Für die Durchführung unsere Veranstaltungen richten wir uns nach den jeweiligen Corona-Landesverordnungen und informieren angemeldete Teilnehmende über Änderungen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unseren Angeboten!

2022: Inhalt und Anmeldung

71-2022
Verlässliche Beziehungen gestalten Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

29. - 31.08.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?
Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.
Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« einmal intensiv beschäftigen möchten.

 

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
29. – 31.08.2022

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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72-2022
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe Aufbauseminar

31.08. - 02.09.2022, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen? Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/-innen
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses
• erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen
• lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren
• setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander
• lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen
• orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge
• üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen

Inhalte der Fortbildung sind unter anderen: Vertiefung praktischer Kompetenzen wie Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen, Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/-innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

 

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
31.08. – 02.09.2022

ORT
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
☎ 04331 593300
www.tagungszentrum-martinshaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Das Einführungsseminar Traumapädagogik findet vom 11. – 13.05.2022 in Rendsburg statt.

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74-2022
Eltern, Kinder, Jugendliche - alles inklusiv! Von der Elternarbeit zur Beteiligung aller Mitglieder des Familiensystems

12. - 14.09.2022, Frankfurt am Main

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die aktive Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern bildet die Grundlage gelingender Hilfen. Maßgeblich handlungsleitend ist dabei die Haltung der Fachkräfte zur Mitbestimmung und Entscheidungsübernahme von Adressaten und Adressatinnen in der Gewährung und Planung von Hilfen. In der fachlichen Diskussion wird sie zunehmend als ein eigenständiges Arbeitsfeld mit spezifischen Anforderungen, Methoden und Handlungsstrategien charakterisiert. Mit der aktuellen Reformdebatte soll die Beteiligung der Eltern daher an verschiedenen Stellen gestärkt werden – auch im Rahmen stationärer Hilfeleistungen. Mit dem Menschenrecht auf Inklusion wird die Elternarbeit dabei vor neue Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es bisherige Ansätze der Elternarbeit gemeinsam mit Eltern mit und ohne Behinderung und ihren Netzwerken bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Zum anderen braucht es dafür barrierefreie Zugänge wie auch ausreichend personelle und zeitliche Ressourcen, um den individuellen Teilhabevoraussetzungen aller Eltern gerecht werden zu können.

Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen und Handlungsbedarfe in der Praxis:
• Wie kann die Beteiligung von Eltern und Familiensystemen mit und ohne Behinderung im Hilfeprozess von Beginn an strukturell verankert werden?
• Welche Methoden der Förderung von Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme sind zielführend und welche Gelingensindikatoren gibt es?
• Wie kann die Kooperation zwischen unterschiedlichen Leistungsträgern, Leistungserbringern und anspruchsberechtigten Eltern gemeinsam ausgestaltet werden?

Diese Fragen werden in dem Seminar anhand von zahlreichen Praxisbeispielen gemeinsam bearbeitet. Entlang eines sozialraumorientierten Modells der Hilfen zur Erziehung lernen die Teilnehmenden unter anderem die Methode des Familienrats und des beteiligtenorientierten Stadtteilteams sowie das Videohometraining kennen. Das Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen der Elternarbeit in den verschiedenen Rechtsbereichen des SGB VIII und SGB XII und die notwendige fachliche Haltung. Die Teilnehmenden erhalten zahlreiche Anregungen zur multiprofessionellen Kooperation zwischen Eltern, öffentlichen und freien Trägern. Das Seminar bietet außerdem konkrete Gestaltungsmöglichkeiten und methodisches Know-How für die Arbeit mit Eltern mit und ohne Behinderung

METHODIK
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Übungen, Rollenspiele, Videofeedback. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe und aus dem Bereich der Eingliederungshilfe

 

LEITUNG
Delia Godehardt, Stuttgart
Andrea Grugel, Stuttgart

TERMIN
12. – 14.09.2022

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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77-2022
Die Kunst des Nichtwissens Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe

13. - 15.09.2022, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden? Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex seien die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer Umwelt.
Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist doch ihr Ziel, zu helfen gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben sie und ihr Team sich auf die Lösung, nicht auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen. Dieses Seminar gibt einen Einblick in die lösungsfokussierte Arbeit. Ein leicht zu erlernendes Beratungsmodell wird vorgestellt und erprobt. In lösungsfokussierten Übungen wird eine Übertragung auf Ihren Arbeitskontext unterstützt.

METHODIK
Einführende Impulsreferate werden durch Ihre Selbsterfahrung ergänzt. In Kleingruppen werden Sie mögliche Schritte für die Umsetzung in Ihre verschiedenen Arbeitsgebiete entdecken.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
13.-15.09.2022

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
☎ 0361 60114-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

 

 
 

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132-2022
Biografisch arbeiten - professionell handeln in Erziehungsstellen 2022 – 2023, Modul 2

14. - 16.09.2022, ONLINE

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar

82-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe - Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen | Modul 3

Modulreihe

14. - 16.09.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V.

 

Nähere Informationen und Anmeldung unter 13-2022

Zum Startseminar

83-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen | Modul 3

Modulreihe

14. - 16.09.2022, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

 

Nähere Informationen und Anmeldung unter 24-2022

Zum Startseminar

81-2022
Forschungslabor Resilienz II Stärke(n) erforschen, Stress analysieren, Gesundheit validieren!

14. - 16.09.2022, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Resilienzforschung beschäftigt sich mit der Frage, was manche Menschen zu »Stehaufmännchen« macht. Die gute Nachricht der Forschung ist: die Fähigkeit der psychischen Widerstandskräfte kann ein Leben lang gestärkt und gefördert werden! Resiliente Menschen können flexibler mit Stress umgehen und bewältigen Druck und Frust besser.
Im Seminar stellen wir die Faktoren der Resilienz vor und ermöglichen eine Selbstreflexion der vorhandenen resilienten Anteile. Mit Hilfe von Timeline- Arbeit begeben die Teilnehmenden sich auf die Spur von biographisch relevanten Situationen, in denen sie bereits ihre Resilienz genutzt haben. Die Teilnehmenden begeben sich in ihr persönliches Forschungslabor, neue oder verbesserte Strategien zu erlernen und ihren Ressourcen für künftige Lebens- und Berufssituationen auf die Spur zu kommen. Zudem bilden wir den Transfer in die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und entwickeln Ideen, wie auch die Widerstandkraft der Kinder, Jugendlichen und Eltern gestärkt werden kann.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Teilnehmende aus dem Forschungslabor 2020 lernen neue Methoden der Resilienzförderung kennen und probieren sie aus.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen. 

LEITUNG
Kerstin Möller, Bad Münder
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ 040 823161-0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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80-2022
"Kommunikation: Gut gesagt!" Die zwölf Routinen gelungener Kommunikation

14. - 16.09.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Über fast alle Aspekte der Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen und Menschengruppen, ob analog, ob digital, ist in den letzten 80 Jahren unendlich viel geforscht und geschrieben worden; die Regale in den Bibliotheken sind entsprechend gefüllt. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Im Seminar werden daher die zwölf zentralen Kommunikationstheorien verschiedener Autoren und Autorinnen im Überblick verständlich vermittelt und zusammen mit den Seminarteilnehmenden praktische Handlungsoptionen erarbeitet, mit unterschiedlichen, insbesondere natürlich schwierigen, Kommunikationssituationen besser umgehen zu können.
Einer der Schwerpunkte wird es sein, sogenannte »Brückensätze« (also hilfreiche Beispielssätze) zu bilden und in unterschiedlicher Weise so in den Köpfen zu verankern, dass es den Teilnehmenden leicht möglich sein wird, in den entsprechenden Situationen schnell und angemessen zu reagieren, denn, ja, auch Schlagfertigkeit lässt sich erlernen.

Inhalte sind:
• Das Modell der Repräsentationssysteme von SHANNON und WEAVER
• Das Kommunikative Dreieck von LASWELL
• Das »Kommunikative Viereck« von MCLUHAN
• Die »Vier Seiten einer Botschaft« von SCHULZ VON THUN
• Das Wesen einer beeindruckenden Rede nach CICERO und anderes mehr
• Argumentationstechniken
• Umgang mit den eigenen Affekten
• Konzepte der Selbstbehauptung

Die Teilnehmenden kennen die zentralen Kommunikationstheorien, können sie praktisch anwenden und sich auch in sehr schwierigen Kommunikationssituationen behaupten.

METHODIK
Vortrag mit Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Szenario-Technik 

LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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79-2022 | EEV-19
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

14. - 16.09.2022, Würburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als achtzig Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen. In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder und Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
Das Seminar bietet Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden Wechselwirkungen
erkundet und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachgestellt. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
• ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
• erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen
• kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern
• können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern

Inhalte der Fortbildung sind:
• die nonverbalen Kanäle
• der kommunikative Status
• der Einfluss des Raumes
• möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/-innen und pädagogische Mitarbeiter/-innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten


LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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85-2022
EMBODIMENT – Verkörperte Selbstwahrnehmung als Basis von Selbst- und Co-Regulation

19. - 21.09.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Embodiment – verkörperte Selbstwahrnehmung: So nennt man wissenschaftlich die Fähigkeit, die eigenen Empfindungen, Gefühle und Bewegungen ohne einschränkende Wertung wahrzunehmen. Embodiment ist die Basis für gesunde Selbst- und Co-Regulation. Die Erweiterung oder Vertiefung der verkörperten Selbstwahrnehmung wirkt sich stärkend auf alle Lebensbereiche (unter anderem Gesundheit, Beziehungs- und Handlungsfähigkeit) aus. Das Wissen darum, wie diese grundlegende Fähigkeit unser Leben prägt und wie wir sie für uns selbst und in der Arbeit mit anderen verbessern und nutzen können, ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen. Ziel des Seminars ist es, diese Erkenntnisse sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Selbstfürsorge praktisch nutzbar zu machen.
Wir erproben im Seminar spielerisch viele verschiedene Zugänge zu verkörperter Selbstwahrnehmung, in Ruhe und Bewegung, in Eigenwahrnehmung oder Wahrnehmung der Umwelt. Verkörperte Selbstwahrnehmung zu verändern braucht Zeit und Übung. Im Seminar können die Teilnehmenden für sich und für ihre Arbeit passende Wege ausprobieren und praktische Möglichkeiten kennenlernen, diese Basis zur Selbstregulation und Co-Regulation in ihrem privaten und beruflichen Alltag zu stärken und zu entwickeln.

Die Teilnehmer/-innen
• erhalten grundlegende Informationen über körperliche Strukturen und Vorgänge der verkörperten Selbstwahrnehmung
• erproben und erleben Zugänge zur verkörperten Selbstwahrnehmung in übender, forschender und spielerischer Weise
• erlernen eine kleine Qigong-Übungsfolge, die verkörperte Selbstwahrnehmung in besonderer Weise enthält
• erhalten individuelle Unterstützung
• erhalten Anregungen für ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln Ideen, wie sie die Erfahrungen in ihre berufliche Tätigkeit und in ihre Selbstfürsorge integrieren können
• tauschen sich in Kleingruppen und im Plenum über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Spür- und Körperübungen, Spiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Aufschreiben und Malen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind, neue methodische Wege zu gehen.
 

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
19.-21.09.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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87-2022
Herausfordernde Familien spielend (leicht) beraten - Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) 2022 - 2024 | Modul 2

Modulreihe
ACHTUNG: verschoben vom 19.09. - 22.09.2022 auf 23. – 26.01.2023!

19. - 22.09.2022, Mühlheim an der Ruhr, Rheine und Münster

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 28-2022

Zum Startseminar

88-2022 | EEV-20
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen | Modul 2

Modulreihe

19. - 22.09.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 65-2022

Zum Startseminar

89-2022
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

20. - 22.09.2022, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum fünften Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.
Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe.
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres. Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden.
Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2022 in der EREVGeschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe.

LEITUNG
nn

TERMIN
20.-22.09.2022

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt-Wittenberg
☎ 03491 458-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
532,- € für Mitglieder
566,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 01.06.2022 für das Forum anzumelden.
Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.
 

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90-2022
»Einfach mal um’s Hindernis drumrum« Aufbauseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe Atelier für Verwaltungskünstler/-innen

21. - 23.09.2022, Hildesheim

Weitere Infos

Dies ist das zweite Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte.
In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Wir arbeiten im zweiten Seminar auf der Basis des Grundlagenseminars oder fundierter Kenntnisse in Kommunikation, Zielarbeit und Konfliktlösung. Sie verfeinern Ihre Kenntnisse und setzen sie zunehmend selbstständig ein.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir arbeiten mit Ihren Fallbeispielen. Wir vertiefen Ihre Kompetenz aus dem Grundlagenseminar (oder vergleichbarer Kenntnisse). Ihre persönlichen Strategien der Kommunikation nehmen Sie genau unter die Lupe. Sie erarbeiten sich vertiefte Strategien zur Zielerreichung und üben sie ein. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire für alltägliche und schwierigere Situationen. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand und Sie wenden Kenntnisse aus den Bereichen Rhetorik und Arbeitsgestaltung an. Sie arbeiten in diesem Seminar verstärkt selbstständig.
Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand:
Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben; hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann mal geholfen haben. Stattdessen kümmern Sie sich jetzt um neue Ansätze.
Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
Die lösungsorientierte Arbeit kann, je nach Gruppeninteresse, ergänzt werden durch Aspekte der Prozessanalyse und gesundheitsfördernder Arbeitsgestaltung. Rhetorikübungen zum Aufwärmen üben den eigenen Auftritt. Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen in Ihren Einrichtungen zu entwickeln.
Pädagogen und Pädagoginnen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Atelier und Austausch. Kurz: »Einfach mal Kraft sparen und doch ankommen!«
Der Schwerpunkt 2022:
Ich krieg jetzt mal nicht die Krise – Umgang mit überraschenden Situationen

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
21.-23.09.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

 

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91-2022 | EEV-21
»Medienberater/-in in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe« | Modul 2

Modulreihe

21. - 23.09.2022, Würzburg

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 47-2022

Zum Startseminar

94-2022
Neuroleadership und Führungsalltag – was lehrt uns die Hirnforschung?

26. - 28.09.2022, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer führt, geht voran. Erfolg von Führungskräften resultiert wie im Sport aus guten Spielern und der richtigen Taktik.
Der Amerikaner David Rock brachte 2006 erstmals Neurowissenschaftler und Führungsexperten zusammen, um unter dem Begriff Neuroleadership einen neuen Ansatz für die Entwicklung von Führungsstrategien zu entwickeln.
Die Neurowissenschaft geht davon aus, dass im Gehirn zwei mächtige Gehirnsysteme miteinander konkurrieren. Der gehirneigene Schiedsrichter ist der Verstand. Auf der einen Seite ist das Begeisterungssystem, das durch Dopamin angefeuert wird. Auf der anderen Seite ist das Stresssystem, das durch Cortison und Adrenalin gesteuert wird. Beide Seiten können situationsabhängig wichtig sein. Ein gutes Maß an Stress ermöglicht exakt und sehr fokussiert zu arbeiten. Andererseits ist die Lösung komplexer Probleme in dieser Situation nahezu unmöglich. Die Kreativität sinkt, ebenso wie Verhaltensflexibilität und die Fähigkeit der Zukunftsplanung.
Wenn die Führungskraft Mitarbeiter/-innen will, die Arbeitsaufträge wortgetreu ausführen, sind Drohungen ein guter Führungsweg. Wer allerdings kreative, flexible Mitarbeiter/-innen sucht, handelt mit Drohungen kontraproduktiv. Wer hellwach die Dinge nach Fehlern durchsieht, wird durch das Stresssystem unterstützt. Wenn jemand bei der Aufgabe Kreativität und Begeisterung braucht, wird dies durch das Begeisterungssystem unterstützt.
Mitarbeiter/-innen brauchen Selbstverantwortung und Selbstkontrolle. Denn je mehr Kontrolle die Arbeitnehmer/-innen über ihre Tätigkeit haben, desto zufriedener werden sie. So zeigen Untersuchungen, dass Inhaber/-innen oder Geschäftsführer/-innen trotz hoher Arbeitsbelastung meistens die gesündesten sind. Anders sieht dies bei den sogenannten Sandwich-Managern und –Managerinnen aus, die sich oft in einer psychisch belastenden Situation befinden. Je mehr Eigenkontrolle die Mitarbeiter/-innen über ihre Arbeit haben, desto stärker gehen sie in der Arbeit auf. Die Botschaft ist deutlich: Lasse den Mitarbeitenden soviel Kontrolle und Entscheidungsspielraum wie möglich.
Das Seminar thematisiert die spannende Frage, welche Maßnahmen eine eher hirnorientierte Führung fordert, um den neurobiologisch fundierten Grundbedürfnissen – wie Autonomie und Selbstwirksamkeit, Verbundenheit, Wachstum und Entwicklung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwert und Status, Fairness und Angemessenheit zu entsprechen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden die Teilnehmenden an ihren eigenen Praxisbeispielen exemplarisch arbeiten

ZIELGRUPPE
Führungskräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars
 

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
26.-28.09.2022

ORT
CV JM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
☎ 0561 3087-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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93-2022
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2022 – 2023 | Modul 3

Modulreihe

26. - 29.09.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig - Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.

Nähere Informationen und Anmeldung unter 38-2022

Zum Startseminar

96-2022
Forum »Sozialraumnahe Hilfen«

28. - 30.09.2022, Würzburg

Weitere Infos

Den Programmfalter finden Sie hier

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zwei große Themen werden uns beim Forum 2022 besonders beschäftigen:
Die Reform des SGB VIII insbesondere mit den Möglichkeiten, Inklusion zu gestalten und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Familien und die daraus resultierenden neuen Aufgaben der Jugendhilfe. Wir haben lernen müssen, dass Abstand und Kontaktvermeidung Leben retten kann und haben neue Wege der Arbeit mit Familien ausprobiert. Was können wir davon für die Zukunft weiterführen, was ist hilfreich, wohin müssen wir zurück? Jede Krise ist auch eine Chance, die Arbeit zu überprüfen, zu gewichten und zu verbessern.
Für die Mitarbeitenden war das eine hoch anstrengende Zeit und die Entlastung durch das Team und die Supervision hat nicht im notwendigen Maße stattfinden können. Hier ist der Blick auf die Psychohygiene und die Stabilisierung der Mitarbeitenden wichtig.
Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte / Dokumentationen zugänglich.
Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH), Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiter/-innen der öffentlichen Jugendhilfe
 

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
28.-30.09.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
☎ 0931 386-68000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
462,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.
 

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98-2022
Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen Aufbauseminar

neu im Programm!
Änderung Tagungsort: Die Fortbildung war ursprünglich in Münster geplant!

17. - 20.10.2022, Rheine

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den letzten Jahren haben wir ein Grundlagenseminar zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen angeboten. Vorrangig handelt es sich bei diesem Seminar um die Vertiefung des im Grundlagenseminar Erlernten.
Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit vertiefende Elemente im Umgang mit Opfern und Täter/innen kennen zu lernen. Beispielsweise sollen Verleugnungen bei Opfern, Täter/innen und Bezugspersonen der Opfer anhand von vorgestellten Fällen der Teilnehmenden und der  Referent/innen analysiert und bearbeitet werden.

Gespräche mit Opfern und/oder Täter/innen zu führen wird immer wieder als Herausforderung und besonders schwierig beschrieben. Um den Teilnehmenden eine Grundlage dazu anzubieten, werden Gesprächstechniken vorgestellt und durch spezielle Übungen vertieft.

METHODIK
Vertiefung theoretischer Ansätze, Reflexion der Erfahrung in der Praxis, Fallbearbeitung, Gesprächsübungen.

ZIELGRUPPE
Angesprochen sind ausschließlich ehemalige Teilnehmer/innen des Grundlagenseminars zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen.
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
17. - 20.10.2022

ORT
Gertrudenstift
Salinenstr. 99
48432 Rheine-Bentlage
☎ 05971 80266-0
www.gertrudenstift-rheine.de

TEILNAHMEBEITRAG
577,- € für Mitglieder
682,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten


 

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97-2022 | EEV-22
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2022 – 2023 | Modul 1

Modulreihe

17.10.2022 - 08.03.2023, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich.
Die Teilnehmer/-innen setzen sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen. Die im ersten Teil des Seminars entwickelten Ideen werden im Folgeseminar aufgegriffen, überprüft und weiterentwickelt.

Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe
• Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention

Modul 1: 17. – 19.10.2022
Modul 2: 06. – 08.03.2023

METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
 

LEITUNG
Benjamin Löhner, Nürnberg
Moritz Holzinger, Nürnberg

TERMIN
17.-19.10.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- D für Mitglieder
932,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für beide Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Basisschulung kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 97-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter
www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

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99-2022
Hitzefrei II – über das kraftvolle Älterwerden in der sozialen Arbeit

19. - 21.10.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer/-innen Ü50, die bereits an einem EREV-Hitzefrei I Seminar (2019-2022) teilgenommen haben.
Wir werden nun an die Erfahrungen aus dem ersten Seminar anknüpfen und die bereits erlebte geballte Power und den Schwung der Ü50 Mitarbeiter/- innen-Gruppe erneut aufleben lassen.
Die Teilnehmer/-innen werden voneinander erfahren, welche Schritte sie in Richtung »gesundes Altern im Beruf« in der Zwischenzeit gegangen sind. Gibt es individuelle, institutionelle Veränderungen, Fortschritte, Rückschritte, Gleichstand?
An drei Tagen haben wir erneut die Gelegenheit, uns zu diesem Thema intensiv auszutauschen, wiederholt spielerisch und lustvoll Selbstfürsorge zu betreiben, bekannte und neue Selbstregulationsübungen auszuprobieren und in einer versorgenden Umgebung Abstand vom herausfordernden Alltag zu gewinnen.

METHODIK
• kollegialer Austausch
• Selbstregulationsübungen
• Kreative und spielerische Methoden
• Selbstreflexion


ZIELGRUPPE
Aufbauseminar für Teilnehmer/-innen aus Hitzefrei I (2019-2022)
 

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Peter Sondermann-Rakers, Lingen

TERMIN
19.-21.10.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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100-2022
»Bleib cool, Junge!« Gewaltpräventionsfortbildung in der Arbeit mit Jungen

26. - 28.10.2022, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener? Jungen fehlt zuweilen das »Handwerkszeug«, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder eventuell auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.
In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Nach diesem Konzept bekommen Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt. Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept aktiv kennenzulernen, um es auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projekts
• Schwerpunkte des Konzepts
• sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen
• Vermeidung der Opferrolle
• Selbstbehauptung
• mögliche Konfliktvermeidung
• verbale und nonverbale Provokation
• Gefühle analysieren
• Distanzzonen verinnerlichen und
• Ignorieren üben

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung
• betrachten Konfliktverhalten aus der Sicht von Jungen
• lernen, eine empathische Haltung einzunehmen
• reflektieren die eigene Rolle und
• werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren

METHODIK
Die Teilnehmer/-innen wechseln immer wieder die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl »Täter«- als auch »Opfer«-rollen ein. Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessierte sind herzlich willkommen
 

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
26.-28.10.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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105-2022
»Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen« Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

01. - 03.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.
Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.


METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention und Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung


ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Thomas Heine, Hannover
Kerstin Rehage, Hannover

TERMIN
01.-03.11.2022

ORT
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

Fortbildungszeiten
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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104-2022 | EEV-23
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an die Hilfeplanung – »Von der Vermutung zur Handlungssicherheit«

Modul 3

01. - 03.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

101-2022
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe - Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2022 - 2024 | Modul 1

Modulreihe

02.11.2022 - 24.01.2024, Hannover

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.HIER.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte, Erzieher/-innen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2022 bis 2024 einen wichtigen Beitrag leisten.
Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt. Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (02. – 04.11.2022)
Modul 2: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (13. – 15.02.2023)
Modul 3: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (22.-24.05.2023)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (11. – 13.09.2023)
Modul 5: Hilfeprozess planen und gestalten (22. – 24.01.2024)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiertsowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/-innen im Arbeitsfeld der Erziehungshilfe
 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
02.-04.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle fünf Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten


HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 101-2022 an. Den Falter zu der Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

 

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103-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen

Modul 4

07. - 09.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

107-2022
Neue Autorität und Teamkonflikte / Sicher im Umgang mit Rechtsgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe

Fortbildungsangebot für leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter / Vater- und Kind-Einrichtungen

07. - 10.11.2022, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Rolle und der Verantwortung der Leitungskräfte in einem Prozess von Teamkonflikten. Dabei werden Überlegungen zur Nachhaltigkeit und strukturellen Implementierung des Konzepts Neue Autorität ebenso fokussiert wie auch die Rolle beziehungsweise die Präsenz von Leitung und Führungskräften. Zudem werden mögliche Auswirkungen und Verantwortlichkeiten in Zusammenhang des Tätigkeitskontextes aufgezeigt. Aus der so gewonnenen Klarheit und Stabilität ergeben sich für Führungskräfte alternative Handlungsweisen, die auch die Mitarbeitenden überzeugen und motivieren können.

Ein weiterer Aspekt dieser Fortbildung wird eine Auffrischung der Rechtskenntnisse sein. In diesem Seminarteil stehen grundlegende juristischen Strukturen im sicheren Umgang mit dem Kinder- und Jugendhilferecht im Fokus. Aktuelle Rechtsprechung und Auslegung der Bestimmungen werden praxisnah anhand zahlreicher Beispielfälle lebendig vermittelt, um das erforderliche rechtliche Grundwissen für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zu festigen. Insbesondere zu immer wiederkehrenden Themen wie Aufsichtspflicht, Sozialdatenschutz und Schweigepflicht werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen behandelt.

Inhalte der Fortbildung vom 07. – 09.11.2022 sind:
• Einführung Konzept Neue Autorität und Führung
• Das Prozessdynamische Modell der Entwicklung
• Präsenzdimensionen in Führung und sozialen Systemen
• Kulturquadrat
• Das Autoritätsdreieck (Hoefs und Kurp)
• Step-Modell: Niveaus der Handlungsfähigkeit und Wachsame Führung

Inhalte der Fortbildung vom 09. – 10.11.2022 sind:
• Aufsichtspflicht und Dokumentationspflichten in der Arbeit mit jungen Menschen
• Schweigepflicht und Datenschutz


METHODIK
Vorträge mit Praxisbezug, Übungen, Kleingruppen, Rollenspiele, Austausch


ZIELGRUPPE
Leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter/Vater-und Kind-Einrichtungen 
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LEITUNG
Martina Lemme, Bramsche
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
07.-10.11.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
650,- € für Mitglieder
770,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Zur vertiefenden Literatur werden Interessierten folgende Bücher empfohlen: „Führen mit transformativer Autorität“ / „Mit neuer Autorität in Führung“ von Frank Baumann-Habersack“ „Neue Autorität in Haltung und Handlung“ von Martin Lemme u. Bruno Körner. Weitere Bücher von Lemme u. Körner sowie von Dagmar Hoefs u. Harald Kurp erscheinen im Frühjahr 2022 zu dieser Thematik.

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108-2022
Das Zürcher Ressourcen Modell und die Kraft der Schattenseite: aus negativen Gefühlen neue Ressourcen gewinnen

09. - 11.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG

Das Seminar basiert auf neuen Ergebnissen der Motivationspsychologie, die zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Dieser Zieltypus ist eine Voraussetzung für das Gelingen von S.M.A.R.T.-Zielen. Durch Koordination von bewussten Plänen und unbewussten Bewertungen wird ein persönliches Motto-Ziel erarbeitet, in dem eine motivierende Haltung sprachlich abgebildet ist. Wenn das Unbewusste das gleiche Ziel hat, sorgt es für einen Vorgang, der in der Sprache der Motivationspsychologie »goalshielding« – Zielabschirmung – heißt. Sobald das Unbewusste auf Zielabschirmung schaltet, werden die Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung automatisch in den Dienst des Ziels gestellt. Alle Informationen, die nicht zielführend sind, werden ausgeblendet. Zielführende Informationen werden stattdessen bevorzugt wahrgenommen. Die Kernidee ist: Wir haben zwei Entscheidungssysteme: den Verstand (bewusst) und das emotionale Erfahrungsgedächtnis (auch Bauchgefühl genannt; unbewusst). Nur wenn beide Entscheidungssysteme mit einem Vorhaben einverstanden sind, können wir mit ganzer Kraft und Freude handeln und dabei unsere Absichten erfolgreich und anhaltend umsetzen.

Im Seminar lernen die Teilnehmer/-innen eigene Motto-Ziele mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu optimieren. Dies bietet eine optimale Chance, selbst zu erfahren, wie beim Klientel auch Motto-Ziele helfen, formulierte Ziele erreichbar zu machen. Das Modell behält stets die Ressourcen der Klienten im Blick. Dies bedeutet, dass im Zürcher Ressourcen Modell die Ressourcenperspektive eingenommen wird: die eigenen Potentiale der Klienten sollen in der täglichen Arbeit mit den Klienten besser genutzt werden können.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.


ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars.
_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

 

TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*


* Änderungen vorbehalten

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109-2022
»Das Handwerkszeug Video« – Fallverstehen und Hilfeplanung mit videobasierter Beratung unterstützen

09. - 11.11.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vielfältigen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe bietet die professionelle Videoarbeit die Möglichkeit fallverstehend den diagnostischen Prozess und die Hilfeplanung zu unterstützen. Videoaufnahmen helfen den Profis beispielsweise traumasensibles Verhalten einzuordnen und zu verstehen, gemeinsame Lösungen mit allen Prozessbeteiligten zu suchen und Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln. Videoaufnahmen ermöglichen es, alle Beteiligten an Schlüsselszenen teilhaben zu lassen. Das ist besonders wichtig für die Fachkräfte, die nicht im pädagogischen Alltag ständig dabei sein können. Durch das gemeinsame Betrachten verschiedener Sequenzen im Team kann ein gemeinsames Fallverstehen und eine gemeinsame Haltung entwickelt werden. So sind auch alle auf dem gleichen Stand, welche Aufträge bearbeitet werden müssen und was weiterhin geklärt werden soll. Ergebnisse können über Bilder ebenfalls schnell in das gesamte Team zurückfließen. Durch eine gemeinsame Vorgehensweise und Haltung dem Kind gegenüber kann das professionelle Handeln des gesamten Teams deutlich verbessert werden. Ausgesuchte Videosequenzen können in der interdisziplinären Zusammenarbeit und in der Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten, Fachkräften aus Jugendämtern und ambulanten Hilfen wertschätzend und ressourcenorientiert genutzt werden. Der Einsatz von Videobildern im Hilfeplangespräch stellt eine unterstützende und wirkungsvolle Methode dar. Der zumeist verbal angelegte Dokumentations- und Aushandlungsprozess wird durch die Videobilder verständlicher.


METHODIK
Theorie kombiniert mit Videobeispielen aus der Praxis, Erfahrungen aus der Praxis, Austausch, Übungen zur ressourcenorientierten Videoanalyse, Fallarbeit und Fallverstehen, Teilnehmende können Videomaterial mitbringen, für das es eine Datenschutzfreigabe gibt


ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung sowie Interessierte, die in der videobasierten Beratung weitergebildet sind
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LEITUNG
Marita Brümmer, Bad Bentheim

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16


FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

110-2022
FACHTAG "Erziehungsstellen"

14. - 15.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend, bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren. Dieser Fachtag soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Er wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2021 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesandt.

 
METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch


ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen und Fachberater/-innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten
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LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
14.-15.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
110

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 11.00 Uhr (davor ab 10.00 Uhr Kaffee und Tee)
Ende 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

111-2022 | EEV-24
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

14. - 16.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

113-2022
FACHTAG "KiTa und deren Schnittstellen"

15.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der im vergangenen Jahr begonnene Dialog der Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen wird in diesem Jahr mit einem weiteren Fachtag fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemlagen
• aufgrund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen 2021 ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustauschs.

Daher können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung des vergangenen Jahres wird der Falter unaufgefordert zugesendet.

 
ZIELGRUPPE
Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen, Mitarbeitende in KiTas und deren Schnittstellen, Verantwortliche in (kirchlichen) Gremien und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
15.11.2022

ORT
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
laut Falter zur Tagung

 

HINWEIS

Eine kostenpflichtige Übernachtung können Sie im Tagungshaus unter rezeption@zeb.stephansstift.de oder 0511 5353-311 anfragen.

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114-2022
Bruchstellen und Störungen im Beziehungsgefüge von Hilfeprozessen – Eine Betrachtung der metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Zusammenarbeit

21. - 23.11.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Sozialen Arbeit sind professionelle Fachkräfte nicht selten mit Klienten und Klientinnen befasst, die nicht in Gang kommen. Allerdings wird in der Ausbildung von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Erziehern diesem Phänomen überraschend wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So reagieren Fachleute in der Praxis manchmal ratlos, sobald sie mit Kindern und deren Familien konfrontiert werden, die ihre Hilfebemühungen, ihr Engagement, mit Passivität beantworten. Dabei ist gerade der Hilfeprozess ein Beziehungsarrangement ganz eigener Art, mit hoher Störanfälligkeit und zwar unabhängig davon, ob sich der Klient oder die Klientin verändern will oder nicht.
Doch wenn die Klientel nicht in Gang kommt, sich skeptisch äußert oder nicht kooperiert, werden die Ablehnungsgründe von den Professionellen oft bei der Klientel vermutet. Die Fachleute sprechen dann von Widerstand, mangelnder Motivation oder Desinteresse. Das Augenmerk wird damit gezielt auf die Klientel gerichtet. Wohl deshalb deklamieren manche Fachkräfte ihre Klientel gerne als »Fall«. Oder sie sprechen von Fallkonferenz oder Fallsupervision. Weitaus seltener stellen die Fachleute ihre eigenen Voraussetzungen kritisch auf den Prüfstand. Fast nie wird die Besonderheit der Hilfesituation berücksichtigt. Aber sind nicht beide Seiten am Hilfeprozess beteiligt?
Insofern stehen in diesem Seminar die sogenannten metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Kooperation im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben dem Modell von Drs. Jos Hendriks (NL), Psychologe, werden dazu unterschiedliche Erklärungsansätze aus ganz verschiedenen Begründungszusammenhängen - der Kommunikationssoziologie, der Psychologie, der Neurowissenschaft - daraufhin geprüft, inwieweit sie versteckte oder explizite Hinweise auf die Eigenart der Hilfesituation geben können.
Mit Blick auf die besonderen sozialen und psychologischen Bedingungen vieler Klienten und Klientinnen der Sozialen Arbeit ist das Lernziel darauf gerichtet, sich bewusst zu machen, inwieweit anhaltende und vielschichtige soziale Benachteiligung sich auf die basale Bereitschaft und Motivation von Betroffenen auswirkt und damit darüber entscheidet, ob Menschen überhaupt bereit sind, Hilfe anzunehmen und Herausforderungen des Lebens beherzt, zielgerichtet und mit der notwendigen Ausdauer anzugehen.

METHODIK
Kurze Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Balint-Coaching. Witz und Humor flankieren das Seminar. Eine proaktive Lernhaltung ist sehr erwünscht


ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern, welche ihren eigenen professionellen Kommunikationsstil als einen Teil des Bezie[1]hungsarrangements mit der Klientel überprüfen wollen
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LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

116-2022
Fachkräftegewinnung inklusiv gedacht Multiprofessionelle Teams und Finanzierungsformen – Entgeltvereinbarungen in einer inklusiven Erziehungshilfe

21. - 23.11.2022, Frankfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Um die Weichen für eine bedarfsgerechte Leistungserbringung zu stellen, ist der Einsatz qualifizierten Personals unabdingbar. Vor dem Hintergrund des Inklusionsanspruchs sind Qualifikation und Eignung der Fachkräfte allerdings nicht mehr nur daran zu bemessen, inwiefern die Mitarbeitenden den erzieherischen Bedarfen junger Menschen Rechnung tragen können. Sie müssen auch solche Bedarfe decken können, die sich im komplexen Zusammenspiel behinderungsbedingter Teilhabeeinschränkungen ergeben. Damit wird sowohl das Arbeiten in multiprofessionellen Teams relevant als auch die entsprechende Neuausrichtung gemeinsamer Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Trägern.

Daraus folgen zahlreiche Fragen und Handlungsbedarfe in der Praxis:
• Welche Maßnahmen der Personalentwicklung sind notwendig, um individuelle und inklusive Hilfearrangements für junge Menschen und Familien sicherzustellen?
• Wie können geeignete Fachkräfte gewonnen, fortgebildet und für das multiprofessionelle Arbeiten im Team fit gemacht werden?
• Wie können entsprechende Leistungs- und Entgeltvereinbarungen aus- sehen?

Diese Fragen werden in dem Seminar entlang verschiedener Praxisbeispiele gemeinsam bearbeitet. Das Seminar vermittelt unterschiedliche Zugänge zur Finanzierung und Ausgestaltung multiprofessioneller Teams, sensibilisiert für eine inklusive fachliche Haltung und geht auf rechtliche Grundlagen von Leistungsvereinbarungen in einer inklusiven Erziehungshilfe ein. Kenntnisse über die Rahmenverträge der jeweiligen Bundesländer werden dabei vorausgesetzt. Die Teilnehmenden erhalten praktische Anregungen, konkrete Handlungsstrategien und methodisches Know-How im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung.

METHODIK
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Übungen. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten.


ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe auf Leitungs- und Fachdienstebene
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LEITUNG
Daniel Hahn, Sigmaringen
Daniel Kieslinger, Freiburg

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
620,- € für Mitglieder
680,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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115-2022
Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe

21. - 23.11.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pflegekinder haben besondere Entwicklungsaufgaben zu lösen, wie beispielsweise bei der Identitätsentwicklung mit zwei Familiensystemen. In vielen Fällen kommt für sie und die Pflegefamilie eine unsichere Perspektive hinzu, ob das Leben in der Pflegefamilie von Dauer sein wird oder ob sie wieder zu ihrer Herkunftsfamilie zurückkönnen. Eine gute Perspektive für die Pflegekinder zu entwickeln, benötigt eine fundierte Fachlichkeit der Pflegekinderdienste und Sozialen Dienste der Jugendämter. Nach § 37 Abs.1 SGB VIII soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegepersonen und die Eltern zum Wohl des Kindes beziehungsweise Jugendlichen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit als Ziel zu erreichen ist anspruchsvoll. Eltern haben eine andere Sicht auf das Kindeswohl und schätzen die Situation ihrer Kinder anders ein als etwa die Pflegeeltern oder die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Die Fremdplatzierung des Kindes in einer Pflegefamilie wird von den Eltern häufig als massive Einmischung und Eingriff angesehen, begleitet von einem Gefühl des Scheiterns und der Angst vor dauerhaftem Verlust des eigenen Kindes. Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie leibliche Eltern in der Pflegekinderhilfe besser einbezogen und begleitet werden können. Außerdem werden die Zusammenarbeit im Rahmen von Umgangskontakten zwischen Kind und Eltern sowie der Stellenwert konkreter Angebote für die Eltern im Hinblick auf Rückkehroptionen von Kindern thematisiert.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• setzen sich mit rechtlichen Vorgaben und sozialpädagogischen Notwendigkeiten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben, auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis
• treten in einen anregenden Austausch mit anderen Fachkräften

Themen sind unter anderem:
• Empirie zum Thema »Eltern in den Hilfen zur Erziehung«
• § 37 SGB VIII und der inklusive Stand des Reformprozesses SGB VIII
• Herausforderungen beim Einbezug von Eltern
• Schlüsselprozesse einer gelingenden Zusammenarbeit mit Eltern
• Neue und kreative Wege in der Praxis
• Gestaltung von Rückkehrprozessen in der Pflegekinderhilfe

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, moderierter Austausch zwischen den Teilnehmenden, szenisches Fallverstehen und Fallwerkstätte, Kleingruppenarbeit etc.


ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste Freier Träger der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe
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LEITUNG
Dirk Schäfer, Bonn

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Aktuelle Publikationen zum Thema: »Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe« stehen im freien Download zur Verfügung. www.perspektive-institut.de

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117-2022
FORUM "Schule und Erziehungshilfen"

22. - 24.11.2022, Soest

Weitere Infos

Programmfalter

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir schauen zuversichtlich in das Jahr 2022 und freuen uns, Ihnen im Forum Schule und Erziehungshilfen wieder ein hochaktuelles Programm bieten zu können! Unsere Förderschulen waren immer schon ein Ort für Bildung und Erziehung. Nun kommt mit der Einführung eines Rechtsanspruchs durch die Bundesregierung ab dem Schuljahr 2026 / 27 auch noch die Betreuung als dritte Komponente hinzu. Nach einer theoretischen Einführung blicken wir auf den Dreiklang Bildung, Erziehung und Betreuung an unseren Förderschulen und erörtern, wie ein erfolgreiches pädagogisches Konzept, das hohe Standards mit fachlicher Kompetenz in gewinnbringender Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe im Ganztag umsetzt, verwirklicht werden kann. Aber können wir uns den schulischen Ganztag wirklich für alle unsere Schüler/-innen vorstellen? Was ist mit denen, die einen Bedarf an intensivpädagogischer Unterstützung haben und die schon im Halbtag immer wieder unbeschulbar sind? Wir erhoffen uns Antworten unter anderem von Thomas Hennemann, Professor an der Universität Köln.
Schließen möchten wir das Forum 2022 mit einem hoffnungsvollen Blick: Im „Schulfach Glück“ geht es um Stärkenentwicklung, Werteorientierung und Optimismus, denn Wohlbefinden ist die Grundlage für Lebenskompetenz und ein gelingendes Leben. Kann es tatsächlich sein, dass Lebenszufriedenheit von Einstellungen und Verhaltensweisen abhängt, die gezielt gelernt und trainiert werden können? Antworten hierauf gibt uns Dominik Dallwitz-Wegner aus Hamburg.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.
Das Programm kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden und wird auch auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie unter www.erev.de die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen. Den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung


ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe
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LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
22.-24.11.2022

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
☎ 02921 3700-0
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
462,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2022 bekannt gegeben

* Änderungen vorbehalten

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120-2022
FACHTAG "Ganztägige Bildung und Betreuung"

Neuer Termin, bisher 24.11.2022

23.11.2022, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog der Koordinatoren und Schnittstellenpartner zur Ganztägigen Bildung und Betreuung wird in diesem Jahr mit einem weiteren Fachtag fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Koordination und Zusammenarbeit an den Schnittstellen
• auf Grund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen 2021 ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung der vergangenen Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesendet.
 
 
ZIELGRUPPE
Koordinatoren und Koordinatorinnen in den Hilfen zur Erziehung, Verantwortliche in Schulen und Kommunen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover/Gifhorn
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
neu: 23.11.2022

24.11.2022

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ 0561 93781580
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
99,- € für Mitglieder
119,- € für Nichtmitglieder

inkl. Pausenverpflegung, ohne Übernachtung


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn: 10.30 Uhr

Ende: 16.15 Uhr

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

119-2022
Der Rassist in uns - Antirassismus in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.11.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was passiert, wenn man eine beliebige Gruppe von Menschen anhand eines äußerlichen Merkmals in zwei Gruppen trennt und der einen Gruppe erzählt, dass sie höherwertig, intelligenter und aufmerksamer seien und anschließend die andere Gruppe so behandelt, als wären sie langsamer, fauler und dümmer. In nur 15 Minuten lassen sich alle Wirkungsmechanismen von Privilegierung und Diskriminierung beobachten, selbst dann, wenn die Gruppen »nur« nach Augenfarbe getrennt werden. Jürgen Schlicher nutzt Filmmaterial dieser anschaulichen Lernübung, um zu verdeutlichen, welche Maßnahmen der Kin[1]der- und Jugendhilfe notwendig sind, um »selbsterfüllenden Prophezeiungen« begegnen zu können und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, in denen Menschen Diskriminierungserfahrungen machen.

Dazu dient:
• die Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien
• die Beschäftigung mit eigenen Ausgrenzungserfahrungen
• Modelle zu kennen, die veranschaulichen, was Macht mit Diskriminierung zu tun hat
• zu verstehen, dass die eigene innere Landkarte niemals vorurteilsfrei ist
• sich anzuschauen, wie mit einem diskriminerungskritischen Blick auf die eigene Institution, migrationssensibel gearbeitet werden kann
• interkulturelle Missverständnisse zu beleuchten
• sich mit Adultismus als einer Diskriminierungsform von vielen auseinanderzusetzen

Wir werden im Seminar
• mit Filmbeispielen arbeiten
• Mechanismen besprechen
• kleinere Übungen und Modelle zur Vorurteilsforschung und zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit kennenlernen
• uns mit den 4 I´s der Diskriminierung vertraut machen
• Maßnahmen kennenlernen, die helfen, professionell mit Diskriminierungssituationen umzugehen

METHODIK
Kurzinputs, Filmbeispiele, Kleingruppenarbeit, Selbstevaluation, Checklisten, Plenumsdiskussion, Einzelfallbesprechung, Rollenspiel


ZIELGRUPPE
Menschen, die Interesse daran haben, sich mit sich selbst, der eigenen Positioniertheit und eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und vorhaben, sich professionell mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen
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LEITUNG
Jürgen Schlicher, Duisburg

TERMIN
23.-25.11.2022

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
☎ 06163 9330-0
www.tagungshaus.ekhn.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

123-2022 | EEV-26
»Wer nicht hören will, kann spüren!« Kreative systemisch-lösungsfokussierte Methoden für die Kinder- und Jugendhilfe

28. - 30.11.2022, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Systemische Konzepte, speziell systemische Gesprächsführung, sind äußerst beliebt. Zugleich hören wir von Teilnehmer/-innen unserer Fortbildungen immer wieder: Damit allein erreichen wir Kinder und Jugendliche nicht, erst recht nicht, wenn sie kognitiv schwach und / oder traumatisiert sind. So ist es. Hier sind Worte nicht genug, mitunter ist sogar jedes zu viel. Wer nicht hören will - nicht hören will, weil er nicht kann - der begreift oft durch das eigene Tun, das Spüren.
Es waren also Rückmeldungen von Teilnehmer/-innen unserer Seminare, die sich mehr solcher Methoden, möglichst kompakt wünschen, die uns zur Entwicklung dieses Seminars animiert haben. In diesem Seminar werden in einem anregenden und ermutigenden Mix aus Mini-Reflexions-Einheiten und zahlreichen Methoden und Übungen für die tägliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe angeboten.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• erlangen über kleine Reflexionseinheiten Handlungssicherheit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
• lernen eine Vielzahl von systemisch-lösungsfokussierten Methoden für den pädagogischen Alltag kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Systemische Grundlagen - kurz, klar, kompakt
• Vermittlung kreativer systemisch-lösungsfokussierter Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen
 
METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern, die bereits über grundlegende Kenntnisse systemischen Arbeitens verfügen
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LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück
Gabi Wiegel, Osnabrück

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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122-2022
Sei einfach emotionsflexibel Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe - Tummelplatz für Methodenkünstler/-innen

28. - 30.11.2022, Paderborn

Weitere Infos

Dies ist das dritte Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV. In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Im dritten Seminar der Reihe arbeiten Sie stark selbstreflexiv. Sie erwerben Fähigkeiten, im Unternehmen lösungsorientierte Strategien an Ihrem Arbeitsplatz zu entwerfen.
Voraussetzungen: erstes und zweites Seminar der Reihe (oder vergleichbare Kenntnisse sowie gute Reflexionsfähigkeit).

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflexion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein.
Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen zu finden versuchen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess. Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.
Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösung gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch.

Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg. »Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.« (Henry Ford) Eben flexibel reagieren, dann bewegt sich was!

Schwerpunkt 2022: Ich krieg jetzt mal nicht die Krise – Umgang mit überraschenden Situationen
 
METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
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LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

121-2022
Das Chamäleon in der sozialpädagogischen Familienhilfe

28. - 30.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit in den ambulanten Hilfen, als Sozialpädagogische Familienhilfe, ist ein anspruchsvolles Arbeitsfeld mit vielen Facetten. Tagtäglich treffen die Fachkräfte auf neue Herausforderungen, denen sie flexibel und dennoch strukturiert entgegentreten müssen. Die Arbeit konzentriert sich nicht nur auf einen Hilfeempfänger, sondern auf das gesamte Familiensystem und Netzwerke. Die Anforderungen an unsere Arbeit werden immer komplexer, Zeiten zum kollegialen Austausch und zur eigenen Reflexion werden kürzer. Gerade für neue Mitarbeiter/-innen und Quereinsteiger/-innen ist der Spagat zwischen den Leistungsbeschreibungen des Arbeitgebers, den Anforderungen der verschiedenen Auftraggeber und den Wünschen der Klientel des Systems eine komplexe Aufgabe und Herausforderung. Die persönliche Haltung, eigene Ressourcen, ein individuell gut strukturierter und organisierter Arbeitstag sind Voraussetzungen für die Arbeit in der ambulanten Hilfe. Oft steht dies nicht im Einklang mit den Gegebenheiten des Alltags in der Hilfe. Ein hohes Maß an Flexibilität, angepasst an stetig wechselnden Bedürfnissen, kosten viel Kraft und Energie. So mancher stellt sich die Frage: »Wo bleibe ich?«

Folgende Themen werden in der Fortbildung im Vordergrund stehen:
• Wie wandelbar muss ich in der Arbeit sein?
• Wo sind meine Grenzen und wie erkenne ich sie?
• Selbstfürsorge »Wo bleibe ich?«
• Arbeit mit Widerständen und »Zwangskontext«
• Die unterschiedlichen Arbeitsansätze der Büros und Jugendämter »Wir arbeiten nach Lüttringhaus«
• Persönliche Haltung im Umgang mit allen Beteiligten
• Eigene Struktur und Organisation des Alltags
• Zwischen Kontrolle und Beziehung im Arbeitsalltag
• Austausch über aktuelle Fälle
 
METHODIK
Der Erfahrungsaustausch, sowie die Bereitschaft zur eigenen Reflexion sollen Schwerpunkt der Fortbildung sein. Eigene Themen finden Raum und können besprochen werden.

ZIELGRUPPE
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter/-innen der ambulanten Hilfe im sozialpädagogischen Bereich und an interessierte Quereinsteiger/-innen
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LEITUNG
Gabriele Clossen, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)* Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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30.11. - 02.12.2022, Hannover

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