Für die Durchführung unsere Veranstaltungen richten wir uns nach den jeweiligen Corona-Landesverordnungen und informieren angemeldete Teilnehmende über Änderungen.

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2022: Inhalt und Anmeldung

97-2022 | EEV-22
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2022 – 2023 | Modul 1

Modulreihe

17.10.2022 - 08.03.2023, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich.
Die Teilnehmer/-innen setzen sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen. Die im ersten Teil des Seminars entwickelten Ideen werden im Folgeseminar aufgegriffen, überprüft und weiterentwickelt.

Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe
• Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention

Modul 1: 17. – 19.10.2022
Modul 2: 06. – 08.03.2023

METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
 

LEITUNG
Benjamin Löhner, Nürnberg
Moritz Holzinger, Nürnberg

TERMIN
17.-19.10.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- D für Mitglieder
932,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für beide Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Basisschulung kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 97-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter
www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

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113-2022
FACHTAG KiTa und deren Schnittstellen: Index für Inklusion - Von der Idee zur Umsetzung

bisheriger Termin: 15.11.2022

13.12.2022, ONLINE

Weitere Infos

Der geplante Fachtag am 15.11.2022 muss leider aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Wir laden zum Online-Austausch am 13.12.2022, von 13-16 Uhr, ein.


PROGRAMM

13.00 Uhr  Begrüßung durch Carola Hahne (Vorstand EREV / Geschäftsführung Venito Diakonische Gesellschaft für Kinder, Jugendliche und Familien gGmbH)

 
13.10 Uhr  Vortrag und Fragerunde: Index für Inklusion

Die Novellierung des SGB VIII mit dem Ziel, eine inklusive Lösung für die tradiert segregierende pädagogische Praxis von Kindern mit und ohne zugeschriebener Behinderung zu schaffen und das schlussendliche Inkrafttreten des KJSG im Juni 2021 haben bereits zu einigen positiven Veränderungen für Kinder, Jugendliche und deren Familien beitragen können. So gilt u.a. bereits jetzt, dass Kindertagesstätten ohne Vorbehalt und nicht länger abhängig eines bestimmten Hilfebedarfs gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne zugeschriebener Behinderung umsetzen sollen (§22a, Abs. 4).

Um diesem Anspruch gerecht zu werden und Inklusion in der pädagogischen Praxis umzusetzen, haben sich verschiedene Varianten des Indexes für Inklusion bewährt. Dabei handelt es sich um eine „Hilfestellung und Handreichung zur Unterstützung der inklusiven [Qualitäts-, Anm. S.U.] Entwicklung“ (Booth et al. 2007, 10) von Organisationen. Ursprünglich ging es dabei um Schulen, nachfolgende Varianten fokussierten Kindertagesstätten, die Kommune, den Sportverein oder auch Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Gerade den Varianten für Bildungseinrichtungen ging es immer um eine Beschäftigung mit Bildung nach inklusiven Gesichtspunkten und nicht mit bestimmten Gruppen von Kindern.

Inklusion wird dabei als Prozess verstanden, welcher den Abbau von Barrieren für alle Organisationsmitglieder und die Steigerung ihrer Partizipation anvisiert, der Index selbst nicht als Ergänzung der vielfältigen Aktivitäten in Kitas, sondern als ein Weg, diese im Sinne eines inclusion mainstreamings nach inklusiven Maßgaben zu gestalten. Die eigentliche Leistung des Indexes für Inklusion ist allerdings darin zu sehen, dass er den Veränderungsprozess schrittweise strukturiert und eine gänzlich andere Art zu arbeiten und zu fördern anstrebt.

In dem Vortrag soll dieses Instrument mit Einblicken in die Praxis vorgestellt und gemeinsam diskutiert werden.

Stephan Ullrich, Hochschule Hannover

Anja Heine & Saskia Mann, Kinderhaus St. Petri, Hannover

 
15.00 Uhr  kurze Pause

 
15.10 Uhr  Arbeitsgruppen & Netzwerken

 
15.45 Uhr  Rückblick, Ausblick und Verabschiedung

 
Die Veranstaltung wird mit ZOOM angeboten. Das Programm kann direkt im Browser gestartet werden. Sie benötigen eine Kamera, ein Mikrofon oder gerne ein Headset.

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Der LINK wird Ihnen wenige Tage vor Beginn per Mail zugeschickt.

Anmeldung über FORMS

121-2022
Das Chamäleon in der sozialpädagogischen Familienhilfe

28. - 30.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit in den ambulanten Hilfen, als Sozialpädagogische Familienhilfe, ist ein anspruchsvolles Arbeitsfeld mit vielen Facetten. Tagtäglich treffen die Fachkräfte auf neue Herausforderungen, denen sie flexibel und dennoch strukturiert entgegentreten müssen. Die Arbeit konzentriert sich nicht nur auf einen Hilfeempfänger, sondern auf das gesamte Familiensystem und Netzwerke. Die Anforderungen an unsere Arbeit werden immer komplexer, Zeiten zum kollegialen Austausch und zur eigenen Reflexion werden kürzer. Gerade für neue Mitarbeiter/-innen und Quereinsteiger/-innen ist der Spagat zwischen den Leistungsbeschreibungen des Arbeitgebers, den Anforderungen der verschiedenen Auftraggeber und den Wünschen der Klientel des Systems eine komplexe Aufgabe und Herausforderung. Die persönliche Haltung, eigene Ressourcen, ein individuell gut strukturierter und organisierter Arbeitstag sind Voraussetzungen für die Arbeit in der ambulanten Hilfe. Oft steht dies nicht im Einklang mit den Gegebenheiten des Alltags in der Hilfe. Ein hohes Maß an Flexibilität, angepasst an stetig wechselnden Bedürfnissen, kosten viel Kraft und Energie. So mancher stellt sich die Frage: »Wo bleibe ich?«

Folgende Themen werden in der Fortbildung im Vordergrund stehen:
• Wie wandelbar muss ich in der Arbeit sein?
• Wo sind meine Grenzen und wie erkenne ich sie?
• Selbstfürsorge »Wo bleibe ich?«
• Arbeit mit Widerständen und »Zwangskontext«
• Die unterschiedlichen Arbeitsansätze der Büros und Jugendämter »Wir arbeiten nach Lüttringhaus«
• Persönliche Haltung im Umgang mit allen Beteiligten
• Eigene Struktur und Organisation des Alltags
• Zwischen Kontrolle und Beziehung im Arbeitsalltag
• Austausch über aktuelle Fälle
 
METHODIK
Der Erfahrungsaustausch, sowie die Bereitschaft zur eigenen Reflexion sollen Schwerpunkt der Fortbildung sein. Eigene Themen finden Raum und können besprochen werden.

ZIELGRUPPE
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter/-innen der ambulanten Hilfe im sozialpädagogischen Bereich und an interessierte Quereinsteiger/-innen
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LEITUNG
Gabriele Clossen, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)* Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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125-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

30.11. - 02.12.2022, Hannover

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im April 2022 begonnen.

Zum Startseminar

126-2022 | EEV-27
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Modul 3

05. - 08.12.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar

133-2022
Biografisch arbeiten - professionell handeln in Erziehungsstellen 2022 – 2023, Modul 3

30.11. - 02.12.2022, ONLINE

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar