Auf Grund des Coronavirus werden alle Gremiensitzungen und Fortbildungen des EREV, die bis zum 31. Mai 2020 stattfinden sollten, verschoben oder abgesagt.

2020: Inhalt und Anmeldung

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12-2020
Methodenkoffer für Gruppen- und Teamleitungen
TERMINÄNDERUNG
lt Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 22. - 23.04.2020

12. - 13.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Anforderungen an Leitungskräfte sind sehr vielfältig. Neben der fachlichen Kompetenz und dem betriebswirtschaftlichen Denken stehen vor allem Personal- und Teamentwicklung auf der Aufgabenliste. Selten sind jedoch (Gruppen– oder Team) Leitungskräfte in allen Aufgabenbereichen gleichermaßen gut ausgebildet. Sie sind gezwungen, oft intuitiv zu handeln und Methoden während ihrer Tätigkeit als Führungskraft nach und nach (on the job) zu erlernen.

Dazu werden viele Fragen aufgeworfen:
Welches ist die richtige Methode, um das Team zu entwickeln und Teamorientierung zu fördern?
Wie können Mitarbeitende in (Entwicklungs-) Prozesse eingebunden werden?
Wie können Ressourcen Einzelner oder eines Teams effektiv genutzt werden?
Wie kann ein Wechsel der Blickrichtungen aller Beteiligten nach innen und außen erreicht werden?

Im Seminar stellen wir verschiedene Methoden vor und an Beispielen aus der Praxis der Teilnehmenden vermitteln wir deren Wirkweise und erlangen Sicherheit in der Anwendung.
Eigene Fallbeispiele und Erfahrungen aus dem beruflichen und persönlichen Alltag sind ausdrücklich erwünscht und stehen im Mittelpunkt des Workshops.

METHODIK
Impulsreferate mit kleinen Modellen, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die wirkungsvolle und ressourcenorientierte Methoden zur Teamentwicklung in ihrem Arbeitsfeld einsetzen und ausprobieren möchten

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Göttingen, Kassel

TERMIN
12. - 13.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.00 Uhr* davor Begrüßungskaffee
Ende letzter Tag: 15.00 Uhr * danach Abschiedskaffee

* Änderungen vorbehalten

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15-2020 | EEV-05
»Haltung vor Methode«
Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 27.04. - 29.04.2020

15. - 17.12.2020, Würzburg

Weitere Infos

»Was den Menschen umtreibt, sind nicht Fakten und Daten, sondern Gefühle und Geschichten und vor allem Menschen.« (M. Spitzer, Hirnforscher, 2002)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialistinnen und Spezialisten, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klient/innen zugeschnitten sind.
Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion.

Darüber hinaus gewinnen Achtsamkeitsansätze in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel)Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess.
Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag. Nicht zuletzt führt sie zu einer verbesserten Beziehung zwischen den Akteuren im Erziehungsprozess.
Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung.

Inhalte der Fortbildung sind: sieben Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Welcher Konflikttyp bin ich? • Authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit- professionell oder Burnoutfalle? • Kommunikation: Bedürfnis und Position; Kontrollierter Dialog; Fragetechniken • Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Achtsamkeit: Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Fremdbeobachtung und kollegiale (Fall-)Beratung • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
15. – 17.12.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)**

* Änderungen vorbehalten

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21-2020
»Machen wir aus der Kindheit eine Krankheit?« TERMINÄNDERUNG! lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 04.05. - 06.05.2020 geplant.

21. - 23.10.2020, NEU: Hofgeismar

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INHALT UND ZIELSETZUNG
Allen Frances war lange Jahre der wohl einflussreichste Psychiater in den USA. Nun hat er sich – laut NZZ vom 12.01.2014 – gegen seine Zunft gewandt: »Die Diagnose und die Behandlung psychischer Störungen seien oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen und sozialpädagogischen Problemen umzugehen«. In Deutschland ist Michael Winterhoff bekannt, weil er meint, dass Eltern und professionelle ErzieherInnen zu stark pathologisieren und psychiatrisieren.
In den Niederlande wirbt Jo Hermanns dafür, dass wieder »normal« erzogen, statt (pseudo) therapeutisiert wird.

Das Seminar thematisiert die spannende Frage, in wie fern psychische Störungen im Grunde genommen keine Krankheiten, sondern Konstrukte darstellen und welche sozial-kulturellen Umstände in der psychiatrischen Diagnose und in der alltäglichen Praxis der stationären und ambulanten Jugendhilfe eine dermaßen wichtige Rolle spielen.
Was steckt zum Beispiel hinter der Autismus-Epidemie?
Allen Frances meint: »Die Diagnose und die Behandlung einer psychischen Störung sind oft eine ineffiziente und unfaire Art, mit sozialen Problemen umzugehen.

Wenn die Schulklassen zu groß sind, die Schulen Turnstunden abschaffen und die Kinder den ganzen Tag einsperren, dann erhalten die aktivsten und jüngsten unter ihnen die Diagnose ADHS, verbunden mit den entsprechenden Medikamenten. Die Pharmaindustrie macht damit einen Umsatz von fünf Milliarden Dollar. Mit diesem Geld würde man besser die Klassengrößen verkleinern und Turnlehrer einstellen.
Manchmal ist es sinnvoller, ein Problem gesellschaftlich anzugehen, statt die Betroffenen zu Patienten zu machen. Dasselbe zeigt sich bei der posttraumatischen Belastungsstörung.

Ziel des Seminars ist es, eine kritische Reflexion zu bewerkstelligen, ob und inwiefern eine zu starke Psychiatrisierung beziehungsweise Pathologisierung des sozialpädagogischen Alltag zieldienlich ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu helfen, indem wir Eltern und Professionelle lernen zu erziehen statt zu (pseudo) therapeutisieren.

METHODIK
Das Seminar wird – nebst kleinen Imputs der Referenten – interaktiv moderiert und bedient sich vom Johari-Fenster und probt das Balint Coaching Modell. Der Rahmen des Seminars bildet das systemisches Denken und Handeln: im systemischen Denken werden die Kategorien von Ursache und Wirkung zu Gunsten einer zirkulären Sichtweise aufgegeben. Probleme und Störungen werden nicht isoliert betrachtet und behandelt, sondern in ihren vernetzten Zusammenhängen wahrgenommen und bearbeitet.

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und Sozialpädagogen/innen, die eine kritische Auseinandersetzung mit ihrem Berufsprofil, eigenen Normen und Werten nicht scheuen, um so die Berufszufriedenheit zu verbessern und den Glauben an die eigene Wirksamkeit im pädagogischen Alltag wieder zu erlangen, zu erhalten oder zu stärken

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
21. – 23.10.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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32-2020
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe
Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2020 – 2021 | Modul 1

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 18.05. - 20.05.2020

15. - 17.06.2020, Höchst/Odenwald

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Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus 4 Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (15. – 17.06.2020)

Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (21. – 23.09.2020)

Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit
(11. – 13.01.2021)

Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (19. – 21.04.2021)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
15. – 17.06.2020

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
D-64739 Höchst im Odenwald
Telefon (06163) 93 30-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2020 an.

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35-2020
Das Zürcher Ressourcen Modell und die Kraft der Schattenseite: aus negativen Gefühlen neue Ressourcen gewinnen TERMINÄNDERUNG! lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 25. - 27.05.2020 geplant.

07. - 09.09.2020, Hofgeismar

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INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Seminar basiert auf neuen Ergebnissen der Motivationspsychologie, die zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Dieser Zieltypus ist eine Voraussetzung für das Gelingen von S.M.A.R.T.-Zielen. Durch Koordination von bewussten Plänen und unbewussten Bewertungen wird ein persönliches Motto-Ziel erarbeitet, in dem eine motivierende Haltung sprachlich abgebildet ist. Wenn das Unbewusste das gleiche Ziel hat, sorgt es für einen Vorgang, der in der Sprache der Motivationspsychologie »goalshielding« – Zielabschirmung – heißt. Sobald das Unbewusste auf Zielabschirmung schaltet, werden die Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung automatisch in den Dienst des Ziels gestellt. Alle Informationen, die nicht zielführend sind, werden ausgeblendet. Zielführende Informationen werden stattdessen bevorzugt wahrgenommen. Die Kernidee ist: Wir haben zwei Entscheidungssysteme: den Verstand (bewusst) und das emotionale Erfahrungsgedächtnis (auch Bauchgefühl genannt; unbewusst). Nur wenn beide Entscheidungssysteme mit einem Vorhaben einverstanden sind, können wir mit ganzer Kraft und Freude handeln und dabei unsere Absichten erfolgreich und anhaltend umsetzen.

Im Seminar lernen die Teilnehmer/innen eigene Motto-Ziele mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu optimieren. Dies bietet eine optimale Chance, selbst zu erfahren, wie beim Klientel auch Motto-Ziele helfen formulierte Ziele erreichbar zu machen. Das Modell behält stets die Ressourcen der Klienten im Blick. Dies bedeutet, dass im Zürcher Ressourcen Modell die Ressourcenperspektive eingenommen wird: die eigenen Potentiale der Klienten sollen in der täglichen Arbeit mit den Klienten besser genutzt werden können.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
07. – 09.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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41-2020
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2020 – 2021 | Modul 2

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 15.06. - 17.06.2020

21. - 23.09.2020, Höchst/Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig – Gesellschaft für Biografiearbeit e. V.

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt, und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sich aus 4 Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenes Praxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren und präsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion (15. – 17.06.2020)

Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikation und Methoden der Biografiearbeit (21. – 23.09.2020)

Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methoden der Biografiearbeit
(11. – 13.01.2021)

Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt, Selbst- und Methodenreflexion (19. – 21.04.2021)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiert sowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)

LEITUNG
Birgit Lattschar, Dackenheim

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
Telefon (06163) 93 30-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.900,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 32-2020 an.

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48-2020
Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen
Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

22. - 24.06.2020, Hannover

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Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.

Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.

METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention & Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung.

ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte

LEITUNG
Kerstin Rehage, Hannover
Thomas Heine, Hannover

TERMIN
22. – 24.06.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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51-2020
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen
in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2020 | Modul 2

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 22. – 24.06.2020!
feste Gruppe

14. - 16.09.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Gruppen- und Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/innen besetzt.
Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Gruppen- und Teamleiter/innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.
»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (22. – 24.06.2020)
Modul 2: Leitung/Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (14. – 16.09.2020)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (16. – 18.11.2020)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (11. - 13.01.2021)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden.

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18 (feste Gruppe)

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 17-2020 an.

Zum Startseminar

52-2020 | EEV-11
Abenteuer leiten - Einstieg in die Erlebnispädagogik

25. - 27.06.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Erlebnispädagogik nutzt den Lebensraum »Gruppe – Natur – Ich«, um Verhaltens-defizite auszugleichen und wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie den Umgang mit Risiken oder die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern. Gerade in der Jugendarbeit erreicht man durch Erlebnis und Reflexion mehr als durch Sanktionen und Regeln. Erlebnispädagogik eignet sich ebenso für verhaltensauffällige, zu resozialisierende Jugendliche wie zur beruflichen Orientierung.

Wie funktionieren Gruppen, welche Rollen und Dynamiken gilt es zu beachten? Als gute Begleiter, Mentor oder Trainer können Sie Übungen, Spiele und kreative Aktivitäten mit Gruppen situativ gestalten. In diesem Seminar entwickeln Sie die notwendige fachliche Basis. Sie lernen Grundlagen der Gruppendynamik, der Kommunikation und eines ganzheitlichen pädagogischen Ansatzes kennen. Sie üben das Anleiten von Übungen und Aktionen sowie die Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden und lernen den Ursprung sowie die Handlungsfelder der Erlebnispädagogik kennen. Im Seminar arbeiten Sie an Ihrer Leitungspersönlichkeit und stärken Ihre Handlungssicherheit in erlebnisorientierten Lernfeldern.

Inhalte:
• Grundlagen der Gruppendynamik und Kommunikation
• Werdegang der Erlebnispädagogik und wie es unsere Arbeit beeinflusst
• Gestaltung von Übungen, Aktionen und kreativen Aktivitäten in/mit Gruppen
• Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden
• Zielgruppenorientierung
• Leitungs- und Führungsverhalten

METHODIK
Vorträge und Präsentationen, Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Reflexion und Feedback

ZIELGRUPPE
Sozialpädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Pädagog/innen, Erzieher/innen und Fachpersonal, die Interesse an der Umsetzung selbständiger erlebnispädagogischer Maßnahmen im Handlungsfeld »Soziale Arbeit« oder Schule begleiten, konzipieren und fachlich leiten wollen.

LEITUNG
Patrick Becker, München

TERMIN
25. – 27.06.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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53-2020 | EEV-12
FACHTAGUNG für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

Einladung durch den EEV Bayern

01. - 02.07.2020, Augsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Einrichtungsleitungen erhalten mit dieser Fachtagung ein wichtiges und notwendiges überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen zur Abstimmung von Strategien oder Klärung von Handlungsnotwendigkeiten im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und  Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert.
Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist gewünscht.

Mit einem jährlichen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen oder aktuellen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmer/innen selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Aufgaben- und Fragestellungen (Vortrag, Arbeit im Plenum oder in Kleingruppen).

ZIELGRUPPE
Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg

TERMIN
01./02.07.2020

ORT
Hotel am alten Park
Frölichstraße 17
86150 Augsburg
Telefon: (0821) 4 50 51-0
www.hotel-am-alten-park.de

TEILNAHMEBEITRAG
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt.

TEILNEHMERZAHL
ca. 40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des eev
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
Telefon (0911) 93 54-284
Fax (0911) 93 54-299
schuldenzucker@diakonie-bayern.de

HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung durch die Geschäftsstelle des eev.

Anmelden

54-2020 | EEV-13
Lösungsorientierte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

14. - 16.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge/in ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind/Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt.

Darüber hinaus ist es für Pädagog/innen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig.

Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/innen dieser Fortbildung:
• lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren
• lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken
• erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung
• wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten
• bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Fragetypen und ihre Anwendung
• Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung
• Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen
• Formulierung von Zielen

Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung.

Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder/
Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Erzieher/innen und pädagogische Mitarbeiter/innen.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
14. – 16.09.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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56-2020
Sprachförderung im Elementarbereich - Sprachalltag mit System

TERMINÄNDERUNG! Lt. Programm war die Fortbildung ursprünglich vom 14. - 16.09.2020!

06. - 08.10.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Kindergartenalltag besteht aus Sprache. Oft genug fühlen sich Fachkräfte, als hätten sie bis zum Abend nichts anderes getan, als zu den Kindern zu sprechen. Aber was unterscheidet alltägliche Sprachsituationen im Kindergarten von gezielter Sprachförderung? Wen fördere ich eigentlich wie? Was ist wirksam und wo liegen meine Grenzen?

Anhand von Video- oder Tonaufnahmen alltäglicher Situationen der Teilnehmer/innen wollen wir Sprachhandeln analysieren und dabei einen entwicklungsorientierten Blick einnehmen. Das Seminar vermittelt zudem verschiedene Methoden zur systematischen alltagsintegrierten Sprachförderung und Kompetenzen, die Sie nachhaltig in die Arbeit mit Kindern einflechten können.

Thematische Schwerpunkte:
• Eigene Sprachbiografie
• Reflexion der Sprachnutzung der Teilnehmer/innen
• Einschätzung des Sprachstands der Kinder
• Formen der Sprachförderung
• Sprachfördergehalt verschiedener Alltagssituationen
• Erlernen und Einüben konkreter Methoden der Sprachförderung im Alltag
• Sprachförderung evaluieren

METHODIK
Gruppenarbeiten, Textarbeiten, Arbeit an mitgebrachtem Video- oder Tonmaterial, Impulsvorträge, Beratung

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in KITAS und Interessierte, die sich mit dem Thema der Sprachförderung beschäftigen

LEITUNG
Laura von Albedyhll, Weingarten

TERMIN
neu: 06. - 08.10.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
8

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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61-2020
FACHTAG »Basiswissen zu Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

16.09.2020, Kassel

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF


Nähere Informationen finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiter/innen oder Erzieher/innen mit Vorurteilen besetzt sind.

Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von § 72 SGB VIII. Sie werden in diesem Fachtag vertieft oder wieder aufgefrischt. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Kann die Familienhelferin eines freien Trägers trotz einer von ihr begangenen Aufsichtspflichtverletzung von ihrem Anstellungsträger die Freistellung vom Schadensersatz verlangen?

Dieses Thema beruht auf dem 2019 überarbeiteten und neu aufgelegten EREV-Themenheft »Theorie und Praxis der Jugendhilfe« Nr. 25 (TPJ), dessen Autoren/innen die Referenten/innen sind.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, dem Dieball-Rondo / Fallbearbeitung im Dialog, Workshops und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern.

LEITUNG
Prof. Dr. Heike Dieball, Hannover
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg
Annette Bremeyer, Hannover

TERMIN
16.09.2020

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
Telefon: (0561) 93 78-1580
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
115,- € inkl. Verpflegung

Das EREV-Themenheft TPJ 25 dient während des Fachtags als Lehrbuch und ist im Teilnahmebeitrag enthalten.

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
10.00 Uhr Stehkaffee
10.20 Uhr Begrüßung
16.30 Uhr Ende der Veranstaltung

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62-2020
Systemische Werkstatt
Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

16. - 18.09.2020, NEU: Hofgeismar

Weitere Infos

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will.« (G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet und ihre Potentiale sollen gefördert werden.

Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennenlernen, sich mit der Systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Themen sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• Umdeuten und Externalisieren
• ein Gespräch führen, auch wenn es schwierig scheint oder sich im Kreis dreht
• Arbeit mit dem Genogramm
• das Familienbrett für meine Arbeit nutzen
• kreative Methoden der Visualisierung
• Wechsel von Methoden
• Kommunikationsanregungen ohne Sprache

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern, Sie erhalten viele Möglichkeiten praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/in reflektieren.

METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind neue methodische Wege zu gehen

LEITUNG
Magdalene Sohr, Hannover
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück

TERMIN
16. – 18.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar

Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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63-2020
»Besser is‘ das«
Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe - Tummelplatz für Methodenkünstler/innen

16. - 18.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen/ Aufbau/Intervision) gefördert und entwickelt. Im dritten Seminar der Reihe arbeiten Sie stark selbstreflexiv. Sie erwerben Fähigkeiten, auch im Unternehmen an lösungsorientierten Strategien an Ihrem Arbeitsplatz mitzuarbeiten.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflexion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein.

Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen zu finden versuchen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess.

Es geht konkret um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad-hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.

Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige  Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösung gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden.

Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch. Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit ggf. über Gruppengrenzen hinweg.

»Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.« (Henry Ford)

Eben »Besser is\' das« wenn man sich bewegt!
Der Schwerpunkt in diesem Jahr ist »Alt und Jung«.

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten, die am Grundlagen- und Aufbauseminar teilgenommen haben.

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
16. – 18.09.2020

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 44-000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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64-2020
Non-verbale Kunstform und
Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen

Die Fortbildung findet an einem Wochenende statt

18. - 20.09.2020, NEU: Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo sind Beispiele für etliche Künstler/innen, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen auseinandersetzten.

Wenn Unsagbares geschehen ist, braucht es eine Form des Ausdrucks, die jenseits der Sprache hilft, damit umzugehen. Künstlerische Methoden können Kindern und Erwachsenen einen Weg bahnen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Malen, Modellieren, Bildhauen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Tanz, Theater und viele andere künstlerische Formen können auf behutsame und zugleich ressourcenorientierte Weise dabei unterstützen, das Leben wieder handhabbar zu machen.

Den Mut zum Leben wieder zu schöpfen ist eine ureigene gestalterische Aufgabe in der traumapädagogischen Arbeit, die sich mit Methoden der Kunst freisetzen lässt.

Wie der Einsatz künstlerischer Mittel den belastenden Erfahrungen eine neue Gestalt geben kann, ist Inhalt dieses praxisorientierten Seminares. Kunsttherapeutische Interventionen werden neben verschiedenen bildnerischen Methoden vorgestellt. Praxisnah erproben die Teilnehmer/innen Material und Technik, um sie für die eigene Arbeit nutzbar zu machen. Eigene Fallbeispiele sollen eingebracht und Ideen für künstlerisch/kunsttherapeutische Prozesse können in Teams erarbeitet werden. Impulse für die eigenen schöpferischen Fähigkeiten sind genauso Ziel des Seminares, wie das Sammeln neuer Inspiration für die professionelle Arbeit.

METHODIK
Impulse, Fallbeispiele, praktisches Arbeiten

ZIELGRUPPE
Interessierte, die gern neue Inspirationen für ihre Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln möchten.

LEITUNG
Kerstin Möller, Hannover

TERMIN
18. – 20.09.2020 (Wochenende)

ORT
Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
Telefon: (04331) 14380
www.nordkolleg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
10

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schürze oder Malhemd,
Papiere in verschiedenen Größen, Schreibutensilien, Kleber, Schere,
Bunt- und Bleistifte, Kreiden, Farben nach Belieben, Pappteller, alte
Zeitungen zum Seminar mit.

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68-2020
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

Anmeldung bis 01.06.2020, danach auf Anfrage!

21. - 23.09.2020, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum dritten Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.

Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe,
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und  Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe.

LEITUNG
Harald Meiß, Schwalmstadt

TERMIN
21. – 23.09.2020

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt Wittenberg
Telefon: (03491) 4 58-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
532,- € für Mitglieder
566,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 01.06.2020 für das Forum anzumelden.
Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.

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69-2020
»Wer will hier eigentlich was von wem?«
Systemisches Arbeiten mit unmotivierten Klienten

22. - 24.09.2020, Eisenach

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den die Klienten – scheinbar mühelos – an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?

Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren Klienten weiterhelfen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis,
• lernen verschiedene Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen,
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen,
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten,
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit unmotivierten Klienten,
• ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier Phasen,
• systemische erlebnisorientierte Techniken,
• systemische Haltungen in schwierigen Kontexten,
• Fälle aus Ihrer Berufspraxis.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Erfurt

TERMIN
22. – 24.09.2020

ORT
Hotel Haus Hainstein
Am Hainstein 16
99817 Eisenach
Telefon: (03691) 2 42-0
www.haushainstein.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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71-2020
FORUM »Sozialraumnahe Hilfen«

23. - 25.09.2020, Würzburg

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Unter dem Fokus der gelingenden Zusammenarbeit und Vernetzung von Jugendhilfe und Behindertenhilfe haben uns die Schnittstellen zwischen SGB VIII und BTHG im Forum 2019 sehr beschäftigt. Chancen der Digitalisierung und neue Konzepte für die Zusammenarbeit mit Eltern werden die Themen sein, die uns in den nächsten Jahren begleiten werden. Dialog und Partizipation der anspruchsberechtigten Hilfeempfänger werden die Soziale Arbeit verändern.
Wie können Mitarbeitende das Wissen, das Handwerkszeug und die Haltung erwerben, um diese Veränderungen mitzugestalten? Neben dem fachlichen Input wird es wieder Workshops geben, in denen aus der Praxis gelungene Beispiele präsentiert werden, die die Teilnehmenden des Forums einladen, Veränderungen in ihrer Region aktiv zu beeinflussen.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte/Dokumentationen zugänglich.

Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2020 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus SPFH, Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiter/innen der öffentlichen Jugendhilfe.

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
23. - 25.09.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.

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72-2020
Datenschutz in der Sozialen Arbeit
Vertrauen in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.09.2020, NEU: Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar informiert Einsteiger und Fortgeschrittene zum aktuellen Datenschutzrecht und bringt Sie mit Ihrer Einrichtung auf den neuesten Stand. Das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, ganzer Familien als Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe wird verspielt, wenn die Helfer den Vertrauensschutz missachten. Häufig wird diese Wirkung im täglichen Umgang mit persönlichen Daten unterschätzt.

Unsicherheiten im Umgang mit den rechtlichen Vorschriften werden ausgeräumt: Welche Geheimnisse darf ich an wen weitergeben? Kann ich als Sozialpädagog/in mir anvertraute Geheimnisse mit anderen schweigepflichtigen Teammitgliedern besprechen? In welchen Fällen im Kindesschutz darf die Schweigepflicht gebrochen werden?
Die »Mauer des Schweigens« mit den einzelnen Überlassungstatbeständen wird ausführlich erläutert.

In der Fortbildung werden
• die datenschutzrechtlichen Grundlagen für die tägliche Arbeit vermittelt,
• Informationen zur strafbewehrten Schweigepflicht gegeben und erläutert wie auch bei Teamarbeit die Schweigepflicht gewahrt wird,
• die einschlägigen rechtlichen Vorschriften aufgezeigt,
• die Kenntnisse anhand von Musterfällen gefestigt.

Zur Vorbereitung können individuelle Fragestellungen der Referentin vorab per Mail mitgeteilt werden (E-Mail-Adresse: u.stuecker@gmx.de).

METHODIK
Praxis- und theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, Bearbeitung von Themen aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte, Sozialpädagog/innen, Erzieher/innen, Heilerzieher/innen, Heilpädagog/innen, Lehrer/innen, Erziehungsstellen, Datenschutzbeauftragte

LEITUNG
Dr. jur. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
23. – 25.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,– € für Mitglieder
466,– € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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73-2020
Chronifizierte Gewaltbereitschaft - Gewalt um ihrer selbst willen
Was heißt dies für die Arbeit in der Erziehungshilfe?

28. - 30.09.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die grenzenlose, opferzynische und ausschließlich an punktueller, künstlicher Selbstüberhöhung ausgerichtete Gewaltbereitschaft wird nicht – wie oft vom Täter proklamiert – aus einem Täter-Opfer-Dissens heraus erklärt, sondern wird als Ausdruck eines inneren Konflikts des Täters verstanden. Im Moment der Unterwerfung raubt der Täter dem Opfer dessen Lebensenergie und Kontrollüberzeugungen.

Dieser Vorgang ist als suchtartiges Geschehen zu verstehen:
Der Endorphinschub hält nicht lange an und ruft nach Dosisverstärkung. Die Legitimationsstrategien des »Unterwerfungserfolges« sowie Drohungen bei Anzeige bedingen oft lebenslange Opfertraumata. Die Bindung des Täters an den autoritären Vater und die damit einhergehende Autoritätshörigkeit, zugleich die Anbindung an die eigene Subkultur und der damit einhergehende Männlichkeitswahn sind typisch. Diese Muster gelten insbesondere bei den wenigen hochbegabten, charismatischen Anführern der gewalttätigen Subkultur.
Bei diesen Personen kommt eine weitere Qualität hinzu: das Umfeld bewundert die Taten. Mit dem Konzept der »Elite-Integration« wird versucht, genau diese Personen dafür zu gewinnen, positive Führungsfiguren in ihrer Subkultur zu werden.

Dieses Seminar will den Teilnehmenden aufzeigen, wie sich das Profil der Menschen mit einer chronifizierten Gewaltbereitschaft darstellt und mit welchen Möglichkeiten eine Veränderungsbereitschaft eingeleitet werden kann.

Die Teilnehmer der Fortbildung lernen
• aus welchem Holz diese Täterpersönlichkeit »geschnitzt« (Binnenkonflikt) ist,
• die Rolle des Vaters (aggressionsfördernd/bewusstseinsfördernd) und die Auswirkungen auf das männliche Kind kennen,
• die Anwendung des Ursprungskonzeptes des »Anti-Aggressivitiväts-Training« in modifizierter Art als Konzept der Eliteintegration,
• (innere) Lobkultur als persönliche Trainervariable und als Grundlage für die Umsetzung des gesellschaftlichen Auftrages der pädagogischen Basisarbeit im allgemeinen und im Speziellen für den Bereich der »Eliteintegration«.

METHODIK
Theoriebegleitete Inputs im Vortragsverfahren, themenbezogene Handlungsmodule, Kleingruppenarbeit

ZIELGRUPPE
Gruppenleitungen, Teamleitungen sowie soziale und psychologische Dienste der ambulanten, teilstationären und stationären Erziehungshilfe

LEITUNG
Dr. Michael Heilemann, Hameln
Gabriele Fischwasser von Proeck, Hameln

TERMIN
28. – 30.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

74-2020
Mitwirkung im familiengerichtlichen Verfahren in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

28. - 30.09.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Immer wieder werden Mitarbeiter/innen in der Kinder- und Jugendhilfe mit dem Familiengericht oder Entscheidungen des Familiengerichts konfrontiert: Sie können als Zeugen geladen werden, beraten im Trennungs- und Scheidungsverfahren, betreuen Kinder oder Jugendliche in Pflege- oder Erziehungsstellen, die zur Herkunftsfamilie aufgrund einer Gerichtsentscheidung zurückgeführt werden sollen oder sollen gar – vom Jugendamt übertragen – selbst im familiengerichtlichen Verfahren mitwirken. Dann gilt es, zum Wohle von Kindern und Jugendlichen fachlich fundierte Stellungnahmen abzugeben und in der mündlichen Verhandlung die erforderliche Position zu vertreten, sich gegenüber Familiengericht, Sachverständigen und Anwälten zu behaupten.

Die §§ 50 bis 52 SGB VIII sehen die Mitwirkung des Jugendamtes in bestimmten Gerichtsverfahren vor. Da das Gesetz die Form der Mitwirkung nicht regelt und zu den Inhalten keine abschließenden Aussagen trifft, besteht in der Praxis vielfach Unsicherheit über das, was die Jugendämter auf diesem Gebiet zu leisten haben und was die Gerichte folglich von den Jugendämtern und freien Trägern erwarten können.

Das Seminar beschäftigt sich auch mit der schriftlichen Form der Mitwirkung solcher Stellungnahmen oder Fachberichte. Theoretisch und anhand praktischer Fälle wird das Thema Familiengericht umfassend und systematisch behandelt.

Seminarinhalte:
freiwillige Gerichtsbarkeit in Abgrenzung zur streitigen Gerichtsbarkeit • Einleitung der Verfahren und gerichtliche Zuständigkeiten • Beteiligte in diesen Verfahren • Beteiligten- und Verfahrensfähigkeit von Jugendamt und Kind • Anhörungen von Kindern, Jugendlichen, Eltern und Pflegeeltern • Rolle des Jugendamtes in Abgrenzung zum Verfahrensbeistand, Sachverständigen, Amtsvormund, Amtspfleger • der (sogenannte) frühe erste Termin • interdisziplinäre Kooperationsmöglichkeiten und das Erzielen von Einvernehmen • einstweilige Anordnung • gerichtliche Zwangsmittel • Umgang mit vertraulichen Daten (Datenschutz) • Struktur einer Gerichtsentscheidung • Wirksamwerden des Beschlusses / eines Urteils • formelle und materielle Rechtskraft • Rechtsmittel und Instanzenzug • Zwangsvollstreckung • Rechtsgrundlagen für Stellungnahmen, Fachberichte • Kompetenz für das Abfassen von Stellungnahmen
• Kritische Lektüre von Stellungnahmen aus der Praxis • Schriftliche Abfassungen von Stellungnahmen mit eingehender Besprechung

METHODIK
Soweit möglich, werden die Themen auf der Grundlage von Gerichtsentscheidungen behandelt. Neben Erläuterung des Familienverfahrensrechts und der Bestimmungen zum Umgangs- und Sorgerecht des Bürgerlichen Gesetzbuchs wird auf kollegialen Erfahrungsaustausch, Bearbeitung der Themen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden und Rollenspiel wert gelegt.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Prof. M. Karl-Heinz Lehmann, Burgdorf

TERMIN
28. – 30.09.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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75-2020
„Bleib cool, Junge!“
Gewaltpräventionskurse in der Arbeit mit Jungen

Bitte beachten Sie die Änderung des Ausschreibungstextes im Vergleich zum Fortbildungsprogramm in Papierformat!

30.09. - 02.10.2020, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener? Jungen fehlt zuweilen das „Handwerkszeug“, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder evtl. auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.

In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Nach diesem Konzept bekommen Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt.

Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept aktiv kennenzulernen, um es auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:



  • Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projektes

  • Schwerpunkte des Konzeptes: sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen, Vermeidung der Opferrolle, Selbstbehauptung, mögliche Konfliktvermeidung verbale und nonverbale Provokation, Gefühle analysieren, Distanzzonen verinnerlichen und Ignorieren üben.


 Die Teilnehmer*innen der Fortbildung:



  • vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung,

  • betrachten Konfliktverhalten aus der Sicht von Jungen,

  • lernen, eine emphatische Haltung einzunehmen,

  • reflektieren die eigene Rolle und

  • werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren


METHODIK
Die Teilnehmer*innen wechseln immer wieder die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl „Täter“- als auch „Opfer“-rollen ein.
Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab.


ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessenten sind herzlich willkommen.


LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
30.09. – 02.10.2020

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (0208) 9 99 19-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
19

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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77-2020 | EEV-15
»Nicht ohne meine Eltern«
Methodenkoffer zur Arbeit mit Eltern

30.09. - 02.10.2020, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe – ganz gleich, ob stationär, teilstationär oder auch in den ambulanten Erziehungshilfen – haben wir es nicht nur mit den Kindern und Jugendlichen zu tun, sondern auch mit ihren Eltern.
Diese begegnen uns auf sehr unterschiedliche Weise. Wie können wir auf Eltern zugehen, die skeptisch und ablehnend sind? Was können wir Eltern anbieten, wenn sie immer wieder fordern und selbst einen großen Bedarf an Unterstützung haben? Um die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen zu verbessern, brauchen wir die Eltern mit im Boot. Manchmal bedeutet das, möglichst eng zusammen zu arbeiten, und manchmal müssen Eltern auch Grenzen aufgezeigt werden. Wie können wir Eltern grundsätzlich wertschätzend gegenüber auftreten und im Sinne der Kinder und Jugendlichen für eine gute Zusammenarbeit sorgen?

In diesem Seminar wird es zum einen darum gehen, mit welcher Haltung wir Eltern begegnen und wie wir diese auch in schwierigen Situationen vertreten, beziehungsweise klar und respektvoll zum Ausdruck bringen. Darüber hinaus gibt es vielfältige Anregungen, wie mit den verschiedensten Materialien und Methoden Gespräche gestaltet werden können.

Das Seminar beinhaltet:
• Die Auseinandersetzung mit der Frage „Was brauchen Eltern von uns?“
• Gespräche aktiv gestalten (der Rahmen eines guten Gespräches, Feedback, Lob etc.)
• Fragetechniken und Ressourcenorientierung
• Einsatzmöglichkeiten von Materialien (Steine, Karten, Zauberstäbe etc.)
• Wie können Schleichtiere für die Arbeit mit Eltern eingesetzt werden?
• Welche Wirkung haben Geschichten?
• Fallbeispiele und Möglichkeiten für den kollegialen Austausch

METHODIK
Theorieinput, Gruppen- und Einzelarbeit, Übungen, Fallbeispiele aus der Praxis, Austausch und Ausprobieren von effektiven Methoden aus der Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Melanie Berndt, Braunschweig
Tina Seiler, Braunschweig

TERMIN
30.09. – 02.10.2020

ORT
Exerzitienhaus Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
Telefon: (0931) 3 86 68-000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18
 
FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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78-2020
AUFBAUSEMINAR zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

05. - 08.10.2020, NEU: Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Vorrangig handelt es sich bei diesem Seminar um die Vertiefung des im Grundlagenseminar Erlernten.
Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit vertiefende Elemente im Umgang mit Opfern und Täter/innen kennen zu lernen. Beispielsweise sollen Verleugnungen bei Opfern, Täter/innen und Bezugspersonen der Opfer anhand von vorgestellten Fällen der Teilnehmenden und der Referent/innen analysiert und bearbeitet werden.

Gespräche mit Opfern und/oder Täter/innen zu führen wird immer wieder als Herausforderung und besonders schwierig beschrieben. Um den Teilnehmenden eine Grundlage dazu anzubieten, werden Gesprächstechniken vorgestellt und durch spezielle Übungen vertieft.

METHODIK
Vertiefung theoretischer Ansätze, Reflexion der Erfahrung in der Praxis, Fallbearbeitung, Gesprächsübungen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
05. – 08.10.2020

ORT
Haus am Schüberg
Wulfsdorfer Weg 33
22949 Ammersbek
Telefon: (040) 60 500 20
www.haus-am-schueberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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80-2020
»Chill doch mal dein Leben«
Umgang mit verhaltenskreativen Auszubildenden

28. - 30.10.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Umgang mit verhaltenskreativen Auszubildenden gehört zu den alltäglichen Herausforderungen der Fachkräfte in der beruflichen Bildung. Wichtig ist es dabei diese Verhaltensabweichungen rechtzeitig wahrzunehmen, adäquat zu bewerten und ihnen angemessen zu begegnen.
Durch eine Vielzahl von kleinen handlungspraktischen Methoden kann es gelingen bereits im Vorfeld das Auftreten von Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern. Somit ist es möglich ein konfliktarmes, wertschätzendes und motivierendes Ausbildungssetting zu schaffen.

Erfahren Sie, wie »Verhaltensauffälligkeiten« entstehen und wirken, lernen Sie mutig und lösungsorientiert mit ihnen umzugehen, um wichtige, persönliche Ressourcen zu erhalten und ein unbelastetes Miteinander zu schaffen.
Die praxisnahen Beispiele schärfen die Aufmerksamkeit für die Entstehung von unangemessenem Verhalten im Ausbildungsalltag und bieten Ansatzpunkte für die Suche nach konstruktiven Lösungen.

Im Seminar werden wir uns unter anderem mit folgenden Fragen beschäftigen:
Wann ist jemand »verhaltensauffällig«? • Welche Auslöser gibt es dafür und wie kann ich diese beeinflussen? • Welche Methoden können mich dabei unterstützen? • Welche Rolle spielt die Beziehungsarbeit in der Ausbildung? • Welche innere Haltung kann mir den Umgang mit diesen Phänomenen erleichtern? • Wo sind die Grenzen im Ausbildungsalltag und wie kann ich mich mit anderen Professionen sinnvoll vernetzen? • Wie beeinflussen kleinschrittige Ziele das Verhalten?

Folgende Ziele werden im Seminar verfolgt:
Erkennen, dass Lernen in einer wertschätzenden Umgebung stabiler und nachhaltiger ist, als das Lernen durch Sanktionen • die eigene Wirksamkeit kennenlernen • neue Handlungsalternativen erhalten • Kommunikationstechniken kennenlernen und ausprobieren • den Methodenkoffer mit einer Vielzahl an kleinen handlungspraktischen Ideen füllen • Begeisterung wecken und neue Ideen umzusetzen

METHODIK
Das Seminar ist mit vielen Praxisbeispielen und Übungen für die Teilnehmer/innen angelegt. Übungen aus dem erfahrungsorientierten Lernen, Kleingruppenarbeit,
Kurzvideo, Selbstreflexionsübungen, Austausch in Kleingruppe und Plenum, Visualisierungen am Flipchart, Übungen zur Körpersprache.

ZIELGRUPPE
Betriebliche Ausbilder/innen, Lehrer/innen und Dozenten/innen, pädagogische Fachkräfte, die in der beruflichen Bildung tätig sind.

LEITUNG
Alexander Endres, Veitshöchheim

TERMIN
28. – 30.10 2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mitttagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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81-2020
FACHTAG »Erziehungsstellen«

09. - 10.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren.

Diese Fachtagung soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Sie wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2019 erschließen.

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten.

LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
09. - 10.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
130

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag um 10.30 Uhr mit Kaffee und Tee, um 11.00 Uhr mit dem Fachtag
Ende letzter Tag nach dem Mittagessen um 13.00 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

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84-2020
»Wenn zwei sich streiten«
Systemisches Arbeiten mit hochkonflikthaften Eltern

11. - 13.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Kinder- und Jugendhilfe trifft bei Trennung/Scheidung und vorgelagerten Familienkonflikten häufig auf sogenannte »hochstrittige Eltern«. Die Beratungsarbeit ist meist durch hohen emotionalen Druck gekennzeichnet, indem Leid, Hilflosigkeit, Wut und Kommunikationsstörungen mitschwingen. Das Seminar vermittelt auf der Basis systemischer Ansätze und wissenschaftlicher Erkenntnisse die Möglichkeiten von Berater/innen und die Entwicklung eigener praxisrelevanter Strategien.

Systematik systemischer Beratung und Hilfe bei hochstrittigen Eltern • Reflexion eigenen Handelns • Entwicklung passgenauer systemischer Strategien • Verhalten in Zwangskontexten
• theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemische Grundlagen und Strategien im Umgang mit hochstrittigen Klient/innen kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis • lernen verschiedenen Auswirkungen von »hochstrittigen Elternbeziehungen« kennen • lernen ein systemisches Prozessmodell kennen • entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten • lernen auch in schwierigen Kontext, wie zum Beispiel Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit hochkonflikhaften Klient/innen • eine »systemische« Prozessgestaltung • systemische Techniken • systemische Haltungen in schwierigen Kontexten • Fälle aus ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
11. – 13.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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85-2020
AUFBAUSEMINAR
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe

11. - 13.11.2020, NEU: Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen?
Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/innen:
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses • erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen • lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren • setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander • lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen • orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge • üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Vertiefung praktischer Kompetenzen, u. a.: Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen,
Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik.

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
11. – 13.11.2020

ORT
Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
Telefon: (04331) 14380
www.nordkolleg.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL 
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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87-2020
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

16. - 18.11.2020, NEU: Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer, körperlicher und/oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

METHODIK
Arbeitsschwerpunkte:
• Erkennen von Signalen und Symptomen
• Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit
• Techniken und Materialien zur Gesprächsführung
• praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
16. – 18.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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88-2020
Problemlos mit »unmotivierten Klienten« umgehen!
Konzepte neuer unkonventioneller Motivationsstrategien

16. - 18.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Manche Klienten der sozialen/sozialpädagogischen Arbeit und (beruflichen) Bildungsarbeit halten die Mitarbeitenden in der Gestaltung der Arbeit besonders auf Trab. Sie strapazieren die Nerven, ärgern die Professionellen und werden von diesen als besonders schwierige Klienten bezeichnet. Dies sind Klienten, die es scheinbar darauf angelegt haben, die Kolleg/innen gedanklich, emotional und praktisch ständig – selbst am Wochenende und in der Freizeit – zu beschäftigen. Sie binden die Aufmerksamkeit vieler Team- und Supervisionssitzungen und obwohl die Mitarbeitenden viel Kraft und Kompetenz investieren, geht es keinen Schritt voran. Auch wenn sich diese Klienten häufig durchaus kooperativ und einsichtig zeigen, sie im direkten Kontakt mit Überzeugungskraft und Engagement beteuern am Weiterkommen interessiert zu sein, kommen sie nicht wirklich voran, arbeiten nicht wirklich mit, sind bei Terminen unzuverlässig und zeigen kaum Initiativen in Richtung
Ziele der Maßnahme.

In dieser Fortbildung werden einige neuere Strategien vorgestellt, die über die üblichen Motivationsstrategien von Mitarbeitenden – optimistische Voraussagen, ermutigende Erklärungen und Schlussfolgerungen – hinausgehen. Denn häufig sind diese Strategien kontraindiziert. Auch der oftmals propagierte Ziel- und Ressourcenfokus kann in bestimmten Konstellationen Demotivation auslösen.

Die Referenten der Fortbildungen beziehen sich in der inhaltlichen Ausrichtung dieses Seminars unter anderem auf neuere Erkenntnisse und Forschungsergebnisse von renommierten Wissenschaftlern.

Ziel der Fortbildung ist es aufgrund der neueren Erkenntnisse über Motivationsprofile zu erarbeiten, was Mitarbeitende tun beziehungsweise unterlassen sollten, wenn sie offensichtlich unmotivierte Klienten »motivieren« wollen.

METHODIK
• Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema
• Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung
• kurze Impulsreferate
• gruppendynamische (Selbst-)Erfahrungen
• Lernatmosphäre mit Witz und Humor, damit Experimentieren möglich wird
• grundsätzlicher Ablauf: Grundlagen – Methoden – Übungen – Transfer

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, aber auch Mitarbeiter/innen aus anderen Arbeitsfeldern wie zum Beispiel der beruflichen Bildung, welche noch professioneller und zielführender arbeiten wollen.

LEITUNG
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

TERMIN
16. – 18.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
20

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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90-2020
Auf Du und Du mit dem Nervenkostüm
Schritte zur gelingenden Selbstregulation

18. - 20.11.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was können wir nach aufregenden, belastenden Momenten oder Zeiten tun, um uns zu beruhigen, sodass wir uns erholen und das Erlebte gut verdauen können? Was braucht es, um gut in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, was, um gut kommunizieren, klar denken und umsichtig handeln können?

Solange das Nervensystem im Alarmzustand ist, sind Erholung, Verarbeitung oder adäquate Kommunikation nach innen oder außen nicht möglich. Doch wie lassen sich große Anspannung und Aktivierung im Nervensystem regulieren? Was sind die Rahmenbedingungen und die Techniken, um diesen Zustand verlassen zu können?

Dieses Seminar bietet Einblick in das Funktionieren des menschlichen Nervensystems und vermittelt praktische, körperorientierte Methoden, um eigene Spannungszustände (Über- sowie Untererregung) zu beeinflussen. Die Fähigkeit, zwischen nervlicher Aktivität und Inaktivität zu navigieren und das eigene Erregungslevel zu regulieren, ist Voraussetzung, um im Umgang mit anderen ausgleichend wirken zu können.

Dabei ist ein Gefühl von Sicherheit die wesentlichste Rahmenbedingung und die Erdung ist eine der wichtigsten Methoden.

Die Teilnehmer/innen
• erhalten grundlegende Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Nervensystems, die auf dem aktuellen Forschungsstand beruhen
• erarbeiten individuell, was sie brauchen, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben
• lernen das Konzept und die Techniken des Sich-Erdens kennen
• erproben spielerisch die Beeinflussbarkeit des eigenen Nervensystems
• prüfen die Wirksamkeit körperlicher, am Spüren orientierter Zugänge und Methoden
• üben die für sie wirksamsten und praktikabelsten Methoden
• erhalten Informationen zur Bedeutung des Übens und Wiederholen in der Arbeit mit dem Nervensystem
• tauschen sich über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Tönen, Selbstmassage), Imagination

ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
18. – 20.11.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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91-2020
»Zurückgezogen und antriebslos«
Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen

18. - 20.11.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenigAntrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemisch-lösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• erfahren die biografischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit
• erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit
• lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können
• erarbeiten mit anderen Kolleg/innen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
• Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
• Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Rainer Orban, Sulingen
Ines Schäferjohann, Bremen

TERMIN
18. – 20.11.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

92-2020
Was Gesichter erzählen: Persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen

Bitte beachten Sie die Änderung des Ausschreibungstextes im Vergleich zum Fortbildungsprogramm in Papierformat!

18. - 20.11.2020, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Gesichter sind das Abbild unseres Wesens, unserer Persönlichkeit, unserer Fähigkeiten und Talente. Intuitiv tragen alle Menschen dieses Wissen in sich und wenden es unbewusst an. Ebenso, wie wir lernen können, nonverbale Signale bewusst wahrzunehmen, ist auch die Kunst aus dem Gesicht zu lesen für jeden Menschen erlern- und anwendbar.


Gerade in unterstützenden und pädagogischen Berufen trägt das wertfreie „Sehen“ des anderen dazu bei, erfüllbare Erwartungen zu stellen, Berufungen zu erkennen, Vertrauen zu fördern und Beziehungen zu festigen. Wertfrei, weil im Seminar deutlich wird, dass jede Stärke zugleich eine Schwäche beinhaltet und jede Schwäche zugleich eine Stärke. Das Einordnen des physiognomischen Grundnaturells eines Menschen lässt Sie grundsätzlich erkennen, ob Sie es mit einem Macher, Ökonom oder Idealisten zu tun haben: Indizien, die zum Beispiel bei der Alltagsgestaltung in einer Wohngruppe oder bei der passenden Berufswahl von Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen.


In diesem Seminar lernen Sie durch Theorie und Praxisübungen



  • die grundsätzlichen Ausprägungen der physiognomischen Grund- und Mischnaturelle kennen

  • die Merkmale der drei Grundnaturelle zu erkennen und zuzuordnen

  • die Bedürfnisse der Grundnaturelle zu benennen (Ausrichtung, Handlungen, Ernährung)

  • grundsätzlich vorhandene Talente und Fähigkeiten zu erkennen

  • grundsätzliche berufliche Eignungsfelder zu kennen

  • Merkmale der drei Mischnaturelle abzuleiten.


Anhand der Lehre der Psycho-Physignomik erweitern Sie in dieser Fortbildung Ihre Beobachtungsgabe und Menschenkenntnis. Dabei geht es keineswegs um „Schubladendenken“, denn jedes Individuum ist einzigartig. Zusätzlich prägt jede Entwicklungs- und Lebensphase eines Menschen dessen Erscheinung. Es geht darum, auch unausgesprochene Bedürfnisse zu erkennen und die Kinder und Jugendlichen durch dieses Erkennen bestmöglich zu unterstützen, mit dem Wissen, dass Entwicklungsschritte deren Physiognomie verändern werden.


Um die Bestimmung der Grund- und Mischnaturelle zu lernen, werden Sie in der Fortbildung praktisch üben, um die Anwendung des Gelernten im Arbeitsalltag vorzubereiten.


METHODIK
Theoretische Wissensvermittlung, Analyse von Fotos, Wissenstransfer durch gegenseitiges Analysieren in der Gruppe, Kleingruppenübung


ZIELGRUPPE
MitarbeiterInnen der Kinder- und Jugendhilfe und Interessierte, die persönliche und berufliche Potentiale erkennen und nutzen möchten.

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
18. - 20.11.2020

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
Telefon: (0361) 6 01 14-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie einen Spiegel zum Seminar mit.

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94-2020
Die Stimme - das Instrument von Pädagog/innen
Prävention von Stimmstörungen

23. - 25.11.2020, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Unser wichtigstes Kommunikationsmedium ist die Stimme. Durch hohe Belastungen (viel Sprechen, Sprechen bei großer Lautstärke, Stress), kann es einem aber schon mal “die Sprache verschlagen”: die Stimme wird heiser, das Sprechen anstrengend, es entsteht ein Druckgefühl im Hals oder Räusperzwang.

Der Klang der Stimme wiederum hat eine große Wirkung auf das Gegenüber. Die Stimmung in der eigenen Stimme überträgt sich zum Teil auf die Gruppen und Einzelpersonen, mit denen Sie arbeiten. Ist Ihre Stimme z.B. fest und eng, wird das Gegenüber auch eher fest und eng Ihren Inhalten gegenüberstehen.
Eine leise Stimme kann dem Gegenüber signalisieren, dass es nicht wirklich wichtig ist, was Sie sagen. Eine monotone oder im Hals feststeckende Stimme kann dazu verleiten, sich nicht gemeint und angesprochen zu fühlen.

Eine stimmentlastende Art des Sprechens hat gleichzeitig eine angenehme Wirkung auf unser Gegenüber: sie ist offen, präsent, kraftvoll, deutlich und leicht. Und vor allem: flexibel und angemessen. Sie werden in diesem Seminar sowohl lernen, Ihre Stimme auf gesunde Art und Weise zu benutzen als auch den Klang Ihrer Stimme zu entwickeln.

Sie werden mit ganzkörperlichen Übungen (nach den Methoden Schlaffhorst- Andersen und Linklater) Ihre Atem-, Aufrichtungs- und Stimmmuskulatur in eine flexible Aktivität bringen, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Stimme frei benutzen zu können. Sie werden durch die Übungen Ihren Atem vertiefen, Ihre Aufrichtung optimieren sowie Kiefer- und Nackenverspannungen lösen, damit Ihre Stimme kraftvoll und leicht Ihr Gegenüber erreichen kann. Die Übungen wirken regenierend auf den ganzen Menschen und werden im Liegen, Sitzen, Stehen und Gehen durchgeführt.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Stimm-, Atem- und Bewegungsübungen, gemeinsame Reflexion, neue Stimmmöglichkeiten ausprobieren, Feedback

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrer/innen, Fachkräfte aus Beratung und Therapie, Mitarbeiter/innen mit Leitungsfunktion.

LEITUNG
Birgit Kramer, Prezelle

TERMIN
23. – 25.11.2020

ORT
Stephansstift – Zentrum für
Erwachsenenbildung gGmbH
Hotel und Tagungshaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
Telefon: (0511) 53 53-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bequeme Kleidung, rutschfeste Socken, eine Decke und/oder Yogamatte mitbringen.

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95-2020 | EEV-18
Die Ressourcen des Teams
Einführung in die systemische kollegiale Beratung

23. - 25.11.2020, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Angenommen, die Arbeit im Team würde wieder mehr Spaß machen, dann wäre sie auch effektiver. Und umgekehrt: wenn sie effektiver wäre, würde sie auch wieder vergnüglicher werden. In diesem Seminar werden ressourcenorientierte Methoden vorgestellt, mit denen sich die Zusammenarbeit im Team interessanter, abwechslungsreicher und vor allem ergiebiger gestalten lässt: Der systemische Ansatz eignet sich nicht nur für die Arbeit mit Klient/innen, sondern auch für den Umgang unter Kollegen/innen.

Die vorgestellten Methoden können in der kollegialen Beratung (Fallbesprechungen, Intervision, aber auch in der Praxisberatung und Supervision) wie auch auf Dienstbesprechungen umgesetzt werden, von großen und kleinen, von formellen und informellen Teams.

Wir probieren verschiedene Methoden der ressourcenorientierten Teamarbeit aus und üben mit Ihnen so an Beispielen aus der Praxis, dass sie anschließend selbstständig im eigenen Team umgesetzt werden können.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• erhalten eine kurze, praxisnahe Einführung in systemisches Arbeiten im Team
• lernen eine Reihe von Methoden der systemischen kollegialen Beratung in praktischen Übungen kennen
• können diese anschließend selbst in ihren Teams vorstellen und anwenden.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Gehirnjogging: Hypothesen, Ratschläge und Komplimente
• Erfolge nutzen
• Rollen- und Comicspiele
• weitere Methoden der »kollegialen Ausbeutung«
• Teamsitzungen effektiver gestalten
• Entscheidungsprozesse vereinfachen

METHODIK
Kurzvortrag, Gruppenarbeiten, praktisches Ausprobieren und selbständiges Üben an den Beispielen der Teilnehmer/innen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen in der Sozialen Arbeit, Mitarbeiter/innen aller Hierarchieebenen sind willkommen.

LEITUNG
Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp, Halle

TERMIN
23. – 25.11.2020

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
Telefon: (0911) 9 38-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
465,- € für Mitglieder
500,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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96-2020
FORUM »Schule und Erziehungshilfen«

24. - 26.11.2020, NEU: Soest

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.


INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese EREV-Fortbildung setzt sich mit aktuellen sonder- und sozialpädagogischen sowie psychologischen und psychiatrischen Fragestellungen in Schulen und in den Erziehungshilfen konstruktiv auseinander. In Referaten, Arbeitsgruppen und Diskussionen werden wichtige Fachthemen des pädagogischen Arbeitsfeldes aufgegriffen und bearbeitet. So findet ein breitgefächerter fachlicher Austausch über Methoden und Handlungsmöglichkeiten zwischen den Teilnehmer/innen statt, der die Kooperation zwischen Schulen und Jugendhilfeeinrichtungen fördert und auch Einblick in politische Entwicklungen anderer Bundesländer ermöglicht.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.

Deshalb werden nähere Angaben über die Inhalte des Forums ab Sommer 2020 auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie hier die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen.

Das Programm kann ab Sommer 2020 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung.

ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfe« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe.

LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
24. – 26.11.2020

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
Telefon: (02921) 3700 104
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
442,- € für Mitglieder
474,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2020 bekanntgemacht.

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Förderschulen« konzipiert.

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97-2020
»Ab auf die Matte ...« - Raufen, Rangeln und faires Kämpfen selbst erleben und als Methode für die pädagogische Arbeit kennenlernen

25. - 27.11.2020, Duisburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der täglichen Arbeit wird man häufig mit Situationen konfrontiert, in denen Kinder und Jugendliche Spaßkämpfe machen, sich körperlich messen oder auf verschiedene Weisen mit ihren Kräften experimentieren. Man beobachtet dabei oft, dass das Kräftemessen auch große Freude bereiten kann. Es stellt sich dennoch häufig die Frage, welche körperlichen Rangeleien man zulässt oder aber, ob man diese alltagstauglich kanalisieren kann.

Ziel und Schwerpunkt dieser Fortbildung ist es, Raufen und Rangeln als Option für das eigene Methodenrepertoire kennenzulernen. Die mögliche Umsetzung dessen in den pädagogischen Alltag wird dabei stets hinterfragt sowie Vorund Nachteile gegeneinander abgewogen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung
• experimentieren mit ihrer eigenen Kraft,
• messen sich körperlich mit den anderen Teilnehmer/innen,
• lernen eigene Grenzen und die der anderen kennen,
• erleben Freude am Rangeln, Raufen und Kräftemessen und
• reflektieren das Erlebte mit dem Ziel, die Methode selbst anzuwenden

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Rahmenbedingungen für Raufen und Rangeln schaffen,
• Spieleketten erleben,
• Sicherheitsaspekte und Gefahren einschätzen lernen,
• die Rolle des Schiedsrichters einnehmen und anleiten lernen sowie
• Transfer und Implementierung von körperbetonten Elementen in das pädagogische Setting

METHODIK
Voraussetzung für einen adäquaten Umgang mit Raufen, Rangeln und fairem Kämpfen ist die theoretische Auseinandersetzung und die persönliche praktische Erfahrung damit. Die Teilnehmer/innen werden neben theoretischen Inputs körperbetonte Spiele, Wettkämpfe und Duelle selbst erleben. Somit hat die Selbsterfahrung oberste Priorität.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit.

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
25. – 27.11.2020

ORT
Sportschule Wedau
Fußballverband Niederrhein
Friedrich-Alfred-Str. 15
47055 Duisburg
Telefon: (0203) 77 80-251
www.sportschule-wedau.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Mitzubringen ist bequeme Kleidung

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98-2020
Verlässliche Beziehungen gestalten - Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

30.11. - 02.12.2020, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?

Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen, das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.

Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/innen der Fortbildung:
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« intensiv beschäftigen möchten.

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
30.11. – 02.12.2020

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
Telefon: (0251) 98 18-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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100-2020
FACHTAGUNG »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«

Anmeldung über BVkE-Geschäftsstelle

02. - 03.12.2020, Fulda

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem BVkE

Nähere Informationen finden Sie hier. HINWEIS: Die Anmeldung kann ausschließlich in der BVkE-Geschäftsstelle erfolgen!

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der beruflichen (Aus-) Bildung ist oft von Stolpersteinen und Hindernissen geprägt. Es begegnen uns immer wieder „unmotivierte“ junge Klient*innen oder junge Menschen mit herausforderndem Verhalten, die sich nicht so verhalten, wie das Jobcenter, das Jugendamt oder Fachkräfte und Ausbilder*innen es sich vorstellen.

In Vorträgen und Workshops haben Sie die Möglichkeit, Konzepte zum systemischen Arbeiten mit „unmotivierten“ oder gewaltbereiten jungen Menschen in der Jugendhilfe und beruflichen Ausbildung kennenzulernen sowie sich mit Möglichkeiten der Qualifizierung von jungen Menschen mit psychischer Erkrankung zu befassen.
Welche Bedingungen und Faktoren dazu beitragen, dass „Care Leavern“ der Übergang aus der stationären Erziehungshilfe in die Selbstständigkeit und ins Berufsleben besser gelingt, wird anhand der Ergebnisse eines Forschungsprojekts von BVkE/IkJ Mainz dargestellt.

Kostenträger und Politiker stellen verstärkt die Frage nach der Wirksamkeit von Maßnahmen der Jugendberufshilfe, viele Einrichtungen und Träger geraten deshalb zunehmend unter Rechtfertigungsdruck. Wir stellen Ihnen zwei Modelle vor, wie Fachkräfte die Wirksamkeit ihrer Angebote messen und nach außen darstellen können. Sie haben zudem die Gelegenheit, sich in Workshops mit „Möglichkeiten der betrieblichen Teilhabe zwischen WfMB und allgemeinem Arbeitsmarkt“ und praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung
des §16 H SGB II zu befassen.

Nicht zuletzt ist uns der Netzwerkgedanke wichtig – daher bieten wir am ersten Abend sowie im Mini-Open-Space am zweiten Tag die Möglichkeit eines informellen fachlichen Austauschs.



ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte, Sozialpädagog/ innen sowie Ausbilder/innen aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteure aus den Kommunen und der Arbeitswelt.

LEITUNG
Thomas Köck (Leiter der BVkE Fachgruppe Jugendberufshilfe)
Lothar Eberhardt (Leiter der EREV Fachgruppe »Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung«)

TERMIN
02. - 03.12.2020

ORT
ParkHotel Fulda
Goethestraße 8
36043 Fulda
Telefon: (0661) 86 50-0
www.parkhotel-fulda.de

TEILNAHMEBEITRAG
310,- € inkl. Übernachtung und Verpflegung
260,- € ohne Übernachtung, inkl. Pausenverpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

KONTAKT
Annette Bauer
BVkE e. V.
Karlstr. 40, 79104 Freiburg
annette.bauer@caritas.de

oder

Carola Schaper
EREV e. V.
Flüggestr. 21, 30161 Hannover
c.schaper@erev.de


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101-2020
Embodiment
Wie Bewegung unser Fühlen und Denken beeinflusst

02. - 04.12.2020, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Embodiment – Verkörperung: So nennt man wissenschaftlich die tiefe Verbindung von geistigen, emotionalen und körperlichen Vorgängen, die uns im Alltag prägt, oft ohne dass wir es ahnen. Das Wissen darum, wie wir selbst durch bessere Körperwahrnehmung sowie durch bestimmte Haltungen, Bewegungen oder Rhythmusveränderungen auf unsere Gefühle und unsere Handlungsfähigkeit Einfluss nehmen können, ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen.

Ziel des Seminars ist es, diese Erkenntnisse sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Selbstfürsorge nutzbar zu machen. Embodiment wird in vielfältiger Weise in Spielen, Übungen und Experimenten erlebbar gemacht. Daraus können praktische Möglichkeiten zur Regulation und Selbstregulation entwickelt werden.

Die Teilnehmer/innen
• erhalten grundlegende Informationen zur Bedeutung körperlicher Vorgänge für die Entwicklung und Veränderung von Welt- und Selbstverhältnis
• erproben und erleben diese Zusammenhänge in spielerischer, forschender und übender Weise
• erlernen eine kleine Qigong-Übungsfolge, welche die verschiedenen Stadien einer ganz erlebten und integrierten Erfahrung mit den zugehörigen Bewegungen und Haltungen    verbindet
• erhalten individuelle Unterstützung
• erhalten Anregungen für Ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln Ideen, wie sie die Erfahrungen in ihre beruflichen Tätigkeit und in ihre Selbstfürsorge integrieren können
• tauschen sich in Kleingruppen und in Plenum über die Erfahrungen aus.

METHODIK
Theoretische Inputs, Körperübungen, Spiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Aufschreiben und Malen

ZIELGRUPPE
Alle, die ihr Verständnis der Möglichkeiten, emotionale und kognitive Entwicklung zu fördern, vertiefen wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen.

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
02. – 04.12.2020

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
Telefon: (05671) 8 81-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagsessen)*

* Änderungen vorbehalten

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104-2020
EREV-Online-Seminar in Kooperation mit NHW e.V.:
Umgang mit der Corona-Pandemie – der pädagogische Alltag im Mittelpunkt: Pädagogik jetzt!

HINWEIS: Der Referent wird den Zoom-Account des NHW e.V. nutzen. Dort sind die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen -soweit erforderlich- getroffen.

16.06.2020, Online

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier.

INHALT UND ZielSETZUNG
Kontakteinschränkungen und Abstandhalten, das wird uns wohl noch eine ganze Weile erhalten bleiben.
Aber wie leisten wir dennoch gute pädagogische Arbeit unter Bedingungen, die sich keine*r von uns vorstellen konnte?
Was hat sich in den Beziehungen und im Erleben verändert?
Wie gehen wir damit um, wie auf die Kinder und Jugendlichen zu?
Welche neuen Schwierigkeiten treten im Alltag unserer Einrichtungen und Gruppen auf und wie beantworten wir sie?
Wie halten wir selbst unter diesen Bedingungen durch und wie erleben wir Fachkräfte die Beziehungen im Team?


Der EREV in Kooperation mit dem NHW e.V. lädt herzlich zu einem vierstündigen Online-Meeting ein, in dem gemeinsam an solchen Fragen gearbeitet werden kann. Vor allem wird es viel um Austausch untereinander gehen und darum,
überhaupt einmal wieder ausführlich Kontakt und Vernetzung über Arbeitsthemen haben zu können. Es wird einige Anregungen zur Nutzung
des Online-Formates geben. Dort ist vieles anders, aber nicht alles nur schlechter oder eingeschränkt, es ist eine interessante neue Bühne für
unsere Arbeit.

METHODIK
Einige Kleingruppenarbeiten, bei konkretem Bedarf auch supervisorische Anteile, Sharing und Feedback.

LEITUNG   
Manfred Jannicke
Diplom Sozialpädagoge, Supervisor, Psychodramaleiter, Pädagogischer Gesamtleiter NHW e.V. in Berlin

TERMIN    
16. Juni 2020

UHRZEIT
14.00 – 18.00 Uhr

TEILNAHMEBEITRAG
20,00 €

TEILNEHMERZAHL
20

Hinweis:
Der Referent wird den Zoom-Account des NHW e.V. nutzen.
Dort sind die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen -soweit
erforderlich- getroffen. Nach dem Erhalt Ihres Beitrages für das
Online-Seminar werden wir Ihnen mit der Bestätigung drei Dokumente
senden: Datenschutz, technische Hinweise und Etikette,
die Sie bitte unterzeichnet an uns zurücksenden müssen.
Der Referent wird Ihnen nach Erhalt aller Dokumente eine Mail
mit dem Link zur Anmeldung mit der Adresse nhw@nhw-ev.de
senden.

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