Theorie und Praxis der Jugendhilfe - 2019

TPJ 27, Jahrgang 2019, 136 S.
Digitalen Wandel gestalten

Wir leben in einer Zeit mit Veränderungen, deren Folgen noch nicht absehbar sind, da wir erst am Anfang stehen. Der digitale Wandel öffnet viele Türen, aber diese hält er eben auch für viele junge Menschen und Familien verschlossen. Informationen und Vernetzung bieten  Möglichkeiten, neue Zugänge zu erreichen; dies aber eben nur dann, wenn eine kritische, vorbereitete Auseinandersetzung stattfindet.
Notwendig ist es, Benachteiligungen junger Menschen durch einen eingeschränkten Internetzugang abzubauen und gerade die Kinder- und Jugendhilfe durch Zugänge ins Internet zu fördern. Die Ausführungen zur Jugendhilfeethik und zur digitalen Verantwortung zeigen den Zusammenhang auf, dass eine Auseinandersetzung mit der digitalen Würde, Autonomie und Gerechtigkeit des jungen Menschen notwendig ist. Wir sind also bleibende Lernende in der digitalen Transformation.

Wie Klaus Graf in seiner Einleitung beschreibt, ist die »Geschichte des großen Umzugs« für uns längst nicht mehr zu überblicken. Wir danken dem Träger stadtgrenzenlos für die Darstellung der digitalen Transformationsprozesse mit der Fokussierung des pädagogischen, fachlichen Bereiches. Die Gliederung erfolgt in die Aspekte der Herausforderungen der Digitalisierung in Organisationen der sozialen  Arbeit und die Darstellung des möglichst digitalen Alltags der Organisationen.

Cover Heft Nr.TPJ 27, Jahrgang 2019, 136 S.<br> Digitalen Wandel gestalten

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TPJ 26, Jahrgang 2019, 108 S.
Personalauswahl, Personalgewinnung und Personalbindung

NEU: Artikel "Vorteile einer Vorstellungsrunde mit allen Bewerber/innen im Erstgespräch" Matthias Lang, Radebeul

Im Rahmen des Blickes aus der Sichtweise der Einrichtungen wird der Kontext des Auftrags der Kinder- und Jugendhilfe für die Entwicklung der jungen Menschen in Verbindung mit der Kultur der Zusammenarbeit in den Einrichtungen gestellt. Es kommt demnach darauf an, dass die Inhalte der pädagogischen Praxis eine Passung zum organisationalen Handeln aufweisen. Hierzu gehört ein hohes Maß an Selbststeuerungsbefähigung in den Teams vor dem Hintergrund eines Leitungsverständnisses mit Transparenz, offenem Umgang mit Konflikten und Fortentwicklung der Qualität. Die hier beschriebene Sichtweise unterscheidet sich grundsätzlich von klassischen Organisationsgestaltungen. Demnach wird nicht eine Strategie vorgegeben, die bis in die kleinsten Einheiten der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt wird, sondern es wird davon ausgegangen, dass die Entwicklung im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe ständigen Veränderungen und wechselnden Lebenssituationen ausgesetzt ist. Die Antwort hierauf sind Rahmenbedingungen mit einer Gestaltung der Selbstorganisation und Selbstregulierung der pädagogischen Betreuung der jungen Menschen und Familien. Die vorliegende Theorie und Praxis der Jugendhilfe gliedert sich in die Bereiche Einrichtungsprozesse und Selbsteinschätzung, Personalgewinnung, Bewerbungsverfahren, Mitarbeitendenentwicklung und attraktiver Arbeitgeber.

Cover Heft Nr.TPJ 26, Jahrgang 2019, 108 S.<br> Personalauswahl, Personalgewinnung und Personalbindung

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TPJ 25, Jahrgang 2019, 240 S.
Basiswissen Aufsichtspflicht: Haftung und Garantenstellung in der Kinder- und Jugendhilfe - Umgang mit digitalen Medien

Der aktuelle Diskussionsprozess zur Weiterentwicklung der Kinder-
und Jugendhilfe »Mitreden – Mitgestalten« macht deutlich, dass der Wunsch, alle Missstände, Misshandlungen und Aufsichtspflichtverletzungen zu vermeiden nachvollziehbar ist, aber gleichzeitig eben nicht erfüllbar. Das Vertrauensverhältnis, welches die Kinder- und Jugendhilfe zu den jungen Menschen und ihren Familien benötigt, erfordert, dass Fachkräfte die Lebenswirklichkeit der jungen Menschen und Familien in die Hilfen einbinden.


Für die Aufsichtspflicht und Haftung gelten klare Regeln. Diese müssen jedoch sinnvoll ausgelegt und angewendet werden. Jede Einzelsituation ist anders und lässt sich eben nicht nach Ursache-
Wirkungszusammenhängen schematisch bewerten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter benötigen fachliche Handlungsspielräume und lernende, sich weiterentwickelnde Verfahren. Die vorliegende Theorie und Praxis der Jugendhilfe gliedert sich in die Bereiche der zivilrechtlichen Grundlagen, digitaler Aspekte, strafrechtlicher Gesichtspunkte, Checklisten zur Führung der Aufsichtspflicht, Rechtsprechung und des Jugendschutzes.

Cover Heft Nr.TPJ 25, Jahrgang 2019, 240 S.<br> Basiswissen Aufsichtspflicht: Haftung und Garantenstellung in der Kinder- und Jugendhilfe - Umgang mit digitalen Medien

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