Unser Fortbildungsprogramm 2022 liegt vor.

Bitte beachten Sie: Ab etwa Anfang Dezember können wir die eingegangenen Anmeldungen bearbeiten und Ihnen die Anmeldebestätigungen und Rechnungen zukommen lassen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit unseren Angeboten!

2022: Inhalt und Anmeldung

01-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2021 – 2022 | Modul 3

10. - 12.01.2022, Hannover

Weitere Infos

Die Qualifizierungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

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02-2022
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zum Traumapädagogen / zur Traumapädagogin 2021 – 2024 | Modul 2

17. - 20.01.2022, Kassel

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

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03-2022 | EEV-01
»Das geht doch gar nicht – oder etwa doch?« Systemisch-konfrontative Arbeit mit herausfordernder Klientel

10. - 12.01.2022, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Andreas Hoenig und Rainer Orban präsentieren in diesem für Kollegen und Kolleginnen aus Jugendhilfe und Schule konzipierten Workshop die enormen Möglichkeiten der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel, die aus einer Zusammenführung von systemischen und konfrontativen Ansätzen erwachsen. Sie bieten dabei einen anregenden und ermutigenden Mix aus kleinen Blöcken praxisrelevanter Theorie und zahlreichen Übungen und entwickeln mit ihnen zusammenneue Methoden und Strategien für ihre tägliche Arbeit.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• erlangen Handlungssicherheit in der Arbeit mit gewaltbereiter Klientel
• erarbeiten sich Möglichkeiten der Kooperation und Unterstützung mit Kollegen und Kolleginnen
• lernen differenzierte Interventionsmöglichkeiten und gangbare Wege kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Grundlagen einer systemischen und konfrontativen Arbeit
• Darstellung wesentlicher Zugangswege zu herausfordernden Jugendlichen und deren Umfeld
• Vermittlung systemisch lösungsfokussierter und konfrontativer Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Schule sowie Jugendhilfe und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern

LEITUNG
Andreas Hoenig, Osnabrück
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
10. – 12.01.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248

www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN 
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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04-2022 | EEV-02
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen – Reflexionsseminar

24. - 26.01.2022, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den Fortbildungsmodulen haben wir viele Methoden und Ideen entwickelt, um Gruppenleitungen in ihrer praktischen Arbeit zu unterstützen. In der Zwischenzeit konnten sicher vielfältige Erfahrungen gemacht werden, über die wir miteinander in Austausch kommen möchten. Aus der Perspektive der Gruppenleitungen betrachten wir, welche Methoden und Ideen zu Erfolg und Zufriedenheit führten, wo sich Schwierigkeiten und offene Fragen ergeben haben und was es jetzt zu vertiefen und zu erweitern gilt.

In bewährter Art und Weise wollen wir mit Gruppensupervision, Fallarbeit, erweiternder Methodenschulung und kollegialer Beratung die Teilnehmenden für ihre Leitungsaufgaben stärken und Räume für gemeinsamen Austausch öffnen. Inhaltlich orientieren wir uns am Bedarf der Gruppe. Darum laden wir die Schiffsbesatzungen der Seminare »Navigieren beim Driften 2016 - 2021« nach Nürnberg ein - diesmal in die neu eröffnete Hafenkneipe »Zum Kompass«.

Inhalte sind:
• Seemannsgarn aus allen sieben Weltmeeren
• Die Kunst des Knotenknüpfens (Netzwerke)
• Knoten lösen (Probleme lösen)
• Auswertung der Logbücher
• Navigationskunde (Kursbestimmung)
• Seewetter (Kontextanalyse)
• Sich einnorden (Selfcare und Perspektiven)

METHODIK
Als Wirtsleute bieten wir einen gastlichen Raum, um Erfahrungen und Wissensschätze auszutauschen. Mit Humor, Empathie, Struktur, freundlicher Herausforderung und Aufmerksamkeit werden wir für »die Seeleute« sorgen, damit sie zu den nächsten Seereisen gestärkt aufbrechen können. Wir sind gespannt, wie es Euch ergangen ist und freuen uns auf Euch!

ZIELGRUPPE
Das dreitägige Reflexionsangebot richtet sich an die Teilnehmenden der Seminarreihen »Navigieren beim Driften« 2016 - 2021

LEITUNG
Hansjörg Albrecht, Burgthann
Angela von Manteuffel, Betzenstein

TERMIN
10. – 12.01.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN 
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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05-2022
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen 2021 – 2022 | Modul 3

25. - 27.01.2022, Münster

Weitere Infos

Die Fortbildungsreihe hat bereits in 2021 begonnen.

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06-2022
Videobasiert ressourcen- und lösungsorientiert beraten – Zertifikatskurs VHT-Practitioner (SPIN-DGVB) im Blended Learning Format

Modulreihe

02.02. - 24.06.2022, Frankfurt

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

Kooperationsveranstaltung mit SPIN-DGVB

INHALT UND ZIELSETZUNG
»An den Ressourcen ansetzen« – das ist eine Formulierung, die heutzutage in vielen Konzeptionen zu finden ist. In der Praxis zeigt sich jedoch manchmal, wie schwierig es ist, die konsequent ressourcen- und lösungsorientierte Haltung gegenüber Klienten und Klientinnen einzunehmen und beizubehalten.

Hier bietet die videobasierte Beratung VHT eine neue Möglichkeit an: Videobilder halten das Geschehen im Klientelkontakt fest und machen es gesprächsfähig. Die Bildanalyse gelungener Momente schärft den positiven Blick und motivierende Rückschausitzungen helfen den Klienten und Klientinnen, an den Bildern ihre eigenen Lösungen zu entwickeln. Damit gelingt es sowohl der Klientel als auch Fachkräften, langfristig und konsequent an Stärken anzusetzen und sich an Lösungen zu orientieren.

Der Zertifikatskurs VHT-Practitioner ergänzt praktische Erfahrungen und knüpft mit seinem curricularen und didaktischen Konzept an die Berufserfahrungen der Teilnehmenden an.

Die Weiterbildung erfolgt im Blended Learning Format und wird nach den Ausbildungsrichtlinien von SPIN-DGVB Deutsche Gesellschaft für Videobasierte Beratung e.V. durchgeführt. Sie umfasst drei Theorie-Praxis-Seminare (TPS) und pro Person sechs Ausbildungssupervisionen, in denen das Bildmaterial ressourcen- und bedarfsorientiert analysiert wird.

Hinweis:
Der Teilnahmebetrag erhöht sich um 20,00 € Gebühr für Anmeldung zur Weiterbildung bei SPIN-DGVB und um 100,00 € Zertifizierungsgebühren. Diese Gebühren werden direkt mit SPIN-DGVB abgerechnet.

Modul 1: Basiskurs, Ausbildungssupervisionen in der Gruppe unter anderem mit Bildmaterial der Teilnehmenden (02. – 04.02.2022)
Modul 2: TPS »Erstkontakt und Fragestellung«, TPS »Bildanalyse + Bildschnitt«, Ausbildungssupervisionen in der Gruppe mit Bildmaterial der Teilnehmenden (23. – 25.03.2022)
Modul 3: TPS »Basiskommunikation und Bindung«, Ausbildungssupervisionen in der Gruppe mit Bildmaterial der Teilnehmenden, Abschlussworkshop und Zertifizierung (22. – 24.06.2022)

METHODIK
Arbeit mit interaktivem Vortrag, Gruppenarbeit, Übungs- und Selbsterfahrungseinheiten zur Basiskommunikation mit (positiver) Live-Videoanalyse, begleitete Intervision und Supervision der Teilnehmeraufnahmen. Selbststudium.

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, der ambulanten Dienste, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten.

LEITUNG
Arndt Montag, Stuttgart

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.620,- € für Mitglieder
1.800,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 06-2022 an.
Diese Weiterbildung wird im Master-Kontaktstudium »VHT Video-Coach« der Ev. Hochschule Ludwigsburg mit 6 CPS anerkannt.

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07-2022
Fachtag Gelingender Kinderschutz – was braucht‘s dafür? Kinder vor sexueller Gewalt schützen – aus Fehlern lernen

08.02.2022, Fulda

Weitere Infos

Den Falter zum Fachtag finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Vor dem Hintergrund zahlreicher Fälle organisierter Sexualdelikte an Kindern und Jugendlichen unter anderem in Lügde, Staufen und Bergisch Gladbach sowie den jüngst veröffentlichten deutlich gestiegenen Fallzahlen sexueller Gewalt im Rahmen der Pandemieeinschränkungen, sehen wir als interdisziplinäre EREV-Projektgruppe »Erziehungshilfen – Kinder- und Jugendpsychiatrie – Polizei – Justiz« einmal mehr die Dringlichkeit, zu diesem Thema einen Fachtag zu organisieren.

In Deutschland werden täglich rund 40 Kinder Opfer von sexueller Gewalt. Wird diese entdeckt und angezeigt, sind die einzelnen Fachdisziplinen gefordert, aber mehr noch ihre kooperative Vernetzung untereinander. Dies provoziert Fragen nach der Verantwortlichkeit und Zuständigkeit, bietet aber auch die Gefahr von Versäumnissen.

Deutlich geworden ist in den vergangenen Jahren, dass gesetzgeberische und strafrechtliche Interventionen allein nicht ausreichen, um an der Dynamik sexueller Gewalt etwas zu ändern und es gilt, aus vergangenen Fehlern zu lernen. Daher widmen wir uns in diesem Zusammenhang den Herausforderungen und Erwartungen an die einzelnen Disziplinen Politik und Fachpraxis, Justiz, Polizei und Erziehungshilfen. Mit Fachvorträgen und in einem gemeinsamen Diskurs wollen wir zumindest eine Vorstellung darüber gewinnen, wie Kinder in Zukunft besser vor sexueller Gewalt geschützt werden können.
 
ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern

LEITUNG
Martin Becker, Marburg
Annette Bremeyer, Hannover

TERMIN
08.02.2022

ORT
ParkHotel Fulda
Goethestraße 13
36043 Fulda
☎ 0661 86500
www.parkhotel-fulda.de

TEILNAHMEBEITRAG
140,- € für Mitglieder und Nichtmitglieder
inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
10.00 – 16.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

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08-2022 | EEV-03
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2021 – 2022 | Modul 4

09. - 11.02.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Fortbildungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

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09-2022
FACHTAG »Inklusion jetzt!« – für die Jugendhilfe von morgen Aktuelle Entwicklungen und Innovationen

10.02.2022, Frankfurt

Weitere Infos

Das Projekt „Inklusion jetzt!“ ist gefördert durch die Aktion Mensch Stiftung

Mit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention hat sich Deutschland schon vor über zehn Jahren dazu verpflichtet, bestehende Hilfestrukturen ausgehend von dem Menschenrecht auf Inklusion weiterzuentwickeln. In dieser Verantwortung steht auch die Kinder- und Jugendhilfe, doch was hat sich seither getan? Wie eine inklusive Leistungsentwicklung für alle Kinder und Jugendlichen in den Erziehungshilfen aussehen kann, mündet gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes in eine Vielzahl offener Fragen: von der Schnittstellenproblematik zwischen SGB VIII und SGB IX über die Personal- und Organisationsentwicklung bis hin zu der konkreten Bedarfsplanung für die jungen Menschen und Familien. Diesen Fragen geht das Modellprojekt Inklusion jetzt! zusammen mit über 60 beteiligten Einrichtungen der Erziehungs- und Eingliederungshilfe unter wissenschaftlicher Begleitung der Universität Hildesheim nach. Mit dem Projekt des EREV und des Bundesverbands katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfen (BVkE) sollen erstmals systematisch innovative Ansätze einer inklusiven und zukunftsfähigen Erziehungshilfepraxis für junge Menschen mit und ohne Behinderung entwickelt und erprobt werden.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fachtagung nimmt sich den aktuellen Fragen und Herausforderungen rund um die »inklusive Lösung« der SGB VIII-Reform an. Bei der Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden vielfältige Einblicke in die konzeptionelle und fachliche Weiterentwicklung der beteiligten Modellstandorte. Gemeinsam werden Impulse und Anregungen für eine zukunftsfähige Erziehungshilfe erarbeitet und diskutiert. Welche Themenschwerpunkte dabei im Vordergrund stehen, richtet sich nach dem Modellprozess aus und wird zum Herbst 2021 bekanntgegeben.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag mit Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Zeit für den gemeinsamen Erfahrungsaustausch.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung, Fachkräfte von öffentlichen und überörtlichen Trägern wie auch Fachkräfte der Behindertenhilfe

LEITUNG und Kontakt
Dr. Carolyn Hollweg, EREV e.V., Flüggestr. 21, 30161 Hannover, c.hollweg@erev.de
Daniel Kieslinger, BVkE e.V., Karlstr. 40, 79104 Freiburg, kieslinger@caritas.de

TERMIN
10.02.2022

ORT
Das Spenerhaus Frankfurt
Dominikanergasse 5
60311 Frankfurt am Main
☎ 069 21651410
www.spenerhaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
Fahrt- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
10.30 Uhr bis 17.00 Uhr*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Anmeldung kann ausschließlich über die Projekthomepage https://www.projekt-inklusionjetzt.de/ erfolgen!

Anmeldung über Projekt

10-2022
Herausfordernde Familien spielend (leicht) beraten Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach / zur erfahrungsorientierten systemischen Familienberatung (ESFB®) 2021 - 2022 | Modul 3

21. - 23.02.2022, Münster

Weitere Infos

Die Fortbildungsreihe hat bereits in 2021 begonnen. Eine neue Fortbildungsreihe
zu diesem Themenschwerpunkt startet vom 11. - 15.04.2022 (siehe Fortbildungsnummer: 28-2022).

Zum Startseminar

11-2022 | EEV-04
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2021 – 2022 | Modul 2

07. - 09.03.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Die Fortbildungsreihe hat bereits in 2021 begonnen. Eine neue Fortbildungsreihe zu diesem
Themenschwerpunkt startet vom 17. - 19.10.2022 (siehe Fortbildungsnummer: 97-2022).

Zum Startseminar

12-2022 | EEV-05
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an Hilfeplanung – Von der Vermutung zur Handlungssicherheit, 2022 - 2023

Modulreihe

07.03.2022 - 13.01.2023, Hofgeismar und Würzburg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die ersten Jahre im Leben eines Kindes sind besonders bedeutsam, denn in dieser Zeit werden entscheidende Grundlagen für seinen weiteren Lebensweg gelegt. Deshalb benötigen Fachkräfte, die für die Begleitung und Beratung von Familien verantwortlich sind, umfangreiches Wissen, um die Bedürfnisse von Säuglingen und Kleinkindern wahrzunehmen, Auffälligkeiten zu verstehen und frühe Warnzeichen für ungünstige Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen.

Deshalb ist es unser Anliegen, Fachkräfte zu befähigen, die physiologischen, motorischen und kommunikativen Ausdrucksformen kleiner Kinder zu verstehen, Interaktionen zwischen ihnen und ihrer Bezugsperson zu beobachten und auf der Basis entwicklungspsychologischer Kenntnisse einzuschätzen, um so auf mögliche Gefährdungen hinzuweisen und Unterstützung zu organisieren.

In unserer Weiterbildung wird ein Basis- und Handlungswissen vermittelt, welches dazu befähigt
• auf Familien mit Säuglingen und Kleinkindern zuzugehen, ihre Belastungen zu erkennen, und ihre Ressourcen wertschätzend zu stärken und zu unterstützen
• Eltern in unterschiedlichen Lebenssituationen beim Aufbau einer vertrauensvollen und zuverlässigen Beziehung zu ihrem kleinen Kind zu unterstützen
• frühe Verhaltens- und Entwicklungsrisiken zu erkennen und Interventionen zu entwickeln
• Prävention anzubieten und damit zur Senkung der Kosten für spätere Hilfen beizutragen
• frühzeitig Kindeswohlgefährdung einzuschätzen und in Kooperation mit anderen Helfern professionell zu handeln

Modul 1: 07. – 09.03.2022
Modul 2: 20. – 22.06.2022
Modul 3: 01. – 03.11.2022
Modul 4: 11. – 13.01.2023

METHODIK
Inputs, Gruppenarbeit, Übungen, Diskussionen im Plenum, Beobachtung und Analyse von Interaktionen zwischen Eltern und Kind anhand von Videoaufnahmen, Rollenspiele, Videobeobachtung und -analyse, Fallbesprechungen, auch für aktuelle Fälle aus der konkreten Praxis der Teilnehmenden. Wir orientieren uns am Praxisbedarf der Teilnehmenden. Änderungen im Ablauf sind möglich, um aktuellen Fragestellungen zum Thema zeitnah zu behandeln. Die Teilnehmenden erhalten bei regelmäßiger Teilnahme ein qualifiziertes Zertifikat.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte, die für die Beratung und Begleitung von Familien mit Babys und Kleinkindern zuständig sind, in diesem Bereich Entscheidungen treffen sowie Säuglinge und Kleinkinder im professionellen Kontext betreuen. Bereits während der Weiterbildung haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, das erlernte Wissen anzuwenden. In einer selbstgewählten Arbeitsgruppe erstellen sie gemeinsam eine schriftliche Projektarbeit, die am letzten Tag der Weiterbildung präsentiert wird

LEITUNG
Barbara Bütow, Berlin
Susanne Großmann-Borchardt, Berlin

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.750,- € für Mitglieder
1.950,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 12-2022 an.

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13-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe - Wie die ersten Jahre das Leben bestimmen

Modulreihe

21.03. - 09.11.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die frühe Kindheit spielt eine entscheidende Rolle für die Entwicklung der Beziehungs- und Bindungsfähigkeit sowie für Lern- und Sozialverhalten.

Die zentrale Aufgabe von Frühen Hilfen und Jugendhilfe ist es, Babys und Kindern die für ihre Entwicklung und Entfaltung förderlichen Lebensbedingungen zu ermöglichen sowie deren Eltern in ihrer Beziehungs- und Erziehungskompetenz zu unterstützen.

Um kleine Kinder in Familien fachlich kompetent zu begleiten, benötigen pädagogische Fachkräfte spezifische Kenntnisse über die Lebensphase der frühen Kindheit von der Geburt bis zum Alter von drei Jahren. Sie müssen in der Lage sein, die Gesamtentwicklung des kleinen Kindes im Blick zu haben und diese richtig einzuschätzen. Es gehört zu den wichtigen Zielen der unterschiedlichen Familienhilfen, die Eltern beim Aufbau einer sicheren Bindung zu fördern und besondere Belastungs- oder Fehlentwicklungen zu erkennen. Um Kindeswohlgefährdungen wahrzunehmen und abzuwenden, sind die Kooperation der Fachkräfte sowie die Koordination Früher Hilfen notwendig.

Die frühe Kindheit ist aus Sicht aller pädagogischen und psychotherapeutischen Richtungen der Schlüssel zum Verständnis von späteren Verhaltensauffälligkeiten und psychopathologischen Symptomen. Dieses Wissen ist für die pädagogische Arbeit unabdingbar, um Kindern und Jugendlichen korrigierende Bindungserfahrungen zu ermöglichen.

In vier Modulen werden Sie Ihr Wissen in dieser Fortbildungsreihe erweitern können.

Modul 1: Bindungsentwicklung des kleinen Kindes (21. – 23.03.2022)
Modul 2: Entwicklungsdiagnostik in der frühen Kindheit (23. – 25.05.2022)
Modul 3: Kindeswohlgefährdung, Konfrontation, Kooperation und Vernetzung (14. – 16.09.2022)
Modul 4: Interventionen zur Förderung einer sicheren Bindung (07. – 09.11.2022)

METHODIK
• Vermittlung von Fachwissen in den Bereichen der oben aufgeführten Inhalte • Austausch der Fachkräfte über Best-Practice in der Arbeit mit Eltern, Familien, Kindern • Wissen über die Folgen, Auswirkungen von frühkindlichen Bindungserfahrungen auf den Verlauf der emotionalen, kognitiven und lebenspraktischen Entwicklung • Erlernen von Gesprächsstrukturen und Gesprächsmethoden im Umgang mit Eltern, Kindern und anderen Fachkräften im Austausch über beobachtete Auffälligkeiten und Perspektiven • Unterstützende Methoden in der Entwicklung des Kindes und der Eltern-Kind-Beziehung

ZIELGRUPPE
Die Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte der Jugendhilfe, des Jugendamtes, der Frühen Hilfen, an Mutter-Kind-Einrichtungen und Kindertagesstätten

LEITUNG
Mechthild Sckell, Hanau

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
2.150,- € für Mitglieder
2.300,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 13-2022 an.

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14-2022 | EEV-06
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modulreihe

21.03. - 16.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/-innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/-innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.

»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/-innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (21. – 23.03.2022)
Modul 2: Leitung / Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (23. - 25.05.2022)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (20. – 22.06.2022)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (14. – 16.11.2022)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/-innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 14-2022 an.

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15-2022
Videobasiert ressourcen- und lösungsorientiert beraten Zertifikatskurs VHT-Practitioner (SPIN-DGVB) im Blended Learning Format | Modul 2

23. - 25.03.2022, Frankfurt

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 06-2022.

Zum Startseminar

16-2022
Wertschätzung und Lobkultur in der Sozialen Arbeit »Nicht geschimpft ist schon genug gelobt!?«

23. - 25.03.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der Wert von Lob und Wertschätzung ist heute in jeder pädagogischen Konzeption fest verankert. Wir wissen darum, dass eine wohlwollende wertschätzende Haltung für die gesunde Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen elementar ist.

Gleichzeitig sind die meisten von uns in einer Kultur aufgewachsen, in der Kritik wenig konstruktiv formuliert wurde, in der oftmals mit erhobenem Zeigefinger auf vermeintliche Fehler gestoßen wurde.

Innere Anteile, wie der innere Kritiker oder die innere Kritikerin, der Antreiber oder die Antreiberin, und negative Glaubenssätze nehmen nicht selten mehr Raum ein als liebevolle, anerkennende Stimmen in uns.

In diesem Seminar wird es darum gehen, der eigenen Haltung, sowie uns selbst und auch den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die wir begleiten, neugierig zu begegnen.

Dabei werden wir uns unaufhörlich und konsequent von »Eigenlob stinkt« zu »Eigenlob stimmt« bewegen, denn nur wer sich selbst mit Wertschätzung begegnet, kann diese auch weitergeben.

METHODIK
• Formate und Methoden aus der Systemischen, Körper- und Theatertherapeutischen Arbeit
• Kollegialer Austausch
• Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die bereit sind, sich selbstreflexiv und spielerisch auf einen lebendigen Erfahrungsprozess einzulassen

 

LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
23. – 25.03.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

17-2022
Auf Du und Du mit dem Nervenkostüm - Schritte zur gelingenden Selbstregulation

23. - 25.03.2022, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was können wir nach aufregenden, belastenden Momenten oder Zeiten tun, um uns zu beruhigen, sodass wir uns erholen und das Erlebte gut verdauen können? Was braucht es, um gut in Kontakt mit uns selbst und anderen zu sein, was, um gut kommunizieren, klar denken und umsichtig handeln können?

Solange das Nervensystem im Alarmzustand ist, sind Erholung, Verarbeitung oder adäquate Kommunikation nach innen oder außen nicht möglich. Doch wie lassen sich große Anspannung und Aktivierung im Nervensystem regulieren? Was sind die Rahmenbedingungen und die Techniken, um diesen Zustand verlassen zu können?

Dieses Seminar bietet Einblick in das Funktionieren des menschlichen Nervensystems und vermittelt praktische, körperorientierte Methoden, um eigene Spannungszustände (Über- wie Untererregung) zu beeinflussen. Die Fähigkeit, zwischen nervlicher Aktivität und Inaktivität zu navigieren und das eigene Erregungslevel zu regulieren, ist Voraussetzung, um im Umgang mit anderen ausgleichend wirken zu können.

Dabei ist ein Gefühl von Sicherheit die wesentlichste Rahmenbedingung und die Erdung eine der wichtigsten Methoden.

Die Teilnehmer/-innen
• erhalten grundlegende Informationen zum Aufbau und zur Funktionsweise des Nervensystems, die auf dem aktuellen Forschungsstand beruhen
• erarbeiten individuell, was sie brauchen, um ein Gefühl von Sicherheit zu haben
• lernen das Konzept und die Techniken des Sich-Erdens kennen
• erproben spielerisch die Beeinflussbarkeit des eigenen Nervensystems
• prüfen die Wirksamkeit körperlicher, am Spüren orientierter Zugänge und Methoden
• üben die für sie wirksamsten und praktikabelsten Methoden
• erhalten Informationen zur Bedeutung des Übens und Wiederholens in der Arbeit mit dem Nervensystem
• tauschen sich über die Erfahrungen aus


METHODIK
Theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Körperübungen (leichte Bewegung, sanfte Dehnung, Tönen, Selbstmassage), Imagination

ZIELGRUPPE
Alle, die ihre Fähigkeit zur Selbstregulation verbessern wollen und die Bereitschaft zur praktischen Selbsterfahrung der Methoden mitbringen

 

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
23. – 25.03.2022

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
☎ 0561 3087-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagaimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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18-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen 2021 – 2022 | Modul 4

28. - 30.03.2022, Hannover

Weitere Infos

Die Qualifizierungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

Zum Startseminar

19-2022
VUCA-Welt! VUCA-was? VUCA – wie? Empowerment für Gruppen- und Teamleitungen

28. - 29.03.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vergangenen Jahren haben wir in unseren Seminaren zahlreiche Methoden zur Entwicklung von Teams und zur eigenen Standortbestimmung vorgestellt, erprobt und in die konkreten Situationen des Arbeitsalltags transferiert. Immer wieder ist dabei deutlich geworden, dass Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe auf aktuelle Situationen flexibel reagieren müssen – die Reaktionen auf die Corona-Pandemie sind dafür das aktuellste Beispiel, ebenso die Digitalisierung. In der Fachwelt heißt das »agile Organisation«, übergreifend ist das Motto VUCA-Welt: Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit.

Die Referenten haben für die Bereiche Prozessentwicklung, Selbstentwicklung, Kommunikation und Team Methoden zu einem Paket geschnürt, das Leitungskräften eine Orientierung in der VUCA-Welt und konkretes Handwerkszeug für das Empowerment (von sich selbst und dem Team) anbietet.

In diesem Seminar werden wir an konkreten Beispielen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden Methoden erproben und deren Wirkung diskutieren. Im Rahmen der Selbstentwicklung erarbeiten wir eigene (neue) Strategien, um den gesteigerten Anforderungen der VUCA-Welt als Gruppen- oder Teamleitung gestärkt begegnen zu können.

METHODIK
Impulsreferate, Theorie- und Modellinput, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Übungen, Reflexionsphasen. Die eingesetzten Coaching-Methoden richten sich nach den eingebrachten Fragestellungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die sich mit den Anforderungen an die Rolle als Leitung in respektvoller und ressourcenorientierter Weise beschäftigen möchten

 

LEITUNG
Carola Schaper, Hannover
Axel Schulz, Kassel / Göttingen

TERMIN
28. – 29.03.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
305,- € für Mitglieder
338,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 11.30 Uhr mit einem Imbiss*
Ende 15.00 Uhr mit Abschiedskaffee*
* Änderungen vorbehalten

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20-2022 | EEV-07
Einführung in die »Traumabezogene Spieltherapie« bei Kindern nach Dorothea Weinberg

28. - 30.03.2022, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei der »Traumabezogenen Spieltherapie« handelt es sich um eine von der Nürnberger Diplom-Psychologin und Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin Dorothea Weinberg entwickelte psychotherapeutische Methode zur Behandlung komplexer Traumatisierungen (Trauma-Folgestörungen beispielsweise nach langzeitigen Misshandlungen, emotionalen sexuellen Missbrauchserfahrungen) bei Kindern.

Die Behandlung kann im ambulanten Therapie-Setting angewandt werden, wenn das Kind in einem mittlerweile geschützten und sicheren Umfeld lebt und Menschen um sich hat, die sich für es verantwortlich fühlen, es stabilisieren und während des Therapieprozesses begleiten können.

Die »Traumabezogene Spieltherapie« kann als eine Weiterentwicklung der personzentrierten Spieltherapie (Rogers, Axline u.a.) verstanden werden. Während die Grundvariablen der personzentrierten Psychotherapie (empathisches Verstehen, Verbalisieren inneren Erlebens, bedingungslose Wertschätzung, Echtheit und Kongruenz) auch in diesem Setting die Basis der Arbeit darstellen, erweist sich im Spiel mit traumatisierten Kindern der Einsatz zusätzlicher, gezielter, impliziter und expliziter Interventionen als zieldienlich und hilfreich.

Die Methode ist für Kinder vom etwa dritten Lebensjahr bis ins frühe Jugendlichen- Alter geeignet, einzelne Interventionen lassen sich aber auch gut mit älteren Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den Bezugspersonen selbst durchführen.

METHODIK
Ziel des Seminars ist es zum einen, traumatheoretisches Wissen bezüglich der Entstehungsbedingungen, des Verlaufs und der Folgen von Traumatisierung von Kindern anschaulich zu vermitteln sowie zum anderen – darauf aufbauend- den Teilnehmer/-innen die hilfreichen Interventionen der »Traumabezogenen Spieltherapie « theoretisch und praktisch mithilfe von Videomaterial und praktischen Übungen nahe zu bringen.

ZIELGRUPPE
Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten und -therapeutinnen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen mit spieltherapeutischer Vorerfahrung

 

LEITUNG
Heidi Zorzi, Regensburg

TERMIN
28. – 30.03.2022

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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21-2022
»Das unsichtbare Band sichtbar machen« Bindung und Bindungsstörungen - Theorie und Praxis mit Videoaufnahmen

28. - 30.03.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar bietet die Möglichkeit sich mit dem Zusammenhang zwischen kindlicher Bindungsentwicklung und Störungsbildern bei Kindern und Jugendlichen auseinander zu setzen.

Im ersten Teil der Fortbildung wird zunächst die Bindungstheorie erläutert. Das Entstehen einer guten und sicheren Bindung als Grundlage einer guten Eltern-Kind-Beziehung wird dargestellt. Diese positive Form (»Sichere Bindung«) muss man gut kennen, um die abweichenden Bindungsmuster im Gegensatz dazu erkennen und abgrenzen zu können. Alle theoretischen Darstellungen werden mit kurzen Videobeispielen aus der Praxis ergänzt. So wird das Entstehen verschiedener Bindungsmuster sehr deutlich.

Im weiteren Verlauf des Seminars werden auch verschiedene Bindungsstörungen dargestellt. Hierbei handelt es sich nicht nur um vom Ideal abweichende Bindungsmuster, sondern um tatsächliche Bindungsstörungen, die Entwicklungsverläufe und Beziehungsgestaltung nachhaltig behindern und erschweren. Durch Videoaufnahmen von Eltern und Kindern können unterschiedliche Störungsbilder verdeutlicht werden. Diese Videoaufnahmen mit Kindern verschiedener Altersstufen vom Säugling bis zum Jugendlichen sind alle im Rahmen von stationären Aufenthalten in der Jugendhilfe entstanden.

Teilnehmer/-innen der Fortbildung können so lernen, sichere und unsichere Bindungen bei Kindern besser zu erkennen und einzuschätzen. Besonders hervorgehoben werden sollen die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von bindungsunsicheren und bindungsgestörten Kindern. In der Auseinandersetzung mit den gezeigten Videos sollen die Teilnehmenden Ansätze entwickeln, wie man mit diesen Kindern im Alltag besser umgehen kann. Ebenso können daraus Rückschlüsse gezogen werden, wie man die Umgangskontakte zwischen Eltern und Kindern gut gestalten kann.

METHODIK
Das gesamte Seminar besteht aus einem Wechsel von kleinen Theorieteilen und anschaulichen Videobeispielen. Fragen und Diskussionsbeiträge der Teilnehmer /-innen sind möglich und ausdrücklich erwünscht. Kleingruppenarbeit und Videoanalyseübungen zu verschiedenen Bindungsmustern helfen, erworbenes Wissen zu festigen.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie aus dem Jugend- und Sozialdienst, der Erziehungs- und Familienberatung, Mitarbeiter/-innen aus Mutter/Vater- und Kind-Einrichtungen und Interessierte, die bereits mit videobasierter Beratung arbeiten

 

LEITUNG
Monika Biener, Bad Bentheim
Marita Brümmer, Bad Bentheim

TERMIN
28. – 30.03.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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22-2022
Hilfeplanung inklusiv gedacht Individuelle Hilfearrangements für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung

28. - 30.03.2022, Frankfurt

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit EVIM

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Hilfeplanung gilt als Schlüsselprozess der sozialpädagogischen Leistungserbringung. Mit dem Menschenrecht auf Inklusion wird dieser Prozess vor neue Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es die soziale Teilhabe junger Menschen in den Fokus zu stellen und damit stärker als bisher entsprechende Vernetzungen im Sozialraum zu forcieren. Zum anderen braucht es diagnostische Verfahren, pädagogische und multiprofessionelle Expertisen, die sowohl erzieherischen als auch behinderungsbedingten Bedarfen junger Menschen Rechnung tragen können. Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen und Handlungsbedarfe in der Praxis:

• Wie können Bedarfsermittlungsverfahren inklusiv und unter Berücksichtigung möglicher Teilhabebeeinträchtigungen ausgestaltet werden?
• Wie können Hilfeziele beteiligungsorientiert und unter Berücksichtigung der Selbstbestimmung junger Menschen festgelegt werden?
• Wie sieht die Kooperation mit unterschiedlichen Kostenträgern aus?
• Welche Regel- und Zusatzleistungen können durch die unterschiedlichen Rechtsbereiche des SGB VIII und SGB IX wie finanziert werden?
• Welches Wissen brauchen die Mitarbeitenden?
• Wie kann der erhöhte Kooperationsaufwand bewältigt werden?

Diese Fragen werden in dem Seminar anhand von zahlreichen Praxisbeispielen gemeinsam bearbeitet. Neben einem umfassenden Einblick in die Praxis inklusiver Leistungserbringung vermittelt das Seminar die rechtlichen Grundlagen aus SGB VIII und SGB IX, ein Verständnis von Inklusion und eine entsprechende fachliche Haltung. Die Teilnehmenden werden für das Thema Inklusion sensibilisiert, erhalten zahlreiche Anregungen zur multiprofessionellen Kooperation im Team und mit unterschiedlichen Leistungsträgern. Das Seminar bietet außerdem konkrete Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsstrategien für die Arbeit mit jungen Menschen mit und ohne Behinderung.

METHODIK
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Übungen. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe und aus dem Bereich der Eingliederungshilfe

 

LEITUNG
Yvonne Fritz, Gießen
Peter Kraus, Gießen

TERMIN
28. – 30.03.2022

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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23-2022
»Wer tickt hier wie?« Verschiedene Menschentypen und ihr Umgang mit ihnen

04. - 06.04.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mit manchen Menschen kommen wir sofort und mit wenigen Worten gut zurecht und mit anderen Menschen fühlt sich der Kontakt schwierig, anstrengend oder fremdartig an. Schlimmstenfalls können wir unser Gegenüber nur schwer ertragen, doch aus beruflichen Gründen ist der Kontakt unvermeidbar.

Durch Selbst- und Fremdeinschätzung setzen Sie sich im Seminar intensiv mit Ihrem Kommunikationsverhalten sowie Ihrem eigenen Profil auseinander. Als Basis dient dafür ein Persönlichkeitsschlüssel, der unter anderem auf der Charakterkunde von Fritz Riemann basiert. Darauf aufbauend wird Ihre Wahrnehmung darin geschult, auch andere Persönlichkeitstypen zu erkennen. Im Seminar entwickeln Sie eigene Ideen für den Umgang mit Personen, die Ihnen fremdartig und / oder schwierig erscheinen.

Ziel dieses Seminars ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und mit anderen Charakteren, um im weiteren Verlauf auch Menschentypen in den Blick zu nehmen, mit denen Ihnen der Umgang schwerfällt und dafür persönliche Strategien zu entwickeln.

Seminarinhalte sind:
• Das Kommunikationsquadrat in der Praxis
• Persönlichkeitstypologie und Persönlichkeitstypen nach Fritz Riemann
• Weiterführung nach key4you
• Selbsteinschätzung mittels key4you-Fragebogen
• Fremdeinschätzung mittels key4you-Fragebogen
• Feedback – Fremdeinschätzung
• persönliche Strategieentwicklung

METHODIK
Lehrgespräch, Einzelarbeit, Gruppenübungen, Fragebogenarbeit inklusive Auswertung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte in allen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe

 

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
04. – 06.04.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn erster Tag 11.00 Uhr*
Ende letzter Tag: 15.30 Uhr*
* Änderungen vorbehalten

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24-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modulreihe

04.04. - 02.12.2022, Hannover

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

In stationären Erziehungshilfeeinrichtungen wird die Funktion der Teamleitung zumeist aus dem Stamm der praxiserfahrenen und besonders engagierten Mitarbeiter/-innen besetzt. Von einem Tag auf den anderen sehen sich diese Mitarbeitenden mit neuen Aufgaben, einem weitaus größeren Verantwortungsbereich und einer neuen Rolle konfrontiert.

Neben den unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Rahmen der alltäglichen Betreuungs- und Erziehungsarbeit übernehmen die Team- und Gruppenleiter/-innen zunehmend Verantwortung für die Teamentwicklung und Mitarbeiterführung, den Mitarbeitereinsatz oder auch Aufgaben der fachlichen Außenvertretung, der Kooperation und Netzwerkarbeit.

»Zwischen den Stühlen« müssen sie in unterschiedlichen Rollen agieren und auf unterschiedliche Anforderungen und Bedürfnisse reagieren. In unserer vierteiligen Qualifizierungsreihe erhalten die Teilnehmer/-innen im Sinne der Lösungsorientierung hilfreiche theoretische und methodische Inputs.

Übersicht der Module
Modul 1: Haltung vor Methode (04. – 06.04.2022)
Modul 2: Leitung / Führung, berufliches Selbstverständnis und Persönlichkeitstypologie (01. – 03.06.2022)
Modul 3: Gruppendynamik und Teamentwicklung (14. – 16.09.2022)
Modul 4: Kommunikation und Konfliktmanagement (30.11. – 02.12.2022)

METHODIK
Über das Zusammenwirken der Teilnehmenden wird eine authentische, lebendige und erlebbare Gruppen- und Lernsituation geschaffen. Alle Seminarblöcke werden als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In praktischen Übungen, selbstreflexiven Seminareinheiten und über kreative Methoden erwerben die Seminarteilnehmer/-innen anwendbares Handlungswissen für die Leitung eines Teams sowie die Leitung und Organisation einer stationären Einrichtung.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der stationären sozialen Arbeit, die sich neu in Team- und Gruppenleiterfunktion oder in Vorbereitung auf diese Aufgabe befinden

 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

ORT
Stephansstift
Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.506,- € für Mitglieder
1.706,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 24-2022 an.

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25-2022
Sexualität bedeutet Verantwortung / sexuelle Aufklärung als Prävention und Schutzkonzepte vor sexualisierter Gewalt in der inklusiven Jugendhilfe

04. - 06.04.2022, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zukünftig werden in einer inklusiven Jugendhilfe vermehrt Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung aufgenommen. Auch diese haben selbstverständlich eine Sexualität wie alle Menschen. Sie werden aber mit ihren Fragen und Problemen dazu oft allein gelassen. Sexualaufklärung findet für diese Zielgruppe in Ansätzen oder gar nicht statt. Dabei ist das Wissen über eine positive Sexualität der beste Schutz vor sexuellen Übergriffen.

Im Seminar wird erklärt, wie den Kindern und Jugendlichen Wissen vermittelt wird über
• den Körper
• die Sexualität
• angenehme und unangenehme Gefühle
• Privatsphäre
• sexuelle Gewalt, und wo sie Hilfe bekommen Basis der Methoden im Seminar ist eine ganzheitliche Kommunikation mit
• einfacher Sprache
• visuellen und haptischen Elementen

Neben Methoden zur sexuellen Aufklärung spricht die Referentin rechtliche Aspekte wie Jugendschutz- oder Strafgesetze an. Außerdem werden Fallbeispiele aus dem Berufsalltag sowie Möglichkeiten pädagogischen Handelns besprochen.

• Die Teilnehmer/-innen gewinnen über das Seminar größere Sicherheit und bessere Handlungskompetenz in Bezug auf die sexuellen Ausdrucksformen der Kinder und Jugendlichen
• sie lernen Methoden zur Aufklärung und Beratung ihrer Zielgruppe kennen
• sie lernen besser einzuschätzen, wann eine Grenze überschritten wird und was bei sexualisierter Gewalt zu tun ist.

METHODIK
Inputs zur Vermittlung der Thematik, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an Teilnehmer/-innen, die sich mit dem Thema Sexualität in der inklusiven Erziehungshilfe auseinandersetzen möchten

 

LEITUNG
Susanne Hasel, Ludwigsburg

TERMIN
04. – 06.04.2022

ORT
Burkadushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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26-2022
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

04. - 06.04.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich häufig ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer.

Gerade bei psychischer, körperlicher und / oder sexueller Misshandlung können oder dürfen Kinder und Jugendliche häufig nicht über das Erlebte reden. Je weniger sie sich aber mitteilen können, desto auffälliger werden oft die Verhaltensweisen.

Um einen solchen Kreislauf zu durchbrechen und in klärenden Gesprächen ganz behutsam eventuelle Hintergründe der Lebenssituation anzusprechen, benötigen die Fachkräfte professionelle Kompetenzen und eine eigene innere Sicherheit im Umgang mit diesen Themen.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung lernen spezifische Gesprächstechniken kennen, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders in krisenhaften Episoden notwendig sind, um zu deeskalieren und dem symptomatischen Verhalten ein Verstehen entgegenzubringen. Die Teilnehmer/-innen werden befähigt eigene Übertragungseffekte wahrzunehmen und professionell zu entkräften.

Diese Weiterbildung richtet sich an Fachkräfte, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über ihre schwierigen Lebens- und gegebenenfalls Misshandlungssituationen zu sprechen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Arbeitsschwerpunkte
• Erkennen von Signalen und Symptomen
• Interventionsschritte und multiprofessionelle Zusammenarbeit
• Techniken und Materialien zur Gesprächsführung
• praktische Übungen

METHODIK
Impulse, Übungen, Reflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der Jugend- und Erziehungshilfe

 

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
04. – 07.04.2022

ORT
Institut für Diakonat und pastorale Dienste
Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
☎ 0251 495-15600
www.idp-muenster.de

TEILNAHMEBEITRAG
650,- € für Mitglieder
699,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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27-2022
Nu mach‘ dich ma locker Grundlagenseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe

06. - 08.04.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

Erstes Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte

INHALT UND ZIELSETZUNG
In dieser Reihe können Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) ihre Kompetenzen ausbauen und entwickeln. Wir legen in diesem ersten Seminar die Basis, damit Sie selbstständig lösungsorientiert Ihre Softskills für erfolgreiches Arbeiten in der Verwaltung einsetzen können.

Alles, was nicht in einem Buchhaltungskurs, einer Excel- oder Datenbank- Schulung im Zentrum steht:
Grundlagen der Kommunikation, Ziele setzen und erreichen, Gesprächsplanung, Konflikte analysieren und lösen, eigene Prozesse untersuchen und gestalten. Sie reflektieren Ihre Kommunikationsstrategien und Haltungen. Anschließend erarbeiten Sie neue Lösungen für Ihre Praxis. Wir arbeiten mit Ihren Beispielen und Fällen.

Sie wissen, dass Verwaltung für geregelte und regelmäßige Abläufe sorgt, damit das Arbeitsmaterial da ist, Informationen fließen, Rechnungen geschrieben werden und Gehälter bezahlt werden können. Fachwissen darüber, was Sie zu tun haben, das bringen Sie meist mit. Wir kümmern uns in diesem Seminar darum, WIE Sie das umsetzen.

Kommunikation ist das Rüstzeug am fordernden Arbeitsplatz Verwaltung. Dazu kommt Organisationstalent, Neugier, Kreativität und Flexibilität. Und Spaß an der Arbeit. Im Seminar wird auch Ihre Motivation und Ihre Freude an der Arbeit gestärkt. Der Austausch mit den Fachkollegen und Fachkolleginnen ist dabei ein wichtiges Element.

Damit das alles wirksam werden kann, wird in diesem Seminar die Basis gelegt. Was ist gute Kommunikation im Unternehmen? Wie formuliere ich klare Ziele? Wie gehe ich mit meinen Reaktionen auf Situationen um? Wie löse ich Konflikte? Wie plane ich erfolgreiche Gespräche? Was kann ich tun, wenn es mal nicht so rund läuft?

In diesem Sinne: Nu mach‘ dich ma locker – Einsatz locker zur Geltung bringen!

Schwerpunkt 2022:
Ich krieg jetzt mal nicht die Krise – Umgang mit überraschenden Situationen

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Übungen zur Körpersprache, kreative Medien. Wir gehen von Ihrer Arbeitssituation aus (von Ihren Fallbeispielen) und erarbeiten alltagstaugliche Lösungen für Ihre Praxis

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

 

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
06. – 08.04.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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28-2022
Herausfordernde Familien spielend (leicht) beraten Zertifizierte/r Eltern- und Familienberater/in (ESFB) 2022-2023

Modulreihe

11.05.2022 - 20.09.2023, Mülheim an der Ruhr und Rheine

Weitere Infos

Nähere Informationen finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Beratung und Therapie von herausfordernden Familien kann mühselig und aussichtslos zugleich sein. Gerade dann, wenn Familien schon seit Jahren oder über Generationen hinweg Hilfen zur Erziehung erhalten haben. Die erfahrungsorientierte systemische Familienberatung (ESFB®) geht dabei neue Wege.

Der Einsatz von gruppendynamisch ausgerichteten Aufgaben ermöglicht allen Familienmitgliedern sich aktiv zu beteiligen, problematische Muster zu erkennen und Neue zu entwickeln. Eltern schätzen die Alltagsnähe, den Spaß beim Lösen der Aufgabe und die gemeinsame Erfahrung als Familie. Die nachfolgende Filmauswertung macht wesentliche Situationen der Aufgabenlösung deutlich und ermöglicht die Umsetzung im Alltag.

Im Zertifikatskurs werden an konkreten Fallbeispielen der Teilnehmenden, handlungsorientiert Beratungs- und Therapieansätze erarbeitet, die unmittelbar in der Praxis angewendet werden. Um das Zertifikat zu erhalten, müssen 110 Unterrichtseinheiten absolviert werden. In den Supervisionstagen werden die durchgeführten ESFB® - Beratungen in der Gruppe reflektiert.

Die Teilnehmer/-innen des praxisorientierten Seminars
• lernen verschiedene Aufgabenstellungen und Materialien des erfahrungsorientierten Lernens kennen und probieren diese aus
• entwickeln an konkreten Beispielen aus der eigenen Praxis Beratungsansätze auf der Grundlage der ESFB® - Methode
• entwickeln familiengerechte und passgenaue Aufgabenstellung zur Verdeutlichung von (Verhaltens-)Mustern kennen
• lernen den Umgang mit Kamera und Stativ kennen
• Analysieren das gewonnene Filmmaterial anhand verschiedener Interaktionsbereiche
• Entwickeln einen zielgenauen Auswertungsleitfaden
• lernen und üben den Umgang mit systemischen Fragestellungen
• finden oder festigen ihre eigene Grundhaltung in der sozialpädagogischen Beratung und reflektieren ihre Beraterrolle
• eignen sich Reflexionsmethoden an, die für den Einsatz in Familien geeignet sind

Modul 1: 11. – 15.05.2022
Modul 2: 19. – 22.09.2022
Modul 3: 23. – 26.01.2023
Modul 4: 08. – 11.05.2023
Modul 5: 18. – 20.09.2023

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs, Kollegialer Erfahrungsaustausch, erfahrungsorientierte Lernmaterialien, nonverbale Reflexionsmethoden und Kleingruppenarbeit. In der Fortbildung werden mehr als 40 Aufgabenstellungen angeboten, die für die Beratung von Familien einsetzbar sind. Die Prüfungsleistung besteht aus acht dokumentierte ESFB® - Beratungen, zwei Exzerpte und drei in der Ausbildung vorgestellte ESFB® - Beratungen inklusive der Auswertungsreflexion.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen im Bereich der ambulanten Jugendhilfe

 

LEITUNG
Jörg Finkbeiner, Moers

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
2.900,- € für Mitglieder
3.200,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle fünf Module

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 28-2022 an.

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29-2022
Hitzefrei – über das Älterwerden in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

19. - 21.04.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

»Nicht das Älterwerden sollte man fürchten, sondern dass man verlernt Kind zu bleiben.« (Thomas Möginger)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wenn wir älter werden im Beruf, dann gilt es die eigenen Grenzen neu auszubalancieren, herauszufinden, was schaffe ich noch, was nicht mehr, was vielleicht ganz anders? Welche neuen Qualitäten kann ich entdecken und einbringen?

Insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stellt sich die Frage nach der persönlichen körperlichen Belastbarkeit zunehmend. Was ist zum Beispiel, wenn ich Kleinkinder nicht mehr tragen kann, weil der Rücken das verbietet oder die Pubertätsauseinandersetzungen der zu betreuenden Jugendlichen ausgerechnet in den eigenen hormonellen Wechsel fallen? Das Älterwerden macht verletzlicher, wie wirkt sich die Verletzbarkeit aus, wenn wir beispielsweise noch mit Jugendlichen arbeiten, die stets Grenzen ausloten und ein kraftvolles Gegenüber erwarten?

Wir fragen uns in diesem Seminar, wie gelingt es, Abschied zu nehmen von Wunschbildern und Visionen, die nicht mehr zu realisieren sind, und ebenso wie gelingt es, neue Ressourcen zu entdecken? Dabei schauen wir auch auf die eigenen Bilder und Konzepte vom Altern – Was verbinde ich mit dem Älterwerden in meinem Berufsfeld, welche Vorbilder kenne ich, wie kann ich einen für mich stimmigen Entwurf entwickeln und leben?

Themen:
Abschied, Visionen, Ressourcen, Altern, Vorbilder

METHODIK
• Impulsreferate
• kreativen Methoden
• kollegialer Beratung
• Selbstregulationsübungen
• Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die sich mit diesem Thema beschäftigen möchten und die Bereitschaft zur Selbstreflexion mitbringen

 

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Peter Sondermann–Rakers, Lingen

TERMIN
19. – 21.04.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Das Aufbauseminar findet vom 19. – 21.10.2022 (99-2022) in Hofgeismar statt.

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30-2022
Grundhaltung statt Modelle und Methoden? Die Präsentische Herangehensweise als fachliche Grundhaltung im sozialpädagogischen Alltag

19. - 21.04.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die professionelle Soziale Arbeit, insbesondere die etablierte Jugendhilfe, ist ein hoch komplexes Handlungsfeld, das sich in den letzten 50 Jahren im hohem Maß professionalisiert, spezialisiert und institutionalisiert hat. In der Wissenschaft, Forschung und Literatur findet man interessante jedoch unterschiedliche Antworten auf die Frage, wie man am besten die Jugendhilfe gestalten kann. Auf der einen Seite ist das sogenannte ››Experten-Modell‹‹, das bestimmt, wie die Institutionen denken und handeln, das für jedes spezielle Problem eine spezielle Antwort bereitstellt und sogar für jedes Problem eine professionelle Lösung anbietet.

Ganz anders das sogenannte Präsentische Herangehen. Einer der wohl prominentesten Vertreter ist der Niederländer Prof. Dr. Andries Baart, (1952) Andragologe, Theologe und promovierter Philosoph.

In dieser Fortbildung werden die wesentlichen Handlungsmaximen der Präsenz Theorie diskutiert und die eigene Berufsidentität und fachliche Expertise als Sozialpädagoge und Sozialpädagogin oder Erzieher/-in reflektiert. Es geht dabei weniger um ein Entweder-oder als vielmehr darum, den Blick zu weiten und die Arbeit noch besser zu machen.

Besondere Inhalte:
• die wesentlichen Grundannahmen und Handlungsmaxime der Präsenz Theorie
• die gewaltlose Kommunikation und Reduzierung des Machtkampfes in der Hilfe
• das Pädagogische Klima und dessen Potentialebenen
• die Ambivalenz-Wippe und unser Umgang mit Distanz und Nähe
• und nicht zuletzt die neurobiologischen Grundbedürfnisse der Akteure

METHODIK
• Interaktive und praxisorientierte Herangehensweise an das Thema
• Entwicklung einer maximalen proaktiven und selbstverantwortlichen Lernhaltung
• Kurze Impulsreferate und spannende Fragestellungen (Killerfragen)
• Gruppendynamische (Selbst-) Erfahrungen und Gruppenarbeit
• Lernatmosphäre mit Witz und Humor
• Gruppencoaching nach Balint

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte in stationären und ambulanten Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, die ihre Fachlichkeit einmal grundlegend reflektieren und auf den Punkt bringen wollen und dabei ihre eigenen Werte, Impulse und Fallen ernst nehmen

 

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
19. – 21.04.2022

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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31-2022
Umgang mit substanzkonsumierenden jungen Menschen in der Jugendhilfe

19. - 21.04.2022, Mainz

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit EVIM

INHALT UND ZIELSETZUNG
Konsum von verschiedenen Substanzen, wie zum Beispiel Tabak und Alkohol, aber auch illegalen Substanzen wie beispielsweise Cannabis sind Teil unserer Gesellschaft. Gleichermaßen ist risikobehaftetes Verhalten beziehungsweise risikobehafteter Konsum unter jungen Menschen in der Jugendhilfe verbreitet. Speziell Jugendliche in der Stationären Jugendhilfe sind hier auf Grund ihrer individuellen Biografien besonders zu betrachten. Es gilt den pädagogischen Fachkräften Handlungssicherheit zu geben und die notwendigen Prozesse anzustoßen, um in eine gelingende Arbeit mit jungen Menschen in der Jugendhilfe zu kommen.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• bekommen Basiswissen zu verschiedenen Substanzen
• bekommen Basiswissen zum Substanzkonsum im Jugendalter
• erfahren kommunikative Methoden im Umgang mit substanzkonsumierenden Jugendlichen angelehnt an die »Motivierende Gesprächsführung«
• erhalten Informationen zur Verhältnisprävention und Verhaltensprävention
• lernen praktische Methoden in der Arbeit mit substanzkonsumierenden jungen Menschen kennen und anzuwenden
• bekommen Methoden im Umgang mit risikobehaftetem Verhalten aufgezeigt
• erfahren die Notwendigkeit der Ressourcen- und Netzwerkarbeit
• werden sich mit ihrer eigenen Biografie und ihrer pädagogischen Haltung in Bezug auf Substanzkonsum auseinandersetzen
• haben die Möglichkeit sich mit den Teilnehmer/-innen des Seminars auszutauschen

Alle Teilnehmer/-innen sollen als Multiplikatoren in ihrer beruflichen Praxis eingesetzt werden können. Die Teilnehmenden sollen Handlungssicherheit im Umgang mit substanzkonsumierenden jungen Menschen bekommen.

METHODIK
Methodisch wird die Fortbildung sehr praxisorientiert sein. Die Teilnehmer/- innen erleben selbst die verschiedenen Methoden und erhalten die Fähigkeit, diese in der Praxis anzuwenden. Die theoretischen Inhalte werden niederschwellig und praxisorientiert vermittelt und sind direkt für die berufliche Praxis anwendbar. Es werden verschiedene Gruppenphasen stattfinden, um sich dann gemeinsam im Plenum über das Besprochene auszutauschen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen in der Jugendhilfe, die etwas zu dem Thema substanzkonsumierende junge Menschen lernen möchten

 

LEITUNG
Moritz Holzinger, Altdorf

TERMIN
19. – 21.04.2022

ORT
Hotel Erbacher Hof
Grebenstr. 24-26
55116 Mainz
☎ 06131 257-0
www.ebh-mainz.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

32-2022
»Haltung vor Methode« – Wertschätzung und Achtsamkeitsansätze in der pädagogischen Arbeit

25. - 27.04.2022, Hofgeismar bei Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Berufsrealität in unserem modernen Versorgungssystem benötigt zunehmend Spezialisten und Spezialistinnen, die auf die Kenntnisse ihrer Grundlagenausbildung aufbauen und sich Methoden aneignen, welche individuell auf ihre Zielgruppe und die einzelnen Klienten und Klientinnen zugeschnitten sind.

Alle Methoden jedoch basieren auf einer wesentlichen Grundlage: der authentischen pädagogischen Grundhaltung und einer Bewusstheit der eigenen Wertehaltung im Tun. Die Frage nach dem persönlichen »Warum« und der beruflichen (professionellen) Grundhaltung beinhaltet unter anderem auch die bewusste Auseinandersetzung mit den Begriffen Macht und Abhängigkeit, Toleranz, Andersartigkeit, Grenzen und Selbstreflexion.

Darüber hinaus gewinnen in einer Zeit des Funktionierens, Operationalisierens und Evaluierens Achtsamkeitsansätze sowohl im Umgang mit sich selbst, den eigenen Erwartungen, Ansprüchen und »Antreibern«, als auch im Kontakt mit den Teamkollegen und Teamkolleginnen und den zu betreuenden Kindern und Jugendlichen eine wesentliche Rolle und sind in ihrer Bedeutung und Wirksamkeit weit mehr als esoterische Verirrungen von (Kuschel) Pädagogen. Sie führen zurück zur eigenen Person und zur eigenen Persönlichkeit im (professionellen) Erziehungs- und Lernprozess.

Sie führt auch zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, zur Entschleunigung, zur Freude am Gelingenden und zu einer notwendigen Gelassenheit im Erziehungsalltag.

Diese Fortbildungsveranstaltung ermöglicht Selbsterfahrung und setzt die Bereitschaft zur aktiven Auseinandersetzung mit sich selbst voraus.

Inhalte der Fortbildung sind:
sieben Gewissensfragen • berufliches Selbstverständnis • zulässige oder unzulässige Macht – Welche Haltung habe ich? • die »dunklen Seiten der Sozialpädagogik « (M.Schwabe) • berufliche Rollenvorgaben und Rollenkonflikte • Was ist mein »Warum«? • authentische Emotionalität in der professionellen Erziehungsarbeit – professionell oder Burnoutfalle? • Wertschätzung in der pädagogischen (Zusammen-)arbeit • Selbstbeobachtung und Außenwahrnehmung • Selbstmanagement oder Selbstsorge? • Achtsamkeit: Beobachtungsfähigkeit und Sensibilität als Stressprophylaxe und Qualitätskriterium • Ich sehe was, was du nicht siehst: Wirklichkeiten 1. und 2. Ordnung oder das »Reframing« in der praktischen Arbeit

METHODIK
Die Veranstaltung wird als gruppendynamischer Workshop durchgeführt. In theoriegeleiteten Inputs, Kleingruppenarbeit, Rollenspielen, Persönlichkeitstests und Achtsamkeits- und Entspannungsübungen wird anwendbares Handlungswissen vermittelt.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Sozialen Arbeit, die Interesse an einer Auseinandersetzung mit sich selbst haben

 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
25. – 27.04.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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33-2022
Wer will hier eigentlich was von wem? Systemisches Arbeiten mit »unmotivierten« Klienten

25. - 27.04.2022, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Oft treffen wir in der Kinder- und Jugendhilfe auf unmotivierte Klienten. Diese Klientengruppe stellt die Fachkräfte der sozialen Arbeit vor besondere Herausforderungen. Häufig kommen sie, weil sie geschickt werden durch Jugendamt oder Gericht, durch Mutter oder Vater. Leicht kann es da geschehen, dass die Fachkraft den Veränderungsdruck spürt, den die Klienten -scheinbar mühelos an sich vorbeiziehen lassen. Anstrengend ist diese Arbeit und nicht besonders verlockend, oder?

Wie können wir dennoch hilfreich sein? Und wie kann uns diese Arbeit sogar noch Spaß machen? Diese und ähnliche Fragen werden wir gemeinsam beantworten, individuelle Wege finden im Umgang mit der »Unlust« und Strategien erarbeiten, die uns und unseren Klienten weiterhelfen.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit unmotivierten Klienten kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen verschiedene Ursachenmodelle für unmotiviertes Handeln kennen
• lernen ein systemisches Prozessmodell kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit und können ihre eigenen Grenzen reflektieren und auf sie achten
• lernen auch in schwierigem Kontext, wie beispielsweise Zwangskontexten, hilfreich zu sein

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit unmotivierten Klienten
• ein Modell der systemischen Prozessgestaltung in vier Phasen
• systemische erlebnisorientierte Techniken
• systemische Haltungen in schwierigen Kontexten
• Fälle aus ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

 

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
25. – 27.04.2022

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
☎ 0361 60114-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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34-2022
Grundlagenseminar zum sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen

25. - 28.04.2022, Rheine-Bentlage

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Wissen um die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs ist als Grundlage für professionelle Fachkräfte im Vorfeld der aktiven Arbeit erforderlich, um das Verhalten von Missbrauchsopfern, und auch Tätern und Täterinnen, besser einzuordnen und zu verstehen.

Eine möglichst gute Kooperation aller Verantwortlichen kann helfen schnell und wirksam zu reagieren. Voraussetzung dazu ist ein gemeinsames Fachwissen. Kinder und Jugendliche, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, unterliegen meistens der Geheimhaltungspflicht, die mit Stress, Hilflosigkeit und Ohnmacht einhergeht. Sie zeigen häufig spezifische Signale, die sich zu Symptombildungen ausweiten können.

Diese Signale und Symptome zu verstehen setzt voraus, dass professionelle Fachkräfte Kenntnisse über die Missbrauchsdynamik und die Vorgehensweise der Täter/-innen haben. Auch sollten sie über ein juristisches Grundwissen zum Thema verfügen.

Themenschwerpunkte:
• Einführung in die Psychodynamik des sexuellen Missbrauchs
• Jungen als Opfer – Mädchen als Opfer
• Die Auswirkungen des sexuellen Missbrauchs auf die Opfer
• Intervention bei einem vagen Verdacht
• Intervention nach Aussage eines Opfers
• Intervention bei sexuellem Missbrauch durch Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe
• Loyalitätskonflikte und ambivalentes Verhalten der Opfer
• Notwendigkeit der multiprofessionellen Zusammenarbeit

Die Tatdynamik – der Missbrauchszyklus:
• Von der ersten Phantasie über die Planung des Missbrauchs bis zur Tat
• Frauen als Missbraucherinnen
• Verleugnung und Hintergründe der Verleugnung
• Prävention in Institutionen

METHODIK
Referate, Kleingruppenarbeit, Fallarbeit. Es besteht die Möglichkeit, anonymisierte Fälle einzubringen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen in der Jugendhilfe

 

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
25. – 28.04.2022

ORT
Gertrudenstift
Salinenstr. 99
48432 Rheine-Bentlage
☎ 05971 80266-0
www.gertrudenstift-rheine.de

TEILNAHMEBEITRAG
550,- € für Mitglieder
650,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

35-2022
Spurensuche – Besondere Kinder verstehen Traumatisierte Kinder und Jugendliche Traumafolgen und Bewältigungsstrategien im Alltag

25. - 27.04.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Traumatisierte Kinder erscheinen Eltern und Betreuern und Betreuerinnen zeitweise unberechenbar, unverständlich und schwer zu steuern. Sie zeigen verschiedene Verhaltensauffälligkeiten und bringen selbst professionelle Fachkräfte an ihre Grenzen. Plötzliche Impulsdurchbrüche, selbstverletzendes Verhalten, unerklärliche Aggressionen aber auch spontaner Rückzug aus eigentlich angenehmen und schönen Situationen stellen Pädagogen und Pädagoginnen wie Eltern vor Rätsel, provozieren und brüskieren.

Auf der Grundlage der Videodiagnostik werden Gewalterfahrungen und Traumatisierungen von Kindern verdeutlicht. Videoaufnahmen aus dem Alltag in der stationären Kinder- und Jugendhilfe dienen dabei als Grundlage.

Im ersten Teil des Seminars geht es um die Frage, was ein »Trauma« eigentlich ist und welche Folgen es für die Betroffenen hat. Anhand von Theorie und Videobeispielen wird erklärt, welche Symptome auftreten können und woran man traumatisierte Kinder erkennen kann. Besondere Phänomene wie »Flash-backs« und »Trigger« sowie Dissoziation werden besprochen.

Im zweiten Teil des Seminars wird darauf eingegangen, was man für traumatisierte Kinder tun kann. Dabei werden zum einen die therapeutischen Hilfen erklärt, die es für die Kinder geben kann, zum anderen wird dargestellt, was außerhalb von Therapie im Umgang mit traumatisierten Kindern im Alltag und in der Schule hilfreich sein kann. Das Wissen über traumatische Erfahrungen und ihre Folgen beeinflusst wesentlich den Erziehungsprozess und die Grundhaltung der Profis, sowie den Beratungsprozess mit Eltern betroffener Kinder. In der Beratung muss oft besonders berücksichtigt werden, dass viele Eltern selbst ähnliche traumatische Erfahrungen wie ihre Kinder mitbringen.

Auch dieser Teil des Seminars wird mit Videobeispielen begleitet, so dass neben der Theorie praktische Beispiele zum besseren Verständnis beitragen. Professionelle Haltungen und Techniken, beziehungsweise Methoden zur Stabilisierung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen werden vermittelt.

METHODIK
Theoretischer Input, Videoanalyseübungen, Erfahrungsaustausch, Übungen. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegkinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, aus therapeutischen Arbeitsfeldern und Schulen, Interessierte, die bereits mit videobasierter Beratung arbeiten

 

LEITUNG
Monika Biener, Bad Bentheim
Marita Brümmer, Bad Bentheim

TERMIN
25. – 27.04.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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36-2022
Nachhaltige Schutzkonzepte: Inhalte, Implementierung und Stolpersteine

27. - 29.04.2022, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Konzepte zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der Jugend- und Eingliederungshilfe sind seit dem Januar 2012 gesetzlich vorgeschrieben (§§ 45, 79a SGB VIII).

Sie bestehen aus unterschiedlichen Bausteinen, die einerseits präventive Funktionen und Aufgaben sicherstellen und umsetzen sollen, anderseits aber auch Handlungssicherheiten für mögliche akute Gefährdungen für alle Verantwortlichen bieten müssen.

Es gibt dabei eine hohe Wechselwirkung zu anderen Themen der Jugendhilfe. Die Kinder und Jugendlichen müssen beteiligt werden und sich ihrer Rechte und ihrer Beschwerdemöglichkeiten bewusst sein.

Diese Konzepte haben weitreichende Folgen und einen hohen Einfluss auf das pädagogische Handeln und Selbstverständnis in den Institutionen. Die Installation eines Schutzkonzeptes kann nur nachhaltig gelingen und gelebt werden, wenn alle Mitarbeiter/-innen diese Konzepte mitgestalten und im Alltag umsetzen dürfen, können und wollen. Die Kultur einer Einrichtung muss berücksichtigt werden, dabei sind auch immer Organisationsentwicklungsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung.

Das Seminar gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Bausteine von umfassenden Schutzkonzepten in Jugendhilfeeinrichtungen. Am Baustein »Gefährdungsanalyse und Möglichkeiten der methodischen Umsetzung« wird die Situation in der eigenen Einrichtung betrachtet. Auf dem Hintergrund der Kollegialität werden Prämissen der Haltung und der Zusammenarbeit aufgezeigt.

Partizipation und Beschwerdemöglichkeiten erfordern eine Neuorientierung von pädagogischen Leitlinien. Dazu werden exemplarisch Beispiele aus dem pädagogischen Alltag unter dem Fokus des Schutzkonzeptes betrachtet und analysiert.

Abschließend werden zusammenfassende Hinweise zu der Implementierung

von nachhaltigen Schutzkonzepten gegeben.

METHODIK
Die Teilnehmenden können verschiedene Sequenzen und Methoden des Schutzkonzeptes für sich oder in Kleingruppen konkret erarbeiten und konkretisieren. Die Bausteine des Schutzkonzeptes werden im Plenum erläutert und auf weitere Quellen und Methoden wird verwiesen.
Auch besteht die Möglichkeit, die eigene Institution unter bestimmten Fragestellungen zu erörtern und den Stand der Umsetzung zu reflektieren.

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich besonders an Mitarbeiter/-innen von Jugendhilfeeinrichtungen, die ein Schutzkonzept für ihre Einrichtung planen und umsetzen möchten, bestehende Konzepte auf ihre Nachhaltigkeit überprüfen möchten oder an diesen Prozessen beteiligt sind.
 

LEITUNG
Klaus Friedrichs-Dachale, Göttingen

TERMIN
27. – 29.04.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

Anmelden

37-2022 | EEV-08
Psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen – kein Kinderspiel

27. - 29.04.2022, Würzburg

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
In keiner Lebensspanne durchlaufen Menschen stärkere körperliche und psychische Entwicklungen als im Kindes- und Jugendalter. Nicht immer verläuft dieser Prozess reibungslos. So kommt es bei bis zu 20 Prozent aller Kinder und Jugendlichen zu psychischen Störungen, deren Erscheinungsformen sich zum Teil erheblich von denen Erwachsener unterscheiden. Aufgrund dessen wird bei betroffenen Kindern und Jugendlichen der Hilfebedarf manchmal nicht oder erst spät erkannt. Nicht selten lösen die jungen Menschen mit ihrem Verhalten und Affektlagen in ihrer Umwelt Unverständnis, Ratlosigkeit wie auch Ärger aus. Schulische Leistungen sowie soziale Kontakte der Betroffenen können aufgrund der Störungen stark beeinträchtigt sein und daher erhebliche negative Folgen für ihre Entwicklung haben.

Die Teilnehmenden der Fortbildung
• lernen die altersspezifischen Erscheinungsbilder der häufigsten psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters kennen
• setzen sich mit den möglichen Auswirkungen dieser Störungen auf der zwischenmenschlichen Ebene auseinander und erlernen neue Wege der Beziehungsgestaltung mit Betroffenen
• erweitern ihre Handlungskompetenzen im Umgang mit diesen jungen Menschen
• erproben einfache Methoden der Selbstfürsorge, um im Umgang mit Betroffenen handlungsfähig zu bleiben

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Grundlagen der Klassifizierung psychischer Störungen
• Depressionen
• Umgang mit Suizidalität
• Angststörungen
• Störungen des Sozialverhaltens
• Verstehen des Erlebens und Verhaltens betroffener junger Menschen

METHODIK
• Theoretischer Input
• Filmausschnitte
• Anschauliche Fallbeispiele aus der Praxis
• Plenum wie auch Kleingruppenarbeit
• Selbstreflexion
• Praktische Übungen für den Umgang mit betroffenen Kindern und Jugendlichen
• Das Einbringen eigener Erfahrungen ist ausdrücklich erwünscht

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus gesundheits- und sozialberuflichen Arbeitsfeldern, die eine Einführung in die Thematik erhalten möchten

 

LEITUNG
Hannah Zelzner, Münster

TERMIN
27. – 29.04.2022

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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38-2022
Biografisch arbeiten - professionell handeln in der Jugendhilfe - Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2022 - 2023

Modulreihe

27.04.2022 - 25.01.2023, Höchst/Odenwald

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biografiearbeit ist eine wirkungsvolle Methode, mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ihre Vergangenheit und Gegenwart zu reflektieren sowie ihre Zukunft zu planen. Junge Menschen, die in ihrem Leben schwierige oder krisenhafte Lebenssituationen meistern müssen, kann sie bei der Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes unterstützen und somit zur psychischen Widerstandsfähigkeit (Resilienz) beitragen. Durch die Biografiearbeit können Kinder und Jugendliche sich selbst besser kennenlernen, ihre Lebensgeschichte verstehen und in ihr Leben integrieren. Dabei hat Biografiearbeit die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte im Blick.

In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt,und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern,Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. DieTeilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenenLebensgeschichte befassen und In dieser Weiterbildung erleben die Teilnehmenden, wie Biografiearbeit wirkt,und erfahren, wie mit Kompetenz und Behutsamkeit Biografiearbeit mit Kindern,Jugendlichen und jungen Erwachsenen geplant und angeleitet werden kann. Die Teilnehmenden lernen Biografiearbeit kennen, indem sie sich mit ihrer eigenen Lebensgeschichte befassen und sich unterschiedliche kreative Methoden und Techniken wie beispielsweise das Erstellen eines Lebensbuchs, die Lebenslinie, den Lebensbrief oder das Vier-Eltern-Modell aneignen.

Die Weiterbildung »Biografisch arbeiten – professionell handeln« setzt sichaus vier Modulen (42 UE á 1,5 Stunden) zusammen. Am Ende steht ein eigenesPraxisprojekt, das die Teilnehmenden planen, durchführen, dokumentieren undpräsentieren. Der Lehrgang schließt mit einem Zertifikat ab.

Modul 1: Leben erinnern. Grundlagen der Biografiearbeit und Selbstreflexion(27. – 29.04.2022)
Modul 2: Lebensschätze heben und Schwieriges zur Sprache bringen. Kommunikationund Methoden der Biografiearbeit (20. – 22.06.2022)
Modul 3: Gut geplant ist halb gewonnen! Planung, Didaktik und Methodender Biografiearbeit (26. – 28.09.2022)
Modul 4: Es hat sich bewährt, wenn man anfängt! Abschlusswerkstatt,Selbst- und Methodenreflexion (23. – 25.01.2023)

 
METHODIK

Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- undEinzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiertsowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion,Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die TeilnehmendenHandwerkszeug für die praktische Arbeit.

 
ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe, aus dem Adoptions- und Pflegekinderdienst sowie Jugend- und Sozialdienst, die mit Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien biografisch arbeiten (wollen)
_____________________________________________________________________________________________________________________________________

LEITUNG
Karin Mohr, Hattersheim

TERMIN
27. – 29.04.2022

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
☎ 06163 9330-0
www.kloster-hoechst.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.000,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle vier Module


TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der  Fortbildungsnummer 38-2022 an.

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39-2022
Gesundheit stärken – Stress vorbeugen – Verborgenes sichtbar machen Ressourcen entdecken, von denen wir nicht wussten, dass wir sie überhaupt haben

02. - 04.05.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Thema Gesundheit ist in aller Munde. Den Statistiken der Krankenkassen zufolge nehmen Muskel- und Skeletterkrankungen und psychische Erkrankungen rasant zu. Die Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe ist vielfältig und bunt, aber auch belastend, stressig und die Klientel wird als immer schwieriger erlebt.
Da heißt es Strategien zu finden mit diesen Belastungen umzugehen und für sich selbst, für Kollegen und Kolleginnen, und auch für die Kinder und deren
Familien Impulse zu bekommen, wie Gesundheit gestärkt und Stress verringert oder vorgebeugt werden kann.
Im geschützten Seminarrahmen beschäftigen wir uns mit der eigenen Gesundheit. Wir nähern uns dem Thema kreativ und suchen einen Ausdruck für die
eigene Belastung, für eingefahrene (Stress-)Muster und entwickeln tragfähige individuelle Ideen zur Gesunderhaltung. Besonders schauen wir auf Mimik und
Gestik und legen einen Schwerpunkt auf Physiognomie. Dazu haben wir in diesem Jahr als Gastdozenten Marc Grewohl (Körperdolmetscher, Heilpraktiker,
psychologischer Berater) eingeladen, der uns im Kreativteil begleitet. Eingerahmt ist die Selbstreflexion von Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen.

METHODIK
Impulsreferat, Kreativarbeit, Einzel- und Kleingruppenarbeit, Entspannungsübungen. Die Arbeit an eigenen Themen wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen

 

 

LEITUNG
Marc Grewohl, Wunstorf
Carola Schaper, Hannover
Wolf von Knoblauch, Lauenhagen

TERMIN
02.-04.05.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
14

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

40-2022 | EEV-09
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe Zertifikatskurs für die "Neuen" in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2021 - 2022

Modul 5

02. - 04.05.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

Zum Startseminar

41-2022
"... und dann ist es wieder eskaliert " - Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen / Deeskalationstraining

04. - 06.05.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Auseinandersetzung mit Konflikt- und Gewaltsituationen gehört zum Alltag in der pädagogischen Arbeit. Von pädagogischen Fachkräften wird in solchen Situationen erwartet, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen professionell zu begegnen. Dazu ist persönliche Standfestigkeit und eigene Konfliktfähigkeit unbedingte Voraussetzung. Schwerpunkt dieses Seminars ist es, Konfliktsituationen im Rollenspiel darzustellen und mithilfe eines videounterstützten Deeskalationstrainings zu analysieren. Darauf aufbauend werden präventive Methoden zur Deeskalation erarbeitet und die eigene Haltung kritisch hinterfragt.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• präsentieren selbst erlebte Konfliktsituationen aus ihrem beruflichen Alltag
• reflektieren eigene Anteile in Konfliktsituationen
• vervielfältigen die Möglichkeiten der Konfliktbewältigung
• erweitern das Spektrum der persönlichen professionellen Kompetenzen
• vertiefen die eigene Reflexionsfähigkeit

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Phasen des Eskalationsprozesses
• situative Steuerung von Konflikten
• lösungsförderndes Verhalten in Konfliktsituation
• biografische Aspekte in Konflikten

METHODIK

Die Teilnehmer/-innen bestimmen durch ihre Fallbeispiele aktiv den Inhalt des Seminars mit. Deeskalationsstrategien werden theoretisch erörtert und ihre Anwendbarkeit praktisch geprüft, um sie zukünftig in der pädagogischen Arbeit implementieren zu können

ZIELGRUPPE

Das Seminar richtet sich in erster Linie an pädagogische Fachkräfte aus der teil- und vollstationären Jugendhilfe, aber auch an Fachkräfte aus anderen Arbeitsbereichen

 

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
04. – 06.05.2022

ORT
Katholische Akademie
Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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42-2022
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

Modulreihe

09.05. - 09.11.2022, Münster und Rheine

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Kinder und Jugendliche zeigen im pädagogischen Umgang häufig unterschiedliche und ambivalente Signale und Symptome, um auf schwierige Lebenssituationen und Krisen aufmerksam zu machen. Auf dieses Verhalten richtet sich oft ein großer Teil der Aufmerksamkeit der Fachkräfte. Mögliche Hintergründe des Verhaltens erschließen sich nicht immer. Eine Vielfalt von belastenden Lebenserfahrungen können zu diesem Verhalten geführt haben. Besonders kritisch wird es für die Betroffenen zu sprechen, wenn es ein Schweigegebot gibt, das noch unter Umständen mit einer Bedrohung einhergeht. Je weniger sie sich mitteilen können, desto auffälliger wird oft ihr Verhalten. Diese dreimodulige Weiterbildung bietet Fachkräften, die über Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen verfügen und diese ermutigen möchten, über schwierige Lebenssituationen zu sprechen, Möglichkeiten, ihre Professionalität zu erweitern und zu vertiefen. Anhand von praktischen Übungen und Materialien werden Techniken einer solchen Gesprächsführung erprobt.

Modul 1: Theoretische Grundlagen (09. – 11.05.2022)
Modul 2: Erweiterung des Wissens, Übungen (13. – 15.09.2022)
Modul 3: Vorstellung der Peergroup-Ergebnisse, Reflexion (07. – 09.11.2022)

METHODIK
Erkennen von Signalen und Symptomen, Techniken und Materialien zur Gesprächsführung, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte der freien und der öffentlichen Jugend- und Erziehungshilfe

 

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
09. – 11.05.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.305,- € für Mitglieder
1.405,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 42-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.

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43-2022
Lösungsorienterte Gesprächsführung mit einzelnen Kindern und Jugendlichen

09. - 11.05.2022, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bei Problemen einzelner Kinder und Jugendlicher ist es sinnvoll, dass Sie als Pädagoge und Pädagogin ein Einzelgespräch mit der betroffenen Person führen. Ein Ziel des Einzelgespräches ist es, durch passende Gesprächsführung einen gangbaren Lösungsweg zu entwickeln, der vom Kind / Jugendlichen akzeptiert und gegangen wird und in der Umsetzung dessen Handlungskompetenz stärkt. Darüber hinaus ist es für Pädagogen und Pädagoginnen entlastend, ein Kritikgespräch so führen zu können, dass eine Verhaltensänderung in gewünschter Weise erfolgt. Dabei sind Gesprächstechnik und Körpersprache gleichermaßen wichtig. Um dem Kind oder Jugendlichen besondere Verbindlichkeit zu signalisieren, ist es zusätzlich hilfreich, mit diesem eine Zielvereinbarung zu erarbeiten.

Die Teilnehmer/-innen dieser Fortbildung
• lernen das Anwenden einer Fragetechnik zur lösungsorientierten Gesprächsführung mit 
  Kindern und Jugendlichen ab zehn Jahren
• lernen Kritik konstruktiv und überzeugend zu äußern sowie durch überzeugenden
   Körperspracheeinsatz eine Verhaltensänderung beim Gesprächspartner zu bewirken
• erhalten Feedback zu ihrer Wirkung bei der Gesprächsführung
• wissen, worauf sie bei der Formulierung von Zielvereinbarungen achten sollten
• bauen ihre Fähigkeit zur professionellen Distanzierung aus

Inhalte der Fortbildung sind:
• Fragetypen und ihre Anwendung
• Technik zur lösungsorientierten Gesprächsführung
• Aufbau und Durchführung von Kritikgesprächen
• Formulierung von Zielen

Die Gesprächstechniken sollten bei Personen eingesetzt werden, die mindestens zehn Jahre alt sind. Sie eignen sich gleichermaßen zur Äußerung von Anerkennung und Wertschätzung. Bitte überdenken Sie bei diesem Seminarangebot folgende Aspekte: Die Anwendung der Techniken funktioniert nur, wenn das Kind / der Jugendliche grundsätzlich zur Klärung von Problemen im Gespräch bereit ist. Außerdem ist die Fähigkeit, die deutsche Sprache zu verstehen und sich in deutscher Sprache auszudrücken, im Gespräch eine Grundvoraussetzung. Diese Technik ist für leichte Fälle innerhalb der Familienhilfe oder für zugängliche Kinder / Jugendliche im Tages- und Wohngruppenbereich vollständig geeignet. Bei schwierigeren Fällen lässt sich die Fragetechnik in Auszügen anwenden und erfordert die Kombination mit weiteren Techniken.

METHODIK
Theoretische Inputs, Lerngespräche, Anschauung, praktische Übungen, Bearbeitung von Beispielen aus der Berufspraxis der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Erzieher/-innen und pädagogische Mitarbeiter/-innen

 

LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
09. – 11.05.2022

ORT
Stephansstift
Zentrum für Erwachsenenbildung
gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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44-2022| EEV-10
Vom Trennungsblues zur Familie mit getrennten Eltern

09. - 12.05.2022, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Trennung schmerzt. Bei Frauen wie Männern und auf andere Weise auch bei Kindern, deren Eltern sich trennen. Aus diesem Schmerz entstehen oft genug harte Konflikte und latente Problemlagen in Familien. Dann herrschen Fatalismus, Feindseligkeit und Versagensgefühle vor. Die Eltern schwächen sich gegenseitig und sich selbst durch Vorwürfe und Abwertung, Kinder geraten in Loyalitätskonflikte und unter psychischen Druck. Viele Verhaltensauffälligkeiten von Kindern lassen sich als Symptome ungelöster Trennungskonflikte der Eltern interpretieren. Darum ist bei Trennungen ein Übergang zum gekonnten »Familienleben mit getrennten Eltern» ein wichtiger Faktor für die Gesundheit aller und ganz besonders für die kindliche Entwicklung. Ziel ist die elterliche Kooperation trotz Trennung. Was sollten Fachleute der Jugendhilfe wissen und können, damit sie Kindern und Eltern in solchen Lagen helfen können? Mit welchen Instrumenten könnte man beraterisch in das Lied der Familie einstimmen und die düsteren Harmonien zur Veränderung anregen? Wie könnten die kindlichen Stimmen gehört werden, obwohl die Eltern laut ihre schmerzerfüllten Phrasen spielen? Wie könnte der Trennungsblues ausklingen und fröhlicheren Stücken Raum geben?

Wir erarbeiten, wie durch Eltern-Beratung gelingen kann
• die leidvoll verflochtenen Themen systematisch zu entflechten und konzentriert zu bearbeiten
• nicht funktionale Grenzen zu identifizieren und klare Grenzen zu etablieren
• schmerzbasiertes Verhalten zu hinterfragen
• miese Emotionen und fatalistische Gedanken durch Allparteilichkeit und professionelle Empathie zu fangen und zu verändern
• Eskalationen unterscheiden und unterbrechen zu lernen
• Triangulationen (leidvolle Dreieckskommunikationen) zu erkennen und Lösungswege aufzuzeigen
• den Selbstwert von Müttern und Vätern in Trennungskonflikten zu stabilisieren
• den Fokus auf eine funktionierende Elternebene zu lenken
• den Kontext des Versagens in einen Kontext der elterlichen Kompetenz zu überführen
• Eltern zu unterstützen das »Tal der Tränen« zu durchschreiten
• die wichtige Wirkung einer guten Repräsentation von Vater und Mutter im Erleben der Kinder zu vermitteln
• Bindungstoleranz zu etablieren
• Alternativen zur Problemtrance zu erzeugen, in die auch Berater/-innen involviert werden können
• und einiges mehr

METHODIK
In Plenum, Kleingruppen und Einzelarbeit werden, auf systemischen Grundlagen, praktische Methoden der Beratung in Trennungsprozessen vorgestellt beziehungsweise miteinander erarbeitet. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung grafischer Beratungsformate, die Gespräche strukturieren und die Inhalte visualisieren helfen

ZIELGRUPPE
Fachleute im Bereich der Jugendhilfe, die mit Beratung von Eltern beauftragt sind: beispielsweise in ambulanten Diensten, Beratungsstellen, stationären Settings und Jugendämtern

 

LEITUNG
Hansjörg Albrecht, Burgthann

TERMIN
09. – 12.05.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Berufserfahrung und beraterische Grundlagen sind von Vorteil

 

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45-2022
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe Einführungsseminar

11. - 13.05.2022, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Diese Fortbildung bietet fundiertes Wissen über die Entstehung von Traumata und ihre Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung. Die Bedeutung der Traumapädagogik stellt die Grundhaltung auf, die ein besonderes Wissen über die Folgen einer Traumatisierung berücksichtigt. Herkunft und lebensbiografische Geschehnisse sollten beachtet und überdacht werden. Das Wissen über theoretische Grundlagen zur Psychotraumatologie  und Traumapädagogik wird den Pädagogen und Pädagoginnen in der Jugendarbeit neue Handlungsfelder eröffnen.

Die Teilnehmer/-innen erweitern ihr Wissen in der Traumatheorie
• erhalten eine Definition des Begriffes »Trauma«
• erkennen, wie sich Traumatisierung im Körper in Bezug auch auf sekundäre Traumasymptome auswirkt
• erweitern ihr Wissen, welche Folgen eine Traumatisierung mit sich bringen kann
• lernen die Grundlagen und Voraussetzungen traumapädagogischen Handelns kennen
• erarbeiten Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit traumatisierten Menschen
• lassen sich von Ideen inspirieren, ihren eigenen Anforderungen selbst gerecht zu werden und selbstfürsorglich zu sein.

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
Einführung in die Traumapädagogik
• Begriff und Prozess psychischer Traumatisierung
• Akute und chronische Folgen psychischer Traumatisierung
• Neurobiologische Aspekte werden erläutert und schaubildnerisch dargestellt
• Physiologie psychischer Traumatisierung (Neurobiologie, Neurophysiologie usw.)
• Frühe Kindheitstraumata und deren Folgen
• Die Pädagogik des guten Grundes, äußere und innere Sicherheit, Stabilisierungstechniken und Ressourcenaktivierung, Selbstfürsorge.

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Arbeit in Kleingruppen, Rollenspiele und Fallbetrachtungen. Kinder aus der Praxis werden, sollen und können eine große Rolle spielen. Systemische Fragestellungen können mit erlernt werden, um eventuell bestehende Problemfelder neu zu erkennen und somit eine positive Haltung zu erreichen

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen

 

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
11. – 13.05.2022

ORT
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
☎ 04331 593300
www.tagungszentrum-martinshaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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46-2022
Einführung in systemische Methoden und sytemisches Arbeiten mit Eltern, Jugendlichen und Kindern in der Jugenhilfe Systemische Einblicke und Lösungen

16. - 18.05.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

"Störungen im System verlangen nach Veränderungen"
(Matthias Varga von Kibéd)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Kindern im Jugendhilfebereich erfordert vielseitige Kompetenzen in der Kooperation mit den Familien und Helfersystemen. Im komplexen Arbeitsalltag werden soziale Fachkräfte immer häufiger mit der Sichtweise des systemischen Denkens und Handelns konfrontiert. Diese Sicht hilft Systeme klarer zu erkennen, mit ihnen ganzheitlich und systemisch arbeiten zu können.
Lernziele des Seminars sind: die Grundlagen der systemischen Familientherapie und Arbeit kennenzulernen, Kommunikations- und Beziehungsprozesse ganzheitlich zu erfassen und mit diesem Blick Verhaltensauffälligkeiten und Familienbeziehungen neu zu begreifen, zu ordnen und in die Arbeit positiv umsetzen zu können. Systemische Methoden und Haltungen im (Zwangs-) Kontext »Jugend- und Familienhilfe« werden vorgestellt, die einen konstruktiven Zugang zu Problemen ermöglichen und somit die Suche nach Lösungen erleichtern.
Anhand von Theorie und Praxis werden vielfältige Methoden der systemischen Arbeit und Haltung vorgestellt und erprobt: beispielsweise Systemtheorie, Genogrammarbeit, systemisches Menschenbild und dessen Haltung, Dynamik von (Zwangs-) Kontexten, systemische und zirkuläre Fragetechnik, Auftragsklärung, Zielformulierung, Entwicklung von Interventions- und Handlungsschritten, Vernetzung.

METHODIK
Einführung in die Systemtheorie und Entwicklung, Kurzreferate zu den einzelnen Schwerpunkten, Übungen in Klein- und Großgruppen, systemische Geschichten und Entspannungsreisen, Reflexion und kollegialer Austausch. Es ist möglich, aus eigener Praxis Fragen und Fallbeispiele zu reflektieren

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte mit wenig Erfahrung in systemischer Arbeit

 

LEITUNG
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück
Magdalene Sohr, Hannover

TERMIN
16. – 18.05.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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47-2022 | EEV-11
Medienberater/-in in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe

Zweimoduliger Zertifikatskurs

16.05. - 23.09.2022, Würzburg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pädagogische Fachkräfte in den Kinder-, Jugend- und Familienhilfen sind immer häufiger mit medienbezogenen Problemlagen konfrontiert. Längst nutzen nicht nur Jugendliche, sondern bereits Kinder die neuen Möglichkeiten zum Selbstausdruck und Austausch mit anderen, zur Information und Orientierung, Unterhaltung und Entspannung. Sie etablieren dabei nicht nur neue Formen einer aktiven Teilhabe, sondern auch riskante Umgangsweisen, die frühzeitig einer angemessenen pädagogischen Begleitung bedürfen.
Der Zertifikatskurs »Medienberater/-in in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe « gibt fundiert Einblick in die Medienwelten von Kindern und Jugendlichen, vertieft die aktuellen Chancen und erweiterten Risiken für die Entwicklung junger Menschen und führt praxisnah in Konzepte und Materialien ein, mit denen die Fachkräfte ihr Handeln auf ›feste Füße‹ stellen können.


Zentrale Fortbildungsinhalte sind:
• verändertes Heranwachsen mit digitalen Medien: Befunde zum Medienumgang von Kindern und Jugendlichen und Einflüsse auf die Entwicklung
• neue Chancen und erweiterte Risikolagen: Formen aktiver Teilhabe und inhalts-, konsum-, kommunikations- und verhaltensbezogene Entwicklungsrisiken
• Gesetzliche Regelungen als Rahmung: Rechte von Heranwachsenden und medienbezogene Bestimmungen zu deren Schutz und Förderung
• Konzepte und Materialien: Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen und medienerzieherischen Begleitung von Kindern, Jugendlichen und Familien

Modul 1: Heranwachsen mit digitalen Medien als Herausforderung für die Hilfen (16. – 18.05.2022)
Modul 2: Konzepte und Materialien für die pädagogische Praxis (21. – 23.09.2022)

METHODIK
Fachinput, Erfahrungsaustausch von Fachkräften, Aneignung der Möglichkeiten einer angemessenen medienpädagogischen/-erzieherischen Begleitung von Kindern und Jugendlichen, Auseinandersetzung mit Materialien für die Praxis, konzeptionelle Arbeit für die eigene Einrichtung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus den unterschiedlichen Bereichen der Jugendhilfe, die ihr Wissen über den Medienumgang der ihnen anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien erweitern möchten

 

LEITUNG
Prof. Dr. Daniel Hajok, Berlin

TERMIN
16. – 18.05.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese
Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
870,- € für Mitglieder
970,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für beide Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 47-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen/ Falter herunterladen.

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48-2022
BUNDESFACHTAGUNG »MACHT und VerANTWORTung« in der Kinder- und Jugendhilfe

17. - 19.05.2022, Bad Kissingen

Weitere Infos

Das Programm der Bundesfachtung finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Macht und Verantwortung sind alltäglich präsent, werden aber oftmals nicht in der Kinder- und Jugendhilfe angesprochen. Durch das systematische Aufgreifen von Beteiligungsformen gemeinsam mit den jungen Menschen und Eltern wird deutlich, wer welche Macht hat und wie ungleich diese verteilt ist:
 »Also ich finde, dass es auch so ein bisschen getarnte Demokratie ist, weil, wir bekommen das Gefühl, dass wir mitentscheiden dürfen, dürfen wir auch ein bisschen so in den Gruppensitzungen oder so, aber die wichtigen Sachen besprechen die Betreuer im Team.« So ist die Wahrnehmung vieler jungen Menschen in Einrichtungen der Jugendhilfe.
Bei dem Nachdenken über Macht und Verantwortung geht es auch um die Frage, wie machtvolles pädagogisches Handeln auf die Fähigkeit von jungen Menschen Verantwortung zu übernehmen wirkt- verbunden mit der Frage, wer sich wie durchsetzen kann und wer aus welcher Perspektive was wahrnimmt: »Ich bin doch in meiner Arbeit nicht mächtig, es geht doch um den Alltag und die Pädagogik«. Diese widersprüchliche Wahrnehmung von Macht und Ohnmacht in der Kinder- und Jugendhilfe erfordert dringend eine mehrperspektivische Reflexion pädagogischen Handelns, um Selbstwirksamkeitsprozesse zu beflügeln. In dem wir diesen Dialog auf Augenhöhe führen, übernehmen und schulen wir Verantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe. Notwendig sind daher der Dialog und die Professionalität sich reflektiert situativ zu entscheiden, um der Verantwortung in der Kinder- und Jugendhilfe gerecht zu werden.

METHODIK
Sie dürfen sich auf Vorträge, Arbeitskreise, eine Lesung, einen Gottesdienst, einen Stadtrundgang durch Bad Kissingen, Tanz sowie auf Mitwirkende wie Prof. Dr. Karin Böllert, Prof. Dr. Menno Baumann, Prof. Dr. Stefan Heilmann sowie den Hochschullehrer des Jahres 2019, Prof. Dr. Gerhard Trabert, freuen

ZIELGRUPPE
Alle Interessierten sind herzlich willkommen

 

LEITUNG
EREV -Geschäftsstelle

TERMIN
17. – 19.05.2022

ORT
Hotel Frankenland GmbH
Frühlingstraße 11
97688 Bad Kissingen
☎ 0971 81-0
www.hotel-frankenland.de

TEILNAHMEBEITRAG
483,- € für Mitglieder
540,- € für Nichtmitglieder
inkl. Pausenverpflegung, ohne Übernachtung.
Die Übernachtung organisieren Sie bitte selbst, im Tagungshaus ist ein Kontingent gebucht. Informationen zur Buchung finden Sie im Programmfalter.

TEILNEHMERZAHL
400

 

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49-2022
"Sorum und Anders" Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

Fortbildung zum Multiplikator / Zur Multiplikatorin für vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

18. - 20.05.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
»Vorurteile und mangelndes Demokratieverständnis? – Das trifft auf mich nicht zu!«, so die erste Reaktion vieler Menschen, die mit diesen Worten konfrontiert werden. Doch was passiert, wenn ich mir einmal genauer anschaue, wie ich kommuniziere, denke und handele? Ich stelle fest, dass Vorurteile eben doch zu meinem Alltag gehören: Eine Heizungsinstallateurin, die die neue Heizung einbaut? Ein Junge, der sich nicht »jungenhaft« kleidet? Ein Kollege, der den mitgebrachten Kuchen selbst gebacken hat? Vorurteile zu haben ist menschlich. Sie helfen mir, das komplizierte Alltagsgeschehen zu vereinfachen. Und manchmal oder sogar häufig bin ich selber von Vorurteilen oder gar Diskriminierung betroffen.
Wenn es mir gelingt, mir meiner Vorurteile bewusst zu sein, ermögliche ich mir und anderen, dass wir uns offen begegnen und frei bewegen können. Nur so entdecke ich das, was einen Menschen wirklich ausmacht. Alle Potentiale und Kompetenzen werden sichtbar. Ich erkenne Unterschiede und sehe die Gemeinsamkeiten, die uns ein bereicherndes und gleichberechtigtes Miteinander ermöglichen.

Ziele dieser Fortbildung sind:
• Aufspüren und Anerkennen eigener Vorurteile – kritische Selbstreflexion
• Verstehen, wie Vorurteile entstehen und verinnerlicht werden
• Unterschiede benennen – Gemeinsamkeiten erkennen und zur Grundlage machen
• Vielfalt als „das Normale“ zu begreifen
• Begriffsklärung von Vorurteil, Diskriminierung, struktureller Diskriminierung, »-ismen« (Rassismus, Sexismus, Adultismus ...)
• Sensibilisierung für einen vorurteilsbewussten Sprachgebrauch
• Erkennen von einseitigem, normativem (Spiel-)material und Bilderbüchern
• Fähig sein, diskriminierendes Verhalten zu erkennen und anzusprechen

METHODIK
• Selbsterfahrungsübungen / Biografiearbeit
• (Klein-) Gruppenarbeit
• Wechsel zwischen theoretischer und praktischer Inhaltsvermittlung (Vortrag, Powerpointpräsentation, praktische Übungen)
• Nutzen verschiedener Materialien wie Bildkarten, Arbeitsblättern, Realgegenständen
• Abwechslung und Vielfalt haben Priorität
• Raum für Reflexion in der Großgruppe und in Kleingruppen
• alle Aufgaben / Übungen basieren auf absolut freiwilliger Teilnahme und der Eigenverantwortlichkeit der Teilnehmenden

 

LEITUNG
Yvonne Ungerer, Kassel

TERMIN
18. – 20.05.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte
Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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50-2022 | EEV-12
"Beziehung ohne Ziehen...?!" Bindungsorientierte Beziehungsgestaltung als Grundlage für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

18. - 20.05.2022, Würzburg

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem EJF Berlin

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindungsorientiertes Arbeiten kann in der Kinder- und Jugendhilfe zweierlei bedeuten: Erstens, die Arbeit ist darauf orientiert, Bindung anzubieten, oder zweitens, die Arbeit orientiert sich am Bindungsverhalten des Kindes.
Beide Perspektiven müssen als eine Art Gegensatzeinheit gedacht werden. Denn, wenn ich bisherige Bindungserfahrungen des jungen Menschen ignoriere und versuche, ungeachtet dessen eine »sichere Bindung« zu etablieren, kommt es oft zu Enttäuschungen, da der junge Mensch das Bindungsangebot gar nicht als ein solches erkennt. Schnell wird dies als »Bindungsstörung« oder »Beziehungsunfähigkeit« abgetan. Wenn ich aber andererseits ausschließlich am Bindungsverhalten des Kindes orientiert arbeite, kommt natürlich wenig Neues ins Spiel, was wiederum Entwicklungschancen verstreichen lässt.
Insofern erarbeitet das Seminar auf der Grundlage neuerer entwicklungsorientierter und dynamischer Sichtweisen auf Bindung und Bindungsverhalten Handlungsmöglichkeiten und hilfreiche Grundlagen für eine Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe, die Bindung als einen wichtigen Baustein pädagogischer Beziehungsarbeit integriert.

Themen sind:
• Dynamische Sichtweisen in der Bindungstheorie
• Komplexe Bindungsverstrickungen (in der Jugendhilfe) erkennen und einordnen
• Nähe-Distanz-Sicherheit
• Selbstreflexion: Umgang mit Bindungsverwicklungen
• Handlungssicherheit durch Bindungsorientierung

METHODIK
Theoriegeleiteter Input, Gruppenarbeit, Fallarbeit an Beispielen aus dem Alltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Pädagogisch Tätige, die sich in ihrer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen weiterqualifizieren möchten

 

LEITUNG
Prof. Dr. Menno Baumann, Düsseldorf

TERMIN
18. – 20.05.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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51-2022
Forum Fünf-Tage-Gruppen & Tagesgruppen "Ich packe meinen Koffer und nehme mit" - Methoden, Anregungen und Ideen für die Arbeit mit Kindern und deren Familien

23. - 25.05.2022, Münster

Weitere Infos

Das Programm finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das EREV-Forum verfolgt seit 25 Jahren das Ziel, den Austausch und die Information zum Thema Fünf-Tage-Gruppen und Tagesgruppen zu unterstützen. In diesem Jahr »packen wir unseren Koffer« und sammeln Methoden, Anregungen und Ideen für die Arbeit mit Kindern und deren Familien.
Beginnen werden wir mit einer Einführung zum »ich schaffs!«-Modell nach Ben Furman. Das Modell basiert auf der lösungsorientierten Sichtweise, dass Kinder neue Fähigkeiten erlernen müssen, um Schwierigkeiten zu überwinden. Es zeigt auf, wie sich einzelne Probleme in passende Fähigkeiten verwandeln lassen, wie diese geübt werden können und wie man ein Kind motiviert, sein Ziel zu erreichen. Im Anschluss folgen Übungen und Dialogrunden mit direktem Bezug zum Referat und abschließendem Austausch mit dem Referenten.
Der zweite Tag ist – in gewohnter Weise – geprägt von Raum und Zeit, sich mit einem Thema oder einer Methode intensiver und ganz praktisch auseinanderzusetzen.

Themen sind:

• Vertiefung »ich schaffs!«-Modell
• Methodenkoffer: Grenzverletzendes Verhalten / Freiheiten und Grenzen
• Neue Autorität nach Haim Omer
• Biografiearbeit macht Freude

Am dritten Tag bieten wir Raum für Netzwerk und Austausch im Mini Open Space. Im Anschluss hält uns das Improtheater RATZFATZ aus Münster den Spiegel vor und bringt uns zum Nachdenken, Lachen, Weinen, in gute Laune und verabschiedet uns auf den Heimweg.

ZIELGRUPPE
Leitungsverantwortliche und pädagogische Mitarbeiter/-innen in Fünf-Tage- Gruppen und Tagesgruppen, Mitarbeitende aller anderen Jugendhilfeformen, an Schnittstellen und von Jugendämtern, die Interesse an diesem Thema haben.

 

LEITUNG
Michael Doller, Bremen
Tanja Günther, Hannover

TERMIN
23. – 25.05.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie
Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 13.30 Uhr (davor ab 12.15 Uhr Mittagessen)*
Ende 11.45 Uhr (danach Abschiedskaffee)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Unterkunft erfolgt im Tagungshaus und einem nahegelegenen Hotel. Die Buchung der Zimmer erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

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52-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe Wie die ersten Jahre unser Leben bestimmen

Modul 2

23. - 25.05.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect-
Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V.

 

Diese Fortbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

53-2022 | EEV-13
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 2

23. - 25.05.2022, Würzburg

Weitere Infos

Diese Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

54-2021
Klein(st)kinder im Fokus Stationäre Hilfen bedürfnisorientiert gestalten

23. - 25.05.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Säuglinge und Kleinkinder, die in stationären Einrichtungen Aufnahme finden, sind in einer prekären Lebenssituation. In der Regel werden sie aufgrund akuter Not- oder Krisensituationen zu ihrem Schutz von den ihnen vertrauten Menschen und ihrer Umgebung getrennt und müssen die hohen Anforderungen bewältigen, die mit dieser, meist auch noch plötzlichen Veränderung einhergehen. Im Wissen darum, das Diskontinuitäten im Leben von Kindern erhebliche Entwicklungsrisiken bergen, gilt es daher zügig langfristige Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln: Entweder die Rückkehr des Kindes in seine Familie oder eine auf Dauer ausgerichtete erzieherische Hilfe, etwa eine Pflegefamilie oder Sozialpädagogische Lebensgemeinschaft. Wie immer die Aufträge und Ausrichtung des stationären Hilfeangebots geartet sind, die Kinder brauchen eine ihnen zugewandte, feinfühlige und verlässliche Bezugsperson. Jugendhilfefachkräfte müssen eine Antwort darauf finden, wie sie den Bedürfnissen junger Kinder nach Kontinuität und Bindung Rechnung tragen und überdies den gesetzlichen Anspruch auf Unterstützung und Förderung der Herkunftsfamilie erfüllen. Persönliche, fachliche und strukturelle Anforderungen, die sich daraus ergeben, sollen in dieser Veranstaltung beleuchtet und als Impulse für die eigene Praxis reflektiert werden.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• werden für die ersten Kindheitsjahre und den sozialpädagogischen Blick auf junge Kinder sowie ihre besonderen Entwicklungsaufgaben im Kontext der Fremdunterbringung sensibilisiert
• setzen sich mit Zielen, fachlichen und strukturellen Anforderungen unterschiedlicher Betreuungsformen für junge Kinder auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis
• lassen sich von Ideen und konkreten Impulsen für die Gestaltung des Alltags und der individuellen Betreuung und Hilfeplanung inspirieren
• erweitern und vertiefen ihr professionelles Selbstverständnis und gewinnen Handlungssicherheit

Themen sind unter anderem

• Qualitätskriterien für das Betreuungsarrangement (Kontinuitätssicherung, Verbesserung der Erziehungsbedingungen der Familie, Aufrechterhaltung der Eltern-Kind-Kontakte, Beziehungssensible Gestaltung von Übergängen)
• Zwischen Nähe und Distanz – Umgang mit persönlichen Spannungsfeldern
• Netzwerkkooperationen

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, kollegialer Erfahrungsaustausch, biografische Selbstreflexion, Reflexion (eigener) Fallbeispiele, Perspektivenwechsel, Erprobung verschiedener Instrumente beispielsweise zur Erfassung von Bedürfnissen junger Kinder, Ideenbörse, Kleingruppenarbeit und anderes

ZIELGRUPPE
Betreuende und fallsteuernde Jugendhilfefachkräfte

 

LEITUNG
Corinna Petri, Bonn

TERMIN
23. – 25.05.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus
Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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55-2022
Fachtag Mutter/Vater und Kind "Gesund und wirksam bleiben in der Mutter/Vater und Kind-Arbeit"

30. - 31.05.2022, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Mutter/Vater-Kind-Arbeit soll die Persönlichkeit der Mütter / Väter gestärkt werden, um sie zu einem selbstbestimmten, selbstständigen und eigenverantwortlichen Leben zu befähigen. Diese Hilfe zur Selbsthilfe ist individuell auf die Bedürfnisse und jeweiligen Lebenslage der Mutter / des Vaters zugeschnitten. Ein eigenverantwortliches Leben und Handeln und eine erfolgreiche Integration in die Gesellschaft werden entscheidend bestimmt durch die Fähigkeit und Möglichkeiten einer eigenständigen Sicherung des Lebensunterhaltes. Ziel ist es, den jungen Müttern / Vätern die Bedeutung der schulischen, beruflichen Ausbildung für die weitere Lebensgestaltung zu verdeutlichen, sie in ihrer beruflichen Orientierung und Perspektivfindung zu unterstützen und in der Schul- und Berufsausbildung zu fördern.
 Die Einbeziehung des persönlichen, sozialen Beziehungsgefüges stellt eine weitere tragende Säule dieser Arbeit dar. In dem durch Beziehungsarbeit geprägten Entwicklungsprozess werden die vorhandenen Ressourcen genutzt und gefördert.
Eine wesentliche Frage für die Mitarbeitenden bleibt bei all der inhaltlichen Ausgestaltung dieser Arbeit die Frage nach der Wirksamkeit der eigenen Tätigkeit. Wie schaffe ich es, bei den diversen Inobhutnahmen, bei der Rund-um-die–Uhr-Betreuung, bei entsprechendem Alter, bei der Arbeit im Zwangskontext, beim Aushalten im »Graubereich« etc. wirksam zu bleiben. Dieser enorme Anspruch an die Akteure und Akteurinnen in den Mutter/ Vater- und Kind-Einrichtungen ist vor allem auch im Rahmen von Gesundheit und Resilienz zu betrachten. Dieser Fachtag wird sich auf vielfältigste Weise mit dem Thema »Gesund und wirksam bleiben in der Mutter/Vater-und-Kind- Arbeit« beschäftigen.
Die EREV-Fachgruppe »Mutter/Vater- und Kind Einrichtungen« hat diesen Fachtag konzipiert und einige Fachgruppenmitglieder werden diese Fortbildung auch inhaltlich begleiten.

METHODIK
Referate, Arbeitsgruppen, Austausch

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte und Mitarbeiter/-innen in Mutter/Vater-und Kind-Einrichtungen und Interessierte

 

LEITUNG
Tanja Günther, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
30. – 31.05.2022

ORT
Stephansstift
Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
90

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn erster Tag 10.30 Uhr (mit Kaffee und Tee)*
Ende letzter Tag 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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56-2022
Kreative Selbstfürsorge zur Wahrung der Berufsfähigkeit

30.05. - 01.06.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

"Man sollte von Zeit zu Zeit von sich zurücktreten, wie ein Maler von seinem Bilde." (Christian Morgenstern)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Um gesund zu bleiben, ist es ratsam sich immer mal wieder eine Zeit des Zurücktretens, des Betrachtens, des Austausches zu erlauben.
Um die eigene Berufsfähigkeit langfristig zu erhalten, brauchen wir einen steten Wechsel zwischen der Herausforderung der Arbeit und der Erholung in den Pausen.
Für die Pausen und Erholungszeiten brauchen wir Strategien der Selbstfürsorge und Selbstregulation, die dazu leicht anwendbar und schnell abrufbar sind. In diesem Seminar werden in einem geschützten Seminarrahmen verschiedene kreative Methoden der Selbstfürsorge sammeln und ausprobieren. Wir werden prozessorientiert arbeiten und machen uns dabei immer wieder die Erkenntnis der WHO zunutze, dass kreative Tätigkeiten sich positiv auf die Gesundheit auswirken.
Wir lassen uns dabei von der Natur und der Umgebung der Tagungsstätte unterstützen.

METHODIK
• Verschiedene kreative Methoden
• Kollegialer Austausch
• Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die sich mit dem Thema Gesundheit beschäftigen möchten

 

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
30.05. – 01.06.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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57-2022
"Ja! Ich will!" - Motivation, Motivieren, Motiv, Manipulation ... Post aus der Werkstatt: Altes und Neues zur Motivationsforschung

01. - 03.06.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Frage bewegt Menschen in beruflichen wie in privaten Zusammenhängen gleichermaßen: was bewegt Menschen, was treibt sie an, was hemmt sie, was hindert sie, was lässt sie über ihren Schatten springen, was Großes vollbringen, was resignieren, was zum frühzeitigen Aufgeben veranlassen? Was also motiviert, was demotiviert sie?
Der Mythos, man könnte andere Menschen motivieren, hält sich ebenso hartnäckig wie die sprachliche Ungenauigkeit: (Intrinsische) »Motivation« ist ein Zustand, (extrinsische) »Motivierung« ist ein Prozess. Man kann Menschen nicht direkt und unmittelbar motivieren; jedenfalls nicht nachhaltig und langfristig – und trotzdem wird es (beispielsweise durch »Incentives«) immer wieder erfolglos versucht. Gleichwohl kann man für die Rahmenbedingungen sorgen, dass Menschen sich selbst motivieren; denn das geht sehr wohl. Sehr viel einfacher ist es hingegen, Menschen zu demotivieren. Im Seminar werden entsprechend sowohl die theoretischen Hintergründe der Thematik beleuchtet als auch praktische Handlungsoptionen erarbeitet, wie »man« sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext mit der Motivationslage seiner Mitmenschen und der Mitarbeitenden konstruktiv und lösungsorientiert umgehen kann.

Besondere Inhalte sind
• Motivationstheorien im Überblick und ihre praktische Bedeutung
• Konzepte der Motivationssteigerung
• Die vier Hauptgruppen der Motivationslage in Organisationen; wie lässt sich welche Gruppe (überhaupt noch) bewegen?
• Chancen und Grenzen der Beeinflussung von Menschen
• Selbstcheck: Wie steht es um meine eigene Motivationslage

Die Teilnehmenden können die einzelnen Begriffe unterscheiden und in ihrer Bedeutung bewerten; sie kennen die Ausgangsbedingungen einer Beeinflussung und haben diese geübt.

METHODIK
Vortrag mit Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die sich mit dem Thema Motivation beschäftigen möchten

 

LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin

TERMIN
01. - 03.06.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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58-2022
Datenschutz und Vertrauen (analog und digital) in der sozialen Arbeit

01. - 03.06.2022, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG

Dieses Seminar informiert Einsteiger und Fortgeschrittene zum aktuellen Datenschutzrecht (analog und digital) und bringt Sie mit Ihrer Einrichtung auf den neuesten Stand. Das Vertrauen der Kinder, Jugendlichen, deren Eltern, ganzer Familien als Grundlage der Kinder- und Jugendhilfe wird verspielt, wenn Helfer den Vertrauensschutz missachten. Häufig wird diese Wirkung im täglichen Umgang mit persönlichen Daten unterschätzt.
Unsicherheiten im Umgang mit den rechtlichen Vorschriften werden ausgeräumt: Welche Geheimnisse darf ich an wen weitergeben? Kann ich als Sozialpädagoge oder Sozialpädagogin mir anvertraute Geheimnisse mit anderen schweigepflichtigen Teammitgliedern besprechen? Wann ist Cybermobbing strafbar? Warum soll ich mit den Klienten nicht über WhatsApp kommunizieren? Worauf muss ich bei dem WLAN-Zugang achten? Die »Mauer des Vertrauens« mit den einzelnen Überlassungstatbeständen wird ausführlich erläutert.

In der Fortbildung werden
• die datenschutzrechtlichen Grundlagen für die tägliche Arbeit vermittelt
• Informationen zur strafbewehrten Schweigepflicht gegeben und erläutert, wie auch bei Teamarbeit die Schweigepflicht gewahrt wird
• die Kenntnisse anhand von Musterfällen und Rechtsprechung gefestigt
• rechtliche Grenzen für den Umgang mit digitalen Medien aufgezeigt

Zur Vorbereitung können individuelle Fragestellungen auch der Referentin vorab per Mail mitgeteilt werden unter Bezugnahme auf Titel und Datum des Seminars! (E-Mail-Adresse: u.stuecker@gmx.de).
 

METHODIK
Praxis- und theoriegeleitete Inputs, kollegialer Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeit, Bearbeitung von Themen aus dem Berufsalltag der Teilnehmenden, Fallbesprechungen

ZIELGRUPPE
Leitungskräfte, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Erzieher/-innen, Heilerzieher/-innen, Heilpädagogen und Heilpädagoginnen, Lehrer/-innen, Mitarbeitende in den Erziehungsstellen, Datenschutzbeauftragte

 

LEITUNG
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
01. – 03.06.2022

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ 040 823161-0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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59-2022
"Zurückgezogen und antriebslos" Systemisches Arbeiten mit Jugendlichen in Entwicklungskrisen

01. - 03.06.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Sei es in der medialen Darstellung oder in den Fachdiskursen von Mitarbeiter/-innen der Jugendhilfe: Jugendliche, die sich still zurückziehen und wenig Antrieb zeigen, fallen weniger ins Auge als diejenigen, die ausagieren. Doch gerade erstere leiden sehr häufig enorm und benötigen daher erst recht unsere Aufmerksamkeit und unsere fachliche Unterstützung. Systemisch-lösungsfokussierte Arbeit bietet mit ihrer Fokussierung auf kreative Methoden eine Vielzahl an Möglichkeiten, um gerade auch die stillen und zurückgezogenen Jugendlichen zu erreichen. Viele der Methoden sind dabei weitaus weniger (psycho-)therapeutisch als oft gedacht. Sie lassen sich äußerst gut in den pädagogischen Alltag integrieren.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• erfahren die biografischen und psychologischen Hintergründe von Rückzug und Antriebslosigkeit
• erlernen die zentralen Grundlagen einer systemisch-lösungsfokussierten Arbeit
• lernen zahlreiche Methoden kennen, wie im pädagogischen Alltag auch solche Jugendliche erreicht werden können
• erarbeiten mit anderen Kollegen und Kolleginnen weitere eigene Zugänge für ihren Kontext

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Was sind aus einer störungsspezifischen Sicht die psychologischen Hintergründe?
• Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Interventionen?
• Vorstellung und Einüben von zentralen Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen

METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern

 

LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück
Ines Schäferjohann, Bremen

TERMIN
01. – 03.06.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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60-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen Modul 2

01. - 03.06.2022, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im April 2022 begonnen

Zum Startseminar

61-2022
Non-verbale Kunstform und die Bearbeitung von traumatischen Erlebnissen

10. - 12.06.2022, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Niki de Saint Phalle und Frida Kahlo sind Beispiele für etliche Künstler/-innen, die sich bildnerisch mit ihren traumatischen Erfahrungen auseinandersetzten. Wenn Unsagbares geschehen ist, braucht es eine Form des Ausdrucks, die jenseits der Sprache hilft, damit umzugehen. Künstlerische Methoden können Kindern und Erwachsenen einen Weg bahnen, traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Malen, Modellieren, Bildhauen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Tanz, Theater und viele andere künstlerische Formen können auf behutsame und zugleich ressourcenorientierte Weise dabei unterstützen, das Leben wieder handhabbar zu machen.
Den Mut zum Leben wieder zu schöpfen ist eine ureigene gestalterische Aufgabe in der traumapädagogischen Arbeit, die sich mit Methoden der Kunst freisetzen lässt.
Wie der Einsatz künstlerischer Mittel den belastenden Erfahrungen eine neue Gestalt geben kann, ist Inhalt dieses praxisorientierten Seminars. Kunsttherapeutische Interventionen werden neben verschiedenen bildnerischen Methoden vorgestellt. Praxisnah erproben die Teilnehmer/-innen Material und Technik, um sie für die eigene Arbeit nutzbar zu machen. Eigene Fallbeispiele sollen eingebracht und Ideen für künstlerisch / kunsttherapeutische Prozesse können in Teams erarbeitet werden. Impulse für die eigenen schöpferischen Fähigkeiten sind genauso Ziel des Seminars, wie das Sammeln neuer Inspiration für die professionelle Arbeit.

METHODIK
Impulse, Fallbeispiele, praktisches Arbeiten

ZIELGRUPPE
Interessierte, die gern neue Inspirationen für ihre Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe sammeln möchten

 

LEITUNG
Kerstin Möller, Bad Münder

TERMIN
10. – 12.06.2022

ORT
Nordkolleg Rendsburg
Am Gerhardshain 44
24768 Rendsburg
☎ 04331 14380
www.nordkolleg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
10

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung, Schürze oder Malhemd, Papiere in verschiedenen Größen, Schreibutensilien, Kleber, Schere, Bunt- und Bleistifte, Kreiden, Farben nach Belieben, Pappteller, alte Zeitungen zum Seminar mit.

Anmelden

62-2022 / EEV-14
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen Modul 3

20. - 22.06.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

63-2022
Biografisch arbeiten - professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2022 - 2023 Modul 2

20. - 22.06.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig-
Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im April 2022 begonnen.

Zum Startseminar

64-2022 / EEV-15
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an die Hilfeplanung - "Von der Vermutung zur Handlungssicherheit" Modul 2

20. - 22.06.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

65-2022 / EEV-16
»Navigieren beim Driften« 2022 - Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Modulreihe

20.06. - 08.12.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Den Falter zur Reihe finden Sie hier.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Als Gruppenleitung in einer Jugendhilfeeinrichtung zu arbeiten ist eine komplexe Aufgabe, vergleichbar mit der Fahrt eines Segelboots, das mit seiner Crew ein Ziel erreichen will. Die Gruppenleitung steht, wie ein Skipper zwischen Reederei und Crew, irgendwo zwischen Team und Chefs, trägt Verantwortung für Besatzung und Passagiere und muss neben den pädagogischen Herausforderungen auch institutionelle Bedingungen berücksichtigen. Erwartungen bestehen von vielen Seiten: junge Menschen, Familien, Kollegen und Kolleginnen, Vorgesetzte und Jugendämter wenden sich an Sie in Ihrer Rolle als Gruppenleitung. Sie werden fortlaufend und auch manchmal in sehr hoher Intensität unter anderem mit (widersprüchlichen) Anliegen, Problemen, Aufgaben, Anweisungen, Vorwürfen und Bitten konfrontiert. Es gilt mit dem Boot durch anspruchsvolle Gewässer zu navigieren, Stürme zu überstehen, Probleme zu bewältigen und mit Crew und Passagieren eine erlebnisreiche, freudvolle und persönlichkeitsverändernde Reise zu den gesetzten Zielen zu unternehmen.
In der dreiteiligen Seminarreihe bieten wir Sicht-, Denk- und Handlungsweisen an, um dieser Komplexität gerecht zu werden und den Rahmen, um persönliche Fähigkeiten zu erweitern. Wir möchten Sie unterstützen, selbstbewusst, verantwortlich und aufmerksam für die Menschen um Sie herum zu handeln und das vom Wind getriebene und abdriftende Boot auf Kurs zu halten. Mit der Fortbildungsgruppe werden wir einen an Gruppenpädagogik und Systemischer Familienarbeit orientierten Leitungsstil etablieren und vorleben.

Wir arbeiten prozessorientiert und im Dialog mit der Gruppe.

Modul 1: Kennenlernen der Crew, Ablegen, Einrichten an Bord, erste Peilung (20. – 23.06.2022)
Modul 2: Training und Teambildung – beobachten, einschätzen und handeln (19. – 22.09.2022)
Modul 3: Zum Zielhafen navigieren, ankommen, festmachen, das Gemeisterte feiern, Abschied (05. – 08.12.2022)

METHODIK
In allen Seminarblöcken können die Teilnehmenden konkrete Anliegen aus ihrer Berufspraxis mit einbringen. Seminararbeit, theoretische Inputs, videounterstützte Übungen, selbstreflektierte Übungen, kollegiale Beratung, Coaching und Fallarbeit

ZIELGRUPPE
Interessierte, vor allem angehende Gruppenleiter/-innen der teilstationären und stationären Kinder- und Jugendhilfe

 

LEITUNG
Hansjörg Albrecht, Burgthann
Angela von Manteuffel, Betzenstein

TERMIN
20. – 23.06.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.850,- € für Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung für alle drei Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Diese Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden. Bitte melden Sie sich unter der Seminarnummer 65-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.

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66-2021
Videobasiert ressourcen- und lösungsorientiert beraten - Zertifikatskurs VHT-Practioner (SPIN-DGVB) im Blended Learning Format Modul 3

22. - 24.06.2022, Frankfurt am Main

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit SPIN-DGVB

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Februar 2022 begonnen.

Zum Startseminar

67-2022 / EEV-17
Abenteuer leiten - Einstieg in die Erlebnispädagogik

27. - 29.06.2022, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Erlebnispädagogik nutzt den Lebensraum »Gruppe – Natur – Ich«, um Verhaltensdefiziteauszugleichen und wichtige Persönlichkeitsmerkmale wie den Umgang mit Risiken oder die Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu fördern. Gerade in der Jugendarbeit erreicht man durch Erlebnis und Reflexion mehr als durch Sanktionen und Regeln. Erlebnispädagogik eignet sich ebenso für verhaltensauffällige, zu resozialisierende Jugendliche wie zur beruflichen Orientierung.
Wie funktionieren Gruppen, welche Rollen und Dynamiken gilt es zu beachten? Als gute Begleiter/-innen, Mentoren und Mentorinnen oder Trainer/-innen können Sie Übungen, Spiele und kreative Aktivitäten mit Gruppen situativ gestalten. In diesem Seminar entwickeln Sie die notwendige fachliche Basis. Sie lernen Grundlagen der Gruppendynamik, der Kommunikation und eines ganzheitlichen pädagogischen Ansatzes kennen. Sie üben das Anleiten von Übungen und Aktionen sowie die Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden und lernen den Ursprung sowie die Handlungsfelder der Erlebnispädagogik kennen. Im Seminar arbeiten Sie an Ihrer Leitungspersönlichkeit und stärken Ihre Handlungssicherheit in erlebnisorientierten Lernfeldern.

Inhalte:
• Grundlagen der Gruppendynamik und Kommunikation
• Werdegang der Erlebnispädagogik und wie dieser unsere Arbeit beeinflusst
• Gestaltung von Übungen, Aktionen und kreativen Aktivitäten in / mit Gruppen
• Moderation von Feedback- und Reflexionsrunden
• Zielgruppenorientierung
• Leitungs- und Führungsverhalten

METHODIK
Vorträge und Präsentationen, Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Reflexion und Feedback

ZIELGRUPPE
Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Sozialarbeiter/-innen, Pädagogen und Pädagoginnen, Erzieher/-innen und Fachpersonal, die Interesse an der Umsetzung selbständiger erlebnispädagogischer Maßnahmen im Handlungsfeld »Soziale Arbeit« oder Schule begleiten, konzipieren und fachlich leiten wollen

 

LEITUNG
Patrick Becker, München

TERMIN
27. – 29.06.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg
Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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68-2022
Einführung in die Tiergestützte Intervention Der Einsatz von Hunden in Therapie und Pädagogik

27. - 29.06.2022, Königswinter

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In zahlreichen wissenschaftlichen Studien werden die positiven Einflüsse von Tieren auf Menschen belegt. Die praktischen Einsätze in den unterschiedlichen Bereichen zeigen erstaunliche Erfolge. Die Spannbreite der Einsatzmöglichkeiten ist ebenso groß wie die der Wirkfaktoren: Förderung von Motivation, Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme, Entspannung und Stressreduzierung sowie des Sozialverhaltens und der Kommunikation – um nur einige zu nennen. Unter dem Begriff »Tiergestützte Interventionen« fasst man den Einsatz von Tieren in sozialen, therapeutischen oder pädagogischen Bereichen zusammen. In dieser Fortbildung möchten wir die Grundlagen der tiergestützten Arbeit vermitteln. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Arbeit mit Hunden, weil sie ganz besonders die Gefühlswelt von Kindern und Erwachsenen ansprechen.

Die Teilnehmer/-innen
kennen die Geschichte und Entwicklung tiergestützter Interventionen und die Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung
• haben Kenntnis von den Einsatzbereichen von Tieren und sammeln praktische Erfahrung mit unterschiedlichen Materialien
• können die Grenzen des Einsatzes von Tieren erkennen und Sensibilität für den Hund im Einsatz gewinnen
• erarbeiten selbstständig Methoden der Dokumentation, lernen vorgestellte Verfahren kennen
• kennen die Voraussetzungen für den verantwortungsvollen, tiergerechten und achtsamen Umgang mit Tieren im Einsatz für Menschen
• unterscheiden die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Mensch-Tier-Interventionen
• reflektieren die Voraussetzungen von Mensch und Hund für den tiergestützten Einsatz

Inhaltliche Schwerpunkte:
Einsätze von Tieren in psychiatrischen Einrichtungen vom 18. – 20. Jahrhundert
• Beginn der modernen tiergestützten Intervention
• wissenschaftliche Theorien zur Wirkungsweise von Tieren in Therapie und Pädagogik
• ausgewählte Einsatzmöglichkeiten in sozialen, pädagogischen, therapeutischen Bereichen
• Möglichkeiten und Grenzen (AAA, AAP, AAT)
• Vorstellung unterschiedlicher Materialien hundgestützter Interventionen
• Verfahren der Dokumentation
• Ausdrucksverhalten, Mensch-Hund-Kommunikation, Stressverhalten
• Ausbildungsstätten (Beispiele): Institut für soziales Lernen in der Wedemark | Freiburger Institut für tiergestützte Therapie, Verein Tiere als Therapie | Akademie für Tiernaturheilkunde
• praktische Beispiele für den Einsatz eines Hundes

METHODIK
Kurzreferate, Inputs, Power-Point-Präsentationen, Kleingruppenarbeit, Arbeit im Plenum, Mitarbeit von 1 – 2 Hunden in beispielhaften Einsätzen

ZIELGRUPPE
Erzieher/-innen, Lehrer/-innen, Sozialarbeiter/-innen, Altenpfleger/-innen, eigentlich alle, die die Möglichkeiten des Einsatz von Hunden im sozialen Bereich kennenlernen wollen

 

LEITUNG
Ulrike Lindermann, Mayen
Monika Zwank, Köln

TERMIN
27. – 29.06.2022

ORT
Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter (AZK)
Johannes-Albers-Allee 3
53639 Königswinter
☎ 02223-730
www.azk-csp.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
13

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Es können keine eigenen Hunde mitgebracht werden!

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69-2022 / EEV-18
Fachtagung für Leiter/innen von Einrichtungen und Diensten der Kinder- und Jugendhilfe im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e.V. (eev)

13. - 14.07.2022, Der Ort wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fachtagung richtet sich an Einrichtungsleitungen und Verantwortliche der Kinder- und Jugendhilfe innerhalb des Fachverbands. Sie erhalten mit dieser Fachtagung ein überregionales Forum zum Austausch über aktuelle Entwicklungen, zur Abstimmung von Strategien sowie zur Klärung von Handlungsnotwendigkeiten. Darüber hinaus wird über fachspezifische Fragen und Problemstellungen sowie Vorhaben und Ergebnisse der Verbandsarbeit auf Bundes- und Landesebene informiert. Die Eingabe konkreter Aufgabenstellungen sowie die Mitwirkung bei der Abklärung inhaltlicher Schwerpunktsetzung für die weitere Arbeit ist ausdrücklich gewünscht. Mit einem jährlichen aktuellen Schwerpunktthema werden vertiefende Informationen und Impulse zu spezifischen Herausforderungen und Problemstellungen gegeben.

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden von den Teilnehmenden selbst definiert – die Methoden orientieren sich an den zu behandelnden Fragestellungen.

ZIELGRUPPE
Leiter/-innen von Einrichtungen und Diensten im Arbeitsfeld der Hilfen zur Erziehung im Evangelischen Erziehungsverband Bayern e. V. (eev)

 

LEITUNG
Frank Schuldenzucker, Nürnberg

TERMIN
13. – 14.07.2022

ORT
Wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt

TEILNAHMEBEITRAG
wird mit der Einladung gesondert mitgeteilt

TEILNEHMERZAHL
40

INFORMATIONEN
Geschäftsstelle des EEV
Frank Schuldenzucker, Nürnberg
☎ 0911 9354-284
schuldenzucker@diakonie-bayern.de

HINWEIS
Bitte beachten Sie: Zur Tagung erfolgt eine gesonderte Ausschreibung und Einladung durch die Geschäftsstelle des EEV-Bayern.

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70-2022
Fortsetzung folgt ... und Wiedersehen macht Freude! Vertiefungsseminar »Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe« Vertiefungsseminar

18. - 20.07.2022, Höchst

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig-
Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer biografisch arbeitet, braucht kollegialen Austausch: Welche Methoden »funktionieren« gut?
Was tun, wenn man in eine Sackgasse gerät? Wie kann man Kolleginnen und Kollegen überzeugen
und anleiten, Biografiearbeit umzusetzen? Diesen Fragen widmet sich die dreitägige Fortbildung,
in der auch neue Facetten der Biografiearbeit entdeckt werden können.

Im Mittelpunkt stehen:
• Reflektieren eigener Praxiserfahrung
• Weiterentwicklung von Ideen
• Kollegiale Fallberatung
• Neue Impulse und Inputs
• Gelerntes nutzbar machen für das Team

METHODIK
Die Arbeitsinhalte werden überwiegend von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selbst definiert.
Methodisch gibt es einen Mix aus Arbeiten im Plenum, in Kleingruppen sowie Fallarbeit, gewürzt mit kurzen methodischen und inhaltlichen Impulsen der Referentinnen

ZIELGRUPPE
Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildungsreihe »Biografisch arbeiten – professionell
handeln in der Jugendhilfe / Pflegekinderhilfe« sowie weiterer Fachkräfte dieses Arbeitsbereiches,
die sich bereits zu Grundlagen der Biografiearbeit fortgebildet haben



LEITUNG
Susanne Hölzl, Göming / A
Birgit Lattschar, Dackenheim

TERMIN
18. - 20.07.2022

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
D-64739 Höchst im Odenwald
Telefon 06163 9330-0
tagungshaus.ekhn.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder

TEILNEHMERZAHL
16

SEMINARZEITEN
Beginn 1. Tag: 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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71-2022
Verlässliche Beziehungen gestalten Erkenntnisse und Anregungen aus der Bindungsforschung

29. - 31.08.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Aber immer wieder begegnen uns Kinder und Jugendliche, die sich abweisend, »nervend« oder widersprüchlich verhalten. Was können wir tun, um auch zu ihnen eine gute und professionelle Beziehung aufzubauen und ihnen eine Korrektur ihrer bisherigen Bindungserfahrungen zu ermöglichen?
Die Erkenntnisse der Bindungsforschung helfen das Verhalten der Kinder und Jugendlichen zu verstehen. Sie zeigen uns auch, was diese Kinder für ihre weitere Entwicklung brauchen. Uns selbst kann dieses Wissen vor Verstrickungen in das System des Kindes und vor negativen Emotionen in unserer Arbeit schützen.
Ein kurzer Blick auf die mögliche Tradierung von Bindungsmustern von einer Generation auf die nächste kann helfen, auch die Eltern dieser Kinder besser zu verstehen und eine bessere Beziehung zu ihnen aufzubauen.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• kennen verschiedene Bindungsmuster, ihre Entstehung und Entwicklung und können diese zur Hypothesenbildung nutzen
• kennen die Wichtigkeit der Vermeidung von Stereotypisierungen
• können das Empfinden der Betroffenen nachvollziehen
• wissen mit verschiedenen Bindungsmustern umzugehen
• können sich selbst vor Verstrickungen in das System der Klienten schützen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Geschichte und Erkenntnisse der Bindungsforschung
• Bindungsentwicklung und Bindungsmuster
• Zusammenhänge zwischen Bindungsmuster und Trauma
• Bedeutung der Bindungsrepräsentation für die weitere Entwicklung
• Umgang mit und Hilfen für bindungsauffällige Kinder und Jugendliche

METHODIK
Durch Inputs, Kleingruppenarbeit, Übungen und Fallarbeit werden wir uns die Erkenntnisse der Bindungsforschung aneignen und auf verschiedene konkrete Fälle beziehen. Dabei werden wir versuchen, das Empfinden der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachzuvollziehen, um daraus Lösungen für den Umgang mit ihnen zu entwickeln.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen der Jugendhilfe, die sich mit dem Thema »Bindung« einmal intensiv beschäftigen möchten.

 

LEITUNG
Monika Sausen, Sinzig

TERMIN
29. – 31.08.2022

ORT
Katholische Akademie
DIE WOLFSBURG
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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72-2022
Traumapädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe Aufbauseminar

31.08. - 02.09.2022, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Fortbildung wird bereichert durch vertiefende praxisnahe Fallarbeit aus den Bereichen der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhilfe, Beratung, Psychohygiene und systemischen Traumapädagogik mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wie kann ich den Alltag mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen steuern, um sie zu verstehen und zu unterstützen? Aufbauend auf dem ersten Seminar wird hier die pädagogische Möglichkeit zur Stabilisierung der Kinder und Jugendlichen anhand von Gruppenarbeit, Fallbesprechungen und Übungen im Vordergrund stehen. Im Aufbauseminar beschäftigen wir uns unter anderem mit dem »Erkennen, Verstehen und Begleiten von Menschen mit Traumafolgestörungen und Traumadynamiken«.

Die Teilnehmer/-innen
• erhalten in der Fortbildung Unterstützung des persönlichen Lernprozesses
• erhalten durch Übungen methodische Impulse und Handlungssicherheit für die Praxis, lernen Prozesse in Worte zu fassen, entwickeln Kompetenzen in traumadiagnostischem Fallverstehen
• lernen ihr eigenes Bindungsverhalten zu reflektieren
• setzen sich mit ihrem Menschenbild auseinander
• lernen die Frage nach dem guten Grund zu stellen
• orientieren sich über die Risiken der Arbeit in herausfordernden Gebieten und Möglichkeiten der Selbstfürsorge
• üben traumasensible, systemische Fallberatung und Fallverstehen

Inhalte der Fortbildung sind unter anderen: Vertiefung praktischer Kompetenzen wie Reorientierung, Dissoziationsstop, Stabilisierung, Psychoedukation, Einübung traumasensiblen Verhaltens, Haltung, Gesprächsführung, das Phänomen von Übertragung und Gegenreaktion, Einführung in die Ego-State-Arbeit, das innere Team traumatisierter Menschen, Aktivierung hilfreicher Anteile, Versorgung verletzter Anteile, Trauma und System, Dynamiken dysfunktionaler Systeme, Ressourcenaktivierung, transgenerationale Traumaweitergabe und Epigenetik

METHODIK
Theoretische Inputs und praktische Anteile im Wechsel. Arbeit im Plenum, einzeln und in Kleingruppen, Selbsterfahrung mit sämtlichen praktischen Impulsen, Beratungskompetenz wird durch Üben in Dyaden und Triaden vertieft, Supervision eigener Fälle, Raum für Fragen. Der Inhalt wird mit hoher Achtsamkeit und Selbstregulierung gesteuert. Wissensvermittlung durch Inputs und Gruppenarbeit. Die Teilnehmer/-innen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich auf achtsame Weise mit den eigenen Traumadynamiken auseinanderzusetzen. Systemische Fragestellung und problembezogene Handlungsfelder können in Rollenspielen neu umformuliert werden.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen, die ein Einführungsseminar »Traumapädagogik« besucht haben

 

LEITUNG
Daniela Feuerhak, Eckernförde

TERMIN
31.08. – 02.09.2022

ORT
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
☎ 04331 593300
www.tagungszentrum-martinshaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
443,- € für Mitglieder
478,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Das Einführungsseminar Traumapädagogik findet vom 11. – 13.05.2022 in Rendsburg statt.

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73-2022
Kreative Biographiearbeit mit theaterpädagogischen und theatertherapeutischen Methoden

12. - 14.09.2022, Kassel-Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

"Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit!" (Erich Kästner)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Biographiearbeit ist eine kreative Methode, die gleichermaßen Lebenswelt sowie Teilnehmer/-innen orientiert ist. Sie eignet sich hervorragend für die partizipative Arbeit mit unterschiedlichsten Zielgruppen.
Der Blick auf persönliche Alltagsgeschichten, Lebenserfahrungen, Werte, Visionen kann die Entwicklung eines positiven Selbstbildes unterstützen. Schwierige Erfahrungen, Krisen oder traumatische Erlebnisse können besser eingeordnet, verstanden und integriert werden.
Durch Spiel, Bühne, Rolle und Präsentation können neue Perspektiven und Erkenntnisse auf die eigene Biographie gewonnen werden.
Innerhalb des Seminars erproben die Teilnehmenden Methoden und Verfahren, die dann auf die eigene Praxis übertragen werden.

METHODIK
• Systemische Methoden und Formate
• Übungen aus der theaterpädagogischen, körper- und theatertherapeutischen Arbeit
• Kollegialer Austausch
• Selbstreflexion

ZIELGRUPPE
Interessierte Fachkräfte, die bereit sind, sich selbstreflexiv und spielerisch auf einen lebendigen Erfahrungsprozess einzulassen.

 

LEITUNG
Sandra Anklam, Essen
Andrea Rakers, Lingen

TERMIN
12. – 14.09.2022

ORT
CVJM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
☎ 0561 3087-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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74-2022
Eltern, Kinder, Jugendliche - alles inklusiv! Von der Elternarbeit zur Beteiligung aller Mitglieder des Familiensystems

12. - 14.09.2022, Frankfurt am Main

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die aktive Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und Eltern bildet die Grundlage gelingender Hilfen. Maßgeblich handlungsleitend ist dabei die Haltung der Fachkräfte zur Mitbestimmung und Entscheidungsübernahme von Adressaten und Adressatinnen in der Gewährung und Planung von Hilfen. In der fachlichen Diskussion wird sie zunehmend als ein eigenständiges Arbeitsfeld mit spezifischen Anforderungen, Methoden und Handlungsstrategien charakterisiert. Mit der aktuellen Reformdebatte soll die Beteiligung der Eltern daher an verschiedenen Stellen gestärkt werden – auch im Rahmen stationärer Hilfeleistungen. Mit dem Menschenrecht auf Inklusion wird die Elternarbeit dabei vor neue Herausforderungen gestellt: Zum einen gilt es bisherige Ansätze der Elternarbeit gemeinsam mit Eltern mit und ohne Behinderung und ihren Netzwerken bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Zum anderen braucht es dafür barrierefreie Zugänge wie auch ausreichend personelle und zeitliche Ressourcen, um den individuellen Teilhabevoraussetzungen aller Eltern gerecht werden zu können.

Daraus ergeben sich zahlreiche Fragen und Handlungsbedarfe in der Praxis:
• Wie kann die Beteiligung von Eltern und Familiensystemen mit und ohne Behinderung im Hilfeprozess von Beginn an strukturell verankert werden?
• Welche Methoden der Förderung von Mitbestimmung und Verantwortungsübernahme sind zielführend und welche Gelingensindikatoren gibt es?
• Wie kann die Kooperation zwischen unterschiedlichen Leistungsträgern, Leistungserbringern und anspruchsberechtigten Eltern gemeinsam ausgestaltet werden?

Diese Fragen werden in dem Seminar anhand von zahlreichen Praxisbeispielen gemeinsam bearbeitet. Entlang eines sozialraumorientierten Modells der Hilfen zur Erziehung lernen die Teilnehmenden unter anderem die Methode des Familienrats und des beteiligtenorientierten Stadtteilteams sowie das Videohometraining kennen. Das Seminar vermittelt die rechtlichen Grundlagen der Elternarbeit in den verschiedenen Rechtsbereichen des SGB VIII und SGB XII und die notwendige fachliche Haltung. Die Teilnehmenden erhalten zahlreiche Anregungen zur multiprofessionellen Kooperation zwischen Eltern, öffentlichen und freien Trägern. Das Seminar bietet außerdem konkrete Gestaltungsmöglichkeiten und methodisches Know-How für die Arbeit mit Eltern mit und ohne Behinderung

METHODIK
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Übungen, Rollenspiele, Videofeedback. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe und aus dem Bereich der Eingliederungshilfe

 

LEITUNG
Delia Godehardt, Stuttgart
Andrea Grugel, Stuttgart

TERMIN
12. – 14.09.2022

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße 3
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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75-2022
Barrierefreie Kommunikation auf der Basis der Leichten und Einfachen Sprache Grundlagen für ein Übungsprojekt

12. - 14.09.2022, Mainz

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Seit die UN-Konvention der Rechte für Menschen mit Behinderung in Kraft ist, gehört barrierefreie Kommunikation zweifelsfrei zu den allgemeinen Grundrechten. Die Kommunikation mit Menschen mit Lernschwierigkeiten und geistiger Behinderung ist dabei eine besondere Herausforderung. Für Menschen mit einer Seh- oder Hörbehinderung gibt es technische Lösungen als Brücke zur Schrift- und mündlichen Sprache. Menschen mit einer kognitiven Einschränkung benötigen die Leichte Sprache. Keine Technik kann Texte in Leichter Sprache schreiben. Nur Schreibende, die die Grundregeln erlernt und das notwendige Training haben, decken den wachsenden Bedarf an Informationen für diesen Menschenkreis. Für den Autor / die Autorin ist der schwierigste Lernprozess, die eigene Fachsprache zu überwinden und in die Leichte Sprache zu bringen.
Die Lesekompetenz in der Gesellschaft sinkt allgemein. Neben der Leichten Sprache gewinnt die Einfache Sprache (Plain Language) an Bedeutung - und das weltweit. Die Internationale Organisation für Normung (ISO) und das Deutsche Institut für Normung (DIN) entwickeln Standards für Verständlichkeit von Text. Der Referent arbeitet daran mit und gehört daher zu den führenden Experten auf diesem Gebiet.
Die Teilnehmenden lernen die unterschiedliche Anwendungsgebiete für Leichte und Einfache Sprache.
Die Teilnehmenden erwerben die Basisfähigkeit zum Schreiben von Texten in Leichter und Einfacher Sprache sowie für die mündliche Kommunikation. Die Teilnehmenden sind in der Lage zu bewerten, ob ein Text den Kriterien der Leichten beziehungsweise Einfachen Sprache entspricht. Diese Fähigkeit zur Qualitätskontrolle ist ein wichtiger Beitrag, um das Niveau der Veröffentlichungen allgemein zu verbessern. Die Teilnehmenden erfahren, wie man ein Leichte / Einfache Sprache-Projekt plant und umsetzt.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Die Drei-Phasen guter Kommunikation mit Leichter und Einfacher Sprache: Nachdenken – Schreiben – Darstellen
• Die wichtigsten Regeln für die schriftliche und mündliche Kommunikation
• Anforderungen des Gesetzgebers an barrierefreie Kommunikation
• Anwendungsbereiche der Leichten und Einfachen Sprachen
• Planen und Erstellen einer Publikation

METHODIK
Einem theoretischen Input folgt ein praktischer Teil, der sich durch das gesamte Seminar zieht. Jeder Teilnehmende sollte ein Notebook oder ähnliches zur Verfügung haben.

ZIELGRUPPE
Mitarbeitende in der Kinder- und Jugendhilfe, die sich auf den Weg der barrierefreien Kommunikation begeben möchten.

 

LEITUNG
Uwe Roth, Ludwigsburg

TERMIN
12. – 14.09.2022

ORT
Hotel Erbacher Hof
Grebenstr. 24-26
55116 Mainz
☎ 06131 257-521
www.ebh-mainz.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*
* Änderungen vorbehalten

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76-2022
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen Modul 2

13. - 15.09.2022, Rheine-Bentlage

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Mai 2022 begonnen.

Zum Startseminar

77-2022
Die Kunst des Nichtwissens Lösungsorientiertes Arbeiten in der Jugendhilfe

13. - 15.09.2022, Erfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Den Druck gerade in aussichtslos erscheinenden Situationen Lösungen zu finden, kennt wohl jeder von uns. Schließlich arbeiten wir in einem Berufsfeld, in dem wir uns über das Helfen definieren. Aber können wir wirklich für andere Menschen gute Lösungen finden? Die systemische Theorie gibt hier eine unmissverständliche Antwort: Nein! Zu komplex seien die Zusammenhänge in sozialen Bezügen. Zu unterschiedlich die Wahrnehmung der Wirklichkeit. Viel zu einzigartig die Fähigkeiten der Menschen und die Möglichkeiten ihrer Umwelt.
Ein Dilemma für Fachkräfte in der Jugendhilfe. Ist doch ihr Ziel, zu helfen gute Lösungen zu finden. Der lösungsfokussierte Ansatz basiert auf der Arbeit von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg. Konsequent haben sie und ihr Team sich auf die Lösung, nicht auf die Probleme fokussiert und einen Ansatz entwickelt, der eine effektive Methode an die Hand gibt, Menschen bei dem Finden ihrer Problemlösungen zu unterstützen. Dieses Seminar gibt einen Einblick in die lösungsfokussierte Arbeit. Ein leicht zu erlernendes Beratungsmodell wird vorgestellt und erprobt. In lösungsfokussierten Übungen wird eine Übertragung auf Ihren Arbeitskontext unterstützt.

METHODIK
Einführende Impulsreferate werden durch Ihre Selbsterfahrung ergänzt. In Kleingruppen werden Sie mögliche Schritte für die Umsetzung in Ihre verschiedenen Arbeitsgebiete entdecken.

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe

LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
13.-15.09.2022

ORT
Bildungshaus St. Ursula
Katholische Heimvolkshochschule
Trommsdorffstraße 29
99084 Erfurt
☎ 0361 60114-0
www.bildungshaus-st-ursula.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

 

 
 

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78-2022
FACHTAG »Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung«

14.09.2022, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Aufsichtspflicht, Haftung und Garantenstellung – das sind Begriffe, die selbst für erfahrene Sozialarbeiter/-innen oder Erzieher/-innen mit Vorurteilen besetzt sind. Solide Rechtskenntnisse gehören zu den Merkmalen der Fachlichkeit im Sinne von § 72 SGB VIII. Sie werden in diesem Fachtag vertieft oder aufgefrischt. Dabei stehen Fragen aus dem Alltag der Erziehungshilfen im Mittelpunkt.

So zum Beispiel:
• Wer haftet im Ernstfall?
• Ist schon die bloße Aufsichtspflichtverletzung strafbar?
• Ist eine Überwachung von Aufsichtspflichtigen »auf Schritt und Tritt« erforderlich sowie zulässig?
• Was gilt für die Aufsichtspflicht beim Umgang der Kinder mit WhatsApp?
• Wer haftet, wenn Jugendliche den WLAN-Anschluss für illegale Downloads nutzen?

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Fachtag, beginnend mit zwei Vorträgen, dem Dieball-Rondo/Fallbearbeitung im Dialog, Workshops und Diskussionen.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen in Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und von öffentlichen Trägern

LEITUNG
Annette Bremeyer, Hannover
Prof. Dr. Heike Dieball, Hannover
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
14.09.2022

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ 0561 9378-15 80
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
115,- € inkl. Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
80

FORTBILDUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2022 bekannt gegeben.

HINWEIS
Für die Arbeit zu diesen Fragen erhalten Sie jeweils zusätzlich ein Exemplar des EREV-Fachbuches »Basiswissen Aufsichtspflicht« (TPJ Nr. 33), das mit dem Fachtag korrespondiert. Die Referentinnen sind Autorinnen dieses Fachbuchs.
 

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79-2022 | EEV-19
Körpersprache im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Eltern

14. - 16.09.2022, Würburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Mehr als achtzig Prozent der Kommunikation verläuft über die Körpersprache. Kinder, Jugendliche und Eltern analysieren Ihre unausgesprochenen Botschaften intuitiv und nutzen Ihre Schwächen ebenso sehr aus, wie sie Ihre Selbstsicherheit anerkennen. In der Jugendhilfe können Sie sich den Beruf erleichtern, indem Sie das nonverbale Verhalten der Kinder und Jugendlichen in der Gruppe oder der Eltern im Gespräch analysieren und die eigene Körpersprache zur Unterstützung Ihrer Wirkung aktiv einsetzen. Dies erfordert Kenntnis über die eigene Wirkung und ein Übungsfeld zum Erlernen neuer Verhaltensweisen.
Das Seminar bietet Ihnen Übungen zum sicheren Auftreten und zur Erforschung Ihrer eigenen Körpersprache an. Darüber hinaus werden Wechselwirkungen
erkundet und exemplarische Situationen aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmenden nachgestellt. Verschiedene Handlungsmöglichkeiten werden an Hand dieser Fallbeispiele erprobt und trainiert.

Nach dieser Fortbildung
• ist Ihre Wahrnehmung für nonverbale Kommunikation geschärft,
• erkennen Sie, welche nicht sprachlichen Signale zu einem schweren Stand führen
• haben Sie erprobt, Souveränität und Dominanz auszustrahlen und kennen diesbezüglich Ihre nonverbalen Stärken und Schwächen
• kennen Sie Merkmale, um Machtstrukturen zu erkennen und zu verändern
• können Sie durch Einsatz Ihrer Körpersprache Vertrauen fördern

Inhalte der Fortbildung sind:
• die nonverbalen Kanäle
• der kommunikative Status
• der Einfluss des Raumes
• möglicher Umgang mit dominanten und zurückhaltenden Personen

METHODIK
Theoretischer Input, Lerngespräch, Übungen, Fallbearbeitung, Gruppen- und Partneraufgaben

ZIELGRUPPE
Erzieher/-innen und pädagogische Mitarbeiter/-innen, die ihre körpersprachliche Wirkung konstruktiv nutzen möchten


LEITUNG
Bettina Melcher, Hannover

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Burkardushaus
Tagungszentrum am Dom
Am Bruderhof 1
97070 Würzburg
☎ 0931 38644000
www.burkardushaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
12

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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80-2022
"Kommunikation: Gut gesagt!" Die zwölf Routinen gelungener Kommunikation

14. - 16.09.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Über fast alle Aspekte der Kommunikation und Interaktion zwischen Menschen und Menschengruppen, ob analog, ob digital, ist in den letzten 80 Jahren unendlich viel geforscht und geschrieben worden; die Regale in den Bibliotheken sind entsprechend gefüllt. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Im Seminar werden daher die zwölf zentralen Kommunikationstheorien verschiedener Autoren und Autorinnen im Überblick verständlich vermittelt und zusammen mit den Seminarteilnehmenden praktische Handlungsoptionen erarbeitet, mit unterschiedlichen, insbesondere natürlich schwierigen, Kommunikationssituationen besser umgehen zu können.
Einer der Schwerpunkte wird es sein, sogenannte »Brückensätze« (also hilfreiche Beispielssätze) zu bilden und in unterschiedlicher Weise so in den Köpfen zu verankern, dass es den Teilnehmenden leicht möglich sein wird, in den entsprechenden Situationen schnell und angemessen zu reagieren, denn, ja, auch Schlagfertigkeit lässt sich erlernen.

Inhalte sind:
• Das Modell der Repräsentationssysteme von SHANNON und WEAVER
• Das Kommunikative Dreieck von LASWELL
• Das »Kommunikative Viereck« von MCLUHAN
• Die »Vier Seiten einer Botschaft« von SCHULZ VON THUN
• Das Wesen einer beeindruckenden Rede nach CICERO und anderes mehr
• Argumentationstechniken
• Umgang mit den eigenen Affekten
• Konzepte der Selbstbehauptung

Die Teilnehmenden kennen die zentralen Kommunikationstheorien, können sie praktisch anwenden und sich auch in sehr schwierigen Kommunikationssituationen behaupten.

METHODIK
Vortrag mit Diskussion, Gruppenarbeit, Übungen, Szenario-Technik 

LEITUNG
Dr. Detlef Horn-Wagner, Berlin

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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81-2022
Forschungslabor Resilienz II Stärke(n) erforschen, Stress analysieren, Gesundheit validieren!

14. - 16.09.2022, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Resilienzforschung beschäftigt sich mit der Frage, was manche Menschen zu »Stehaufmännchen« macht. Die gute Nachricht der Forschung ist: die Fähigkeit der psychischen Widerstandskräfte kann ein Leben lang gestärkt und gefördert werden! Resiliente Menschen können flexibler mit Stress umgehen und bewältigen Druck und Frust besser.
Im Seminar stellen wir die Faktoren der Resilienz vor und ermöglichen eine Selbstreflexion der vorhandenen resilienten Anteile. Mit Hilfe von Timeline- Arbeit begeben die Teilnehmenden sich auf die Spur von biographisch relevanten Situationen, in denen sie bereits ihre Resilienz genutzt haben. Die Teilnehmenden begeben sich in ihr persönliches Forschungslabor, neue oder verbesserte Strategien zu erlernen und ihren Ressourcen für künftige Lebens- und Berufssituationen auf die Spur zu kommen. Zudem bilden wir den Transfer in die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe und entwickeln Ideen, wie auch die Widerstandkraft der Kinder, Jugendlichen und Eltern gestärkt werden kann.
Vorkenntnisse sind nicht notwendig, Teilnehmende aus dem Forschungslabor 2020 lernen neue Methoden der Resilienzförderung kennen und probieren sie aus.

METHODIK
Kurzimpulse, kreative Übungen, Einzel- und Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft an eigenen Themen zu arbeiten wird ausdrücklich vorausgesetzt!

ZIELGRUPPE
Alle Menschen, die nach Möglichkeiten suchen, sich ressourcenvoll und kreativ mit ihrer eigenen Gesundheit zu beschäftigen. 

LEITUNG
Kerstin Möller, Bad Münder
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
14.-16.09.2022

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ 040 823161-0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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82-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe - Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen | Modul 3

Modulreihe

14. - 16.09.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit Connect - Die Fortbildungseinrichtung des Albert Schweitzer Kinderdorf Hessen e.V.

 

Nähere Informationen und Anmeldung unter 13-2022

Zum Startseminar

83-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen | Modul 3

Modulreihe

14. - 16.09.2022, Hannover

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem Stephansstift

 

Nähere Informationen und Anmeldung unter 24-2022

Zum Startseminar

84-2022
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zum Traumapädagogen / zur Traumapädagogin 2021 – 2024 | Modul 3

Modulreihe

09. - 12.05.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

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85-2022
EMBODIMENT – Verkörperte Selbstwahrnehmung als Basis von Selbst- und Co-Regulation

19. - 21.09.2022, Hannover

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INHALT UND ZIELSETZUNG
Embodiment – verkörperte Selbstwahrnehmung: So nennt man wissenschaftlich die Fähigkeit, die eigenen Empfindungen, Gefühle und Bewegungen ohne einschränkende Wertung wahrzunehmen. Embodiment ist die Basis für gesunde Selbst- und Co-Regulation. Die Erweiterung oder Vertiefung der verkörperten Selbstwahrnehmung wirkt sich stärkend auf alle Lebensbereiche (unter anderem Gesundheit, Beziehungs- und Handlungsfähigkeit) aus. Das Wissen darum, wie diese grundlegende Fähigkeit unser Leben prägt und wie wir sie für uns selbst und in der Arbeit mit anderen verbessern und nutzen können, ist in den letzten 20 Jahren enorm gewachsen. Ziel des Seminars ist es, diese Erkenntnisse sowohl für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen als auch für die Selbstfürsorge praktisch nutzbar zu machen.
Wir erproben im Seminar spielerisch viele verschiedene Zugänge zu verkörperter Selbstwahrnehmung, in Ruhe und Bewegung, in Eigenwahrnehmung oder Wahrnehmung der Umwelt. Verkörperte Selbstwahrnehmung zu verändern braucht Zeit und Übung. Im Seminar können die Teilnehmenden für sich und für ihre Arbeit passende Wege ausprobieren und praktische Möglichkeiten kennenlernen, diese Basis zur Selbstregulation und Co-Regulation in ihrem privaten und beruflichen Alltag zu stärken und zu entwickeln.

Die Teilnehmer/-innen
• erhalten grundlegende Informationen über körperliche Strukturen und Vorgänge der verkörperten Selbstwahrnehmung
• erproben und erleben Zugänge zur verkörperten Selbstwahrnehmung in übender, forschender und spielerischer Weise
• erlernen eine kleine Qigong-Übungsfolge, die verkörperte Selbstwahrnehmung in besonderer Weise enthält
• erhalten individuelle Unterstützung
• erhalten Anregungen für ihre praktische Arbeit in den Erziehungshilfen
• entwickeln Ideen, wie sie die Erfahrungen in ihre berufliche Tätigkeit und in ihre Selbstfürsorge integrieren können
• tauschen sich in Kleingruppen und im Plenum über die Erfahrungen aus

METHODIK
Theoretische Inputs, Spür- und Körperübungen, Spiele, Erfahrungsaustausch, Reflexion in der Gruppe, Kleingruppen- und Einzelarbeit, Aufschreiben und Malen.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind, neue methodische Wege zu gehen.
 

LEITUNG
Dr. Anja Streiter, Berlin

TERMIN
19.-21.09.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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86-2022
Systemische Werkstatt Methodenvielfalt in Eltern- und Familiengesprächen

19. - 21.09.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

»Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will« (G. Galilei)

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der systemische Beratungsansatz bietet eine Vielzahl von Methoden lösungsorientiert zu arbeiten. Der Blick ist auf Ressourcen der zu Beratenden gerichtet und ihre Potentiale sollen gefördert werden. Im Seminar werden Sie lösungsorientierte Methoden kennenlernen, sich mit der Systemischen Haltung in Beratungsprozessen auseinandersetzen und wir stellen Ihnen »ungewöhnliche« Gesprächshilfen vor.

Themen sind:
• den Blick auf Lösungen und weniger auf das Problem richten
• Umdeuten und Externalisieren
• ein Gespräch führen, auch wenn es schwierig scheint oder sich im Kreis dreht
• Arbeit mit dem Genogramm
• das Familienbrett für meine Arbeit nutzen
• kreative Methoden der Visualisierung
• Wechsel von Methoden
• Kommunikationsanregungen ohne Sprache

Ihr eigenes methodisches Handwerkszeug können Sie in diesem Seminar erweitern, Sie erhalten viele Möglichkeiten, praxisnah zu üben und können Ihre eigene Haltung als Berater/-in reflektieren.

METHODIK
Impulsreferate, Üben der Methoden in Kleingruppenarbeit. Die Bereitschaft eigene berufliche Erfahrungen einzubringen wird erwartet.

ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfe zur Erziehung, die neugierig sind, neue methodische Wege zu gehen.
 

LEITUNG
Elisa Anna Kooiker, Osnabrück
Magdalene Sohr, Hannover

TERMIN
19.-21.09.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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87-2022
Herausfordernde Familien spielend (leicht) beraten - Fortbildungsreihe zum Eltern- und Familiencoach (ESFB®) 2022 - 2023 | Modul 2

Modulreihe

19. - 22.09.2022, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 28-2022

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88-2022 | EEV-20
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen | Modul 2

Modulreihe

19. - 22.09.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 65-2022

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89-2022
FORUM »Personal- und Organisationsentwicklung«

20. - 22.09.2022, Lutherstadt Wittenberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zum fünften Mal findet das Forum Personal- und Organisationsentwicklung in der Lutherstadt Wittenberg statt.
Die inhaltliche Gestaltung dieses Forums erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Jugendhilfe.
• aufgrund von Anregungen, die während des laufenden Jahres an den EREV herangetragen werden, vor allem aus dem gleichlautenden Forum des Vorjahres. Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden.
Der Veranstaltungsverlauf kann ab Frühjahr 2022 in der EREVGeschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Es wird von Mitgliedern des EREV-Fachausschusses »Personal- und Organisationsentwicklung« konzipiert. Einzelne Mitglieder begleiten die Fortbildung.

ZIELGRUPPE
Einrichtungs-, Verwaltungs- und Personalleitung von Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe.

LEITUNG
nn

TERMIN
20.-22.09.2022

ORT
Luther-Hotel
Neustraße 7-10
06886 Lutherstadt-Wittenberg
☎ 03491 458-0
www.luther-hotel-wittenberg.de

TEILNAHMEBEITRAG
532,- € für Mitglieder
566,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
100

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Aufgrund der Stornofristen des Hotels in Wittenberg möchten wir Sie bitten, sich bis zum 01.06.2022 für das Forum anzumelden.
Nach diesem Termin können wir nur noch Zimmer auf Anfrage bekommen.
 

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90-2022
»Einfach mal um’s Hindernis drumrum« Aufbauseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe Atelier für Verwaltungskünstler/-innen

21. - 23.09.2022, Hildesheim

Weitere Infos

Dies ist das zweite Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte.
In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Wir arbeiten im zweiten Seminar auf der Basis des Grundlagenseminars oder fundierter Kenntnisse in Kommunikation, Zielarbeit und Konfliktlösung. Sie verfeinern Ihre Kenntnisse und setzen sie zunehmend selbstständig ein.

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir arbeiten mit Ihren Fallbeispielen. Wir vertiefen Ihre Kompetenz aus dem Grundlagenseminar (oder vergleichbarer Kenntnisse). Ihre persönlichen Strategien der Kommunikation nehmen Sie genau unter die Lupe. Sie erarbeiten sich vertiefte Strategien zur Zielerreichung und üben sie ein. Sie erweitern Ihr Handlungsrepertoire für alltägliche und schwierigere Situationen. Gewohnheiten kommen auf den Prüfstand und Sie wenden Kenntnisse aus den Bereichen Rhetorik und Arbeitsgestaltung an. Sie arbeiten in diesem Seminar verstärkt selbstständig.
Bei diesem jährlich stattfindenden Termin für engagierte Verwaltungskräfte stehen die persönlichen Arbeitsabläufe in Einrichtungen auf dem Prüfstand:
Wie können wir die Dinge eventuell auch anders lösen?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und wenn wir uns schon verändern müssen, dann greifen wir ganz ökonomisch zu Lösungen, die bei (vermeintlich) ähnlichen Situationen schon mal geholfen haben; hilft das nicht, greifen wir zu Lösungen, die überhaupt irgendwann mal geholfen haben. Stattdessen kümmern Sie sich jetzt um neue Ansätze.
Wo stehe ich mir im Weg und was kann ich daran ändern?
Die lösungsorientierte Arbeit kann, je nach Gruppeninteresse, ergänzt werden durch Aspekte der Prozessanalyse und gesundheitsfördernder Arbeitsgestaltung. Rhetorikübungen zum Aufwärmen üben den eigenen Auftritt. Alles dreht sich um die Praxis und darum, gemeinsam umsetzbare Lösungen für Ihre Fragen in Ihren Einrichtungen zu entwickeln.
Pädagogen und Pädagoginnen nennen es Supervision und Psychohygiene, wir nennen es Atelier und Austausch. Kurz: »Einfach mal Kraft sparen und doch ankommen!«
Der Schwerpunkt 2022:
Ich krieg jetzt mal nicht die Krise – Umgang mit überraschenden Situationen

METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten

LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
21.-23.09.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

 

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91-2022 | EEV-21
»Medienberater/-in in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe« | Modul 2

Modulreihe

21. - 23.09.2022, Würzburg

Weitere Infos

Nähere Informationen und Anmeldung unter 47-2022

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92-2022
Auffrischung im Recht der Kinder- und Jugendhilfe

21. - 23.09.2022, Rendsburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen stehen außer methodischen auch häufig rechtliche Fragen im Raum. Wer hier kompetent arbeiten will, kommt nicht umhin, sich mit den Grundlagen des Kinder- und Jugendhilferechts zu befassen. Die Arbeit im Bereich Jugend- und Eingliederungshilfe kommt ohne fundierte Rechtskenntnisse nicht aus.
Ziel dieser Fortbildung ist es, die für die Praxis wichtigsten Bestimmungen verschiedener Gesetze zu erläutern und den Teilnehmern und Teilnehmerinnen durch unbedingt praxisbezogene, lebendige Vortrags- und Arbeitsweise zu vermitteln. So verliert sich die Scheu vor dem vermeintlich »trockenen« Gesetz. Vielmehr baut sich Selbstvertrauen in der Anwendung und Auslegung der Gesetze im pädagogischen Arbeitsalltag auf.

Das Seminar erläutert den Umgang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen in der Kinder- und Jugendhilfe anhand der aktuellen Rechtslage und fundamentalen Gerichtsentscheidungen. Es behandelt Fragen zur Aufsichtspflicht in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, zum Schutzauftrag des Jugendamts sowie zu den datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen. Gerne können die Teilnehmer/-innen entsprechende Fälle aus ihrer Praxis einbringen.

Die Inhalte im Einzelnen sind:
• Aufsichtspflicht in der Arbeit mit jungen Menschen
• Informations- und Dokumentationspflichten
• Schweigepflicht und Datenschutz
• Kinderschutzauftrag in der öffentlichen und freien Jugendhilfe
• Jugendschutzgesetz

METHODIK
Abwechslungsreicher Impulsvortrag mit Plenumsdiskussion, Praxisfällen aus dem Berufsalltag und aktuelle Rechtsprechung, Gruppenarbeit und Fallbearbeitung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe
 

LEITUNG
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
21.-23.09.2022

ORT
Tagungszentrum Martinshaus
Kanalufer 48
24768 Rendsburg
☎ 04331 593300
www.tagungszentrum-martinshaus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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93-2022
Biografisch arbeiten – professionell handeln in der Jugendhilfe Zertifizierte Weiterbildung für Fachkräfte 2022 – 2023 | Modul 3

Modulreihe

26. - 29.09.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

Eine Kooperationsveranstaltung mit LebensMutig - Gesellschaft für Biografiearbeit e.V.

Nähere Informationen und Anmeldung unter 38-2022

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94-2022
Neuroleadership und Führungsalltag – was lehrt uns die Hirnforschung?

26. - 28.09.2022, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wer führt, geht voran. Erfolg von Führungskräften resultiert wie im Sport aus guten Spielern und der richtigen Taktik.
Der Amerikaner David Rock brachte 2006 erstmals Neurowissenschaftler und Führungsexperten zusammen, um unter dem Begriff Neuroleadership einen neuen Ansatz für die Entwicklung von Führungsstrategien zu entwickeln.
Die Neurowissenschaft geht davon aus, dass im Gehirn zwei mächtige Gehirnsysteme miteinander konkurrieren. Der gehirneigene Schiedsrichter ist der Verstand. Auf der einen Seite ist das Begeisterungssystem, das durch Dopamin angefeuert wird. Auf der anderen Seite ist das Stresssystem, das durch Cortison und Adrenalin gesteuert wird. Beide Seiten können situationsabhängig wichtig sein. Ein gutes Maß an Stress ermöglicht exakt und sehr fokussiert zu arbeiten. Andererseits ist die Lösung komplexer Probleme in dieser Situation nahezu unmöglich. Die Kreativität sinkt, ebenso wie Verhaltensflexibilität und die Fähigkeit der Zukunftsplanung.
Wenn die Führungskraft Mitarbeiter/-innen will, die Arbeitsaufträge wortgetreu ausführen, sind Drohungen ein guter Führungsweg. Wer allerdings kreative, flexible Mitarbeiter/-innen sucht, handelt mit Drohungen kontraproduktiv. Wer hellwach die Dinge nach Fehlern durchsieht, wird durch das Stresssystem unterstützt. Wenn jemand bei der Aufgabe Kreativität und Begeisterung braucht, wird dies durch das Begeisterungssystem unterstützt.
Mitarbeiter/-innen brauchen Selbstverantwortung und Selbstkontrolle. Denn je mehr Kontrolle die Arbeitnehmer/-innen über ihre Tätigkeit haben, desto zufriedener werden sie. So zeigen Untersuchungen, dass Inhaber/-innen oder Geschäftsführer/-innen trotz hoher Arbeitsbelastung meistens die gesündesten sind. Anders sieht dies bei den sogenannten Sandwich-Managern und –Managerinnen aus, die sich oft in einer psychisch belastenden Situation befinden. Je mehr Eigenkontrolle die Mitarbeiter/-innen über ihre Arbeit haben, desto stärker gehen sie in der Arbeit auf. Die Botschaft ist deutlich: Lasse den Mitarbeitenden soviel Kontrolle und Entscheidungsspielraum wie möglich.
Das Seminar thematisiert die spannende Frage, welche Maßnahmen eine eher hirnorientierte Führung fordert, um den neurobiologisch fundierten Grundbedürfnissen – wie Autonomie und Selbstwirksamkeit, Verbundenheit, Wachstum und Entwicklung, Orientierung und Kontrolle, Selbstwert und Status, Fairness und Angemessenheit zu entsprechen.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden die Teilnehmenden an ihren eigenen Praxisbeispielen exemplarisch arbeiten

ZIELGRUPPE
Führungskräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars
 

LEITUNG
Drs. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
26.-28.09.2022

ORT
CV JM-Tagungshaus Kassel
Hugo-Preuß-Straße 40a
34131 Kassel-Bad Wilhelmshöhe
☎ 0561 3087-511
www.cvjm-tagungshaus-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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95-2022
»Verstehen und verstanden werden« Das Konzept des Mentalisierens in der Mutter/Vater- und Kind-Arbeit

26. - 28.09.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Das Konzept des Mentalisierens ist keine »neue Erfindung« sondern basiert auf Ergebnissen der Bindungsforschung und Annahmen zur Entwicklung des Selbst. Enge Verbindungen gibt es unter anderem zu Forschungsergebnissen der Neurobiologie, zur Entwicklungsbiologie und zur Philosophie, zusammengefügt in einer Arbeitsgruppe rund um Peter Fonagy.
Wer gelernt hat, Gedanken, Absichten oder Gefühle bei anderen und bei sich zu erkennen, hat gelernt zu mentalisieren. Das eigene und das Verhalten anderer ergibt einen Sinn, lässt uns verständnisvoller im Umgang mit anderen und mit uns selbst reagieren. In Ruhe und in gelingenden Beziehungen läuft diese Fähigkeit »wie von selbst« und wir kriegen sie gar nicht so richtig mit. Richtig wichtig wird sie in der Regel erst, wenn es im Kontakt mit anderen Menschen schwierig wird und dann fällt sie oft am schwersten. Und je schlechter dann die Welt der Mitmenschen und die eigene erfasst werden kann, umso mehr entstehen Missverständnisse, die zu heftigen Gefühlen, Rückzug oder Zurückweisung führen können.
Die Fähigkeit, mentalisieren zu können, hängt jedoch nicht nur vom eigenen Stressniveau ab, sondern auch von der individuellen Ausbildung. Insbesondere
bei Menschen, die bedrohliche oder vernachlässigende frühkindliche Beziehungserfahrungen gemacht haben, kann diese Fähigkeit eingeschränkt und / oder sehr störanfällig sein. Und da »Nicht-mentalisieren« »Nicht-mentalisieren« hervorbringt, können in schwierigen Arbeitssituationen auch Fachkräfte ihre reflexiven Fähigkeiten »schneller als ihnen lieb ist« verlieren.

In dieser Fortbildung geht es um das Kennenlernen dieser Prozesse und Methoden zum Erhalt und zur Förderung dieser wichtigen mentalen Fähigkeit, unter anderem mit folgenden Inhalten:
• Entwicklung von mentalen Fähigkeiten / Zuständen im Verlauf des Lebens und deren Schutz- und Störfaktoren
• Entwicklung von epistemischem Vertrauen und dessen Bedeutung in Lernsituationen in Mutter/Vater- und Kind-Einrichtungen
• »Meine Mentalisierungsfähigkeit und ich« – Störungsmechanismen in der alltäglichen Arbeit und was es braucht, damit die Menatalisierungsfähigkeit bestmöglich erhalten bleiben kann

METHODIK
Theoretischer Input, Plenum- und Kleingruppenarbeit, praktische Übungen

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen in Mutter/Vater- und Kind-Einrichtungen, Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe
 

LEITUNG
Christiane Wiggeshoff, Soest

TERMIN
26.-28.09.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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96-2022
Forum »Sozialraumnahe Hilfen«

28. - 30.09.2022, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Zwei große Themen werden uns beim Forum 2022 besonders beschäftigen:
Die Reform des SGB VIII insbesondere mit den Möglichkeiten, Inklusion zu gestalten und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Familien und die daraus resultierenden neuen Aufgaben der Jugendhilfe. Wir haben lernen müssen, dass Abstand und Kontaktvermeidung Leben retten kann und haben neue Wege der Arbeit mit Familien ausprobiert. Was können wir davon für die Zukunft weiterführen, was ist hilfreich, wohin müssen wir zurück? Jede Krise ist auch eine Chance, die Arbeit zu überprüfen, zu gewichten und zu verbessern.
Für die Mitarbeitenden war das eine hoch anstrengende Zeit und die Entlastung durch das Team und die Supervision hat nicht im notwendigen Maße stattfinden können. Hier ist der Blick auf die Psychohygiene und die Stabilisierung der Mitarbeitenden wichtig.
Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung des Forums sind aktuelle Anregungen und Projekte der Teilnehmenden aus dem letztjährigen Forum. Inhaltliche Beiträge aus den Foren vergangener Jahre sind über die EREV-Homepage unter Download im Menü Manuskripte / Dokumentationen zugänglich.
Nähere Angaben über die Inhalte des Forums können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch nicht gemacht werden. Der Programmablauf kann ab Frühjahr 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden. Den Teilnehmern und Teilnehmerinnen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Die Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH), Tagesgruppen, stationären Hilfen, Schulen sowie Fachkräfte aus sozialraumorientierten oder regionalisierten Einrichtungen und flexibilisierten Formen der Erziehungshilfe. Willkommen sind auch Mitarbeiter/-innen der öffentlichen Jugendhilfe
 

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
28.-30.09.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg Himmelspforten
Mainaustr. 42
97082 Würzburg
☎ 0931 386-68000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
462,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
70

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 1. Tag: 12.30 Uhr *
Ende letzter Tag: 12.30 Uhr*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Dieses Forum wird von der EREV-Fachgruppe »Sozialraumnahe Hilfen« unter der Leitung von Irene Düring konzipiert.
 

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97-2022 | EEV-22
Suchtprävention für die stationäre Jugendhilfe 2022 – 2023 | Modul 1

Modulreihe

17.10.2022 - 08.03.2023, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Jugendliche in stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen zeigen laut Studien ein deutlich höheres und vor allem riskanteres Konsumverhalten im Umgang mit Alkohol, Nikotin und illegalen Substanzen als die Vergleichsgruppe der Gleichaltrigen in der Allgemeinbevölkerung. Weiterhin stellen sie, nicht zuletzt aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für spätere Substanzgebrauchsstörungen oder die Entwicklung einer Suchterkrankung dar. Daher ist die Implementierung verhältnis- und verhaltenspräventiver, zielgruppenspezifischer Suchtprävention unerlässlich.
Die Teilnehmer/-innen setzen sich im Rahmen dieser zweiteiligen Seminarreihe mit den Möglichkeiten und Grenzen evidenzbasierter Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe auseinander und entwickeln gemeinsam Grundlagen zur Umsetzung in den eigenen Einrichtungen. Die im ersten Teil des Seminars entwickelten Ideen werden im Folgeseminar aufgegriffen, überprüft und weiterentwickelt.

Inhalte:
• Grundlagen zu Drogen und Drogenkonsum
• Kriterien zur Einschätzung jugendlichen Substanzgebrauchs
• Substanzkonsum unter Berücksichtigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben
• Umsetzungsmöglichkeiten präventiver Methoden im pädagogischen Alltag
• Grundlagen zur Erarbeitung von Regelwerken
• Bedeutung und Wirkung von Sanktionen und Interventionen
• Auseinandersetzung mit der persönlichen Haltung zu Substanzkonsum sowie Möglichkeiten zur Entwicklung einer gemeinsamen, professionellen Haltung im Team
• Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Jugendhilfe und Suchthilfe
• Stolpersteine und Hindernisse auf dem Weg zu qualifizierter Suchtprävention

Modul 1: 17. – 19.10.2022
Modul 2: 06. – 08.03.2023

METHODIK
Neben Hintergrundwissen und theoriegeleiteten Impulsen stehen der interaktive und kollegiale Austausch im Vordergrund. Die Teilnehmenden profitieren von den Expertisen aus Sucht- und Jugendhilfe und werden bei der Entwicklung von Ideen zur Umsetzung präventiver Maßnahmen in der eigenen Einrichtung begleitet

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der stationären Jugendhilfe
 

LEITUNG
Irene Düring, Soest

TERMIN
17.-19.10.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
862,- D für Mitglieder
932,- D für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung, für beide Module

TEILNEHMERZAHL
15

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

HINWEIS
Die Basisschulung kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 97-2022 an. Den Falter zur Fortbildungsreihe können Sie unter
www.erev.de/Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

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98-2022
Elterngespräche kompetent, sicher und wertschätzend führen

17. - 20.10.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Elternarbeit und Elterngespräche sind ein notwendiger Bestandteil in der gelingenden Arbeit mit Herkunftseltern fremduntergebrachter Kinder und Jugendlichen. Sie versteht sich einerseits aus dem Anspruch der Eltern, in die Arbeit einbezogen zu werden und andererseits aus dem großen Loyalitätskonflikt und Verhalten von Kindern zu ihren Eltern.
Elterngespräche sollen einer positiven Zusammenarbeit zwischen Eltern und Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Jugendhilfe dienen, um gegenseitige Ängste, Vorurteile und Beziehungsschwierigkeiten abzubauen. Bei gutem Gelingen kann gemeinsam nach Wegen für die positive Entwicklung der Kinder und Jugendlichen gesucht werden.
In dieser Fortbildung soll es um geplante Gespräche mit Eltern gehen, die sorgfältig vorbereitet werden müssen und regelmäßig stattfinden sollten. Dazu braucht es eine wertschätzende Grundhaltung Eltern gegenüber und eine sichere Gesprächsführungskompetenz.

METHODIK
Theoretische Grundlagen, Reflexion der eigenen Haltung, Vorbereitung zur Durchführung von Elterngesprächen, praktische Umsetzung von Gesprächsführungskompetenz in simulierten Settings an Fallbeispielen

ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
 

LEITUNG
Mechthild Gründer, Münster
Heide Roscher-Degener, Münster

TERMIN
17.-20.10.2022

ORT
Institut für Diakonat und pastorale Dienste
Liudgerhaus
Überwasserkirchplatz 3
48143 Münster
☎ 0251 495-15600
www.idp-muenster.de

 

TEILNAHMEBEITRAG
677,- € für Mitglieder
782,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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99-2022
Hitzefrei II – über das kraftvolle Älterwerden in der sozialen Arbeit

19. - 21.10.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar richtet sich an Teilnehmer/-innen Ü50, die bereits an einem EREV-Hitzefrei I Seminar (2019-2022) teilgenommen haben.
Wir werden nun an die Erfahrungen aus dem ersten Seminar anknüpfen und die bereits erlebte geballte Power und den Schwung der Ü50 Mitarbeiter/- innen-Gruppe erneut aufleben lassen.
Die Teilnehmer/-innen werden voneinander erfahren, welche Schritte sie in Richtung »gesundes Altern im Beruf« in der Zwischenzeit gegangen sind. Gibt es individuelle, institutionelle Veränderungen, Fortschritte, Rückschritte, Gleichstand?
An drei Tagen haben wir erneut die Gelegenheit, uns zu diesem Thema intensiv auszutauschen, wiederholt spielerisch und lustvoll Selbstfürsorge zu betreiben, bekannte und neue Selbstregulationsübungen auszuprobieren und in einer versorgenden Umgebung Abstand vom herausfordernden Alltag zu gewinnen.

METHODIK
• kollegialer Austausch
• Selbstregulationsübungen
• Kreative und spielerische Methoden
• Selbstreflexion


ZIELGRUPPE
Aufbauseminar für Teilnehmer/-innen aus Hitzefrei I (2019-2022)
 

LEITUNG
Andrea Rakers, Lingen
Peter Sondermann-Rakers, Lingen

TERMIN
19.-21.10.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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100-2022
»Bleib cool, Junge!« Gewaltpräventionsfortbildung in der Arbeit mit Jungen

26. - 28.10.2022, Mühlheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Schimpfwörter fliegen, Fäuste manchmal auch - warum kann man Konflikte nicht anders lösen, fragt man sich oft als Erwachsener? Jungen fehlt zuweilen das »Handwerkszeug«, wie man einen drohenden Konflikt schon vorausahnen, erkennen oder eventuell auch ganz vermeiden kann. Eine unbestritten sinnvolle Methode ist es, Gewaltpräventionskurse anzubieten.
In dieser Fortbildung geht es darum, ein Gewaltpräventionskonzept für Jungen kennenzulernen. Nach diesem Konzept bekommen Jungen anhand von gestellten Alltagssituationen Verhaltensstrategien zur bewussten Konfliktvermeidung vermittelt. Ziel dieser Fortbildung ist es, das vorgestellte Konzept aktiv kennenzulernen, um es auf die eigene Zielgruppe übertragen zu können.

Inhalte der Fortbildung sind:
• Regelwerk und Rahmenbedingungen eines Projekts
• Schwerpunkte des Konzepts
• sich selbst und andere im Konflikt wahrnehmen
• Vermeidung der Opferrolle
• Selbstbehauptung
• mögliche Konfliktvermeidung
• verbale und nonverbale Provokation
• Gefühle analysieren
• Distanzzonen verinnerlichen und
• Ignorieren üben

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• vervielfältigen fachliches Wissen zur Konfliktvermeidung
• betrachten Konfliktverhalten aus der Sicht von Jungen
• lernen, eine empathische Haltung einzunehmen
• reflektieren die eigene Rolle und
• werden angeleitet, die Inhalte eines Gewaltpräventionsprojektes in ihre Arbeit zu transferieren

METHODIK
Die Teilnehmer/-innen wechseln immer wieder die Perspektive, um dem Konzept aktiv aus der Sicht von Jungen zu begegnen. Dabei nehmen sie sowohl »Täter«- als auch »Opfer«-rollen ein. Theoretische Inputs runden die Veranstaltung ab

ZIELGRUPPE
Das Seminar richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die mit Jungen arbeiten. Andere Interessierte sind herzlich willkommen
 

LEITUNG
Claus Gudat, Viersen

TERMIN
26.-28.10.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten 
 

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101-2022
Einführung in die Kinder- und Jugendhilfe - Zertifikatskurs für die »Neuen« in der stationären und teilstationären Jugendhilfe 2022 - 2024 | Modul 1

Modulreihe

02.11.2022 - 24.01.2024, Hannover

Weitere Infos

Den Falter zur Veranstaltung finden Sie hier.HIER.

 

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit im Bereich der teilstationären und stationären Erziehungshilfe ist anspruchsvoll und die Anforderungen sind in den vergangenen Jahren weiter gewachsen. Die Ausbildungen für sozialpädagogische Fachkräfte, Erzieher/-innen, Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen greifen die zentralen Themen von Deeskalation über Traumatisierung bis hin zur Präventionsarbeit im Umgang mit sexueller Gewalt nur am Rande auf.
Auch im konkreten Berufsalltag und in Gesprächen mit den jungen Mitarbeitenden wird deutlich, dass es ihnen wichtig ist, sich in dem komplexen Arbeitsfeld der Erziehungshilfe professionell zu verhalten. Zudem fehlen Fachkräften mit Berufserfahrung aus anderen Arbeitsfeldern häufig ebenso die Kompetenzen in diesen für die Jugendhilfe zentralen Bereichen.
Gerade auch in Anbetracht des zu erwartenden Fachkräftemangels ist es deshalb notwendig alle engagierten Menschen, ob Berufseinsteiger oder Fachkräfte, die neu in der Jugendhilfe sind, gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Dazu wollen der eev Bayern und der EREV mit dem Zertifikatskurs 2022 bis 2024 einen wichtigen Beitrag leisten.
Es werden maßgebliche Themen für herausfordernde Situationen im Arbeitskontext der Erziehungshilfe vermittelt und mit vielen praktischen und handlungsorientierten Methoden vertieft. Dabei steht neben der Vermittlung von konkretem Wissen auch das erfahrungsorientierte Lernen im Mittelpunkt. Ziel ist es, im anspruchsvollen Praxisfeld der Erziehungshilfe zunehmend handlungssicherer zu werden und möglichen schwierigen Situationen gewachsen zu sein.

Die Fortbildungsreihe umfasst insgesamt fünf Module von dreitägiger Dauer:
Modul 1: Grundlagenverständnis von Jugendhilfe (02. – 04.11.2022)
Modul 2: Kommunikation, die verbindet – Gesprächsführung (13. – 15.02.2023)
Modul 3: Beziehung, Bindung, Nähe und Distanz (08. – 10.05.2023)
Modul 4: Krisenkompetenz und Deeskalation (11. – 13.09.2023)
Modul 5: Hilfeprozess planen und gestalten (22. – 24.01.2024)

METHODIK
Anhand von Impulsvorträgen, Großgruppengesprächen, Kleingruppen-, Paar- und Einzelarbeiten wird in allen Modulen Biografiearbeit ausprobiert und reflektiertsowie das nötige Hintergrundwissen vermittelt. Durch Selbstreflexion, Erfahrungsaustausch und praktische Übungen erwerben die Teilnehmenden Handwerkszeug für die praktische Arbeit

ZIELGRUPPE
»Neue« Mitarbeiter/-innen im Arbeitsfeld der Erziehungshilfe
 

LEITUNG
Raik Lößnitz, Erkerode

TERMIN
02.-04.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
1.152,- € für eev-Mitglieder
1.840,- € für EREV-Mitglieder
2.050,- € für Nichtmitglieder

inkl. Unterkunft und Verpflegung, für alle fünf Module

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILDUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten


HINWEIS
Die Fortbildungsreihe kann nur insgesamt gebucht werden.
Bitte melden Sie sich unter der Fortbildungsnummer 101-2022 an. Den Falter zu der Fortbildungsreihe können Sie unter www.erev.de/ Fortbildungen/Falter herunterladen.
 

 

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102-2021
Gesprächsführung mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen

Modul 3

07. - 09.11.2022, Rheine-Bentlage

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Mai 2022 begonnen.

Zum Startseminar

103-2022
Frühe Kindheit im Blick der Jugendhilfe Wie die ersten Jahre das ganze Leben bestimmen

Modul 4

07. - 09.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

104-2021 | EEV-23
Entwicklungspsychologische Grundlagen und Anforderungen an die Hilfeplanung – »Von der Vermutung zur Handlungssicherheit«

Modul 3

01. - 03.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

105-2021
»Die Kunst, in die richtige Richtung zu schauen« Von der Haltung zur Handlung – von der Handlung zur Haltung

01. - 03.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Im pädagogischen Alltag ist häufig schnelles Handeln gefragt: Grenzüberschreitungen müssen gestoppt, Streitereien geschlichtet oder Störungen gemildert werden. Wirken die eigenen Strategien nicht, ist der Wunsch nach neuen naheliegend. Die ausschließliche Suche nach immer neuen Handlungsmöglichkeiten birgt auch Gefahren: Gefühle der Ohnmacht und der Nicht-Selbstwirksamkeit. Zudem wenden wir neue Methoden in schwierigen Situationen eher dann an, wenn wir sie regelmäßig trainieren und zu einem Teil unserer Haltung machen.
Daher erhalten Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit, einen lösungsorientierten Blick nach innen zu wenden. Sie setzen sich mit Ihrer Haltung in stressigen und herausfordernden Situationen auseinander. Sie erhöhen Ihre Chance, sich handlungs- und selbstwirksamer zu fühlen und zu werden.


METHODIK
Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte, systemische und konfrontative Übungen aus dem Lernfeld »Gewaltprävention und Soziales Lernen« in Kombination mit Modellen der Gruppendynamik, Kommunikations- und Konfliktforschung


ZIELGRUPPE
Pädagogische Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Schulsozialarbeit sowie Lehrkräfte
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LEITUNG
Thomas Heine, Hannover
Kerstin Rehage, Hannover

TERMIN
01.-03.11.2022

ORT
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de


TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

Fortbildungszeiten
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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106-2021
Qualifizierte Weiterbildungsreihe zum Traumapädagogen / zur Traumapädagogin 2021 – 2024

Modul 4

07. - 10.11.2022, Kassel - Bad Wilhelmshöhe

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits 2021 begonnen.

Ausgebucht

107-2021
Neue Autorität und Teamkonflikte / Sicher im Umgang mit Rechtsgrundlagen der Kinder- und Jugendhilfe

Fortbildungsangebot für leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter / Vater- und Kind-Einrichtungen

07. - 10.11.2022, Hildesheim

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Dieses Seminar beschäftigt sich mit der Rolle und der Verantwortung der Leitungskräfte in einem Prozess von Teamkonflikten. Dabei werden Überlegungen zur Nachhaltigkeit und strukturellen Implementierung des Konzepts Neue Autorität ebenso fokussiert wie auch die Rolle beziehungsweise die Präsenz von Leitung und Führungskräften. Zudem werden mögliche Auswirkungen und Verantwortlichkeiten in Zusammenhang des Tätigkeitskontextes aufgezeigt. Aus der so gewonnenen Klarheit und Stabilität ergeben sich für Führungskräfte alternative Handlungsweisen, die auch die Mitarbeitenden überzeugen und motivieren können.

Ein weiterer Aspekt dieser Fortbildung wird eine Auffrischung der Rechtskenntnisse sein. In diesem Seminarteil stehen grundlegende juristischen Strukturen im sicheren Umgang mit dem Kinder- und Jugendhilferecht im Fokus. Aktuelle Rechtsprechung und Auslegung der Bestimmungen werden praxisnah anhand zahlreicher Beispielfälle lebendig vermittelt, um das erforderliche rechtliche Grundwissen für pädagogische Fachkräfte in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern zu festigen. Insbesondere zu immer wiederkehrenden Themen wie Aufsichtspflicht, Sozialdatenschutz und Schweigepflicht werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen behandelt.

Inhalte der Fortbildung vom 07. – 09.11.2022 sind:
• Einführung Konzept Neue Autorität und Führung
• Das Prozessdynamische Modell der Entwicklung
• Präsenzdimensionen in Führung und sozialen Systemen
• Kulturquadrat
• Das Autoritätsdreieck (Hoefs und Kurp)
• Step-Modell: Niveaus der Handlungsfähigkeit und Wachsame Führung

Inhalte der Fortbildung vom 09. – 10.11.2022 sind:
• Aufsichtspflicht und Dokumentationspflichten in der Arbeit mit jungen Menschen
• Schweigepflicht und Datenschutz


METHODIK
Vorträge mit Praxisbezug, Übungen, Kleingruppen, Rollenspiele, Austausch


ZIELGRUPPE
Leitende Mitarbeiter/-innen in Mutter/Vater-und Kind-Einrichtungen 
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LEITUNG
Martina Lemme, Bramsche
Dr. Ulrike Stücker, Pinneberg

TERMIN
07.-10.11.2022

ORT
Tagungshaus Priesterseminar
Neue Straße 3
31134 Hildesheim
☎ 05121 30720-0
www.tagungshaus-priesterseminar.de

TEILNAHMEBEITRAG
650,- € für Mitglieder
770,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
18

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Zur vertiefenden Literatur werden Interessierten folgende Bücher empfohlen: „Führen mit transformativer Autorität“ / „Mit neuer Autorität in Führung“ von Frank Baumann-Habersack“ „Neue Autorität in Haltung und Handlung“ von Martin Lemme u. Bruno Körner. Weitere Bücher von Lemme u. Körner sowie von Dagmar Hoefs u. Harald Kurp erscheinen im Frühjahr 2022 zu dieser Thematik.

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108-2021
Das Zürcher Ressourcen Modell und die Kraft der Schattenseite: aus negativen Gefühlen neue Ressourcen gewinnen

09. - 11.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG

Das Seminar basiert auf neuen Ergebnissen der Motivationspsychologie, die zeigen, dass nachhaltige intrinsische Motivation nicht mit konkreten Verhaltenszielen sondern mit bildhaft formulierten Motto-Zielen erreicht wird. Dieser Zieltypus ist eine Voraussetzung für das Gelingen von S.M.A.R.T.-Zielen. Durch Koordination von bewussten Plänen und unbewussten Bewertungen wird ein persönliches Motto-Ziel erarbeitet, in dem eine motivierende Haltung sprachlich abgebildet ist. Wenn das Unbewusste das gleiche Ziel hat, sorgt es für einen Vorgang, der in der Sprache der Motivationspsychologie »goalshielding« – Zielabschirmung – heißt. Sobald das Unbewusste auf Zielabschirmung schaltet, werden die Wahrnehmung und die Informationsverarbeitung automatisch in den Dienst des Ziels gestellt. Alle Informationen, die nicht zielführend sind, werden ausgeblendet. Zielführende Informationen werden stattdessen bevorzugt wahrgenommen. Die Kernidee ist: Wir haben zwei Entscheidungssysteme: den Verstand (bewusst) und das emotionale Erfahrungsgedächtnis (auch Bauchgefühl genannt; unbewusst). Nur wenn beide Entscheidungssysteme mit einem Vorhaben einverstanden sind, können wir mit ganzer Kraft und Freude handeln und dabei unsere Absichten erfolgreich und anhaltend umsetzen.

Im Seminar lernen die Teilnehmer/-innen eigene Motto-Ziele mit dem Zürcher Ressourcen Modell zu optimieren. Dies bietet eine optimale Chance, selbst zu erfahren, wie beim Klientel auch Motto-Ziele helfen, formulierte Ziele erreichbar zu machen. Das Modell behält stets die Ressourcen der Klienten im Blick. Dies bedeutet, dass im Zürcher Ressourcen Modell die Ressourcenperspektive eingenommen wird: die eigenen Potentiale der Klienten sollen in der täglichen Arbeit mit den Klienten besser genutzt werden können.

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Weiterbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet.


ZIELGRUPPE
Fachkräfte und andere Interessierte in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern, die eigene Ressourcen aufdecken und ihre Handlungskompetenzen erweitern möchten. Eine ressourcenorientierte (Gruppen-)Supervisionsrunde nach Balint bildet den Abschluss des Seminars.
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LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL
Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

 

TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*


* Änderungen vorbehalten

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109-2022
»Das Handwerkszeug Video« – Fallverstehen und Hilfeplanung mit videobasierter Beratung unterstützen

09. - 11.11.2022, Paderborn

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In den vielfältigen Arbeitsfeldern der Jugendhilfe bietet die professionelle Videoarbeit die Möglichkeit fallverstehend den diagnostischen Prozess und die Hilfeplanung zu unterstützen. Videoaufnahmen helfen den Profis beispielsweise traumasensibles Verhalten einzuordnen und zu verstehen, gemeinsame Lösungen mit allen Prozessbeteiligten zu suchen und Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln. Videoaufnahmen ermöglichen es, alle Beteiligten an Schlüsselszenen teilhaben zu lassen. Das ist besonders wichtig für die Fachkräfte, die nicht im pädagogischen Alltag ständig dabei sein können. Durch das gemeinsame Betrachten verschiedener Sequenzen im Team kann ein gemeinsames Fallverstehen und eine gemeinsame Haltung entwickelt werden. So sind auch alle auf dem gleichen Stand, welche Aufträge bearbeitet werden müssen und was weiterhin geklärt werden soll. Ergebnisse können über Bilder ebenfalls schnell in das gesamte Team zurückfließen. Durch eine gemeinsame Vorgehensweise und Haltung dem Kind gegenüber kann das professionelle Handeln des gesamten Teams deutlich verbessert werden. Ausgesuchte Videosequenzen können in der interdisziplinären Zusammenarbeit und in der Zusammenarbeit mit Eltern, Therapeuten, Fachkräften aus Jugendämtern und ambulanten Hilfen wertschätzend und ressourcenorientiert genutzt werden. Der Einsatz von Videobildern im Hilfeplangespräch stellt eine unterstützende und wirkungsvolle Methode dar. Der zumeist verbal angelegte Dokumentations- und Aushandlungsprozess wird durch die Videobilder verständlicher.


METHODIK
Theorie kombiniert mit Videobeispielen aus der Praxis, Erfahrungen aus der Praxis, Austausch, Übungen zur ressourcenorientierten Videoanalyse, Fallarbeit und Fallverstehen, Teilnehmende können Videomaterial mitbringen, für das es eine Datenschutzfreigabe gibt


ZIELGRUPPE
Interessierte Mitarbeiter/-innen aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung sowie Interessierte, die in der videobasierten Beratung weitergebildet sind
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LEITUNG
Marita Brümmer, Bad Bentheim

TERMIN
09.-11.11.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
16


FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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110-2022
FACHTAG "Erziehungsstellen"

14. - 15.11.2022, Hofgeismar

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Viele Kinder und Jugendliche, die nicht in ihren Familien aufwachsen können und deren Eltern auf die gesetzliche Hilfe zur Erziehung nach § 27ff SGB VIII angewiesen sind, sollen mit Hilfe von professioneller Familienerziehung in Erziehungsstellen in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Diese professionelle Familienerziehung in Erziehungsstellen vorantreibend, bietet der EREV nun schon seit 1999 einen Fachtag / eine Fortbildungsmöglichkeit an, um über die Arbeit in dieser besonderen Form der Hilfe zur Erziehung zu informieren. Dieser Fachtag soll vor allem entsprechend den aktuellen Fragen und Herausforderungen der Erziehungsstellen gestaltet werden. Er wird von einem »Vorbereitungskreis Fachtag Erziehungsstellen« aufgrund der Anregungen geplant, die sich aus dem Fachtag 2021 erschließen.
Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms noch keine näheren Angaben über die Inhalte dieser Fortbildung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird er unaufgefordert zugesandt.

 
METHODIK
Impulsreferate, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch


ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen und Fachberater/-innen aus Erziehungsstellen, Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe und Jugendämtern, die sich über die Arbeit und die pädagogische Leistungsfähigkeit von Erziehungsstellen informieren möchten, den Austausch suchen und die Qualitätsentwicklung in Erziehungsstellen voranbringen möchten
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LEITUNG
Brigitte Wagner, Hannover
Petra Wittschorek, Hannover

TERMIN
14.-15.11.2022

ORT
Evangelische Tagungsstätte Hofgeismar
Gesundbrunnen 8
34369 Hofgeismar
☎ 05671 881-0
www.tagungsstaette-hofgeismar.de

TEILNAHMEBEITRAG
320,- € für Mitglieder
355,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung

TEILNEHMERZAHL
110

FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 11.00 Uhr (davor ab 10.00 Uhr Kaffee und Tee)
Ende 13.00 Uhr (nach dem Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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111-2022 | EEV-24
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

14. - 16.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im März 2022 begonnen.

Zum Startseminar

112-2022
Bindungstraumatisierung – Grundlegende Erkenntnisse und deren Folgen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

14. - 16.11.2022, Hamburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Nach Gahleitner (2011) geben rund achtzig Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Jugendhilfe an, frühe und anhaltende traumatische Erfahrungen gemacht zu haben. Die meisten von ihnen in der unmittelbaren häuslichen Umgebung durch Gewalt, Misshandlung, Vernachlässigung und Missbrauch. Die Folgen dieser frühkindlichen Traumatisierungen im unmittelbaren Nahbereich der Kinder werden vor dem Hintergrund theoretischer Überlegungen zur Bindung, Neurophysiologie und Pädagogik diskutiert, um so mögliche Wege für den pädagogischen Alltag zu entwickeln.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• erfahren grundlegende Kenntnisse über Bindung und Bindungstraumatisierung
• erhalten tiefen Einblick in die körperliche Seite des traumatischen Geschehens und lernen in dem Zuge die Psychoneuroimmunologie (PNI) kennen und verstehen die Komplexität des untrennbaren Zusammenwirkens von Körper und Geist
• erfahren zudem neurobiologisch Grundlegendes über Resilienz und moderne, lösungsorientierte Ansätze zur Arbeit mit »schwieriger« Klientel
• können all dies nutzen, um auch im Kontext schwierigsten Verhaltens und von Störungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern hilfreiche Arbeit zu leisten

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Bindungstheorie, Geschichte und Entwicklung
• Bindungstraumatisierung
• neurobiologisches Verständnis des Organismus
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen


METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings


ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern
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LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück

TERMIN
14.-16.11.2022

ORT
Missionsakademie an der Universität Hamburg
Rupertistraße 67
22609 Hamburg
☎ 040 823161-0
www.missionsakademie.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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113-2021
FACHTAG "KiTa und deren Schnittstellen"

15.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der im vergangenen Jahr begonnene Dialog der Leitungskräfte von Kindertageseinrichtungen wird in diesem Jahr mit einem weiteren Fachtag fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemlagen
• aufgrund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen 2021 ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustauschs.

Daher können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung des vergangenen Jahres wird der Falter unaufgefordert zugesendet.

 
ZIELGRUPPE
Leitungskräfte in Kindertageseinrichtungen, Mitarbeitende in KiTas und deren Schnittstellen, Verantwortliche in (kirchlichen) Gremien und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
15.11.2022

ORT
Stephansstift Zentrum für Erwachsenenbildung gemeinnützige GmbH
Tagungs- und Gästehaus
Kirchröder Straße 44
30625 Hannover
☎ 0511 5353-311
www.zeb.stephansstift.de

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
laut Falter zur Tagung

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114-2022
Bruchstellen und Störungen im Beziehungsgefüge von Hilfeprozessen – Eine Betrachtung der metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Zusammenarbeit

21. - 23.11.2022, Münster

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Sozialen Arbeit sind professionelle Fachkräfte nicht selten mit Klienten und Klientinnen befasst, die nicht in Gang kommen. Allerdings wird in der Ausbildung von Sozialarbeitern, Sozialpädagogen und Erziehern diesem Phänomen überraschend wenig Aufmerksamkeit geschenkt. So reagieren Fachleute in der Praxis manchmal ratlos, sobald sie mit Kindern und deren Familien konfrontiert werden, die ihre Hilfebemühungen, ihr Engagement, mit Passivität beantworten. Dabei ist gerade der Hilfeprozess ein Beziehungsarrangement ganz eigener Art, mit hoher Störanfälligkeit und zwar unabhängig davon, ob sich der Klient oder die Klientin verändern will oder nicht.
Doch wenn die Klientel nicht in Gang kommt, sich skeptisch äußert oder nicht kooperiert, werden die Ablehnungsgründe von den Professionellen oft bei der Klientel vermutet. Die Fachleute sprechen dann von Widerstand, mangelnder Motivation oder Desinteresse. Das Augenmerk wird damit gezielt auf die Klientel gerichtet. Wohl deshalb deklamieren manche Fachkräfte ihre Klientel gerne als »Fall«. Oder sie sprechen von Fallkonferenz oder Fallsupervision. Weitaus seltener stellen die Fachleute ihre eigenen Voraussetzungen kritisch auf den Prüfstand. Fast nie wird die Besonderheit der Hilfesituation berücksichtigt. Aber sind nicht beide Seiten am Hilfeprozess beteiligt?
Insofern stehen in diesem Seminar die sogenannten metakommunikativen Voraussetzungen von Motivation und Kooperation im Mittelpunkt der Betrachtung. Neben dem Modell von Drs. Jos Hendriks (NL), Psychologe, werden dazu unterschiedliche Erklärungsansätze aus ganz verschiedenen Begründungszusammenhängen - der Kommunikationssoziologie, der Psychologie, der Neurowissenschaft - daraufhin geprüft, inwieweit sie versteckte oder explizite Hinweise auf die Eigenart der Hilfesituation geben können.
Mit Blick auf die besonderen sozialen und psychologischen Bedingungen vieler Klienten und Klientinnen der Sozialen Arbeit ist das Lernziel darauf gerichtet, sich bewusst zu machen, inwieweit anhaltende und vielschichtige soziale Benachteiligung sich auf die basale Bereitschaft und Motivation von Betroffenen auswirkt und damit darüber entscheidet, ob Menschen überhaupt bereit sind, Hilfe anzunehmen und Herausforderungen des Lebens beherzt, zielgerichtet und mit der notwendigen Ausdauer anzugehen.

METHODIK
Kurze Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Balint-Coaching. Witz und Humor flankieren das Seminar. Eine proaktive Lernhaltung ist sehr erwünscht


ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus der Jugendhilfe von freien und öffentlichen Trägern, welche ihren eigenen professionellen Kommunikationsstil als einen Teil des Bezie[1]hungsarrangements mit der Klientel überprüfen wollen
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LEITUNG
Dres. Jan Hesselink, Ootmarsum/NL

Prof. Dr. Karl-Heinz Lindemann, Koblenz

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholisch-soziale Akademie Franz-Hitze-Haus
Kardinal-von-Galen-Ring 50
48149 Münster
☎ 0251 9818-0
www.franz-hitze-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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115-2022
Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe

21. - 23.11.2022, Mülheim an der Ruhr

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Pflegekinder haben besondere Entwicklungsaufgaben zu lösen, wie beispielsweise bei der Identitätsentwicklung mit zwei Familiensystemen. In vielen Fällen kommt für sie und die Pflegefamilie eine unsichere Perspektive hinzu, ob das Leben in der Pflegefamilie von Dauer sein wird oder ob sie wieder zu ihrer Herkunftsfamilie zurückkönnen. Eine gute Perspektive für die Pflegekinder zu entwickeln, benötigt eine fundierte Fachlichkeit der Pflegekinderdienste und Sozialen Dienste der Jugendämter. Nach § 37 Abs.1 SGB VIII soll darauf hingewirkt werden, dass die Pflegepersonen und die Eltern zum Wohl des Kindes beziehungsweise Jugendlichen zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit als Ziel zu erreichen ist anspruchsvoll. Eltern haben eine andere Sicht auf das Kindeswohl und schätzen die Situation ihrer Kinder anders ein als etwa die Pflegeeltern oder die Fachkräfte der Pflegekinderhilfe. Die Fremdplatzierung des Kindes in einer Pflegefamilie wird von den Eltern häufig als massive Einmischung und Eingriff angesehen, begleitet von einem Gefühl des Scheiterns und der Angst vor dauerhaftem Verlust des eigenen Kindes. Die Fortbildung beschäftigt sich mit der Frage, wie leibliche Eltern in der Pflegekinderhilfe besser einbezogen und begleitet werden können. Außerdem werden die Zusammenarbeit im Rahmen von Umgangskontakten zwischen Kind und Eltern sowie der Stellenwert konkreter Angebote für die Eltern im Hinblick auf Rückkehroptionen von Kindern thematisiert.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• setzen sich mit rechtlichen Vorgaben und sozialpädagogischen Notwendigkeiten im Rahmen der Zusammenarbeit mit Eltern, deren Kinder in Pflegefamilien leben, auseinander
• reflektieren vor diesem Hintergrund ihre eigene Haltung und Praxis
• treten in einen anregenden Austausch mit anderen Fachkräften

Themen sind unter anderem:
• Empirie zum Thema »Eltern in den Hilfen zur Erziehung«
• § 37 SGB VIII und der inklusive Stand des Reformprozesses SGB VIII
• Herausforderungen beim Einbezug von Eltern
• Schlüsselprozesse einer gelingenden Zusammenarbeit mit Eltern
• Neue und kreative Wege in der Praxis
• Gestaltung von Rückkehrprozessen in der Pflegekinderhilfe

METHODIK
Vermittlung von einschlägigen Wissensbeständen, moderierter Austausch zwischen den Teilnehmenden, szenisches Fallverstehen und Fallwerkstätte, Kleingruppenarbeit etc.


ZIELGRUPPE
Sozialpädagogische Fachkräfte der Sozialen Dienste und Pflegekinderdienste der Jugendämter sowie Fachdienste Freier Träger der Hilfen zur Erziehung im Bereich Pflegekinderhilfe
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LEITUNG
Dirk Schäfer, Bonn

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
Katholische Akademie Die Wolfsburg
Falkenweg 6
45478 Mülheim an der Ruhr
☎ 0208 99919-0
www.die-wolfsburg.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Aktuelle Publikationen zum Thema: »Zusammenarbeit mit Eltern in der Pflegekinderhilfe« stehen im freien Download zur Verfügung. www.perspektive-institut.de

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116-2022
Fachkräftegewinnung inklusiv gedacht Multiprofessionelle Teams und Finanzierungsformen – Entgeltvereinbarungen in einer inklusiven Erziehungshilfe

21. - 23.11.2022, Frankfurt

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Um die Weichen für eine bedarfsgerechte Leistungserbringung zu stellen, ist der Einsatz qualifizierten Personals unabdingbar. Vor dem Hintergrund des Inklusionsanspruchs sind Qualifikation und Eignung der Fachkräfte allerdings nicht mehr nur daran zu bemessen, inwiefern die Mitarbeitenden den erzieherischen Bedarfen junger Menschen Rechnung tragen können. Sie müssen auch solche Bedarfe decken können, die sich im komplexen Zusammenspiel behinderungsbedingter Teilhabeeinschränkungen ergeben. Damit wird sowohl das Arbeiten in multiprofessionellen Teams relevant als auch die entsprechende Neuausrichtung gemeinsamer Leistungsvereinbarungen mit den öffentlichen Trägern.

Daraus folgen zahlreiche Fragen und Handlungsbedarfe in der Praxis:
• Welche Maßnahmen der Personalentwicklung sind notwendig, um individuelle und inklusive Hilfearrangements für junge Menschen und Familien sicherzustellen?
• Wie können geeignete Fachkräfte gewonnen, fortgebildet und für das multiprofessionelle Arbeiten im Team fit gemacht werden?
• Wie können entsprechende Leistungs- und Entgeltvereinbarungen aus- sehen?

Diese Fragen werden in dem Seminar entlang verschiedener Praxisbeispiele gemeinsam bearbeitet. Das Seminar vermittelt unterschiedliche Zugänge zur Finanzierung und Ausgestaltung multiprofessioneller Teams, sensibilisiert für eine inklusive fachliche Haltung und geht auf rechtliche Grundlagen von Leistungsvereinbarungen in einer inklusiven Erziehungshilfe ein. Kenntnisse über die Rahmenverträge der jeweiligen Bundesländer werden dabei vorausgesetzt. Die Teilnehmenden erhalten praktische Anregungen, konkrete Handlungsstrategien und methodisches Know-How im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung.

METHODIK
Theoretischer Input, Erfahrungsaustausch, Übungen. Die Teilnehmenden können in Kleingruppen an eigenen ausgewählten Praxisfällen arbeiten.


ZIELGRUPPE
Fachkräfte der stationären, teilstationären und ambulanten Jugendhilfe auf Leitungs- und Fachdienstebene
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LEITUNG
Daniel Hahn, Sigmaringen
Daniel Kieslinger, Freiburg

TERMIN
21.-23.11.2022

ORT
hoffmanns höfe
Heinrich-Hoffmann-Straße
60528 Frankfurt am Main
☎ 069 6706–100
www.hoffmanns-hoefe.de

TEILNAHMEBEITRAG
620,- € für Mitglieder
680,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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117-2022
FORUM "Schule und Erziehungshilfen"

22. - 24.11.2022, Soest

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Wir schauen zuversichtlich in das Jahr 2022 und freuen uns, Ihnen im Forum Schule und Erziehungshilfen wieder ein hochaktuelles Programm bieten zu können! Unsere Förderschulen waren immer schon ein Ort für Bildung und Erziehung. Nun kommt mit der Einführung eines Rechtsanspruchs durch die Bundesregierung ab dem Schuljahr 2026 / 27 auch noch die Betreuung als dritte Komponente hinzu. Nach einer theoretischen Einführung blicken wir auf den Dreiklang Bildung, Erziehung und Betreuung an unseren Förderschulen und erörtern, wie ein erfolgreiches pädagogisches Konzept, das hohe Standards mit fachlicher Kompetenz in gewinnbringender Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe im Ganztag umsetzt, verwirklicht werden kann. Aber können wir uns den schulischen Ganztag wirklich für alle unsere Schüler/-innen vorstellen? Was ist mit denen, die einen Bedarf an intensivpädagogischer Unterstützung haben und die schon im Halbtag immer wieder unbeschulbar sind? Wir erhoffen uns Antworten unter anderem von Thomas Hennemann, Professor an der Universität Köln.
Schließen möchten wir das Forum 2022 mit einem hoffnungsvollen Blick: Im „Schulfach Glück“ geht es um Stärkenentwicklung, Werteorientierung und Optimismus, denn Wohlbefinden ist die Grundlage für Lebenskompetenz und ein gelingendes Leben. Kann es tatsächlich sein, dass Lebenszufriedenheit von Einstellungen und Verhaltensweisen abhängt, die gezielt gelernt und trainiert werden können? Antworten hierauf gibt uns Dominik Dallwitz-Wegner aus Hamburg.

Ausgangspunkt für die inhaltliche Gestaltung der Arbeitstagung sind aktuelle Fragestellungen und Herausforderungen in den Schulen und in der Jugendhilfe sowie Anregungen der Teilnehmenden aus dem vorangegangenen Forum.
Das Programm kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden und wird auch auf der Homepage des EREV veröffentlicht. Ebenso finden Sie unter www.erev.de die inhaltlichen Beiträge aus den Foren vergangener Jahre unter dem Punkt »Download« im Menü Dokumentationen. Den Teilnehmer/-innen der vergangenen beiden Jahre wird es unaufgefordert zugesendet.

METHODIK
Teilnehmenden erwartet ein Forum mit Referaten, Workshops und Diskussionsrunden. Die EREV-Fachgruppe »Förderschulen« begleitet die Fortbildung und steht permanent als Ansprechpartner zur Verfügung


ZIELGRUPPE
Das EREV-Forum »Schule und Erziehungshilfen« richtet sich an Lehrkräfte der Förderschulen für emotionale und soziale Entwicklung und allgemeinen Schulen sowie an Mitarbeiter/-innen aus Einrichtungen der Jugendhilfe
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LEITUNG
Christina Knapstein, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
22.-24.11.2022

ORT
Hotel Susato
Dasselwall 5
59494 Soest
☎ 02921 3700-0
www.hotel-susato.de

TEILNAHMEBEITRAG
462,- € für Mitglieder
492,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
werden mit dem Falter 2022 bekannt gegeben

* Änderungen vorbehalten

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118-2022 | EEV-25
"Psychotherapie? Nein danke!" - Systemisches Arbeiten mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern

23. - 25.11.2022, Würzburg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
In der Praxis der Kinder- und Jugendhilfe treffen wir häufig auf psychisch kranke Eltern. Hier wird oftmals der Ruf nach einer Psychotherapie laut. In vielen Fällen wird diese aber nicht angenommen oder reicht nicht aus. Auch die Partner/-innen und Kinder der Betroffenen brauchen oft Unterstützung, um die zahlreichen Herausforderungen zu bewältigen. In diesem Seminar werden Sie verschiedene Auswirkungen psychischer Krankheiten und Unterstützungsmöglichkeiten von Familien mit psychisch kranken Eltern kennenlernen. Dabei beschäftigen Sie sich mit verschiedenen Interventionsmöglichkeiten, die auch ohne eine Psychotherapie wirksam werden können.

Inhalte und Methoden:
• Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen
• Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie
• systemische Sicht auf »psychische Krankheit«
• Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten
• Kinder und Partner/-innen als betroffene Angehörige, Leidtragende oder Unterstützer
• Reflexion des eigenen Handelns

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung:
• lernen die Systematik systemischer Grundlagen und Strategien im Umgang mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern kennen und sammeln (erste) praktische Erfahrungen an konkreten Fällen aus ihrer Berufspraxis
• lernen verschiedenen Auswirkungen einer psychischen Erkrankung der Eltern kennen
• lernen wie man lösungsorientiert mit psychisch kranken Eltern arbeitet
• lernen unterschiedliche Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder kennen
• entwickeln eine hilfreiche Haltung in der Arbeit mit psychisch kranken Menschen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere:
• Häufigkeit und Art psychischer Erkrankungen
• Auswirkungen der elterlichen Erkrankung auf die Familienmitglieder und das System Familie
• Theorie und Praxis in der systemischen Arbeit mit psychisch kranken Eltern und ihren Kindern
• Resilienzförderung und weitere Unterstützungsmöglichkeiten
• Fälle aus Ihrer Berufspraxis

METHODIK
Theoriegeleitete Inputs sowie zahlreiche Übungen bilden den abwechslungsreichen Rahmen der Fortbildung. Im Plenum sowie in Kleingruppen werden wir an Ihren Praxisbeispielen exemplarisch die kennengelernte Methodik anwenden. Ein kollegialer Austausch in wertschätzender Arbeitsatmosphäre rundet das Lernfeld ab. So ist ein Transfer zwischen Theorie und Praxis gewährleistet


ZIELGRUPPE
Fachkräfte der Jugendhilfe
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LEITUNG
Claus Hild, Drei Gleichen

TERMIN
23.-25.11.2022

ORT
Exerzitienhaus der Diözese Würzburg Himmelspforten
Mainaustraße 42
97082 Würzburg
☎ 0931 38668000
www.himmelspforten.net

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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119-2022
Der Rassist in uns - Antirassismus in der Kinder- und Jugendhilfe

23. - 25.11.2022, Höchst im Odenwald

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Was passiert, wenn man eine beliebige Gruppe von Menschen anhand eines äußerlichen Merkmals in zwei Gruppen trennt und der einen Gruppe erzählt, dass sie höherwertig, intelligenter und aufmerksamer seien und anschließend die andere Gruppe so behandelt, als wären sie langsamer, fauler und dümmer. In nur 15 Minuten lassen sich alle Wirkungsmechanismen von Privilegierung und Diskriminierung beobachten, selbst dann, wenn die Gruppen »nur« nach Augenfarbe getrennt werden. Jürgen Schlicher nutzt Filmmaterial dieser anschaulichen Lernübung, um zu verdeutlichen, welche Maßnahmen der Kin[1]der- und Jugendhilfe notwendig sind, um »selbsterfüllenden Prophezeiungen« begegnen zu können und wie mit Konflikten umgegangen werden kann, in denen Menschen Diskriminierungserfahrungen machen.

Dazu dient:
• die Auseinandersetzung mit eigenen Privilegien
• die Beschäftigung mit eigenen Ausgrenzungserfahrungen
• Modelle zu kennen, die veranschaulichen, was Macht mit Diskriminierung zu tun hat
• zu verstehen, dass die eigene innere Landkarte niemals vorurteilsfrei ist
• sich anzuschauen, wie mit einem diskriminerungskritischen Blick auf die eigene Institution, migrationssensibel gearbeitet werden kann
• interkulturelle Missverständnisse zu beleuchten
• sich mit Adultismus als einer Diskriminierungsform von vielen auseinanderzusetzen

Wir werden im Seminar
• mit Filmbeispielen arbeiten
• Mechanismen besprechen
• kleinere Übungen und Modelle zur Vorurteilsforschung und zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit kennenlernen
• uns mit den 4 I´s der Diskriminierung vertraut machen
• Maßnahmen kennenlernen, die helfen, professionell mit Diskriminierungssituationen umzugehen

METHODIK
Kurzinputs, Filmbeispiele, Kleingruppenarbeit, Selbstevaluation, Checklisten, Plenumsdiskussion, Einzelfallbesprechung, Rollenspiel


ZIELGRUPPE
Menschen, die Interesse daran haben, sich mit sich selbst, der eigenen Positioniertheit und eigenen Vorurteilen auseinanderzusetzen und vorhaben, sich professionell mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen
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LEITUNG
Jürgen Schlicher, Duisburg

TERMIN
23.-25.11.2022

ORT
Kloster Höchst
Kirchberg 3
64739 Höchst im Odenwald
☎ 06163 9330-0
www.tagungshaus.ekhn.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagessen)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

120-2022
FACHTAG "Ganztägige Bildung und Betreuung"

24.11.2022, Kassel

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog der Koordinatoren und Schnittstellenpartner zur Ganztägigen Bildung und Betreuung wird in diesem Jahr mit einem weiteren Fachtag fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Koordination und Zusammenarbeit an den Schnittstellen
• auf Grund von Anregungen, die sich in themenbezogenen Veranstaltungen 2021 ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung der vergangenen Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesendet.
 
 
ZIELGRUPPE
Koordinatoren und Koordinatorinnen in den Hilfen zur Erziehung, Verantwortliche in Schulen und Kommunen, Mitarbeitende in den Schnittstellen und Jugendämtern und alle am Thema Interessierten
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LEITUNG
Carola Sari Hahne, Hannover/Gifhorn
Carola Schaper, Hannover

TERMIN
24.11.2022

ORT
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330
34131 Kassel
☎ 0561 93781580
www.tagungszentrum-kassel.de

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
laut Falter zur Tagung

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

121-2022
Das Chamäleon in der sozialpädagogischen Familienhilfe

28. - 30.11.2022, Hannover

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Die Arbeit in den ambulanten Hilfen, als Sozialpädagogische Familienhilfe, ist ein anspruchsvolles Arbeitsfeld mit vielen Facetten. Tagtäglich treffen die Fachkräfte auf neue Herausforderungen, denen sie flexibel und dennoch strukturiert entgegentreten müssen. Die Arbeit konzentriert sich nicht nur auf einen Hilfeempfänger, sondern auf das gesamte Familiensystem und Netzwerke. Die Anforderungen an unsere Arbeit werden immer komplexer, Zeiten zum kollegialen Austausch und zur eigenen Reflexion werden kürzer. Gerade für neue Mitarbeiter/-innen und Quereinsteiger/-innen ist der Spagat zwischen den Leistungsbeschreibungen des Arbeitgebers, den Anforderungen der verschiedenen Auftraggeber und den Wünschen der Klientel des Systems eine komplexe Aufgabe und Herausforderung. Die persönliche Haltung, eigene Ressourcen, ein individuell gut strukturierter und organisierter Arbeitstag sind Voraussetzungen für die Arbeit in der ambulanten Hilfe. Oft steht dies nicht im Einklang mit den Gegebenheiten des Alltags in der Hilfe. Ein hohes Maß an Flexibilität, angepasst an stetig wechselnden Bedürfnissen, kosten viel Kraft und Energie. So mancher stellt sich die Frage: »Wo bleibe ich?«

Folgende Themen werden in der Fortbildung im Vordergrund stehen:
• Wie wandelbar muss ich in der Arbeit sein?
• Wo sind meine Grenzen und wie erkenne ich sie?
• Selbstfürsorge »Wo bleibe ich?«
• Arbeit mit Widerständen und »Zwangskontext«
• Die unterschiedlichen Arbeitsansätze der Büros und Jugendämter »Wir arbeiten nach Lüttringhaus«
• Persönliche Haltung im Umgang mit allen Beteiligten
• Eigene Struktur und Organisation des Alltags
• Zwischen Kontrolle und Beziehung im Arbeitsalltag
• Austausch über aktuelle Fälle
 
METHODIK
Der Erfahrungsaustausch, sowie die Bereitschaft zur eigenen Reflexion sollen Schwerpunkt der Fortbildung sein. Eigene Themen finden Raum und können besprochen werden.

ZIELGRUPPE
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter/-innen der ambulanten Hilfe im sozialpädagogischen Bereich und an interessierte Quereinsteiger/-innen
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LEITUNG
Gabriele Clossen, Neukirchen-Vluyn

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Hanns-Lilje-Haus
Hotel und Tagungszentrum
Knochenhauerstraße 33
30159 Hannover
☎ 0511 1241698
www.hanns-lilje-haus.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
16

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)* Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

122-2022
Sei einfach emotionsflexibel Intervisionsseminar für Verwaltungskräfte in der Jugendhilfe - Tummelplatz für Methodenkünstler/-innen

28. - 30.11.2022, Paderborn

Weitere Infos

Dies ist das dritte Seminar der modular aufgebauten Seminarreihe für Verwaltungskräfte des EREV. In dieser Reihe werden Verwaltungskräfte über drei Stufen (Grundlagen / Aufbau / Intervision) gefördert und entwickelt. Im dritten Seminar der Reihe arbeiten Sie stark selbstreflexiv. Sie erwerben Fähigkeiten, im Unternehmen lösungsorientierte Strategien an Ihrem Arbeitsplatz zu entwerfen.
Voraussetzungen: erstes und zweites Seminar der Reihe (oder vergleichbare Kenntnisse sowie gute Reflexionsfähigkeit).

INHALT UND ZIELSETZUNG
Intervision ist kollegiale Beratung, kollegiales Coaching und selbstständiges Lösen arbeitsbezogener Fragestellungen in kleinen Gruppen. Methodenkenntnisse werden vertieft und erweitert. Erprobung der Kenntnisse in der Fallbearbeitung und Reflexion. Sie setzen Ihre Kenntnisse konkret im Alltag Ihrer Organisation ein.
Intervision ist nach Hendriksen die gegenseitige Beratung bei beruflichen Problemen in einer Gruppe von Gleichrangigen, die innerhalb einer gemeinsam festgelegten Struktur zielgerichtet Lösungen zu finden versuchen in einem autonomen, an Erfahrung orientierten Lernprozess. Konkret: Hier geht es um Methoden, mit denen man in einer regelmäßigen oder Ad hoc-Gruppe aktuelle Themen des Tagesgeschäftes bespricht, analysiert und nach Lösungen sucht.
Intervision als Methode kann in Organisationen beispielsweise immer dann eingesetzt werden, wenn es um grundsätzliche Überlegungen zu Prozessen, Arbeitsschritten, Abläufen und zur Zusammenarbeit geht. Die Methode kann in regelmäßige Teambesprechungen integriert werden. So können Einzelfalllösung gleich in einem größeren Zusammenhang betrachtet werden. Der persönliche Nutzen: Erhöhung der Professionalität, Entlastung, Klärung von Fragen und Informationsaustausch.

Der organisationelle Nutzen: lernende Organisation, kostengünstige Weiterbildung, Förderung des Empowerments und Verbesserung der Zusammenarbeit gegebenenfalls über Gruppengrenzen hinweg. »Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.« (Henry Ford) Eben flexibel reagieren, dann bewegt sich was!

Schwerpunkt 2022: Ich krieg jetzt mal nicht die Krise – Umgang mit überraschenden Situationen
 
METHODIK
Impulsreferate zur Vermittlung von Theorie und Informationen, Erfahrungsaustausch, Kleingruppen- und Partnerarbeit, Simulationen, Körperübungen, kreative Medien, Strukturaufstellungen. Einübung von Methoden. Der Ausgangs- und Zielpunkt sind konkrete Situationen aus dem Arbeitsalltag der Teilnehmenden.

ZIELGRUPPE
Mitarbeiter/-innen aus Personal- und Wirtschaftsabteilungen sowie Sekretariaten
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LEITUNG
Maria Hartmann, Neukirch
Ralf Müller-Kind, Neukirch

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
Bildungs- und Tagungshaus Liborianum
An den Kapuzinern 5-7
33098 Paderborn
☎ 05251 121-3
www.liborianum.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

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123-2022 | EEV-26
»Wer nicht hören will, kann spüren!« Kreative systemisch-lösungsfokussierte Methoden für die Kinder- und Jugendhilfe

28. - 30.11.2022, Nürnberg

Weitere Infos

INHALT UND ZIELSETZUNG
Systemische Konzepte, speziell systemische Gesprächsführung, sind äußerst beliebt. Zugleich hören wir von Teilnehmer/-innen unserer Fortbildungen immer wieder: Damit allein erreichen wir Kinder und Jugendliche nicht, erst recht nicht, wenn sie kognitiv schwach und / oder traumatisiert sind. So ist es. Hier sind Worte nicht genug, mitunter ist sogar jedes zu viel. Wer nicht hören will - nicht hören will, weil er nicht kann - der begreift oft durch das eigene Tun, das Spüren.
Es waren also Rückmeldungen von Teilnehmer/-innen unserer Seminare, die sich mehr solcher Methoden, möglichst kompakt wünschen, die uns zur Entwicklung dieses Seminars animiert haben. In diesem Seminar werden in einem anregenden und ermutigenden Mix aus Mini-Reflexions-Einheiten und zahlreichen Methoden und Übungen für die tägliche Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe angeboten.

Die Teilnehmer/-innen der Fortbildung
• erlangen über kleine Reflexionseinheiten Handlungssicherheit in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern
• lernen eine Vielzahl von systemisch-lösungsfokussierten Methoden für den pädagogischen Alltag kennen

Inhalte der Fortbildung sind insbesondere
• Systemische Grundlagen - kurz, klar, kompakt
• Vermittlung kreativer systemisch-lösungsfokussierter Methoden
• Erarbeitung ganz konkreter, alltagstauglicher Handlungsoptionen vor dem Hintergrund eigener Kontextbedingungen
 
METHODIK
Impulsreferate, Gruppenarbeit, praktische Übungen in Kleingruppen-Settings, Video-Feedback

ZIELGRUPPE
Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule und Eingliederungshilfe von freien und öffentlichen Trägern, die bereits über grundlegende Kenntnisse systemischen Arbeitens verfügen
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LEITUNG
Rainer Orban, Osnabrück
Gabi Wiegel, Osnabrück

TERMIN
28.-30.11.2022

ORT
bfwhotel
Schleswiger Straße 101
90427 Nürnberg
☎ 0911 938-7248
www.bfwhotel.de

TEILNAHMEBEITRAG
431,- € für Mitglieder
466,- € für Nichtmitglieder
inkl. Unterkunft und Verpflegung


TEILNEHMERZAHL
18

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 14.00 Uhr (davor ab 13.00 Uhr Mittagsimbiss)*
Ende 12.30 Uhr (danach gemeinsames Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten

Anmelden

124-2022
FACHTAGUNG "Jugendberufshilfe / Berufliche Bildung"

30.11. - 01.12.2022, Fulda

Weitere Infos

Kooperationsveranstaltung mit dem BVkE und EFAS

Der in den vergangenen Jahren begonnene Dialog öffentlicher und freier Träger der Jugendberufshilfe und der Austausch der Fachverbände BAG EJSA, BAG KJS, BVkE, EFAS und EREV wird in diesem Jahr mit einer weiteren Fachtagung fortgesetzt.

Die inhaltliche Gestaltung dieser Arbeitstagung erfolgt
• entsprechend den sich aktuell stellenden Fragen und Problemen in der Beruflichen Bildung in der Erziehungshilfe
• aufgrund von Anregungen, die sich in den Fachgruppen des BVkE und EREV und in themenbezogenen Veranstaltungen ergeben haben und / oder an die Planungsgruppe herangetragen werden
• am Gedanken der Netzwerkbildung und des intensiven Erfahrungsaustausches

Damit können zum Zeitpunkt der Drucklegung des Fortbildungsprogramms 2022 noch keine näheren Angaben über Inhalte dieser Veranstaltung gemacht werden. Der Veranstaltungsverlauf kann ab Sommer 2022 in der BVkE- oder EREV-Geschäftsstelle angefordert werden, den Teilnehmenden der Veranstaltung der vergangenen zwei Jahre wird der Falter unaufgefordert zugesendet.

ZIELGRUPPE
Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Leitungskräfte, Mitarbeitende aus allen Handlungsfeldern der Jugendhilfe, Jugendberufshilfe, beruflichen Bildung sowie an Akteuren und Akteurinnen aus den Kommunen und der Arbeitswelt
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LEITUNG
Lothar Eberhardt, Schwalmstadt
Thomas Jung, Frankfurt
Thomas Köck, Breisach-Oberrimsingen

TERMIN
30.11.-01.12.2022

ORT
ParkHotel Fulda
Goethestraße 13
36043 Fulda
☎ 0661 8650-0
www.parkhotel-fulda.de

TEILNAHMEBEITRAG
Preis auf Anfrage


TEILNEHMERZAHL
100

 
FORTBILUNGSZEITEN
Beginn 13.15 Uhr (davor Mittagsimbiss)*
Ende 12.45 Uhr (danach Mittagessen)*

* Änderungen vorbehalten
 
HINWEIS
Die Anmeldung kann ausschließlich in der EREV-Geschäftsstelle erfolgen!
Kontakt: Carola Schaper EREV e. V. Flüggestr. 21, 30161 Hannover c.schaper@erev.de

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125-2022
Qualifizierungsreihe für Teamleiter/-innen in stationären Jugendhilfeeinrichtungen

Modul 4

30.11. - 02.12.2022, Hannover

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im April 2022 begonnen.

Zum Startseminar

126-2022 | EEV-27
»Navigieren beim Driften« Systemisches Arbeiten für Gruppenleitungen

Modul 3

05. - 08.12.2022, Nürnberg

Weitere Infos

Die Weiterbildungsreihe hat bereits im Juni 2022 begonnen.

Zum Startseminar