden. Allerdings dürfen Impacts nur auf der Grundlage einer verstehenden, wertschätzenden Haltung und mit dem Ziel, den betreffenden Menschen in seiner individuellen Entwicklung zu unterstützen, eingesetzt werden. Eine solche Haltung wird in der Fortbildung vorausgesetzt. Davon ausgehend werden wir eine Reihe von Impacts für verschiedene Themen wie zum Beispiel Selbstvertrauen, Sorgen und Ängste, Aggressionen, Ambivalenzen, Sozialverhalten, Beziehungsproblemen und anderes mehr kennenlernen und üben. Außerdem werden wir Impacts anwenden, um unsere Klienten und unsere Arbeit besser verstehen zu können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• kennen verschiedene darstellende Metaphern (Impacts) zu verschiedenen Themengebieten,
• können diese Impacts selbstständig anwenden,
• verstehen und akzeptieren die Wichtigkeit einer annehmenden, wertschätzenden und unterstützenden Haltung den Klienten gegenüber als Grundlage der Anwendung von Impacts.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• das Kennenlernen von Impacts,
• das Üben der Anwendung von Impacts,
• das Trainieren der entsprechenden Haltung,
• die Auswahl von Impacts anhand von Fallbeispielen.

METHODIK
Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen, Fallbeispiele

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Impacts« intensiv beschäftigen möchten

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-001
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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48-2020
Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen
Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

22. - 24.06.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.

Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.

METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention & Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung.

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte

LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
Thomas Heine, Hannover

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

49-2020
FORTBILDUNGSREIHE
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen | Modul 2

22. - 24.06.2020, Travemünde (Brodten)

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.

Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Module:
Modul 1: Theoretische Grundlagen (27. – 29.04.2020)
Modul 2: Erweiterung des Wissens, Übungen (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Vorstellung der Peergroup-Ergebnisse, Reflexion (14. – 16.09.2020)

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2 – 4
23570 Lübeck-Travemünde (Brodten)
Telefon: (04502) 86 22-0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 16-2020 an.

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50-2020
»Butter bei die Fische«
Aufbauseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe
Atelier für Verwaltungskünstler

22. - 24.06.2020, Münster

Weitere Infos

In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen/Aufbau/Intervision) gefördert und entwickelt. Wir arbeiten im zweiten Seminar auf der Basis des Grundlagenseminars oder fundierter Kenntnisse in Kommunikation, Zielarbeit und Konfliktlösung. Sie verfeinern Ihre Kenntnisse und setzen Sie zunehmend selbstständig ein.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir arbeiten mit Ihren Fallbeispielen. Wir vertiefen Ihre Kompetenz aus dem Grundlagenseminar (oder vergleichbarer Kenntnisse). Ihre persönlichen Strategien der Kommunikation nehmen Sie genau unter die Lupe. Sie erarbeiten sich vertiefte Strategien zur Zielerreichung und üben sie ein. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire für alltägliche und  schwierigere Situationen. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand und Sie wenden Kenntnisse aus den Bereichen Rhetorik und Arbeitsgestaltung an. Sie arbeiten in diesem Seminar verstärkt selbstständig.

Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand: Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen? Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben. Hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann mal geholfen haben.

Stattdessen kümmern Sie sich jetzt um neue Ansätze. Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?

Die lösungsorientierte Arbeit kann, je nach Gruppeninteresse, ergänzt werden durch Aspekte der Prozessanalyse und gesundheitsfördernder Arbeitsgestaltung. Rhetorikübungen zum Aufwärmen üben den eigenen Auftritt.

Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen in Ihren Einrichtungen zu entwickeln. Pädagog/innen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Atelier und Austausch.

Hier kommen wir auf den Punkt – oder eben »Butter bei die Fische«! Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist »Alt und Jung im Unternehmen«.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten, die am Grundlagenseminar teilgenommen haben.

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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51-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 2

feste Gruppe

22. - 24.06.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Gruppen- und Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt.
Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Gruppen- und Teamleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (04. – 06.05.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (14. – 16.09.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.11.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2020 an.

Zum Startseminar

52-2020 | EEV-11
Abenteuer leiten - Einstieg in die Erlebnispädagogik

25. - 27.06.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Erlebnispädagogik nutzt den Lebensraum »Gruppe – Natur – Ich«, um Verhaltens-defizite auszugleichen und wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie den Umgang mit Risiken oder die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern. Gerade in der Jugendarbeit erreicht man durch Erlebnis und Reflexion mehr als durch Sanktionen und Regeln. Erlebnispädagogik eignet sich ebenso für verhaltensauffällige, zu resozialisierende Jugendliche wie zur beruflichen Orientierung.

Wie funktionieren Gruppen, welche Rollen und Dynamiken gilt es zu beachten? Als gute Begleiter, Mentor oder Trainer können Sie Übungen, Spiele und kreative Aktivitäten mit Gruppen situativ gestalten. In diesem Seminar entwickeln Sie die notwendige fachliche Basis. Sie lernen Grundlagen der Gruppendynamik, der Kommunikation und eines ganzheitlichen pädagogischen Ansatzes kennen. Sie üben das Anleiten von Übungen und Aktionen sowie die Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden und lernen den Ursprung sowie die Handlungsfelder der Erlebnispädagogik kennen. Im Seminar arbeiten Sie an Ihrer Leitungspersönlichkeit und stärken Ihre Handlungssicherheit in erlebnisorientierten Lernfeldern.

Inhalte:
• Grundlagen der Gruppendynamik und Kommunikation
• Werdegang der Erlebnispädagogik und wie es unsere Arbeit beeinflusst
• Gestaltung von Übungen, Aktionen und kreativen Aktivitäten in/mit Gruppen
• Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden
• Zielgruppenorientierung
• Leitungs- und Führungsverhalten

METHODIK
Vorträge und Präsentationen, Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Reflexion und Feedback

ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Pädagog/innen, Erzieher/innen und Fachpersonal, die Interesse an der Umsetzung selbständiger erlebnispädagogischer Maßnahmen im Handlungsfeld »Soziale Arbeit« oder Schule begleiten, konzipieren und fachlich leiten wollen.

LEITUNG
Patrick Becker, München

TERMIN
25. – 27.06.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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53-2020 | EEV-12
FACHTAGUNG für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

Einladung durch den EEV Bayern

01. - 02.07.2020, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und  Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert.
Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmer/innen selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum oder in Kleingruppen).

ZIELGRUPPE
Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg

TERMIN
01./02.07.2020

ORT
Hotel am alten Park
Frölichstraße 17
86150 Augsburg
Telefon: (0821) 4 50 51-0
www.hotel-am-alten-park.de

TEILNAHMEBEITRAG
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt.

TEILNEHMERZAHL
ca. 40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des eev
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
Fax (0911) 93 54-299
schuldenzucker@diakonie-bayern.de

HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung durch die Geschäftsstelle des eev.

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54-2020 | EEV-13
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

14. - 16.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.

Darüber hinaus ist es für Pädagog/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.

Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung:
• lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren
• lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken
• erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung
• wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten
• bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Fragetypen und ihre Anwendung
• Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung
• Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen
• Formulierung von Zielen

Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.

Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder/
Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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55-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 3

feste Gruppe

14. - 16.09.2020, Hofgeismar

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Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.

»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (04. – 06.05.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (14. – 16.09.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.11.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2020 an.

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56-2020
Sprachförderung im Elementarbereich - Sprachalltag mit System

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 14. - 16.09.2020!

06. - 08.10.2020, Hannover

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Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Kindergartenalltag besteht aus Sprache. Oft genug fühlen sich Fachkräfte, als hätten sie bis zum Abend nichts anderes getan, als zu den Kindern zu sprechen. Aber was unterscheidet alltägliche Sprachsituationen im Kindergarten von gezielter Sprachförderung? Wen fördere ich eigentlich wie? Was ist wirksam und wo liegen meine Grenzen?

Anhand von Video- oder Tonaufnahmen alltäglicher Situationen der Teilnehmer/innen wollen wir Sprachhandeln analysieren und dabei einen entwicklungsorientierten Blick einnehmen. Das Seminar vermittelt zudem verschiedene Methoden zur systematischen alltagsintegrierten Sprachförderung und Kompetenzen, die Sie nachhaltig in die Arbeit mit Kindern einflechten können.

Thematische Schwerpunkte:
• Eigene Sprachbiografie
• Reflexion der Sprachnutzung der Teilnehmer/innen
• Einschätzung des Sprachstands der Kinder
• Formen der Sprachförderung
• Sprachfördergehalt verschiedener Alltagssituationen
• Erlernen und Einüben konkreter Methoden der Sprachförderung im Alltag
• Sprachförderung evaluieren

METHODIK
Gruppenarbeiten, Textarbeiten, Arbeit an mitgebrachtem Video- oder Tonmaterial, Impulsvorträge, Beratung

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in KITAS und Interessierte, die sich mit dem Thema der Sprachförderung beschäftigen

LEITUNG
Laura von Albedyhll, Weingarten

TERMIN
neu: 06. - 08.10.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
8

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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57-2020
FORTBILDUNGSREIHE
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen | Modul 3

feste Gruppe

14. - 16.09.2020, Travemünde /Brodten

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten.

Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Module:
Modul 1: Theoretische Grundlagen (27. – 29.04.2020)
Modul 2: Erweiterung des Wissens, Übungen (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Vorstellung der Peergroup-Ergebnisse, Reflexion (14. – 16.09.2020)

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur  Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Theodor-Schwartz-Haus
Ferienzentrum und Seminarhaus
Wedenberg 2-4
23570 Lübeck-Travemünde
(Brodten)
Telefon: (04502) 86 22-0
www.theodor-schwartz-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 16-2020 an.

Zum Startseminar

58-2020
Hitzefrei – Über das Älterwerden in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

14. - 16.09.2020, Münster

Weitere Infos

»Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern dass man verlernt Kind zu bleiben« (Thomas Möginger)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es die eigenen Grenzen neu auszubalancieren, herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?

Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit zunehmend. Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen? Das Älterwerden macht verletzlicher, wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?

Wir fragen uns in diesem Seminar, wie es gelingt Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind und ebenso wie es gelingt neue Ressourcen zu entdecken. Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte vom Altern: Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?

METHODIK
Wir arbeiten mit kreativen Methoden, Impulsreferaten, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion, Fallbeispielen und kollegialer Beratung.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeitende aus der Erziehungshilfe, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten

LEITUNG
Andrea Rakers, Berlin
Sandra Anklam, Essen

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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59-2020
Systemische Interaktionsberatung (SIT)
Grundkurs | Modul 2

feste Gruppe

14. - 16.09.2020, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben sich zunehmend familientherapeutische beziehungsweise systemische Konzepte im Bereich der Jugendhilfe etabliert. Heute wird vermehrt versucht, mit den Eltern ressourcenorientiert zu arbeiten, die Hilfen zu entprofessionalisieren, Selbsthilfekräfte zu stärken und Selbsthilfekompetenzen in Sozialräumen aufzubauen. Traditionelle sozialpädagogische oder therapeutische Konzepte führen aber oft nicht zu einer aktiven Arbeit der Eltern an der Lösung ihrer familiären Probleme oder zu den gewünschten positiven Veränderungen.

Die langjährigen Praxiserfahrungen in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe führten zu einem Paradigmawechsel und es entstand das Modell der systemischen Interaktionstherapie und -beratung – kurz SIT.

Das SIT-Modell basiert auf einer wertschätzenden allparteilichen Grundhaltung und einem strukturierten methodischen Ansatz systemischen Arbeitens. Der SIT-Ansatz lässt sich in den unterschiedlichsten Problemlagen und Settings systemischer Beratung und Therapie anwenden. Insbesondere im Bereich der Jugendhilfe sowie in allen damit verbundenen Systemebenen familiärer oder gesellschaftlicher Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ermöglicht SIT den Aufbau einer konstruktiven Arbeitsbeziehung zu Familien und oft verblüffende positive Entwicklungen. Die systemische Interaktionsberatung (SIT) erklärt Auffälligkeiten und Probleme von Kindern als Ausdruck von Rollenzuweisungen und Beziehungsmustern in dem System, in welchem das jeweilige Kind lebt. Eine besonders hohe Bedeutung bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen haben, neben Beziehungsmustern in den kindlichen Herkunftsfamilien, zudem die vielfältigen Interaktionsmuster zwischen den Familienmitgliedern und den MitarbeiterInnen der helfenden Systeme.

Modul 1: 11. – 13.05.2020: Grundannahmen des SIT-Modells • Die verschiedenen Erklärungsmodelle • Überblick Drei-Phasen-Modell
• Einführung in die Grundidee der Musterarbeit im Hilfedreieck (Jugendamt - Familie - Hilfeanbieter) • Gesprächsführung, Abgabe/Abnahmemuster, Kampfmuster

Modul 2: 14. – 16.09.2020: Wege aus der Scheinkooperation • Basisformen der Problemtrancearbeit im Team – Identifizierung – Aktivierende Sprachmuster in der Teamarbeit • Gesprächsführung zur Umdeutung der bisherigen negativen Muster und Interpretationen (negativer Hypnotalk)

Modul 3: 09. – 11.11.2020: Systemische Mikroanalyse der problemerzeugenden oder stabilisierenden »Schlüsselreize« • »Spielen« einer Diagnosesituation • Erarbeiten und Erleben von Veränderungsvorschlägen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Gesundheitshilfe, dem Jugendamt und dem Bildungssystem, sowie Interessierte

LEITUNG
Thomas Paluszek, Herne

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.550,- € für Mitglieder
1.750,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 26-2020 an.

Zum Startseminar

60-2020
EINFÜHRUNGSSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

14. - 16.09.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie und Traumapädagogik wird den Pädagog/innen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die Teilnehmer/innen erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie • erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma« • erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt • erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann • lernen die Grundlagen und Voraussetzungen traumapädagogischen Handelns kennen • erarbeiten Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit traumatisierten Menschen • lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden und selbstfürsorglich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Einführung in die Traumapädagogik • Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung • Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung • Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt • Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.) • Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen • Die Pädagogik des guten Grundes, äußere und innere Sicherheit, Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge.

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWWEIS
Im Aufbauseminar (siehe Seite 103) vom 11. bis 13.11.2020 besteht die Möglichkeit, die neuen Erkenntnisse weiter zu vertiefen und neue Ideensammlungen im kollegialen Umfeld zu vertiefen.

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61-2020
FACHTAG »Basiswissen zu Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

16.09.2020, Kassel

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiter/innen oder Erzieher/innen mit Vorurteilen besetzt sind.

Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von § 72 SGB VIII. Sie werden in diesem Fachtag vertieft oder wieder aufgefrischt. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Kann die Familienhelferin eines freien Trägers trotz einer von ihr begangenen Aufsichtspflichtverletzung von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadensersatz verlangen?

Dieses Thema beruht auf dem 2019 überarbeiteten und neu aufgelegten EREV-Themenheft »Theorie und Praxis der Jugendhilfe« Nr. 25 (TPJ), dessen Autoren/innen die Referenten/innen sind.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, dem Dieball-Rondo / Fallbearbeitung im Dialog, Workshops und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern.

LEITUNG
Prof. Dr. Heike Dieball, Hannover
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg
Annette Bremeyer, Hannover

TERMIN
16.09.2020

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
Telefon: (0561) 93 78-1580
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
115,- € inkl. Verpflegung

Das EREV-Themenheft TPJ 25 dient während des Fachtags als Lehrbuch und ist im Teilnahmebeitrag enthalten.

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
10.00 Uhr Stehkaffee
10.20 Uhr Begrüßung
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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62-2020
Systemische Werkstatt
Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

16. - 18.09.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« (G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet und ihre Potentiale sollen gefördert werden.

Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennenlernen, sich mit der Systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Themen sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• Umdeuten und Externalisieren
• ein Gespräch führen, auch wenn es schwierig scheint oder sich im Kreis dreht
• Arbeit mit dem Genogramm
• das Familienbrett für meine Arbeit nutzen
• kreative Methoden der Visualisierung
• Wechsel von Methoden
• Kommunikationsanregungen ohne Sprache

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern, Sie erhalten viele Möglichkeiten praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/in reflektieren.

METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind neue methodische Wege zu gehen

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
16. – 18.09.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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63-2020
»Besser is‘ das«
Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe - Tummelplatz für Methodenkünstler/innen

16. - 18.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen/ Aufbau/Intervision) gefördert und entwickelt. Im dritten Seminar der Reihe arbeiten Sie stark selbstreflexiv. Sie erwerben Fähigkeiten, auch im Unternehmen an lösungsorientierten Strategien an Ihrem Arbeitsplatz mitzuarbeiten.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflexion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein.

Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen zu finden versuchen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess.

Es geht konkret um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad-hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.

Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige  Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösung gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden.

Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch. Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit ggf. über Gruppengrenzen hinweg.

»Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.« (Henry Ford)

Eben »Besser is\' das« wenn man sich bewegt!
Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist »Alt und Jung«.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten, die am Grundlagen- und Aufbauseminar teilgenommen haben.

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
16. – 18.09.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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64-2020
Non-verbale Kunstform und
Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen

Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt

18. - 20.09.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo sind Beispiele für etliche Künstler/innen, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen auseinandersetzten.

Wenn Unsagbares geschehen ist, braucht es eine Form des Ausdrucks, die jenseits der Sprache hilft, damit umzugehen. Künstlerische Methoden können Kindern und Erwachsenen einen Weg bahnen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Malen, Modellieren, Bildhauen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Tanz, Theater und viele andere künstlerische Formen können auf behutsame und zugleich ressourcenorientierte Weise dabei unterstützen, das Leben wieder handhabbar zu machen.

Den Mut zum Leben wieder zu schöpfen ist eine ureigene gestalterische Aufgabe in der traumapädagogischen Arbeit, die sich mit Methoden der Kunst freisetzen lässt.

Wie der Einsatz künstlerischer Mittel den belastenden Erfahrungen eine neue Gestalt geben kann, ist Inhalt dieses praxisorientierten Seminares. Kunsttherapeutische Interventionen werden neben verschiedenen bildnerischen Methoden vorgestellt. Praxisnah erproben die Teilnehmer/innen Material und Technik, um sie für die eigene Arbeit nutzbar zu machen. Eigene Fallbeispiele sollen eingebracht und Ideen für künstlerisch/kunsttherapeutische Prozesse können in Teams erarbeitet werden. Impulse für die eigenen schöpferischen Fähigkeiten sind genauso Ziel des Seminares, wie das Sammeln neuer Inspiration für die professionelle Arbeit.

METHODIK
Impulse, Fallbeispiele, praktisches Arbeiten

ZIELGRUPPE
Interessierte, die gern neue Inspirationen für ihre Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln möchten.

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover

TERMIN
18. – 20.09.2020 (Wochenende)

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
10

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schürze oder Malhemd,
Papiere in verschiedenen Größen, Schreibutensilien, Kleber, Schere,
Bunt- und Bleistifte, Kreiden, Farben nach Belieben, Pappteller, alte
Zeitungen zum Seminar mit.

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65-2020
Forschungslabor Resilienz
Stärke(n) erforschen, Stress analysieren, Gesundheit validieren!

21. - 23.09.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Resilienzforschung beschäftigt sich mit der Frage, was manche Menschen zu »Stehaufmännchen« macht. Die gute Nachricht der Forschung ist: die Fähigkeit der psychischen Widerstandskräfte kann ein Leben lang gestärkt und gefördert werden! Resiliente Menschen können flexibler mit Stress umgehen und bewältigen Druck und Frust besser.

Wie zeigt sich die innere Widerstandskraft bei der Bewältigung einer Krise?
Was macht uns resilient und wie kann diese Kraft individuell herausgelockt werden?

Im Seminar stellen wir die Faktoren der Resilienz vor und erarbeiten persönliche Strategien zu Stärkung und Stressprävention. Die Teilnehmenden begeben sich in ihr persönliches Forschungslabor, um neue oder verbesserte Strategien zu erlernen und ihren Ressourcen auf die Spur zu kommen.

Daraus ableitend bilden wir den Transfer in die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und entwickeln Ideen, wie auch die Widerstandskraft der Kinder, Jugendlichen und Eltern gestärkt werden kann.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Warteliste

66-2020
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en 2018 - 2020 | Modul 8

feste Gruppe

21. - 23.09.2020, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den versorgenden Einrichtungen und Hilfen der öffentlichen und freien Jugendhilfe werden zunehmend Kinder und Jugendliche betreut, deren Lebensweg bis dahin durch traumatische Begebenheiten und Erlebnisse geprägt ist. – Sich vor diesem Hintergrund als pädagogische Fachkraft auf einen gemeinsamen Weg im Rahmen der Betreuung mit diesen zu begeben, stellt hohe Anforderungen an eigene Potenzen, Ressourcen und an die Professionalität.

Die Erkenntnisse der Traumapädagogik unterstützen diesen Rahmen, indem das Wissen, der Umgang und die pädagogischen Interventionsmöglichkeiten bereitgestellt werden. Dies schafft professionelle Handlungsoptionen, welche allen Beteiligten zugute kommen.

Ziel der Modulreihe ist es, Sie in Ihrer Professionalität und in Ihrer Potenz zu unterstützen und durch die kompetente Vermittlung der Traumapädagogik fundiert weiter zu qualifizieren. Der inhaltliche Umfang führt Sie in acht Modulen innerhalb von zweieinhalb Jahren zum zertifizierten Abschluss:Traumapädagogin/en.

Modul 1:  Grundlagen: Trauma, Stress und Copingstrategien/Bewältigungsversuche (12. – 15.03.2018, Eisenach)
Modul 2:  Traumafolgen: Psychische Störungsbilder und Symptomkomplexe (04. – 07.06.2018, Eisenach)
Modul 3:  Traumafolgen und pädagogische Interventionsmöglichkeiten/Stabilisierungstechniken (12. – 15.11.2018, Eisenach)
Modul 4:  Traumapädagogik und Familie (01. – 04.04.2019, Kassel)
Modul 5:  Traumapädagogik und Gruppe (11. – 14.11.2019, Kassel)
Modul 6:  Kooperation und Vernetzung, Notfallpsychologie und Akuttrauma (20. – 23.01.2020, Kassel)
Modul 7:  Rechtlich relevante Aspekte (11. – 13.05.2020, Kassel)
Modul 8:  Abschlusskolloquium (21. – 23.09.2020, Kassel)

METHODIK
Da die Module aus den Themengebieten ›Theorie – METHODIK – Selbsterfahrung – Psychohygiene – Praxisanleitung und Praxisauswertung‹ neben der Vermittlung von Wissen in steter Reflexion ineinandergreifen und aufeinander aufbauen, ist die Teilnahme an allen acht Modulen für die Zulassung zum Abschlusskolloquium ebenso  Voraussetzung, wie die Durchführung von Praxisprojekten und deren fortlaufende Dokumentation.

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen (mit staatl. Anerkennung) – Diplom-Sozialpädagog/innen – Diplom-Sozialarbeiter/innen – Diplom-Heilpädagog/innen – Diplom-Pädagog/innen – mindestens drei Jahre Berufserfahrung.

LEITUNG
Irmtraut Rehse, Hannover
Margarete Kappler, Egenhausen

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
Telefon: (0561) 30 87-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
6.009,- € für Mitglieder
6.273,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für die gesamte Modulreihe

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 15.30 Uhr (mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die nächste Qualifizierte Weiterbildungsreihe zur/zum Traumapädagogin/en startet 2021. Den Programmfalter finden Sie hier und gerne können Sie sich verbindlich anmelden.

Ausgebucht

67-2020
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2020 – 2021 | Modul 3

feste Gruppe

21. - 23.09.2020, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen.
Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichteverstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (18. – 20.05.2020)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (15. – 17.06.2020)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit (21. - 23.09.2020)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (11. - 13.01.2021)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Susanne Hölzl, Göming/A

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
Telefon (06163) 93 30-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2020 an.

Zum Startseminar

68-2020
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

Anmeldung bis 01.06.2020, danach auf Anfrage!

21. - 23.09.2020, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum dritten Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe,
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und  Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe.

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: (03491) 4 58-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
532,- € für Mitglieder
566,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 01.06.2020 für das Forum anzumelden.
Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.

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69-2020
»Wer will hier eigentlich was von wem?«
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten Klienten

22. - 24.09.2020, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den die Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?

Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren Klienten weiterhelfen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis,
• lernen verschiedene Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen,
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen,
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten,
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit unmotivierten Klienten,
• ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier Phasen,
• systemische erlebnisorientierte Techniken,
• systemische Haltungen in schwierigen Kontexten,
• Fälle aus Ihrer Berufspraxis.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

TERMIN
22. – 24.09.2020

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

70-2020 | EEV-14
»Navigieren beim Driften« - Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen | Modul 2

feste Gruppe

22. - 25.09.2020, Nürnberg

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen.
Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung.
Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.

In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (04. – 07.05.2020)
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (22. – 25.09.2020)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (17. – 20.11.2020)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
22. – 25.09.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 22-2020 oder eev 07-2020 an.

Zum Startseminar

71-2020
FORUM »Sozialraumnahe Hilfen«

23. - 25.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Unter dem Fokus der gelingenden Zusammenarbeit und Vernetzung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe haben uns die Schnittstellen zwischen SGB VIII und BTHG im Forum 2019 sehr beschäftigt. Chancen der Digitalisierung und neue Konzepte für die Zusammenarbeit mit Eltern werden die Themen sein, die uns in den nächsten Jahren begleiten werden. Dialog und Partizipation der anspruchsberechtigten Hilfeempfänger werden die Soziale Arbeit verändern.
Wie können Mitarbeitende das Wissen, das Handwerkszeug und die Haltung erwerben, um diese Veränderungen mitzugestalten? Neben dem fachlichen Input wird es wieder Workshops geben, in denen aus der Praxis gelungene Beispiele präsentiert werden, die die Teilnehmenden des Forums einladen, Veränderungen in ihrer Region aktiv zu beeinflussen.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte/Dokumentationen zugänglich.

Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiter/innen der öffentlichen Jugendhilfe.

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
23. - 25.09.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.

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72-2020
Datenschutz in der Sozialen Arbeit
Vertrauen in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.09.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar informiert Einsteiger und Fortgeschrittene zum aktuellen Datenschutzrecht und bringt Sie mit Ihrer Einrichtung auf den neuesten Stand. Das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, ganzer Familien als Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe wird verspielt, wenn die Helfer den Vertrauensschutz missachten. Häufig wird diese Wirkung im täglichen Umgang mit persönlichen Daten unterschätzt.

Unsicherheiten im Umgang mit den rechtlichen Vorschriften werden ausgeräumt: Welche Geheimnisse darf ich an wen weitergeben? Kann ich als Sozialpädagog/in mir anvertraute Geheimnisse mit anderen schweigepflichtigen Teammitgliedern besprechen? In welchen Fällen im Kindesschutz darf die Schweigepflicht gebrochen werden?
Die »Mauer des Schweigens« mit den einzelnen Überlassungstatbeständen wird ausführlich erläutert.

In der Fortbildung werden
• die datenschutzrechtlichen Grundlagen für die tägliche Arbeit vermittelt,
• Informationen zur strafbewehrten Schweigepflicht gegeben und erläutert wie auch bei Teamarbeit die Schweigepflicht gewahrt wird,
• die einschlägigen rechtlichen Vorschriften aufgezeigt,
• die Kenntnisse anhand von Musterfällen gefestigt.

Zur Vorbereitung können individuelle Fragestellungen der Referentin vorab per Mail mitgeteilt werden (E-Mail-Adresse: u.stuecker@gmx.de).

METHODIK
Praxis- und theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, Bearbeitung von Themen aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte, Sozialpädagog/innen, Erzieher/innen, Heilerzieher/innen, Heilpädagog/innen, Lehrer/innen, Erziehungsstellen, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Dr. jur. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
23. – 25.09.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

73-2020
Chronifizierte Gewaltbereitschaft - Gewalt um ihrer selbst willen
Was heißt dies für die Arbeit in der Erziehungshilfe?

28. - 30.09.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die grenzenlose, opferzynische und ausschließlich an punktueller, künstlicher Selbstüberhöhung ausgerichtete Gewaltbereitschaft wird nicht – wie oft vom Täter proklamiert – aus einem Täter-Opfer-Dissens heraus erklärt, sondern wird als Ausdruck eines inneren Konflikts des Täters verstanden. Im Moment der Unterwerfung raubt der Täter dem Opfer dessen Lebensenergie und Kontrollüberzeugungen.

Dieser Vorgang ist als suchtartiges Geschehen zu verstehen:
Der Endorphinschub hält nicht lange an und ruft nach Dosisverstärkung. Die Legitimationsstrategien des »Unterwerfungserfolges« sowie Drohungen bei Anzeige bedingen oft lebenslange Opfertraumata. Die Bindung des Täters an den autoritären Vater und die damit einhergehende Autoritätshörigkeit, zugleich die Anbindung an die eigene Subkultur und der damit einhergehende Männlichkeitswahn sind typisch. Diese Muster gelten insbesondere bei den wenigen hochbegabten, charismatischen Anführern der gewalttätigen Subkultur.
Bei diesen Personen kommt eine weitere Qualität hinzu: das Umfeld bewundert die Taten. Mit dem Konzept der »Elite-Integration« wird versucht, genau diese Personen dafür zu gewinnen, positive Führungsfiguren in ihrer Subkultur zu werden.

Dieses Seminar will den Teilnehmenden aufzeigen, wie sich das Profil der Menschen mit einer chronifizierten Gewaltbereitschaft darstellt und mit welchen Möglichkeiten eine Veränderungsbereitschaft eingeleitet werden kann.

Die Teilnehmer der Fortbildung lernen
• aus welchem Holz diese Täterpersönlichkeit »geschnitzt« (Binnenkonflikt) ist,
• die Rolle des Vaters (aggressionsfördernd/bewusstseinsfördernd) und die Auswirkungen auf das männliche Kind kennen,
• die Anwendung des Ursprungskonzeptes des »Anti-Aggressivitiväts-Training« in modifizierter Art als Konzept der Eliteintegration,
• (innere) Lobkultur als persönliche Trainervariable und als Grundlage für die Umsetzung des gesellschaftlichen Auftrages der pädagogischen Basisarbeit im allgemeinen und im Speziellen für den Bereich der »Eliteintegration«.

METHODIK
Theoriebegleitete Inputs im Vortragsverfahren, themenbezogene Handlungsmodule, Kleingruppenarbeit

ZIELGRUPPE
Gruppenleitungen, Teamleitungen sowie soziale und psychologische Dienste der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe

LEITUNG
Dr. Michael Heilemann, Hameln
Gabriele Fischwasser von Proeck, Hameln

TERMIN
28. – 30.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

74-2020
Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

28. - 30.09.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder werden Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Familiengericht oder Entscheidungen des Familiengerichts konfrontiert: Sie können als Zeugen geladen werden, beraten im Trennungs- und Scheidungsverfahren, betreuen Kinder oder Jugendliche in Pflege- oder Erziehungsstellen, die zur Herkunftsfamilie aufgrund einer Gerichtsentscheidung zurückgeführt werden sollen oder sollen gar – vom Jugendamt übertragen – selbst im familiengerichtlichen Verfahren mitwirken. Dann gilt es, zum Wohle von Kindern und Jugendlichen fachlich fundierte Stellungnahmen abzugeben und in der mündlichen Verhandlung die erforderliche Position zu vertreten, sich gegenüber Familiengericht, Sachverständigen und Anwälten zu behaupten.

Die §§ 50 bis 52 SGB VIII sehen die Mitwirkung des Jugendamtes in bestimmten Gerichtsverfahren vor. Da das Gesetz die Form der Mitwirkung nicht regelt und zu den Inhalten keine abschließenden Aussagen trifft, besteht in der Praxis vielfach Unsicherheit über das, was die Jugendämter auf diesem Gebiet zu leisten haben und was die Gerichte folglich von den Jugendämtern und freien Trägern erwarten können.

Das Seminar beschäftigt sich auch mit der schriftlichen Form der Mitwirkung solcher Stellungnahmen oder Fachberichte. Theoretisch und anhand praktischer Fälle wird das Thema Familiengericht umfassend und systematisch behandelt.

Seminarinhalte:
freiwillige Gerichtsbarkeit in Abgrenzung zur streitigen Gerichtsbarkeit • Einleitung der Verfahren und gerichtliche Zuständigkeiten • Beteiligte in diesen Verfahren • Beteiligten- und Verfahrensfähigkeit von Jugendamt und Kind • Anhörungen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pflegeeltern • Rolle des Jugendamtes in Abgrenzung zum Verfahrensbeistand, Sachverständigen, Amtsvormund, Amtspfleger • der (sogenannte) frühe erste Termin • interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten und das Erzielen von Einvernehmen • einstweilige Anordnung • gerichtliche Zwangsmittel • Umgang mit vertraulichen Daten (Datenschutz) • Struktur einer Gerichtsentscheidung • Wirksamwerden des Beschlusses / eines Urteils • formelle und materielle Rechtskraft • Rechtsmittel und Instanzenzug • Zwangsvollstreckung • Rechtsgrundlagen für Stellungnahmen, Fachberichte • Kompetenz für das Abfassen von Stellungnahmen
• Kritische Lektüre von Stellungnahmen aus der Praxis • Schriftliche Abfassungen von Stellungnahmen mit eingehender Besprechung

METHODIK
Soweit möglich, werden die Themen auf der Grundlage von Gerichtsentscheidungen behandelt. Neben Erläuterung des Familienverfahrensrechts und der Bestimmungen zum Umgangs- und Sorgerecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird auf kollegialen Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden und Rollenspiel wert gelegt.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf

TERMIN
28. – 30.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

75-2020
Handlungskompetenz in Konfliktsituationen Gewaltprävention in der Jungenarbeit

30.09. - 02.10.2020, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

»Man nehme eine Handvoll Jungs, konfrontiere sie mit Provokation und Aggression und garniere das Ganze mit ein paar guten Tipps ...«

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener?
Jungen fehlt zuweilen das »Handwerkszeug«, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder eventuell auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.

In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Bei diesem Konzept werden den Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt.

Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können. Dabei soll auch der Übertrag auf Mädchengruppen thematisiert werden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projektes erarbeiten
• Schwerpunkte des Konzeptes: sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen | Vermeidung der Opferrolle | Selbstbehauptung | mögliche Konfliktvermeidung | verbale und nonverbale Provokation | Gefühle analysieren | Distanzzonen verinnerlichen und | Ignorieren üben

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung,
• betrachten Konfliktsituationen und -verhalten aus der Sicht der Jungen,
• lernen, eine emphatische Haltung einzunehmen,
• reflektieren die eigene Rolle und
• werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren

METHODIK
Die Teilnehmer/innen wechseln die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht der Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl Täter- als auch Opferrollen ein. Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessenten sind herzlich willkommen.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
30.09. – 02.10.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

76-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 3

feste Gruppe

30.09. - 02.10.2020, Münster

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (09. – 11.03.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (18. – 20.05.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (30.09. – 02.10.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (01. – 03.12.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
30.09. – 02.10.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen- Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. Franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2020 an.

Zum Startseminar

77-2020 | EEV-15
»Nicht ohne meine Eltern«
Methodenkoffer zur Arbeit mit Eltern

30.09. - 02.10.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – ganz gleich, ob stationär, teilstationär oder auch in den ambulanten Erziehungshilfen – haben wir es nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen zu tun, sondern auch mit ihren Eltern.
Diese begegnen uns auf sehr unterschiedliche Weise. Wie können wir auf Eltern zugehen, die skeptisch und ablehnend sind? Was können wir Eltern anbieten, wenn sie immer wieder fordern und selbst einen großen Bedarf an Unterstützung haben? Um die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, brauchen wir die Eltern mit im Boot. Manchmal bedeutet das, möglichst eng zusammen zu arbeiten, und manchmal müssen Eltern auch Grenzen aufgezeigt werden. Wie können wir Eltern grundsätzlich wertschätzend gegenüber auftreten und im Sinne der Kinder und Jugendlichen für eine gute Zusammenarbeit sorgen?

In diesem Seminar wird es zum einen darum gehen, mit welcher Haltung wir Eltern begegnen und wie wir diese auch in schwierigen Situationen vertreten, beziehungsweise klar und respektvoll zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Anregungen, wie mit den verschiedensten Materialien und Methoden Gespräche gestaltet werden können.

Das Seminar beinhaltet:
• Die Auseinandersetzung mit der Frage „Was brauchen Eltern von uns?“
• Gespräche aktiv gestalten (der Rahmen eines guten Gespräches, Feedback, Lob etc.)
• Fragetechniken und Ressourcenorientierung
• Einsatzmöglichkeiten von Materialien (Steine, Karten, Zauberstäbe etc.)
• Wie können Schleichtiere für die Arbeit mit Eltern eingesetzt werden?
• Welche Wirkung haben Geschichten?
• Fallbeispiele und Möglichkeiten für den kollegialen Austausch

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Melanie Berndt, Braunschweig
Tina Seiler, Braunschweig

TERMIN
30.09. – 02.10.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18
 
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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78-2020
AUFBAUSEMINAR zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

05. - 08.10.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Vorrangig handelt es sich bei diesem Seminar um die Vertiefung des im Grundlagenseminar Erlernten.
Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit vertiefende Elemente im Umgang mit Opfern und Täter/innen kennen zu lernen. Beispielsweise sollen Verleugnungen bei Opfern, Täter/innen und Bezugspersonen der Opfer anhand von vorgestellten Fällen der Teilnehmenden und der Referent/innen analysiert und bearbeitet werden.

Gespräche mit Opfern und/oder Täter/innen zu führen wird immer wieder als Herausforderung und besonders schwierig beschrieben. Um den Teilnehmenden eine Grundlage dazu anzubieten, werden Gesprächstechniken vorgestellt und durch spezielle Übungen vertieft.

METHODIK
Vertiefung theoretischer Ansätze, Reflexion der Erfahrung in der Praxis, Fallbearbeitung, Gesprächsübungen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
05. – 08.10.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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79-2020
Elterngespräche kompetent, sicher und wertschätzend führen

26. - 29.10.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit und Elterngespräche sind ein notwendiger Bestandteil in der gelingenden Arbeit mit Herkunftseltern fremduntergebrachter Kinder und Jugendlichen. Sie versteht sich einerseits aus dem Anspruch der Eltern, in die Arbeit einbezogen zu werden und andererseits aus dem großen Loyalitätskonflikt und Verhalten von Kindern zu ihren Eltern.

Elterngespräche sollen einer positiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeiter/innen in der Jugendhilfe dienen, um gegenseitige Ängste, Vorurteile und Beziehungsschwierigkeiten abzubauen. Bei gutem Gelingen kann gemeinsam nach Wegen für die positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesucht werden.

In dieser Fortbildung soll es um geplante Gespräche mit Eltern gehen, die sorgfältig vorbereitet werden müssen und regelmäßig stattfinden sollten. Dazu braucht es eine wertschätzende Grundhaltung Eltern gegenüber und eine sichere  Gesprächsführungskompetenz.

METHODIK
Theoretische Grundlagen, Reflektion der eigenen Haltung, Vorbereitung zur Durchführung von Elterngesprächen, praktische Umsetzung von Gesprächsführungskompetenz in simulierten Settings an Fallbeispielen.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

REFERENTINNEN
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
26. – 29.10.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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80-2020
»Chill doch mal dein Leben«
Umgang mit verhaltenskreativen Auszubildenden

28. - 30.10.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Umgang mit verhaltenskreativen Auszubildenden gehört zu den alltäglichen Herausforderungen der Fachkräfte in der beruflichen Bildung. Wichtig ist es dabei diese Verhaltensabweichungen rechtzeitig wahrzunehmen, adäquat zu bewerten und ihnen angemessen zu begegnen.
Durch eine Vielzahl von kleinen handlungspraktischen Methoden kann es gelingen bereits im Vorfeld das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern. Somit ist es möglich ein konfliktarmes, wertschätzendes und motivierendes Ausbildungssetting zu schaffen.

Erfahren Sie, wie »Verhaltensauffälligkeiten« entstehen und wirken, lernen Sie mutig und lösungsorientiert mit ihnen umzugehen, um wichtige, persönliche Ressourcen zu erhalten und ein unbelastetes Miteinander zu schaffen.
Die praxisnahen Beispiele schärfen die Aufmerksamkeit für die Entstehung von unangemessenem Verhalten im Ausbildungsalltag und bieten Ansatzpunkte für die Suche nach konstruktiven Lösungen.

Im Seminar werden wir uns unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Wann ist jemand »verhaltensauffällig«? • Welche Auslöser gibt es dafür und wie kann ich diese beeinflussen? • Welche Methoden können mich dabei unterstützen? • Welche Rolle spielt die Beziehungsarbeit in der Ausbildung? • Welche innere Haltung kann mir den Umgang mit diesen Phänomenen erleichtern? • Wo sind die Grenzen im Ausbildungsalltag und wie kann ich mich mit anderen Professionen sinnvoll vernetzen? • Wie beeinflussen kleinschrittige Ziele das Verhalten?

Folgende Ziele werden im Seminar verfolgt:
Erkennen, dass Lernen in einer wertschätzenden Umgebung stabiler und nachhaltiger ist, als das Lernen durch Sanktionen • die eigene Wirksamkeit kennenlernen • neue Handlungsalternativen erhalten • Kommunikationstechniken kennenlernen und ausprobieren • den Methodenkoffer mit einer Vielzahl an kleinen handlungspraktischen Ideen füllen • Begeisterung wecken und neue Ideen umzusetzen

METHODIK
Das Seminar ist mit vielen Praxisbeispielen und Übungen für die Teilnehmer/innen angelegt. Übungen aus dem erfahrungsorientierten Lernen, Kleingruppenarbeit,
Kurzvideo, Selbstreflexionsübungen, Austausch in Kleingruppe und Plenum, Visualisierungen am Flipchart, Übungen zur Körpersprache.

ZIELGRUPPE
Betriebliche Ausbilder/innen, Lehrer/innen und Dozenten/innen, pädagogische Fachkräfte, die in der beruflichen Bildung tätig sind.

LEITUNG
Alexander Endres, Veitshöchheim

TERMIN
28. – 30.10 2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mitttagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

81-2020
FACHTAG »Erziehungsstellen«

09. - 10.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.

Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2019 erschließen.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
09. - 10.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
130

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag um 10.30 Uhr mit Kaffee und Tee, um 11.00 Uhr mit dem Fachtag
Ende letzter Tag nach dem Mittagessen um 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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82-2020 | EEV-16
Bindungstraumatisierung – Grundlegende Erkenntnisse und deren Folgen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

09. - 11.11.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Nach Gahleitner (2011) geben rund achtzig Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Jugendhilfe an, frühe und anhaltende traumatische Erfahrungen gemacht zu haben. Die meisten von ihnen in der unmittelbaren häuslichen Umgebung durch Gewalt, Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch.
Die Folgen dieser frühkindlichen Traumatisierungen im unmittelbaren Nahbereich der Kinder werden vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zur Bindung, Neurophysiologie und Pädagogik diskutiert, um so mögliche Wege für den pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erfahren grundlegende Kenntnisse über Bindung und Bindungstraumatisierung,
• erhalten tiefen Einblick in die körperliche Seite des traumatischen Geschehens und lernen in dem Zuge die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist
• erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel
• können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Bindungstheorie, Geschichte und Entwicklung
• Bindungstraumatisierung
• neurobiologisches Verständnis des Organismus
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen

TERMIN
09. – 11.11.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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83-2020
Systemische Interaktionsberatung (SIT) - Grundkurs | Modul 3

feste Gruppe

09. - 11.11.2020, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben sich zunehmend familientherapeutische beziehungsweise systemische Konzepte im Bereich der Jugendhilfe etabliert. Heute wird vermehrt versucht, mit den Eltern ressourcenorientiert zu arbeiten, die Hilfen zu entprofessionalisieren, Selbsthilfekräfte zu stärken und Selbsthilfekompetenzen in Sozialräumen aufzubauen.
Traditionelle sozialpädagogische oder therapeutische Konzepte führen aber oft nicht zu einer aktiven Arbeit der Eltern an der Lösung ihrer familiären Probleme oder zu den gewünschten positiven Veränderungen.

Die langjährigen Praxiserfahrungen in verschiedenen Bereichen der Jugendhilfe führten zu einem Paradigmawechsel und es entstand das Modell der systemischen Interaktionstherapie und -beratung – kurz SIT.

Das SIT-Modell basiert auf einer wertschätzenden allparteilichen Grundhaltung und einem strukturierten methodischen Ansatz systemischen Arbeitens. Der SIT-Ansatz lässt sich in den unterschiedlichsten Problemlagen und Settings systemischer Beratung und Therapie anwenden. Insbesondere im Bereich der Jugendhilfe sowie in allen damit verbundenen Systemebenen familiärer oder gesellschaftlicher Sozialisation von Kindern und Jugendlichen ermöglicht SIT den Aufbau einer konstruktiven Arbeitsbeziehung zu Familien und oft verblüffende positive Entwicklungen. Die systemische Interaktionsberatung (SIT) erklärt Auffälligkeiten und Probleme von Kindern als Ausdruck von Rollenzuweisungen und Beziehungsmustern in dem System, in welchem das jeweilige Kind lebt. Eine besonders hohe Bedeutung bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Problemen haben, neben Beziehungsmustern in den kindlichen Herkunftsfamilien, zudem die vielfältigen Interaktionsmuster zwischen den Familienmitgliedern und den Mitarbeiter/innen der helfenden Systeme.

Modul 1: 11. – 13.05.2020: Grundannahmen des SIT-Modells • Die verschiedenen Erklärungsmodelle • Überblick Drei-Phasen-Modell
• Einführung in die Grundidee der Musterarbeit im Hilfedreieck (Jugendamt - Familie - Hilfeanbieter) • Gesprächsführung, Abgabe/Abnahmemuster, Kampfmuster

Modul 2: 14. – 16.09.2020: Wege aus der Scheinkooperation
• Basisformen der Problemtrancearbeit im Team – Identifizierung – Aktivierende Sprachmuster in der Teamarbeit • Gesprächsführung zur Umdeutung der bisherigen negativen Muster und  Interpretationen (negativer Hypnotalk)

Modul 3: 09. – 11.11.2020: Systemische Mikroanalyse der problemerzeugenden oder stabilisierenden »Schlüsselreize« • »Spielen« einer Diagnosesituation • Erarbeiten und Erleben von Veränderungsvorschlägen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Gesundheitshilfe, dem Jugendamt und dem Bildungssystem sowie Interessierte

LEITUNG
Thomas Paluszek, Herne

TERMIN
09. – 11.11.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.550,- € für Mitglieder
1.750,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 26-2020 an.

Zum Startseminar

84-2020
»Wenn zwei sich streiten«
Systemisches Arbeiten mit hochkonflikthaften Eltern

11. - 13.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Kinder- und Jugendhilfe trifft bei Trennung/Scheidung und vorgelagerten Familienkonflikten häufig auf sogenannte »hochstrittige Eltern«. Die Beratungsarbeit ist meist durch hohen emotionalen Druck gekennzeichnet, indem Leid, Hilflosigkeit, Wut und Kommunikationsstörungen mitschwingen. Das Seminar vermittelt auf der Basis systemischer Ansätze und wissenschaftlicher Erkenntnisse die Möglichkeiten von Berater/innen und die Entwicklung eigener praxisrelevanter Strategien.

Systematik systemischer Beratung und Hilfe bei hochstrittigen Eltern • Reflexion eigenen Handelns • Entwicklung passgenauer systemischer Strategien • Verhalten in Zwangskontexten
• theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit hochstrittigen Klient/innen kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedenen Auswirkungen von »hochstrittigen Elternbeziehungen« kennen • lernen ein systemisches Prozessmodell kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten • lernen auch in schwierigen Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit hochkonflikhaften Klient/innen • eine »systemische« Prozessgestaltung • systemische Techniken • systemische Haltungen in schwierigen Kontexten • Fälle aus ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
11. – 13.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

85-2020
AUFBAUSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

11. - 13.11.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen?
Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/innen:
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses • erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen • lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren • setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander • lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen • orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge • üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen,
Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
11. – 13.11.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

86-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 4

feste Gruppe

16. - 18.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (04. – 06.05.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (22. – 24.06.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (14. – 16.09.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (16. – 18.11.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
16. – 18.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2020 an.

Zum Startseminar

87-2020
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

16. - 18.11.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

METHODIK
Arbeitsschwerpunkte:
• Erkennen von Signalen und Symptomen
• Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit
• Techniken und Materialien zur Gesprächsführung
• praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
16. – 18.11.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

88-2020
Problemlos mit »unmotivierten Klienten« umgehen!
Konzepte neuer unkonventioneller Motivationsstrategien

16. - 18.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Manche Klienten der sozialen/sozialpädagogischen Arbeit und (beruflichen) Bildungsarbeit halten die Mitarbeitenden in der Gestaltung der Arbeit besonders auf Trab. Sie strapazieren die Nerven, ärgern die Professionellen und werden von diesen als besonders schwierige Klienten bezeichnet. Dies sind Klienten, die es scheinbar darauf angelegt haben, die Kolleg/innen gedanklich, emotional und praktisch ständig – selbst am Wochenende und in der Freizeit – zu beschäftigen. Sie binden die Aufmerksamkeit vieler Team- und Supervisionssitzungen und obwohl die Mitarbeitenden viel Kraft und Kompetenz investieren, geht es keinen Schritt voran. Auch wenn sich diese Klienten häufig durchaus kooperativ und einsichtig zeigen, sie im direkten Kontakt mit Überzeugungskraft und Engagement beteuern am Weiterkommen interessiert zu sein, kommen sie nicht wirklich voran, arbeiten nicht wirklich mit, sind bei Terminen unzuverlässig und zeigen kaum Initiativen in Richtung
Ziele der Maßnahme.

In dieser Fortbildung werden einige neuere Strategien vorgestellt, die über die üblichen Motivationsstrategien von Mitarbeitenden – optimistische Voraussagen, ermutigende Erklärungen und Schlussfolgerungen – hinausgehen. Denn häufig sind diese Strategien kontraindiziert. Auch der oftmals propagierte Ziel- und Ressourcenfokus kann in bestimmten Konstellationen Demotivation auslösen.

Die Referenten der Fortbildungen beziehen sich in der inhaltlichen Ausrichtung dieses Seminars unter anderem auf neuere Erkenntnisse und Forschungsergebnisse von renommierten Wissenschaftlern.

Ziel der Fortbildung ist es aufgrund der neueren Erkenntnisse über Motivationsprofile zu erarbeiten, was Mitarbeitende tun beziehungsweise unterlassen sollten, wenn sie offensichtlich unmotivierte Klienten »motivieren« wollen.

METHODIK
• Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema
• Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung
• kurze Impulsreferate
• gruppendynamische (Selbst-)Erfahrungen
• Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird
• grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch Mitarbeiter/innen aus anderen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel der beruflichen Bildung, welche noch professioneller und zielführender arbeiten wollen.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
16. – 18.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

89-2020 | EEV-17
»Navigieren beim Driften«
Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen | Modul 3

feste Gruppe

17. - 20.11.2020, Nürnberg

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kolleg/innen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.

In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten.
Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an  Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben. Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (04. – 07.05.2020)
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (22. – 25.09.2020)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (17. – 20.11.2020)

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe.

LEITUNG
Angela von Manteuffel, Betzenstein
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
17. – 20.11.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 22-2020 oder eev 07-2020 an.

Zum Startseminar

90-2020
Auf Du und Du mit dem Nervenkostüm
Schritte zur gelingenden Selbstregulation

18. - 20.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was können wir nach aufregenden, belastenden Momenten oder Zeiten tun, um uns zu beruhigen, sodass wir uns erholen und das Erlebte gut verdauen können? Was braucht es, um gut in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, was, um gut kommunizieren, klar denken und umsichtig handeln können?

Solange das Nervensystem im Alarmzustand ist, sind Erholung, Verarbeitung oder adäquate Kommunikation nach innen oder außen nicht möglich. Doch wie lassen sich große Anspannung und Aktivierung im Nervensystem regulieren? Was sind die Rahmenbedingungen und die Techniken, um diesen Zustand verlassen zu können?

Dieses Seminar bietet Einblick in das Funktionieren des menschlichen Nervensystems und vermittelt praktische, körperorientierte Methoden, um eigene Spannungszustände (Über- sowie Untererregung) zu beeinflussen. Die Fähigkeit, zwischen nervlicher Aktivität und Inaktivität zu navigieren und das eigene Erregungslevel zu regulieren, ist Voraussetzung, um im Umgang mit anderen ausgleichend wirken zu können.

Dabei ist ein Gefühl von Sicherheit die wesentlichste Rahmenbedingung und die Erdung ist eine der wichtigsten Methoden.

Die Teilnehmer/innen
• erhalten grundlegende Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Nervensystems, die auf dem aktuellen Forschungsstand beruhen
• erarbeiten individuell, was sie brauchen, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben
• lernen das Konzept und die Techniken des Sich-Erdens kennen
• erproben spielerisch die Beeinflussbarkeit des eigenen Nervensystems
• prüfen die Wirksamkeit körperlicher, am Spüren orientierter Zugänge und Methoden
• üben die für sie wirksamsten und praktikabelsten Methoden
• erhalten Informationen zur Bedeutung des Übens und Wiederholen in der Arbeit mit dem Nervensystem
• tauschen sich über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Tönen, Selbstmassage), Imagination

ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
18. – 20.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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91-2020
»Zurückgezogen und antriebslos«
Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen

18. - 20.11.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenigAntrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemisch-lösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• erfahren die biografischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit
• erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit
• lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können
• erarbeiten mit anderen Kolleg/innen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
• Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
• Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen
Ines Schäferjohann, Bremen

TERMIN
18. – 20.11.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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92-2020
Was Gesichter erzählen: Persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen

18. - 20.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gesichter sind das Abbild unseres Wesens, unserer Persönlichkeit, unserer Fähigkeiten und Talente. Die Kunst aus dem Gesicht zu lesen ist für jeden Menschen erlern- und anwendbar.

Gerade in unterstützenden und pädagogischen Berufen trägt dieses „Sehen“ des anderen dazu bei, erfüllbare Erwartungen zu stellen, Berufungen zu erkennen, Vertrauen zu fördern und Beziehungen zu festigen.

Das Einordnen des physiognomischen Grundnaturells eines Menschen lässt Sie grundsätzlich erkennen, ob Sie es mit einem Macher, Ökonom oder Idealisten zu tun haben: Indizien, die zum Beispiel bei der Alltagsgestaltung in einer Wohngruppe oder bei der passenden Berufswahl von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen.

In diesem Seminar lernen Sie durch Theorie und Praxisübungen
• die grundsätzlichen Ausprägungen der physiognomischen Grund- und Mischnaturelle kennen
• die Merkmale der drei Grundnaturelle zu erkennen und zuzuordnen
• die Bedürfnisse der Grundnaturelle zu benennen (Ausrichtung, Handlungen Ernährung)
• grundsätzlich vorhandene Talente und Fähigkeiten zu erkennen
• grundsätzliche berufliche Eignungsfelder zu kennen
• Merkmale der drei Mischnaturelle abzuleiten.

Anhand der Lehre der Psycho-Physignomik erweitern Sie in dieser Fortbildung Ihre Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis. Es geht darum, die Kinder und Jugendlichen durch das Erkennen bestmöglich zu unterstützen in dem Wissen, dass Entwicklungsschritte deren Physiognomie verändern werden.

Um die Bestimmung der Grund- und Mischnaturelle zu lernen, werden Sie in der Fortbildung praktisch üben, um die Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag vorzubereiten.

METHODIK
Theoretische Wissensvermittlung, Analyse von Fotos, Wissenstransfer durch gegenseitiges Analysieren in der Gruppe, Kleingruppenübung

ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe und Interessierte, die persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen möchten.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
18. - 20.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie einen Spiegel zum Seminar mit.

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93-2020
Skulpturarbeit in der Jugendhilfe
Eine systemische Beziehungs- und Lösungsmethode

18. - 20.11.2020, Timmendorfer Strand

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die systemische Methode der Skulpturarbeit kann als Interventionstechnik mit Familien, Kindern und Gruppen genutzt werden, um die Beziehungen zueinander sichtbar zu machen. Je nach Aufgabenstellung liegt der Schwerpunkt bei der Skulpturarbeit auf Erkenntnisgewinn, Verstehen, Entwicklung und Lösung.

Durch diese systemische Methode erhalten die Beteiligten Informationen zu den Familien- oder Teamsystemen. Innere Bilder werden ohne Sprache anschaulich dargestellt. Die Möglichkeit aus der Sicht von anderen Personen oder Positionen auf ein spezielles Anliegen zu schauen, löst Gefühle und Gedanken aus, die symptomatisch für die realen Beziehungen erscheinen. Entsprechend der sichtbaren Dynamik kann eine Lösung entwickelt werden.

Die Skulpturarbeit ist eng mit systemischen Grundhaltungen verbunden. Die Grundannahmen – der Zirkularität, dass Verhalten im Kontext betrachtet wird, dass Ressourcen vorhanden sind und die Methode der Hypothesenbildung – kommen in der Aufstellungsarbeit zur Anwendung.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• erlernen die visuelle Darstellung von Beziehungsstrukturen
• erfahren die Dynamik in Familien- und Gruppensystemen
• lernen systemische Haltungen und Methoden in Verbindung mit der Skulpturarbeit anzuwenden
• üben das Externalisieren von Symptomen mit Hilfe der Skulpturarbeit
• nutzen die Methode der Hypothesenbildung in der Aufstellungsarbeit
• lernen unterschiedliche Möglichkeiten der Skulpturarbeit mit Familien, Kindern, Jugendlichen und Gruppen kennen
• können die Skulpturarbeit für ihre Teamarbeit nutzen
• lernen das Aufstellen mit Figuren, Puppen, Aufstellungsformen und anderen Materialien wie beispielsweise dem Familienbrett

METHODIK
Theoriebegleitende Inputs, praktisches Üben im Plenum und in Kleingruppen, kollegialer Erfahrungsaustausch, Übungen zur Entspannung und Resilienz. Es wird erwartet, dass Fälle aus eigener Praxis für die Skulpurarbeit eingebracht werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte pädagogische Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
18. – 20.11.2020

ORT
Bugenhagen Berufsbildungswerk
Strandhotel
Strandallee 8
23669 Timmendorfer Strand
Telefon: (04503) 7 08 81-0
www.strandhotel-timmendorf.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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94-2020
Die Stimme - das Instrument von Pädagog/innen
Prävention von Stimmstörungen

23. - 25.11.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Unser wichtigstes Kommunikationsmedium ist die Stimme. Durch hohe Belastungen (viel Sprechen, Sprechen bei großer Lautstärke, Stress), kann es einem aber schon mal “die Sprache verschlagen”: die Stimme wird heiser, das Sprechen anstrengend, es entsteht ein Druckgefühl im Hals oder Räusperzwang.

Der Klang der Stimme wiederum hat eine große Wirkung auf das Gegenüber. Die Stimmung in der eigenen Stimme überträgt sich zum Teil auf die Gruppen und Einzelpersonen, mit denen Sie arbeiten. Ist Ihre Stimme z.B. fest und eng, wird das Gegenüber auch eher fest und eng Ihren Inhalten gegenüberstehen.
Eine leise Stimme kann dem Gegenüber signalisieren, dass es nicht wirklich wichtig ist, was Sie sagen. Eine monotone oder im Hals feststeckende Stimme kann dazu verleiten, sich nicht gemeint und angesprochen zu fühlen.

Eine stimmentlastende Art des Sprechens hat gleichzeitig eine angenehme Wirkung auf unser Gegenüber: sie ist offen, präsent, kraftvoll, deutlich und leicht. Und vor allem: flexibel und angemessen. Sie werden in diesem Seminar sowohl lernen, Ihre Stimme auf gesunde Art und Weise zu benutzen als auch den Klang Ihrer Stimme zu entwickeln.

Sie werden mit ganzkörperlichen Übungen (nach den Methoden Schlaffhorst- Andersen und Linklater) Ihre Atem-, Aufrichtungs- und Stimmmuskulatur in eine flexible Aktivität bringen, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Stimme frei benutzen zu können. Sie werden durch die Übungen Ihren Atem vertiefen, Ihre Aufrichtung optimieren sowie Kiefer- und Nackenverspannungen lösen, damit Ihre Stimme kraftvoll und leicht Ihr Gegenüber erreichen kann. Die Übungen wirken regenierend auf den ganzen Menschen und werden im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen durchgeführt.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Stimm-, Atem- und Bewegungsübungen, gemeinsame Reflexion, neue Stimmmöglichkeiten ausprobieren, Feedback

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrer/innen, Fachkräfte aus Beratung und Therapie, Mitarbeiter/innen mit Leitungsfunktion.

LEITUNG
Birgit Kramer, Prezelle

TERMIN
23. – 25.11.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken, eine Decke und/oder Yogamatte mitbringen.

Anmelden

95-2020 | EEV-18
Die Ressourcen des Teams
Einführung in die systemische kollegiale Beratung

23. - 25.11.2020, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Angenommen, die Arbeit im Team würde wieder mehr Spaß machen, dann wäre sie auch effektiver. Und umgekehrt: wenn sie effektiver wäre, würde sie auch wieder vergnüglicher werden. In diesem Seminar werden ressourcenorientierte Methoden vorgestellt, mit denen sich die Zusammenarbeit im Team interessanter, abwechslungsreicher und vor allem ergiebiger gestalten lässt: Der systemische Ansatz eignet sich nicht nur für die Arbeit mit Klient/innen, sondern auch für den Umgang unter Kollegen/innen.

Die vorgestellten Methoden können in der kollegialen Beratung (Fallbesprechungen, Intervision, aber auch in der Praxisberatung und Supervision) wie auch auf Dienstbesprechungen umgesetzt werden, von großen und kleinen, von formellen und informellen Teams.

Wir probieren verschiedene Methoden der ressourcenorientierten Teamarbeit aus und üben mit Ihnen so an Beispielen aus der Praxis, dass sie anschließend selbstständig im eigenen Team umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erhalten eine kurze, praxisnahe Einführung in systemisches Arbeiten im Team
• lernen eine Reihe von Methoden der systemischen kollegialen Beratung in praktischen Übungen kennen
• können diese anschließend selbst in ihren Teams vorstellen und anwenden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Gehirnjogging: Hypothesen, Ratschläge und Komplimente
• Erfolge nutzen
• Rollen- und Comicspiele
• weitere Methoden der »kollegialen Ausbeutung«
• Teamsitzungen effektiver gestalten
• Entscheidungsprozesse vereinfachen

METHODIK
Kurzvortrag, Gruppenarbeiten, praktisches Ausprobieren und selbständiges Üben an den Beispielen der Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Sozialen Arbeit, Mitarbeiter/innen aller Hierarchieebenen sind willkommen.

LEITUNG
Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle

TERMIN
23. – 25.11.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
465,- € für Mitglieder
500,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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96-2020
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

24. - 26.11.2020, Bad Salzschlirf

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2020 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.

LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
24. – 26.11.2020

ORT
Tagungshotel Aqualux
Ahornstraße 7
36364 Bad Salzschlirf
Telefon: (06648) 5 57 17
www.aqualux.de

TEILNAHMEBEITRAG
442,- € für Mitglieder
474,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2020 bekanntgemacht.

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert.

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97-2020
»Ab auf die Matte ...« - Raufen, Rangeln und faires Kämpfen selbst erleben und als Methode für die pädagogische Arbeit kennenlernen

25. - 27.11.2020, Duisburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der täglichen Arbeit wird man häufig mit Situationen konfrontiert, in denen Kinder und Jugendliche Spaßkämpfe machen, sich körperlich messen oder auf verschiedene Weisen mit ihren Kräften experimentieren. Man beobachtet dabei oft, dass das Kräftemessen auch große Freude bereiten kann. Es stellt sich dennoch häufig die Frage, welche körperlichen Rangeleien man zulässt oder aber, ob man diese alltagstauglich kanalisieren kann.

Ziel und Schwerpunkt dieser Fortbildung ist es, Raufen und Rangeln als Option für das eigene Methodenrepertoire kennenzulernen. Die mögliche Umsetzung dessen in den pädagogischen Alltag wird dabei stets hinterfragt sowie Vorund Nachteile gegeneinander abgewogen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• experimentieren mit ihrer eigenen Kraft,
• messen sich körperlich mit den anderen Teilnehmer/innen,
• lernen eigene Grenzen und die der anderen kennen,
• erleben Freude am Rangeln, Raufen und Kräftemessen und
• reflektieren das Erlebte mit dem Ziel, die Methode selbst anzuwenden

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Rahmenbedingungen für Raufen und Rangeln schaffen,
• Spieleketten erleben,
• Sicherheitsaspekte und Gefahren einschätzen lernen,
• die Rolle des Schiedsrichters einnehmen und anleiten lernen sowie
• Transfer und Implementierung von körperbetonten Elementen in das pädagogische Setting

METHODIK
Voraussetzung für einen adäquaten Umgang mit Raufen, Rangeln und fairem Kämpfen ist die theoretische Auseinandersetzung und die persönliche praktische Erfahrung damit. Die Teilnehmer/innen werden neben theoretischen Inputs körperbetonte Spiele, Wettkämpfe und Duelle selbst erleben. Somit hat die Selbsterfahrung oberste Priorität.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
25. – 27.11.2020

ORT
Sportschule Wedau
Fußballverband Niederrhein
Friedrich-Alfred-Str. 15
47055 Duisburg
Telefon: (0203) 77 80-251
www.sportschule-wedau.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Mitzubringen ist bequeme Kleidung

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98-2020
Verlässliche Beziehungen gestalten - Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

30.11. - 02.12.2020, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?

Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.

Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« intensiv beschäftigen möchten.

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
30.11. – 02.12.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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99-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 4

feste Gruppe

01. - 03.12.2020, Münster

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Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert. Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit. »Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (09. – 11.03.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (18. – 20.05.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (30.09. – 02.10.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (01. – 03.12.2020)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
01. – 03.12.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von Galen- Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www. Franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

SEMINARZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor von 12.30 bis 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2020 an.

Zum Startseminar

100-2020
FACHTAGUNG »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«

Anmeldung über BVkE-Geschäftsstelle

02. - 03.12.2020, Fulda

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Kooperationsveranstaltung mit dem BVkE

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Beruflichen Bildung in der Erziehungshilfe
• aufgrund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und EREV und in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und/oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2020 in der BVkE oder EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesendet.

ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte, Sozialpädagog/ innen sowie Ausbilder/innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt.

LEITUNG
Thomas Köck (Leiter der BVkE Fachgruppe Jugendberufshilfe)
Lothar Eberhardt (Leiter der EREV Fachgruppe »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«)

TERMIN
02. - 03.12.2020

ORT
ParkHotel Fulda
Goethestraße 8
36043 Fulda
Telefon: (0661) 86 50-0
www.parkhotel-fulda.de

TEILNAHMEBEITRAG
auf Anfrage

TEILNEHMERZAHL
100

KONTAKT
Annette Bauer
BVkE e. V.
Karlstr. 40, 79104 Freiburg
annette.bauer@caritas.de

oder

Carola Schaper
EREV e. V.
Flüggestr. 21, 30161 Hannover
c.schaper@erev.de

HINWEIS
Die Anmeldung kann ausschließlich in der BVkE-Geschäftsstelle erfolgen!

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101-2020
Embodiment
Wie Bewegung unser Fühlen und Denken beeinflusst

02. - 04.12.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Embodiment – Verkörperung: So nennt man wissenschaftlich die tiefe Verbindung von geistigen, emotionalen und körperlichen Vorgängen, die uns im Alltag prägt, oft ohne dass wir es ahnen. Das Wissen darum, wie wir selbst durch bessere Körperwahrnehmung sowie durch bestimmte Haltungen, Bewegungen oder Rhythmusveränderungen auf unsere Gefühle und unsere Handlungsfähigkeit Einfluss nehmen können, ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen.

Ziel des Seminars ist es, diese Erkenntnisse sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Selbstfürsorge nutzbar zu machen. Embodiment wird in vielfältiger Weise in Spielen, Übungen und Experimenten erlebbar gemacht. Daraus können praktische Möglichkeiten zur Regulation und Selbstregulation entwickelt werden.

Die Teilnehmer/innen
• erhalten grundlegende Informationen zur Bedeutung körperlicher Vorgänge für die Entwicklung und Veränderung von Welt- und Selbstverhältnis
• erproben und erleben diese Zusammenhänge in spielerischer, forschender und übender Weise
• erlernen eine kleine Qigong-Übungsfolge, welche die verschiedenen Stadien einer ganz erlebten und integrierten Erfahrung mit den zugehörigen Bewegungen und Haltungen    verbindet
• erhalten individuelle Unterstützung
• erhalten Anregungen für Ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln Ideen, wie sie die Erfahrungen in ihre beruflichen Tätigkeit und in ihre Selbstfürsorge integrieren können
• tauschen sich in Kleingruppen und in Plenum über die Erfahrungen aus.

METHODIK
Theoretische Inputs, Körperübungen, Spiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Aufschreiben und Malen

ZIELGRUPPE
Alle, die ihr Verständnis der Möglichkeiten, emotionale und kognitive Entwicklung zu fördern, vertiefen wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
02. – 04.12.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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